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Hallo,

Eine Frage: ich meine gelesen zu haben, man solle den Akku entfernen, wenn man die Kamera für längere Zeit nicht benötigt. "Vergisst" sie dann alle individuellen Einstellungen? Möchte das nicht so gern ausprobieren, vielleicht hat jemand da schon Erfahrungen gemacht.

Danke!

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Ohne es genau zu wissen, würde ich davon ausgehen, daß die Einstellung nicht-flüchtig gespeichert sind (also vergleichbar mit den Bildern auf der Speicherkarte). Sie bleiben also beim Akkuwechsel oder längerer Lagerung ohne Strom erhalten.

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Ich habe zwar keine Erfahrung damit, aber sollte sie eine CMOS Batterie oder ähnliches besitzen, dann sind die individuellen Einstellungen gelöscht, wenn diese dann irgendwann leer ist.

 

Das sollte aber lange lange dauern(=

 

Zumindestens bei PCs(und von daher kennt man das ja vorallem) dauerts ziemlich lange.

Ein 10 Jahre alter PC zumindestens dudelt immer noch:D

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Nimm mal den Akku raus und teste ob die Einstellungen noch da sind;)

 

Ob für 5 Minuten oder 5 Tage kein Strom da ist interessiert zum Glück nicht mehr.

 

so ist es.... habe schon öfters Kameras länger ohne Akku liegen gelassen..... da ist dann beim erneuten anmachen immer noch alles so, wie hinterlassen....

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Hallo,

Eine Frage: ich meine gelesen zu haben, man solle den Akku entfernen, wenn man die Kamera für längere Zeit nicht benötigt. "Vergisst" sie dann alle individuellen Einstellungen? Möchte das nicht so gern ausprobieren, vielleicht hat jemand da schon Erfahrungen gemacht.

Danke!

 

Der wechselbare Li-Ion-Akku lädt einen internen Kamera-Akku, der die Einstellungen und die Uhr der Kamera puffert. Das Laden des internen Kameraakkus dauert ca. 10 Minuten, die Ladung hält mind. 6 Monate. Man soll den LI-ION-Akku aus der Kamera nehmen, damit er sich nicht vollkommen entleert, was bei LI-ION-Akkus nicht besonders toll ist (Tiefentladung tötet LI-ION-Akkus). Im Prinzip also alle paar Monate mal den Akku laden und in der Kamera lassen und gut ist.

 

pedda

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Vielen Dank an alle für die Antworten.

Ich habe gelernt, dass es einen internen Puffer unabhängig vom Austauschakku gibt, der für die Erhaltung der Einstellungen verantwortlich ist, wenn letzterer entfernt wird (was in der Bedienungsanleitung bei längerem Nichtgebrauchen empfohlen wird) - stand so schön klar leider nicht dort. Wenn die Dauer der Pufferzeit ähnlich der von PCs ist, kann man die Kamera ja getrost Monate ohne Akku ausruhen lassen.

 

Danke nochmals; schöne Grüße

Phanta

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Tatsächlich ist die Kapazität bzw. auch die Entladung des internen Kamera-Akkus höchst verschieden. Ich habe einige ältere Kameras (eine Olympus C-5060 z.B.), die vergaßen ihre Einstellungen sehr schnell (und bei der genannten läuft danach nichteinmal die Uhr wieder an, so dass alle Bilder ein identisches Aufnahmedatum haben, wenn man nicht aufpasst!).

 

Ich sehe aber auch wirklich keinen Grund, einen Lithium-Ionen-Akku (und einen solchen hat die G1) aus der Kamera zu nehmen. Der Rat, Akkus oder Batterien aus dem Gerät zu nehmen, mag für jeden Akku-Typ gelten, aber nicht für diesen. Da wird nichts auslaufen!

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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Umgangssprachlich die Batterie für das CMOS.

Und die "Batterie für das CMOS" ist eine Lithiumbatterie.

Da haben rovoho und joiandi schon Recht. Die überdauert zig Jahre :)

Die laufen nur leider gerne davor aus. Ich habe das einmal auf einer PC Hauptplatine erlebt und das war eine Riesenschweinerei. Zum Glück kommt man an so eine Platine leicht ran, in einer Kamera möchte ich mir das lieber nicht vorstellen.

 

Ich sehe aber auch wirklich keinen Grund, einen Lithium-Ionen-Akku (und einen solchen hat die G1) aus der Kamera zu nehmen. Der Rat, Akkus oder Batterien aus dem Gerät zu nehmen, mag für jeden Akku-Typ gelten, aber nicht für diesen. Da wird nichts auslaufen!

Dafür explodieren oder expandieren solche Akkus. Zweiteres ist mir schon mit einem Originalakku in meinem Handy passiert. Schlauerweise war der Deckel auf dem Akkufach aus dünnem Plastik, so dass sonst nichts passiert ist. Das ist jedenfalls Grund genug für mich, Akkus aus der Kamera zu nehmen.

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Halt!

das eine ist der "normale" Arbeitsakku - im Servicemanual wird die permanent installierte Lithium-Batterie beschrieben, die unter anderem dafür zuständig ist, die Einstellungen "zu behalten" den Speicher mit Spannung zu versorgen) .. und die muß bestimmt nicht wegen ein paar Monaten Pause ausgewechselt oder gar ausgelötet werden; wenn man das tut (oder tun muß), sind die Einstellungen sowieso wahrscheinlich futsch.

Gruß Thorsten

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Ja.

Dass die Einstellungen nicht gelöscht werden, wenn man den großen Arbeitsakku herausnimmt, ist inzwischen jedem klar, denke ich.

Kann man nun aber den Arbeitsakku drin lassen oder sollte man ihn lieber rausnehmen, wenn die Kamera länger nicht benutzt wird?

Was ist denn deine Meinung hierzu?

 

Gruß, Velin

bearbeitet von Velin
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pedda hat die Problematik oben dargestellt: der "Arbeitsakku" könnte sich bei extrem langer Lagerzeit in der Kamera tief-entladen; das kann er aber auch (und tut er), wenn er außerhalb der Kamera aufbewahrt wird.

Nach meiner Erfahrung sind Zeiträume von ca. einem halben Jahr unkritisch. Sollte man wirklich beabsichtigen, beides wesentlich länger nicht zu benutzen, ist eine getrennte Aufbewahrung sinnvoll - allerdings nachdem der vollständig geladene Arbeitsakku mal für eine halbe Stunde oder so in die eingeschaltete Kamera gesetzt wurde; dann dürften beide Akkus eine recht lange Überlebenszeit haben.

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Ein Fotofreund gab mir folgende Empfehlungen, falls eine Digitalkamera längere Zeit nicht benutzt werden sollte:

 

"Akkupflege:

Mein Tipp wäre, vor längerem Nichtgebrauch (also alles was über ein paar wenige Wochen rausgeht) den Akku (ggf. auch den Reserveakku) richtig voll aufzuladen, dann aus der Kamera zu nehmen und sicher (also mit abgedeckten Kontakten an einem trockenen und normal temperierten Ort zu lagern. Dann würde ich so ungefähr einmal im Quartal oder spätestens nach nen halben Jahr mal den Ladezustand checken (einfach kurz in die Kamera einsetzen und auf die Anzeige schauen). Wenn das Ding noch ordentlich geladen ist, wird er wieder verstaut. Andernfalls wird er wieder voll geladen. Ggf kannst Du die Restladung des Akkus vorher nutzen, um auch gleich den Elko des wahrscheinlich in der Bridge-Kamera vorhandenen Blitzgeräts zu formieren (die Dinger werden bei längerem Nichgebrauch nämlich auch faul): Blitz aufklappen und Kamera einschalten. Dann wird normalerweise der Blitz aufgeladen und in Bereitschaft gehalten. Dieser Zustand sollte dann für ca. 10 - 15 Minuten gehalten werden. Danach dann vielleicht ein paar Blitze abfeuern. Dann ist der Blitz-Kondensator wieder fit und Dein Akku vermutlich müde genug, um wieder aufgeladen zu werden.

Im Zweifelsfall würde ich den Akku lieber aufladen, auch wenn er noch nicht ganz leer ist. Der Memory-Effekt schlägt eigentlich hauptsächlich bei Nickel-Cadmium-Akkus zu (dort sehr ausgeprägt). Schon bei der nächsten Technologie (NiMH - Nickel-Metall-Hydrit) ist er weit weniger stark ausgeprägt und bei den aktuellen Akku-Technologien LiON (Lithium-Ionen) oder LiPo (Lithium-Polymer) ist er eigentlich kein Thema mehr. Tiefentladung und Brandgefahr durch Kurzschlüsse dagegen schon!

 

Und noch etwas Hintergrund zum Elko-Formieren: So ein Kondensator lässt sich bildlich mit einem Eichenfass vergleichen: Bleibt das zu lange trocken, weil es nicht gebraucht wird, schwindet das Holz und es wird undicht (... der Kondensator verliert über Leckströme zu schnell seine Ladung ...). Füllt man dann aber wieder Wasser (von mir aus auch Wein oder Whisky) ein, dauert es ne Weile, bis das Holz wieder quillt und das Fass dicht ist.

 

Und noch ein Hinweis für alle Mitleser: Der immer nur in der Tasche liegende Ersatzakku braucht auch immer mal wieder etwas Pflege. Es sei denn, er wird auch öfter mal eingesetzt. Am Besten die vorhandenen Akkus immer im Ringtausch betreiben."

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Ggf kannst Du die Restladung des Akkus vorher nutzen, um auch gleich den Elko des wahrscheinlich in der Bridge-Kamera vorhandenen Blitzgeräts zu formieren (die Dinger werden bei längerem Nichgebrauch nämlich auch faul)

 

Ich finde die Anleitung von Reinhold ganz praxisgerecht.:)

Es wird wohl kaum jemand eine Kamera so lange einlagern, dass man sich Gedanken um den Blitzkondensator machen müsste,

aber technisch gesehen hat er Recht.

Das gilt natürlich auch für gesammelte Altblitze und Hi-Fi Schätzchen, die manch einer im Keller gelagert hat. :)

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Mein Tipp wäre, vor längerem Nichtgebrauch (also alles was über ein paar wenige Wochen rausgeht) den Akku (ggf. auch den Reserveakku) richtig voll aufzuladen, dann aus der Kamera zu nehmen und sicher (also mit abgedeckten Kontakten an einem trockenen und normal temperierten Ort zu lagern.

 

Zitat aus Lithium-Ionen-Akkumulator:

 

"Lagerung

 

Der Ladezustand soll 55–75 % betragen, kühle Lagerung ist vorteilhaft. Die Elektrolyte in der Zelle dürfen nicht gefrieren, was einer Mindesttemperatur um −25 °C entspricht. Hersteller empfehlen eine Lagerung bei 15 °C bei einem Ladestand von 60 % – ein Kompromiss zwischen beschleunigter Alterung und Selbstentladung. Ein Akku sollte etwa alle sechs Monate auf 55–75 % nachgeladen werden. Lithium-Ionen-Akkumulatoren dürfen sich auch bei Lagerung nicht unter 2,5 V pro Zelle entladen."

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