Foto2013 Geschrieben 7. September 2015 Share #751 Geschrieben 7. September 2015 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Specialbiker hat uns doch kompetent & überzeugend einige Vorzüge der so genannten "Dickschiffe" näher gebracht. Im Übrigen hat Canon gestern einen APS-H-Sensor miit 250 Megapixel vorgestellt. Das muss der Bildqualität nicht unbedingt abträglich sein. Auslesegeschwindigkeit: 1,25 Milliarden (!) Pixel pro Sekunde (!). Ein Patent für einen Global Shutter wurde zudem zeitgleich kommuniziert. Stillstand sieht anders aus. bearbeitet 7. September 2015 von Foto2013 specialbiker hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 7. September 2015 Geschrieben 7. September 2015 Hi Foto2013, Das könnte für dich interessant sein: Unterschiedliche Sensorgrößen - unterschiedliche Vor- und Nachteile . Da findet jeder was…
Basteloz Geschrieben 7. September 2015 Share #752 Geschrieben 7. September 2015 (bearbeitet) Dieser Kommentar des c't-Redakteurs Sascha Steinhoff spricht vieles an, was hier im Forum auch bereits seit Jahren thematisiert wird: DSLR-Dickschiffe sind Auslaufmodelle, das MP-Vollformat-Wettrüsten ist aberwitzig. Recht hat er! http://www.heise.de/foto/artikel/Meinung-Die-dicke-DSLR-ist-ein-Auslaufmodell-2800831.html Netter Artikel!Die Kommentare jedoch sind mal wieder heise-typisch unterste Schublade. Da muss man sich echt an den Kopf fassen was in manchen Leuten vorgeht. Für mich ein Grund, die Seite so gut es geht zu meiden. bearbeitet 7. September 2015 von Basteloz Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 7. September 2015 Share #753 Geschrieben 7. September 2015 Netter Artikel! Die Kommentare jedoch sind mal wieder heise-typisch unterste Schublade. Da muss man sich echt an den Kopf fassen was in manchen Leuten vorgeht. Für mich ein Grund, die Seite so gut es geht zu meiden. Da hast Du absolut Recht. Deshalb meide ich die Seite nicht unbedingt, sondern ignoriere die Kommentare Kleinkram hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 8. September 2015 Share #754 Geschrieben 8. September 2015 DSLR-Dickschiffe sind Auslaufmodelle, das MP-Vollformat-Wettrüsten ist aberwitzig. Technisch gesehen sollte DSLR Auslaufmodell sein. Aber die Marketingabteilungen müssen noch viel Aufklärungsarbeit leisten, in den meisten Köpfen gilt weiterhin eine Kamera mit Spiegel als Maß der Dinge. Ein MP-Wettrüsten kann ich nicht so richtig sehen. Natürlich versuchen die KB-Hersteller, ein Stück vom MF-Kuchen zu bekommen mit teuren Modellen, dazu braucht's auch eine hohe Auflösung und es gibt mehr und mehr Objektive, die dafür geeignet sind. Die Standardmodelle (A7II, 5DMark III) bleiben von den Pixelzahlen her moderat. Abgesehen von Canon gab es wenig Änderungen in letzter Zeit. Specialbiker hat uns doch kompetent & überzeugend einige Vorzüge der so genannten "Dickschiffe" näher gebracht. Naja, da gibt's (noch) das bessere Objektivangebot. Hätte Sony ein sehr gutes Standardzoom gehabt, wäre er doch bei Sony KB geblieben? Andere genannten Vorzüge mit Farbwiedergabe/plastische Widergabe konnte ich im Direktvergleich nicht nachvollziehen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
max gandhi Geschrieben 8. September 2015 Share #755 Geschrieben 8. September 2015 (bearbeitet) Dieser Kommentar des c't-Redakteurs Sascha Steinhoff spricht vieles an, was hier im Forum auch bereits seit Jahren thematisiert wird: DSLR-Dickschiffe sind Auslaufmodelle, das MP-Vollformat-Wettrüsten ist aberwitzig. Recht hat er! http://www.heise.de/foto/artikel/Meinung-Die-dicke-DSLR-ist-ein-Auslaufmodell-2800831.html Seine Sicht der Dinge sind speziell, oder anders gesagt: Kleine Sensoren sind billiger, aber nicht besser. Für mich ein Kommentar für den runden Ordner. bearbeitet 8. September 2015 von max gandhi Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
specialbiker Geschrieben 8. September 2015 Share #756 Geschrieben 8. September 2015 (bearbeitet) Naja, da gibt's (noch) das bessere Objektivangebot. Hätte Sony ein sehr gutes Standardzoom gehabt, wäre er doch bei Sony KB geblieben? Andere genannten Vorzüge mit Farbwiedergabe/plastische Widergabe konnte ich im Direktvergleich nicht nachvollziehen. Stimmt, ausschlaggebend war die Objektivsituation. Die Diskussion um den Canon Sensor entstand sozusagen als Reaktion auf den Sony Sensor, der ja hervorragende Eckdaten aufweist. Im Prinzip bin ich nur froh, wenn ich mich sensortechnisch nicht verschlechtere, sofern ich mit einem Nicht-Sony-Sensor unterwegs bin. Und das von mir genannte Beispiel, in dem der Canon Sensor die bessere Farbdifferenzierung aufweist habe ich tatsächlich, es ist uns aber auch nicht gelungen, es nachzubilden (ich hatte aber auch das beste aller mir je begegneten Objektive, das 24-70L an der Canon, dies wird auch seinen Anteil am fantastischen Bildeindruck geliefert haben). Ursprünglich war ja auch die Planung, A7 mit Canon EF zu betreiben, aber die unsichere AF-Situation bei dieser Adaption hat mich Abstand nehmen lassen. Mittlerweile fallen mir aber noch andere Dinge beim Umgang mit der Optik einer DSLR auf, wenn man (nach Jahren der "Entwöhnung") wieder häufiger mit einer DSLR / einem optischen Sucher unterwegs ist: So ein optischer Suchereinblick hat was und ich bin derzeit wirklich an einem Scheideweg, wo ich nicht eindeutig sagen könnte, welche Sucherart ich in Zukunft bevorzugen werde. Klar ist mittlerweile, dass ich bei hellem Tageslicht den optischen Sucher bevorzuge (vor allem bei aufgesetzter Sonnenbrille) - dieser wiederum profitiert von einem großen Sensor (=großes Prisma), was wiederum (entsprechende Qualität vorausgesetzt) zu großen Objektiven führt. Und bei großen Objektiven ist ein kompaktes Gehäuse (wie A7xx) nicht unbedingt vorteilhaft. Wenn man nun diese ganze Kette betrachtet, so macht die DSLR unter diesen speziellen Voraussetzungen durchaus Sinn. Unter anderen Voraussetzungen aber wiederum nicht. Denn gleichzeitig hänge ich an meinen MFT Komponenten. Den Sucher (GX 8 - also neuester Stand) sehe ich als Möglichkeit, bei kleinem Sensor einen ähnlich großen Suchereinblick wie bei KB-DSLR zu gestalten, unabhängig von der Sensordiagonale. Das liefert in Folge die kompakten, preiswerten Objektive höchster Qualität und über einen weiten Brennweitenbereich, wie wir das von MFT halt kennen. Oder die Möglichkeit der manuellen Fokussierung / Altglas: Klare Domäne von Spiegellos. Ich wüsste derzeit wirklich nicht, in welche Richtung ich mich entscheiden müsste, würde man mich auf ein System festnageln. So viel kann ich derzeit sagen: Den Bildeindruck, wie ihn mein KB System mit dem 24-70L liefert (vergleichbar A7 plus Festbrennweiten, wenn ich mal vorsichtig davon ausgehe, dass ein vergleichbares Zoom im Sony E-Mount Programm nicht existiert) hatte ich schon seit Jahren nicht mehr (ausser bei A7 plus Altglas - das war vergleichbar, war mir aber im Handling zu mühselig, und auf fast ähnlichem Niveau: A900 mit A-Mount Festbrennweiten). Es gelingt mir allerdings auch nicht, in 100% Ansichten den Unterschied (etwa zu MFT) zu benennen, aber wenn ich die KB-Aufnahme in Vollbilddarstellung vor mir habe, wirkt diese einfach einen Tick überzeugender, was dann manchmal den Unterschied zwischen einem "belanglosen" und einem "aufregenden" Bild verursacht. Das ist schon sehr beeindruckend. Beschwören würde ich dies allerdings nicht, und wir haben auch anhand Deiner Testaufnahmen gesehen, wie mühsam es ist, solche Unterschiede nachzuvollziehen, wenn es denn überhaupt gelingt. Ich habe es aufgegeben, solche Unterschiede "beweisen" zu wollen - die nächsten Jahre werde ich beide Systeme parallel haben, und wenn ich (selber) über einen längeren Zeitraum von den Vorzügen des KB überzeugt werden kann, dann wird es dabei bleiben. MFT ist jedoch quasi 100% gesetzt - von diesem System werde ich mich nie trennen - eine extrem ausgewogene Angelegenheit Hans bearbeitet 8. September 2015 von specialbiker Foto2013, Markus B. und pizzastein haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bluescreen222 Geschrieben 8. September 2015 Share #757 Geschrieben 8. September 2015 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Aber die Marketingabteilungen müssen noch viel Aufklärungsarbeit leisten, in den meisten Köpfen gilt weiterhin eine Kamera mit Spiegel als Maß der Dinge. Wenn es ums Geschäft geht, geht es um die Köpfe des Massenmarktes. Und da könnte nach wie vor eine Rolle Spielen, dass DSLMs zu kompliziert und zu teuer sind. Ich sehe das am Beispiel Olympus, wo eine neue Funktion nach der anderen eingebaut wird, was die Enthusiasten begeistert, aber das Konzept einer einfachen Bedienung für Einsteiger vernachlässigt oder nicht kommuniziert wird. Ich bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen. Mein langjähriger Urlaubsfreund hat in den vergangenen Jahren immer meine Bilder gelobt und sich vor einigen Jahren deshalb auch eine "gehobenere Kamera" in Form einer mFT-Ausrüstung zugelegt. Allerdings hat er keine große Lust, tiefer in die Fotografie einzutauchen und einen Fotoapparat stundenlang zu erlernen. Deshalb greift er oft zum I-Phone 6, das mich tatsächlich fotografisch extrem beeindruckt hat. Da kommen klasse Bilder raus, der Weissabgleich liegt oft besser als bei meiner Oly und manchmal drängt sich der Eindruck auf, dass das Ding das Motiv vor dem Auslösen analysiert und alle Parameter entsprechend anpasst. Und am allerwichtigsten: kinderleichte Bedienung! Man kann kaum was falsch machen. Und seine Lumix G5? Ich habe lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, wie ich ihm im Automatikmodus die wichtigste Funktion, nämlich Über- oder Unterbelichtung, auf das Daumenrad lege. Vorbelegt war das mit Program-Shift?! Hallo!? Wie kann das sein? Wieso steht nicht auf Seite 1 der Bedienungsanleitung, wie man ein Bild heller oder dunkler macht? Ich denke, dass zukünftige Kameras einen I-Phone-Modus brauchen: alle Räder und Tasten außer Funktion, fokussieren und Auslösen über Touchscreen, vielleicht noch mit ebenfalls über den Bildschirm anwählbaren Tasten für heller/dunkler und viel/wenig scharf. Wäre die E-M10 meine erste Kamera gewesen, ich hätte vermutlich kapituliert. Ansätze gibt es ja bei Olympus mit Touchscreen-basierter Bedienung, aber die werden nicht konsequent umgesetzt und nicht richtig kommuniziert. Als ich vor einem knappen Jahr meine neue gekauft habe, habe ich meinem Sohn die E-PL2 überlassen. Da war ein halbes Wochende nötig und die Köpfe haben geraucht, bis ich ihn halbwegs eingeführt hatte. Zu diesem Lernaufwand sind heute nicht mehr viele bereit, vor allem wenn es auch einfach geht. bearbeitet 8. September 2015 von Bluescreen222 specialbiker hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Markus B. Geschrieben 8. September 2015 Share #758 Geschrieben 8. September 2015 Stimmt, ausschlaggebend war die Objektivsituation. Die Diskussion um den Canon Sensor entstand sozusagen als Reaktion auf den Sony Sensor, der ja hervorragende Eckdaten aufweist. Im Prinzip bin ich nur froh, wenn ich mich sensortechnisch nicht verschlechtere, sofern ich mit einem Nicht-Sony-Sensor unterwegs bin. Und das von mir genannte Beispiel, in dem der Canon Sensor die bessere Farbdifferenzierung aufweist habe ich tatsächlich, es ist uns aber auch nicht gelungen, es nachzubilden (ich hatte aber auch das beste aller mir je begegneten Objektive, das 24-70L an der Canon, dies wird auch seinen Anteil am fantastischen Bildeindruck geliefert haben). Ursprünglich war ja auch die Planung, A7 mit Canon EF zu betreiben, aber die unsichere AF-Situation bei dieser Adaption hat mich Abstand nehmen lassen. Mittlerweile fallen mir aber noch andere Dinge beim Umgang mit der Optik einer DSLR auf, wenn man (nach Jahren der "Entwöhnung") wieder häufiger mit einer DSLR / einem optischen Sucher unterwegs ist: So ein optischer Suchereinblick hat was und ich bin derzeit wirklich an einem Scheideweg, wo ich nicht eindeutig sagen könnte, welche Sucherart ich in Zukunft bevorzugen werde. Klar ist mittlerweile, dass ich bei hellem Tageslicht den optischen Sucher bevorzuge (vor allem bei aufgesetzter Sonnenbrille) - dieser wiederum profitiert von einem großen Sensor (=großes Prisma), was wiederum (entsprechende Qualität vorausgesetzt) zu großen Objektiven führt. Und bei großen Objektiven ist ein kompaktes Gehäuse (wie A7xx) nicht unbedingt vorteilhaft. Wenn man nun diese ganze Kette betrachtet, so macht die DSLR unter diesen speziellen Voraussetzungen durchaus Sinn. Unter anderen Voraussetzungen aber wiederum nicht. Denn gleichzeitig hänge ich an meinen MFT Komponenten. Den Sucher (GX 8 - also neuester Stand) sehe ich als Möglichkeit, bei kleinem Sensor einen ähnlich großen Suchereinblick wie bei KB-DSLR zu gestalten, unabhängig von der Sensordiagonale. Das liefert in Folge die kompakten, preiswerten Objektive höchster Qualität und über einen weiten Brennweitenbereich, wie wir das von MFT halt kennen. Oder die Möglichkeit der manuellen Fokussierung / Altglas: Klare Domäne von Spiegellos. Ich wüsste derzeit wirklich nicht, in welche Richtung ich mich entscheiden müsste, würde man mich auf ein System festnageln. So viel kann ich derzeit sagen: Den Bildeindruck, wie ihn mein KB System mit dem 24-70L liefert (vergleichbar A7 plus Festbrennweiten, wenn ich mal vorsichtig davon ausgehe, dass ein vergleichbares Zoom im Sony E-Mount Programm nicht existiert) hatte ich schon seit Jahren nicht mehr (ausser bei A7 plus Altglas - das war vergleichbar, war mir aber im Handling zu mühselig, und auf fast ähnlichem Niveau: A900 mit A-Mount Festbrennweiten). Es gelingt mir allerdings auch nicht, in 100% Ansichten den Unterschied (etwa zu MFT) zu benennen, aber wenn ich die KB-Aufnahme in Vollbilddarstellung vor mir habe, wirkt diese einfach einen Tick überzeugender, was dann manchmal den Unterschied zwischen einem "belanglosen" und einem "aufregenden" Bild verursacht. Das ist schon sehr beeindruckend. Beschwören würde ich dies allerdings nicht, und wir haben auch anhand Deiner Testaufnahmen gesehen, wie mühsam es ist, solche Unterschiede nachzuvollziehen, wenn es denn überhaupt gelingt. Ich habe es aufgegeben, solche Unterschiede "beweisen" zu wollen - die nächsten Jahre werde ich beide Systeme parallel haben, und wenn ich (selber) über einen längeren Zeitraum von den Vorzügen des KB überzeugt werden kann, dann wird es dabei bleiben. MFT ist jedoch quasi 100% gesetzt - von diesem System werde ich mich nie trennen - eine extrem ausgewogene Angelegenheit Hans Tja Hans - ich kann das alles seeeehr gut nachfühlen, und sehe es im Prinzip auch so. Wenn KB, dann lieber (zur Zeit jedenfalls noch) eine pfundige DSLR, die zusammen mit den halt gewichtigeren Objektiven eine ausgewogene Einheit bildet. Allerdings habe ich mich jetzt auf mFT festgelegt - weil für mich die Transportabilität und damit die Kompaktheit des Gesamtsystems ein wichtiges Kriterium ist. Das bedeutet aber auch, dass ich das Maximum aus dem System herausholen will, mit den besten Objektiven die es überhaupt gibt - das Nocticron habe ich schon geholt, und es wird nicht das letzte Edelglas sein, das den Weg in meinen Fotorucksack findet ... Und weil im Endprodukt, selbst in relativ grossen Prints, nur selten wenn überhaupt ein Unterschied in der Bildqualität zu sehen ist, möglicherweise nur in vergleichender Vollbilddarstellung am Bildschirm. Und weil es inzwischen lichtstarke mFT-Objektive gibt, mit denen man auch gut freistellen, d.h. die Schärfentiefe begrenzen kann. Ich habe z.B. kürzlich (abgesehen vom Nocticron) das Leica DG Summilux 25mm / f 1.4 an meiner GH4 ausprobiert und muss sagen: Man kann bei offener Blende ein sehr schönes harmonisches Bokeh erzeugen, schöner als mit manchem f 1.8-KB-Objektiv. Nicht einverstanden bin ich mit deiner oben im Zitat von mir rot markierten Aussage. Ob ein Bild belanglos daherkommt oder aufregend wirkt, hängt mitnichten davon ab, ob es mit mFT oder KB aufgenommen worden ist - sondern vom Motiv, der Lichtführung, der Komposition !!! specialbiker und tgutgu haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 8. September 2015 Share #759 Geschrieben 8. September 2015 Und das von mir genannte Beispiel, in dem der Canon Sensor die bessere Farbdifferenzierung aufweist habe ich tatsächlich, es ist uns aber auch nicht gelungen, es nachzubilden (ich hatte aber auch das beste aller mir je begegneten Objektive, das 24-70L an der Canon, dies wird auch seinen Anteil am fantastischen Bildeindruck geliefert haben). Welches Objektiv war an der A7*? Eine Deiner verkorksten FE2470? Es gelingt mir allerdings auch nicht, in 100% Ansichten den Unterschied (etwa zu MFT) zu benennen, aber wenn ich die KB-Aufnahme in Vollbilddarstellung vor mir habe, wirkt diese einfach einen Tick überzeugender, was dann manchmal den Unterschied zwischen einem "belanglosen" und einem "aufregenden" Bild verursacht. Das ist schon sehr beeindruckend. Aussagen dieser Art gibt es von mehreren Nutzern. Muss irgendwas dran sein... Bei APS-C vermisse ich manchmal das letzte bißchen an Biss in den Bildern gegenüber KB, zwischen mFT und KB müsste der Unterschied ja doppelt so groß sein. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
specialbiker Geschrieben 8. September 2015 Share #760 Geschrieben 8. September 2015 Wenn es ums Geschäft geht, geht es um die Köpfe des Massenmarktes. Und da könnte nach wie vor eine Rolle Spielen, dass DSLMs zu kompliziert und zu teuer sind. .. . Ich denke, dass zukünftige Kameras einen I-Phone-Modus brauchen: alle Räder und Tasten außer Funktion, fokussieren und Auslösen über Touchscreen, vielleicht noch mit ebenfalls über den Bildschirm anwählbaren Tasten für heller/dunkler und viel/wenig scharf. Zustimmung: Gemessen an der Sensorgröße liefert ein iPhone tatsächlich eine erstaunliche BQ ab. Ich vermute aber auch, dass der Software-Aufwand im iPhone Kamera Modul vermutlich dramatisch höher einzustufen ist als in vergleichbaren Automatik-Funktionen der Kamerahersteller: Der Smartphone Markt hat ganz andere Dimensionen. Heisst, dass eine Voraussetzung, dass Kameras im Massenmarkt gegenüber Smartphones bestehen können, darin besteht, diese SW-Module auf Kameras zu portieren und, davon abgeleitet, eine entsprechend einfache Bedienung bei gleichzeitig tollen Ergebnissen zu ermöglichen. Auch wenn sich hier manchem vielleicht die Haare aufstellen: Ohne diesen Massenmarkt sind auch "unsere Produkte" (für den "Foto-Enthusiasten") nicht mehr finanzierbar. Mein letzter Vergleich in der Richtung stammt vom Sommer: Panasonic G6 vs. iPhone, Gruppenaufnahme vor hellem Hintergrund / Gegenlicht: Bei Pana (Bedienung durch einen Laien) abgesoffene Gesichter, kaum zu identifizieren, beim iPhone so, wie man sich ein Bild in dieser Situation vorstellt: Automatische HDR Umschaltung (automatische 2 Aufnahmen ausgelöst), perfektes Ergebnis. Klar, man hätte aus der Pana mehr rausholen können - hat man aber nicht. Und das ist es, was beim Besitzer hängen bleibt. Hans Bluescreen222 und pizzastein haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
specialbiker Geschrieben 8. September 2015 Share #761 Geschrieben 8. September 2015 Welches Objektiv war an der A7*? Eine Deiner verkorksten FE2470? Das A-Mount-Tamron 28-70/2,8, das beste Zoom immerhin, was ich jemals an der A7 hatte (speziell im Vergleich zum FE2470). Hans Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
specialbiker Geschrieben 8. September 2015 Share #762 Geschrieben 8. September 2015 Nicht einverstanden bin ich mit deiner oben im Zitat von mir rot markierten Aussage. Ob ein Bild belanglos daherkommt oder aufregend wirkt, hängt mitnichten davon ab, ob es mit mFT oder KB aufgenommen worden ist - sondern vom Motiv, der Lichtführung, der Komposition !!! Ergänzen wir: Unter der Voraussetzung, dass die von Dir genannten Faktoren stimmen, kann eine "überzeugende technische Ausführung" nochmals einen kleinen Schubs bedeuten, und dieser löst dann beim Betrachter Erstaunen aus Besser so? Hängt auch vom Motiv ab: Manche brauchen diesen "Anschub" gar nicht, weil der Bildinhalt vieles dominiert - eher "langweilige", statische Motive, Städte, Landschaft wiederum profitieren stärker von einer perfekten Umsetzung. Hans pizzastein und Markus B. haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfgang_r Geschrieben 8. September 2015 Share #763 Geschrieben 8. September 2015 (bearbeitet) (...) Mein letzter Vergleich in der Richtung stammt vom Sommer: Panasonic G6 vs. iPhone, Gruppenaufnahme vor hellem Hintergrund / Gegenlicht: Bei Pana (Bedienung durch einen Laien) abgesoffene Gesichter, kaum zu identifizieren, beim iPhone so, wie man sich ein Bild in dieser Situation vorstellt: Automatische HDR Umschaltung (automatische 2 Aufnahmen ausgelöst), perfektes Ergebnis. Klar, man hätte aus der Pana mehr rausholen können - hat man aber nicht. Und das ist es, was beim Besitzer hängen bleibt. Hans Das liegt aber nicht am Werkzeug, sondern am Benutzer, der damit umgeht. Gleichzeitig sind ja auch die Möglichkeiten andere. Fahrad fahren kann im Prinzip jeder, aber mit einer Rennmaschine ist das das doch was anderes und wenn wir dann beim Porsche ankommen erst recht. Anspruchsvolles Werkzeug mit vielfältigen Möglichkeiten erfordert Lernen, Einarbeitung. Wer das nicht will, soll eben beim iPhone bleiben. Das wird dann schon die Grenzen aufzeigen. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Auch eine Möglichkeit, immer unselbstständiger zu werden.... bearbeitet 8. September 2015 von wolfgang_r Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
NEX-5togo Geschrieben 8. September 2015 Share #764 Geschrieben 8. September 2015 Allerdings habe ich mich jetzt auf mFT festgelegt - weil für mich die Transportabilität und damit die Kompaktheit des Gesamtsystems ein wichtiges Kriterium ist. Naja, im gesamtsystem ok. Wenn man viel Tele braucht ist man natürlich bei MFT größenmäßig besser bedient. Aber wenn ich dann Deine GH4 mit dem 42,5 Nocticron nehme und mit einer A7 + 85mm Zeiss Batis vergleiche... Da ist letzteres nicht nur ein stück günstiger, sondern sogar noch minimal kleiner und leichter.. Wenn Du natürlich auch Videomäßig viel machst, macht die GH4 natürlich sinn.. Zum Fotografieren würde ich definitiv die A7 Kombi vorziehen. pizzastein und Foto2013 haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bluescreen222 Geschrieben 8. September 2015 Share #765 Geschrieben 8. September 2015 Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Auch eine Möglichkeit, immer unselbstständiger zu werden.... Dieser Eindruck ist vermutlich richtig. Wie Du das einordnest, ist aber für die Kamerahersteller unwesentlich. Die können das m.E. nicht ignorieren. "Größerer Sensor und damit bessere Bildqualität als Smartphone, aber genauso leicht zu bedienen" Das ist das einzige, womit sie im Massenmarkt punkten können. Wer will, kann ja dann von I-Phone-Modus auf Advanced-Modus umschalten. cyco hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Markus B. Geschrieben 8. September 2015 Share #766 Geschrieben 8. September 2015 Ergänzen wir: Unter der Voraussetzung, dass die von Dir genannten Faktoren stimmen, kann eine "überzeugende technische Ausführung" nochmals einen kleinen Schubs bedeuten, und dieser löst dann beim Betrachter Erstaunen aus Besser so? Hängt auch vom Motiv ab: Manche brauchen diesen "Anschub" gar nicht, weil der Bildinhalt vieles dominiert - eher "langweilige", statische Motive, Städte, Landschaft wiederum profitieren stärker von einer perfekten Umsetzung. Hans Perfekt formuliert so, Hans! Absolut einverstanden. Auch damit kann ich leben, dass dieses letzte Quantum an Brillanz, Farbechtheit und -Differenzierung, Detailkontrast und Auflösung dem KB-Format vorbehalten bleibt (ich habe es selber festgestellt an meinen Testaufnahmen mit der A7II und dem FE 55mm/f 1.8). Aber der Unterschied ist mir mit Blick auf das Endprodukt ein Systemwechsel nicht Wert, die übrigen Vorteile von mFT dafür zu opfern. Denn erst einmal muss ich ja zum Schuss kommen im entscheidenden Moment, und dafür ist mir eben ein mFT-System dienlicher als KB. Abgesehen davon ist der qualitative Vorteil lange nicht bei jedem Motiv gleich wichtig, wenn überhaupt, wie du richtig feststellst. tgutgu und specialbiker haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 8. September 2015 Share #767 Geschrieben 8. September 2015 Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Diejenigen, die sich nicht zeitintensiv mit der Fotografie beschäftigen möchten, bekommen jetzt mit dem iPhone bessere Bilder als vorher mit Kompakten. Schön für sie. Die anderen, die weniger intelligentes, aber hochwertigeres Handfwerkzeuge nutzen, müssen sich mehr anstrengen, um die iPhones zu übertrumpfen. Damit dürfte die Hemmschwelle zur Nutzung des hochwertigen Handwerkzeug steigen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
specialbiker Geschrieben 8. September 2015 Share #768 Geschrieben 8. September 2015 Das liegt aber nicht am Werkzeug, sondern am Benutzer, der damit umgeht. Gleichzeitig sind ja auch die Möglichkeiten andere. Fahrad fahren kann im Prinzip jeder, aber mit einer Rennmaschine ist das das doch was anderes und wenn wir dann beim Porsche ankommen erst recht. Anspruchsvolles Werkzeug mit vielfältigen Möglichkeiten erfordert Lernen, Einarbeitung. Wer das nicht will, soll eben beim iPhone bleiben. Das wird dann schon die Grenzen aufzeigen. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Auch eine Möglichkeit, immer unselbstständiger zu werden.... Nun ja, vielleicht sprechen wir ja von beispielsweise einem Pianisten, der sein Instrument virtuos beherrscht, aber mit einer Kamera ganz einfach gute Schnappschüsse braucht. Ich will damit sagen: Wir können nicht überall "Expertenstatus" erwarten. Manchmal müssen wir auch "dumm" sein dürfen, angesichts einer in Summe immer komplizierter werdenden Umwelt. Und wenn der Fotomarkt nur noch von Foto-Experten leben möchte wird es eng - daher brauchen wir "idiotensichere Kameras", oder, korrekt formuliert: Kameras für "Nichtexperten". Auch im Interesse der Foto-Experten, die alleine die erforderlichen Stückzahlen an Kamerakäufen nicht bringen werden. Andere Branche, gleiches Thema: Wie "idiotensicher" muss ein PKW sein. Wie antwortete neulich ein Vertreter deutscher Automobiltechnik auf eine Frage zum Thema "autonomes Fahren": Ein Porsche-Fahrer will auch in Zukunft noch selber Gas geben und bremsen können . . . Wenn er sch da mal nicht täuscht. Wieviele fahren denn Porsche? Und wie tickt der Golf-Fahrer? Dieses Thema hatten wir jetzt schon mehrfach, dass sich deutsche Technik am Bedarf vorbei entwickelt hat, und dieses Zitat habe ich mir gespeichert, um es in 10-Jahren, wenn München und Stuttgart zum "neuen Detroit" werden, bei Bedarf wieder aus der Schublade zu holen. Derzeit sind wir hier knapp vor Zwölf, wenn wir noch den Anschluß (an Software Technik im Automobil) halten wollen, und da sind bequeme Ausreden das Letzte, was weiterhilft. Hans Kammermusikfan und freaksound haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
olyphotographer Geschrieben 8. September 2015 Share #769 Geschrieben 8. September 2015 Im Übrigen hat Canon gestern einen APS-H-Sensor miit 250 Megapixel vorgestellt. Canon macht scheinbar weiter, 8K Video und eine DSLR mit 120MPix... http://www.fotointern.ch/archiv/2015/09/08/canon-neue-systemgeneration-mit-8k-video-und-120-megapixel-dslr/ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Markus B. Geschrieben 8. September 2015 Share #770 Geschrieben 8. September 2015 Naja, im gesamtsystem ok. Wenn man viel Tele braucht ist man natürlich bei MFT größenmäßig besser bedient. Aber wenn ich dann Deine GH4 mit dem 42,5 Nocticron nehme und mit einer A7 + 85mm Zeiss Batis vergleiche... Da ist letzteres nicht nur ein stück günstiger, sondern sogar noch minimal kleiner und leichter.. Wenn Du natürlich auch Videomäßig viel machst, macht die GH4 natürlich sinn.. Zum Fotografieren würde ich definitiv die A7 Kombi vorziehen. Das kann man so sehen. Leider habe ich erfahren müssen, dass mir die A7II haptisch-ergonomisch bzw. bedienungstechnisch nicht liegt - so gut mir ihre Bildqualität gefallen hat. Ausserdem bin ich oft im Tele- und Makrobereich unterwegs - keine Frage, welches System hier handlicher ist. Auch grundsätzlich möchte ich nicht mit zwei Systemen parallel arbeiten, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Ein System zu beherrschen und seine Grenzen zu kennen scheint mir effektiver zu sein, als ständig zwischen zwei Bedienkonzepten wechseln zu müssen. Nein, ich filme wenig, deshalb ist für mich die GH4 kein must have. Sie macht aber auch sehr gute Bilder. Aber für mich käme auch die E-M1, bzw. das Nachfolgemodell in Frage, vor allem wegen des IBIS, der mir in einigen Situationen sehr zustatten käme. Andererseits kann man auch mit der GH4 längere Belichtungszeiten dank des elektronischen Verschlusses gut aus der Hand schaffen, selbst mit Objektiven ohne OIS. specialbiker hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
freaksound Geschrieben 8. September 2015 Share #771 Geschrieben 8. September 2015 Das liegt aber nicht am Werkzeug, sondern am Benutzer, der damit umgeht. Gleichzeitig sind ja auch die Möglichkeiten andere. Fahrad fahren kann im Prinzip jeder, aber mit einer Rennmaschine ist das das doch was anderes und wenn wir dann beim Porsche ankommen erst recht. Anspruchsvolles Werkzeug mit vielfältigen Möglichkeiten erfordert Lernen, Einarbeitung. Wer das nicht will, soll eben beim iPhone bleiben. Das wird dann schon die Grenzen aufzeigen. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Auch eine Möglichkeit, immer unselbstständiger zu werden.... und, fährst du ein Bianci und hast nur Fein, Festo, Hilti und Hazet im Keller? Leute, bitte vergesst nicht, die Teilnehmer hier sind nicht repräsentativ für den Durchschnitt der Konsumenten. Und das hat nicht zwingend was mit Intelligenz zu tun, sonder viel mit Ansprüchen und Gewichtungen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
freaksound Geschrieben 8. September 2015 Share #772 Geschrieben 8. September 2015 Das liegt aber nicht am Werkzeug, sondern am Benutzer, der damit umgeht. Gleichzeitig sind ja auch die Möglichkeiten andere. Fahrad fahren kann im Prinzip jeder, aber mit einer Rennmaschine ist das das doch was anderes und wenn wir dann beim Porsche ankommen erst recht. Anspruchsvolles Werkzeug mit vielfältigen Möglichkeiten erfordert Lernen, Einarbeitung. Wer das nicht will, soll eben beim iPhone bleiben. Das wird dann schon die Grenzen aufzeigen. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele User heute davon ausgehen, dass die Geräte ihnen die Intelligenz abnehmen sollen. Auch eine Möglichkeit, immer unselbstständiger zu werden.... und, fährst du ein Bianci und hast nur Fein, Festo, Hilti und Hazet im Keller? Leute, bitte vergesst nicht, die Teilnehmer hier sind nicht repräsentativ für den Durchschnitt der Konsumenten. Und das hat nicht zwingend was mit Intelligenz zu tun, sonder viel mit Ansprüchen und Gewichtungen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m.c.reloaded Geschrieben 8. September 2015 Share #773 Geschrieben 8. September 2015 Dieser Eindruck ist vermutlich richtig. Wie Du das einordnest, ist aber für die Kamerahersteller unwesentlich. Die können das m.E. nicht ignorieren. "Größerer Sensor und damit bessere Bildqualität als Smartphone, aber genauso leicht zu bedienen" Das ist das einzige, womit sie im Massenmarkt punkten können. Wer will, kann ja dann von I-Phone-Modus auf Advanced-Modus umschalten. Es könnte gerne ein Kameramodell ohne Umstellbarkeit auf advanced geben. Etwas, das durch und durch einfach ist. Es gibt auch Seniorenhandys, die dieser Philosophie folgen. Ein Markt wäre durchaus dagür vorhanden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 8. September 2015 Share #774 Geschrieben 8. September 2015 (bearbeitet) Welches Objektiv war an der A7*? Eine Deiner verkorksten FE2470? Aussagen dieser Art gibt es von mehreren Nutzern. Muss irgendwas dran sein... Bei APS-C vermisse ich manchmal das letzte bißchen an Biss in den Bildern gegenüber KB, zwischen mFT und KB müsste der Unterschied ja doppelt so groß sein. Ich glaube kaum, dass es eine Maßzahl oder irgendeine Proportionalität des Bisses bzw. der Bildwirkung zwischen den Sensorformaten gibt. D.h. letztlich alles reine Psychologie und jedes Bild wirkt auf den Betrachter anders und verschiedene Betrachter beurteilen ein Bild unterschiedlich. Und dann gibt es noch den Faktor Bildbearbeitung bzw. unterschiedliche Abstimmung der JPEG Engine. bearbeitet 8. September 2015 von tgutgu Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 8. September 2015 Share #775 Geschrieben 8. September 2015 Es könnte gerne ein Kameramodell ohne Umstellbarkeit auf advanced geben. Etwas, das durch und durch einfach ist. Es gibt auch Seniorenhandys, die dieser Philosophie folgen. Ein Markt wäre durchaus dagür vorhanden. Solche Kameras gibt es zuhauf (Kompakt) und wo unterscheiden sich diese dann vom Smartphone? Auch im Smartphone ist es nicht einfach die Belichtungskorrektur zu finden und zu bedienen. Die meisten schauen doch nur auf das Display und patschen auf die möglichst große Auslösergrafik. Belichtungskorrektur verlangt überhaupt erstmal das Wissen, dass es sie gibt und die Einsicht, wann man sie benötigt. Das überfordert ohnehin schon die meisten des Massenmarktes. Einfache Kamera und Wechelobjektivsystem sind für mich selbst schon ein Widerspruch und würde den Herstellern nicht viel helfen. Der Schlüssel ist, wieder mehr Leute zu ernsthafter Fotografie zu bewegen, so dass diese dann auch hierfür ausgelegte Werkzeuge kaufen. Für einfache Fotoapparate dürfte die Gewinnmarge so klein sein, dass sich Entwicklungen in diesem Segment kaum lohnen dürften. Insofern ist es auch logisch, dass die Fotofunktion in den Geräten für die Masse (Smartphone) nur noch ein technisch unbedeutendes Beiwerk ist. Wahrscheinlich ist es inzwischen teuerer, ein Smartphone ohne Kamera herzustellen als mit ;-) . Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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