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Fazit von digitalkamera.de:

 

"Einen Platz auf dem Olymp der spiegellosen Systemkameras hat sich die Lumix GX7 zweifelsohne verdient. . .

. . . Ein echtes Highlight ist der elektronische Sucher . . . .tadellos verarbeitet . . .Zudem glänzt die Kamera mit einer hohen Serienbildrate sowie einem pfeilschnellen Autofokus . . . `wenn es Anlass zur Kritik gibt, dann höchstens bei der Bildqualität: Der recht kleine Micro-Four-Thirds-Sensor hat kleinere Probleme mit Bildrauschen, das der Bildprozessor allzu forsch bekämpft. . . .Unterm Strich liefert die Lumix GX7 eine eindrucksvolle Bildqualität, jedoch nicht unbedingt mit den Werksvorgaben . . .derzeit nur wenige Alternativen zur Lumix GX7".

 

 

Panasonic Lumix DMC-GX7 Testbericht

bearbeitet von Lumix
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wenn es Anlass zur Kritik gibt, dann höchstens bei der Bildqualität: Der recht kleine Micro-Four-Thirds-Sensor hat kleinere Probleme mit Bildrauschen, das der Bildprozessor allzu forsch bekämpft.
Zum Glück ist die Bildqualität heute kein Kriterium mehr zur Beurteilung eines digitalen Fotoapparats! :rolleyes: WLAN, "Social Networking", 1080P, 60FPS, Touchscreen, DAS sind doch wahren Errungenschaften der Technik!

 

Aber Panasonic hat's doch wieder versemmelt: Wo bleibt die 4K Videoaufnahme? Warum nur 50 FPS?;)

 

Im Ernst:

 

  • Etwas kräftige Rauschunterdrückung führt zu Detailverlusten
  • Schwache Auflösungsleistung des Set-Objektivs
  • EVF mit Brille kaum nutzbar

Also bleibt den Fotografen unter den Käufern doch wieder nur die E-P5 oder OM-D E-M5 oder gleich der Sprung zur E-M1...
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wenn es Anlass zur Kritik gibt, dann höchstens bei der Bildqualität: Der recht kleine Micro-Four-Thirds-Sensor hat kleinere Probleme mit Bildrauschen, das der Bildprozessor allzu forsch bekämpft.

 

Zum Glück ist die Bildqualität heute kein Kriterium mehr zur Beurteilung eines digitalen Fotoapparats! :rolleyes: WLAN, "Social Networking", 1080P, 60FPS, Touchscreen, DAS sind doch wahren Errungenschaften der Technik!

Vielleicht hätte man doch keine Laien testen lassen sollen :D die nicht wissen das die wahre Errungenschaft natürlich RAW ist bei dem dann auch kein Bildprozessor im Spiel ist der allzu forsch das Rauschen bekämpfen könnte.

Und wenn sie mit der RAW Konvertierung überfordert sind dann hätte man ihnen wenigstens auch sagen können das man die Standardeinstellungen zur Rauschunterdrückung auch fürs JPG nach belieben ändern kann. Vermutlich wählt der Tester seine Automarke auch danach aus ob die Werkseinstellung des Rückspiegels zufällig auf seine Größe passt. :D

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die nicht wissen das die wahre Errungenschaft natürlich RAW ist

 

So sprechen seit Anbeginn von mFT (G1 vs. PEN E-P1) die Panasonic-Anhänger, weil Olympus traditionell die besseren JPGs generiert...:rolleyes:

 

Der Anspruch an ordentliche JPGs OOC wurde/wird dann immer verächtlich als Laien- oder Anfänger- oder Nichtskönner-Attitüde abgetan.:mad:

 

Die schwankende Bildqualität liegt aber auch an der (seltsamen) Panasonic-Philosophie, jedes einzelne Modell mit einem anderen, je nach Preisklasse auch gerne mal mit dem Vorgänger-Sensor zu bestücken. Olympus ist so phantasielos, die nehmen einfach den besten/gleichen Sensor für alle aktuellen Bodys.

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Ich beäuge überschwängliche Tests schon kritisch, aber verlange nicht Unmögliches. Für Vergleiche muss es eine gemeinsame Basis geben, und die ist nun mal bei Digitalkameras JPG mit Werkseinstellung.

 

Ausarbeitungen von RAW sind abhängig von der Bearbeitungssoftware und vom Bearbeiter. Damit kommen zusätzliche Einflussgrößen ins Spiel, die praktischen Kamera-Vergleich unmöglich machen.

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Ich beäuge überschwängliche Tests schon kritisch, aber verlange nicht Unmögliches. Für Vergleiche muss es eine gemeinsame Basis geben, und die ist nun mal bei Digitalkameras JPG mit Werkseinstellung.

Werkseinstellungen sind bei jeder Kamera unterschiedlich. Die Vorlieben der Nutzer ebenfalls. Deshalb sind die Einstellungen auf frei nach Bedarf konfigurierbar. Zu kritisieren das die Werkseinstellungen zufällig nicht den Wünschen des Testers entsprechen ist deshalb genauso sinnfrei wie bei einem Auto zu bemängeln das die Werkseinstellung des Rückspiegels nicht zur Größe des Tester passt.

Ausarbeitungen von RAW sind abhängig von der Bearbeitungssoftware und vom Bearbeiter. Damit kommen zusätzliche Einflussgrößen ins Spiel, die praktischen Kamera-Vergleich unmöglich machen.

Das ist genau das selbe. Die Kamera macht bei der JPEG Ausgabe auch nichts anderes als ein RAW Konverter mit Standardeinstellungen.

Der Unterschied ist nur das man sich bei JPEG festlegt und dann mit dem Ergebnis leben muss und bei RAW alle Einstellungen später beliebig oft wieder veränderbar sind.

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genauso sinnfrei wie bei einem Auto zu bemängeln das die Werkseinstellung des Rückspiegels nicht zur Größe des Tester passt.

 

Selten so was blödes gelesen...:mad:

 

Wenn wir das schon mit Autos vergleichen müssen, dann bitte doch mit den passenden Parametern, wie Motorabstimmung, Fahrwerk oder Bremsen. Auch die lassen sich nachträglich optimieren, aber die Werksabstimmung bietet eben die Basis der Bewertung.

 

Der Unterschied ist nur das man sich bei JPEG festlegt und dann mit dem Ergebnis leben muss

 

Noch so ein Schwachsinn! Natürlich kann ich JPGs in überschaubarem Maße ohne Qualitätseinbußen bearbeiten, die Mehrzahl der RAW Fetischisten könnte den Unterschied nicht feststellen. Aber ist schon richtig, wenn die JPG Basis bereits vom Kamerahersteller versemmelt wurde, wird's wohl nichts damit.

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ich sehe noch ein, dass man den Rückspiegel justieren muss, aber dass ich den Zündzeitpunkt selber einstelle, weil der Hersteller nicht in der Lage war, sich vernünftige Standardeinstellungen zu überlegen, das geht dann doch zu weit.

 

 

soll heissen:

 

Jeder Hersteller hat es verdient, den Verriss zu bekommen, den er sich mit seinen Standardeinstellungen einhandelt ... wir wissen ja, dass viele dieser Parameter so gewählt werden, dass in den typischen Tests Traumwerte an Rauschfreiheit und Dynamik herauskommen. Wenn die Bilder dann nach nichts aussehen, dann hat der Hersteller zuviel "optimiert"

 

 

Nur weil man dem User RAW zur Verfügung stellt, bedeutet das nicht, dass die JPGs zwingend schlecht sein müssen.

Ich lache ja noch immer über die (gerade früher viel gelesene) Phrase, dass die JPG Einstellungen bei (Semi)Pro Kameras mit Absicht so flau und wenig ausgefeilt gewählt würden, damit dem User die Nachbearbeitung nicht verwehrt sei .... mal ehrlich, wenn ein "PRO" nacharbeiten will, dann nimmt er selbstverständlich das JPG ... ja genau ;) ... wen wollen die eigentlich veräppeln?

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Fazit von digitalkamera.de:

 

"Einen Platz auf dem Olymp der spiegellosen Systemkameras hat sich die Lumix GX7 zweifelsohne verdient. . .

. . . wenn es Anlass zur Kritik gibt, dann höchstens bei der Bildqualität: Der recht kleine Micro-Four-Thirds-Sensor hat kleinere Probleme mit Bildrauschen, das der Bildprozessor allzu forsch bekämpft. . . .Unterm Strich liefert die Lumix GX7 eine eindrucksvolle Bildqualität, jedoch nicht unbedingt mit den Werksvorgaben . . .derzeit nur wenige Alternativen zur Lumix GX7".

Panasonic Lumix DMC-GX7 Testbericht

 

Sonderbar, in der aktuellen Colorfoto wurden bessere Werte für Rauschen und Detailerhalt als bei der M1 gemessen. Das hiesse ja das die Kritik auf die neue O mD umso mehr zutrifft?!

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Sonderbar, in der aktuellen Colorfoto wurden bessere Werte für Rauschen und Detailerhalt als bei der M1 gemessen. Das hiesse ja das die Kritik auf die neue O mD umso mehr zutrifft?!

 

Mich wundert eh, dass auf den neuen Sensor nicht im Detail mehr eingegangen wird. Anfangs, ohne eigene Testmöglichkeit, hatte ich etwas die Befürchtung, dass der Sensor nicht mit dem Sonysensor mithalten kann. Nach wenigen Tagen Praxis muss ich eher sagen, der Sonysensor ist nicht mehr aktuell im Rauschverhalten.

 

Will ich viele Details erhalten, muss ich mit einer GH3 beim Entrauschen über Denoise5 gehen, schon ab ISO 400, da mit LR der Detailerhalt nicht möglich ist. Spielt bei Crops eine Rolle oder bei Schattenaufhellungen.

 

Da spielt die GX7 in einer anderen Liga. AF-C ist auch ausgezeichnet. Hier habe ich zur GH3, die in dieser Disziplin für mich schon sehr gute Ergebnisse liefert, noch keinen Vergleich.

 

Fotografiere nur in raw und größtenteils mit EV, der ohnehin für die Beurteilung der Bildqualität (Sensor/Objektiv) 1. Wahl ist.

 

Vermutlich ist die schnelle CPU bzw. ein neuer mechanischer Verschluß dafür verantwortlich, dass kein shutter shock beim MV Einsatz bis jetzt für mich sichtbar wurde. Egal ob OIS oder IBIS aktiv ist. Dies ist aber auch schon bei der GH3 kein Problem. Bei den PANA G Modellen ist das offensichtlich nicht immer der Fall, nach manchen Diskussionen. Die GX7 CPU dürfte auch dafür verantwortlich sein, mit welch wenig Lag die Videosteuerung mit Livebild incl. stop an go, am Android Gerät funktioniert.

 

Mit langen Brennweiten oder bei Nachtaufnahmen, gewinnt die ISO Performance erheblich an Bedeutung.

bearbeitet von sardinien
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Mich wundert eh, dass auf den neuen Sensor nicht im Detail mehr eingegangen wird. ...

 

Das liegt vielleicht an den Testverfahren auf Basis der JPEG-Werkseinstellungen.

 

Ich "arbeite" mich langsam durch die raw-Aufnahmen der letzten zwei Wochen und finde es durchaus bemerkenswert, welche Reserven in dunklen Bildbereichen der neue Panasonic-Sensor bietet - der Sensor der G3 hatte da spürbar weniger Dynamik. Die Aufnahmen mit höheren ISO-Einstellungen habe ich allerdings noch vor mir. Auch die Details, die aus den raws herausgeholt werden können, sind beeindruckend - an der Schärfung experimentiere ich allerdings noch etwas. Die "Standard-Werte", die ich bei der OM-D nutze (60/o,9/15), passen m.E. nicht perfekt.

 

Im Vergleich mit den JPEGs, die mit der "Werkseinstellung" - leicht abgewandelt durch Verringerung der Rauschreduzierung auf "-2" - aufgenommen wurden, überzeugen mich die raws wesentlich mehr. Die JPEGs sind mir persönlich alle zu "flau" und/oder zu "matschig".

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Thomas,

bei der Schärfung gehe ich ab und an den Weg der Doppelbearbeitung, das eh der Trend bei manch kamerainternen Prozessen ist.

 

Habe in LR TopazDenoise5 integriert via TopazExpress . Wenn jetzt gezielt Parameter verstärken werden sollen, gehe ich diesen praktikablen Weg:

 

LR Bearbeitung incl. Schärfung > Bearbeiten in Topaz... > es wird automatisch ein TIFF File erzeugt innerhalb von LR > Topaz abbrechen > Tiff in LR weiterverarbeiten > so bleiben auch alle Metadaten in den Exifs erhalten, die bei Entrauschung via Topaz verloren gehen.

 

Grundsätzlich sind ja in den RW2 Files immer HD JPEG enthalten, die bei manchen Spezialaufnahmen recht interessant sind zu begutachten (Belichtung...). Mit dem Exiftool kann ich diese bequem extrahieren und es wird im Hauptordner automatisch ein Unterordner angelegt, den ich wiederum in LR via Synchronisation schnell integrieren kann.

 

Grundsätzlich fotografiere ich nur mit RW2, da dies für mich übersichtlicher ist und für die GX7 eh sinnvoll ist, bei diesen unglaublichen Reserven.

 

Bastle gelegentlich an der für mich idealen JPEG Einstellung, welche in die im RW2 integrierten JPEG und Video einfließen.

bearbeitet von sardinien
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(...)

LR Bearbeitung incl. Schärfung > Bearbeiten in Topaz... > es wird automatisch ein TIFF File erzeugt innerhalb von LR > Topaz abbrechen > Tiff in LR weiterverarbeiten > so bleiben auch alle Metadaten in den Exifs erhalten, die bei Entrauschung via Topaz verloren gehen. (...)

 

Hallo Gerd,

 

Kannst du das bitte ein wenig genauer erklären?

 

Wenn ich die RAW via FusionExpress (Foto -> Bearbeiten in..) in Denoise bearbeite und schließe ohne auf OK zu klicken, geht die Entrauschung auch verloren.. Wie entrauschst du denn genau inkl. Erhaltung der Exifs?

 

Gruß

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LR Bearbeitung incl. Schärfung > Bearbeiten in Topaz... > es wird automatisch ein TIFF File erzeugt innerhalb von LR > Topaz abbrechen > Tiff in LR weiterverarbeiten > so bleiben auch alle Metadaten in den Exifs erhalten, die bei Entrauschung via Topaz verloren gehen.
Hallo just-me,

 

es kann, muss aber nicht in Denoise5 entrauscht werden. Um elegant zu einer automatisch in LR integriertem 16 Bit Tiff zu kommen, die für eine Doppelbarbeitung dient, wird nur der Trick mit der virtuellen Bearbeitung ausgeführt.

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Selten so was blödes gelesen...:mad:

 

Wenn wir das schon mit Autos vergleichen müssen, dann bitte doch mit den passenden Parametern, wie Motorabstimmung, Fahrwerk oder Bremsen. Auch die lassen sich nachträglich optimieren, aber die Werksabstimmung bietet eben die Basis der Bewertung.

Motorabstimmung, Fahrwerk oder Bremsen ist genau das worum ich mich als Kunde nicht kümmen will und im übrigen auch gar nicht darf. Das ist Aufgabe des Herstellers oder der Werkstatt.

Selten so ein unsinnigen Vergleich gelesen mad:

Den Spiegel im Auto einstellen ist dagegen eine ganz normale Nutzerfunktionalität genauso wie das Verstellen die JPEG Parameter in der Kamera.

 

Der Unterschied ist nur das man sich bei JPEG festlegt und dann mit dem Ergebnis leben muss

Noch so ein Schwachsinn! Natürlich kann ich JPGs in überschaubarem Maße ohne Qualitätseinbußen bearbeiten, die Mehrzahl der RAW Fetischisten könnte den Unterschied nicht feststellen.

Aber ist schon richtig, wenn die JPG Basis bereits vom Kamerahersteller versemmelt wurde, wird's wohl nichts damit.

Was denn nun? Hier widersprichst du dir selber. Einmal willst du sie ohne Qualitätseinbußen bearbeiten können und ein anderes mal hast du Probleme weil dir die Defaulteinstellungen nicht gefallen und du sie nicht mehr bearbeiten kannst?

 

Ein JPG kann man zwar bearbeiten aber nur zu einem geringerem Maße das war auch nicht das Thema. Hier ging es um die Unterschiede die sich im JPG eben nicht mehr bearbeiten lassen und das liegt einfach am JPG Kompressionsverfahren und an der Reduktion der Farbtiefe.

 

Wenn man optimale Ergebnisse haben will die zumeist auch subjektiv sind und auch jeder anders haben möchte dann kann man entweder den RAW Konverter nehmen oder die JPEG Einstellungen in der Kamere anpassen was auch nichts weiter als die Parameter des eingebauten RAW Konverters in der Kamera sind.

Der Unterschied ist nur der das man man im RAW Format nachträglich alles verlustfrei beliebig ändern kann und im JPG dagegen nicht mehr.

Zusätzlich kommt bei RAW noch dazu das Fehler die der Fotograf gemacht hat bspw. Überbelichtungen zu einem bestimmten Grad noch korrigierbar sind bei denen im JPEG überhaupt nichts mehr zu retten wäre da der Spielraum aus den schon genannten Gründen bei RAW wesentlich größer ist.

Das hat auch nichts mit RAW Fetischismus zu tun, man kann auch JPG nehmen, allerdings sollte man auch fotografieren können und keine Anfängerfehler wie Überbelichtungen machen und auch wissen wie man die JPEG Parameter passend einstellt ohne das es später nicht korrigierbare oder nur noch mit Verlusten behebbare Probleme gibt. Manche Situationen erfordern sogar einen motivabhängigen Eingriff in JPG Parameter wenn man keinen qualitativen Nachteil gegenüber RAW in Kauf nehmen möchte. Der Anfänger ist deshalb sicher mit RAW oder bequemlichkeitshalber RAW + JPG besser bedient.

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ich sehe noch ein, dass man den Rückspiegel justieren muss, aber dass ich den Zündzeitpunkt selber einstelle, weil der Hersteller nicht in der Lage war, sich vernünftige Standardeinstellungen zu überlegen, das geht dann doch zu weit.

Du sollst auch nur das einstellen wofür es im Auto Knöpfe und Bedienelemente gibt.

Ein Knopf zum einstellen des Zündzeitpunktes habe ich auf noch keinem Armaturenbrett im Auto gesehen. Da gibt es für den Autofahrer nichts einzustellen aus gutem Grund ganz im Gegensatz zu den JPG Parametern die genau deshalb einstellbar sind.

 

soll heissen:

 

Jeder Hersteller hat es verdient, den Verriss zu bekommen, den er sich mit seinen Standardeinstellungen einhandelt ...

Der Hersteller wird egal welche Parameter er als Default nimmt immer verissen weil die Bilder zu bunt sind, weil sie nicht bunt genug sind, weil die Rauschunterdrückung zu stark ist, weil die Rauschunterdrückung zu schwach ist, weil die Schärfung zu stark ist, weil die Schärfung zu schwach ist, weil die Geradatioskurve nicht passt natürlich immer von unterschiedlichen Dummköpfen.

Verdient hat er es aber nur wenn sich die Einstellungen nicht ändern ließen.

wir wissen ja, dass viele dieser Parameter so gewählt werden, dass in den typischen Tests Traumwerte an Rauschfreiheit und Dynamik herauskommen. Wenn die Bilder dann nach nichts aussehen, dann hat der Hersteller zuviel "optimiert"

Da kommen niemals Traumwerte raus und typische Tests gibt es auch nicht. Traumwerte in der Rauschfreiheit würden in einem anderen Test oder gar im selben mit miserablen Werten in der Detailauflösung erkauft werden.

Nur Dummköpfe legen Wert auf ganz bestimmte Einstellungen die sie persönlich vielleicht unbedingt haben wollen.

Nur weil man dem User RAW zur Verfügung stellt, bedeutet das nicht, dass die JPGs zwingend schlecht sein müssen.

Stimmt.

Ich lache ja noch immer über die (gerade früher viel gelesene) Phrase, dass die JPG Einstellungen bei (Semi)Pro Kameras mit Absicht so flau und wenig ausgefeilt gewählt würden, damit dem User die Nachbearbeitung nicht verwehrt sei .... mal ehrlich, wenn ein "PRO" nacharbeiten will, dann nimmt er selbstverständlich das JPG ... ja genau ;) ... wen wollen die eigentlich veräppeln?

Wenn man RAW nimmt sind die JPG Einstellungen egal. Und wenn man kein RAW nimmt will man wohl auch keine RAWs bearbeiten sondern warum auch immer die wenn auch beschränkten Bearbeitungsmöglichkeiten die das JPG noch bietet nutzen.

Eine übertrieben Schärfung kann dabei durchaus hinderlich sein und Probleme verursachen, Nachschärfen kann man dagegen später immer noch. Ähnliches gilt auch für Kontrasteinstellungen. Von daher kann eine Zurückhaltung im JPG durchaus Sinn machen und die Bearbeitbarkeit verbessern.

Wo genau nun der Default Wert liegt spielt dagegen keine Rolle da man ihn ja nach Bedarf einstellen kann.

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