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Hallo zusammen,

 

ich habe am Wochenende folgenden Test gemacht:

 

RAW Aufnahmen mit E-M5 mit verschiedenen Seitenverhältnissen fotografiert (4:3,3:2,1:1).

Die Bilder habe ich dann mit dem Adobe dng-Konverter nach DNG konvertiert, um sie im Nachgang in LR3.6 zu bearbeiten.

In LR bekommt man von den DNGs nur das Seitenverhältnis angezeigt, welches bei der Aufnahme eingestellt war.

 

Soweit so gut.

 

Schaut man sich allerdings die Größe der DNG Dateien an, so sind diese weitgehend gleich groß! Ich gehe daher davon aus, dass eigentlich die kompletten Daten des 4:3 Sensors im DNG-File vorhanden sind.

 

Dies habe ich ursprünglich nicht erwartet. Ich dachte eigentlich das die DNG Files speziell bei stärkeren Beschnitten (1:1) auch kleiner ausfallen.

 

Wenn aber alle Daten vorhanden sind, möchte ich diese bitte schön über LR auch erreichen können, was scheinbar nicht möglich ist. Oder gibts da eine Funktion oder PlugIn welches ich nicht kenne?

 

Wie ist eure Meinung?

 

Es gab bei Lumious Lanscape mal ein Tool, welches die Edge wieder herstellen konnte leider steht es nicht mehr zum Download bereit (DNG Recover Edges)! (Falls es noch einer auf irgend einem Rechner liegen hat, würde ich mich freuen, wenn er es mir zuschicken könnte (erstmal PM an mich)).

 

Gruß,

Bernd.

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Die E-M5 speichert doch grundsätzlich RAWs im proprietären Sensorformat 4:3 ab, egal welches Bildformat bei der Aufnahme gewählt wurde. So steht´s zumindest in der Bedienungsanleitung.

 

Dieter

 

Bei dem Test ging es mir aber nicht um das ORF Format sondern um das Adobe DNG Format im Zusammenhang mit LR.

 

Gruß,

Bernd.

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LR ist schuld. Irgendein Idiot bei Adobe hat das RAW-Prinzip nicht begriffen, und so schneidet LR seit Version 3 das RAW (oder besser dessen Ausgabe) auf das eingestellte jpg-Format zurück. Völlig blödsinnig. Ich habe mich bei Adobe auch schon beschwert...

 

EDIT: Bei adobe gibts schon ein paar threads dazu:

Einer, noch einer, und ein dritter. Und ein Workaround-plugin :eek:

bearbeitet von pcb98
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Hallo!

LR ist schuld. Irgendein Idiot bei Adobe hat das RAW-Prinzip nicht begriffen, und so schneidet LR seit Version 3 das RAW (oder besser dessen Ausgabe) auf das eingestellte jpg-Format zurück. Völlig blödsinnig. Ich habe mich bei Adobe auch schon beschwert...

Du hättest dich besser beim Salzamt (Abteilung unjodiertes) beschweren sollen :-)

EDIT: Bei adobe gibts schon ein paar threads dazu:

Einer, noch einer, und ein dritter. Und ein Workaround-plugin :eek:

Ein einfacher Hex-Editor - wenn man weiß wo - würde auch genügen.

 

Sogut wie kein Bildformat entspricht in Pixel dem, was der Sensor hergibt und im RAW/DNG gespeichert wird.

Der Unterschied kann horizontal/vertikal einige bis hunderte Pixel betragen.

Wenn man das Aufnahmeformat "logisch" begrenzt, so wird diese Logig in den Begleitdaten eines RAWs oder in den entsprechenden Tags eines DNGs abgelegt.

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Du hättest dich besser beim Salzamt (Abteilung unjodiertes) beschweren sollen
Nenn mich humorlos - ich verstehe den Witz nicht :confused: Vermutlich lost in translation
Ein einfacher Hex-Editor - wenn man weiß wo - würde auch genügen.
Ja, sicher. Bild für Bild mit dem Hex-Editor begrabschen :rolleyes:

 

Sogut wie kein Bildformat entspricht in Pixel dem, was der Sensor hergibt und im RAW/DNG gespeichert wird.

Der Unterschied kann horizontal/vertikal einige bis hunderte Pixel betragen.

Wenn man das Aufnahmeformat "logisch" begrenzt, so wird diese Logig in den Begleitdaten eines RAWs oder in den entsprechenden Tags eines DNGs abgelegt.

Natürlich entspricht das nicht - es gibt ja sogar RAW-Konverter, die sozusagen alles was sie finden anzeigen. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man die RAW-Daten auf das Nominalmass(!) des Sensors rechnet (was ich sogar lieber habe als dass alles vorhandene angezeigt wird), oder ob man dann das noch zusätzlich beschneidet. Das ist nämlich einfach debil.
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Das Schizophrene an der aktuellen Implementierung ist ja, dass man einerseits in LR nur ein gecroptes Bild angezeigt bekommt und anderseits den Balast des gesamten RAWs mitschleppt ohne eine Chance zu bekommen auf diese Daten zurückzugreifen.

 

Wieso nutzt man nicht die interne CROP Funktion aus LR und generiert so die gecropte Ansicht mit der Möglichkeit jederzeit auf das ganze Format zu wechseln?

 

Oder der DNG Konverter soll bei der Generierung des DNG (meinet wegen optional) nur die Sensordaten übernehmen, die dem gecropten Format entsprechen, dann habe ich wenigsten kleinere Dateien.

 

Ich werde mir das EXIF-Tool am Wochenende mal anschauen....

 

Gruß,

Bernd.

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Hallo!

Nenn mich humorlos - ich verstehe den Witz nicht

Salzamt

Natürlich entspricht das nicht - es gibt ja sogar RAW-Konverter, die sozusagen alles was sie finden anzeigen. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man die RAW-Daten auf das Nominalmass(!) des Sensors rechnet (was ich sogar lieber habe als dass alles vorhandene angezeigt wird), oder ob man dann das noch zusätzlich beschneidet. Das ist nämlich einfach debil.
Ob humorlos oder debil, Faktum ist einfach, daß die Pixeldaten (die auch im RAW gespeichert werden müssen) am Sensorrand (und das muß nicht zwangsläufig der Bildrand sein) auch zur "Entwicklung" herangezogen werden (müssen).

Soll heissen, für eine typgerechte RAW-Entwicklung müssen auch Sensordaten vom Rand im RAW abgespeichert sein. Verfügbare Datenblätter von Sensoren können darüber Aufschluß geben.

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Ob humorlos oder debil, Faktum ist einfach, daß die Pixeldaten (die auch im RAW gespeichert werden müssen) am Sensorrand (und das muß nicht zwangsläufig der Bildrand sein) auch zur "Entwicklung" herangezogen werden (müssen).

Soll heissen, für eine typgerechte RAW-Entwicklung müssen auch Sensordaten vom Rand im RAW abgespeichert sein. Verfügbare Datenblätter von Sensoren können darüber Aufschluß geben.

Ja und? Das hat nun überhaupt gar nichts mit dem hier behandelten Thema zu tun.
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Hallo Bernd!

Das Schizophrene an der aktuellen Implementierung ist ja, dass man einerseits in LR nur ein gecroptes Bild angezeigt bekommt und anderseits den Balast des gesamten RAWs mitschleppt ohne eine Chance zu bekommen auf diese Daten zurückzugreifen.
Ja, man könnte es als widersinnig betrachten, wenn man nicht alle Zusammenhänge miteinander in Relation setzt.

Ein DNG aus einem (beliebigen) RAW-Format beinhaltet aber schon eine gewisse Interpretation der RAW-Daten.

Im schlimmsten Fall bleibt dem RAW-zu-DNG-Konverter sogar nichts anderes über, als in Folge der RAW-Daten plus den herstellerspezifischen Daten (MakerNotes) ein lineares (also bereits demoisaiktes) DNG herzustellen. Das hängt von den herstellerspezifischen Daten ab.

Wieso nutzt man nicht die interne CROP Funktion aus LR und generiert so die gecropte Ansicht mit der Möglichkeit jederzeit auf das ganze Format zu wechseln?

Ganz einfach, LightRoom kennt die originalen RAW-Daten garnicht, sondern nur die (interpretierten) DNG-Daten.

Oder der DNG Konverter soll bei der Generierung des DNG (meinet wegen optional) nur die Sensordaten übernehmen, die dem gecropten Format entsprechen, dann habe ich wenigsten kleinere Dateien.

Rein thoeretisch könnte das funktionieren, aber wie man im Falle der gegenständlichen Aussage annehmen muß, ist es nicht möglich.

Ich werde mir das EXIF-Tool am Wochenende mal anschauen....

Möglicherweise wirst du sogar den gewünschten Beschnitt künstlich einstellen können, aber das DNG wird nicht mehr das sein, was durch die originalen RAW-Daten plus den herstellerspezifischen "Anweisungen zur Interpretation" gemeint war.

Kleiner kriegen wirst du die gespeicherten DNG-Daten wahrscheinlich nicht, du wirst nur die "ActiveArea" entsprechend verändern können.

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Hallo Isaac,

 

wenn man in LR ein DNG bearbeite und einen Beschnitt vornimmt und dann auf die Option nach DNG exportieren wählt, erhält man ein DNG welches genau das macht, was ich von dem RAW-Konverter für die ORF Dateien auch erwarten würde.

 

Reimportiert man das so entstandene DNG wieder nach LR bekommt man alle Entwicklungseinstellungen inkl. Bildausschnitt wieder hergestellt. Man kann denn Bildauschnitt danach wieder beliebig ändern, also auch in den Bereich verschieben der nicht sichtbar war.

 

Ich sehe eigentlich keinen Grund warum dies bei der Konvertierung aus ORF nicht auch möglich sein sollte.

 

Gruß,

Bernd.

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Hallo Bernd!

wenn man in LR ein DNG bearbeite und einen Beschnitt vornimmt und dann auf die Option nach DNG exportieren wählt, erhält man ein DNG welches genau das macht, was ich von dem RAW-Konverter für die ORF Dateien auch erwarten würde.

Aber die Dateigröße des beschnittenen DNGs ändert sich nicht wesentlich.

 

Möglicherweise reden/schreiben wir aber nur aneinander vorbei, deshalb ein kleines Experiment mit einem ORF:

 

25.02.2012 09:12 14.127.616 E-300_20120225_29489.ORF

03.06.2012 19:51 8.238.234 E-300_20120225_29489_LR-2.dng

03.06.2012 19:51 8.263.348 E-300_20120225_29489_LR.dng

 

Das erste ist das originale ORF, das zweite ein auf 2:3 beschnittes DNG und das dritte das originale (3:4) DNG. Durch die lossless JPG Kompression werden die DNGs entsprechend kleiner, sind aber nahezu gleich groß.

 

Das 3:4 DNG:

 

Processing E-300_20120225_29489_LR.DNG

DNG-IFD1 : 0000:A2EC, Entries : 26

1 FE NewSubfileTyp uLong 1 v 0000:0000 0

2 100 Imagewidth uLong 1 v 0000:0D20 3360

3 101 Imagelength uLong 1 v 0000:09C8 2504

4 102 BitsPerSample uShort 1 v 0000:0010 16

5 103 Compression uShort 1 v 0000:0007 7

6 106 PhotometricInt. uShort 1 v 0000:8023 32803

21 C61F DefaultCropOrigin uRatio 2 * 0000:A8BA 12/1 28/1

22 C620 DefaultCropSize uRatio 2 * 0000:A8CA 3264/1 2448/1

26 C68D ActiveArea uLong 4 * 0000:A8EA 0 0 2504 3340

53 C719 PreviewSettingsDigest uByte 16 * 0000:A2B2 52 64 61 26 142 81 30 136

 

Das 3:2 DNG:

 

Processing E-300_20120225_29489_LR-2.DNG

DNG-IFD1 : 0000:A384, Entries : 26

1 FE NewSubfileTyp uLong 1 v 0000:0000 0

2 100 Imagewidth uLong 1 v 0000:0D20 3360

3 101 Imagelength uLong 1 v 0000:09C8 2504

4 102 BitsPerSample uShort 1 v 0000:0010 16

5 103 Compression uShort 1 v 0000:0007 7

6 106 PhotometricInt. uShort 1 v 0000:8023 32803

21 C61F DefaultCropOrigin uRatio 2 * 0000:A952 12/1 28/1

22 C620 DefaultCropSize uRatio 2 * 0000:A962 3264/1 2448/1

26 C68D ActiveArea uLong 4 * 0000:A982 0 0 2504 3340

53 C719 PreviewSettingsDigest uByte 16 * 0000:A34A 167 23 252 144 220 4 153 35

 

 

Beide DNGs sind sogut wie gleich groß!

Die beiden DNGs unterscheiden sich nur im Tag PreviewSettingsDigest wo, wie ich annehme, der Beschnitt gespeichert ist.

Reimportiert man das so entstandene DNG wieder nach LR bekommt man alle Entwicklungseinstellungen inkl. Bildausschnitt wieder hergestellt. Man kann denn Bildauschnitt danach wieder beliebig ändern, also auch in den Bereich verschieben der nicht sichtbar war.

Exakt so scheint es zu sein.

Ich sehe eigentlich keinen Grund warum dies bei der Konvertierung aus ORF nicht auch möglich sein sollte.

Wie uns das kleine Experiment zeigt, ist es auch bei ORF möglich. Zumindest bei einem, das keine Objektivkorrekturdaten enthält und daher nicht in ein lineares DNG umgewandelt werden muß.

 

PS: ist mit LightRoom 3.6 gemacht, möglicherweise ist das in der neuen Version anders...

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Hallo Harald,

 

ich denke wir sind uns soweit einig.

 

Mein Problem tritt nun auf, wenn man das Gleiche mit einer ORF Datei, bei der man den Beschnitt schon in der Kamera (z.B. auf 1:1) eingestellt hat, macht. Wenn man diese nach dng konvertiert, ist die dng-Datei genauso groß wie die 4:3 Datei, daher alle Daten sind vorhanden. Aber in LR gibt es keine Möglichkeit den Beschnitt von 1:1 zurück auf 4:3 zu ändern!

 

Daher der Beschnitt aus der Kamera wird anders umgesetzt und nicht wie ich es für richtig hielte wie bei einem Beschnitt durch LR (Ich arbeite auch mit 3.6).

 

Gruß,

Bernd.

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Hallo Bernd!

ich denke wir sind uns soweit einig.

Anders kann es ja garnicht sein :-)

Mein Problem tritt nun auf, wenn man das Gleiche mit einer ORF Datei, bei der man den Beschnitt schon in der Kamera (z.B. auf 1:1) eingestellt hat, macht. Wenn man diese nach dng konvertiert, ist die dng-Datei genauso groß wie die 4:3 Datei, daher alle Daten sind vorhanden. Aber in LR gibt es keine Möglichkeit den Beschnitt von 1:1 zurück auf 4:3 zu ändern!

Da bei der E-xxx Serie keine kamerainterner Beschnitt möglich ist, kann ich das natürlich für ORFs nicht untersuchen.

 

Aber: meine Lumix L10 kann im LiveView Modus ebenfalls verschiedene Formate, ich werde das daher einmal mit den RAW der L10 anschauen...

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