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Moin!

 

Ich mache mir gerade Gedanken zum geplanten Urlaub auf Kuba. Da dachte ich auch an eine Outdoor-Kamera. Mitunter finde ich Bilder am Strand mitten in der Brandung und ggf. auch Unterwasser mal ganz inspirierend. Neben der Abdichtung gegen Wasser sind natürlich auch Sand und eine gewisse Robustheit ein Thema.

 

Die Nikon 1 AW 1 ist meines Wissens aktuell die einzige Systemkamera, die so etwas bietet. Nikon 1 gehört neben Sony APS-C zu den Systemen, die ich bereits nutze, aber eine AW 1 wäre mit nicht unerheblichen Investitionen für eine Nischen-Anwendung verbunden. Ganz reizvoll finde ich bezüglich Größe, Gewicht und Preis aktuell eine Sony TX 30, die zwar nur einen kleinen Sensor hat, aber vielleicht auch für diesen Zweck ganz sinnvoll sein mag.

 

Hat jemand konkrete Erfahrungswerte zu meiner Anfrage vorliegen?

 

Anregungen sind dann willkommen. 

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Mit der AW1 habe ich keine Erfahrungswerte, aber ich hatte mich aus den folgenden Gründen gegen sie entschieden:

- für die Leistung viel zu teuer
- der Dynamikumfang und das Rauschverhalten ist nicht auf Augenhöhe mit anderen 1" Kandidaten; sprich die Bildqualität ist deutlich unterhalb einer günstigen RX100 I
- viele Berichte von defekten und undichten Kameras trotz pfleglicher Behandlung. Insbesondere viele Wasserschäden inkl. Stress mit dem Nikon-Service (siehe z.B. Amazon Rezensionen)

Ich habe für meine Anwendungszwecke lieber zu einer RX100 inkl. UW Gehäuse gegriffen. Allerdings ist das ja für dich keine echte Alternative. Wobei: die RX100 ist ziemlich robust und wenn du wirklich mal ins Wasser möchtest, könntest du das Gehäuse nutzen. Aber wenn du das Gehäuse nutzen willst, dann muss du auch etwas aufpassen (Gehäusepflege, Kratzempfindlich, usw.). Und die Lösung ist halt nicht so komfortabel.
Allerdings ist Sand wohl mit das schlimmste was du einer Kamera antun kannst. Ein Sandkorn auf der Dichtung (egal ob bei der AW1 oder einem UW Gehäuse) und die Kamera ist beim nächsten Schnorchelgang verloren.

 

bearbeitet von Tobias123
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Wir haben mit der Sony TX beim segeln und Schnorcheln gute Erfahrungen gemacht. Solide und gute Fotos/Videos.

 

Für meine nächsten reisen plane ich die gopro hero 4 black ein. Mit ihr sollen timelapse, fahrzeugvideos (nach innen und nach aussen) sowie strandvideos entstehen. Diese will ich dann mit den "normalen" Videos aus der a6000 mischen. Die gopro ist bereits wasserdicht, soweit ich das erinnere.

 

Ansonsten schwebt mir noch ein wasserdichtes Gehäuse für die a6000 vor. Mal sehen, ob ich das neben der gopro noch erwerbe...

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Wir verwenden eine Oly TG-3 als kleines Rundrumsorglos-Paket für Immerdabei. Ist bis 10m Wassertiefe gedichtet und kann auch mal runterfallen, ohne das was kaput geht. Macht allerdings nur JPGs und hat einen kleinen Sensor. Für Kuba würde ich die (oder sowas ähnliches) zusätzlich zur normalen Cam mit Wechselobjektiven mitnehmen, nicht nur für Strand und Wasser sondern auch, falls man mal in Gegenden unterwegs ist, in denen man sich mit größerer teurerer Kamera nicht so wohl fühlen würde.

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Also ich nutze meine Sony A7 sowohl indoor als auch outdoor, weil die ist auch fuer draussen gemacht.

Sollte ich mal das Beduerfnis haben, mit ihr im oder unter Wasser, Fotos zu machen, kaufe ich mir ein wasserdichtes Gehaeuse dazu.

nur sind wasserdichte gehaeuse oftmals teurer als die Kamera selbst, das geht ins geld.

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Gute Loesungen kosten immer etwas mehr.

 

Wobei so ein Meikon-Gehäuse für eine RX100 (M2) bei ~120€ - 160€ liegt. Für viele vermutlich eine mehr als ausreichend gute Schnorchel-Lösung. Eine DSLR/Systemkamera Kamera zusammen mit einem teuren UW-Gehäuse macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn entsprechendes Zubehör (teure UW-Linsen + UW-Blitz) verwendet wird. Ohne dieses Zubehör gibt es kaum optische Vorteile und Makros sind problematisch.

Mit etwas Zubehör (2 Blitze + Weitwinkel und Makro-Linse) liegt man dann um die 4000€ (ohne Kamera und Objektive). Vermutlich wird der Urlaub auch etwas unentspannt werden, wenn man nicht ausschließlich zum Schnorcheln / Tauchen verreist.

 

Auch mit einer RX100 + UW Gehäuse ist der Komfort etwas eingeschränkt. Immerhin ist das noch ein guter Kompromiss aus Preis-/Leistung, Kompaktheit und Handhabung. Wesentlich entspannter dürfte eine UW-Kompaktkamera (wie die Olympus TG) sein. Allerdings dann auch mit Abstrichen in der Qualität.

 

Da muss wohl der TO entscheiden welche der Kriterien ihm am wichtigsten sind.

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Merci für die bisherigen Antworten!

 

Aktuell ist für mich im Rennen: Sony TX 30, Oly TG-4 oder eine GoPro-ActionCam.

 

Hilfreich fand ich auch die Anregung von acahaya, dass es im Urlaub mitunter durchaus Sinn machen kann, eine etwas günstigere Kamera als die bisherige Systemkamera für gewisse Touren dabei zu haben. Ein Unterwassergehäuse für die bestehende Systemkamera würde zudem das Problem nicht lösen, dass beim Rumtoben im Wasser dann das gute Stück zwar wassergeschützt ist, aber bei Stößen nach wie vor die Gefahr von Beschädigungen besteht. Das gleiche gilt natürlich beim Fahren mit Jet-Ski oder ähnlichem. Die Nikon 1 AW1 ist auch aus dem Rennen, da der Kompromiss vermutlich nicht so ganz in meinem Sinne ist: Nicht gerade klein und günstig und dann evtl. noch risikobehaftet (merci an Tobias123).

 

Sicherlich ist ein Gehäuse für eine bestehende Kamera auch ein interessanter Weg, wenn man vorwiegend taucht. Sofern ich eine RX100 besitzen würde, wäre das in der Tat eine Option.

 

Ich lasse die Infos mal sacken.

Nochmals: Danke! 

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Wollte auch noch was sagen mit der Erfahrung aus einigen Schnorchelurlauben.

1. Eine große Tiefenschärfe, also ein möglichst kleiner Sensor, ist wichtig, weil dann die Fischis nicht so schnell aus dem scharfen Bereich schwimmen und man noch scharf fotografiert, wenn der AF nicht (genau) trifft. Das ist sehr praxisrelevant.

2. Die Belichtungszeit muss sehr kurz sein, weil die Fischis oft sehr schnell mit schnellen Richtungsänderungen schwimmen. Damit sie scharf fotografiert werden, ohne Bewegungsunschärfen.

3. In aller Regel sind zu viele Schwebeteilchen im Wasser, die das Bild versauen, wenn man sie anblitzt. Man lässt das Blitzen besser sein. Blitz ist also nicht gegen 1. und 2. anwendbar.

4. Die Kamera sollte sich über unter Wasser gut bedienbare und auffindbare Knöpfe bedienen lassen. Touchscreen unter Wasser kann ich mir nicht erfolgreich vorstellen.

5. Man benutzt unter Wasser eigentlich nur die Weitwinkelstellung des Zooms erfolgreich. Bei Tele verwackelt alles.

 

In der Summe wäre mein Rat, eine Panasonic oder Oly oder Canon Kompaktkamera mit 10 oder 12 m Tauchtiefe zu nehmen. Und von diesen diejenige mit dem lichtstärksten Weitwinkel und dem schnellsten Autofokus.

 

Das Wasser fügt den Bildern ohnehin immer eine Verschlechterung der Bildqualität hinzu, so dass sich die Betrachtung großer Sensor liefert bessere Bildqualität als kleiner Bildsensor hier erübrigt.

 

Wenn es irgendwann mal preiswerte 4k Unterwasservideokameras mit nich kleineren Sensoren als 1/2,3 Zoll gibt, z.B. 1/3.x, würde ich die den Fotokameras vorziehen und aus den Videos Standbilder ziehen. Da ist die Trefferquote höher. ;-)

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Wollte auch noch was sagen mit der Erfahrung aus einigen Schnorchelurlauben.

1. Eine große Tiefenschärfe, also ein möglichst kleiner Sensor, ist wichtig, weil dann die Fischis nicht so schnell aus dem scharfen Bereich schwimmen und man noch scharf fotografiert, wenn der AF nicht (genau) trifft. Das ist sehr praxisrelevant.

Im Prinzip bin ich bei dir. Wobei ich die Minisensoren eher ausklammern würde. Ein 1" Sensor ist schon ein echter Vorteil. Auch wenn das Objektiv je nach Situation auf F4 oder F5.6 abgeblendet werden muss sind die Ergebnisse aufgrund des besseren Rauschverhaltens und des hohen Dynamikumfangs "besser". Die Bilder sollten aufgrund der Filterwirkung des Wassers auch bearbeitet werden und üblicherweise wird mind. eine Tonwertkorrektur zum Verstärken des Kontrasts vorgenommen. Dabei wird das Grundrauschen deutlich verstärkt.

 

Im letzten Urlaub war ich mit meiner RX100 unterwegs, meine Frau hatte die S110 dabei. Auch wenn sie aufgrund der höheren Lichtstärke des Objektivs ISO100 nehmen konnte, während ich bei der RX100 auf ISO400 stellen musste, sind die Ergebnisse der RX100 erheblich besser gewesen. Die Unterschiede sind so gravierend, dass ich beim nächsten Mal die S110 eigentlich gar nicht erst mitnehmen möchte.

 

Im Prinzip ist aber dein Hinweis für den TO sehr wichtig: Sobald ein größerer Sensor verwendet werden soll (wie bei der RX100), muss ganz bewusst fotografiert werden. Man muss sich Gedanken über die Blende machen und insb. richtig Fokussieren. Tut man das und bearbeitet womöglich noch die Bilder (ein ganz wichtiger Punkt) wird man durch schöne Bilder belohnt.

Tut man das aber nicht, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. In diesem Fall wäre eine TG oder auch eine GoPro die bessere Wahl. Gerade mit der GoPro muss man sich kaum Gedanken machen, da das Fokussieren aufgrund des kleinen Sensors und der niedrigen Brennweite entfällt. Ansprechende Ergebnisse sind auch für den Laien schnell zu erreichen. Insb. bei Wassersportarten (wie gerade neu in Spiel gekommen) würde ich fast zu einer GoPro greifen - man kann so ein kleines Ding immer gut gebrauchen. Ich stehe kurz vor dem Kauf einer GoPro Hero4 Silver und hatte mich zufällig in den letzten Tage intensiv mit dem Thema Actionkameras beschäftigt. ;)

 

Allerdings muss man wissen, dass der Fokus der Actionkameras klar auf Videos und weniger auf Fotos gelegt ist. Die Bilder bestechen nicht durch eine gute Bildqualität, sondern eher durch ihre ungewöhnlichen Blickwinkel und Perspektiven.

Auch würde ich persönlich für "richtige Aufnahmen an Land" noch einen weitere Kamera mitnehmen. Die GoPro ist eher für den Spezialeinsatz gedacht und könnte bei mir keine Kamera ersetzen, sondern nur ergänzen.

bearbeitet von Tobias123
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