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Die A7s bietet als erste Sony-Kamera einen "Nur"-elektronischen Verschluss.

Dadurch kann sie erschütterungsfreier auslösen als die A7R mit nur vollmechanischem Verschluss oder die A7/A7II mit Halbelektronischen Verschluss (1.Vorhang).

Ist das die neue Zukunft?

Gibt es auch Nachteile bei dieser Technik?

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Ist das die neue Zukunft?

Gibt es auch Nachteile bei dieser Technik?

 

Ich denke schon, dass das die Zukunft ist, denn es hat unbestreitbare Vorteile in Bezug auf die Erschütterungsfreiheit und Lautlosigkeit. Allerdings gibt es derzeit manchmal bei bewegten Motiven Probleme mit dem Rollling Shutter Effekt. Im mFT-Unterforum gibt es dazu einiges zu lesen, denn die Panasonic G7 zum Beispiel bietet den elektronischen Verschluss ja auch bereits an. Grundsätzlich ist das aber auch jetzt schon eine sehr feine Sache, vor allem, wenn einem die Kamera zwischen elektronischem und mechanischem Verschluss die Wahl lässt.

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Kurz gesagt:

Mit dem Silent-Shutter fehlt die Möglichkeit, bei Langzeitbelichtungen einen Darkframe zur Herausrechnung auffälliger Pixel hinterherzuschießen (im Kameramenü nennt sich das "Langzeitrauschminderung").

 

Außerdem dauert ein Auslesevorgang beim vollelektronischen Shutter 1/30s (auch wenn kürzere Belichtungszeiten eingestellt sind). Beim mechanischen Shutter dauert es 1/60s. Damit hat man beim Silent-Shutter einen etwas auffälligeren Rolling Shutter.

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Kurz gesagt:

Mit dem Silent-Shutter fehlt die Möglichkeit, bei Langzeitbelichtungen einen Darkframe zur Herausrechnung auffälliger Pixel hinterherzuschießen (im Kameramenü nennt sich das "Langzeitrauschminderung").

 

Außerdem dauert ein Auslesevorgang beim vollelektronischen Shutter 1/30s (auch wenn kürzere Belichtungszeiten eingestellt sind). Beim mechanischen Shutter dauert es 1/60s. Damit hat man beim Silent-Shutter einen etwas auffälligeren Rolling Shutter.

 

Kann man davon ausgehen, dass beim mechanischen Verschluss das technische Limit hinsichtlich der Geschwindigkeit schon erreicht ist, beim elektronischen Verschluss aber noch Potenzial zur Verbesserung ist?

 

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Hat jemand schon praktische Erfahrungen machen können mit dem EV der A7s? Beim EV der Panas sind die Meinungen ja so, dass dort der EV bei bewegten Bildern eher nachteilig ist, da Bewegungen in zeitlichen Abstufungen abgespeichert werden.

Der Sensor wird bei den PANAs im EV zeilenweise (eventuelle in Blöcken?) ausgelesen. Dabei unterscheiden sich die PAN Modelle erheblich in der Auslesegesxhwindigkeit. Die GH 4 erlaubt bereits Mitzieher bei Vögeln im Flug mit korrekter Flügelschlagdarstellung, wenn die Cam während den Serienauslösungen korrekt gehalten wird.

 

Die Verzerrung sind vorhanden, doch deutlich minimiert, durch die schnelle Sensorauslesung. Will ich Bewegungsabläufe mit 60 Bildern in der Sekunde festhalten, ist dies wichtiger, als manch anderes Verhalten für mich.

 

Der EV hat eine geringere Auslöseverzögerung als der MF, und beschleunigt dadurch den AF. Verschlussverschleiß und Verschlusserschütterungen kennt der EV nicht.

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Wen es noch genauer interessiert, der sollte sich diesen Artikel mal reinziehen:

http://blog.kasson.com/?p=6450

 

Daraus ergibt sich übrigens, dass der mechanische Shutter mit 1/250s durchläuft (woraus auch die Synchronzeit resultiert). Mit meinen o.g. 1/60s lag ich falsch.

 

Wenn man mit der A7S Videos mit 60p oder im Crop-Mode aufnimmt, erfolgt kein vollständiger Sensor-Readout mehr - dann halbiert sich auch der Rolling-Shutter.

 

Außerdem passend dazu:

Ich hatte vor einiger Zeit bei gepulsten LED Licht Aufnahmen mit dem Silent Shutter (allerdings keine Vergleichsaufnahmen mit EFCS) gemacht. Der Abstand der Streifen war unabhängig von der gewählten Belichtungszeit. Ich vermute, sie waren mit rund 400 Hz gepulsed, was die These mit der 1/30s Auslesezeit stützt. Die Breite der Streifen war dann wiederum anhängig von der Belichtungszeit. Beim oberen war es 1/250s, beim unteren 1/500s.

 

15333172110_5333cf422c.jpg

 

15519514332_44547923da.jpg

bearbeitet von tpmjg
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Die Streifen kommen primär von den LED Strahlern, die hinter den Tänzern die Wand bestrahlen. Die Streifen auf der Bühne sind vom Licht, das wiederum von der Wand reflektierte. Das waren keine Stroboskope. Die LED Strahler werden zur Helligkeitsregelung offenbar gepulst (in dem Falle mit 400 Hz). Das menschliche Auge nimmt das nicht wahr, der Verschluss zeichnet anders auf, als das Auge.

bearbeitet von tpmjg
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