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Bei Sony gibt es keine Objektive mit offenerer Blende als f/2.8 die mit Telekonverter funktionieren.

Der Viltrox TC-2.0X für Sony kann  zwar mit dem Viltrox 135 mm mit f/1.8 verwendet werden, jedoch ist die Bildqualität dann schlecht und statt f/3.6 wird f/5.6 angezeigt.

Es sieht so aus, als ob bei den Sony-Telekonvertern die Blende auf f/2.8 beschränkt wäre. 

Ist das bei den anderen Marken auch so?

Ist das eine physikalische/optische Limitierung? - der Lichtkegel wird ja bei lichtstärkeren Objektiven breiter und der Telekonverter ist recht klein und schmal. 

 

 

 

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Die Kompatibilitätslisten für Canon EF und Nikon F Telekonverter enthalten Objektive mit Lichtstärke f/2.0. Lichtstärkere Objektive mit Konvertereignung haben beide nicht. Wäre der Durchlass ein beschränkender Faktor, müsste man Nikon Z mehr zutrauen als Sony FE, aber sicher nicht Nikon F. Wenn die Sony Kamera bei einem Objektiv mit Lichtstärke f/1.8 und 2x Konverter f/5.6 anzeigt, dann ist das willkürlich, denn die Kamera kann ja die Lichtstärke nicht messen. Sie bekommt sie vom Grundobjektiv mitgeteilt und multipliziert sie mit dem entsprechenden Faktor. Oder in diesem Fall eben nicht.

Ausprobieren kann ich es nicht, da mein 135mm f/1.8 für Nikon F keine Konverter mit vorspringender Linse akzeptiert.

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Fujifilm bietet mit dem Fujifilm Fujinon XF 200mm F2.0 R LM OIS WR ein solches Objektiv an, das inklusive eines passenden 1.4×-Telekonverters genutzt werden kann.

Von einer grundsätzlichen physikalischen Limitierung würde ich daher nicht ausgehen. Wahrscheinlicher ist, dass in deinem Fall etwas nicht korrekt von der Kamera bzw. der Firmware interpretiert wird.

Entsprechend findet man auf Flickr auch zahlreiche Beispielbilder, die mit dem Fujifilm-Objektiv inklusive Telekonverter aufgenommen wurden und eine effektive Blendenöffnung von F2.8 zeigen.

Antwort auf deine Frage: Nein — es gibt offensichtlich kein physikalisches Limit, das grundsätzlich verhindert, dass Objektive mit einer Blendenöffnung kleiner als F2.8 in Verbindung mit einem Telekonverter verwendet werden können.

 

bearbeitet von Richi Foto
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Auch interessant - Funktionsweise eines Telkonverters.

Im Endeffekt ist ein Telekonverter nur ein optischer Crop. - meine Schlußfolgerung daraus wäre.

a.) Das Viltrox 135mm passt mit seinem Bildkreis an der Hinterlinse nicht zum Telekonverter und die F5.6 stimmen, dann wäre jedoch auch die Vergrößerung > Faktor 2 zu erwarten. (eher unwahrscheinlich). Hätte vermutlich dann auch eine Auswirkung auf das Fokussieren auf unendlich oder auf die Naheinstellgrenze. 

b.) Die Firmware gibt etwas falsch weiter. (sehr wahrscheinlich)

 

bearbeitet von Richi Foto
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Leider gibt es im Objektivbereich kaum noch Entwicklungen von Vorsatzkonvertern. Bei MFT verwende ich einen Televorsatz, der aus einem f/1.2 42,5 mm ein f/1.2 76.5 mm generiert mit kaum messbarem Licht- und Qualitätsverlust. Mit dem f/1.8 75 mm funktioniert der Vorsatz ungenügend. Bei TC (hinten) ist  ein Lichtverlust zu beklagen, der jedoch nicht immer exakt identisch ist, sondern bei TC 1.4 um eine Blende und TC 2.0 um zwei Blenden.

bearbeitet von sardinien
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vor 8 Stunden schrieb tengris:

Die Kompatibilitätslisten für Canon EF und Nikon F Telekonverter enthalten Objektive mit Lichtstärke f/2.0. Lichtstärkere Objektive mit Konvertereignung haben beide nicht. Wäre der Durchlass ein beschränkender Faktor, müsste man Nikon Z mehr zutrauen als Sony FE, aber sicher nicht Nikon F. Wenn die Sony Kamera bei einem Objektiv mit Lichtstärke f/1.8 und 2x Konverter f/5.6 anzeigt, dann ist das willkürlich, denn die Kamera kann ja die Lichtstärke nicht messen. Sie bekommt sie vom Grundobjektiv mitgeteilt und multipliziert sie mit dem entsprechenden Faktor. Oder in diesem Fall eben nicht.

 

Ich habe ja das Viltrox 135 selbst nicht. Der Konverter hat eine Elektronik und ich hatte mal gehört, dass dieser die Multiplikation macht. Hmm. In der Tat wäre aber viel einfacher von der technischen Umsetzung wenn das die Kamera macht. Laut Viltrox liegt es an irgendeiner Beschränkung von Sony.

Dieser Viltrox TC funktioniert übrigens auch mit dem Sigma 105/2.8 DG DN, für welches es von Sigma für L-Mount einen Konverter gibt. Für Sony dürfen sie nicht. Hier bei Sony mit Viltrox Konverter wird mit dem 105er aber nicht Brennweite und Blende multipliziert. Die Kamera kriegt es also nicht mit.

vor 1 Stunde schrieb Richi Foto:

Fujifilm bietet mit dem Fujifilm Fujinon XF 200mm F2.0 R LM OIS WR ein solches Objektiv an, das inklusive eines passenden 1.4×-Telekonverters genutzt werden kann.

Von einer grundsätzlichen physikalischen Limitierung würde ich daher nicht ausgehen. Wahrscheinlicher ist, dass in deinem Fall etwas nicht korrekt von der Kamera bzw. der Firmware interpretiert wird.

 

 

Die Limitierung könnte ja bei Fuji bei 2.0 sein, würde ich daher nicht ausschließen.

vor 33 Minuten schrieb Richi Foto:

Auch interessant - Funktionsweise eines Telkonverters.

Im Endeffekt ist ein Telekonverter nur ein optischer Crop. - meine Schlußfolgerung daraus wäre.

a.) Das Viltrox 135mm passt mit seinem Bildkreis an der Hinterlinse nicht zum Telekonverter und die F5.6 stimmen, dann wäre jedoch auch die Vergrößerung > Faktor 2 zu erwarten. (eher unwahrscheinlich). Hätte vermutlich dann auch eine Auswirkung auf das Fokussieren auf unendlich oder auf die Naheinstellgrenze. 

b.) Die Firmware gibt etwas falsch weiter. (sehr wahrscheinlich)

 

Viltrox sagt, dass Sony auf 2.8 brschränkt ist, jedoch ist unklar ob Hardware oder Software.

vor 5 Minuten schrieb sardinien:

Leider gibt es im Objektivbereich kaum noch Entwicklungen von Vorsatzkonvertern. Bei MFT verwende ich einen Televorsatz, der aus einem f/1.2 42,5 mm ein f/1.2 76.5 mm generiert mit kaum messbarem Licht- und Qualitätsverlust. Mit dem f/1.8 75 mm funktioniert der Vorsatz ungenügend. Bei TC (hinten) ist  ein Lichtverlust zu beklagen, der jedoch nicht immer exakt identisch ist, sondern bei TC 1.4 um eine Blende und TC 2.0 um eine Blende.

Ich habe einen alten TCon17 (1.7fach) Vorsatzkonverter der auch etwa Faktor 1.4 Licht verschluckt.

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vor 9 Stunden schrieb tengris:

Sie bekommt sie vom Grundobjektiv mitgeteilt und multipliziert sie mit dem entsprechenden Faktor.

vor einer Stunde schrieb benmao:

Der Konverter hat eine Elektronik und ich hatte mal gehört, dass dieser die Multiplikation macht.

Stimmt. Die obige Aussage von mir war vermutlich so nicht korrekt, obwohl das kein Hersteller so genau offenlegt. Jedenfalls gibt es Kombinationen, wo das nicht funktioniert. Zum Beispiel bei gemischten OM / Lumix Bestückungen.

Das ist aber meines Erachtens ein Nebenaspekt und wäre mit einem Firmwareupdate bei Kamera und/oder Konverter zu beheben. Die Kernaussage ist, dass die optische Qualität nicht entspricht.

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vor 3 Stunden schrieb benmao:

Die Limitierung könnte ja bei Fuji bei 2.0 sein, würde ich daher nicht ausschließen.

Ja und die Limitierung durch das Bajonett ist bei Nikon Blende 0.7 und bei Sony 0.8 usw. alles nicht relevant weil ein Objektiv bei dem ein Telekonverter sinnvoll ist, eine lange Brennweite aufweist, welche du wiederum in diesem Lichtstärkenbereich nicht tragen oder bezahlen willst. Also was soll die Diskussion - das ist wieder der Sack Reis in China der umfällt. Viel relevanter ist da ob der TC für den Brennweitenbereich geeignet ist - was ja nicht so zu sein scheint bei dem genannten Viltrox (schlechte Bildqualität) und falsche Information an die Kamera. Die Aussage nicht kleiner als 2.8 lässt eher Rückschlüsse auf eine nicht vermarktbare Bildqualität zu, als etwas anderes.

bearbeitet von Richi Foto
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Am 29.1.2026 um 22:01 schrieb benmao:

Bei Sony gibt es keine Objektive mit offenerer Blende als f/2.8 die mit Telekonverter funktionieren.

Der Viltrox TC-2.0X für Sony kann  zwar mit dem Viltrox 135 mm mit f/1.8 verwendet werden, jedoch ist die Bildqualität dann schlecht und statt f/3.6 wird f/5.6 angezeigt.

Es sieht so aus, als ob bei den Sony-Telekonvertern die Blende auf f/2.8 beschränkt wäre. 

Ist das bei den anderen Marken auch so?

Ist das eine physikalische/optische Limitierung? - der Lichtkegel wird ja bei lichtstärkeren Objektiven breiter und der Telekonverter ist recht klein und schmal. 

Es mag so aussehen, dass es eine Beschränkung der Sony-Telekonverter gäbe, nur gibt es dafür keinen Hinweis und die tatsächlichen Auslegungen sprechen dagegen. Die optische Konstruktion der Telekonverter ist physikalisch durchaus auch für größere Blenden geeignet, die erreichbare Qualität ist immer abhängig vom jeweiligen Objektiv und dessen Konstruktion. Bei sehr lichtstarken Objektiven ist es immer sinnvoll, wenn die entsprechenden Auslegungen gegenseitig berücksichtigt werden, gerade wenn es um die optische Konstruktion geht ist dies für die Frage der generellen Unterstützung sogar zwingend. Das Sony 50-150 ist ein Beispiel dafür, dass hier durchaus auch Abwägungen stattfinden müssen, was nun tatsächlich Priorität hat (in dem Fall offensichtlich nicht die TK-Unterstützung, das hat aber nichts mit der Blende zu tun). 

Was die anderen Fragen angeht, allgemeingültige physikalische Limitierungen gibt es in diesem Leistungsbereich nicht, und andere Hersteller bieten auch Telekonverter für Objektive mit größerer Lichtstärke an. 

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vor 2 Stunden schrieb Richi Foto:

Die Aussage nicht kleiner als 2.8 lässt eher Rückschlüsse auf eine nicht vermarktbare Bildqualität zu, als etwas anderes.

Was soll das bringen? Eine "nicht vermarktbare Bildqualität" haben sie spätestens dann, wenn es möglich ist, eine unerwünschte Kombination an die Kamera anzusetzen. Was offensichtlich der Ursprung der Diskussion war. Da nützen Tricksereien mit der Blendenanzeige gar nichts. Ich würde eher drauf wetten, dass mit dem nicht auszuschließenden Erscheinen eines konvertertauglichen Objektives mit f/2 ein Firmwareupdate für die neuesten Kameras kommt, damit diese die Blende korrekt anzeigen.

Ah ja, "nicht vermarktbare Bildqualität". Das erinnert mich an den Vivitar 3x Konverter, den ich in den Achtzigern einmal kurz ausprobiert habe. Gruselig das Ding.

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Hallo @benmao

Am 29.1.2026 um 22:01 schrieb benmao:

Ist das bei den anderen Marken auch so?

Bei Canon kann ich Dir das bestätigen. Ich habe einen 1,5x-TK von Kenko für EF. Dieser rechnet keine Blende um, sondern leitet die Signale vom Objektiv einfach weiter (hat durchaus seinen Vorteil, weil solche Rechner-Spielereien auch eine Quelle von Inkompatibilitäten sein können). Da habe ich das am EF Sigma 105/2.8 beobachtet. Dein TK war recht nützlich, indem er die korrekten Exif-Daten ermittelt hat, und von sich aus die Blende limitiert hat. Auf diese Weise vermeidet er eine Beeinträchtigung der Bildqualität durch Licht, das nicht den gewünschten Weg nimmt.

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