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es stellt sich halt immer die Frage:

Was ist "hohe ISO Werte" und was ist "kompromisslose Dynamik"?

Wo ist das Ende?...

:) viele Fragen, ich lasse die mal offen, vielleicht finden sich ja später ein paar Antworten im Thread .....

Also zumindest die Frage nach der Kompromisslosigkeit lässt sich relativ einfach beantworten: Es ist die zum Zeitpunkt der Entscheidung technisch bestmögliche Kamera, da es die perfekte Kamera nicht gibt. Zumindest noch nicht. Also bezieht sich Kompromisslosigkeit zwangsläufig auf den Vergleich mit anderen, noch weniger perfekten Kameras.

Da aber die technische Entwicklung fortschreitet und die Kameras insgesamt immer besser werden, nähern wir uns der Kompromisslosigkeit asymptotisch an.

 

Und dann gibt es da noch eine zweite Kurve, die unterhalb der Kompromissasymptote verläuft, und zwar in exakt gleich bleibenden Abstand, wobei der Abstand durch die Variable (X) bestimmt wird. X steht für die Zufriedenheit des Anwenders.

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es stellt sich halt immer die Frage:

Was ist "hohe ISO Werte" und was ist "kompromisslose Dynamik"?

Wo ist das Ende?

 

Ja, die Frage stellt sich, kann aber sicher nicht allgemeingültig beantwortet werden.

Ich sehe aber so langsam meine Bedürfnisse als ausreichend erfüllt.

 

Wenn das Licht allzu garstig wird, bringt es irgendwann auch nichts mehr.

Bei minimaler Kunstlichtbeleuchtung hat man oft schon das Gefühl, dass kaum noch was an Rottönen "in der Luft liegt".

Da kann man am Weißabgleich drehen wie man will, die Farbdifferenzierung wird irgendwann schwer.

 

Mein aktueller Vergleich ist ein Geburtstag Vorgestern.

Dabei hatte ich die RX1 (also gleicher Sensor wie D600) und die GM1 mit dem Oly 45 (aktueller Pana Sensor, welcher auch in der GX7 steckt).

Licht war eben das typische gemischte Schummerlicht in verschiedenen Ecken eines Wohnhauses.

Coachbeleuchtung, Esstischlampe etc.

 

Ich habe bei der RX1 ISO3200 als Obergrenze eingestellt, die RAWs in Lightroom erhalten bei HighISO automatisch etwas Farbentrauschung.

Luminanzentrauschung verwende ich bei ISO 3200 bei der RX1 hingegen überhaupt nicht mehr in solchen Lichtverhältnissen.

Und das obwohl ich recht agressiv Schärfe (Radius 0,7 und Stärke 70 ist mein Standard-Preset beim Import).

 

In der Vollbildansicht (also nicht in der 100% Zoomansicht) fällt das Rauschen hier nicht mehr störend auf,

daher muss man sich nicht mit Detailverlust durch Entrauschung rumärgern.

Und die Vollbildansicht in Lightroom ist auf dem 27 Zoll Schirm hier schon so groß, dass es auch bei Ausdrucken nicht schmerzen wird.

(Wie du schon sagtest, wie oft druckt man größer A4? Ich hab bisher erst 2 Poster, jeweils als Geschenk, von > ISO 1600 drucken lassen.)

 

Nach der Bearbeitung der ersten Bilder mit der GM1 gestern kann ich sagen, dass ich bei mFT nun auch fast dort angekommen bin wo ich absolut sorglos agieren kann.

Ich hab die ISO hier auf max. 1600 festgenagelt, Verschlusszeiten waren da an sich meist auch brauchbar zumal ich die Portraitbrennweite doch meist eher bei ruhig stehenden/sitzenden Personen verwende.

 

Trotz einer Blende weniger seitens der ISO sehe ich 2 geringe Nachteile in den mFT Bildern:

1) Mehr Rauschen in der Vollbildansicht.

Auch wenn das Rauschen in der 100% Ansicht durch die niedrigere gewählte ISO Stufe recht ähnlich aussieht:

Durch die höhere Auflösung verschwindet es beim Rauszoomen bei der RX1 aber besser.

Bei einigen Bildern hab ich hierdurch bei der GM1 schon etwas mit den Reglern Schärfen/Entrauschen spielen müssen um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

Das bedeutet nicht, dass ich bei den mFT Bildern nachher ein schlechteres Ergebnis gehabt hätte, war eben nur etwas mehr Aufwand in der Nachbearbeitung.

Beim Tiefen anheben muss man auch etwas vorsichtiger sein.

Da wird das Rauschen dann doch schneller unangenehm.

 

2) AF Genauigkeit

Bilder bei HighISO wirken ja oft etwas unscharf in der 100% Ansicht (Wimpern, Haare, etc.).

Ich denke das liegt daran, dass die Pixel welche ja auch für den Kontrast-AF dienen müssen,

eben mehr Fehlinformationen durch das Rauschen liefern.

Der Kontrast-AF wird bei High-ISO also immer etwas unzuverlässiger sein als bei gutem Licht.

 

Hier spürt man dann eben wieder die höhere Auflösung (der AF-Fehler ist auf Pixellevel wahrscheinlich ähnlich aber in der Gesamtansicht kleiner),

sowie den geringeren Störeinfluss durch weniger Rauschen seitens der RX1.

 

Dafür ist der AF bei mFT viel schneller und ermöglicht manches Bild evtl. erst.

 

 

Zusammengefasst heißt das für mich, dass ich bei mFT bereits keine wirklichen Probleme bei meinen HighISO Shots habe.

Der Vorteil bei KB ist für mich weniger in der Bildqualität, als ein Komfortgewinn.

Ich mache mir bei der RX1 einfach keine Gedanken mehr über die gewählte ISO Stufe oder ob ich nun Belichtung und Tiefen verbiegen darf oder lieber doch nicht.

Bei mFT werde ich also zumindest genauer auf eine möglichst perfekte Belichtung achten.

 

Schaut man sich die Evolution von mFT seit den ersten PENs an,

denke ich, dass ich in spätestens 2 Modell-Generationen auch bei mFT bei meinen Fotogewohnheiten komplett sorglos fotografieren kann.

Damit sind wir wieder bei der Anfangsfrage: "Wo ist das Ende?"

Für mich scheinen bei der Lichtstärke der meisten mFT Festbrennweiten brauchbare ISO3200 genug zu sein um damit glücklich zu werden.

Dann ist mir auch egal ob eine KB Kamera zu dem Zeitpunkt wieder 2 ISO Stufen mehr packt.

 

Aber das mag jeder je nach Fotogewohnheit anders sehen.

Wer Sport in der Halle fotografiert hat evtl. keine Möglichkeit eines Blende 1.8 Objektivs,

oder braucht kürzere Veschlusszeiten.

Wieder andere schütteln heute schon den Kopf über den HighISO Wahn von Leuten wie mir. ;)

 

Das schneidet jetzt auch viele andere deiner Fragen an.

Ease of Use ist somit bei mir schon ein Faktor den ich beim Vergleich der Kameras gespürt habe.

Aber eben am PC und nicht in der Handhabung...

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hat einer tatsächlich schon den aktuellen Sensor von mFT gegen einen APS/KB verglichen ... also in der Praxis, nicht bei Laborvergleichen ... indem er mit beiden Kameras losgezogen ist und die gleichen Lichtsituationen, unter Ausnutzung aller systemimanenten Vorteile, fotografiert hat?

 

 

Hallo!

Als Erstz für meine K5 kommt momentan sowieso keine mFt Kamera in Frage, da gerde bei den für mich wichtigen ISO-Werten die etwas angéstaubte Pentax richtig gute Ergebnisse erzielt.

Eine neue EVIL wäre Erstz für die GH1 meiner Frau.

Falls sie sich eine M1 kauft bekommt ihr natürlich Vergleichsmaterial.

 

Ich fotografiere sehr häufig mit ISO-Werten über 10000, bearbeite und entrausche natürlich in Lightroom.

Mir ist ein verrauschtes oder vermatschtes Bild einer einmaligen Situation lieber, als eines mit Bewegungsunschärfe oder schlimmstenfalls gar keines gemacht zu haben.

Ciao baeckus

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Hallo!

Bei verregneten Agilityturnieren möchten die Teilnehmer auch gern ein Bild ihrer

Hunde haben:

 

http://otterhoundundco.de/Galerien/Agilityturnier2013/content/images/large/CHSC9414.jpg

 

Genau so ist es wenn in dunklen Hallen gespielt wird:

 

http://www.otterhoundundco.de/Galerien/Flughund/content/images/large/CHSC7124.jpg

 

 

Oder in dunklen Ecken, dunkle Hunde ausgestellt werden:

 

http://www.otterhoundundco.de/Galerien/Kassel2013/content/images/large/CHSC5199.jpg

 

 

Ciao baeckus

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Hallo!

Die ersten Beiden ISO 10000, das Dritte ISO 16000.

Ciao baeckus

Danke. Aber um das mit meinen "dunklen" Aufnahmen vergleichen zu können, wäre noch die Zeit/Blendenkombination hilfreich. Dann könnte ich sagen, ob das mit meinem Equipment alternativ möglich wäre oder nicht. Vom Eindruck her würde ich sagen, bei mir ist es durchaus manchmal dunkler, aber ich gehe nie über 3200 ISO hinaus.

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Hallo!

Das Agiltybild finde ich gerade nicht, doch benutze ich immer Auto -ISO (TAV bei Pentax) und Blende je nach Hundegröße und Brennweite zwischen 3,5 und 5 bei einer Belichtungszeit von 1/1000sec bis 1/500sec.

 

Hier zb.ISO 10.0000, 1/1000sec Blende 4,5, 148mm

 

http://otterhoundundco.de/Galerien/Agilityturnier2013/content/images/large/CHSC9922.jpg

 

 

Bei dem Frisbeebild war es ISO 10000, 1/1000, 200mm, 2,8

 

Beim Portrait ISO 16000, 1/200, 113mm, 3,5

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OK, das einzige, woran es fehlen würde, wäre das angekündigte 40-150/2,8 für mFT. Dann würde ich sagen, dass bei 6400 ISO in etwa das gleiche (Abbildungsmaßstab, Schärfentiefe, Belichtungszeit) mit einer OM-D bei raus kommt. Alternativ könnte man das FT 50-200/2,8-3,5 verwenden. Auf 12800 würde ich für die Verkleinerungen auch noch ohne Skrupel gehen. Es käme mal auf einen Versuch an.

Mangels K5 habe ich die RAW bei dpr verglichen. Das sieht die OM-D E-M5 bei 12800 nicht soooo viel anders als die K5 aus. Da ich M5 und M1 habe, traue ich der M1 noch ein klein(!) wenig mehr zu.

bearbeitet von wolfgang_r
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OK, das einzige, woran es fehlen würde, wäre das angekündigte 40-150/2,8 für mFT. Dann würde ich sagen, dass bei 6400 ISO in etwa das gleiche (Abbildungsmaßstab, Schärfentiefe, Belichtungszeit) mit einer OM-D bei raus kommt. Alternativ könnte man das FT 50-200/2,8-3,5 verwenden. Auf 12800 würde ich für die Verkleinerungen auch noch ohne Skrupel gehen. Es käme mal auf einen Versuch an.

Mangels K5 habe ich die RAW bei dpr verglichen. Das sieht die OM-D E-M5 bei 12800 nicht soooo viel anders als die K5 aus. Da ich M5 und M1 habe, traue ich der M1 noch ein klein(!) wenig mehr zu.

Entschuldigung wenn ich mich hier einmische, aber wäre es anbetrachts des Threadtitels nicht sinnvoll, das ganze jetzt auch noch mit der A7 durchzurechnen, denn darum ging es ja eigentlich, ob entweder die mFT (welche auch immer) oder die A7 der K5 das Wasser reichen können. Überhaupt wäre das doch mal interessant, springende Hunde mit der A7, entweder mit 24 oder 36Mp, nicht so wichtig. Vielleicht mit einem 1,2/85 oder einem 135er Leica oder einem 180/2,8 oder auch Weitwinkel, völlig egal.

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Im Parkour würde es ja evtl. sogar mit Adaptiertem gehen.

Man könnte dort ja recht problemlos Serienbildfunktion und Vorfokussieren nutzen.

 

Da ist das Hindernis ja eh Teil des Motivs ist sollte es auch scharf sein,

womit es nur auf den richtigen Zeitpunkt ankommt wenn der Hund in der Luft und über dem Hindernis ist.

 

Sehr schnelle Bewegungen einfrieren bei schlechtem Licht ist aber natürlich echt nah am Worst Case Szenario. ;)

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Hallo!

Für mich kommt ein Wechsel zu mFt sowieso nicht in Frage.

Das große Manko an Pentax ist der lahme kontinuierliche Autofokus, der nur von dem der, der EVIL-Kameras unterboten wird.

Wenn ich wechseln wollte (will ich aber nicht, denn keiner baut in dieser Preisklasse so stabile, kompakte Gehäuse mit entsprechenden abgedichteten Linsen wie Pentax, dann nur zu einem System, dass mir in dieser Disziplin echte Vorteile bringt

Mein wichtigstes Hobby ist Wandern und da sind diese Kameras einfach unschlagbar.

Recht habt ihr allerdings mit der Abbildungsleistung, die mit der M1 zu erwarten wären.

Es sind drei Jahre Entwicklungsarbeit ins Land gegangen und ein mFT Sensor hat nun eine Bildqualität , die der etwas größeren APS Sensoren von damals entspricht.

Auch sind die angesprochenen Linsen auf hohem Niveau , die sich bestimmt nicht vor meiner momentanen Kombi verstecken müssen - wobei die aber auch erst einmal angeschafft werden müssten - ich bin aber ein armer Lump:o

Auch ist es ja so , dass man sich bei einem Neukauf ja verbessern will und nicht auf der Stelle tanzen.

Falls ich mir eine neue EVIL kaufe, sollte sie die GH1 meiner Frau ersetzen, die durch sie zum größten Teil zum Filmen genutzt wird und für mich Ersatzgehäuse und Ergänzung mit Universalzoom darstellt, für

Situationen, in denen an der Pentax ein "Spezialist" dran hängt und die Zeit zum Wecheln der Optiken fehlt.

Ciao baeckus

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Ja, der kontinuierliche Autofokus wäre ein Argument für Nikon. Mir fallen aber ad hoc mindesten 5 Argumente gegen Nikon ein. Der Nikon AF in der Pentax wäre für Dich ein Traum, wenn ich das richtig interpretiere.

 

Hallo!

Vollkommen richtig erkannt - und dann noch mit EVF ohne Zeitverzögerung;)!!!

Ciao baeckus

P.S. Mir fallen mehr gegen Nikon ein, aber noch viel mehr gegen Canon........

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Was ist Canon?

 

 

"Canon (jap. キヤノン株式会社, Kiyanon kabushiki-gaisha) ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Tokio, das 1937[2] unter der Bezeichnung Seikikōgaku kenkyūsho (jap. 精機光學研究所, Labor für optische Präzisions-Instrumente oder Precision Optical Industry Co. Ltd.) von Yoshida Goro, Uchida Saburo und dem Arzt Takeshi Mitarai gegründet wurde. Das ursprüngliche Ziel des Unternehmens war es, preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen."

 

(laut Wikipedia)

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Zurück zu A7® gegen den Rest der Welt...:cool:

 

Das Beispiel mit den Hundebildern ist gut. Aber der Klassiker in dieser Zeit ist sind doch die Kinder die bei Weihnachtsbeleuchtung im Wohnzimmer die Geschenke aufreißen. Da kann eine Kamera gar nicht lichtempfindlich genug sein. Leider braucht man dafür auch immer eine gute Portion Tiefenschärfe, denn man will ja die Kinder und den Opa scharf haben und dann bringt die A7 wieder keinen Vorteil. Oder?

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