Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

DNG hat halt das Henne/Ei Problem. Solange das Format nicht genutzt wird, ist die Unterstützung mässig. Und ob das dann in 20 Jahren besser ist, ist die Frage.

TIF hat halt den Vorteil, das es neben PDF in der Dokumenten Archivierung eingesetzt wird und eine unveränderte Darstellung er möglichst (jpg verändert ja das Dokument). Damit hat man doch eine interessierte Basis, mir wäre es zum archivieren von Fotos zu gross.

Es stellt sich die Frage, wer in 20 oder 30 Jahren noch RAWs neu ausarbeitet. Das müssen dann schon sehr interessante Bilder sein, die den Aufwand für kleinste Nuancen noch lohnen.

Ich archivieren die RAW normal 3-7 Jahre, danach bleiben nur mehr finalen JPG, was bisher immer mehr als ausgereicht hat.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

DNG hat halt das Henne/Ei Problem. Solange das Format nicht genutzt wird, ist die Unterstützung mässig. Und ob das dann in 20 Jahren besser ist, ist die Frage.

TIF hat halt den Vorteil, das es neben PDF in der Dokumenten Archivierung eingesetzt wird und eine unveränderte Darstellung er möglichst (jpg verändert ja das Dokument). Damit hat man doch eine interessierte Basis, mir wäre es zum archivieren von Fotos zu gross.

Es stellt sich die Frage, wer in 20 oder 30 Jahren noch RAWs neu ausarbeitet. Das müssen dann schon sehr interessante Bilder sein, die den Aufwand für kleinste Nuancen noch lohnen.

Ich archivieren die RAW normal 3-7 Jahre, danach bleiben nur mehr finalen JPG, was bisher immer mehr als ausgereicht hat.

 

Das ist sicher auch ein pragmatischer Ansatz. Andererseits: Speicherplatz kostet nicht viel...

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klar, aber bei einer Erstkommunion oder Hauptversammlung mit rund 500-1000 Bildern bist im Raw bei 10GB. Bei 50-100 Einsätzen im Jahr bist mit zusätzlich TIF oder DNG als Archiv bei 3-5 TB. Und das dann noch mit 2 Backups. So komme ich halt auf 250GB zzgl. der temporären RAW.

Aber klar, ich mache viel Events, die im nächsten Jahr eh nicht mehr interessieren, allenfalls nach 10, 25 Jahren ;-) Selbst Hochzeitsbilder, Beerdigungen hat in den letzten 40 Jahren kein Mensch später noch haben wollen. Wirklich einzigartige Bilder speichere ich auch in RAW, aber die Menge da ist überschaubar ;-)

bearbeitet von mrieglhofer
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde probieren, ob man mit ImageMagick (o.ä.) die "schlechten" Tiffs in eins der sichereren Tiff-Formate konvertieren kann. Oder irgendeinem anderen mächtigen Batch-Verarbeitungstool (ich kenn mich da bei MAC nicht so aus was es da geben könnte. ImageMagick gibts aber auch, wenn man vor der Kommandozeile keine Angst hat).

Hey hella, vielen Dank für den Tipp: Und auch wenn ich vor der Kommandozeile zumindest früher keine Angst hatte, habe ich die Dateien zwischenzeitlich mit Lightroom in eine Form gebracht, die meine aktuellen Apple-Software dann auch wieder verdaut. Mal gucken, wie das dann bei der nächsten Version mit den neuen tiffs sein wird ;-)

 

Der Apple-Support hat jedenfalls bestätigt, dass 10.9 diverse Tiff-Dateien nicht mehr öffnet. Ende, aus, Nikolaus, sozusagen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist sicher auch ein pragmatischer Ansatz. Andererseits: Speicherplatz kostet nicht viel...

 

 

Das schon. Aber man stößt gelegentlich an Kapazitätsgrenzen. Und auch an Hardwarebegrenzungen.

 

So sind mit 7mm Einbauhöhe bis dato auch nur bis max. 1TB erhältlich, was zb. bei meinem Bestand schon länger nicht mehr reicht.

 

Unter W8-Pro gibt es jetzt zwar den Schönen "Speicherplatz" aus der Serverwelt. Das befreit schon mal von den Kapazitätsgrenzen einzelner Platten. Aber auch hier kommt irgendwann der Punkt, wo das Board einen SATA Anschluss zu wenig hat. Und laufend Rechner neu kaufen oder gravierend umbauen, macht auch keinen Spass und kostet auch einiges.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich dachte auch eher daran, die dicken Dateien (seien es nun RAW, DNG oder TIFF) auf externen Laufwerken zu speichern.

 

Es gibt kaum einen Speicherplatz, der weniger sicher ist wie externe Laufwerke. Das durfte ich in den Jahren - ich besitze seit 1986 einen PC - leidvoll erfahren. Meine Strategie ist ein NAS in Verbindung mit Raid 5 und einem schnellen Netzwerk. Mit fünf Festplatten, je 2 TB, fühle ich mich recht sicher. Zusätzlich sichere ich meine Bilder auf BluRay. Die Sicherung umfasst RAW und DNG. RAW aufgrund meiner Paranoia und DNG weil es bequem und in Lightroom tadellos verarbeitet werden kann.

 

Gruß rudolf

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es gibt kaum einen Speicherplatz, der weniger sicher ist wie externe Laufwerke. Das durfte ich in den Jahren - ich besitze seit 1986 einen PC - leidvoll erfahren. Meine Strategie ist ein NAS in Verbindung mit Raid 5 und einem schnellen Netzwerk. Mit fünf Festplatten, je 2 TB, fühle ich mich recht sicher. Zusätzlich sichere ich meine Bilder auf BluRay. Die Sicherung umfasst RAW und DNG. RAW aufgrund meiner Paranoia und DNG weil es bequem und in Lightroom tadellos verarbeitet werden kann.

 

Gruß rudolf

 

Ich hatte in den letzten Jahrzehnten weder beruflich (Büro) noch Zuhause jemals einen Datenverlust z.B. durch Defekt der Festplattte zu beklagen. Bevor die ihren Geist aufgibt, hat man doch meistens längst einen neuen Rechner. Trotzdem sichere ich regelmäßig zusätzlich zum PC-Laufwerk auf 2 externen Laufwerken. Was soll da so unsicher sein? Diebstähle/Einbruch, Haus brennt ab, Naturkatastrophen? Also ich denke man ist durch diese simple Datensicherung schon relativ sicher...ansonsten ist mein Motto, dass es absolute Sicherheit nicht gibt... :rolleyes:

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte in den letzten Jahrzehnten weder beruflich (Büro) noch Zuhause jemals einen Datenverlust z.B. durch Defekt der Festplattte zu beklagen. Bevor die ihren Geist aufgibt, hat man doch meistens längst einen neuen Rechner. Trotzdem sichere ich regelmäßig zusätzlich zum PC-Laufwerk auf 2 externen Laufwerken. Was soll da so unsicher sein? Diebstähle/Einbruch, Haus brennt ab, Naturkatastrophen? Also ich denke man ist durch diese simple Datensicherung schon relativ sicher...ansonsten ist mein Motto, dass es absolute Sicherheit nicht gibt... :rolleyes:

 

 

 

... genau so mache ich es auch: sämtliche Fotos befinden sich auf 2 externen Festplatten mit je 2TB. Die Kataloge dazu (Daminion) und die EBV (DxO, C1, PS oder was auch immer) findet auf schnellen internen Laufwerken statt. Hatte noch nie einen Datenverlust durch technischen Defekt eines Laufwerks, bei USB-Sticks schon.

 

LG,

Joachim

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei manchen ext. Laufwerken kommt man nicht an die Daten, wenn der Controller stirbt. Und das kommt recht oft vor. Manche fallen auch schlicht vom Tisch.

 

Festplattenschäden sind eigentlich auch recht üblich und statistisch genau abschätzbar. Wenns bisher noch nicht passiert ist, dann kommts noch ;-) Nebenbei sind die Ausfälle recht früh, die erlebt man mit dem neuen PC und dann eher später, damnn kanns schon sein, dass man einen neuen hat.

 

Allerdings ist Sicherung der Daten auf 2 getrennten zusätzlichen Festplatten wohl ausreichend, wenns nicht genau der gleiche Typ aus der gleichen Serie ist.

bearbeitet von mrieglhofer
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei manchen ext. Laufwerken kommt man nicht an die Daten, wenn der Controller stirbt. Und das kommt recht oft vor. Manche fallen auch schlicht vom Tisch.

 

Festplattenschäden sind eigentlich auch recht üblich und statistisch genau abschätzbar. Wenns bisher noch nicht passiert ist, dann kommts noch ;-) Nebenbei sind die Ausfälle recht früh, die erlebt man mit dem neuen PC und dann eher später, damnn kanns schon sein, dass man einen neuen hat.

 

Allerdings ist Sicherung der Daten auf 2 getrennten zusätzlichen Festplatten wohl ausreichend, wenns nicht genau der gleiche Typ aus der gleichen Serie ist.

 

Genau. Man hat ja dann die Daten auf drei Festplatten gesichert und dass alle drei den Geist aufgeben, bevor man wiederum auf ein neues (Ersatz-)Laufwerk sichern kann hatte eine statistische Wahrscheinlichkeit, mit der ich gut leben kann. Selbst bei einem Einbruch sind Diebe wohl nicht so sehr auf externe Festplatten aus, bei einem Wohnungsbrand bestünde natürlich die Gefahr, dass alle zerstört werden...dann würde ich mir aber zunächst einmal eher um andere Dinge Sorgen machen. Wenn man auch dieses Risiko ausschliessen will, könnte man eine Festplatte noch räumlich getrennt lagern. Andererseits könnte ich nach dem Wohnungsbrand auf dem Weg zur anderen Festplatte einen Unfall haben :rolleyes: Das Leben ist voller Risiken, das fängt bereits bei der Geburt an :o

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte in den letzten Jahrzehnten weder beruflich (Büro) noch Zuhause jemals einen Datenverlust z.B. durch Defekt der Festplattte zu beklagen. Bevor die ihren Geist aufgibt, hat man doch meistens längst einen neuen Rechner. Trotzdem sichere ich regelmäßig zusätzlich zum PC-Laufwerk auf 2 externen Laufwerken. Was soll da so unsicher sein? Diebstähle/Einbruch, Haus brennt ab, Naturkatastrophen? Also ich denke man ist durch diese simple Datensicherung schon relativ sicher...ansonsten ist mein Motto, dass es absolute Sicherheit nicht gibt... :rolleyes:

 

 

In meiner Anmerkung geht es um externe und nicht um interne Festplatten. Dass du noch keinen Datenverlust erleiden musstest ist gut für dich. Bei haben beispielsweise drei Festplatten aus einer Serie innerhalb einer Woche ihr Leben ausgehaucht, da hat mir eine redundante Sicherung meiner Bilder nicht wirklich geholfen. Recherchiere doch mal zu dem Thema Datensicherheit und externe Festplatten.

 

Absolute Sicherheit gibt es nicht, da gebe ich dir recht. Man kann aber das Risiko minimieren und seine Sicherungen auf unterschiedlichen Medien schreiben und an unterschiedlichen Orten aufbewahren. Was nützt die beste Sicherungsstrategie wenn die ein Hochwasser das Haus füllt. Aus einer solchen Erfahrung heraus lagere ich meine zweite Sicherung bei meinen Eltern.

 

Gruß rudlf

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau. Man hat ja dann die Daten auf drei Festplatten gesichert und dass alle drei den Geist aufgeben, bevor man wiederum auf ein neues (Ersatz-)Laufwerk sichern kann hatte eine statistische Wahrscheinlichkeit, mit der ich gut leben kann. Selbst bei einem Einbruch sind Diebe wohl nicht so sehr auf externe Festplatten aus, bei einem Wohnungsbrand bestünde natürlich die Gefahr, dass alle zerstört werden...dann würde ich mir aber zunächst einmal eher um andere Dinge Sorgen machen. Wenn man auch dieses Risiko ausschliessen will, könnte man eine Festplatte noch räumlich getrennt lagern. Andererseits könnte ich nach dem Wohnungsbrand auf dem Weg zur anderen Festplatte einen Unfall haben :rolleyes: Das Leben ist voller Risiken, das fängt bereits bei der Geburt an :o

 

 

... Ich will noch erwähnen, dass ich alle mir wichtigen Dokumente (nicht nur Fotos) an 2 verschiedenen Orten aufbewahre: am PC und am Laptop, verbunden über WLAN. Ich synchronisiere mittels "Beyond Compare 3".

In den vergangenen 3 Jahrzehnte hatte ich nie einen HDD-Crash, denn schon bedingt durch die zahlreichen Systemwechsel wurden die Daten oft genug um geschaufelt. Insofern halte ich die Panikmache diesbezüglich als übertrieben.

RAW ist sicherlich keine zukunftssicher Archivierungsnorm. Schon beim nächsten Systemwechsel (Kamera, EBV) kann es passieren, dass eine ältere Version nicht mehr unterstützt wird.

LG,

Joachim

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In meiner Anmerkung geht es um externe und nicht um interne Festplatten. Dass du noch keinen Datenverlust erleiden musstest ist gut für dich. Bei haben beispielsweise drei Festplatten aus einer Serie innerhalb einer Woche ihr Leben ausgehaucht, da hat mir eine redundante Sicherung meiner Bilder nicht wirklich geholfen. Recherchiere doch mal zu dem Thema Datensicherheit und externe Festplatten.

 

Absolute Sicherheit gibt es nicht, da gebe ich dir recht. Man kann aber das Risiko minimieren und seine Sicherungen auf unterschiedlichen Medien schreiben und an unterschiedlichen Orten aufbewahren. Was nützt die beste Sicherungsstrategie wenn die ein Hochwasser das Haus füllt. Aus einer solchen Erfahrung heraus lagere ich meine zweite Sicherung bei meinen Eltern.

 

Gruß rudlf

 

Jeder geht natürlich einmal von seinem subjektiven Bedürfnis für Sicherheit und von den bisherigen, eigenen Erfahrungen aus.

Im übrigen habe ich noch nirgendwo gelesen, dass die mehrfache Datensicherung auf externen Festplatten und deren sichere/sorgfältige Aufbewahrung mit hohen Risiken behaftet wäre.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Tatsache, dass man 30 Jahre keinen Ausfall hatte bedeutet nicht, dass es nicht morgen passieren kann. Ebenso hat das nicht mit häufigen Wechsel zu tun. Festplatten fallen meist am Anfang und am Ende der Lebensdauer erhöht aus und dazwischen normal häufig. Alles andere ist persönliches Glück.

Ext. Festplatte haben einfach mal das mechanische Risiko, dass sie oft bewegt werden. Manche Festplatten haben ein von aussen nicht erkennbares Kompressionsverfahren oder sogar RAID0, sodass man im Fehlerfall nicht mehr an die Daten kommt.

 

Nebenbei passiert es gerne nach einem Festplatten Ausfall, dass bei Zurückspielen und Synchronisieren die Backupplatte durch die ungewohnte Belastung abraucht. Alles schon gehabt.

Dann gibts noch den für Fotos selten relevanten Fall, dass korrupte Files auf allen Sicherungmedien gesichert werden und dann keine mehr verwendbar sind. Vor kurzem bei einer Konfig passiert. Da hilft dann nur mehr Monats- und Jahressicherungen und Glück. Geprüft (inhaltlich) wirde ja beim Backup nicht.

bearbeitet von mrieglhofer
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Tatsache, dass man 30 Jahre keinen Ausfall hatte bedeutet nicht, dass es nicht morgen passieren kann. Ebenso hat das nicht mit häufigen Wechsel zu tun. Festplatten fallen meist am Anfang und am Ende der Lebensdauer erhöht aus und dazwischen normal häufig. Alles andere ist persönliches Glück.

Ext. Festplatte haben einfach mal das mechanische Risiko, dass sie oft bewegt werden. Manche Festplatten haben ein von aussen nicht erkennbares Kompressionsverfahren oder sogar RAID0, sodass man im Fehlerfall nicht mehr an die Daten kommt.

 

Nebenbei passiert es gerne nach einem Festplatten Ausfall, dass bei Zurückspielen und Synchronisieren die Backupplatte durch die ungewohnte Belastung abraucht. Alles schon gehabt.

Dann gibts noch den für Fotos selten relevanten Fall, dass korrupte Files auf allen Sicherungmedien gesichert werden und dann keine mehr verwendbar sind. Vor kurzem bei einer Konfig passiert. Da hilft dann nur mehr Monats- und Jahressicherungen und Glück. Geprüft (inhaltlich) wirde ja beim Backup nicht.

 

 

... und was hat das nun mir der Zukunftssicherheit von RAW zu tun?

 

 

LG,

Joachim

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was passiert eigentlich, wenn Adobe sämtliche Produkte nur noch in der Cloud anbietet? :mad:  Wer wie ich praktisch nur LR von Adobe nutzt, wird sich dann sicherlich nach Alternativen umschauen und den Cloud-Zirkus nicht mitmachen. Das ist für mich ein wesentlich wichtigeres Thema zur "Zukunftssicherheit". Welche anderen Alternativ-Programme kommen mit DNG zurecht? Die in LR gespeicherten Bearbeitungen sind ja eh "verloren", wenn man auf ein anderes Programm umsteigt

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was passiert eigentlich, wenn Adobe sämtliche Produkte nur noch in der Cloud anbietet? :mad: Wer wie ich praktisch nur LR von Adobe nutzt, wird sich dann sicherlich nach Alternativen umschauen und den Cloud-Zirkus nicht mitmachen. Das ist für mich ein wesentlich wichtigeres Thema zur "Zukunftssicherheit". Welche anderen Alternativ-Programme kommen mit DNG zurecht? Die in LR gespeicherten Bearbeitungen sind ja eh "verloren", wenn man auf ein anderes Programm umsteigt

Das hat aber nichts mit der Zukunftssicherheit von RAWs zu tun.

 

Und was sollte schon passieren? Ich bin davon überzeugt, dass die meisten LR Nutzer auch die CC Version nutzen würden, zumal es Photoshop und Lightroom Mobile mit dazu gibt. Ich halte das für ein sehr faires Angebot.

 

Außerdem hat Adobe wiederholt angekündigt, dass es Lightroom auch weiterhin in einer "Nicht CC" Version geben wird.

 

Und genau weil meine Bearbeitungen "verloren" gingen, würden viele Nutzer (so wie ich auch) garantiert nicht auf ein anderes Produkt umsteigen, nur weil es LR nur noch als Abo gibt. Dazu ist LR einfach zu gut.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

RAW aufgrund meiner Paranoia und DNG weil es bequem und in Lightroom tadellos verarbeitet werden kann.

 

Und bei RAWs ist das nicht so? Wohl möglich weil LR mit den Jahren den Support für ein Format vergessen könnte? Also das halte ich einerseits für ziemlich unwahrscheinlich. Und andererseits kann eine alte Version der Software immer nochmal in einer virtuellen Maschine zum Leben erweckt werden, wenn das wirklich passieren sollte.

 

Viel wahrscheinlicher als dass Adobe vergisst wie man alte RAWs öffnet ist, dass sie mal wieder ihre Entwicklungs-Engine inkompatibel verändern. Das bedeutet, dass die Bearbeitung, die man in der Vergangenheit mal in einem Anfall temporaler Genialität gemacht hat, mit der aktuellen Version nicht mehr zum gleichen Ergebnis führt. Und dann kommt man gar nicht umhin die alte Version nochmal für eine Entwicklung zu bemühen, wenn man das Bild, das man vor Jahren für das Web in 800x600 entwickelt hat, jetzt nochmal ausdrucken will und dafür die Druckauflösung benötigt.

 

Daher ist es viel wichtiger alte Lightroom-Versionen auf zu bewahren und die dazu passenden alten Katalogdateien. Mit fast jeder neuen LR-Version werden die nämlich konvertiert und sind danach für alte LR-Versionen nicht mehr zu gebrauchen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was passiert eigentlich, wenn Adobe sämtliche Produkte nur noch in der Cloud anbietet?

 

Das wird nicht zu einem Remote-Uninstall auf deinem Rechner führen. So what? Es bleibt also noch genug Zeit sich nach Alternative um zu sehen, wenn es denn passieren sollte, was gar nicht gesagt ist und meiner Meinung nach auch eher unwahrscheinlich ist.

 

Adobe geht es weniger darum, deine RAWs zu hosten als viel mehr darum, eine Abo-Bezahlung zu erreichen. Dadurch haben sie nämlich zwei Vorteile: erstens einen sehr effektiven Kopierschutz, da jeder Start des Programms eine Anmeldung bei Adobe erfordert und kontinuierliche Einnahmen. Man muss den Kunden nicht jedes mal davon überzeugen, dass er den Versionssprung mit macht, da er keine Wahl mehr hat.

 

Das hosten von RAWs ist dem gegenüber nicht besonders nützlich für Adobe. Einerseits sind RAWs zu 90% Schrott und anderseits traue ich das Adobe ehrlich gesagt nicht wirklich zu, so eine Infrastruktur wie von Amazon oder Google aufzubauen. Außerhalb ihres Kernbereichs der Bild- und Video-Bearbeitung ist Adobe keine besonders große Leuchte in Sachen Softwareentwicklung. Ich glaube es gibt kaum es Programm, dass es auf mehr sicherheitskritische Fehler bringt als Adobes Reader oder Adobes Flash. Will man sich angesichts dessen die Probleme mit persönlichen, teilweise sehr intimen Bildern einhandeln? Also wenn Adobe noch halbwegs klar bei Verstand ist, dann werden sie das nicht tun. Außerdem geht es hier ja auch um ganz handfeste Schadensersatzansprüche. Wenn Googles Drive eine Tabelle oder ein Textdokument leakt, kann man sich lange und ausgiebig darüber vor Gericht streiten, wie groß denn nun der Schaden sein könnte, der dadurch entstanden ist. Aber wenn Bilder veröffentlicht werden, die nicht veröffentlicht werden dürfen, braucht man nur in die aktuellen Tabellen für Fotografen-Vergütungen gucken, und entsprechende Rechnungen an Adobe schicken. Sehr einfach und gar nicht unstrittig vor Gericht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und bei RAWs ist das nicht so? Wohl möglich weil LR mit den Jahren den Support für ein Format vergessen könnte? Also das halte ich einerseits für ziemlich unwahrscheinlich. Und andererseits kann eine alte Version der Software immer nochmal in einer virtuellen Maschine zum Leben erweckt werden, wenn das wirklich passieren sollte.

 

Viel wahrscheinlicher als dass Adobe vergisst wie man alte RAWs öffnet ist, dass sie mal wieder ihre Entwicklungs-Engine inkompatibel verändern. Das bedeutet, dass die Bearbeitung, die man in der Vergangenheit mal in einem Anfall temporaler Genialität gemacht hat, mit der aktuellen Version nicht mehr zum gleichen Ergebnis führt. Und dann kommt man gar nicht umhin die alte Version nochmal für eine Entwicklung zu bemühen, wenn man das Bild, das man vor Jahren für das Web in 800x600 entwickelt hat, jetzt nochmal ausdrucken will und dafür die Druckauflösung benötigt.

 

Daher ist es viel wichtiger alte Lightroom-Versionen auf zu bewahren und die dazu passenden alten Katalogdateien. Mit fast jeder neuen LR-Version werden die nämlich konvertiert und sind danach für alte LR-Versionen nicht mehr zu gebrauchen.

 

Adobe wird wohl kauf verlernen alte RAW zu entwickeln. Ich finde es aber einfacher die Metadaten im DNG speichern zu können als diese Information in einem separaten XMP-File abgelegt zu bekommen.

 

Einen guten Grund gibt es für RAW allerdings schon: DxO entwickelt keine DNG. Will man mit diesem Programm - ob andere Programme sich auch so verhalten weiß ich nicht - Bilder entwickeln, dann muss man zugriff auf das RAW haben. Einige Verarbeitungsschritte gehen mit DxO für mich besser wie in Lightroom, beispielsweise das Entrauschen im Premium-Modus.

 

Gruß rudolf

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...