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Erinnert ihr euch noch, wie das zu analogen Zeiten aussah - mit ASA 1000 o.ä.?......jedenfalls von bunt keine Spur. Da war allenfalls SW angesagt. Ich finde es jedenfalls unglaublich, wie man heutzutage mit nur einer einzigen Kameraeinstellung in stockdunkler Nacht bei Nebel und Nieselregen Farben, wie diese rauskriegt: p.s. auch ohne Stativ - nur auf die Reeling des sicher nicht ganz schuckelfreien Potts aufgelegt.

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bearbeitet von Tomsk
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Ja, das ist wohl so. (OK ... ist nicht ganz so bunt wie das Foto von Tomsk.)

Zf mit Nikkor 26/2.8 - f 2.8 - ISO 3200 - 1/30 ohne Stativ

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vor 3 Stunden schrieb HaWe5401:

Ja, das ist wohl so. (OK ... ist nicht ganz so bunt wie das Foto von Tomsk.)

Zf mit Nikkor 26/2.8 - f 2.8 - ISO 3200 - 1/30 ohne Stativ

Dafür blaue Stunde - auch die Nordnorge? Kleine Story am Rande: die Damen neben mir haben es mit ihren iphones noch bunter getrieben; ))))

bearbeitet von Tomsk
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  • 4 weeks later...
  • 4 months later...

Hier ist nichts los Mädels und Jung. Letzter Beitrag im April. Wie kann das sein? 🙂

Das es mal hier weitergeht, die Mimram-Brücke in Kehl am Rhein.

Die Brücke verbindet Deutschland und Frankreich und symbolisiert das Zusammenwachsen Europas. Da es innerhalb Europas keine Grenzkontrollen gibt, kann sie problemlos überquert werden. Dies ist ein großer Vorteil, der die Einheit und Freiheit in Europa unterstreicht

ISO = 100
Belichtungszeit =3 Min, 2.5 Min, 2 Min, 1.5 Min, 45 Sek, 30 Sek, 15 Sek, 10 Sek, 5 Sek
Blende = 10
Brennweite = 38mm (KB)

 

 

bearbeitet von S t e f a n
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Dillinger Hütte: Wo Stahl geboren wird

Die Dillinger Hütte im Saarland, Deutschland, zählt zu den ältesten und bedeutendsten Stahlwerken Europas. Gegründet im Jahr 1685, blickt sie auf eine lange Tradition in der Stahlproduktion zurück, die bis zu den Anfängen der Industrialisierung reicht. Besonders hervorzuheben ist die Spezialisierung auf die Herstellung von hochwertigem Baustahl, der sowohl in anspruchsvollen Bauprojekten als auch in der Automobilindustrie Verwendung findet. Die Dillinger Hütte ist nicht nur ein bedeutendes Industriedenkmal, sondern auch ein Pionier der modernen Stahlproduktion in Europa.

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bearbeitet von S t e f a n
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Vor genau 20 Jahren habe ich diese Aufnahme gemacht, die weltweit erste digital veröffentlichte Nachtaufnahme dieses Motivs. Es gewann ein paar Wettbewerbe und galt damals als technische Spitzenleistung. Vor 25 Jahren gehörte ich zu einer kleinen Gruppe von Pionieren der digitalen Nachtfotografie in Deutschland. Viele nächtliche Motive waren noch unentdeckt und wir mussten mit vielen Tricks arbeiten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Hilfsmittel wie Google Maps oder YouTube gab es damals alles noch nicht. Man ist losgezogen und hat sich Nacht für Nacht neu überraschen lassen. Oft haben wir uns auch total verfahren 🙂  
 
Seitdem haben viele versucht, dieses Brückenmotiv nachzustellen, aber nur wenigen ist es gelungen, das besondere Flair einzufangen. Eine neuere Aufnahme hat mich teilweise beeindruckt, aber das natürliche Licht wurde durch eine falsche HDR total geglättet, so schade.
Interessanterweise habe ich damals den Himmel auf blau gedreht, um mehr Helligkeit und einen Kontrast zu den schwarzen Bildteilen zu bekommen. Entrauschen war möglich, aber bei weitem nicht in der Qualität wie heute durch KI. Die Schatten stark aufzuhellen und darin Details zu finden, war damals unmöglich. Die technischen Möglichkeiten waren noch sehr begrenzt.
 
Nach so vielen Jahren konnte ich das Bild endlich so bearbeiten und die Farben so Original belassen, wie sie ursprünglich immer schon sein sollten. Endlich ist die Bildbearbeitung so modern geworden, dass ich jetzt die Möglichkeiten dazu habe. Um das Foto in die Neuzeit zu bringen, habe ich etwa 30 Stunden in die Nachbearbeitung gesteckt. Heute werden die meisten Aufnahmen dieses Motivs entweder während der blauen Stunde oder mit bearbeitetem blauen Himmel gemacht. Eine Version bei völliger Dunkelheit ist kaum noch zu finden. Die Lichter in tiefer Nacht sind einfach brutal gegen die dunkle Umgebung. Ich finde es lustig, dass man sich immer noch an der alten blauen Version orientiert, und dadurch das alle so ähnlich sind, wird es weiter kopiert... aber das war nur aus der Not heraus damals geboren.
 
Das ist auch der Grund, warum mir die Kameratechnik nicht mehr so wichtig ist, heutzutage ist jede Kamera so gut, dass man mit allem eine gute Qualität erreichen sollte. Da ist es mir wirklich egal, ob ich das Objektiv XY oder den Hersteller YX benutze.
 
Industrieromantik am Rhein: Großkraftwerk Mannheim, Deutschland bei Nacht
Das Großkraftwerk Mannheim (GKM) ist nicht nur einer der größten Energieversorger der Region, sondern auch ein Vorreiter beim Einsatz moderner Technologien. Mit einem Fernwärmenetz von über 800 Kilometern Länge gehört es zu den größten in Europa. Im Jahr 2022 wurde am Standort mit dem Bau einer der größten Wärmepumpen Europas begonnen, die im Jahr 2023 in Betrieb genommen wurde.

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bearbeitet von S t e f a n
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Frost und Stahl: Güterbahnhof Mannheim bei Nacht

Der Mannheimer Rangierbahnhof ist einer der wichtigsten Güterverkehrsknotenpunkte in Süddeutschland und verbindet das Schienennetz mit West- und Norddeutschland. Mit über 40 Gleisen auf jeder Seite, einer Länge von mehr als 6 Kilometern und rund 240 Kilometern Gleislänge ist er einer der größten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfe in Europa. Er umfasst rund 600 Weichen und spielt eine Schlüsselrolle im europäischen Güterverkehr.
Der Rangierbahnhof ist rund um die Uhr in Betrieb, um den ständigen Strom von Güterzügen zu bewältigen, und verfügt über ein vollautomatisches Rangiersystem, bei dem die Züge über einen Ablaufberg gefahren und automatisch auf die richtigen Gleise geleitet werden, was eine effiziente Zugzusammenstellung gewährleistet.

ISO: 100
Belichtungszeiten: 120, 105, 90, 75, 60, 45, 30, 15, 10, 7, 5, 2, 1 Sekunde
Blende: f/10
Brennweite: 60 mm

 

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vor 3 Stunden schrieb S t e f a n:

Belichtungszeiten: 120, 105, 90, 75, 60, 45, 30, 15, 10, 7, 5, 2, 1 Sekunde

Ist das Foto aus mehreren Verschlusszeiten gestacked, oder ist es mit einer dieser Zeiten aufgenommen? Bewegung ist nicht darauf zu erkennen, Du hattest das auch bei anderen Fotos so dazugeschrieben, es verwirrt. Diese Angabe ist in den Exifs nicht enthalten, ich habe ausnahmsweise wegen der vielen Zeiten mal reingesehen...

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Alle Einzelbilder werden zusammengerechnet, um den Dynamikumfang stark zu erhöhen, um das Signal der Einzelpixel zu verbessern und das Rauschen auf natürliche Weise weiter zu reduzieren. Eine schlechte Kamera z.B. übertrifft bei weitem jede heutige Systemkamera bei Langzeitbelichtung, die nur ein Einzelbild aufnimmt. Warum schreibe ich das, weil das Foto auch fast 20 Jahre alt ist und die Konkurrenz heutiger Fotos nicht zu scheuen braucht. Eine solche 25 Jahre alte Kamera würde heute von den meisten als viel zu schlecht angesehen werden, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Deshalb schmunzle ich oft, wenn verbittert über die neueste und beste Kamera diskutiert und gestritten wird.

Wegen der Bewegungen am Güterbahnhof... Wenn bei den kurzen Belichtungszeiten bei den Güterzügen Bewegung drin ist, ist das nicht schlimm, z.B. ist dieser Teil später nur für die Lichter interessant. Oder die sehr langen Belichtungszeiten sind nur für die Schatten relevant. Dafür muss nicht das ganze Foto verwendet werden. Nur die mittleren Zeiten sollten wirklich ohne Bewegung sein, oder hat mehrere davon um hierausdie benötigten guten Bildteile zu nehmen. Nachts um 3 Uhr ist da etwas weniger los als sonst. 

Auch tagsüber lohnt es sich mit z.B. eine 5er Belichtungsreihe immer zu nutzen, meist geht das vom Motiv her ohne Probleme, man übertrifft so immer bei weitem das Einzelfoto. 

Das Prinzip ist immer das gleiche, ob es die Langzeitbelichtung ist, tagsüber, Makroaufnahmen oder die Astrofotografie. Der Dynamikumfang wird stark angehoben und das Signal- Rauschabstand wird immer besser.

Die Exif Daten würde das bei mir daher nicht korrekt wiederspiegeln mit nur einer Einstellung, zudem ich meine Seriennummer nicht veröffentlichen möchte. Es gibt bei mir nahezu kein Foto ohne Belichtungsreihe, sogar bei Drohnenaufnahmen kommt es zu Einsatz. Nur so lässt sich der Sensor weit über seine Grenzen bringen und das ist bei einer 100 wie auch bei einer 5000€ Kamera immer das gleiche Prinzip. Mich würde es verrückt machen wenn ich nicht das maximum aus einer Kamera holen würde. Wie gesagt auch bei neusten Kameras würde ich nicht anderster arbeiten, weil das Einzelfoto immer unterlegen ist.

Wenn Bewegung im Bild ist, ist das nicht so schlimm, es müssen nicht immer alle Bildteile des Einzelbildes verwendet werden und es geht auch ohne Stativ aus der Hand  tagsüber. Siehe z.B. die Rauchfahne, die sich durch den Wind ständig verändert. 

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vor 9 Stunden schrieb rostafrei:

Ist das Foto aus mehreren Verschlusszeiten gestacked, oder ist es mit einer dieser Zeiten aufgenommen? Bewegung ist nicht darauf zu erkennen, Du hattest das auch bei anderen Fotos so dazugeschrieben, es verwirrt. Diese Angabe ist in den Exifs nicht enthalten, ich habe ausnahmsweise wegen der vielen Zeiten mal reingesehen...

Alle Einzelbilder werden zusammengerechnet, um den Dynamikumfang stark zu erhöhen, um das Signal der Einzelpixel zu verbessern und das Rauschen auf natürliche Weise weiter zu reduzieren. Eine schlechte alte Kamera z.B. übertrifft bei weitem jede heutige Systemkamera bei Langzeitbelichtung, die nur ein Einzelbild aufnimmt. Warum schreibe ich das, weil das Foto auch fast 20 Jahre alt ist und die Konkurrenz heutiger Fotos nicht zu scheuen braucht. Eine solche 25 Jahre alte Kamera würde heute von den meisten als viel zu schlecht angesehen werden, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Deshalb schmunzle ich oft, wenn verbittert über die neueste und beste Kamera diskutiert und gestritten wird.

Wegen der Bewegungen am Güterbahnhof... Wenn bei den kurzen Belichtungszeiten bei den Güterzügen Bewegung drin ist, ist das nicht schlimm, z.B. ist dieser Teil später nur für die Lichter interessant. Oder die sehr langen Belichtungszeiten sind nur für die Schatten relevant. Dafür muss nicht das ganze Foto verwendet werden. Nur die mittleren Zeiten sollten wirklich ohne Bewegung sein, oder hat mehrere davon um hierausdie benötigten guten Bildteile zu nehmen. Nachts um 3 Uhr ist da etwas weniger los als sonst. 

Auch tagsüber lohnt es sich mit z.B. eine 5er Belichtungsreihe immer zu nutzen, meist geht das vom Motiv her ohne Probleme, man übertrifft so immer bei weitem das Einzelfoto. 

Das Prinzip ist immer das gleiche, ob es die Langzeitbelichtung ist, tagsüber, Makroaufnahmen oder die Astrofotografie. Der Dynamikumfang wird stark angehoben und das Signal- Rauschabstand wird immer besser.

Die Exif Daten würde das bei mir daher nicht korrekt wiederspiegeln mit nur einer Einstellung, zudem ich meine Seriennummer nicht veröffentlichen möchte. Es gibt bei mir nahezu kein Foto ohne Belichtungsreihe, sogar bei Drohnenaufnahmen kommt es zu Einsatz. Nur so lässt sich der Sensor weit über seine Grenzen bringen und das ist bei einer 100 wie auch bei einer 5000€ Kamera immer das gleiche Prinzip. Mich würde es verrückt machen wenn ich nicht das maximum aus einer Kamera holen würde.:) Wie gesagt auch bei neusten Kameras würde ich nicht anderster arbeiten, weil das Einzelfoto immer unterlegen ist.

Wenn Bewegung im Bild ist, ist das nicht so schlimm, es müssen nicht immer alle Bildteile des Einzelbildes verwendet werden und es geht auch ohne Stativ aus der Hand  tagsüber. Siehe z.B. die Rauchfahne, die sich durch den Wind ständig verändert. 

bearbeitet von S t e f a n
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Die technischen Gründe, so zu verfahren, sind mir schon bewusst, mir ging es nur um den Hintergrund für Liste der Verschlusszeiten, weil ich schon in die Richtung vermutet hatte. Exifs sehe ich nur an, wenn ich nicht sicher bin, ob ich da etwas falsch vermute. "Zusammengesetzt" oder "gestacked aus ..." hätte mir schon ausgereicht. Aber trotzdem danke für die ausführliche Antwort 🙂

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