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Hallo, ich möchte mir eine Sony NEX kaufen. Spannend finde ich die demnächst erscheinende F3. Meine Hauptgründe sind: rel. großer Sensor - Tiefenschärfemodulation möglich, auto HDR, kompakt.

Im Alltag kann ich mir sie gut mit einen kompakten Objektiv mit Festbrennweite vorstellen. Nun habe ich aber noch aus Analogzeiten ein Tamron 28-200 (Nikon) rumliegen. Ist das (per Adapter) an Sony NEX nutzbar? Kann es dann noch Autofocus oder muß man manuell scharfstellen?

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Hallo, ich möchte mir eine Sony NEX kaufen. Spannend finde ich die demnächst erscheinende F3.

 

Was meinst Du mit F3, kommt etwa eine NEX F3, habe noch nichts davon mitbekommen????

 

Gruß

Jürgen

 

Edit: Gerade bei Tante Google gefunden, ist mir doch total entgangen,

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Hallo DOF,

 

willkommen im "Club"!

 

Nun habe ich aber noch aus Analogzeiten ein Tamron 28-200 (Nikon) rumliegen. Ist das (per Adapter) an Sony NEX nutzbar? Kann es dann noch Autofocus oder muß man manuell scharfstellen?

 

Wenn das Objektiv wirklich aus "Analogzeiten" stammt, kann es keinen Autofokus haben. Ich bezweifle auch, dass damals schon solche Zoomfaktoren möglich waren. Generell gilt: Verwendbar sind nur Objektive aus Zeiten, bei denen gar nichts elektrisch übertragen wurde - die Adapter haben nämlich alle keinerlei Kontakte.

Ausnahme: Die Adapter von Sony selbst, also LA-EA1 und LA-EA2. Damit kann man Objektive für Sony bzw. Minolta betreiben - deines mit Nikon-Anschluss kann aber nicht dazu gehören.

 

Was meinst Du mit F3, kommt etwa eine NEX F3, habe noch nichts davon mitbekommen????

Ja, die NEX-F3 wird die NEX-C3 ablösen, von einer NEX-F5 wird gemunkelt.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Wenn das Objektiv wirklich aus "Analogzeiten" stammt, kann es keinen Autofokus haben.

 

Da irrst du dich aber gewaltig. Minolta hat die erste AF SLR 1985 vorgestellt. Nikon folgte 1986 und Canon 1987 mit der ersten EOS (in teuren Spitzenobjektiven bereits damals mit Ultraschallmotor!). Ich habe selber jahrelang mit der analogen Nikon F90 fotografiert. Die ersten bezahlbaren DSLRs kamen erst Jahrzehnte später.

 

Ich bezweifle auch, dass damals schon solche Zoomfaktoren möglich waren..

 

Auch da irrst du dich. Tamron war der Pionier der Superzooms und hat schon anfang der 90er Jahre sehr kompakte Zooms mit 7 facher Verstellbereich verkauft.

 

Die Analogzeit war keineswegs Steinzeit in der es nur mechanische Kameras gab. Meine Nikon FA (ohne AF) die 1983 erschienen ist hatte bereits Mehrfeldmessung (!!). Das war damals ein Meilenstein der von den anderen Herstellern übernommen wurde. Allerdings folgte erst Canon 1987 mit der EOS. Die ersten Minolta und auch Nikon AF Kameras boten keine Mehrfeldmessung.

 

Allerdings lohnt sich die Verwendung eines alten Superzooms an einer NEX sicher nicht. Die Brennweite entspricht an einer NEX einem 42 - 300 mm Objektiv. Autofokus ist nicht mehr möglich. Ein aktuelles Tamron 18-200 oder Sony 18-200 mm Objektiv kostet leider eine schöne Stange Geld.

bearbeitet von Gast
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Was meinst Du mit F3, kommt etwa eine NEX F3, habe noch nichts davon mitbekommen????

 

Gruß

Jürgen

 

Edit: Gerade bei Tante Google gefunden, ist mir doch total entgangen,

 

ein erstes antesten gibt es hier:

Sony NEX-F3 Hands-on Preview: Digital Photography Review

 

Sie spielt aber dann (vorerst) preislich in der Liga der 5N und so bin ich hin und her gerissen...

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Ja die F3 ist mit einem erstaunlich hohen Preis angekündigt und sie ist auch deutlich massiger als die 5N oder die C3. Schnäppchen gibts wohl zurzeit am ehesten bei der C3.

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Wenn das Objektiv wirklich aus "Analogzeiten" stammt, kann es keinen Autofokus haben. Ich bezweifle auch, dass damals schon solche Zoomfaktoren möglich waren.

 

Aber hallo, Tamron war vor 15 Jahren DIE Alternative zu (unbezahlbaren) Nikkoren und um Welten besser als Sigma.

 

aus Tamron Europe: 1990 - 1999:

Firmengeschichte

1992:

Das kleinste und leichteste AF 28-200mm F/3.8-5.6 wird vorgestellt (Model 71D).

 

und das AF steht für ???

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Danke an octane und DOF für die Aufklärung in Sachen Kamera- bzw. Objektivgeschichte! Ich hatte damals meine Ausrüstung von Olympus, und da gab es zumindest nix elektrisches zwischen Objektiv und Kamera. Ich frage mich aber, wie das bei den genannten Objektiven bzw. -Anschlüssen war.

 

Oder ist das so ein autarkes AF-Objektiv, womöglich mit IR-Messung und auf jeden Fall mit eigener Stromversorgung? Sowas hatte Olympus nämlich auch mal im Programm.

 

Bezüglich der Elektrik in Adaptern bin ich mir übrigens sehr sicher. Als weitere Ausnahme gibt es nur noch was sündhaft teures für Canon EF-Objektive.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Oder ist das so ein autarkes AF-Objektiv, womöglich mit IR-Messung und auf jeden Fall mit eigener Stromversorgung?

 

Nein ist es nicht. Es fand schon damals eine Kommunikation mit dem Gehäuse über elektrische und auch mechanische Kontakte statt (je nach Marke). Das Canon EOS System funktionierte ab 1987 genau wie heute (!!). Rein elektrische Übertragung und Motor im Objektiv. Die alten Nikon und Minolta AF Objektive hatten keinen eingebauten Motor. Die Fokussierung wurde mechanisch über einen Motor im Gehäuse angetrieben. Die alten Nikon AF Objektive sind auch heute noch zumindest teilweise mit den DSLR Kameras kompatibel. Nikon hat erst später auf Motoren in den Objektiven umgestellt. Die neuen Kameras der günstigen Klasse sind nicht mehr 100% kompatibel mit alten AF Objektiven.

 

Was Pentax und Olympus damals angeboten haben ist mir nicht so geläufig. Die kamen erst später mit vergleichbaren AF Systemen in SLR Kameras.

Die frühe Nikon F3 AF war nicht zu vergleichen damit. Dort funktionierte der AF nur mit speziellen Objektiven. Ebenso die Canon T80 mit dem alten FD Bajonett.

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Danke nochmals für die Aufklärung, octane. Aber ich sehe das doch wohl richtig, dass die übleichen AF-Objektive immer eine elektrische Übertragung hin zur Kamera hatten, oder? Und damit fällt die Verwendung an Systemkameras flach - mal von Sonys Alpha-Mount und der NEX abgesehen.

 

Olympus hatte übrigens die AF-Technik ziemlich verschlafen. 1986 gab es die OM-707 mit AF-Modul in der Kamera und 1988 die OM-101 PF mit "Power Focus", aber ohne AF - aber die hatten kaum Bedeutung am Markt. Eher dann schon die Bridgekameras wie die IS-3000 - SLRs mit AF, eingebauten recht starken Blitz (mit Langzeit-Synchronisation!) und fest verbautem Zoomobjektiv 35-180 mm.

 

Gruß,

das Südlicht

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Was Pentax und Olympus damals angeboten haben ist mir nicht so geläufig. Die kamen erst später mit vergleichbaren AF Systemen in SLR Kameras

 

Pentax brachte bereits 1981 mit der ME-F eine Kamera heraus welche ein Objektiv mit TTL-Autofokus besaß. Allerdings erfolgte die Fokussierung durch einen Knopf am Objektiv und es fand somit kein austausch von elektrischen Impulsen zwischen Kamera und Objektiv statt obwohl Kamera als auch Objektiv solche Kontakte besaßen... :confused:

Eine "ausgewachsene" AF-Kamera brachte Pentax dann 1987 mit der SFX heraus.

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Aber ich sehe das doch wohl richtig, dass die übleichen AF-Objektive immer eine elektrische Übertragung hin zur Kamera hatten, oder?

 

Das siehst du richtig. Allerdings haben die Nikon AF Objektive (zumindest die alten) einen Blendenring. Die funktionierten auch an alten Nicht AF Kameras und somit wohl auch an Systemkameras. Das habe ich selber getestet an meiner Nikon FA.

 

Bei Canon EOS Objektiven ist ja bekannt dass die Blende nur an einem EOS Gehäuse eingestellt werden kann. Das wäre mir zu blöd. Bei Minolta weiss ich nicht wie es ist.

 

Ja richtig. Olympus hatte damals den AF Einstieg komplett verpennt und deshalb haben die auch keine Rolle mehr gespielt im SLR Geschäft. Die glorreichen Zeiten des OM Systems waren vorbei.

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Pentax brachte bereits 1981 mit der ME-F eine Kamera heraus welche ein Objektiv mit TTL-Autofokus besaß.

 

Hatte ich mal davon gelesen. Danke für die Info. Die Nikon F3 AF und die Canon T80 kamen erst später. Gehören in die gleiche Kategorie der frühen Vorläufer der AF Kamerasysteme.

 

Hier die OM 707 welche die erste SLR mit eingebautem Blitz war (im Handgriff):

 

http://camerapedia.wikia.com/wiki/Olympus_OM-707_/_OM-77

 

Pentax ME-F

 

http://camerapedia.wikia.com/wiki/Pentax_ME-F

 

und die T80 die T90 kam dann ohne AF aber dafür im Colani Design:

 

http://camerapedia.wikia.com/wiki/Canon_T-80

bearbeitet von Gast
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Bei Minolta - und damit glücklicherweise ja auch bei Sony - scheint das alles ganz einfach zu sein:

 

Ab 1985 - mit der Minolta 7000 AF - gab es Bajonett, das heute noch von den Sony DSLRs und SLTs verwendet wird, das Alpha-Bajonett - nur unter anderem Namen.

--> Konica Minolta Dyxum

 

Davor war MC/MD-Bajonett, das noch rein mechanisch arbeitet und dessen Objektive sich naturgemäß hervorragend für jegliche Adaptierungen an spiegellose Kamera eignet - bei manuellem Fokus.

 

Mit dem Alpha-Bajonett können wir uns als NEX-Besitzer glücklich schätzen, denn mit den Adaptern LA-EA1 und LA-EA2 lässt sich praktisch alles adaptieren. Wobei ersterer nur den Motor für die Blendenbedienung eingebaut hat und letzterer auch noch den für den Stangenantrieb der Objektive, die keinen Motor dafür eingebaut haben. (Objektive mit Fokusmotor heißen SSM und SAM.)

--> Sony α

 

Dyxum.com zählt momentan 368 Objektive dieses Anschlusses auf, da sollte doch für jeden was dabei sein:

--> Minolta / Sony alpha (a-mount) lens database

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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  • 2 weeks later...

Hi, wenn ich nun mein Nikon-Zoom (Tamron 28-200) an die NEX schrauben will, gibt es zwei Adapter-Varianten: Nikon F oder (und) Nikon G. Worin unterscheiden sich die? Wie finde ich heraus, welchen ich brauche?

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Danke nochmals für die Aufklärung, octane. Aber ich sehe das doch wohl richtig, dass die übleichen AF-Objektive immer eine elektrische Übertragung hin zur Kamera hatten, oder? Und damit fällt die Verwendung an Systemkameras flach

 

 

Nö, die frühen Tamrons mit 28-200 hatten sogar einen Blendenring für Nikon ... und wenn AF Objektive keinen mehr haben (zB 18-200 Tamron), dann hilft ein Adapter, der ins Objektiv fasst und direkt abblendet. so einen habe ich für Pentax, funktioniert hervorragend ... halt ohne Rastungen und ohne Ablesemöglichkeit, welche Blende genau eingestellt ist.

 

 

Ich finde allerdings, dass die alten 28-200er den Aufwand nicht wert sind, die sind an Digital nicht so berauschend.

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Ja richtig. Olympus hatte damals den AF Einstieg komplett verpennt und deshalb haben die auch keine Rolle mehr gespielt im SLR Geschäft. Die glorreichen Zeiten des OM Systems waren vorbei.

 

Die haben sich damals voll auf die Bridges konzentriert und ein paar echte Sahnestücke gebaut, die mit SLRs locker mithalten konnten.

 

 

Mit der Vermutung, dass die SLRs verdrängt würden, lag die Firma allerdings damals aber schon so daneben ;) ...

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Ich finde allerdings, dass die alten 28-200er den Aufwand nicht wert sind, die sind an Digital nicht so berauschend.

 

...aber wenn ich gerade nicht die 600 Glocken für ein SEL18200 übrig habe, ist das doch ein Anfang!

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Ja wenn Du das probieren möchtest ist das doch kein Thema. Nur eben die BQ wird Dich wohl nicht auf Dauer befriedigen. Dann geht die Suche nach besseren Objektiven weiter, und am Ende hast Du möglicherweise mehr als 500 Euro ausgegeben.

Es gibt z.B. sehr günstige Minolta MD Rokkor Objektive die an der NEX richtig klasse sind. Und die kosten auch nicht die Welt.

gestern habe ich noch bei einem Freund Canon FD Objektive an mft getestet, die hatte er noch aus seinen Anfangszeiten. erstaunlich wie gut manche Altgläser sind. Aber die passten nicht in mein Budget, ich denke da ähnlich wie Du. Nur gut wenn man die eben noch hat (das war das 85 mm 1,2 L und das 300er 4,0-einfach nur toll.)

Vielleicht versuchst Du es einfach, "Lehrgeld" haben wir alle gezahlt ;)

Und so teuer sind die Adapter auch nicht. Was nützt ein Hobby wenn es nicht ab und an auch mal was kostet. Aber Vorsicht- an der NEX besteht grosse Suchtgefahr was gutes Altglas anbelangt.

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Hi, wenn ich nun mein Nikon-Zoom (Tamron 28-200) an die NEX schrauben will, gibt es zwei Adapter-Varianten: Nikon F oder (und) Nikon G. Worin unterscheiden sich die? Wie finde ich heraus, welchen ich brauche?

 

Nikon F (mit Blendenring). Zu Analogzeiten gabs noch kein Nikon G.

 

Was man mit einem KB äquivalenten 42 -300 mm Zoom will ist mir allerdings ein Rätsel.

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