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Bei "normalen" elektronischen Chips kann man Redundanz einbauen, d.h. ausfallende Teile können von anderen ersetzt werden. Sowas geht bei Fotozellen auf keinen Fall. Da wo tot is is tot und der Bildpunkt ist verloren.

Ein toter Bildpunkt ist aber normalerweise überhaupt kein Problem. Jeder Sensor hat eine ganze Menge davon. Wird beim ersten mal weggemappt und fertig. Viele Kameras haben sogar eine solche Mapping Funktion für den Nutzer eingebaut.

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Hallo,

 

Ein toter Bildpunkt ist aber normalerweise überhaupt kein Problem. Jeder Sensor hat eine ganze Menge davon. Wird beim ersten mal weggemappt und fertig. Viele Kameras haben sogar eine solche Mapping Funktion für den Nutzer eingebaut.

 

Was ist dann der Inhalt von diesem Pixel? Interpoliert aus Nachbarpixeln? Oder Kopie nur eines benachbarten Pixels?

 

Ernst

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Ich versuche mal Themenorientiert vorzugehen:

 

Herstellung Sensor:

 

Ich glaube es ist einfacher den ganzen Chip auszulesen und die Daten die du nicht brauchst zu verwerfen.
ich glaube kaum, dass ein Sensorhersteller auf den Gedanken käme einen runden Sensor oder auch nur eine runde Auslesefläche zu produzieren. So wie ich das sehe sind die Befürworter dieser Idee eine kleine Minderheit ... und nachvollziehen kann ich es auch nicht.

Ich verstehe dass die einfachste Art vom Datenauslesen zeilenweise mit immer derselben Anzahl Pixel je Reihe erfolgen kann. Was ich vermisse ist eine bessere Argumentation als der Glaube, warum eine andere Art vom Ausleseprozess nicht auch nützlich stattfinden könnte. Der Kreis lässt sich als mathematische Funktion je Zeile definieren, so das im Prinzip je Reihe die Anzahl und der Ort der ausgelesenen Pixel als Variable ausgewählt werden könnte?

 

Aber was man bedenken sollte, es gibt meines Wissens kein Dateiformat was runde Bilder beschreibt. Das wäre aber notwendig für die Bearbeitung, selbst wenn es nicht in der Form gespeichert werden sollte. Selbst bei den berühmten Fuji Super-CCDs war das Bild in einem Zeilen-Spaltenformat...

warum nicht? Dieses eindeutig aufwendigere Verfahren würde dem Gewinn einer kleineren Ausfallquote gegenüber stehen. (Möglicherweise wäre dieses Ausleseverfahren auch zu langsam?) Ich sage nicht das so etwas sinnvoll ist, aber erst wenn jemand aufzeigen kann aus welchen Gründen das nicht möglich ist, überzeugt es mich. Für den Anwender ist es schlussendlich egal wie es abläuft. Wenn es nicht möglich ist, selektiv auszulesen, so ist die Herstellung von einem quadratischen Sensor notwendig um den Bildkreis abzubilden. Das ist aber nicht unmöglich. Bei kleineren Formaten kommt man schneller in den Bereich wo eine Herstellung günstig genug erfolgen kann. (Günstig genug = die kleine Minderheit kauft den Sensor in genügender Zahl zum notwendigen Preis)

 

Übrigens es gibt zwei Gründe warum ein Wafer rund ist. Der eine ist das Herstellungsverfahren des Rohmaterials. Aber das ist meines Wissens nach nicht der Entscheidende. Der entscheide ist die teuren und aufwendigen optischen Einheiten im Herstellungsprozess besser auszunutzen. Die machen nämlich oh Wunder runde Bildkreise mit der besten Qualität in der Bildmitte zu den Rändern hin schwächer. Wenn man runde Wafer nicht ohnehin einfacher herstellen könnte würde die Halbleiterindustrie wahrscheinlich übergroße quadratische Wafer nehmen und die unscharfen nicht ausgenutzten Ecken nachehr wegschmeißen.

Danke! das ist Munition für die Bildkreis-Fundamentalisten :D. Fotografen die gerne mit wenig Gewicht unterwegs sind, wollen ja die “teuren und aufwendigen optischen Einheiten … besser ausnutzen“ das erreichen sie “oh Wunder (durch) runde Bildkreise mit der besten Qualität“. Ich zu meinem Teil sehe das als einen Paradigmawechsel: Sprich die Objektive werden im Vergleich zum Sensor/ehemals Film immer teurer. Daher lohnt es sich je länger je mehr, aus dem Objektiv alle Bildanteile für eine mögliche Verwertung bereitzuhalten.

 

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Nein, das ist ein echtes Problem, das mit dem runden Sensor erscheint. Ein Überformat-und-schneide-nachher-weg-Sensor konterkariert das Prinzip der Wechselobjektive und macht Zooms zumindest teilweise überflüssig. Es wird schwierig bis unmöglich, den passenden Bildwinkel (bzw. die Brennweite) zu wählen, wenn man sich vor der Aufnahme nicht auf den Bildausschnitt festlegen möchte.

Bei diesem Teil von deinem Posting habe ich ehrlich trotz mehrmaligem lesen Bahnhof... es ist doch kein Riesenunterschied, ob du auf einem Sensor den Bildkreis oder ein Rechteck in einem (eckigen) Bild abspeicherst. In beiden Fällen kannst du croppen/zoomen, in beiden Fällen gehen dabei je mehr cropp je mehr Pixel verloren. Der Vorteil beim Bildkreis: solange du einen (rechteckigen) Auschnitt machst, bei dem die Bilddiagonale dem Durchmesser vom Kreis entspricht, bleibt das volle Format ohne Pixelverlust vorhanden. Jedes Format KB, APSC... hat einen definierten Bildkreis. Wenn ich an einem Zoomobjektiv zoome kann ich einen kleineren Bildausschnitt mit entsprechend höherer Auflösung auf dem Sensor abbilden. Ich sehe da keinen Unterschied zu einem Rechteckformat..

 

Auch sollte man nicht davon ausgehen, dass eine Zielgruppe, die sich nicht vor der Aufnahme auf den Beschnitt festlegen will, eine Gängelung durch die Wahl des passenden Objektivs akzeptieren würde. Nachträgliche Formatwahl ist ja im Prinzip nichts anderes als ein Digitalzoom. Natürlich würde man das nicht so nennen, sondern z.B. Vollformatreserve, aber im Prinzip wäre es schon dasselbe.

 

Es stellt sich dann zwangsläufig die Frage, wieviele Objektive man im Verhältnis zum Multiformat eigentlich noch braucht. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, ein Fischauge an einem hinreichend großen Sensor zu empfehlen (maximaler Freiheitsgrad bei Formatwahl, Beschnitt und Bildwinkel durch einfachen Crop), aber das Marketing müsste sich da schon was einfallen lassen. Bei vielen Fotografen hat sich eingebürgert, dass z.B. 50mm Normalbrennweite sind. An einem hinreichend großen Sensor wäre das 50er aber nun ein Weitwinkel, und sobald man anfängt, zu croppen, wird es immer mehr zum Tele. Da stellt sich dann die Frage, ob man überhaupt noch ein Normalzoom braucht oder lieber croppen will.

Dieser Teil geht viel weiter als die Abbildung vom Bildkdreis der heute üblichen Objektive. Das geht Richtung künstliches Auge mit höherem Auflösungsvermögen als unser Auge. Das ist ein spannendes Thema für eine fernere Zukunft.

 

Dabei wäre der Weg zum runden Sensor schon jetzt ganz einfach. Man müsste einfach per Firmware die überflüssigen Pixel ausmappen, das würde bei jedem Format klappen. Der Fotograf hätte nur noch das Problem, für welche Anfangsgröße, bzw. welches System er sich entscheidet, aus dem der Kreis geschnitten wird: 4/3, APS-c, VF, größer als VF. Wem es nachher zu wenig Pixel sind, der nimmt halt das nächstgrößere Format. Oder man könnte einfach den Sucher oder das Display entsprechend maskieren. Mit entsprechender Disziplin, Erfahrung und viel Übung könnte es einem versierten Fotografen sogar gelingen, auch ohne jegliche Maskierung immer so viel mehr aufs Bild zu bekommen, dass nachher noch ausreichend Freiräume für die Gestaltung bleiben.

 

nah also, hier finden wir uns voll. Ich würde gerne mal mit einer runden Bildmaske (analog Bildkreis) auf Fotopirsch gehen. Es wäre für mich ein wertvolles Experiment wie gut sich damit eckige Bilder gestalten lassen. Vielleicht möchte ich danach gar nichts anderes mehr.

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Hallo,

 

 

 

Was ist dann der Inhalt von diesem Pixel? Interpoliert aus Nachbarpixeln? Oder Kopie nur eines benachbarten Pixels?

Irgend sowas damit es eben nicht auffällt.

Bei den Kameras die auch noch Phasen AF haben sind auch einige Pixel absichtlich blind und allein für die AF zuständig wobei man dafür wohl grüne nimmt die normalerweise sowieso doppelt vorhanden sind.

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Falls es noch jemanden interessiert: das Thema ist auf S. 1 beschrieben. Die Aussenform von Bildsensoren hat jedenfalls nichts damit zu tun. :D;)

 

hmm... ja das Thema ist auf Abwege gegangen... Fühle mich da etwas schuldig und hoffe es schmerzt nicht zu fest. Immerhin passt - jedenfalls aus meiner Sicht - der Titel immer noch gut. Wahrscheinlich mit ein Grund weshalb sich diese Enwicklung ergeben hat.

 

mit Gruss

alpfish

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Ich habe ja smilies dahintergesetzt.

 

das ursprungsthema war inhaltlich schwer fortzusetzen, was daran lag, dass schon früh gute Beiträge kamen, zum anderen es ein Zukunftsthema ist, das sich nur schwer durchdringen und abschätzen lässt.

 

insofern war mein hinweis als Erinnerung zu verstehen, dass wer was dazu weiss, ruhig nochmal zur Ausgangsfrage schreiben kann.

 

Ansonsten habe ich nicht wirklich was gegen die Weiterführung der Diskussion zu runden und kugelförmigen Sensoren.

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Diese Argumentation habe ich noch nie verstanden.

 

Heutzutage wird das Bild doch nicht nur beim Fotografieren sondern zu einem großen Teil danach am Rechner erstellt. Bildinformationen die schon in der Kamera verloren gehen stehen dann nicht mehr zur Bearbeitung zur Verfügung.

 

Es kann nicht mehr in Ruhe geändert werden und es können keine verschiedenen Versionen erstellt werden. Es fehlt dann auch die Möglichkeit Bildentscheidungen in Abstimmung mit anderen zu treffen usw.

 

Es ist ja völlig in Ordnung wenn jemand danach strebt seine Fotos mit dem Drücken des Auslösers bereits fertig erstellt zu haben. Aber das rechtfertigt ja nicht andere, die lieber in Ruhe per Softwarebildbearbeitung das Bild nach ihren Vorstellungen gestalten wollen, zu diffamieren.

 

 

Das ist der schlimmst "Sprung" den man sich als Fotograf vorstellen kann.

Er reduziert den Fotografen auf einen Knipser der für den Redakteur nur noch ein bewegliches "Stativ" ist, der auch noch einen Auslöser bedienen kann.

 

Es mag sein das eine solche ideale Kamera aus Sicht des Redakteurs dem Fotografen mehr verkaufte Bilder ermöglicht.

Schließlich hat der Redakteur mit dem "echten RAW" Bild alle Möglichkeiten.

Da es eh üblich geworden ist, nicht den Namen des Fotografen zu nenne, sondern den "Rechteinhaber".

Paßt die Entwicklung ja ins Bild.

 

mfG

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Das ist der schlimmst "Sprung" den man sich als Fotograf vorstellen kann.

Er reduziert den Fotografen auf einen Knipser der für den Redakteur nur noch ein bewegliches "Stativ" ist, der auch noch einen Auslöser bedienen kann.

mfG

 

Wenn das irgendwann so seinen sollte, dann ist das so. Ehre wem ehre gebürgt. Wenn das know how sich von der Kamera zum Rechner verlagert, dann muss sich auch die Anerkennung der erbrachten Leistung verlagern. Gott sei dank sind es ja meist die Fotografen die ihre Bilder am Rechner veredeln.

 

Ich denke gerade an die vielen Portraitmaler als der Kamera in diese Welt eingezogen ist.

 

Gruß

bearbeitet von marmei
Tippfehler
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Seit geraumer Zeit warte ich auf interessante Ideen zum Thema des Threads.

 

Interessante Themen entstehen dadurch, dass man etwas interessantes zum Thema macht. Aber neben den Machern gibt es noch die, die meinen, das Leben sei eine Glotze, bei der man über das Programm moppern muss.

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Wenn das irgendwann so seinen sollte, dann ist das so. Ehre wem ehre gebürgt. Wenn das know how sich von der Kamera zum Rechner verlagert, dann muss sich auch die Anerkennung der erbrachten Leistung verlagern. Gott sei dank sind es ja meist die Fotografen die ihre Bilder am Rechner veredeln.

 

Ich denke gerade an die vielen Portraitmaler als der Kamera in diese Welt eingezogen ist.

 

Gruß

Das "know how" sollte hinter der Kamera und vor dem Rechner sein;)

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Bei diesem Teil von deinem Posting habe ich ehrlich trotz mehrmaligem lesen Bahnhof... es ist doch kein Riesenunterschied, ob du auf einem Sensor den Bildkreis oder ein Rechteck in einem (eckigen) Bild abspeicherst. In beiden Fällen kannst du croppen/zoomen, in beiden Fällen gehen dabei je mehr cropp je mehr Pixel verloren. Der Vorteil beim Bildkreis: solange du einen (rechteckigen) Auschnitt machst, bei dem die Bilddiagonale dem Durchmesser vom Kreis entspricht, bleibt das volle Format ohne Pixelverlust vorhanden. Jedes Format KB, APSC... hat einen definierten Bildkreis. Wenn ich an einem Zoomobjektiv zoome kann ich einen kleineren Bildausschnitt mit entsprechend höherer Auflösung auf dem Sensor abbilden. Ich sehe da keinen Unterschied zu einem Rechteckformat..

 

Das war ein Missverständnis zwischen uns beiden, natürlich hast du recht, dass ein Bildkreis ein Bildkreis ist. Ich war da gedanklich immer noch bei #132:

Kauft Euch doch einfach eine Kamera mit KB Sensor, wenn Euch der kleine Sensor in Eurer Kamera zu klein ist. Anstatt auf einen Kleinkreissensor zu warten, der niemals kommen wird, ist es ganz einfach sich einen KB Sensor zu kaufen, der sogar deutlich grösser als der erhoffte Kleinkreissensor ist. Dort könnt ihr dann beliebig in den Seitenverhältnissen 1:1, 2:3, 4:5,4:3,16:9,4:6 usw. herumcroppen. Es gibt viele Leute, die das schon heute erfolgreich tun.

Bei der A7r könnt ihr sogar Objektive anschliessen, die lediglich den erhofften Kleinkreis-Bildkreis ausleuchten. Dann habt Ihr kleine Objektive und ein kleines System, da die Kameragrösse auch funktioniert. :)

Ich muss bei dem Problem von Bildkreis und Ausschnitt eben auch die ganze Zeit an die A7® denken, da sie ja unter Verwendung von Nex-Objektiven bereits kreisförmige Bilder ermöglicht. das Ganze ist also mitnichten Zukunftsmusik. Von daher denke ich, dass für die Nutzung des kompletten Bildkreises die Verwendung von Halbkreisobjektiven an Vollkreissensoren die einzig praktikable Lösung ist, da die Vollkreisobjektive ja am dafür zu klein dimensionierten Vollformat scheitern. Sonst müssten wir ja ein neues, größeres Format schaffen, dass es ermöglicht, Vollformatobjektive im Vollkreis zu betreiben.

 

Falls es noch jemanden interessiert: das Thema ist auf S. 1 beschrieben. Die Aussenform von Bildsensoren hat jedenfalls nichts damit zu tun. :D;)

 

Ok, ich zitiere der leichteren Lesbarkeit halber noch mal #1:

Ok, 36mpix sind nun überall erhältlich und einigermassen bezahlbar obendrein.

 

Es gibt dieses Nokia handy mit 42 mpix, die erstaunlich gute Qualität liefern.

Conträr zum klassischen rauschaxiom der kleinen Pixel.

 

Wird es bei KB sensoren so eine Art gesetz der grossen zahl geben, das besagt, dass alle schädlichen Wirkungen zu vieler/kleiner Pixel ab einem schwellwert in Hintertreffen geraten ggü. positiven Effekten vielen pixel in einer exorbitanten Anzahl?

 

Wo liegt der wert bei KB? 150mpix?

150 Mpix wäre etwa die Auflösung des Nokia auf einem 4/3 Sensor. Auf KB wären das dann über 600 Megapixel. Das heißt, dass die Pixelzahl in Zukunft völlig irrelevant wird und nichts mehr hinsichtlich Bildqualität und Auflösung aussagt.

 

Da das Nokia meines Wissens rein digital zoomt, waren wir bei der Crop-Problematik auch gar nicht so weit vom Thema weg.

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Bei mir würde der grosse Sprung zum Kreissensor eher zum großen Wurf werden .... richtung Müllcontainer. Eine existierende Kamera mit Kreisbildobjektiven ist schon auf dem besten Weg dahin.:rolleyes:

 

hmm.. was man nicht hat, kann man auch nicht wegwerfen - Oder verstehe ich dich falsch und du wirfst die Kreisbildobjektive weg und wechselst auf Rechtecksbildobjektive? :D... das wäre ja dann wirklich konsequent.

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Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht.

 

Die ersten el. Bildaufnehmer waren kreisförmig, daher die Zoll-Bezeichnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass daraus runde Bilder abgebildet wurden. Objektive erzeugen kreisförmige Abbildung, trotzdem sind Bilder seit Anbeginn viereckig.

 

Aber vielleicht ändert sich vieles. wenn die ersten kreisförmigen Monitore ausgeliefert werden. :)

 

Man kann durch Ausschnitt am Rechner aus mittelmäßigen Bildern bessere machen, gute entstehen jedoch nur in der Kamera durch den Fotografen.

 

Starkes Croppen bei vielen Pixeln bringt nichts, weil die Objektivqualität stärkeres Vergrößern begrenzt. Und wenn ich eh nur die Bildmitte stark vergrößern kann, warum dann die Diskussion um rund oder eckige Randbereiche?

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Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht.

 

Die ersten el. Bildaufnehmer waren kreisförmig, daher die Zoll-Bezeichnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass daraus runde Bilder abgebildet wurden. Objektive erzeugen kreisförmige Abbildung, trotzdem sind Bilder seit Anbeginn viereckig.

 

Aber vielleicht ändert sich vieles. wenn die ersten kreisförmigen Monitore ausgeliefert werden. :)

 

Man kann durch Ausschnitt am Rechner aus mittelmäßigen Bildern bessere machen, gute entstehen jedoch nur in der Kamera durch den Fotografen.

 

Starkes Croppen bei vielen Pixeln bringt nichts, weil die Objektivqualität stärkeres Vergrößern begrenzt. Und wenn ich eh nur die Bildmitte stark vergrößern kann, warum dann die Diskussion um rund oder eckige Randbereiche?

Da bist Du nicht allein. Anfangs dachte ich, es sei Satire...doch inzwischen fürchte ich, es ist ernst gemeint:eek:

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. . . Wenn das know how sich von der Kamera zum Rechner verlagert, dann muss sich auch die Anerkennung der erbrachten Leistung verlagern. Gott sei dank sind es ja meist die Fotografen die ihre Bilder am Rechner veredeln.

 

Gruß

 

Hallo marmei,

 

 

für mich löst die Arbeit am Rechner die ehemalige Dunkelkammer ab - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es gab immer schon Sparten der Fotografie, die von einer perfekten handwerklichen Ausarbeitung begleitet waren - eben dem heutigen "Postprocessing". Da konnte man früher drüber streiten, ob die Arbeit an der Kamera oder in der Dunkelkammer wichtiger wäre, und das kann man heute auch. Geändert hat sich unterm Strich weniger als man meinen könnte. Chemie panschen war "fotografisch" genauso anspruchsvoll wie heutiges Pixel peepen - auch damals konnte man Stunden über Tonwerte plaudern, obwohl der Bildinhalt nichtssagend war - und umgekehrt.

 

Der Mensch hatte einige zehntausend Jahre Zeit sich zu entwickeln, das Ergebnis seiner Bemühungen (ein allzu schönes Wort in Arbeitszeugnissen :)) wird daher ein bisschen Digitaltechnik nicht umkrempeln - nur die Verpackung ist eine andere.

 

Hans

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Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht.

 

Die ersten el. Bildaufnehmer waren kreisförmig, daher die Zoll-Bezeichnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass daraus runde Bilder abgebildet wurden. Objektive erzeugen kreisförmige Abbildung, trotzdem sind Bilder seit Anbeginn viereckig.

 

Aber vielleicht ändert sich vieles. wenn die ersten kreisförmigen Monitore ausgeliefert werden. :)

 

Man kann durch Ausschnitt am Rechner aus mittelmäßigen Bildern bessere machen, gute entstehen jedoch nur in der Kamera durch den Fotografen.

 

Starkes Croppen bei vielen Pixeln bringt nichts, weil die Objektivqualität stärkeres Vergrößern begrenzt. Und wenn ich eh nur die Bildmitte stark vergrößern kann, warum dann die Diskussion um rund oder eckige Randbereiche?

 

Da hast du vollkommen Recht. Niemand in dieser Diskussion wollte jemals runde Bilder machen. Die Teilnehmer die nach runden Sensoren gefragt haben, haben sich guten Argumenten gegenüber sehr aufgeschossen gezeigt.

 

Beim inhaltlichen Kern der Diskussion also "Sensor größer als nutzbarer Bildkreis vom Objektiv" kann man ja nicht mehr von Zukunftsmusik sprechen, dass kann man mit Sony A7 und APS-C Objektiv schon kaufen.

 

Vielleicht haben in fünf Jahren ja alle Systemkameras KB-Sensoren und die Kamera wählt automatisch zu jedem Objektiv den passenden Bildausschnitt (Sensorbereich). Dann könnte man für mFT gerechnete Objektive genauso ausnutzen wie KB-Objektive.

 

Silizium frisst auf jeden Fall kein Brot und ein Sensor wiegt nicht viel.;)

 

mfg

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Da hast du vollkommen Recht. Niemand in dieser Diskussion wollte jemals runde Bilder machen. Die Teilnehmer die nach runden Sensoren gefragt haben, haben sich guten Argumenten gegenüber sehr aufgeschossen gezeigt.

 

Beim inhaltlichen Kern der Diskussion also "Sensor größer als nutzbarer Bildkreis vom Objektiv" kann man ja nicht mehr von Zukunftsmusik sprechen, dass kann man mit Sony A7 und APS-C Objektiv schon kaufen.

 

Vielleicht haben in fünf Jahren ja alle Systemkameras KB-Sensoren und die Kamera wählt automatisch zu jedem Objektiv den passenden Bildausschnitt (Sensorbereich). Dann könnte man für mFT gerechnete Objektive genauso ausnutzen wie KB-Objektive.

 

Silizium frisst auf jeden Fall kein Brot und ein Sensor wiegt nicht viel.;)

 

mfg

Das konnte man schon immer, wenn man ein Objektiv, das für ein kleineres Format gerechnet war und einen entsprechend kleineren Bildkreis aufwies an einer größerformatigen Kamera verwendet hat. Es gibt dann halt Vignettierungen, die meist in der Nähe der Formatdiagonale beginnen, für die sie gerechnet sind. Und jeder Studiofotograf braucht für die Verstellmöglichkeiten seiner Großformat-optischen Bank-Kamera Objektive, die ihm einen entsprechend (qualitativ) nutzbaren Bildkreis zur Verfügung stellen. Das war bei Planfilmen so und das ist auch bei Sensorbacks so. Und beide sind, oh Wunder, aus guten Gründen rechteckig.

Das ist alles mehr als 100 Jahre alt und noch nie hat jemand rundes Bildmaterial gefordert (analog zu dem sehr exotischen Wunsch nach runden Sensoren):rolleyes:

bearbeitet von Viewfinder
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Hallo marmei,

 

Hallo Hans,

 

Lies mein Posting bitte noch mal. Vor allen Dingen den ersten Teil den du nicht mit zitiert hast. Wenn jemals in ferner Zukunft.... Heute gebe ich dir 100% Recht ist das Know how an (hinter, unter oder bei) der Kamera sehr wichtig wie ich an meinen Ergebnissen leider allzu-oft feststellen muss und dies wird sich auch so schnell nicht ändern.

 

 

Gruß

Markus

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Beim inhaltlichen Kern der Diskussion also "Sensor größer als nutzbarer Bildkreis vom Objektiv" kann man ja nicht mehr von Zukunftsmusik sprechen, dass kann man mit Sony A7 und APS-C Objektiv schon kaufen.

Es fehlt oben und unten noch ein wenig Sensorfläche um den ganzen Bildkreis abzulichten.

 

Sensorgrsse__Bildkreis.jpg

 

Da könnte ja noch die Kirchturmspitze drauf sein. ;-)

 

crop.jpg%3Fw%3D529%26h%3D348

 

Silizium frisst auf jeden Fall kein Brot und ein Sensor wiegt nicht viel.;)

 

mfg

 

Es bleibt also noch ein wenig Raum für Verbesserungen.

 

Es könnte im Sucher/Monitor an der Kamera der ganze Bildkreis angezeigt werden und per Drehrad können die Ecken des Rechtecks entlang des Kreisrands verschoben werden. Nachträglich änderbar am PC.

bearbeitet von Berlinia
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Könnte so kommen, obwohl ich mich mit fast 20 MP schon sehr wohl fühle,

denn es käme noch eine höhere Anforderung an die Hardware dazu.

 

Selbst Handyhersteller gehen ja heute schon diesen speziellen Weg:

 

Digital Negatives for Lumia - Nokia Conversations

.

 

 

Mit der heutigen Technik ist bei 16.0 MP am FT Sensor Schluss. Denn schon jetzt gibt es bei den Objektiven ab Blende F5.6 Beugung. Jedenfalls musste ich das mit meinen Objektiven an der E-PL5 feststellen.

 

Würde man jetzt 48.0 MPauf den Sensor packen dürfte man nicht weitewr als F 1.0 abblenden sonst gäbe das Beugung vom Feinsten.:rolleyes:

 

mfg

ftfreestyle

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