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Wenn wir erst einmal 3D Computer displays und 3D Fernseher zu hause stehen haben, werden wir (gerade die technikverliebten Perfektionisten aus den Fotoforen) diese Möglichkeiten ganz sicher und selbstverständlich perfektioniert optimiert ausnutzen wollen.

 

Dass dies auch nicht mehr allzulange dauern wird, wurde spätestens auf der CES allzu deutlich. Viele Kameras gibts in 3D Versionen, die meisten darunter mit 2-Objektiv-Systemen. Sogar die Consumer Videokameras der bloggie Serien und höheren Preisklasse über 1000€ besitzen nun doppelte Objektivausstattung für 3D und teilweise gar 2 Bildsensoren.

Auch die Elektronikmärkte demonstrieren in den Fernsehabteilungen diese 3D Faszination.

 

Ich denke, in 1 bis 2 Jahren ist das üblicher Standard in den Haushalten. Möchte ich dann noch 2D Aufnahmen machen oder das 3D Erlebnis geniessen?

Also, wer bisher Motive mit hochöffnenden Objektiven freistellen wollte, wird an 3D nicht freiwillig vorbeikommen. Der Rest der Fotoenthusiasten vermutlich ebensowenig.

 

Jetzt muss man mal durchdenken, was das für die aktuell vorhandenen Objektivsammlungen bedeutet. An Kameras mit 2-Objektiv-3D-Systemen wird man sie nicht einsetzen können.

Simulierte 3D-Aufnahmen mit 1-Objektivsystemen finden wir jetzt in einigen Kompaktkameras und der Nex glaube ich auch. Das sind aber vermutlich technisch nicht ganz konkurrenzfähige Ansätze und Übergangslösungen.

Wir werden da bald echte Probleme mit den alten Objektiven haben, v.a. an neuen Kameras und wenn wir 3D nutzen wollen, was ich in der Praxis für unvermeidbar halte.

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Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die 3D-Technik in der Fotografie so schnell so viel Boden gut macht. Sicher, es gibt im Augenblick einen gewissen Trend zu 3D, doch der ist meiner Meinung anch einzig in der Film- und Spielebranche sinnvoll.

Für 3D braucht man auch (noch sehr teure) 3D-Endgeräte und jedenfalls ich bin eher der Typ, der seine Fotos gerne noch ausdruckt oder als Fotobuch binden lässt. Solange es also kein "3D-Papier" gibt und man auf Monitore angewiesen ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich die neue Dimension in der Fotografie so schnell entwickeln kann.

Und mal ganz ehrlich: Möchtet ihr immer so eine nervige 3D-Brille mit durchwachsener Qualität aufsetzen müssen, nur um euch mal ein Bild im Album anzuschauen?

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...Ich denke, in 1 bis 2 Jahren ist das üblicher Standard in den Haushalten. Möchte ich dann noch 2D Aufnahmen machen oder das 3D Erlebnis geniessen?...
hmmm... Ja, definitiv.

 

Du willst dann immer noch 2D-Aufnahmen machen. 3D-Bilder und -Videos sind eine ganz andere Baustelle, mit anderen Werkzeugen und Abläufen, somit ein völlig anderes Hobby. Und Hobbies wechselt man nicht so wie (andere) die Unterwäsche.

 

Ich weiß auch was für mich gilt, doch das wolltest Du ja nicht wissen. ;)

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Wenn Du eien solche Kamera hast, dann genügt das Drücken des Aufnahmebutton so wie bisher. Bei der Kamera ist dann auch die passende Software dabei, die das Bild in 3 D genauso einfach auf dem 3 D display sichtbar macht, das man dann ohne Brille in 3 D geniessen kann, wie heute 2D Fotos. Meinetwegen auch mit Shutter Brille, je nach display Verfahren.

So stelle ich mir das in einem Jahr vor. Es gibt ja bereits jetzt notebooks inkl. blueray Brenner, die den gesamten Prozess unterstützen, z.B. von Sony Vaio.

 

Ich sehe dort nicht den völlig anderen und komplizierteren Prozess.

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Ich könnte mir sehr gut vorstellen das 3D spätestens dann wenn die Hersteller ihre TV Geräte mit einer Technik ohne Brillen ect. zu bezahlbaren Preisen anbieten, diese auch einen neuen Standard setzen könnte. Auch für mich wird sie erst interessant sobald ich 3D so genießen kann wie Heute das normale Betrachten des Fernsehprogramms, der Fotos und Videos. Aber spätestens dann, könnte sich das sicher als Standard durchsetzen, schöne neue Welt! :rolleyes::cool::D

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...wechselt man nicht so wie (andere) die Unterwäsche...

:D

 

... 2-Objektiv-Systemen ... und teilweise gar 2 Bildsensoren...

= Doppelte Kosten=Unbezahlbar. Für mich finde ich ein gutes 2D System besser als ein schlechteres 3D-System.

 

Ich denke, in 1 bis 2 Jahren ist das üblicher Standard in den Haushalten. Möchte ich dann noch 2D Aufnahmen machen oder das 3D Erlebnis geniessen?

2D denn für mich ist 3D meistens eher Tortur als Genuss, da ich immer probiere mit den AUgen auf etwas scharf zu stellen, es aber nicht funktioniert, da es nunmal scharfe und unscharfe Bereiche in einem Bild gibt und das ist auch gut so!

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...

Also, wer bisher Motive mit hochöffnenden Objektiven freistellen wollte, wird an 3D nicht freiwillig vorbeikommen. Der Rest der Fotoenthusiasten vermutlich ebensowenig.

 

...

Hallo tom-tom

 

Du sprichst da etwas (für mich) sehr interessantes an: welchen Einfluss wird 3-D (Kino, Fernsehen, Fotografie) auf die Bildästhetik haben?

 

Stereo-sehen ist nicht der einzige Tiefen-Hinweis, den unser Hirn auswertet, um aus dem 2-D Retina Bild ein 3-D Bild zu rechnen. 2-D Fotografen (wie auch Maler) müssen also die anderen Tiefen-Informationen in ihre Bilder einarbeiten: konvergierende Linien, Blau-Verschiebung, Luft-Perspektive, Überlagerung, etc. Aber diese spielen (außer der Überlagerung) eher im Fern-Bereich eine Rolle.

 

Im Nah-Bereich bietet die Fotografie geringe Schärfentiefe als zusätzliches Gestaltungsmittel, mit dem sich der Eindruch von räumlicher Tiefe erzielen lässt. Dieses Mittel ist inzwischen so weit verbreitet, dass es sogar in Computer-generierten Filmen simuliert wird, wo es eigentlich nicht nötig wäre. Wird die Bedeutung dieses Gestaltungsmittels mit 3-D abnehmen? Ich halte es (ebenso wie Du) für sehr wahrscheinlich.

 

Kolja

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vorweg: ich habe überhaupt nichts gegen 3D - allerdings mag ich es mir ungern anschauen. Das hat einige Gründe:

 

1) die Perspektive ist nach wie vor nicht frei, sondern von der Kamera vorgegeben; ein seitlicher Standpunkt des Betrachters zur Bildmitte resultiert in einer Verschiebung der Parallaxen - systematischer Fehler, der mir sauer aufstößt

 

2) eine 3D Darstellung wird auch nur mit einer recht "großen" Schärfentiefe überhaupt Sinn ergeben, dann auch nur von stereoskopisch sehenden einwandfrei erfaßt - dadurch wird die künstlerische Freiheit eher eingeschränkt als erweitert

 

Daraus resultiert für mich, weil ich ja auch schon tolle 3D Aufnahmen gesehen habe, das Medium 3D Fotografie zu einer Ergänzung, aber niemals zum Ersatz der bislang verbreiteten zweidimensionalen Darstellung.

 

Es gibt in der Kunst den Maler oder Bildner genauso wie den Bildhauer oder Gestalter; manche sind beides in Personalunion, andere ergänzen sich dabei in Teams, viele "können" nur das eine oder andere - alle haben recht! :)

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:D

 

 

= Doppelte Kosten=Unbezahlbar. Für mich finde ich ein gutes 2D System besser als ein schlechteres 3D-System.

 

 

2D denn für mich ist 3D meistens eher Tortur als Genuss, da ich immer probiere mit den AUgen auf etwas scharf zu stellen, es aber nicht funktioniert, da es nunmal scharfe und unscharfe Bereiche in einem Bild gibt und das ist auch gut so!

 

Die Kamera ist eben nicht unbezahlbar. Sony hat ein solches Gerät gerade in der handycam Preisklasse vorgestellt, JVC hat ebengleiches technisches Prizip in einem Neuen Modell, wahrscheinlich ist JVC preiswerter.

Panasonic hat auch ein Doppelobjektiv, dessne Bild jedoch auf einen Sensor abgebildet wird.

hast Du schon mal 3D mit einer shutter Brille betrachtet? Damit entfällt das Problem. 3D ist einfach als 3D sichtbar.

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3D? 4D? 5D?

Ich sehe in 3-D nur einen kurzfristigen Hype. Den gab es schon vor 100 Jahren, vor 70 Jahren, vor 50 Jahren, vor 20 Jahren und jetzt wieder. Durchgesetzt hat es sich bisher nicht, warum sollte es jetzt so sein? Es ist mal ganz interessant, auf Dauer aber nervig.

Ich habe neulich gelesen, dass bei 3-D Filmen im Kino nahezu 30% der Zuschauer gerade bei schneller Bildbewegung schlecht/übel/unwohl etc. wird und dass die Kinoindustrie entweder Reisetabletten verteilen sollte, ansonsten würde sich eine Technik, bei der 30% der Kunden schlecht wird, wohl kaum durchsetzen. Ok, vielleicht ein wenig übertrieben, da ist aber was dran.
Der Effekt ist wohl der Gleiche wie bei "Seekrankheit" nur umgekehrt. Die Infomation von Gleichgewichtssinn im Innenohr und optischer Wahrnehmung stimmen nicht überein - Folge: es geht einem nicht gut.

Was mich an 3D am meisten stört. Die "Über-"plastische Darstellung. Also ganz ehrlich, wenn ich mit meinen eigenen Augen schaue, sehe sieht die Natur nicht so extrem "3D", wie auf 3D-Fotos und 3D-Filmen. Ich empfinde die Tiefenwirkung oft als zu extrem. Und dann ist wieder fast alles scharf. So sehe ich nicht.

Zum Thema Fotografie. 3D-Optiken. Ja super. Wir kaufen uns Festbrennweiten, lichtstark und teuer. Schon mal die "3D-Optiken" gesehen?
Wenig lichtstark, optische Leistung - naja. Wie sähe eine 3D-Optik aus, die die gleiche Qualität wie ein normales Objektiv bei gleicher Lichtstärke hätte? Wahrscheinlich so groß, wie 2 normale Objektive, oder? Und wie sähe die Kamera dazu aus? 2 Sensoren? Warum geben wir wegen 3D unseren Qualitätsanspruch auf einmal aus.

Warum führt das technisch schlechteste Foto mit dem uninteressantesten Motiv dazu, dass Betrachter staunen? Weil es neu ist, weil es anders ist.

Für mich im Augenblick: Effekthascherei. Wieder mal. Die Industrie sucht immer wieder nach neuen CashCows und diesmal haben sie meiner Meinung mal wieder tief in die Mottenkiste gegriffen, weil ihnen langsam nichts mehr einfällt. Statt bestehende Techniken und Technologien einfacher und nutzbarer zu machen (siehe Apple ;-), wird immer wieder eine "neue" Sau durchs Dorf getrieben.

Nur meine vollkommen unmaßgebliche und persönliche Meinung. Ich versuche lieber weiter sehen zu lernen, damit ich die richtigen und interessanten Dinge in 2D abbilden kann. Und bis ich das so einigermaßen gut kann, wird wahrscheinlich die Industrie 3D wieder mal ausgegraben haben und dann könnte ich mich ja damit immer noch beschäftigen. Wer weiß.

Und bis dahin: 3D wird sich, wenn mein Röhrenfenrseher (endlich!) mal den Geist aufgibt, sicher als Funktion in einem neuen Flachbildfernseher zu den anderen 700-1000 ungenutzen Funktionen gesellen, die heutige Geräte so mit sich bringen. Ich hab im Wohnzimmer noch nicht mal Dolby-Surround, sondern nur schnickschnackloses Stereo. Durch mein Wohnzimmer muss auch kein Hubschrauber fliegen. Im Kino kann er das gerne tun. Da paßt er auch rein. ;-)

Und davon mal abgesehen: Die Filme der letzten Jahre sind so schlecht, dass ich letztes Jahr 2x im Kino war. Davon 1x zuviel. Und bei beiden Filmen wäre 3D vollkommen über gewesen.

Gruß,

Jens

bearbeitet von jmschuh
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Die Kamera ist eben nicht unbezahlbar...

...sondern hat einfach eine miese Bildqualität.

 

Lass mich mal rechnen:

Für eine 3D-Cam GLEICHER Qualität bruacht man:

2 x Kamera (Sensor Objektiv CPU) + mehr Rechenleistung zur Verrechnung. Ergiebt doppelter Preis + ein bischen was.

 

Das Pana 3D Objektiv macht ja auch Bilder mit geringerer Auflösung als die 2D Objektive, ist also von der Bildqualität eindeutig unterlegen.

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du musst doch gar nicht slbst rechnen. die kameras gibt es doch bereits auf den herstellerseiten und den ces pressemeldungen.
3D-Fotokameras? :eek:

 

Ja schön, dann warten wir, bis sie "unsere" Probleme in den Griff bekommen.

Denn "wir" brauchen mindestens und unbedingt 0,01s AF, ISO 12800 rauschfrei und ganztägigen, fehlerfreien Verfolgungs-AF.

...nur dann halt eben in 3D.

...und natürlich 3D-Fotopaier und –Monitore.

 

Ich hab noch nie Fotos am FS gezeigt. Warum auch?

 

Oder sprichst Du jetzt von Video, also "ausschließlich" Video?

 

Dann solltest Du den Threadtitel andern lassen. ;)

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Hat einer der hier diskutierenden Kollegen denn schon einmal in 3D fotografiert und kennt die damit verbundenen Probleme?

 

Es gibt bekannte Ursachen dafür, daß den Leuten schlecht wird und Jens hat schon die meisten Gründe dagegen zusammengefasst. Es gehört schon etwas mehr dazu als nur die Kamera irgendwie drauf zu halten und zu drücken. Aber das ist ja bei uns Enthusiasten hier im Forum auch nicht anders.

 

Will sagen: es haben eigentlich alle irgendwo irgendwie Recht, je nach Perspektive. Ich teile allerdings auch die Ansicht, daß sich das 3D Fotografieren nicht zum Volkssport entwickeln wird - dazu müssten einige Hürden genommen werden (z.B. die zwangsweise Verwendung von diesen dämlich Brillen beim Zuschauen).

 

Ich fotografiere schon seit einiger Zeit mit zwei modifizierten Canon IXUS 100 im Doppelgespann und habe mit dem neuen Panasonic Objektiv geliebäugelt. Es liefert aber bei weitem nicht das, was ich mit den Billigknipsen heute schon erreichen kann bzw. nur sehr eingeschränkt.

 

Also: werft bitte eure Objektive nicht weg :D - die Revolution lässt auf sich warten!

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SlashCAM: Digital Video online

 

hier finden sich die neuen 3 d kameras einiger hersteller in den newsmeldungen auf der startseite.

ich habe den eindruck, dass das so noch gar nicht bekannt ist.

 

und schliesslich wissen wir, dass video und fotokameras längst gemerged sind und dass wir in wechselobjektivsystemen alle funktionen erhalten, die es in fixobjektivsystemen auch gibt.

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Hallo!

 

Ich finde "Rapunzel neu verföhnt" und "Avatar" echt super !!!

Da tauche ich gerne ein in die 3D Welt.

 

Aber zu Hause, mit Amateurwerkzeug und Amateurwissen ...:(... 3D... full HD ... wenige werden da brauchbare Ergebnisse erzielen.

 

3D auf ein digitales Medium knallen, das ist ja keine Kunst.

Aber diese Daten menschengerecht zubereiten und servieren, da werden viele scheitern.

 

Dazu kommt, dass man 3D nur mit Hilfsmittel betrachten kann.

Ein Fotobuch kann ich so nebenbei ansehen, da braucht es keine Helferlein.

 

Ich habe bei 3D TV immer noch den Eindruck, dass die Ebenen wie Pappkameraden wirken. Ich erkenne schon die Tiefe, aber die Körper wirken flach.

 

Ich halte es wie jimschuh, ein Hype.

Wenige Könner werden hier punkten, aber ich sehe schon bei vielen Hobbyfilmern, dass sie mit full HD überfordert sind.

 

lg Peter

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All Jene, die ihre guten alten ÜBERFLÜSSIGEN 2-D MFT Linsen jetzt noch schnell loswerden wollen, bitte PN an mich. Viel geb ich nicht mehr, aber man ist ja kein Unmensch...

 

Ansonsten frage ich mich, warum nach der Einführung anno 1841 die 3D Fotos ausgerechnet jetzt in 2011, also 170 Jahre später, zum Durchbruch kommen sollten?

 

Einen kleinen Boom hatte nach der Erfindung von 3D wohl die Anwendung in der erotischen Fotografie (in Hinterzimmern).

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Statt bestehende Techniken und Technologien einfacher und nutzbarer zu machen (siehe Apple ;-), wird immer wieder eine "neue" Sau durchs Dorf getrieben.

 

Darüber ließe sich sehr gut streiten :D - aber in allen anderen Punkten stimme ich voll und ganz mit dir überein. Ich denke zwar, dass dieser ganze 3D-Boom nicht spurlos an uns vorbeigehen wird und uns bis zu einem gewissen Grad in Zukunft immer begleiten wird, aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird - und meiner Meinung nach köchelt 3D im Augenblick noch ziemlich.

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3D Aufnahmen konnte man schon immer spielend einfach mit einer normalen Kamera machen. Nur bei bewegten Motive braucht man eine echte 3D Kamera wobei es dabei ein spezielles Objektiv für eine normale Kamera genauso tut. Die Auflösung ist dann zwar nur noch halb so hoch aber Auflösung ist das was die meisten Kameras ausreichend haben.

Wenn es sich bis jetzt noch nicht durchgesetzt hat wird sich das in der Zukunft auch nicht größer verbreiten. Auch 3D Fernseher floppen weil es niemals eine nennenswerte Anzahl von 3D Filmen gibt und geben wird.

 

Im Computerbereich bei den Spielen gibt es 3D mit Shutterbrillen schon seit über 10 Jahren. Da hat man auch nicht das Problem mit dem Content wie bei den Filmen da die 3D Information prinzipiell schon in jedem Spiel vorhanden ist.

 

Und außerdem wir schreiben das Jahr 2011 und viele fotografieren immer noch S/W :D:D:D

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3D Aufnahmen konnte man schon immer spielend einfach mit einer normalen Kamera machen. Nur bei bewegten Motive braucht man eine echte 3D Kamera wobei es dabei ein spezielles Objektiv für eine normale Kamera genauso tut. Die Auflösung ist dann zwar nur noch halb so hoch aber Auflösung ist das was die meisten Kameras ausreichend haben.

Wenn es sich bis jetzt noch nicht durchgesetzt hat wird sich das in der Zukunft auch nicht größer verbreiten. Auch 3D Fernseher floppen weil es niemals eine nennenswerte Anzahl von 3D Filmen gibt und geben wird.

 

Im Computerbereich bei den Spielen gibt es 3D mit Shutterbrillen schon seit über 10 Jahren. Da hat man auch nicht das Problem mit dem Content wie bei den Filmen da die 3D Information prinzipiell schon in jedem Spiel vorhanden ist.

 

Und außerdem wir schreiben das Jahr 2011 und viele fotografieren immer noch S/W :D:D:D

 

Meine letzten Entwicklungen aus/in 2011 waren in der Tat SW, Rollei IR.

 

Ansonsten wäre schon noch zu bemerken, dass sich die displays weiterentwickelt haben. Neben den sehr guten shutter Brillen Verfahren soll in 2011 auch das Verfahren sehr gut werden, mit dem man 3 D sehr gut ohne Brille betrachten kann. Das wird die Akzeptanzschwelle weiter senken.

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Die 3D-tauglichen Fernseher floppen ja auch nicht; im Gegenteil verkaufen sie sich sehr gut. Es ist absehbar, dass in Zukunft ein immer größerer Teil aller Fernseher 3D-tauglich sein wird, sodass dem Käufer nur noch die Frage zu beantworten bleibt, ob er sich 3D-Brillen dazu kauft. Allerdings sind auf der CES schon die ersten Modelle zu sehen, die keine Brillen mehr benötigen.

 

3D-Papierbilder, die man ohne Brille betrachten kann, gibt es auch schon (von Fuji); die Bilder können sogar vor Ort geprintet werden.

 

Ob 3D nun allerdings die Bildästhetik bestimmen wird, ist eine ganz andere Frage. Ich glaube nicht daran. Warum war denn beispielsweise die Malerei stets populärer als die Bildhauerei? 3D wird sich etablieren und aus der Nischenexistenz heraus kommen, in der es für viele Jahrzehnte überlebte, aber es wird nicht alle Medien im Sturm erobern. Die 2D-Fotografie und die Abbildung mit geringer Schärfentiefe wird bleiben.

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Die 3D-tauglichen Fernseher floppen ja auch nicht; im Gegenteil verkaufen sie sich sehr gut.

Glaube ich nicht. Es werden ganz sicher wesentlich mehr 2D Fernseher verkauft als die par 3D Fernseher.

Und der tatsächlich interessierte wird sich vielleicht fragen ob er nicht lieber auf die brillenlose Technik warten sollte.

Irgendwann bekommt man die 3D Funktion vielleicht untergeschoben aber der Kunde nutzt sie mangels Content sowieso nicht und hat sie auch nicht bewusst gewählt.

3D-Papierbilder, die man ohne Brille betrachten kann, gibt es auch schon (von Fuji); die Bilder können sogar vor Ort geprintet werden.

Wie groß sind die, was kosten die und geht es auch ohne Fuji Kamera?

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3D ist für Einzefälle sicherlich mal ganz nett. Aber der Effekt schleift sich rasch ab und nervt dann ziemlich schnell - so, wie übertrieben HDR-Bilder.

 

3D-Fernseher sind ja fast schon ein Muss, aber eines, das die Industrie dem Kunden aufnötigt. Ich habe mir gerade ein neues TV-Gerät gekauft und bin an diesem Feature nicht vorbeigekommen weil nur die billigsten Geräte auf diesen Zusatz verzichten und die Verkäufer all zu gerne diesen Hype predigen.

 

Im Kino habe ich mir Avatar angeschaut - und ich fand's ganz lustig, bin aber jetzt nicht gerade wild auf solche Filme.

 

Richtig super fand ich das nur bei einem Film über die Weltraumstation ISS im IMax-Kino (hieß das, glaube ich, wurde in München leider wieder zugemacht).

 

Ich denke: durchsetzen wird sich 3D auch in diesem Anlauf nicht, nur als Randerscheinung und gelegentlicher Gag mitlaufen.

 

Grüße

Lumix

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Glaube ich nicht. Es werden ganz sicher wesentlich mehr 2D Fernseher verkauft als die par 3D Fernseher.

Allein Samsung hat aktuell 17 3D-Modelle im Sortiment, also mehr als „ein paar“. Ab 200 Hz ist es nicht weiter schwer und auch nicht teuer, die 3D-Funktionalität einzubauen – wenn man die Software einmal entwickelt hat, macht es Sinn, möglichst viele Modelle damit auszustatten. Der Konsument kauft sich den Fernseher vielleicht nicht speziell deshalb, weil er damit 3D-Filme sehen will, aber die Funktionalität ist nun mal im Preis mit drin. Ab der gehobenen Mittelklasse ist 3D zunehmend etwas, das (außer den Brillen) zum Ausstattungsstandard zählt, ob man es nun will oder nicht. So wie man auch immer mehr Tuner und HDMI-Schnittstellen bekommt, ob man sie nun braucht oder nicht. Und das wird bald auch für die niedrigeren Preisklassen gelten.

 

Bei den Fernsehern, die keine Brille benötigen, ist das noch anders; die sind aufwendiger zu produzieren als Geräte ohne diese Technologie und werden sich daher erst einmal nur beim harten Kern der 3D-Liebhaber durchsetzen.

bearbeitet von mjh
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