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Hallo,

 

ich habe mal eine Frage bzgl. des Image Data Konverters. Um RAW Dateien mit Photoshop bearbeiten zu können, möchte ich diese mit der Sony Software nach Anpassung als TIFF speichern. Hier hat man die Option zwischen 8-bit und 16-bit. Wähle ich 16-bit, dann werden die Dateien um die 144 MB/Bild groß.

 

Reicht eine 8-bit Konvertierung? Mir sind die Vor- bzw Nachteile 8-bit / 16-bit TIFF nicht ganz klar. Unterscheidet sich die Anzahl der darzustellenden Farben (z.b. 8-bit=256 Farben, 16-bit=32768 Farben?) oder worin liegen die konkreten Unterschiede. Und wenn 16-bit, liefert die A7 mit ihrer RAW Datei überhaupt die Vorraussetzung für die Verwendung von 16-bit? Wie kommt diese immense Datenmenge bei der Speicherung als 16-bit TIFF zustande?

 

Vielen Dank für Infos und Tips.

 

Stefan

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Angeblich soll die a7 14 bit liefern. Ich traue dem Braten aber noch nicht so ganz, weil ich mir nicht erklären kann, wie das 14bit RAW der a7 genau die gleiche Größe haben kann, wie ein 12bit Raw der Nex-7.

 

Für die private Nachbearbeitung reicht mir locker ein 8bit Tiff. Die Dateien werden hin und wieder auch mal groß ausgedruckt.

Falls ich aber exissiv an den Farbwerten rumexperimentieren möchte, hat man mit 16 bit deutlich mehr Spielraum, bevor es zu Artefakten kommt.

Im Geschäftlichen ist für mich 16 bit Pflicht.

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Das Thema ist so alt, seit dem es digital das Rohdatenformat gibt. Wenn schon der Aufwand mit RAW-Editing, dann wäre 8bit nur für diejenigen ausreichend, die an den Daten nichts weiter bearbeiten. Also Export als 8bit jpg oder tif. Für alle anderen ist 16bitTiff-unkompr. quasi Pflicht. Hier erklärt das jemand mit einfachen Worten und Bildern.

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Angeblich soll die a7 14 bit liefern. Ich traue dem Braten aber noch nicht so ganz, weil ich mir nicht erklären kann, wie das 14bit RAW der a7 genau die gleiche Größe haben kann, wie ein 12bit Raw der Nex-7.

 

Weil vermutlich in beiden Fällen ein 16-Bitwort zur Speicherung dient (im Falle der 12-Bit Raws also etliche Bits ungenutzt bleiben).

 

Für die private Nachbearbeitung reicht mir locker ein 8bit Tiff. Die Dateien werden hin und wieder auch mal groß ausgedruckt.

Falls ich aber exissiv an den Farbwerten rumexperimentieren möchte, hat man mit 16 bit deutlich mehr Spielraum, bevor es zu Artefakten kommt.

Im Geschäftlichen ist für mich 16 bit Pflicht.

 

Hier hat aibf zwischenzeitlich ja schon die (korrekte) Antwort gegeben. Für mich persönlich wäre TIFF das denkbar schlechteste Format für eine Archivierung - ich wüsste nicht mehr wohin mit den Festplatten.

 

Ich sehe nur RAW und JPG als sinnvolle Speichervarianten:

 

RAW plus Bildverarbeitungssoftware plus Konfiguration für die Originale.

 

JPG für die Ergebnisse.

 

Hans

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Generell nochmal zu RAW: Wer beizeiten begonnen hat, seine Fotos als RAW auszugeben, hat über die Jahre gesehen viele Vorteile. Alles entwickelt sich, so auch die Converter bzw. RAW-Editoren. Was vor gut 10 Jahren mit RAW-Dateien (in der Ausarbeitung) möglich war, ist heute auf einem ganz anderen Niveau möglich. Oder anderst gesagt: wer früher nur jpg OOC machte, für den sind auch in der Zukunft wenig Spielräume für Optimierungen mit seinen 8bit gegeben. Mit RAW-Format sieht das halt ganz anders aus.

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Der Sensor liefert 14 Bit pro Pixel und hat "nur" 24 bzw. 36 Milionen echte Pixel (also nicht gertrennt nach rot/grün/blau). Je nach Position des Pixels befinden sich darüber unterschiedliche Farbfilter (Bayer-Sensor Anordnung). Die Rohdaten enthalten nur diese Pixel-Informationen. Das TIFF-Format möchte dann aber je Pixel drei Werte (R,G und B für rot, grün, blau) speichern. Dazu werden die Rohdaten zunächst "De-Bayered" und somit schon mal auf die dreifache Datenmenge mittels einer speziellen Interpolation aufgebläht. Um auch hier die Farbtiefe (pro Farbanteil) von 14 Bit zu erhalten, ist die nächst größere Stufe (wegen byte- bzw. word-boundaries) 16 Bit. Sofern die Daten dann auch noch als TIFF-uncompressed gespeichert werden, wird es dann eben riesig groß. Für die Archivierung ist also das RAW-Format wesentlich effizienter, die riesige TIFF-Datei würde ich allenfalls als Zwischenschritt erzeugen und nach der Bearbeitung wieder wegwerfen. Oder gleich eine Software nutzen, mit der die ARWs direkt verarbeitet werden können.

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