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Wen weitere Ansätze zukünftiger Fotografie interessieren, sollte mal unter dem Begriff "4d lichtfeld" googeln.

 

Gruß, Gerald

 

Sorry, wenn das jetzt off-topic geht... aber wie bitteschön soll ich mir ein vierdimensionales Lichtfeld vorstellen? Ich dachte bisher immer, die vierte Dimension wäre als temporal definiert? *kopfkratz und verständnislos in die Runde gugg*

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Sorry, wenn das jetzt off-topic geht... aber wie bitteschön soll ich mir ein vierdimensionales Lichtfeld vorstellen? Ich dachte bisher immer, die vierte Dimension wäre als temporal definiert? *kopfkratz und verständnislos in die Runde gugg*
Nun ja, die Bezeichnung 4D ist nicht unbedingt "vierdimensional" zu verstehen.

 

4D Lichtfeldtechnologie & plenoptischer Kamera -SPIEGEL ONLINE 10.2005 <- passt zum Thema, finde ich.

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aber wie bitteschön soll ich mir ein vierdimensionales Lichtfeld vorstellen?

Stell’ Dir vor, dass ein Lichtstrahl in der Kamera noch nicht eindeutig dadurch definiert ist, an welcher Stelle er auf die Sensoroberfläche trifft – dazu würden zwei Koordinaten ausreichen. Zusätzlich muss man angeben, aus welcher Richtung er kommt, wozu zwei weitere Koordinaten nötig sind. Insgesamt also vier. Nun nimm die Gesamtheit aller so beschriebenen Lichtstrahlen zwischen Objektiv und Sensor und Du hast Dein vierdimensionales Lichtfeld.

 

Die Lichtfeldfotografie wird seit Jahren immer mal wieder in den Medien behandelt; ich hatte auch schon mal etwas darüber geschrieben (in VICTOR by Hasselblad).

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...ganz ehrlich, mir ist die 3D Fotografie total wuppe...die Bildidee und die Phantasie gerät dadurch doch immer mehr in den Hintergrund...am Ende ist dann das Bild mit dem besten 3D Effekt das hochgelobte und tolle, obwohl es keinerlei nennen wir es mal Story enthält. Durch den Trend der pseudo realen Wiedergabe wird doch die wenige Phantasie die die meisten Menschen noch besitzen vollends geraubt...und Fotos geraten immer mehr zum Kosumartikel...wofür eine Aussage, Hauptsache es sieht schickt aus.

 

Grüße

 

bent

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Stell’ Dir vor, dass ein Lichtstrahl in der Kamera noch nicht eindeutig dadurch definiert ist, an welcher Stelle er auf die Sensoroberfläche trifft – dazu würden zwei Koordinaten ausreichen. Zusätzlich muss man angeben, aus welcher Richtung er kommt, wozu zwei weitere Koordinaten nötig sind. Insgesamt also vier. Nun nimm die Gesamtheit aller so beschriebenen Lichtstrahlen zwischen Objektiv und Sensor und Du hast Dein vierdimensionales Lichtfeld.

 

Ahh... jetzt geht mir der Kronleuter helle... Danke für die Info, man lernt doch nie aus.

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für die dokumentarische Fotografie wird sich 3D durchsetzen ... so wie die Farbfotografie im Alltag die SW Fotografie abgelösst hat.

 

Bei der (argh ich hasse diesen Begriff eigentlich ;) ) "künstlerischen" Fotografie ... bzw der Fotografie, die beim Betrachter einen bestimmten Eindruck hervorrufen will, wird man weiterhin auf 2D und gezielte Schärfenführung setzen.

 

Warum?

 

weil bei 3D alles scharf und fokussierbar ist ... der Betrachter entscheidet wo er hinsieht.

 

in der klassischen Fotografie versucht man das Auge dahin zu führen wo man ihm das zeigen kann, was es sehen soll ... mit dem grundsätzichen Sinn von 3D (der Betrachter kann im Bild umher"wandern" und sich ansehen was er will) passt das nicht zusammen.

 

 

Ich denke auf absehbare Zeit wird 2D wie heutzutage die SW Fotografie eine Nische finden. Es gibt heute noch jede Menge Fotos, wo ich finde dass SW einfach besser passt, weil man ganz anders mit den Kontrasten und Tonwerten umgehen kann.

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...ganz ehrlich, mir ist die 3D Fotografie total wuppe...

Das hättest Du gar nicht sagen müssen. Denn das merkt man schon an Deiner sehr eingeschränkten Ansicht zu 3D:
...die Bildidee und die Phantasie gerät dadurch doch immer mehr in den Hintergrund...am Ende ist dann das Bild mit dem besten 3D Effekt das hochgelobte und tolle, obwohl es keinerlei nennen wir es mal Story enthält.

 

Denn hättest Du Dich selbst nur etwas mit Stereo-Fotografie beschäftigt, wüsstest Du, dass Stereofotos durchaus genau so gut gestaltete sein können wie "Flachbilder". Statt des Spiels mit Schärfe und Unschärfe, das in 3D nicht so gut wirkt, gibt es durchaus viele Gestaltungsmöglichkeiten, bei denen der 3D-Effekt keineswegs vordergründig ist. Man muss lediglich etwas umdenken und sich auf die etwas andere Art des Sehens einlassen. Wer das allerdings nicht kann (oder wem Schärfe im Bild von vorneherein suspekt ist), wird in der Tat fantasielos keine 3D-Bildideen haben

 

Gruß Olybold

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für die dokumentarische Fotografie wird sich 3D durchsetzen ... so wie die Farbfotografie im Alltag die SW Fotografie abgelösst hat.

....

Ich glaube nicht, dass das so bald sein wird. Es mag zwar sein, dass 3D bei den professionell hergestellten Filmen zunehmend einen stärkeren Anteil haben wird. Ich befürchte aber, dass im Amateurbereich die Begeisterung bei den selbst hergestellten Bildern und Videos - wenn sie denn überhaupt aufkommt - leider schnell wieder abebben wird. Der Grund ist weniger ein Mangel an künstlerischen Möglichkeiten. Ein technisch gutes Stereofoto/-Video erfordert aber bei der Aufnahme und Nachbearbeitung einen ganz erheblichen Aufwand und ein über das Übliche hinausgehendes Wissen um die Gesetzmäßigkeiten . Nur sehr wenige werden diese Mühen auf sich nehmen. Die Folge sind dann technisch schlechte und daher nur eingeschränkt komfortabel zu betrachtende Ergebnisse. Hinzu kommt, dass derzeit mit wenigen Ausnahmen beim Betrachten Hilfsmittel benötigt werden, was den Aufwand erhöht. Den Rest kann man sich denken. Es macht dann keinen Spaß und man lässt es eben sein.

 

Gruß Olybold

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Olybold,

 

wie soll ich dir beschreiben was ich meine...ich will mich damit gar nicht beschäftigen, da die 3 Dimensionalität bei einem guten Foto in meinem Kopf stattfindet und nicht direkt auf dem Foto. Ein gutes Foto inspiriert mein Geist und nicht mein Auge. Obwohl ich mir sicher bin, dass man mit 3D tolle Sachen machen kann. Aber das ist halt Ansichtssache.

 

Ich liebe z.B. auch Musik und habe eine sehr, sehr gute Hifi-Anlage, aber Dolby Surround war und wird auch nie eine Option für mich sein. Es sind mir einfach zu viel Informationen. Das selbe gilt auch bei der Fotografie für mich.

 

So soll halt jeder das nutzen was er für sich als "sein Werkzeug" empfindet.

 

Gruss

 

bent

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....Ein gutes Foto inspiriert mein Geist und nicht mein Auge. Obwohl ich mir sicher bin, dass man mit 3D tolle Sachen machen kann. Aber das ist halt Ansichtssache....

Da stimme ich Dir ja voll zu. Solch "tolle Sachen" sind zum Beispiel extreme Makroaufnahmen von Insekten. Da bekommst Du Blickwinkel und Einsichten, die Deine Fantasie erst "erfinden" muss, weil Du sie vorher so nie gesehen haben kannst.

 

Gruß Olybold

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Nun, ich habe gerade ein interessantes Bild vor Augen: 3D Videos von absoluten Amateuren aufgenommen. Stativ? Wozu? Die Kamera hat einen Stabi. Und man kann ja ohne Stativ auch viel besser schwenken. Schön hin und her. Tja, und wenn man dann die Aufnahmen präsentiert - dann sollten genügend Tüten vorhanden sein. Denn dann wird sich vermutlich schnell der Magen umdrehen. 3D Videos erfordern auch bei den Profis einen exorbitanten Aufwand. Im Moment sehe ich nicht, wie man das vernünftig an den "normalen" Consumer absetzen soll. Sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Und die ambitionierten Amateure - für die mag es ja durchaus eine Option sein. Nur davon können die Firmen nicht leben.

 

Und Fotografie? Nun, das Panasonic Objektiv hat eine bombenmäßige Lichtstärke von f12. Wer sich damit zufrieden geben mag - in Ordnung. Nur dann bitte keine lichtstarken Festbrennweiten mehr fordern. Alle anderen Ansätze werden vermutlich viel zu groß werden. Und wenn die Kameras dann auch noch zwei Sensoren benötigen, dann wachsen die Boddies. Und bei zwei Sensoren sind m.E. nur noch Objektivstabilisatoren möglich.

 

Gruß

Thobie

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Da stimme ich Dir ja voll zu. Solch "tolle Sachen" sind zum Beispiel extreme Makroaufnahmen von Insekten. Da bekommst Du Blickwinkel und Einsichten, die Deine Fantasie erst "erfinden" muss, weil Du sie vorher so nie gesehen haben kannst.

 

Gruß Olybold

 

Wie gesagt glaube ich Dir absolut...Makros und Insekten zählen halt leider überhaupt nicht zu meinen bevorzugten Fotomodels...aber ich bin mir sicher dass es beeindruckend aussieht.

 

Gruss

 

bent

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interessant von den implementierungen, die es schon seit letztem jahr gibt ist der 3d modus, in dem man mit de kamera in panoramaähnlicher weise um ein motiv hermlaufen kann und so für das dreidimensional darzustellende motiv wirklich viele bildinformationen aus unterschiedlichen blickwinkeln sammelt.

habe ich bei den cybershots gelesen, aber noch nicht selbst bewundern dürfen.

das müsste besser sein als die fotografie aus nur zwei bildwinkeln.

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Guten Abend zusammen,

 

ich vermute, dass es in Zukunft viele verschiedene 3-D-Technologien geben wird - mit eigener Software und/oder Hardware. Wer als Hersteller auf sich hält, wird natürlich seinen eigenen 'Standard' schaffen; für Aufnahmegeräte, aber vor allem für Wiedergabesysteme.

 

Das bedeutet jedoch, dass der Fernseher immer dem Stand der Technik entsprechen muss, um die eigenen Werke publikumswirksam vorführen zu können. Und er muss die angesagte Technologie drauf haben. Ein entsprechend leistungsfähiger Rechner mit passender Software ist nötig, um das alles sauber zu bearbeiten. (Da tun sich tatsächlich schon viele Leute mit Full-HD schwer, wie ein Mitforist bemerkte.)

 

Über die steigenden Anforderungen an 3-D-Foto- und Videografen für ihre Aufnahmen will ich jetzt nur so viel sagen: Obwohl die Automatiken in Foto- und Video-Kameras immer perfekter wurden, hat vor allem die Anzahl minderwertiger Bildwerke stets zugenommen. Gute Fotos und außergewöhnliche Videos faszinieren hingegen in Ausstellungen immer noch Tausende.

 

Wo also soll das anzuschaende Material herkommen, wenn nicht von fähigen Videografen? Dummerweise wollen die Fernsehanstalten viel lieber ihren zweidimensionalen Vorrat senden, den sie tonnenweise im Keller liegen haben - und viele Zuschauer wollen das auch sehen. Der Anteil an gesendetem 3D-Material wird also stets geringer sein, als die Industrie sich das wünscht.

 

Der Hype speist sich vermutlich aus den Video-Spielen, die natürlich neuerdings alle dreidimensional angeboten werden - 'Larry' ist out. Doch es wird noch sehr lange dauern, bis Amateure eine Grafik liefern können, die in der Spiele-Industire von bis zu fünfzig Entwicklern in oft mehr als einjähriger Arbeit erstellt wird. Andererseits suggeriert die Industrie natürlich schon heute, dass jeder nach ein bisschen Einarbeitung so etwas wie 'Avatar' herstellen kann.

 

Immer gutes Licht (das ist bei den lichtschwachen Optiken ja besonders wichtig)

 

PhotoPhoibos.

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Ok, ich bin mir der Tatsache bewusst dass wir hier in einem techniklastigen Forum sind, aber für mich ist 3D nicht so wirklich reizend, deshalb hoffe ich dass die "klassische Kamera", mit oder ohne Spiegel lange weiter lebt. 3D überzeugte mich bisher selbst im Kino nicht so wirklich, geschweige dass der Mehrpreis für mich nicht lohnt, beim Fernseher habe ich bemerkt dass meine alte Röhre meistens doch bessehr aussieht als die neuen HD-Teile, also bitte : keine unnötigen Features in die Kamera einbauen, so dass man dann die wichtigste Funktion vergisst : Bilder machen.

 

Gruß, Stefan

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3D wird überhaupt nichts killen. Diese Diskussionen sind in den letzten Jahrzehnten schon mehrmals geführt worden. Das heutige 3D ist eine interessante Technik, eine von vielen, nichts mehr.

Und wenn wir unsere Diskussionsbeiträge in ein paar Jahren lesen könnten (sind aber dann vermutlich im Daten-Nirvana verschwunden, siehe auch die Entwicklung dieses Forums), dann werden wir darüber nur noch schmunzeln.

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  • 3 weeks later...

Was im Moment als 3 D von allen Kanzeln gepredigt wird, ist in Wahrheit nur Stereo Sehen, also räumliches Sehen. um ein echtes 3 Dimensionales Bild müsste ich nämlich drumherum gehen können und es von allen Seiten zu betrachte. Meines Wissens ist das bisher nur mit komplizierten Laserprojektionen erreichbar. Dazu müßte das Objekt aber nicht nur fotografiert sondern gescannt werden. Eine Technik mit zwei Objektiven oder Okularen zum betrachten rneicht dazu nicht aus.

4 D? jeder Punkt im Universum ist durch 3 Koordinaten hinreichend bestimmt. Eine vierte Koordinate kann demnach allenfalls in der Zeit liegen.Persönlich bin ich der Meinung dass der 3 D Hype schneller wieder verschwindet als er gekommen ist.

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An computergenerierter Holographie, in Farbe und in Bewegung, wird ja bereits gearbeitet; für den Alltag ist das allerdings noch nichts. Wobei es auch bei holographischen Bildern nur einen begrenzten Bereich von Winkeln gibt, aus denen man ein Motiv betrachten kann. Und wenn man Motive immer von allen Seiten abbilden müsste, wäre das doch ziemlich aufwändig und auch nicht immer zweckmäßig.

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Was im Moment als 3 D von allen Kanzeln gepredigt wird, ist in Wahrheit nur Stereo Sehen, also räumliches Sehen. um ein echtes 3 Dimensionales Bild müsste ich nämlich drumherum gehen können und es von allen Seiten zu betrachte. Meines Wissens ist das bisher nur mit komplizierten Laserprojektionen erreichbar. Dazu müßte das Objekt aber nicht nur fotografiert sondern gescannt werden. Eine Technik mit zwei Objektiven oder Okularen zum betrachten rneicht dazu nicht aus.

4 D? jeder Punkt im Universum ist durch 3 Koordinaten hinreichend bestimmt. Eine vierte Koordinate kann demnach allenfalls in der Zeit liegen.Persönlich bin ich der Meinung dass der 3 D Hype schneller wieder verschwindet als er gekommen ist.

 

Es gibt einen solchen modus schon in einigen Kompaktkameras. Statt wie im Panoramamodus in die Weite zu schwenken, läuft man mit der Kamera um ein statisches Motiv herum. Ich habe das leider noch nicht live erlebt bzw. Ausprobiert. Das feature gibts aber in einigen cybershot Modellen.

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