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Du hast doch gerade selbst geschrieben, dass dich das Beispiel mit dem Radfahrer nicht überzeugt hat. Wie kann er nun 2 Beiträge später plötzlich wieder gut sein?

Ach so - ich dachte, Du sprichst jetzt von einer DSLR. Wusste ja nicht, dass Du die 1er schon in der Hand hattest.

Mist - Kommunikation ist aber auch was schwierig, manchmal. *grinst*

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Das ist ja ein nettes rhetorisches Spielchen, aber fernab jeglicher Realität. Oben wird die Luft immer dünner, das heißt, die letzten Prozentchen Bildqualität sind die teuersten.

 

Eben, deshalb stellt man in der Realität auch eine andere Frage, nämlich: Ab wann ist "gut" gut genug? Und da wird jeder normaler User zugeben müssen, dass mein mit der Kompaktknipse bei ISO 3200 gemachtes Foto qualitativ vollkommen ausreicht. Nur darauf kommt's doch an. Dass es noch besser geht, ist irrelevant, denn alles geht ja immer irgendwie noch besser. Wichtig ist nur: Ist es gut genug für das, was ich am Ende damit vorhabe? Und da muss ich ehrlich gesagt sagen, dass für meine Zwecke und mein Können eigentlich schon eine Kompaktkamera wie die X10 schon zu "gut" für mich ist. Ich kann das Gerät genauso wenig ausreizen wie eine Stradivari – ich bin eben weder ein Fotogenie noch ein Geigenvirtuose.

 

Dass die Top-Könner der Branche das Beste vom Besten verdienen, verstehe ich vollkommen, da sollte der Preis keine Rolle spielen, um auch noch das letzte Prozent an möglicher Leistung und Qualität herauszuholen. Aber dann liest man, dass Magnum-Leute und andere zum Teil weltbekannte Fotografen mit Kompaktkameras herumlaufen. Es sind halt doch oft die weniger Talentierten und die weniger geübten Möchtegerne, die meinen, sich einen Ferrari mit vollem Tuningpaket kaufen zu müssen (dabei sind sie nicht mal halb so schnell wie Schumi) oder eine superteure Kameraausrüstung mit imageträchtigem Markennamen. Purer Feel-Good-Luxus ohne sachliche Grundlage.

bearbeitet von flysurfer
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Ach so - ich dachte, Du sprichst jetzt von einer DSLR. Wusste ja nicht, dass Du die 1er schon in der Hand hattest.

Mist - Kommunikation ist aber auch was schwierig, manchmal. *grinst*

 

Ich hatte die Sony in der Hand und war, wie geschrieben, enttäuscht. Und ich habe den Radfahrer gesehen und war, wie geschrieben, enttäuscht. Soo schwer ist es also gar nicht. ;)

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Das Kind auf dem Stachusfoto war nur Nebenmotiv ...und mal ehrlich, wäre das besser gewesen, wenn es scharf wäre? ... Ich bin der Meinung, dass es ... obwohl zufällig auf dem Bild ... durchaus in die Bildidee passt, unscharf wie es ist.

 

Sicher stört die kleine Bewegungsunschärfe des Kindes nicht, sonst hättest Du es ja auch bereits rausretuschiert, nehme ich an.

 

... aber wenn Du die Anforderungen der Leute liest, die sich eine neue Kamera kaufen wollen, bekommst Du das Gefühl, dass ohne superschnelle Serienbildfunktion und sporttauglichem AF kein Kind mehr fotografiert werden kann. Nur darum ging es mir in der Aussage.
warum sollte man Dich nicht ernst nehmen?
Ich fand es natürlich nicht schön, dass ich der Auslöser für Deine These der Art "Newcomer sind Technik-Lemminge die zu blöd sind Kinder vernünftig zu fotografieren" war, indem ich meine Gedanken und Probleme beim Kinder/Action-Fotografieren mitgeteilt habe, siehe

 

https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-kamera-technik/26907-komplettwechsel-zu-mft-wird-aus-sport-5.html#post224665

 

Wenn man noch nie einen aktuellen Phasen-AF oder noch nie das neue Nikon-1 System ausprobiert hat (die Begeisterung im Fotoladen oder Saturn, wenn ich dort für Testfotos meine Kinder oder Hunde rumspringen lasse wird sich in Grenzen halten), aber in den Fotoforen immer wieder darüber liest fragt man sich natürlich schon, ob das nicht doch das passendere wäre für bestimmte Zwecke. Quasi alle beeindruckenden Hundeaction-Fotos die ich bisher gesehen habe wurden mit Phasen-AF gemacht...

 

Vermutlich hast Du doch in allen Punkten Recht, jedoch kann ich Dir sagen dass man aus naheliegenden Gründen (Privatspähre) kaum Beispiele für Kinder/Action Fotografie findet, an solche Beispiele traut sich eine Lumix G Systemfotoschule erst mal gar nicht heran. Also schlagen in Foren dann schon mal Gedanken dazu auf, ist unangenehm wenn man sich dann nach einer Antwort wie ein Idiot fühlt, ich bin da wohl aber auch etwas empfindlich, wie ich leider feststellen musste.

 

46355d1323228596-komplettwechsel-zu-mft-wird-aus-sport-_action.jpg

(Olympus PL3 Testaufnahme, mit Blitz, f3.6, 1/60, ISO 200, nachträglich etwas freigestellt)

bearbeitet von pulpicon
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Action Fotografie, an solche Beispiele traut sich eine Lumix G Systemfotoschule erst mal gar nicht heran..

 

Ich muss dazu ergänzen dass es doch ein Beispielfoto spielender Hunde gibt, und dort dann die Serienbildfunktion empfohlen wird um so "immer die Chance auf knackscharfe Actionbilder" zu wahren. Wobei die Beispielbilder gar nicht knackscharf sind.

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Ich fand es natürlich nicht schön, dass ich der Auslöser für Deine These der Art "Newcomer sind Technik-Lemminge die zu blöd sind Kinder vernünftig zu fotografieren" war, indem ich meine Gedanken und Probleme beim Kinder/Action-Fotografieren mitgeteilt habe, siehe

 

 

Ich möchte hier mal kurz einschreiten.

Ich verfolge den Wortwechsel von Beginn an.

Er hat niemals auch nur durchblicken lassen, daß er dich "für zu blöde" hält.

Das ist deine private Interpretation des Gesagten.

Seid bitte so nett, und seht einen provokant formulierten Satz als eine Möglichkeit,

ein Gespräch temperamentvoll zu führen, aber nicht zwangsläufig als persönliche Beleidigung ...

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Mit Sicherheit. Machst halt mal so ein Foto mit f2.2 und ISO 3200 mit deiner DSLR und einem Zoom mit 28-112mm und f2-2.8, stellst es hier rein, und dann vergleichen wir alle hier im Forum und sagen unsere Meinung.

Sorry, aber das kann nicht dein Ernst sein!

Du weißt doch ganz genau, dass ein f/2-2.8/28-112 bei einer so großen Aufnahmefläche wie APS oder KB real gar nicht möglich ist!

Die f/2 relativieren sich aber wieder schnell, wenn du vergleichst, welchen Grad der Freistellung du mit f/2 bei einem (ca.) 1/2"-Sensor und mit f/4 bei einem APS-Sensor erreichen kannst.

Vergleiche hier nicht Äpfel mir Birnen!

 

Und glaubst du im Ernst, dass ein ISO3200 Bild einer Kompakten ebenso gut ist wie zum Beispiel das mit einer D700? (Und das ist nicht einmal eine wirklich "neue" DSLR.)

 

 

Wenn deine Kamera-Objektivkombi nun beispielsweise 2000 EUR kostet, würde ich erwarten, dass das Ergebnis viemal so gut ist als bei der X10 für 500 EUR. Sonst schneidet man beim Preisleistungsverhältnis nicht gut ab. Eigentlich müsste es ja sogar fünfmal so gut sein, wegen der Gewichts- und Größennachteile der DSLR, aber wir wollen nicht kleinlich sein. Wichtig ist natürlich auch, dass dir das Foto bei 1/12s scharf aus der Hand gelingen muss, also solltest du eine Topoptik mit gutem Stabi verwenden. Ich hoffe mal, dass das Ganze dann preislich überhaupt noch mit 2000 EUR hinkommt, lichtstarke Zooms kosten ja einiges.

 

Erneut legst du dir die Argument so zurecht, wie sie dir passen. Das ändert aber nichts an deren mangelhafter Tauglichkeit. Es gibt keine lineare Korrelation zwischen Preis und Leistung!

 

 

Wie ist das eigentlich bei der M9 und ISO 3200 und 1/12s aus der Hand? Total scharf und rauschfrei und im Ergebnis (bei angenenommenen 10.000 EUR Kosten für Body und Optik, wobei es ja kein Zoom gibt, gell) 20x so gut wie bei der X10? Alles andere wäre ja doch sehr enttäuschend, auf jeden Fall aber ein nicht so guter Deal.

 

Wenn es um Preis-Leistung geht, ist es eine völlig andere Diskussion!

Es ging hier aber darum, welcher Kameratyp in welcher Situation Vorteile und Nachteile hat.

 

Die meisten hier stimmen zu, dass jedes System in bestimmten Bereichen am besten ist. Warum bist du so stur und bestehst auf deiner völlig undifferenzierten Ansicht, Kompakte seien "mit Sicherheit" genauso gut wie Systemkameras?

 

Sorry, aber das macht es mühselig, mit dir zu diskutieren.

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Eigentlich ist in diesem Thread schon alles gesagt, alles weitere werden nur noch Wiederholungen sein.

Die X10 ist sicher ein feines Ding, Verbesserungen in welcher Hinsicht immer werden ein Ansporn für Mitbewerber sein und uns allen zugute kommen, wenn nicht heute dann morgen.

Ehrlichkeit, Offenheit, das Nichtweglassen, sind gute Eigenschaften, wenn Vergleiche angestellt werden. Erübrigt Fragen nach EXIF oder Auflösung (nachteilig ist, wenn Bilder hier direkt im Forum zu groß/breit dargestellt werden), oder Nachfragen nach Details, die darin bereits fehlen. Beispiel: X10 "Pro Low-Light" bei der aus mehreren Aufnahmen aus Hand ein Bild errechnet wird - das würde ich gerne wissen, wenn so etwas angewendet wurde. Oder - Reduktion der Auflösung auf 6 Mp bereits in der Kamera, um Rauschen zu mindern. Bitte nicht mißverstehen, solche Eigenschaften sprechen doch FÜR ein Gerät. Die X10 ist ffür mich ein Mittelding zwischen Kompaktkamera und Systemkamera, und auch keine eierlegende Wollmichsau, die es auch sonst nicht gibt. Paßt auch nicht in die Hemdtasche.

Die Seifenblase kann nur größer werden, aber nicht platzen.

Gruß hanns

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Ich fand es natürlich nicht schön, dass ich der Auslöser für Deine These der Art "Newcomer sind Technik-Lemminge die zu blöd sind Kinder vernünftig zu fotografieren" war, indem ich meine Gedanken und Probleme beim Kinder/Action-Fotografieren mitgeteilt habe, siehe

 

Warst Du nichtmal :) ... hat sich vielleicht nur unglücklich getroffen.

 

Wenn Du mal in den DSLR Foren in die Kameraberatungen kuckst, dann wird in jeder dritten eine sportaugliche DSLR der Klasse D300s oder 7D empfohlen, damit die Leute ihre Kinder fotografieren können.

 

Das zielt dann auf die alte "Masse statt Klasse" Methode hin.

 

 

Es geht auch mit einer PEN, mit einer Kompakten oder einer Sony NEX ... und die Sensorgrösse als heilige Kuh (siehe Ausgangspost des TE) hat mit dem Ganzen erstmal garnichts zu tun.

 

Die Grundidee ist es mit Licht ein Bild zu schaffen ... in den Foren wird aber momentan hauptsächlich darüber diskutiert, wie man mit möglichst wenig Licht Bilder schaffen kann, die man gerade so ins Internet stellen kann.... um dann dazuzuschreiben, dass man das Bild problemlos auch in DIN A3 ausgeben könnte, wenn man wollte.

 

Wenn man nun aber in die Wohnzimmer der Leute schaut, dann hängen da ganz selten Bilder, die mit mehr als ISO 800 aufgenommen wurden. Meiner Ansicht nach wird im Moment extrem viel HighISO Müll für den Schuhkarton produziert.

 

 

Die paar Leute, die das wirklich brauchen UND da auch noch präsentable Bilder herausbekommen, sind natürlich ausgenommen ;) .. aber die werden auch weiterhin nicht mit einer Kompakten oder mFT fotografieren, sondern ihre D700, bzw die Nachfolger, benutzen.

 

Vermutlich hast Du doch in allen Punkten Recht, jedoch kann ich Dir sagen dass man aus naheliegenden Gründen (Privatspähre) kaum Beispiele für Kinder/Action Fotografie findet, an solche Beispiele traut sich eine Lumix G Systemfotoschule erst mal gar nicht heran. Also schlagen in Foren dann schon mal Gedanken dazu auf, ist unangenehm wenn man sich dann nach einer Antwort wie ein Idiot fühlt, ich bin da wohl aber auch etwas empfindlich, wie ich leider feststellen musste.

 

46355d1323228596-komplettwechsel-zu-mft-wird-aus-sport-_action.jpg

(Olympus PL3 Testaufnahme, mit Blitz, f3.6, 1/60, ISO 200, nachträglich etwas freigestellt)

 

 

Ich habe da ja schon was dazugeschrieben ... eigentlich zeigst Du genau das, was ich oben beschrieben habe ... das bekommt auch kein AF einer Highend DSLR hin (ohne, dass man den Tracking AF zumindest schonmal auf das Kind legt .. )

 

Es geht mir nicht darum jemandem weh zu tun, oder ihn bloszustellen ... das liegt mir fern ... und gute Kinderbilder schätze ich sehr.

 

Ich wollte damit nur sagen, dass auch in der Fotografie die alte Regel gilt, dass die Leute umso bessere Ausrüstung "brauchen" je weniger sie in der Materie drin sind.

Und nochmal: es ist nichts schlechtes dran, wenn man eine EOS 5D II braucht um sein Baby zu fotografieren .... es ist nur einfach nicht zwingend notwendig.

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46355d1323228596-komplettwechsel-zu-mft-wird-aus-sport-_action.jpg

(Olympus PL3 Testaufnahme, mit Blitz, f3.6, 1/60, ISO 200, nachträglich etwas freigestellt)

Also die bei diesem Foto sichtbare Unschärfe ist in erster Linie der zu langen Belichtungszeit geschuldet. Für ein sich parallel zur Kamera bewegendes Motiv brauchst Du keinen Nachführ-AF, das kannst Du auch mit dem blitzschnellen S-AF locker fotografieren. Für Hunde würde ich immer 1/800stel oder kürzer empfehlen, bei tobenden Kids reicht eventuell schon 1/400stel.

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Warst Du nichtmal :) ... hat sich vielleicht nur unglücklich getroffen.

 

Ich wollte damit nur sagen, dass auch in der Fotografie die alte Regel gilt, dass die Leute umso bessere Ausrüstung "brauchen" je weniger sie in der Materie drin sind.

 

Vielen Dank für Deine Antwort, ich habe offensichtlich viel zu viel über-/falschinterpretiert. Sachdienliche Hinweise bzgl. des Themas sind natürlich immer willkommen. Bitte entschuldigt den "Aufreger". :)

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Für ein sich parallel zur Kamera bewegendes Motiv brauchst Du keinen Nachführ-AF, das kannst Du auch mit dem blitzschnellen S-AF locker fotografieren.

 

Das hier ein Nachführ-AF kaum Sinn machen würde verstehe ich. Der S-AF der PL3 ist jedoch bei wenig Licht (habe da nur eine 11 Watt Energiesparlampe im Papierlampenschirm an der Decke hängen) viel zu langsam für solche und ähnliche Momente, zumindest mit dem 1,8 45er mZuko. Ist aber kein Problem, ich kann ja bequem vorfokussieren und gönne mir halt einen knappen Meter Tiefenschärfe.. Mein erstes Hauptproblem war wohl dass ich so etwas auch ohne Blitz probieren wollte, da sind dann ja schon bereits keine 1/200 mehr drin fürchte ich.. Nightstalker hat mir inzwischen bereits gute Hinweise dazu gegeben im "und was ist mit Sport" Thread...

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Das hier ein Nachführ-AF kaum Sinn machen würde verstehe ich. Der S-AF der PL3 ist jedoch bei wenig Licht (habe da nur eine 11 Watt Energiesparlampe im Papierlampenschirm an der Decke hängen) viel zu langsam für solche und ähnliche Momente, zumindest mit dem 1,8 45er mZuko.

 

 

Er ist trotzdem schneller als die meisten DSLRs mit ähnlichem Objektiv ... und das ist das Problem beim schlechten Licht.

 

:)

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Sorry, aber das kann nicht dein Ernst sein!

Du weißt doch ganz genau, dass ein f/2-2.8/28-112 bei einer so großen Aufnahmefläche wie APS oder KB real gar nicht möglich ist!

Die f/2 relativieren sich aber wieder schnell, wenn du vergleichst, welchen Grad der Freistellung du mit f/2 bei einem (ca.) 1/2"-Sensor und mit f/4 bei einem APS-Sensor erreichen kannst.

Vergleiche hier nicht Äpfel mir Birnen!

 

Und glaubst du im Ernst, dass ein ISO3200 Bild einer Kompakten ebenso gut ist wie zum Beispiel das mit einer D700? (Und das ist nicht einmal eine wirklich "neue" DSLR.)

 

 

 

 

Erneut legst du dir die Argument so zurecht, wie sie dir passen. Das ändert aber nichts an deren mangelhafter Tauglichkeit. Es gibt keine lineare Korrelation zwischen Preis und Leistung!

 

 

 

 

Wenn es um Preis-Leistung geht, ist es eine völlig andere Diskussion!

Es ging hier aber darum, welcher Kameratyp in welcher Situation Vorteile und Nachteile hat.

 

Die meisten hier stimmen zu, dass jedes System in bestimmten Bereichen am besten ist. Warum bist du so stur und bestehst auf deiner völlig undifferenzierten Ansicht, Kompakte seien "mit Sicherheit" genauso gut wie Systemkameras?

 

Sorry, aber das macht es mühselig, mit dir zu diskutieren.

 

Blaschwafel. Langer Rede kurzer Sinn, einen Bildbeweis für deine Behauptungen wirst du nicht liefern.

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ich warte weiter auf die kleine handliche Digitalkamera mit kleinem universellen, rauscharmen Chip die mir den gleichen Bildeindruck vermittelt wie

mein 1.4/35er am Kleinbildformat....bis dahin wird aber sicher noch eine Weile vergehen....

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Ich find es interessant, wie mehrere Forenten Kompaktkameras mit Festbrennweiten oder kurzen Zooms in die Betrachtung einbeziehen. Das bedeutet, man sucht nach noch etwas kleinerem als die mit pancakes bestückten Systemkameras, die ja in dieser Kombinationauch schon sehr klein sind.

Für mich etwas überraschend, da mein Ausgangsansatz (für mich persönlich) eindeutig die Kamera war, die durch ihren enormen Zoombereich Vielseitigkeit erreicht, und damit bei ausreichender Bildqualität das Geschleppe von grossen Vielteiligen Systemen für easy going Fotografie vermeidet.

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Für mich etwas überraschend, da mein Ausgangsansatz (für mich persönlich) eindeutig die Kamera war, die durch ihren enormen Zoombereich Vielseitigkeit erreicht, und damit bei ausreichender Bildqualität das Geschleppe von grossen Vielteiligen Systemen für easy going Fotografie vermeidet.

 

Ich habe immer beides: eine Bridge mit sehr großem Zoombereich und EVF und eine lichtstarke Kompakte. Das ist sozusagen Brot und Butter für "immer dabei".

 

Es spricht allerdings doch nichts dagegen, darüber hinaus auch noch Systemkameras oder eine DSLR-Ausrüstung, Panoramakameras, Mittelformatrückteile oder Großformatkameras zu benutzen, je nach dem, was man so alles machen will oder muss.

 

Ich hatte früher für bestimmte winterlich-schneereiche Weitwinkel-Reportagesachen beispielsweise eine Hasselblad SWC, bestückt mit Fuji Velvia 50. Sehr spezielle Kamera, auch nicht übertrieben preisgünstig, aber ausgesprochen gut in dem, was sie konnte.

 

Und wer gerne tief ins Innere der Leute blickt, der kauft noch ein Olympus Endoskop dazu – die gebeutelten Aktionäre werden es ihm danken.

 

Die Frage ist halt, wie sich der Markt verschiebt. Da gibt es durchaus klare Trends, witzigerweise angeführt von erfolgreichen Profis, die ihre teure und schwere Ausrüstung zunehmend gegen kleine digitale Geräte tauschen, die offenbar genug Qualität liefern, um die Ergebnisse verkaufen zu können. Die Kameras sind den Profis eben "gut genug", und die unbestreitbaren Vorteile (klein, günstig, unauffällig, immer zur Hand usw.) geben den Ausschlag.

 

Vor 5 Jahren waren Handykameras noch unbeachtet, heute ist das iPhone die meist genutzte Kamera auf Flickr, und es gab und gibt renommierte Profis, die mit dem iPhone kommerziell erfolgreich gearbeitet haben. Wo werden gute Handykameras qualitativ wohl in 5 Jahren stehen? Beim aktuellen Fortschritt vermutlich mindestens da, wo heute eine GRD IV oder Edelkompakte anzusiedeln ist. Und wo stehen dann die Kompakten, die sich von den Handys abheben müssen, wenn sie nicht untergehen wollen?

 

In nicht mehr allzu ferner Zukunft liefern selbst Einsteigerkameras eine Qualität, mit der auch 80% der etwas anspruchsvolleren User vollauf zufrieden sein werden. Können die Anbieter teurerer Kameras dann wirklich noch von den 20% leben? Wie viele und welche Anbieter werden dabei auf der Strecke bleiben, reichen die 20% für einen, zwei oder sogar drei Hersteller in dem Segment?

 

Zweifellos macht der schnelle technische Fortschritt den Herstellern Sorgen, sie können sich ihm nicht entziehen, müssen das Tempo also mitlaufen und jedes Jahr neue Modelle präsentieren, die das dann als veraltet geltende Vorjahresmodell ablösen. Nur kommt dann irgendwann der Punkt, wo es der Masse der User egal ist, weil die Qualitätsteigerung der Nachfolgermodelle für sie nicht mehr sichtbar oder nutzbar ist. Also müssen immer neue Gimmicks erfunden werden, neue Bereiche (3D) erschlossen werden, Fotokameras zu Videokameras mutieren.

 

Die Hersteller suchen nach neuen Paradigmen, ich wette, es dauert nicht mehr lange, dann kommen die ersten "richtigen" Kameras mit UMTS/WLAN, Android/iOS, Touchscreen und integriertem App Store auf den Markt. Das sind dann die Systemkameras der Zukunft, nicht nur in Sachen Hardware modular erweiterbar, sondern auch in Sachen Software. Warum sollte man etwa das Liveview-Bild einer Kamera nicht per App drahtlos auf ein iPad spiegeln und die Kamera von dort aus steuern können? Warum sollten iPhones nicht als smarte Fernsteuerung für Kamerasysteme dienen können, im Studio und im Feldeinsatz? There's an app for everything.

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Ich find es interessant, wie mehrere Forenten Kompaktkameras mit Festbrennweiten oder kurzen Zooms in die Betrachtung einbeziehen. Das bedeutet, man sucht nach noch etwas kleinerem als die mit pancakes bestückten Systemkameras, die ja in dieser Kombinationauch schon sehr klein sind.

 

Naja, die Systemkamera mit Pancake ist auch nur begrenzt Hemdentaschentauglich. Da haben Kompaktkameras schon noch einen Vorteil. Insbesondere, wenn man eine wirklich immer-dabei Kamera sucht.

 

Fakt ist, dass jedes System seine Vor- und Nachteile hat. Und jeder muss für sich den richtigen Kompromiss finden. Was ich immer wieder interessant finde ist, dass so etwas wie der Preis außen vor bleibt. Denn eine Systemkamera, die auch nur in etwa den Brennweitenbereich einer Superzoom abdeckt, kostet schon richtig Geld und ist dann als System auch größer und schwerer. Dafür ist die Bildqualität besser. Allerdings sollte man vielleicht auch mal folgende Überlegung nicht außen vor lassen: Der Facharbeiter mit 2.400 Euro netto mit einer 4-köpfigen Familie wird sich so etwas nicht leisten können.

 

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass man auch mit Kompaktkameras vernünftig fotografieren kann. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, welche Kompromisse er eingeht.

 

Gruß

Thobie

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