Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

...

Ich fahre jetzt gezielt irgendwo hin, nur um Fotos zu machen, was ich früher nie getan habe.

....

 

Deine Aussage erinnert mich an ein Thema. Vielleicht passt es hier auch hinein?

 

***

 

Entwicklungswege von Fotografen

 

Ich habe diffus im Hinterkopf einen Artikel, weiß aber leider nicht mehr, woher ich das hab! :(

 

Da ging es sinngemäß darum, wie Leute um des Fotografierens willen losziehen. Und dass sie hernach oft enttäuscht sind, dass sie beim bewussten Fotografieren keine weltbewegenden Fänge machen.

 

Ich meine, die Entwicklungsschritte waren in etwa diese:

 

  1. Man macht einfach Fotos von seinem Leben und ist glücklich. Die Fotos gefallen, sind aber technisch offensichtlich noch entwicklungsfähig. ;)
  2. Dann beschäftigt man sich mit Kamera, Objektiven, Fototechnik und EBV (inkkl. der hardcore-Techniken: HDR, Ebenen-Masken etc.).
  3. Anschließend versucht man, aus dem Gelernten etwas sinnvolles anzustellen.
  4. Nun sucht man bewusst Fotomotive und Fotolocations, die man früher kaum im Auge hatte (Makro-Fotos, Porträt-Shootings,..) 
  5. Man arbeitet mit Blitzen, indirektes Blitzen, Stativ, Filter, LR, Photoshop etc.
  6. Die erstellten Fotos sehen nicht übel aus, haben aber oft keine Seele. Sie erreichen auch nicht das hohe Niveau derer, von denen man die vielen Tips gelesen/gehört hat. Die Bilder sind immer noch keine Kunst. :confused:
  7. Man ereifert sich, um tolle Landschaftsbilder, Porträts, rennende Windhunde und fließende Gewässer "künstlerisch" abzulichten. Sternenhimmel und Makros habe ich vergessen.
  8. Die Bilder sehen technisch weit besser aus, als in Phase 1, aber leider interessieren sich um uns herum kaum Leute für die Fotos von fließenden Bächen, Spinnen oder Sonnenuntergängen.
  9. Man ist oft frustriert, dass so wenige Fotos das Herz ansprechen! Die Festplatte quillt über mit technisch guten Fotos (manche sogar sehr gut!) von Dingen, die uns früher nicht interessiert haben.
  10. Irgendwann lässt der Eifer nach: man fotografiert wieder sein Leben und -hoppla- die Fotos sehen nun deutlich besser aus, als vorher: Keine abgeschnittenen Köpfe, es gibt einen Vorder- und einen Hintergrund, die Schatten sind nicht mehr ganz so schrill. Viele Fotos entstehen nicht mehr in der prallen Mittagssonne. Aber die Motive sind nur für uns und die Familie/Freunde von Bedeutung. Hier machen sie aber viel Freude. ;)

Wenn ich mir meine Entwicklung ansehe, bin ich wohl irgendwo zwischen Punkt 7 und Punkt 10. Mit starker Tendenz zu Punkt 10! Ich fotografiere für die Aussenwelt relativ "langweilige" Motive: Freunde, Familie, ein paar touristisch interessante Gegenden mit den touristisch ausgelutschten Motiv-Klingel-Highlights und ich bin glücklich. :)  Ich habe eine Weile versucht, die Qualität von besseren Landschaftsfotografen zu erreichen. Dabei habe ich bereits viel gelernt. Allerdings sind die besten Bilder meiner Vorbilder ganz ganz häufig zur sehr frühen Morgen- oder späten Abendstund entstanden. Häufig musste man für die beeindruckenden Küsten- und Berg-Fotos zu bestimmten Orten hinfahren/hinlaufen, weil nur von dort ein bestimmtes Bild zu realisieren ist und keine Starkstromleitungen, Hochhäuser etc. den Blick stören. Obwohl ich diesen Fakt erkenne, raffe ich mich fast nie auf, diese Mühe in meine Bilder zu stecken. Ich fotografiere weiterhin am hellichten Tage, aus der Gemeinschaft mit der Familie und Freunden heraus. Ich bin kein Foto-Pirscher geworden. Leider! Leider?

 

Ich habe meinen Frieden mit dieser Erkenntnis geschlossen! Der Preis, den ich zahle (=keine perfekten Bilder) ist kleiner, als der Preis, den ich dadurch bekomme: Erholung, Spaß mit Familie/Freunden und gute Fotos von diesen gemeinsamen Erlebnissen. Mich machen meine Knipsbilder glücklich.

 

Andere werden für ihre Fotopirsch mit absoluten Traumfotos belohnt. Diesen Fotokollegen wird der Genuss ein adäquater Ersatz dafür sein, sich in der Frühe aus dem Bett gequält zu haben. Diesen "Könnern" schaue ich bewundernd bei ihren Ergebnissen zu und muss applaudieren. Selber werde ich dieser hohen Kunst aufgrund von Bequemlichkeit und mangelndem letzten Einsatz nur nahe kommen. Das ist mir aber mittlerweile klar und ich kann darüber sprechen! ;)

 

Im DLSR-Forum gibt es mehrere Threads zu Landschaftsbildern (Topshots, Lofoton, Patagonien etc.), wo mir die Kinnlade herunterfällt. Aber diese Fotos entstehen, weil die Leute viel mehr bereit sind zu investieren: in Zeit und Wege. Sie stehen auf Reisen extrem früh auf, reisen oft auch allein, haben viel Zeit für Stativ und Filter, gehen mehrfach zu einem Spot, um den besten Standpunkt zu erforschen, lesen Sonnenuntergangs- und Mondzeiten usw. usf.

 

Diesen Exkurs habe ich geschrieben, weil ich mittlerweile in Foren relativ häufig lese: "was soll ich denn fotografieren?" Das sind so Fragen in der Phase 4-7. Meine Antwort würde diese Leute nicht befriedigen, da sie ja ihr Gelerntes bzw. gekauftes Equipment (tolle Kamera, Makro-Optik, entfesselte Blitzer, Stativ, Sport-Zoom [40-150/2,8] etc.) endlich auch mal ausnutzen wollen.

 

Auch dieses Forum hat Dutzende Mitmachthreads von Zoo über Blumen, Makros etc. Einige user haben riesen Spaß an ihren Werken. Das merkt man der hohen Qualität und dem nicht nachlassenden Eifer an. Bei diesen Leuten sind z.B. Makro-Fotos Teil des Lebens. Sie machen Makrofotos, wie andere Leute Wandern, Radeln oder Angeln. Sie machen Fotos von Dingen, die ihnen Freude bereiten. Prima! Dann passt das und die Freude lässt kaum nach.

 

Viele andere user jedoch werden angelockt durch die hohe Qualität der Makro-, Windhund-, Eisvogel-, Sport- oder Landschaftsfotos und kaufen sich Technik, um diese Fotos auch herstellen zu können. Dann haben sie tausende an EUR investiert und viel gelernt und können nun auch solche Fotos machen. Fast so gut, wie die Spezialisten. Aber dann setzt die Ernüchterung ein, weil irgendwann, nach dem hundertsten Spinnenfoto vielleicht doch klar wird, dass man sich eigentlich überhaupt nicht für Spinnen interessiert. Hier würde ich aus meiner Erfahrung sagen: Fotografiere die Motive, die dir Freude machen. Kaufe Technik nur, wenn sie dir bei diesem Ansatz nötig scheint. Dann steht dem langanhaltenden Spaß am Fotografieren wenig im Wege...

 

Lieben Gruß in die Runde.

 

 

EDIT: weiß nicht, ob diese Grafik zu dem von mir diffus erinnerten Artikel passt, aber thematisch beschreibt sie sehr schön, wie sich unser Können, unsere Wahrnehmung unserer Bildqualität und die Lernsprünge verhalten...

 

https://kwerfeldein.de/2010/01/29/die-wichtigsten-phasen-im-leben-eines-fotografen/

 

Man beachte u.a. gearfagottry, hdr-hole und first tripod als wichtige Abschnitte des Fotografenlebens! Köstlich, was sie für einen Einfluss auf unsere Bilderwelt haben...;-)

bearbeitet von noreflex
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Motorrad ist bei den Jüngeren leider auch so was von out...

 

 

Die haben halt Sex.

 

Motorrad scheint mir aber eine gute Ergänzung zum Fotografieren zu sein, da Du sicher nicht ständig die Ergebnisse Deiner Nutzung auf den Prüfstand stellst, schon mal garnicht andere um Likes zu Deiner letzten Ausfahrt bitten musst und überhaupt gut damit zurechtkommst, einen Tag mit Fahren zu verplempern ohne bei der Rückkehr irgendetwas vorzeig- oder archivierbares mitgebracht zu haben ;) 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Als ich hier anfing, wollte ich (vielleicht altersbedingt?) auch von meinem Wissen weitergeben. Ich war ziemlich konsterniert über die Wiederholungen, Abweichungen, persönlichen Angriffe, kurz das wenig Sachliche.

 

 

Man kann sich sowieso nur mit Altersgenossen unterhalten. Kommunikation zwischen Leuten mit großen Altersdifferenzen gehen regelmäßig schief, man versteht sich einfach nicht.

 

Dummerweise ist halt ein Anfänger in der Regel jünger als ein Erfahrener. Folglich verstehen die Erfahrenen seine Frage nicht und der Fragende versteht nicht, warum er mit Detailwissen zugeschissen wird nach dem er überhaupt nicht gefragt hat, und man ihm schliesslich noch die Empfehlung mit auf den Weg gibt, doch zunächst mal einen fotografischen Grundlagenkurs zu besuchen. Was für Ihn gleichbedeutend mit der Empfehlung wäre, vor Smartphoneanschaffung einen VHS-I-Phone-Kurs zu absolvieren.

 

Innerhalb der Altersgruppen funktioniert das besser. Ich bin hier zum Beispiel unter anderem von Tgutgu bei meinem µFT-Einstieg kompetent beraten worden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Man kann sich sowieso nur mit Altersgenossen unterhalten. Kommunikation zwischen Leuten mit großen Altersdifferenzen gehen regelmäßig schief, man versteht sich einfach nicht.

 

Innerhalb der Altersgruppen funktioniert das besser. Ich bin hier zum Beispiel unter anderem von Tgutgu bei meinem µFT-Einstieg kompetent beraten worden.

Na, so allgemein würde ich das nicht sagen. Ich kenne Leute, mit denen ich mich gut verstehe und mich auch gut unterhalten kann, die 25 Jahre jünger sind als ich. Eigentlich sind die meisten, mit denen ich näher zu tun habe, jünger. Was einen mit Altergenossen verbinden kann, ist, dass man an die gleiche Zeit erlebt hat, zur gleichen Zeit jung war, zur selben Musik geschwoft hat und das Lebensgefühl dazu, das kennt nur jemand Gleichaltriges.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

...Kommunikation zwischen Leuten mit großen Altersdifferenzen gehen regelmäßig schief, man versteht sich einfach nicht.

 

Ich glaube, das ist eher eine Korrelation als ein Kausalzusammenhang...

 

Junge Leute sind bzgl 'Hobbies für Alte' (Fotografie, Motorrad...) oft Anfänger... der Punkt, wo ihnen zunächst das Verständnis fehlt (und wofür ich persönlich kein Verständnis habe und leicht unpässlich werde), sind oft triviale profane Dinge, die man auch mal schnell Googlen kann oder auch mal einen Blick in eine Anleitung werfen könnte (siehe mein NX500 Beispiel weiter oben #145 mit der 'grünen Lampe')... kommt man nach einer solchen 'Grundanstrengung' ernsthaft nicht weiter, dann liebend gerne hier Fragen stellen... und dann klappt's auch mit den 'anderen'...

bearbeitet von kirschm
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich meine, die Entwicklungsschritte waren in etwa diese:

 

  1. Man macht einfach Fotos von seinem Leben und ist glücklich. Die Fotos gefallen, sind aber technisch offensichtlich noch entwicklungsfähig. ;)
  2. Dann beschäftigt man sich mit Kamera, Objektiven, Fototechnik und EBV (inkkl. der hardcore-Techniken: HDR, Ebenen-Masken etc.).
  3. Anschließend versucht man, aus dem Gelernten etwas sinnvolles anzustellen.
  4. Nun sucht man bewusst Fotomotive und Fotolocations, die man früher kaum im Auge hatte (Makro-Fotos, Porträt-Shootings,..) 
  5. Man arbeitet mit Blitzen, indirektes Blitzen, Stativ, Filter, LR, Photoshop etc.
  6. Die erstellten Fotos sehen nicht übel aus, haben aber oft keine Seele. Sie erreichen auch nicht das hohe Niveau derer, von denen man die vielen Tips gelesen/gehört hat. Die Bilder sind immer noch keine Kunst. :confused:
  7. Man ereifert sich, um tolle Landschaftsbilder, Porträts, rennende Windhunde und fließende Gewässer "künstlerisch" abzulichten. Sternenhimmel und Makros habe ich vergessen.
  8. Die Bilder sehen technisch weit besser aus, als in Phase 1, aber leider interessieren sich um uns herum kaum Leute für die Fotos von fließenden Bächen, Spinnen oder Sonnenuntergängen.
  9. Man ist oft frustriert, dass so wenige Fotos das Herz ansprechen! Die Festplatte quillt über mit technisch guten Fotos (manche sogar sehr gut!) von Dingen, die uns früher nicht interessiert haben.
  10. Irgendwann lässt der Eifer nach: man fotografiert wieder sein Leben und -hoppla- die Fotos sehen nun deutlich besser aus, als vorher: Keine abgeschnittenen Köpfe, es gibt einen Vorder- und einen Hintergrund, die Schatten sind nicht mehr ganz so schrill. Viele Fotos entstehen nicht mehr in der prallen Mittagssonne. Aber die Motive sind nur für uns und die Familie/Freunde von Bedeutung. Hier machen sie aber viel Freude. ;)

...

EDIT: weiß nicht, ob diese Grafik zu dem von mir diffus erinnerten Artikel passt, aber thematisch beschreibt sie sehr schön, wie sich unser Können, unsere Wahrnehmung unserer Bildqualität und die Lernsprünge verhalten...

 

https://kwerfeldein.de/2010/01/29/die-wichtigsten-phasen-im-leben-eines-fotografen/

 

Man beachte u.a. gearfagottry, hdr-hole und first tripod als wichtige Abschnitte des Fotografenlebens! Köstlich, was sie für einen Einfluss auf unsere Bilderwelt haben...;-)

 

die Grafik ist klasse, und Deine Beschreibung enthält sicher viel Wahres.

Das sind halt die Erfahrungen, die man macht, und die Folgerungen, die man daraus zieht.

Aber Du kannst das nicht abkürzen, das scheint mir wichtig zu sein!

Das ist wie mit den Klischeefotos (falls Du den thread gelesen hast): Da muss man durch!

 

Du kannst Erfahrung meistens nicht durch angelesenes Wissen ersetzen.

Wer also rechts bei der Grafik rauskommen will mit knowledge und guten Bildern, der wird häufig die ganze linke Palette durchexerzieren müssen. Wenn es anders ginge, würden es alle anders machen und die Grafik gäbe es gar nicht!

 

Für mich heißt das, es ist alles in Ordnung! Ich kann eigentlich nichts falsch machen, solange ich mich bewege und einen Schritt nach dem anderen mache. Ich kann soviel Kitsch und Klischees, soviel Makros und HDRs, soviel was-auch-immer fotografieren, wie ich will - alles hilft mir auf seine Art weiter.

Und das gilt natürlich für jeden. Niemand muss sich wegen seiner Fotos verstecken, jeder macht die Fotos, die halt gerade "dran" sind bei ihm. Aber es muss sich auch keiner was einbilden auf seine Fotos und sich über andere erheben. Jeder hat mal unten angefangen.

Ist doch wunderbar!

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@atur

 

Genau Deiner Meinung. Man muss wohl im Zeitstrahl von links nach rechts die diversen Etappen mitnehmen. Nicht alle (HDR habe ich ausgelassen!), aber die meisten! ;-)

 

Gearfagottry würde ich gefühlt so verstehen: die ganze Klaviatur (Fagott?) der Technik-Angebote durchtesten! ;-)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe mir die Grafik mehrmals angeschaut und mir überlegt, wo ich mich einordnen kann. Das HDR-Loch habe ich ausgelassen, ich denke, das kommt auch nicht mehr. Ich habe von Anfang an nicht mit Auto fotografiert, denn ich wollte es ja "richtig" machen, ein Stativ hatte ich ziemlich schnell und mit "old film cameras" habe ich angefangen, denn es gab keine anderen.

 

Am meisten hat mich wohl das "dammit, I suck" angesprochen. Ich habe schon mit mehr Begeisterung fotografiert. Die ersten Jahre mit den Digis war ich begeistert von den neuen Möglichkeiten und was man mit ein bisschen Bearbeitung aus den Bildern alles rausholen kann.

Dass meine alten Motive mich inzwischen oft langweilen, hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben. Mal schauen, wie es weitergeht... Inzwischen stellt die Menge dessen, was ich habe, mein Objektivpark z.B., ja schon eine Verpflichtung dar ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin zu alt fuer Facebook, zum Glueck. :)

Ich bin sogar schon so alt, dass mir manuelles fokusieren an der A7R spass macht.

Eigentlich war ich schon immer zu alt, damals mit 17 Lenzen habe ich lieber auf eine Benelli Quattro gespart,

als zwei mal die Woche in die Disko zu gehen.

 

Vielleicht bin ich auch nur der Zeit voraus, neun Stunden sind es auf jeden Fall. :rolleyes:  

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@atur

 

Genau Deiner Meinung. Man muss wohl im Zeitstrahl von links nach rechts die diversen Etappen mitnehmen. Nicht alle (HDR habe ich ausgelassen!), aber die meisten! ;-)

 

Gearfagottry würde ich gefühlt so verstehen: die ganze Klaviatur (Fagott?) der Technik-Angebote durchtesten! ;-)

 

nee nee, man muss es nur richtig schreiben, mit 2 g, faggot. ich habs geahnt

 

http://de.urbandictionary.com/define.php?term=faggotry

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Man ist nie für irgendetwas zu alt, es sei denn, man möchte alt sein, besonders wenn man es auch betont. Ich finde es schade, wenn man sich neuen Dingen verschließt und auch betont das Kommunikation mit Jüngeren nicht richtig funktioniert. Gerade von dieser Generation kann man sehr viel lernen und gerade auch was Kreativität und Umgang mit neuen Medien anbelangt. Ich bin froh und dankbar über viel Kontakt mit dieser Generation, gerade auch weil sie teilweise ohne große Vorkenntnisse unglaubliche Ergebnisse erzeugen.

 

Ich hatte zuvor, schon darüber geschrieben, dass ich nichts schwieriger finde als stehen zu bleiben. Dazu gehört für mich junge Generationen nicht ernst zu nehmen, neue Medien zu ignorieren oder auch mich neuer Technik und Herangehensweisen zu verwehren.

 

Man kann von Jung genauso viel (wenn auch anders) lernen wie von alt. Und wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt auch neben Foren auch andere Medien sehr gut nutzen um seinen Fotografischen Horizont zu erweitern, genauso wenn man sich auch anderer Technik probieren.

 

Never stop learning...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

wirklich? wie sah das bei Dir aus?

muss ich das auch? oder gehts zur Not auch ohne? :)

 

zum Glück habe ich diese Phase nicht durchmachen müssen ... damals gab es noch keine HDR Programme.

 

 

Ich beobachte das aber regelmässig hier im Forum und in meiner Umgebung ... zum Glück fangen sich die meisten wieder, manche produzieren aber für den Rest ihres Lebens quietschbunte Wachsmalbilder und tragen ein verdächtiges Lächeln im Gesicht ... vielleicht sind sie ja einfach glücklich damit ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nach der HDR-Phase kommt meistens noch die Langzeitbelichtungsphase oder auch ND-Filter-Phase genannt,

mit Watte-Wasserfaellen und Wolkendahinziehschlieren. :D

Karusellanlangen und Riesenraeder sind auch gern genommene Objekte der Fotografen, die in dieser Phase stecken. ;)

 

Wer diese Phasen unbeschadet uebersteht, geht normal in die Makro-Phase ueber und haellt sich dort oft ein paar Jahre auf.

Einige entdecken auch die unter Streetfotografie bekannte "ich steck dir meine Linse ins Gesicht" Phase fuer sich.

Das kann auch laenger dauern, oft sogar bis einem die eigene Kamera, unter Mithilfe vom "fremder Mann-Motiv, um die Ohren fliegt. :(

 

bearbeitet von Sony Beach
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nach der HDR-Phase kommt meistens noch die Langzeitbelichtungsphase oder auch ND-Filter-Phase genannt,

mit Watte-Wasserfaellen und Wolkendahinziehschlieren. :D

Karusellanlangen und Riesenraeder sind auch gern genommene Objekte der Fotografen, die in dieser Phase stecken. ;)

:) die mache ich heute noch, aber den ND Filter habe ich trotzdem nie dabei .... irgendwo in meinem Haus liegen eine Menge ND Filter rum, ich weiss genau, ich habe sie gekauft, aber nie findet man sie, wenn man sie brauchen würde.

 

 

Irgendein Erbe wird sich mal freuen, damit kann er dann auch gleich in seine Langzeitphase eintreten.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

:) die mache ich heute noch, aber den ND Filter habe ich trotzdem nie dabei .... irgendwo in meinem Haus liegen eine Menge ND Filter rum, ich weiss genau, ich habe sie gekauft, aber nie findet man sie, wenn man sie brauchen würde.

 

 

Irgendein Erbe wird sich mal freuen, damit kann er dann auch gleich in seine Langzeitphase eintreten.

Sorry, so lange du den Beitrag geschrieben hast, ist mir noch was eingefallen. :)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das kann auch laenger dauern, oft sogar bis einem die eigene Kamera, unter Mithilfe vom "fremder Mann-Motiv, um die Ohren fliegt. :(

 

Eigene Erfahrung? Und wenn ja, lass mich raten, war bestimmt in D. In down under würde so etwas nicht passieren, weil die Leute viel entspannter sind und sowieso weniger Steuern zahlen. ;)

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...