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Man ist auch nicht mehr durch die Mechanik bei der Anordnung der Bedienelemente beschränkt. Deshalb könnte man doch auch wieder ein Kameragehäuse von Colani entwerfen lassen und bauen.

Bin nicht sicher ob er der richtige wäre...einfach Ecken schleifen ändert selten die Funktionalität.

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Ich habe einen Würfel in der Schublade liegen, die Rollei SL2000. Sie ist die unergonomischste Kamera, die ich je hatte. 

 

 

da sind wir nicht weit voneinander entfernt ;)

 

Aber die Probleme der Kamera waren vor allem dem Filmformat geschuldet, was bei einer Digitalkamera nicht der Fall wäre

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da sind wir nicht weit voneinander entfernt ;)

 

Aber die Probleme der Kamera waren vor allem dem Filmformat geschuldet, was bei einer Digitalkamera nicht der Fall wäre

 

Das Hasselblad Konzept des Würfels, an den man an 6 Seiten etwas andocken konnte, war genial - zu Analogzeiten! Aber braucht man das heute in der  digitalen Bluetooth/WiFi online Ära denn noch. Das meiste, was damals nur per Hardware möglich war, wird heutzutage doch per App erledigt - also an mehr als nur 6 virtuellen Ebenen.

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Ich finde auch ein quadratisches Bildformat viel ansprechender. Das Hasselblad System war schon genial, man müsste es nur an die aktuellen Möglichkeiten anpassen.

 

Leider gibt es in den ergonomischen Formen heute nichts zu kaufen. Deshalb überlege ich sogar seit einiger Zeit, wie man eine ergonomische Kamera selber bauen könnte. Es gibt 3D Drucker mit denen man vielleicht etwas herstellen könnte. Ein Kamera Rig mit Anbauten wäre eine leider grosse und schwere Lösung. Wenn man einen möglichst nackten Backstein als Gehäuse nimmt, wäre noch Platz für Anbauten, ohne dass alles zu klobig wird.

Für mich wäre wichtig, ein bequemer Griff für die linke Hand mit Auslöser und ein besseres Display (z.B. 5" mit Lichtschacht) von oben einsehbar.

bearbeitet von doc brown
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Das Hasselblad Konzept des Würfels, an den man an 6 Seiten etwas andocken konnte, war genial - zu Analogzeiten! Aber braucht man das heute in der  digitalen Bluetooth/WiFi online Ära denn noch. Das meiste, was damals nur per Hardware möglich war, wird heutzutage doch per App erledigt - also an mehr als nur 6 virtuellen Ebenen.

 

 

Nun, ich fände es sexy, wenn ich auf der einen Seite (links oder rechts) einen Griff meiner Wahl anbringen könnte (Grössen- und Formauswahl), auf der anderen ein Speichermodul (zB mit einem, oder zwei Kartenslots, WLAN Übertragung oder was auch immer)

 

Oben oder hinten ein Display, oder einen Sucher meiner Wahl (wer sagt denn, dass es immer nur einen einzigen Monitor geben muss? Wäre doch nett, wenn man sich das customizen könnte), unten eine Schiene fürs Stativ und das Modul "Blitzschuh"

 

Das Sensorrückteil erwähne ich nichtmal mehr ;) ... wäre aber nett, wenn man so einfach mal den Sensor tauschen könnte (oder halt den kaufen, den man braucht)

 

Wie gesagt, in der Zeit der schnellen Veraltung, ist das Konzept wohl nicht mehr sinnvoll .... aber ich fände es toll :) .. man wird doch träumen dürfen (bezahlbar ist allerdings vermutlich etwas anderes ;) )

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Hinten sollte man den Akku montieren können, als Gegengewicht zum Objektiv, damit die Kamera wieder ausgewogen ist. Den könnte man dann auch genauso leicht tauschen, wie bei einem Camcorder.

Hattet Ihr schon einmal, dass der Akku sich in dem Schacht verklemmt und nicht mehr heraus kam? :eek:

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Mir würde der auswechselbare Sensor gefallen, aber wie kriegt man dann die passenden Objektive dran?

Hat aber nix mit Ergonomie zu tun. Da Fotografie nur ein Hobby ist, sind für mich die technischen Randbedingungen wichtiger als die Ergonomie, also brennweite, Sensorgrösse oder System vs Fixobjektiv. Ich habe mit Handgriffen wenig Probleme, sogar wenn sie fehlen (zB das PL100-400 an der EM10 ohne Zusatzgriff geht eigentlich ganz ok). Auch ohne half-case...

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@ kirschm:
Nicht direkt, aber das Problem mit den Akkus kommt leider öfter vor und extern kann er in keinem Fall klemmen. Zudem finde ich es unpraktisch unten am Boden hinter einer Klappe den Akku heraus zu klopfen, wenn dort etwas montiert ist, wie z.B. das Stativ, Blitzschine etc. und sowas gehört auch zu Ergonomie.

@ wasabi65:
Schau mal bei Hasselblad, welche Sensoren es für die auch älteren Kameras gibt.

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@ kirschm:

Nicht direkt, aber das Problem mit den Akkus kommt leider öfter vor

Zumindest dieses Problem ist aber klar eingrenzbar und vermeidbar. Entweder sind es aufgeblähte Ramsch-Akkus oder aufgeblähte misshandelte Originalakkus. Es macht Sinn, ein solches Akku-Bläh-Thema komplett aus einem Ergonomiethread zu verbannen.

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Euer Traum von der zusammengestückelten Kamera hat nichts mit Ergonomie zu tun.

 

Wechselteile werden idR. nach optimalem Wechsel und guter Passgenauigkeit konstruiert, nicht nach guter Bedienbarkeit des Gesamtsystem.

 

Die Hasselblad-verträumten Erinnerungen beziehen sich auf eine große, sperrige Kamera, die nicht für Äktschn genutzt wurde und die einen Koffer für das Zubehör brauchte.

 

Ergonomie ist Gegenwart, nicht gute alte Zeit! Und man erreicht sie nicht durch eine Fülle von Anbauteilen.

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Inzwischen sollte eine Kamera auch für den Benutzer Video tauglich sein, nicht nur von der technischen Möglichkeit her. Dazu habe ich schon merkwürdige Konstruktionen gesehen:

Wie kann man so eine Konstruktion transportieren? Ich habe das Gefühl, dass Kameraleute beim Filmen mehr Wert auf gutes Handling legen. Könnte man das nicht auch beim Fotografieren gebrauchen und davon etwas übernehmen (nein, nicht solche sperrigen Anbauteile)?

Oder anders herum: Es gibt sicherlich auch Videokameras/Camcorder mit denen man genauso gut Fotografieren kann.
 

bearbeitet von doc brown
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Nun, ich fände es sexy, wenn ich auf der einen Seite (links oder rechts) einen Griff meiner Wahl anbringen könnte (Grössen- und Formauswahl), auf der anderen ein Speichermodul (zB mit einem, oder zwei Kartenslots, WLAN Übertragung oder was auch immer)

 

Oben oder hinten ein Display, oder einen Sucher meiner Wahl (wer sagt denn, dass es immer nur einen einzigen Monitor geben muss? Wäre doch nett, wenn man sich das customizen könnte), unten eine Schiene fürs Stativ und das Modul "Blitzschuh"

 

(...)

All das kannst Du bei den Kameras mit professionellem Anspruch mit einem Käfig/rig erledigen. Dr hat dann sogar den Vorteil, fast grenzenlose Flexibilität zu ermöglichen - und läßt sich andererseits bei Bedarf rückstandsfrei entfernen.

 

Die Rigs gibt es in allen Größen und Gewichtsklassen. Manche sind so gewaltige Käfige, daß man die Kamera drin suchen muß. Andere bieten weniger als eine Basisschiene, auf der man dann aber mindestens einen Handgriff und ein Mikro rechts oder links befestigen kann.

 

Die sind freilich nicht von Colani überzuckert. Aber dafür funktional.

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Gast User73706

Euer Traum von der zusammengestückelten Kamera hat nichts mit Ergonomie zu tun.

 

Wechselteile werden idR. nach optimalem Wechsel und guter Passgenauigkeit konstruiert, nicht nach guter Bedienbarkeit des Gesamtsystem.

 

Die Hasselblad-verträumten Erinnerungen beziehen sich auf eine große, sperrige Kamera, die nicht für Äktschn genutzt wurde und die einen Koffer für das Zubehör brauchte.

 

Ergonomie ist Gegenwart, nicht gute alte Zeit! Und man erreicht sie nicht durch eine Fülle von Anbauteilen.

Aha?

 

https://youtu.be/SYv_I01QSug

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@ kirschm:

Nicht direkt, aber das Problem mit den Akkus kommt leider öfter vor und extern kann er in keinem Fall klemmen. Zudem finde ich es unpraktisch unten am Boden hinter einer Klappe den Akku heraus zu klopfen, wenn dort etwas montiert ist, wie z.B. das Stativ, Blitzschine etc. und sowas gehört auch zu Ergonomie.

 

 

 

wetten, dass das kein Originalakku war? ;)

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:rolleyes: Ich stelle mir beim Gehäuse eine Zwischenform von Würfel und Kugel vor, mit anatomischen Oberflächen zum Greifen. Dazu frei definierbare Knöpfe und Räder. 3D Konstruktionen am Computer und Drucker sollten doch so etwas erstellen können, sogar individuell für jeden passend.

Bei schweren Objektiven sollte dann dort der Griff sitzen, also am Schwerpunkt.

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Nun ja, der im YouTube Video gezeigte Hasselblad Prototyp bildet nicht gerade das ab, was ich mir unter guter Handhabung vorstelle. Der Griff mag ergonomisch sein, die Kamera ist schlicht und schön, aber daraus erfolgt nicht unbedingt eine gute Bedienung (siehe auch Leica SL). Für mich stellt sich die Frage, wie ich die von mir erwähnten funktionalen Dinge erreichen kann, ohne in das Menü einsteigen zu müssen. Aus dem Konzept erschließt sich das nicht. Nun mag es sein, dass das für Nutzer geeignet ist, die weniger den AF anpassen müssen usw. Für diese Nutzer mag das reichen. Aber nur den Griff auf einer beliebigen Seite anstecken zu können, wäre mir dann doch etwas zu wenig.

bearbeitet von tgutgu
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:rolleyes: Ich stelle mir beim Gehäuse eine Zwischenform von Würfel und Kugel vor, mit anatomischen Oberflächen zum Greifen. Dazu frei definierbare Knöpfe und Räder. 3D Konstruktionen am Computer und Drucker sollten doch so etwas erstellen können, sogar individuell für jeden passend.

 

Bei schweren Objektiven sollte dann dort der Griff sitzen, also am Schwerpunkt.

Da ich als Nutzer eines Kamerassystems häufig das Objektiv wechsele, kann ich mir schwer vorstellen bei jedem Wechsel das Gehäuse anzupassen, weil das ein zusätzlicher Schritt ist. Auch mit schwereren Objektiven sind meine genutzten Kameras, die über einen ausgeprägten Griff verfügen, ermüdungsfrei nutzbar, weil der Griff gut ausgeformt ist und die notwendigen Bedienelemente gut erreichbar sind.

 

Als Idee sicherlich verlockend, ich könnte mir aber vorstellen, dass es noch ein weiter Schritt vom viel versprechenden 3D Modell zu einer praxistauglichen Lösung zu kommen.

bearbeitet von tgutgu
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...was ich mir unter guter Handhabung vorstelle.

Da ich Deine ergonomischen Beiträge sehr schätze (wirklich, ohne Scheiss... dass Ergonomie für mich irrelevant ist, ist ein anderes Thema)... kannste mal ein Bild von Deinen Händen hier posten... mit Grössenvergleich... Geodreieck, Euromünzen, Cola-Dose... jeder mit gleichen Händen, könnte dann alle Deine Tipps blind übernehmen...

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Da ich Deine ergonomischen Beiträge sehr schätze (wirklich, ohne Scheiss... dass Ergonomie für mich irrelevant ist, ist ein anderes Thema)... kannste mal ein Bild von Deinen Händen hier posten... mit Grössenvergleich... Geodreieck, Euromünzen, Cola-Dose... jeder mit gleichen Händen, könnte dann alle Deine Tipps blind übernehmen...

 

Meine Urgrossmutter ist 99 Jahre alt und fotografiert immer noch ohne Brille. Sie liebt Ricola.

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Da ich Deine ergonomischen Beiträge sehr schätze (wirklich, ohne Scheiss... dass Ergonomie für mich irrelevant ist, ist ein anderes Thema)... kannste mal ein Bild von Deinen Händen hier posten... mit Grössenvergleich... Geodreieck, Euromünzen, Cola-Dose... jeder mit gleichen Händen, könnte dann alle Deine Tipps blind übernehmen...

Ich schrieb ja auch nicht nur von Ergonomie, sondern auch von Handhabung. Dass Hände unterschiedlich groß sind, ist klar und deswegen passen Kameras auch unterschiedlich. Meine E-M1II ist z.B. deutlich zierlicher als die G9. Aber die haben die von mir beschriebenen Grundpfeiler dennoch gemeinsam: Trotz unterschiedlicher Größe sind die Bedienelemente gut erreichbar und so zahlreich (ohne zu verwirren, zumindest mich nicht), dass ich genug Möglichkeiten habe, die von mir während des Fotografierens genutzten Funktionen zu erreichen.

 

Die G9 ist mir übrigens etwas zu groß, die Handhabung ist dafür jedoch besser. Die E-M1II liegt mir von der Ergonomie etwas besser in der Hand, ist dafür von der Handhabung für mich nicht so gut. In Summe empfinde ich aber derzeit die G9 als die etwas bessere Lösung für mich.

 

Mit Händegröße hat das also nur bedingt zu tun. Jemand mit großen Händen braucht ggf. ein größeres Gehäuse, aber die Bedienelemente müssen auch dort erreichbar und gut bedienbar sein. Ein Fn3 Knopf an der linken Gehäuseseite nutzt mir beim Forografieren wenig, weil ich mit Links das Objektiv halte.

 

Wenn eine Kamera eine gewisse Größe unterschreitet, fangen natürlich die Kompromisse an, da keine Hand so klein ist und die Bedienelemente nicht unbegrenzt mitschrumpfen können. Dann steht halt Kompaktheit, so wie bei Dir, im Vordergrund.

 

Natürlich gibt es auch Verfechter des minimalistischen Kameradesigns mit möglichst wenig Bedienlementen. Die müssen dann halt damit zurecht kommen, dass bestimmte Funktionen komplexer aufzurufen oder zu erreichen sind. Das passt dann, wenn sie nur wenig dieser Funktionen oder diese nur selten nutzen. Deswegen muss man sich fragen, welche Funktionen man häufig benötigt (aus der Praxis heraus) und ob diese schnell zugänglich sind. Bei mir sind es halt mehr als bei anderen.

bearbeitet von tgutgu
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Man könnte doch Handgriffe in verschiedenen Grössen herstellen, so wie (Hand-)Schuhe. Jeder kauft sich das passende Paar und schraubt es an die Universalaufnahmen von Kameras der Hersteller. Je 2 lange Spax Schrauben durch die Holzgriffe tun es aber auch bis es so weit ist. :D

 

p.s.: Das Retro Design ist derzeit eine Mode Erscheinung. Es ist abzusehen wann der Hype wieder vorüber ist.

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Man könnte doch Handgriffe in verschiedenen Grössen herstellen, so wie (Hand-)Schuhe. Jeder kauft sich das passende Paar und schraubt es an die Universalaufnahmen von Kameras der Hersteller.

 

 

 

 

das gab es früher tatsächlich, zB hatte ich an meiner EOS 600 einen grossen Griff, der superbequem war (Originalteil von Canon) ... und an meiner Pentax LX war ein geschnitzter Griff (Grip A ... original von Pentax, zum selbst bearbeiten ;) .. http://www.leicashop.com/vintage_de/pentax-lx-grip-a-sku22452-99.html )

bearbeitet von nightstalker
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