Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Moin,

 

Mein erster Beitrag hier im Forum und direkt ein eigener Thread.

Ich (armer Student ;)) habe mir neulich mal als Einstieg in die spiegellosen Kameras eine G2 gebraucht bei ebay gekauft.

Nun habe ich neulich bei meinen Eltern auf dem Dachboden ein Teleskop gefunden (15x-45x Zoom), offensichtlich mit 1.25 Zoll (gemessen 31mm) Gewinde vor dem Augenstück.

Nun die Frage:

Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht? Gilt es nun sich das passende Adapterstück selbst zu basteln? Weder Am.... noch Eb.. liefern auch nur irgendwas in die Richtung.

 

Objektiv hat ein 52mm Gewinde (14-42mm f/3.5-5.6).

 

Es mag durchaus sein das mein Vorhaben totaler Schwachsinn ist und technischer Blödsinn... (Fragen kostet ja nix...)

 

Gruß

 

Ein kleiner Nachtrag:

 

Ich habe mich natürlich vorher schon informiert.

Die einzige Möglichkeit die ich gefunden habe ist mit einem Okular (z.B. von Bresser) und einem T2 auf m4/3 Adapter. Allerdings scheint es ja auch die Möglichkeit zu geben das Teleskop an das Objektiv zu schrauben?!

bearbeitet von squirrel77
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, Du hast zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Das eine ist ein T2-Adapter (wenn das Teleskop ein entsprechendes Gewinde aufweist, was aber sehr oft der Fall ist). Dann ist das Teleskop einfach ein manuelles Teleobjektiv.

Die andere Möglichkeit ist die sogenannte Okularprojektion. Dann wird am Teleskop ein Okular eingesetzt, und dort, wo normalerweise eben das Auge reinschauen würde, kommt die Kamera hin, ebenfalls mit eigenem Objektiv. Das ist ein wenig fummelig und kritisch, da Abstand und Achse genau stimmen müssen, sonst kommt es leicht zu massiven Vignettierungen. Ich kenne da eigentlich nur Klemmhalter, ein direktes Einschrauben in das Filtergewinde des Objektivs hab ich noch nicht gesehen.

 

Ich würde mit 'nem T2-Adapter anfangen....

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Der Pit,

 

danke für deine Antwort.

Wenn ich jetzt mir einen T2 Adapter kaufe, kommt dieser ja wahrscheinlich auf das bereits im Teleskop eingebaute Okular, das jedoch auf der "Augenseite" natürlich eine Gummierung besitzt.

Dieses Okular kann ich lösen dann kommt ein 31,7mm Gewinde (männlich) zum Vorschein.

Die T2 Adapter sind doch aber nur "Steckadapter" wozu dann noch das Gewinde erforderlich? (Ich beziehe mich bei dieser Aussage auf die Am.... Produkte)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hmm, da hab ich wohl nicht genau genug gelesen und zu viel vom eigenen Teleskop gedacht....

1 1/4 Zoll (31.7mm) sind normalerweise die Steckokulare. Da ist dann (am Teleskop an der Seite) eine Klemmschraube, mit der es gehalten wird. Das kann/sollte man dann komplett rausnehmen.

T2 adapter sind eigentlich als Objektiv-Adapter gedacht, also ohne/anstelle des Okular(s). Wenn Dein Okular wirklich fest geschraubt ist - ist das dann eher ein Spektiv (hast Du ein aufrechtes Bild wenn Du durch das Okular guckst, oder steht es auf dem Kopf?). Dann wäre ein Gewindeadapter, wie von Jürgen vorgeschlagen, am sinnvollsten.

Was ist's denn für eine Marke/Modell? Vielleicht gibts ja noch irgendwelche Originaladapter dafür....

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es mag durchaus sein das mein Vorhaben totaler Schwachsinn ist und technischer Blödsinn... (Fragen kostet ja nix...)

So ist es ja gerade nicht aber ich glaube auch, dass Du nicht viel Freude an der Bildqualität haben wirst.

 

Zeig' mal ein Bild vom Teleskop.

 

Ich habe einen Newton-Refraktor im Keller stehen, den ich nicht benutze.

 

 

Hier gibt's ein kostenloses PDF über die Astrofotografie: Kostenlose und umfangreiche Fotografie-Anleitung (Schwerpunkt Nachtfotografie) Version 2.0 ist da! - DSLR-Forum

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Im Anhang mal zwei Bilder.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Yepp, das ist in der Tat ein Spektiv. Aber so wie es aussieht sind da zwei Gewinde dran - ich würde mal vermuten das grössere ist ein T2.

Aber guck Dir mal den Link von Elkman an :)

 

@panoptikum: Newton-Teleskope sind Reflektoren (mit Spiegel). Die müssen zum einen justiert sein/werden, sonst ist das Bild nirdisch schlecht, zum anderen sind sie eher zum gucken, nicht zum fotografieren (sehr kleines nutzbares Bildfeld).

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für eure Antworten bisher.

Elkman:

Bin vorher schon auf die Seite gestoßen. Leider ist dort für mein (danke an Digicat :)) Spektiv kein passender Adapter für "auf das Okular" zu finden.

Ohne das Okular verliere ich jedoch den Zoom.

Meine kleine Digicam an das Okular halten (wie auf der Digiscoping-Seite vorgeschlagen) führt zwar zu einem verschwommenem Bild auf dem DIsplay der Kamera ist jedoch nicht wirklich wonach ich gesucht habe.

 

Mein "Plan" war eigentlich mir eine kleine Vorrichtung zu basteln (also die beiden Stativhalter von Kamera und Spektiv zu nutzen) um ein paar close up Fotos von Tieren zu machen (und eine preisgünstige Alternative zu den nicht ganz günstigen Teleobjektiven zu haben).

 

Wenn ich das richtig sehe, brauche ich dazu nun ein neues Okular und einen Adapter vom Okular auf den kameraseitigen mft Anschluss mittels T2 Adapter.

 

Alles zusammen ein bisschen kostspielig für mich im Moment.

Ich hatte auf einen "einfachen" Anschluss zwischen dem 31,7mm (bzw 41mm) Außengewinde vom Spektiv auf das Innengewinde des Kameraobjektivs (52mm Filtergewinde) gehofft.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo squirrel77,

 

ein Adapter alleine ist zu wenig. Ich selbst habe auch ewig gesucht und habe folgendes gefunden - LB450, was fehlt ist eine passende "Hülse" zwischen Okular und Kamera um seitlichen Lichteinfall zu verhindern bzw. das Ganze ein wenig zu zentrieren. Wenn das Spektiv und die Kammera nicht fluchtet gibt's nur Frust.

 

Grüße

 

Hugin

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich das richtig sehe, brauche ich dazu nun ein neues Okular und einen Adapter vom Okular auf den kameraseitigen mft Anschluss mittels T2 Adapter.

Die meisten Okulare sind aber mit fester Brennweite, d.h. Du hast auch dann keinen Zoom. Beim gezeigten Okular handelt es sich um ein Spezielles, welches eben zoomen erlaubt.

 

Wenn Du aber beim neuen Okular keinen Zoom hast, reicht auch ein T2-Adapter. Allerdings könnte mit einem Okular die Vergrößerung anders sein.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

squirrel77,

 

lass dir nichts einreden von wegen Altglas. Zum eine gibt es kaum Festbrennweiten die den Brennweitenbereich bis 1500 mm abdecken, was mit Digiscoping möglich ist, zum anderen gibt es derzeit kaum gebrauchte leistbare Objektive von Markenherstellern im Netz, selbst ein gebrauchtes 800mm ist innerhalb Europas kaum unter 4000,- € zu bekommen.

 

Zum Okular, das bleibt natürlich dran, die Kamera wird lediglich mit dem kameraeigenen Objektiv in Tandemanordnung so knapp als möglich dahinter platziert. Bewährt hat sich 25 - 30x Vergrößerung des Spektivokulars + 35 mm f1,8 Objektiv an der Kamera. Das macht dann 30 x 35 x Kropfaktor der Kamera in etwa eben die 1500 mm KB-Brennweite.

 

Grüße

 

Hugin

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich das richtig sehe, brauche ich dazu nun ein neues Okular und einen Adapter vom Okular auf den kameraseitigen mft Anschluss mittels T2 Adapter.

Also, die 'richtigen' Adapter für Okularprojektion werden am Teleskop/Spektiv befestigt, und sind 'Rohre' (siehe z.B. hier). Die Kamera ist nicht mit dem Okular verbunden - man muss den Abstand variieren können. Insofern ist ein anderes Okular nicht notwendig - allerdings kannst Du bei diesen Röhren deinen Zoomfaktor nicht mehr variieren wenn alles zusammengebaut ist :(

 

Alternativ gibt's Klemmfassungen, die sind aber nur für leichte Kameras (eigentlich Kompakte, aber vielleicht reicht es ja auch für 'ne MFT) geeignet. Siehe z.B. hier.

 

Alles zusammen ein bisschen kostspielig für mich im Moment.

Ich hatte auf einen "einfachen" Anschluss zwischen dem 31,7mm (bzw 41mm) Außengewinde vom Spektiv auf das Innengewinde des Kameraobjektivs (52mm Filtergewinde) gehofft.

 

Wie gesagt, so direkt ohne Verstellmöglichkeit für den Abstand würdest Du damit vermutlich keine Freude haben...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Versuch erst mal mit dem Spektiv ohne Kamera Klar zu kommen, d.h. mnicht nur rumgucken sondern gezielt ein objekt zu verfolgen, bei den kleinen Austrittspupillen ist das nicht so einfach , dann stell dir das vor mit Kamera und adaptre

btw an die Leistung von Spektiven dieser Klasse kommt ein Novolflex 600 mm allemal ran, zweifach Konverter und du bist bei 1200mm KB (x Cropfaktor)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen,

 

mit der Spektiv-Fotografie kenne ich mich nicht aus,

 

squirrel77,

 

lass dir nichts einreden von wegen Altglas. Zum eine gibt es kaum Festbrennweiten die den Brennweitenbereich bis 1500 mm abdecken, was mit Digiscoping möglich ist, zum anderen gibt es derzeit kaum gebrauchte leistbare Objektive von Markenherstellern im Netz, selbst ein gebrauchtes 800mm ist innerhalb Europas kaum unter 4000,- € zu bekommen.

 

 

aber hierzu muss ich mich nun doch melden. Das Objektiv kostete rund EUR 90,- und der 2xKonverter rund EUR 35,-.

 

13189618223_b2e88d09e3_b.jpg

 

Das Foto ist unbeschnitten und der Bildwinkel entspricht 1500mm an KB für unter EUR 150,-! Das möchte ich erstmal sehen mit einem Spektiv.

 

Nicht falsch verstehen, ich finde solche Experimente immer sehr interessant und möchte hier niemanden vom Experimentieren abhalten. Aber die Altglasvariante geht auch recht gut für kleines Geld.

 

Viele Grüße

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo BF68,

 

stimmt, tolles Foto. Ich besitze auch ein 500-ter Spiegeltele, ein 200-600-ter Zoom und einen Konverter, sowie ein Spektiv. Meiner Erfahrung nach gibt es aufgrund von unterschiedlichen Glasbeschichtungen "Farbabweichungen" und Unterschiede in der "Zentrumsauflösung", wobei das Spektiv, zugegeben von einem Premiumhersteller, die etwas bessere Zentrumsauflösung besitzt. Mein Lösungsvorschlag bezog sich auf eine Objektivschiene + Selbstbauzentriering für etwa 70,- €. Experimentieren muss man hier so oder so aufgrund der geringen Tiefenschärfe. Nun ja, das Spektiv ist vorhanden und mit überschaubaren Aufwand lässt es sich als Objektiv "missbrauchen".

Auch meine ich, das an der NEX noch ein Adapter ran muss und der kostet noch mal so 30,- €. Anbei mal ein 100% Crop als Quervergleich ooc.

 

Grüße

 

Hugin

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Hugin,

 

vielen Dank für das Lob für mein Foto!

 

Dein letzter Beitrag ist ja wesentlich differenzierter. Mir ging es auch nicht darum, ob Altglas-Tele oder Spektiv das bessere Ergebnis bringt.

 

Ich wollte zeigen, dass mit Altglas und kleinem Budget schon einiges geht und es eben keine 4.000,- Euro braucht.

 

Viele Grüße

 

Bernhard

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • 4 weeks later...

Allerdings wäre Altglas doch eine günstige Alternative. Einfach zu adaptieren, z.B. bin ich bei den Novoflex Schnellschussobjektiven gelandet. Die lassen sich bei 400-600 mm wenigstens noch aus der Hand mit max. Einbeinstativ recht gut nutzen. Und die gibt es bis zu 800mm, plus Telekonverter 1,5x und 2x.

Ein modulares Baukastensystem, dessen Kauf ich bisher nicht bereut habe.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich besitze ein 85er Zeiss Diascope Spektiv. Benutzen tue ich es mit dem Zeiss Fotoadapter. Damit komme ich auf eine KB-Brennweite von 1000mm.

Nur fürs fotografieren würde ich kein Spektiv kaufen. Gute Spektive sind teuer und die Bildqualität finde ich beim fotografieren mässig.

Fürs visuelle beobachten finde ich das Diasope allerdings Spitze.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier noch zwei Beispiele mit dem 85mm Zeiss Diascope Spektiv und Sony A7.

Das erste Bild ist mit einem 50mm Objektiv aufgenommen. Das zweite mit dem Spektiv mit Brennweite 1000mm.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...