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Oha!!! Die Ausgabemedien! Sehr schön!

 

Das Thema finde ich auch sehr spannend, da ich mittelfristig mein gängiges Betrachtungswerkzeug ersetzen möchte....

 

Bisher nutze ich Hauptsächlich den heimischen Monitor ( full HD  - softwarekalibriert :(  ) und das 10zoll Tablet (2560*1600) unkalibriert zur Darstellung/ Präsentation.- gelegentlich kommt noch eine Ausbelichtung dazu.

 

z.Z Träume ich von einen Eizo 4K ..... aber während meine Wünsche keine Grenzen können, sagt mein Bankkonto und Vernunft......

 

Wobei ich schon an die 2k an Kamerastuff ausgegeben habe, da wäre ein vernünftiges Ausgabemedium schon ganz angebracht.....

 

Wenn ich dann überlege, dass viele die Bilder nur auf dem Smartphone/ max full HD sehen .....

 

 

wie war das nochmal mit den zwei Herzen in einer Brust?!?

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Hallo,

 

aus meiner Sicht hat die Technik einen erheblichen Einfluss auf die Qualität unserer Bilder/Filme. Gemeint ist nicht der künstlerische Aspekt, Bilder/Filme müssen auch nicht Kunst sein, sondern müssen nur gefallen.

Es ist nun mal so, dass man ein technisch deutlich besseres Bild lieber anschaut, als ein schlechtes.

 

Problem dabei ist nur, dass mit der besseren Technik auch die Ansprüche steigen. Was vor 20 oder 30 Jahre absolute Spitze und ein Traum war, wird heute u. U. "für die Tonne" bezeichnet.

 

Besonders stark ist das im Filmbereich sichtbar. Schaut Euch mal eine ältere (Tier-)Doku an und schaut mal, was ihr mit euren Systemkameras im Vergleich heute machen könntet.

 

Ich zumindest bin sehr froh, dass uns heute Technik zur Verfügung steht - und die auch noch halbwegs bezahlbar ist - von der man früher nur träumen konnte. 

 

Ob ich durch die bessere Technik auch bessere Bilder mache, weiß ich nicht. Die neue Technik bietet mir auf jeden Fall deutlich mehr Möglichkeiten.

 

Karlo

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Die Diskussion ist ja schon so alt wie die Fotografie selbst. Selbst mit einem Haufen Mist wird ein guter Fotograf noch ein besseres Foto machen, als ein schlechter mit super Kamera. War so, ist so, wird immer so bleiben. Talent und Auge ist mit Technik nicht auszugleichen...

 

Ich habe ja schon zigmal hier im Forum gesagt, dass ein wirklich talentierter Fotograf selbst (!) mit einem Smartphone höchstwahrscheinlich interessantere/besser gestaltete Bilder macht als der Untalentierte mit einer High-End-Ausrüstung.

ABER: Es stimmt natürlich auch, dass gerade ein talentierter Fotograf mit entsprechendem Equipment (also richtige Kamera + Objektive/Brennweiten + uU Stativ, Licht) seinen kreativen Spielraum und seine  gestalterischen Möglichkeiten erheblich vergrößert. Ohne technische Möglichkeiten zur Umsetzung kreativer Bildideen ist ganz besonders der Talentierte jämmerlich kastriert und höchstwahrscheinlich ziemlich unglücklich darüber, dass seine Kreativität unter banaler, fehlender Technik leidet

 

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Bilder werden beim "Untalentierten" mit modernen Kameras besser, weil

 

die Sensorempfindlichkeit steigt und damit weniger Blitz eingesetzt werden muss,

die Apparate einfacher zu bedienen sind (brauchbare iA) und damit die Angst vor dem richtigen Einstellen fehlt,

die intelligenten Zooms besser sind und damit der JPGler mehr Televorteil hat,

die JPG- Farben eine akzeptale Qualität erreicht haben,

4k-Fotos und PreBurst die Routine des Profis für den richtigen Moment ersetzen können,

die el. Sucher besser und damit die Bildkonstruktion einfacher werden,

die Geräte leiser werden und damit der "Ut" mehr Selbstvertrauen zum Fotografieren in ungewohnter Umgebung bekommt,

EV und neuer Verschluss die ShSh-Problematik mindern,

bessere Stabis Fotos ermöglichen, die sonst ein Stativ erfordern, das der "Ut" aber nicht trägt,

usw usf.

 

Wenn auch einiges an den Haaren herbeigezogen wirkt: Einzelne Eigenschaften neuer Kameras oder ihre Summe helfen, die Bilder des "Ut" zu verbessern. Er wird dadurch kein "Talentierter", kein Künstler, andere werden mit älteren Kameras weiterhin bessere Bilder machen. Seine Bilder können vielleicht nicht gut, aber technisch und gestalterisch besser werden, zu seiner und der Betrachter Freude.

 

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Ceteris Paribus macht eine bessere/neuere Ausrüstung auch bessere Bilder:

 

Ein Anfänger, der mit einer Kamera aus dem Jahre 2005 eine Person im Schatten plus Gegenlicht fotografiert, erhält: schwarze Person vor weissem Hintergrund.

 

Der gleiche Anfänger erhält heute eine graue Person (durchaus mit Zeichnung) vor hellem Hintergrund (durchaus nicht immer weiss).

 

Bei der nächsten Generation von Sensoren/Kameras könnte das Ergebnis durchaus 'gut' aussehen.

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Ich habe ja schon zigmal hier im Forum gesagt, dass ein wirklich talentierter Fotograf selbst (!) mit einem Smartphone höchstwahrscheinlich interessantere/besser gestaltete Bilder macht als der Untalentierte mit einer High-End-Ausrüstung.

ABER: Es stimmt natürlich auch, dass gerade ein talentierter Fotograf mit entsprechendem Equipment (also richtige Kamera + Objektive/Brennweiten + uU Stativ, Licht) seinen kreativen Spielraum und seine  gestalterischen Möglichkeiten erheblich vergrößert. Ohne technische Möglichkeiten zur Umsetzung kreativer Bildideen ist ganz besonders der Talentierte jämmerlich kastriert und höchstwahrscheinlich ziemlich unglücklich darüber, dass seine Kreativität unter banaler, fehlender Technik leidet

 

 

ODER: Die größere Ausrüstung stellt im Gegenteil eher ein Hemmnis dar. Ich kann dir natürlich folgen und kann das für mich persönlich so nachvollziehen. Aber es soll ja auch Leute geben, die nur weil sie bspw. die Möglichkeit haben eine ganz bestimmte Kamera/Objektiv zu nutzen gute Bilder machen. Was ich meine, wieso sollte das auf alle zutreffen? Ist mir zu pauschal.

 

Für mich habe ich es so umrissen und ich betone, dass es nur mich betrifft: Ich habe festgestellt, dass mir ein Smartphone nicht reicht. Ich überlege immer ob es Ecken gibt an denen eine Erweiterung oder Verbesserung wirklich sinnvoll ist. An welcher Stelle ein Motiv von mehr Leistung profitieren würde und finde mich da momentan an einer Stelle, wo alles was ich mir zulegen würde eher mit einem "nice to have" abgestempelt wird. Entgangene Motive und Möglichkeiten schreibe ich mir meistens selbst zu und nicht dem Mangel an Ausrüstung. Wenn ich es verallgemeinern müsste würde ich auch auf deine Schlussfolgerung kommen, nämlich dass es für Qualität eine Eingrenzung von zwei Seiten gibt, nämlich vom unteren Ende aber auch vom oberen, ab dem eine Leistungssteigerung viel stärker vom Fotografen selbst beeinflusst wird.

Auf der anderen Seite sehe ich aber viele Bilder die ich klasse finde und die mit viel "weniger" gemacht wurden als dem was ich habe und das liegt meistens an der Abenteuerlust / Kreativität / ... der Fotografen selbst.

bearbeitet von Dan Noland
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Es ist nun mal so, dass man ein technisch deutlich besseres Bild lieber anschaut, als ein schlechtes.

 

 

Ich glaube nicht verallgemeinern oder als gesetzt darstellen, denn das hängt stark vom Motiv und vom persönlichen Geschmack ab. Es gibt analoge Fotos die in mir wesentlich mehr Emotionen auslösen, wie hochdigitale, überschärfte HDR-Fotos. Einem andern mag es genau umgekehrt gehen.

 

Auch wenn beispielsweise zwei Fotografen, jeweils mit Superequipment und bspw. Analogkamera/Smartphone das gleiche Motiv auf dem gleichen Winkel, bei gleichem Licht fotografieren würde, kann es trotzdem das der mit dem schlechteren Equipment das ansprechendere Foto schießt. Gerade weil, ein andere Betrachter eben gerade das nicht so perfekte unvollkommene spannender finden mag, als das absolut perfekte.

 

Deswegen finde ich die Diskussion über Geschmack immer schwierig. Was für den einen zutrifft, muss noch lange nicht für den andern gelten...

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dazu muss man natürlich sagen, die Einfachheit der Ausrüstung bei HCB folgte aus seinem Interessegebiet ... Bilder wie Feininger vom New Yorker Hafen hätte er damit schlicht nicht machen können.

Das ist ein ganz wichtiger Gesichtspunkt.

 

Die Diskussion hier und anderswo über "gute Bilder" leidet in meinen Augen darunter, daß es zuwenig Klarheit / Absprache /Übereinstimmung darüber gibt, was ein Bild gut macht. Das fängt schon bei ganz elementaren Dingen an. Um nur mal ein ganz kniffliges Spannungsfeld herauszugreifen: Welche Rolle spielt das dargestellte Objekt, die dargestellte Situation - und welche Rolle spielt die Qualität der Darstellung.

 

Um beim vielgenannten HCB zu bleiben: Die Qualität der Darstellung ist bei ihm oft so, daß wir sie heute als "unterirdisch" abtun würden. Was seine Bilder dennoch auszeichnet, ist seine Fähigkeit anrührende oder aussagekräftige Motive (human touch) wahrzunehmen (oder auch zu arrangieren!) und dann im rechten Moment auf den Auslöser zu drücken. Auch die ästhetische Gesamtkomposition tritt demgegenüber oft zurück, wenn auch nicht so stark wie die technische Perfektion. Trotzdem hat es natürlich seinen Grund, daß HBC nicht mit der Agfa Clack photographiert hat, sondern mit den anspruchsvollsten zu seiner Zeit verfügbaren Handkameras. Gerade wenn es auf den "richtigen Augenblick" ankommt, ist es wichtig, daß die Technik einen nicht in Stich läßt. Das ist dann noch wichtiger als (z.B.) genau abgezirkelte Tiefenschärfe. HBC ist ein "Moment"-Photograph. Das ist mehr als gewöhnliche Reportage.

 

Bei einem aktuellen Photographen wie z.B. Ming-Thein spielt demgegenüber die Fähigkeit zur Wahrnehmung ästhetisch wirkungsvoller aber oft statischer Konstellationen die Hauptrolle, und das wird gestützt durch sein äußerst anspruchsvolles Equipment, mit dem er in jeder Hinsicht perfekte Aufnahmen produziert. Solche Aufnahmen könnte er mit einer Leica von 1949 nicht machen. Aber wenn er nichts anderes hätte als eine alte Leica, wäre er vermutlich nach seiner Wahrnehmungsfähigkeit gut genug, auch damit Bilder zu machen, die sich aus der Masse der Leica-Photographien herausheben würden. Aber es wären garantiert nicht die Bilder, die wir - oder ich zumindest - vom real existierenden Ming Thein schätzen.

 

Es kommt - das wäre ein Fazit in erster Annäherung - also ganz wesentlich darauf an, daß die Ausrüstung für die beabsichtigten Bilder und die gewollte Bildwirkung gut (um nicht zu sagen: optimal) geeignet ist. Und dementsprechend gibt es viele Bild-Stile und viele "optimale" Ausrüstungen.

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Um beim vielgenannten HCB zu bleiben: Die Qualität der Darstellung ist bei ihm oft so, daß wir sie heute als "unterirdisch" abtun würden. Was seine Bilder dennoch auszeichnet, ist seine Fähigkeit anrührende oder aussagekräftige Motive (human touch) wahrzunehmen (oder auch zu arrangieren!) und dann im rechten Moment auf den Auslöser zu drücken.

 

Was würde ihm dann heute ausreichen? Ich sag's lieber nicht :cool:

 

 

Ein Anfänger, der mit einer Kamera aus dem Jahre 2005 eine Person im Schatten plus Gegenlicht fotografiert, erhält: schwarze Person vor weissem Hintergrund.

 

Der gleiche Anfänger erhält heute eine graue Person (durchaus mit Zeichnung) vor hellem Hintergrund (durchaus nicht immer weiss).

 

Bei der nächsten Generation von Sensoren/Kameras könnte das Ergebnis durchaus 'gut' aussehen.

 

Da könnte theoretisch auch schon ein Update der jpg-Engines reichen. Im Vergleich zu dem, was in anständiger Qualität mit raw-Konvertern zu erreichen ist, bleiben die jpg-Engines noch deutlich hinterher.

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Die Frage, was ein "schönes", "gutes" oder "interessantes" Bild ist, kann jeder nur für sich selbst beantworten, es wird bei unseren verschiedenen Geschmäckern trotz eines gewissen Mainstreams schwierig, hierfür eindeutige Regeln aufzustellen.

Für mich selbst gilt bei einem in meinen Augen guten Bild, dass mich die Technik erst mal überhaupt nicht interessiert und ich auf die technische Bikdqualität nur dann achte, wenn mir Mängel wie Rauschen oder eine vermatschte Bildecke so deutlich ins Auge stechen, dass ich sie nicht ausblenden kann.

Die Frage nach dem schönen Bild beantwortet jedoch nicht die Ausgangsfrage, ob es auf die Ausrüstung ankommt. Würde ich heute noch jeden Sonntag Nachmittag American Football fotografieren und müsste nach dem Spiel Bilder mit allen wichtigen Szenen abliefern, dann wäre mFT trotz aller Verbesserungen beim C-AF sicher nicht mein Hauptsystem. Nicht weil man damit nicht auch tolle Sportbilder machen kann, sondern weil ich mit einem der Sportbolliden von C und N einfach sehr viel bessere Chancen hätte, genau den richtigen Moment zu treffen.

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Da könnte theoretisch auch schon ein Update der jpg-Engines reichen. Im Vergleich zu dem, was in anständiger Qualität mit raw-Konvertern zu erreichen ist, bleiben die jpg-Engines noch deutlich hinterher.

 

Ein gewünschtes Update der jpg-Engines bedeutet doch auch, dass die modernen Kameras bessere Bilder für Nicht-Rohlinge liefern, und das ist mMn. die Mehrzahl der Kameranutzer.

 

Also: Bessere Ausrüstung, bessere Bilder!

 

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Da sind wir letztendlich wieder einmal bei der Frage: Was ist Kunst?, Was ist ein künstlerisches Foto?

Womöglich ist die Frage: Was ist ein schlechtes, langweiliges, banales Foto viel einfacher (im Konsens) zu beantworten

 

 

... und manchmal .. so deucht mir ... überschneiden sich die Antworten sogar :D

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Die Frage was für Bilder jemand vor 50 Jahren mit einer Kamera von heute wohl abgeliefert hätte stellt sich Gott sei dank nicht,

denn die Zeit in der wir Leben verändert auch die Art und Weise wie wir fotografieren.

 

Wenn man bedenkt mit welchen Möglichkeiten der Kamerasteuerung, Bildbeeinflussung, Bildbearbeitung, ständig neu auf den Markt kommender hochkomplexer immer schneller besser und neuer werdender Technologie und daraus resultierender Bilderschwemme die Menschen heute konfrontiert sind,

hatte der Photograph es früher vergleichsweise einfach.

Wenn der mal Film eingelegt war mußte man entscheiden welche Blende und Zeit man nimmt.

Das war's im Groben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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...hatte der Photograph es früher vergleichsweise einfach.

Wenn der mal Film eingelegt war mußte man entscheiden welche Blende und Zeit man nimmt.

Das war's im Groben.

 

Das sehe ich völlig anders: wer's möchte kann doch heutzutage mit Automatikeinstellung zumindest technisch sehr ordentliche Bilder machen, von der Smartphone-Knipserei ganz zu schweigen. Wenn das Bild nicht's wurde, wird schnell ein 2. oder 10. oder 20. gemacht, Speicherplatz ist fast kein Thema. Fotografie für "dummies", wenn man es so will (einstellt).

Früher mußte man Belichtung messen, womöglich noch mit einem separaten Handbeli, die Werte auf die Kamera übertragen, beim Blitzen mit Leitzahl und Entfernung rechnen und und und Dabei konnte man das Ergebnis praktisch nicht kontrollieren und Filmmaterial war relativ teuer, dh die Aufnahme musste nach Möglichkeit auf Anhieb "sitzen"...

Früher mußte man viel mehr Ahnung vom Fotografieren haben, um ein gutes Bild zustande zu bringen, von den Knipskästen wie Instamatic & Co mal abgesehen, die ja auch entsprechend schauerliche Resultate lieferten

 

bearbeitet von Viewfinder
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