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Danke für den Link.

 

Ich verzichtete bereits bevor ich Feininger gelesen habe auf die aufgezählten Motive. Sie sind in der Tat langweilig da vielfach dargeboten.

 

 

 

:) wobei ich das mehr allgemein meinte ... Ich finde über Kunst oder nicht, sollte nicht der entscheiden, der sie macht, sondern die, die es sehen ....

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Um mal wieder an den Anfang des Threads zurückzukehren.

 

Ich selbst hatte in der alten analogen Zeit mit Spiegelreflex fotografiert und in den letzten Jahren nur noch mit Kleinsensor Kameras... Es waren nach meinem Empfinden und auch lt. Testberichten mit die 'besten der Zunft' (meist Panasonic FZ oder TZ Modelle). Immer ganz moderate JPG-Einstellungen (also insbesondere mit minimal ISO und ganz herunter geregelter Rauschreduzierung).

 

Ich dachte, eine bessere Bildqualität gibt es nicht, bis ich mir dann aus einer Laune heraus eine Olympus PEN gekauft hatte.

 

Und da ich bei allen meinen neuen Kameras immer das gleiche Motiv zum Vergleich fotografiere, sind mir fast die Augen ausgefallen.

 

Mit der PEN waren fein strukturierte Holzmaserungen zu sehen, bei den Kleinsensorknipsen auch bei minimum ISO und minimum NR nur vermatschtes Zeugs. Bei den Kleinsensorknipsen waren Schatten ein buntes verrauschtes Etwas, bei der PEN kommen Schatten einem echten Schatten sehr ähnlich.

 

Wer also behauptet (auch bei nur moderater Bildvergrösserung) in Kleinsensorknipsen die Erlösung gefunden zu haben, der irrt... und zwar so lange wie ich es tat...

 

Ich benutze meine Panasonic TZ8 immer noch neben den PENs, wenn es 'klein & quick' sein soll, aber es ist ein Kompromiss, der weh tut, wenn man weiss, was eine PEN besser kann.

 

Und am Anfang stand das Wort... ' Es werde Licht'...

Man hat damals schon vorausschauend an die Fotografie gedacht.

Wenn Du mal von unserem Hobbyistendasein eine Stufe höher steigen solltest, dann wirst Du die Schatten mit Licht aufhellen, dort wo sie aufgehellt werden sollen. Und nicht mit Photoshop abgesoffene Schatten massiv aufhellen und gruselige Flache Farben und Kontraste erzeugen. Insofern wären dann Kompaktkameras auchschon wieder geeignet, wenn sie im professionellen Rahmen eingesetzt werden.

Die neuen Kompaktkameras bieten Funktionen, in denen mehrere Bilder automatisch in Serie geschossen und zusammengerechnet werden. Dann gehts auch bequem mit den Schatten und dem Rauschen sehr gut.

Meine Erfahrung sagt mir, dass die puristische Anwendung und Ausschalten solcher Funktionen zu schlechteren Ergebnissen führt, als die modernen Funktionen anzuwenden.

Das führt oft zu schönen Ergebnissen. Mir tut es dann nicht weh, das Foto nicht mit einer grösseren Kamera aufgenommen zu haben, die ich gar nicht dabei gehabt hätte, auch wenn diese dann doch eine bessere Bildqualität abgeliefert hätte.

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Die Mehrzahl der DSLR-Besitzer sind Knipser und je kleiner der Chip wird, desto größer wird der Anteil der Knipser an der jeweiligen Grundgesamtheit der Kameraklasse. Den kröndenden Abschluss bildet die Liga der Handy- und Smartphone-Knipser.

 

Das hört sich aber jetzt ganz anders an als das hier:

 

Wer das Photographieren jedoch ernsthaft mit all den gestalterischen Möglichkeiten betreibt, der wird auch in vielen Jahren nicht ohne eine Kamera mit grossem Sensor und entsprechenden Optiken auskommen.

 

Vorhin war die Beziehung zwischen Sensorgröße und Anspruch noch kausal, jetzt ist sie nur noch statistisch.

 

Den hohen Anspruch teilen aber die wenigsten. Manche wollen nicht und viele können einfach nicht. Jetzt kann man ihnen entweder die Benutzung einer Kamera per Gesetz untersagen (eine Art Führerschein für Fotoapparate einführen) oder man lässt es, wie es ist, ohne sich drüber aufzuregen.

Mit dem ernsthaften Fotografieren ist es, wie mit dem Anspruch, jeden Tag seines Lebens bewusst zu leben, oder wie mit der gesunden Ernährung oder der CO2-armen korrekten Zubereitung einer Tasse Kaffee vom Einkauf aus nachhaltigem Fairtrade bis zum Aufbrühen... es gibt eh kaum noch Dinge, die man tun kann, ohne mit hohen Ansprüchen konfrontiert zu werden. Lassen wir das Knipsen doch eine dieser Sachen sein. Tut ja nicht weh. Und man muss sich diese ganzen Bilder ja nicht anschauen.

 

Für mich ist Photographie mehr als das Durchwinken tausender und abertausender belangloser Fotos pro Tag durch dutzende von Foren im World Wide Web ...

 

Deinen Anspruch finde ich natürlich genauso O.K. Vielleicht könntest Du ja mal ein paar Beispiele aktueller anspruchsvoller künstlerischer Fotografie verlinken, aus den letzten zehn Jahren, also aus der digitalen Ära. Ich muss nämlich gestehen, ich kenne die "Klassiker" der Fotografie, aber nichts aus den letzten Jahren, was deren Nimbus erreichen würde.

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Nennt es arrogant was ich schreibe, ich nenne es selbstbewußt.

 

Für mich sieht es eher nach Ignoranz aus. Viele technische Entwicklungen erweitern eher den Spielraum bzw. die Möglichkeiten.

 

Das ist wie zur Einführung des Autofokus, als die "richtigen Photographen" lieber manuell fokussierten... Heute ist die Anzahl an Kreuzsensoren ein Verkaufsargument.

 

Heute benötigt man eine grosse Kamera mit grossen Objektiven, um "gestalterisch" zu arbeiten, in Zukunft geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit (und auch heute schon) auch mit kleinen Sensoren und Objektiven.

 

Wer das Photographieren jedoch ernsthaft mit all den gestalterischen Möglichkeiten betreibt, der wird auch in vielen Jahren nicht ohne eine Kamera mit grossem Sensor und entsprechenden Optiken auskommen.

 

Das klingt fast so, als ob damit als gestalterische Möglichkeit die Freistellung gemeint ist. Das wäre doch ein bisschen zu wenig oder?

Wie ich hier schon geschrieben habe https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/27742-wann-platzt-die-seifenblase-7.html#post224741 werden wir wohl in Zukunft das Bokeh elektronisch erstellen, man hätte damit viel mehr gestalterische Möglichkeiten, als sich nur auf das zu verlassen, was der grosse Sensor mit entsprechendem Objektiv liefert. Ob man es nutzen kann oder will ist ein ganz andere Frage.

 

 

Vor vielen tausend Jahren zerrieben die Menschen bunte Steine, vermischten es mit einer Flüssigkeit und schmierten es an die Wände: Hölenmalerei. Heute hat man Farbe aus der Spraydose: Graffiti. Vor über hundert Jahren musste man einen schweren Holzkasten herumschleppen und mit Blitzpulver hantieren, heute passt eine Kamera in die Hosentasche und man kann damit brilliante Bilder auf Knopfdruck erzeugen. Und auch das Arrangieren von Graffiti-Tags setzt etwas kreatives voraus und hat u.U. eine gewissen Anspruch.

Die eingesetzten Mittel sagen doch nichts über die gestalterische Qualität aus.

 

Ersteres kann jeder, die beiden letzt genannten wollen gelernt sein.

 

Kreativität kann man kaum lernen oder?

 

Irgendwie passt deine gesamte Argumentation nicht, auch wenn man noch Post 172 dazu nimmt. Was wolltest du uns eigentlich genau sagen?

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Deinen Anspruch finde ich natürlich genauso O.K. Vielleicht könntest Du ja mal ein paar Beispiele aktueller anspruchsvoller künstlerischer Fotografie verlinken, aus den letzten zehn Jahren, also aus der digitalen Ära. Ich muss nämlich gestehen, ich kenne die "Klassiker" der Fotografie, aber nichts aus den letzten Jahren, was deren Nimbus erreichen würde.

 

Das unterschreibe ich ohne Wenn und Aber. Die Redewendung mit dem Anspruch finde ich immer wieder. Wenn ich dann aber sehe, was in Foren zumeist präsentiert wird - nun, sehr, sehr häufig klaffen da Welten zwischen dem, was postuliert wird und dem was präsentiert wird.

 

Aus meiner Sicht: Wer mag, soll doch große schwere Bodies mit großen, schweren Objektiven durch die Gegend tragen und sich über die Ergebnisse freuen. Meine Erfahrung der letzten Jahre ist allerdings, dass irgendwann der Punkt errecht ist, an dem die ganze schöne Ausrüstung daheim bleibt. Dann gibt es möglicherweise keine nicht ganz perfekten Aufnahmen mehr, sondern vielmehr keine Aufnahmen.

 

Und lernt vielleicht einmal ein wenig Toleranz zu üben. Wenn Jemand mit einer Kompaktkamera eine tolle Aufnahme gemacht hat, warum sollte man sich nicht darüber freuen. Vielleicht mag das Ergebnis nicht technisch vollkommen perfekt sein. Aber ich habe schon viele Aufnahmen gesehen, die mit Kompaktkameras gemacht wurden die so gut waren, dass ich den Anhängern großer Sensoren nur sagen kann: Macht das erst einmal nach. Erreicht das erst einmal. Dann könnt ihr euch darüber auslassen, dass der große Sensor Alles besser kann. Umgekehrt habe ich in einigen Foren bei einigen Aufnahmen auch schon mal gedacht: Warum hat der Nutzer nur das Geld für eine Vollformatkamera und die ganzen schönen Objektive ausgegeben.

 

Ehrlich gesagt: Ich kriege immer mehr den Eindruck, dass dem Werkzeug mehr Aufmerksam geschenkt wird, als der Aufnahmetechnik selber. Vielleicht etwas provokant: Nehmen wir eine gute Kompaktkamera (soetwas wie die Canon Powershot G12). Und führen wir die Regel ein, dass man erst dann auf einen größeren Sensor umsteigen darf, wenn die Ergebnisse so sind, dass die Kamera dauerhaft und gut spürbar echte Grenzen setzt. Also Umstieg auf den größeren Sensor nicht aus Gründen des eigenen Egos oder zur Befriedigung des Spieltriebs. Dann, ja dann, würden vermutlich so gut wie gar keine Systemkameras oder DSLRs mehr verkauft.

 

Gruß

Thobie

bearbeitet von thobie
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Das klingt fast so, als ob damit als gestalterische Möglichkeit die Freistellung gemeint ist. Das wäre doch ein bisschen zu wenig oder?

Wie ich hier schon geschrieben habe https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/27742-wann-platzt-die-seifenblase-7.html#post224741 werden wir wohl in Zukunft das Bokeh elektronisch erstellen, man hätte damit viel mehr gestalterische Möglichkeiten, als sich nur auf das zu verlassen, was der grosse Sensor mit entsprechendem Objektiv liefert. Ob man es nutzen kann oder will ist ein ganz andere Frage.

 

So sehr weit sind wir da ehrlich gar nicht mehr entfernt. Das Stichwörter dazu: Freistellung, Ebenenmasken und Gaußscher Weichzeichner. Wenn man da noch ein wenig an den Algorithmen tut, dann kommt das Ergebnis vermutlich schon einem guten Objektiv recht nahe.

 

Gruß

Thobie

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Heute benötigt man eine grosse Kamera mit grossen Objektiven, um "gestalterisch" zu arbeiten, in Zukunft geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit (und auch heute schon) auch mit kleinen Sensoren und Objektiven.

 

 

....

Das klingt fast so, als ob damit als gestalterische Möglichkeit die Freistellung gemeint ist. Das wäre doch ein bisschen zu wenig oder?

Wie ich hier schon geschrieben habe http://wjww.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/27742-wann-platzt-die-seifenblase-k7.html#post224741 werden wir wohl in Zukunft das Bokeh elektronisch erstellen, man hätte damit viel mehr gestalterische Möglichkeiten, als sich nur auf das zu verlassen, was der grosse Sensor mit entsprechendem Objektiv liefert. Ob man es nutzen kann oder will ist ein ganz ...

 

Alien Skin Software: Bokeh 2

 

Für das post processing am Computer exstiert die Sofware bereits. Man kann sogar bestimmte Objektive auswählen, wie beispielsweise das Canon 85/1,2, und erhält für verschiedene Blenden die gewünschte Darstellung der Unschärfebereiche.

 

Das ist deutlich preiswerter, als sich die Spezialobjektive zu kaufen.

Erste Ansätze in Kompaktkameras gab es bereits, wenn diese auch nicht so gut arbeiten, wie die Software am PC.

Auf jeden Fall ist das aber ein Lösungsansatz für Kleinsensorsysteme, der bereits praktisch existiert und ausgebaut werden kann bzw. werden wird.

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Das ist deutlich preiswerter, als sich die Spezialobjektive zu kaufen.

Erste Ansätze in Kompaktkameras gab es bereits, wenn diese auch nicht so gut arbeiten, wie die Software am PC.

Auf jeden Fall ist das aber ein Lösungsansatz für Kleinsensorsysteme, der bereits praktisch existiert und ausgebaut werden kann bzw. werden wird.

Wie realistisch das aussieht hängt aber stark vom Motiv ab.

Genaugenommen wäre dafür eine echte Tiefeninformation nötig die eine 2D Kamera aber nicht liefern kann und somit wird es immer nur eine Näherungslösung für bestimmte Annahmen die bei bestimmten Motiven auch komplett unrealistische Ergebnisse liefern kann.

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Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe irgendwo gelesen, dass man sich den Kontrast-AF zu Nutze macht. Dieser fährt sowieso einmal über den Fokus hinaus und dann wieder zurück. Man speichert während dessen einfach ein (oder mehr) Bilder out of focus ab und kann so die scharfen Bereiche von den unscharfen trennen. Man müsste sogar ermitteln können, wie unscharf ein Pixel ist, als quasie dessen "Tiefe".

Das war es auch, was ich in Post 70 meinte, dass man mit Offenblende neben den Fokus auch die Schärfeinformationen misst und dann mit max. Blende vor der Beugung das eigentliche Foto macht. Die Schärfeinformationen werden dann entweder gleich in der Kamera verarbeitet oder mit ins Raw gespeichert.

 

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Sony oder Fuji etwas derartiges schon in einer Kompaktkamera experimentell haben. Ich finde allerdings den Link nicht mehr.

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Wenn das Bokeh allerdings per Software erstellt wird, ist das sicherlich sehr innovativ, hat aber genau genommen nichts mehr mit Photographie zu tun, denn Photographie bedeutet "malen mit Licht" und das passiert in der Regel in der Kamera und früher noch in der Dunkelkammer. Die Möglichkeiten von EBV finde ich toll, sind aber eigentlich eine technische Bearbeitungsform die der Photographie nachgelagert sind.

bearbeitet von AndreasD
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Eines möchte ich noch ergänzen:

 

Wer nur das Blümchen auf der Wiese sieht, wird sich schwer tun eine stimmige Komposition zu Bild zu bringen.

 

Wer sich darüber hinaus noch mit einem Minisucher oder Live-View-Display bei Sonnenlicht, um das Erkennen von Möglichkeiten beraubt und sich physikalisch bedingt - Zusammenspiel aus Chip und Optik - gestalterische Möglichkeiten nimmt und dies in Summe als innovativ ansieht, der hat zumindest in meinen Augen von der Materie Photographie ein sehr limitiertes Verständnis.

bearbeitet von AndreasD
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Wenn das Bokeh allerdings per Software erstellt wird, ist das sicherlich sehr innovativ, hat aber genau genommen nichts mehr mit Photographie zu tun, denn Photographie bedeutet "malen mit Licht" und das passiert in der Regel in der Kamera und früher noch in der Dunkelkammer. Die Möglichkeiten von EBV finde ich toll, sind aber eigentlich eine technische Bearbeitungsform die der Photographie nachgelagert sind.

so wie früher in der Dunkelkammer der nötige Feinschliff verpaßt wurde, geschieht das heute per EBV.

 

Wer sich darüber hinaus noch mit einem Minisucher oder Live-View-Display bei Sonnenlicht, um das Erkennen von Möglichkeiten beraubt und sich physikalisch bedingt - Zusammenspiel aus Chip und Optik - gestalterische Möglichkeiten nimmt und dies in Summe als innovativ ansieht, der hat zumindest in meinen Augen von der Materie Photographie ein sehr limitiertes Verständnis.

wer zum Erkennen von Möglichkeiten keine technischen Hiflsmittel benötigt, hat in meinen Augen von der Materie Photografie eine große Ahnung ;):)

 

 

Gruß

Günter

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Wer sich darüber hinaus noch mit einem Minisucher oder Live-View-Display bei Sonnenlicht, um das Erkennen von Möglichkeiten beraubt und sich physikalisch bedingt - Zusammenspiel aus Chip und Optik - gestalterische Möglichkeiten nimmt und dies in Summe als innovativ ansieht, der hat zumindest in meinen Augen von der Materie Photographie ein sehr limitiertes Verständnis.

 

Wenn ich Dich nun - nicht nur aus oben zitiertem - richtig verstanden habe, ist für Dich die Möglichkeit der unterschiedlichen Schärfentiefe, die Möglichkeit der Freistellung, eine gestalterische Möglichkeit die Du nicht missen willst, die für Dich zwingend zur "ernsthaften" Fotografie gehört.

 

Hatte dann eigentlich ein Ansel Adams Deiner Meinung nach dann auch ein limitiertes Verständnis von Fotografie?

 

Ich sehe mir auch gerne Bilder an, die diesen "Effekt" nutzen. Viele Bilder wären nichts ohne das. "Effekt" deshalb, weil er eigentlich total unnatürlich ist. Unser Auge kann so gut wie gar nicht freistellen. Das macht unser Gehirn für uns. Jetzt ist es natürlich toll, wenn eine entsprechende Sensor/Optik-Kombination diesen Effekt simulieren kann.

Ich sehe nun keinen Grund warum eine aus Sensor/Optik generierte Gestaltungsmöglichkeit nun besser sein soll als eine per Software generierte Gestaltungsmöglichkeit.

 

Was ist der Unterschied ob ich für eine Freistellung nun die Objektivblende per Drehrad verändere oder ein Parameter der Software die dasselbe bewirkt? Ja, noch nicht. Warten wir noch etwas ab, dann ist genügend Rechenpower da um aus 2 oder mehreren Bilder mit unterschiedlichem Fokus die Tiefeninformation zu sehen und rechnerisch entsprechend für das Endergebnis umzusetzen.

 

 

Eine gute Fotografie besteht aber aus wesentlich mehr, als nur einem schönen Schärfeverlauf und einem schönen Bokeh. Es kann sein, dass genau dies eine Fotografie zur guten Fotografie werden lässt, muss aber nicht. Der Umkehrschluss wäre engstirnig.

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Hi,

 

dieser Thread zeigt mal wieder schön, auf welche Nebengleise man sich als Fotografierender begeben kann und wie die Technik fälschlicherweise überbewertet wird.

 

Gute Fotos entstehen im Kopf des Fotografens, in seiner Vorstellung. Sie werden von seinen Gefühlen, Interessen und Notwendigkeiten bestimmt.

 

Je nachdem, wie diese ausgerichtet sind, ergibt sich die Wahl des Werkzeugs. Wer Blende 64 braucht, wird sich eine Kameraausrüstung zulegen, die ihm genau das bietet. Wer die Flexibilität und die Vielseitigkeit eines KB-Systems benötigt, schaut sich vielleicht bei Nikon und Canon um. Und wer mit einer smarten Kompaktknipse oder Bridge seine Vorstellungen verwirklichen kann, macht das eben damit. Oder es laufen mehrere Systeme nebeneinander.

 

Das alles hat noch nichts mit "ernsthafter" oder "nicht ernsthafter" Fotografie zu tun, schon gar nicht mit den emotionalen, inhaltlichen und meinetwegen auch technischen Qualitäten der Bilder.

 

Jede Kameratechnik hat ihre Stärken, ein mehr oder minder ausgeprägtes Maß an Vielseitigkeit, aber natürlich auch Schwächen. Das sollte man mit wachen Augen sehen, sich darauf einstellen und das passende Werkzeug auswählen.

 

Die Ausgangsthese ist natürlich nicht zu halten bzw. gilt nur für eine bestimmte Nutzergruppe.

 

Nicht umsonst gibt es auch heute noch Groß- und Mittelformatkameras, umfangreiche Kleinbildsysteme, Messsucherkameras, Kompaktkameras diverser Art und neuerdings auch so wunderbare Sucherkameras wie die Fujifilm X100. Das wird auch so bleiben, denn Fotografen sind nunmal sehr unterschiedlich ausgerichtet und solange das so ist, wird es auch verschiedene Märkte und Produktklassen geben.

 

VG

Christian

 

Businessfotografie von Christian Ahrens

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Ein Auge reicht ...

Und natürlich den Rechner dahinter

 

und vielleicht noch einen Finger ...

 

Hm....

weshalb limitiert denn dann man mit einem Minisucher oder Live-View-Display bei Sonnenlicht die Gestaltungsmöglichkeiten. Das ist mir noch nicht aufgefallen, zumindest nicht bei meinem Sucher oder Display. Das ist alles sehr viel besser, als es zu Zeiten eines Lichtschachtsuchers war und hat gerade in gestalterischen Bereich gegenüber einem groooßen DSLR-Sucher gewisse Vorteile. Nicht jede Suchermattscheibe taugt dazu. Wer das mal beides eine Weile parallel nutzt, merkt das.

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Warum bezieht Ihr Euch eigentlich immer nur auf einzelne Sätze von mir? Im Zusammenhang gelesen und verstanden habe ich nichts von dem geschrieben worauf einige hier Bezug nehmen.

 

Irgendwie ist mir dieser Thread zu engstirnig ...

 

Die Lösung ist ganz einfach. Unterstelle Deinen Lesern eine limitierte Auffassungsgabe, akzeptiere, dass sie sich durch einzelne Sätze leicht irritieren lassen und schreibe Adressaten-gerecht. Du möchtest doch verstanden werden, oder? :D

 

Also nochmal von vorne, in einem Satz, ganz sachlich von Dir formuliert:

was ist unterm Strich Deine Aussage, was soll beim Leser hängenbleiben?

;):)

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Ich erkläre Euch mal was bei mir angekommen ist: hier gibt es ein paar Menschen die wohl in Systemkameras investiert haben und jetzt gegen jegliche Erfahrung und physikalische Gegebenheiten in fundamentalistischer Art Ihr neues Spielzeug gegen andere Systeme verteidigen. Ein Phänomen das auch bei anderen Hobbies vorkommt. Auch eine Form von Seifenblase.

 

Abschließend fällt mir dazu noch ein Zitat ein: Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null, sie nennen das ihren Standpunkt.

 

Ich zeichne jetzt wieder mit Licht und meiner breit aufgestellten Ausrüstung, mit vier verschiedenen Chipgrößen, die ich heute einsatzbedingt komplett dabei habe.

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Ich erkläre Euch mal was bei mir angekommen ist: hier gibt es ein paar Menschen die wohl in Systemkameras investiert haben und jetzt gegen jegliche Erfahrung und physikalische Gegebenheiten in fundamentalistischer Art Ihr neues Spielzeug gegen andere Systeme verteidigen. Ein Phänomen das auch bei anderen Hobbies vorkommt. Auch eine Form von Seifenblase.

 

Abschließend fällt mir dazu noch ein Zitat ein: Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null, sie nennen das ihren Standpunkt.

 

Ich zeichne jetzt wieder mit Licht und meiner breit aufgestellten Ausrüstung, mit vier verschiedenen Chipgrößen, die ich heute einsatzbedingt komplett dabei habe.

 

Und genau hier beginnt der Fred, unhöflich zu werden, Zitat hin oder her.

Leben und leben lassen, jedem Kend sai Luftballöle.

Sich anderen Meinungen und Standpunkten zu verweigern, ist ebenso engstirnig, daher bitte ich eindringlich um Zurückhaltung ...

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.... Auch eine Form von Seifenblase.

....

 

ich empfehle dir den Blog hier zur Ansicht (hab an anderer Stelle schon mal darauf verlinkt)

 

Credo:

This is very much part of my thinking that now is the time to go 100% CSC / Mirrorless. I wasn't quite ready before and it didn't seem to me that everything that fiited my needs was available, which is why I persevered with the Leica M9 and Nikon DSLR's despite some of the restrictions they put on me. However I don't feel that anymore. My comments in the last part of my GX1 review about these three great cameras I've been using recently are genuine. In terms of on-screen IQ these are amongst the best cameras I've ever used. The fact that images taken with the NX200 and NEX-5n are selling very well already, is testament to just how good they are.

 

Das Niveau der aktuellen 16+ Mpixler ist so schon so hoch (und wenn sich auch Sony etwas Muehe gibt werden sie auch bald mal kompakte taschentaugliche Objektive anbieten), dass man spaetestens in der naechsten Generation CSC mit einem System auskommen wird. Die (EDIT Entwicklungs-)Dynamik ist da so hoch, da kommt der DSLR MArkt nicht mit....

 

Pancakes fuer Kompakt und normale Linsen fuers gezielte Gestalten.

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