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Ich bin ein wenig enttäuscht.. Die Kamera ist der Hammer keine Frage. Die 36mp hauen einen einfach um.. Aber eben nur wenn man in das Bild reinzoomt.

Von der hochgelobten Dynamik spüre ich bisher noch nichts..

 

Dazu sind die kleineren Sensoren inzwischen zu gut geworden. Wenn ich sehe, welchen Umfang schon der 1" Sensor der RX100 aufzeichnet! Davon hätte man vor ein paar Jahren nicht zu träumen gewagt. :eek:

 

Bleiben die 36 MP und die mögliche minimale Schärfentiefe. Die Auflösung braucht man nur, wenn man für Auftraggeber arbeitet, die das fordern, oder wenn man ständig in 1 x 1,5 m ausgeben möchte.

Meine Wohnung hat nicht die Größe der Nationalgalerie. Für mich wäre das so, als ob ich meinen Wocheneinkauf im Supermarkt mit einem 7,5 Tonner erledigen würde. :rolleyes:

 

Bleibt noch die "maximale Freistellung". Meiner Meinung nach eher ein Stammtisch-Argument, auch wenn ich gelegentlich schon gelungene Aufnahmen dieser Art gesehen habe. Den meisten derartigen

Aufnahmen sieht man eher an, dass der Effekt nicht gestalterisch sinnvoll war, sondern als Selbstzweck und "der Demonstration der Möglichkeit" dienen musste.

 

Es gibt einige wenige sinnvolle Gründe, mit VF zu fotografieren, aber in meinem Fall kaufte ich nach 4 Jahren EOS 5D meine erste MFT-Ausrüstung und musste feststellen, dass VF überflüssig ist.

 

Trotzdem ist eine Nikon D800 ein faszinierender technischer Gegenstand, der sehr teuer ist und erhebliche Folgekosten verursacht, wenn man die Objektive dazu kauft, die das Potential auch nutzen. ;)

 

Schick sie zurück und buche für das Geld lieber eine Reise, die Dir schöne Fotomotive bietet, das bringt Dir wahrscheinlich mehr. :D

 

 

Gruß Norbert

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Ich denke die Fragestellung von Wolfgang ist die richtige.

 

Wie oft nutzt du Offenblende bei mFT mit lichtstarken Festbrennweiten?

(Falls man eine Fotoverwaltung wie Lightroom verwendet ist die Frage ja einfach zu beantworten. ;))

Oder wie viel Bilder entstehen bei sehr hohen ISO Werten?

 

Und wenn du durch diese herausgefilterten Bilder stöberst:

Bei wievielen dieser Situationen wärst du im Vorfeld bereit gewesen einen Brummer wie die D800 einzupacken (sprich sie wäre nicht daheim liegen geblieben)?

 

Bei mir war das nicht annähernd genug um wieder zu einer Spiegelrefle zurück zu gehen...

 

 

So habe ich auch gedacht, bis ich Qualitätsvergleiche der Aufnahmen gemacht habe. Und da schneidet die OMD-ME5 mit dem 1,8/45 gegenüber der D800 mit dem 1,8/85mm nicht so gut ab. Ich habe die D800 Bilder auf die Größe der OMD Bilder herunter gerechnet und dann im Vergleichsmodus im LR5 bei 100% angesehen. Na ja, kommt drauf an was man fotografiert. Aber bei Städteausflügen nehme ich dann doch lieber wieder die D800. Zum Spazierengehen und so wenn man ohne Absicht ein wenig herunmschlendert ist die OMD-ME5 allerdings sehr praktisch.

Lg. Hans.

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Nochmal danke für die vielen Meinungen. Ich fotografiere schon sehr häufig mit Offenblende (speziell Portraits) hingegen bin fast ausschließlich im Low ISO Bereich unterwegs.

Am zweit häufigsten mache ich Landschaftaufnahmen und dann Makros. Bei den letzteren beiden verspreche ich mir durch die hohe Megapixel einen deutlichen Vorteil. Hingegen bei Portraitshootings (mit Al oder eben Kunstlicht im Studio) hingegen eher weniger... Dort wäre manchmal der künstlerische Einsatz der minimalen Schärfentiefe nett.

 

Aber wie ihr schon sagt.. Ob es den Aufpreis wert ist.. Eher nicht.

Was bleibt mir als Alternative, wenn ich mehr Qualität als die der OMD haben will.. Nichts ;)

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[...] Am zweit häufigsten mache ich Landschaftaufnahmen und dann Makros. Bei den letzteren beiden verspreche ich mir durch die hohe Megapixel einen deutlichen Vorteil. [...] ;)

 

Im Makrobereich wird die Schärfentiefe bei einer KB-Kamera sehr dünn. Da kann der kleiner Sensor punkten (vor allem mit einer guten Optik, wie dem Pana-Leica 45).

 

Immer gutes Licht

 

PhotoPhoibos.

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So habe ich auch gedacht, bis ich Qualitätsvergleiche der Aufnahmen gemacht habe. Und da schneidet die OMD-ME5 mit dem 1,8/45 gegenüber der D800 mit dem 1,8/85mm nicht so gut ab. Ich habe die D800 Bilder auf die Größe der OMD Bilder herunter gerechnet und dann im Vergleichsmodus im LR5 bei 100% angesehen...

 

Vergleiche zwischen VF und MFT habe ich auch schon gemacht und da sahen die alten KB-Objektive an der 5D oft gar nicht gut aus. Behauptet wurde die Überlegenheit von VF hier schon oft.

Auf Bildbeispiele, die diese Behauptung auch mal belegen, warte ich in diesem Forum übrigens bis heute vergebens. :cool:

 

Sicherlich kannst Du uns die Bilder aus OM-D und D800 mit den 100% Crops mal zeigen, denn es würde mich wundern, wenn das 1.8/45 mm in vergleichbarer Größe schlecht aussieht,

zumal es schon bei voller Öffnung bis in die Ecken scharf zeichnet:

 

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Nochmal danke für die vielen Meinungen. Ich fotografiere schon sehr häufig mit Offenblende (speziell Portraits) hingegen bin fast ausschließlich im Low ISO Bereich unterwegs.

Am zweit häufigsten mache ich Landschaftaufnahmen und dann Makros. Bei den letzteren beiden verspreche ich mir durch die hohe Megapixel einen deutlichen Vorteil. Hingegen bei Portraitshootings (mit Al oder eben Kunstlicht im Studio) hingegen eher weniger... Dort wäre manchmal der künstlerische Einsatz der minimalen Schärfentiefe nett.

 

Mit dem 1.8/45 mm an MFT kann man Portraits mit voller Öffnung fotografieren. Wenn Du das gleiche mit VF und 1.8/85 mm machst, ist die Nasenspitze schon unscharf, wenn die Augen

(manchmal auch nur ein Auge) scharf sind. An der 5D habe ich das 1.8/85 mm meistens auf f4.0, aber mindestens auf f2.8 abgeblendet.

 

Die "minimale Schärfentiefe" ist meistens eine diffuse Wunschvorstellung des Fotografen, die in der Praxis höchst selten anwendbar ist, aber beim Versuch viele Bilder versaut. :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

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Vergleiche zwischen VF und MFT habe ich auch schon gemacht und da sahen die alten KB-Objektive an der 5D oft gar nicht gut aus. Behauptet wurde die Überlegenheit von VF hier schon oft.

Auf Bildbeispiele, die diese Behauptung auch mal belegen, warte ich in diesem Forum übrigens bis heute vergebens. :cool:

 

Sicherlich kannst Du uns die Bilder aus OM-D und D800 mit den 100% Crops mal zeigen, denn es würde mich wundern, wenn das 1.8/45 mm in vergleichbarer Größe schlecht aussieht,

zumal es schon bei voller Öffnung bis in die Ecken scharf zeichnet

[/ATTACH]

 

Ja danke, ich höre die Botschaft sehr sehr gerne! Ich nehme wohl auch viel lieber die kleine OMD-ME5 mit als die D800, das ist unbestritten. Wenns interessiert stelle ich meinen Vergleich demnächst ein. Schön wäre es, wenn es nur ein "Systemfehler" im Vergleich meinerseits wäre. Nochmals: ich höre nichts lieber als das!

Lg. Hans.

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So habe ich auch gedacht...

 

Keine Frage, KB ist schon faszinierend in manchen Bereichen (Hab ja selbst ne RX1 als Immer-Dabei Kamera).

Nur sehe ich Portraitbrennweiten für private Zwecke da eher als weniger wichtig an.

Die Freistellung hat mir beim 45er Oly schon gereicht und mit dem angekündigten Blende 1.2 Objektiv von PanaLeica wird da ja noch was drauf gesetzt.

 

Sonst steht einem in naher Zukunft ja auch noch das Fuji 56mm 1.2 für APS-C zur Verfügung. Das sollte vom Bildwinkel und der Freistellung ja an sich genau einem 85mm 1.8 an KB entsprechen.

 

Bin bei meiner Suche nach der für mich richtigen Portraitcam noch nicht wirklich weiter gekommen.

Denke ich warte mal das PanaLeica und das Fuji ab,

aber wenn die mich nicht umhauen könnte es einfach auf eine PEN mit dem 45er hinauslaufen.

 

Damit bliebe die Kameratasche mit RX1 und der PEN auch bei unter 1 einem Kilo Gewicht.

 

Bei Portraits brauche ich auch keine 24 oder 36 Megapixel.

Im Gegensatz zu Landschaftsaufnahmen hänge ich mir sowas selten in Plakatgröße an die Zimmerwand.

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...Wenns interessiert stelle ich meinen Vergleich demnächst ein. Schön wäre es, wenn es nur ein "Systemfehler" im Vergleich meinerseits wäre. Nochmals: ich höre nichts lieber als das!

Lg. Hans.

 

Hallo Hans,

 

ja, es interessiert. Zwar kenne ich das Nikon 1.8/85 mm nicht, aber von den bezahlbaren Objektiven zur D800, würde ich dem am ehesten eine sehr gute Leistung zutrauen.

 

An den zwar nur 12 MP meiner 5D konnte das EF 1.8/85 mm auch am meisten überzeugen, während man über 2.0/35 mm und 1.4/50 mm besser den Mantel des Schweigens deckte. :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

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Hallo zusammen,

 

habe nur die ersten zwei Seiten eures Threads überflogen, bin z.Z. mit der GX7 unterwegs und möchte nichts größeres mehr haben. Bezogen auf euer Thema hier zwei Links von professionellen Fotografen die schon zur „kleinen“ gewechselt sind oder kurz davor stehen.

 

Diät in der Fototasche | Ein Jahr Hochzeiten mit der Systemkamera | brautrausch® {blog}

 

Kleiner Sensor ist nicht immer schlecht | Neunzehn72 - Fotografie

 

 

Ich hoffe ich darf hier solche Links setzen.

Gruß, Matthias

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Hallo zusammen,

 

habe nur die ersten zwei Seiten eures Threads überflogen, bin z.Z. mit der GX7 unterwegs und möchte nichts größeres mehr haben. Bezogen auf euer Thema hier zwei Links von professionellen Fotografen die schon zur „kleinen“ gewechselt sind oder kurz davor stehen.

 

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Kleiner Sensor ist nicht immer schlecht | Neunzehn72 - Fotografie

 

 

Ich hoffe ich darf hier solche Links setzen.

Gruß, Matthias

 

Danke für die Links, ich kannte den ersten bereits.

Im Umfeld der Portraitfotografie erwarte ich die geringsten Unterschiede. Bei Events und speziell bei Landschaften hingegen die größten. Somit würde mich auch interessieren, was ein Profi-Fotograf aus dem Geografic - Umfeld für eine Meinung bzgl VF vs MFT hat.

Dort habe ich zum Beispiel gelesen, dass einige Leute vom Mittelformat auf die d800 wechseln. Von mft oder DX keine Rede.

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...Im Umfeld der Portraitfotografie erwarte ich die geringsten Unterschiede. Bei Events und speziell bei Landschaften hingegen die größten...

 

Da wird die D800 eventuell problematisch, denn Landschaft geht selten ohne Weitwinkel und zumindest das professionelle Zoom 2.8/24-70 mm kann da nicht wirklich überzeugen. Zitat aus digitalkamera.de:

 

"Absolut beeindruckend ist dagegen das Auflösungsvermögen der D800. Bestückt mit dem 24-70/2.8 reißt sie geradeso die Marke von 70 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) – allerdings nur im Bildzentrum.

Zu den Bildrändern hin endet die Herrlichkeit jäh – bei 24 Millimeter Brennweite kommt das Zoomobjektiv nur bei optimaler Blende F11 über die Marke von 35 lp/mm hinaus. Ein Auflösungsverlust von rund

50 Prozent zum Bildrand hin ist einfach zu hoch."

 

Bei meinem Panasonic 2.8/12-35 mm sind sogar bei f2.8 die Ecken im Weitwinkelbereich sehr gut und minimal abgeblendet knackscharf! Bei der D800 dagegen f11.0 und Soße in den Ecken? Das darf nicht sein!

 

Bevor Du die D800 behältst, solltest Du also unbedingt Deine Weitwinkelobjektive daran testen, b.z.w. beim Händler Deines Vertrauens ausprobieren, was Du eventuell noch zusätzlich kaufen würdest.

 

 

Gruß Norbert

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Hallo zusammen,

 

habe nur die ersten zwei Seiten eures Threads überflogen, bin z.Z. mit der GX7 unterwegs und möchte nichts größeres mehr haben. Bezogen auf euer Thema hier zwei Links von professionellen Fotografen die schon zur „kleinen“ gewechselt sind oder kurz davor stehen.

 

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Kleiner Sensor ist nicht immer schlecht | Neunzehn72 - Fotografie

 

 

Ich hoffe ich darf hier solche Links setzen.

Gruß, Matthias

 

Ja bei der Hochzeitsfotografie kann ich mir die OMD-E5 durchaus als Gewinn vor stellen. Der AF (S) ist sauschnell, die Freistellung bei 1,8 und entsprechender Entfernung der Objekte auch nicht schlecht und vor allem: die Vergrößerungsbedürfenisse sind gering! Mein Gott so ein Hochzeitsbuch mit max. vielleicht 40x60 cm, das geht locker.

Fotografiert man aber um Bilder auch in Ausstellungen zeigen zu können und will als Mindesgröße so 120x80 cm an denken, dann schaut die Sache etwas anders aus. Da dürfte mFT speziell bei feinstrukturierten (Stadt-/Landschaftsaufnahmen) wohl sehr in Bedrängnis kommen.

Lg. Hans.

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Da wird die D800 eventuell problematisch, denn Landschaft geht selten ohne Weitwinkel und zumindest das professionelle Zoom 2.8/24-70 mm kann da nicht wirklich überzeugen. Zitat aus digitalkamera.de:

 

"Absolut beeindruckend ist dagegen das Auflösungsvermögen der D800. Bestückt mit dem 24-70/2.8 reißt sie geradeso die Marke von 70 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) – allerdings nur im Bildzentrum.

Zu den Bildrändern hin endet die Herrlichkeit jäh – bei 24 Millimeter Brennweite kommt das Zoomobjektiv nur bei optimaler Blende F11 über die Marke von 35 lp/mm hinaus. Ein Auflösungsverlust von rund

50 Prozent zum Bildrand hin ist einfach zu hoch."

 

Bei meinem Panasonic 2.8/12-35 mm sind sogar bei f2.8 die Ecken im Weitwinkelbereich sehr gut und minimal abgeblendet knackscharf! Bei der D800 dagegen f11.0 und Soße in den Ecken? Das darf nicht sein!

 

Bevor Du die D800 behältst, solltest Du also unbedingt Deine Weitwinkelobjektive daran testen, b.z.w. beim Händler Deines Vertrauens ausprobieren, was Du eventuell noch zusätzlich kaufen würdest.

 

 

Gruß Norbert

 

Naja hier findet man unterschiedliche Meinungen siehe Test (dx0mark).

Aber ich gebe dir recht.. Ab Blende 11 ist Schluss.. Darüber hinaus rutscht die d800 ganz schön ab.

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Ja bei der Hochzeitsfotografie kann ich mir die OMD-E5 durchaus als Gewinn vor stellen. Der AF (S) ist sauschnell, die Freistellung bei 1,8 und entsprechender Entfernung der Objekte auch nicht schlecht und vor allem: die Vergrößerungsbedürfenisse sind gering! Mein Gott so ein Hochzeitsbuch mit max. vielleicht 40x60 cm, das geht locker.

Fotografiert man aber um Bilder auch in Ausstellungen zeigen zu können und will als Mindesgröße so 120x80 cm an denken, dann schaut die Sache etwas anders aus. Da dürfte mFT speziell bei feinstrukturierten (Stadt-/Landschaftsaufnahmen) wohl sehr in Bedrängnis kommen.

Lg. Hans.

 

Das Problem ist, da kommt auch die D800 in Schwierigkeiten, zumindest an den Rändern ... und das vor allem, wenn man die günstigen älteren Objektive nutzt.

 

Die Inflation der MP ist sowieso interessant, früher war man sich einig, dass man schon 12 MP bräuchte, um über einen Meter Kantenlänge zu bedrucken ... heute reichen 16 MP schon nicht mehr.

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Naja hier findet man unterschiedliche Meinungen siehe Test (dx0mark).

Aber ich gebe dir recht.. Ab Blende 11 ist Schluss.. Darüber hinaus rutscht die d800 ganz schön ab.

 

Blende 11 dürfte ziemlich bei jedem Objektiv "Schluss" sein, denn ab da schlägt die Beugung zu und die Schärfe nimmt eher wieder ab. Deshalb wäre ja für die Landschaftsfotografie ein Tilt (Verlängerung der Schärfeebene nach Scheimpflug) Objektiv besser geeignet, nur halt leider nicht an einer Kleinbildkamera. Denn da kann man das Ergebnis des Tilt-Winkels nicht wirklich erkennen, ausser man fotografiert vor Ort in einen LapTop. Da kann man dann aber gleich mit einem Golfwagerl anfahren.

Deshalb bleibt leider alles ein eher müder Kompromiss.

Lg. Hans.

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Blende 11 dürfte ziemlich bei jedem Objektiv "Schluss" sein, denn ab da schlägt die Beugung zu und die Schärfe nimmt eher wieder ab. (...)

Lg. Hans.

Bei der D800 kommt die Beugung schon bei Blende 4 (!) in den Bereich der Pixelgröße. Viel Luft ist da nicht mehr für die besten Objektive.

Man muss einfach akzeptieren, dass es ab einer gewisssen Grenze physikalisch nicht mehr weiter geht.

Dabei haben wir noch ein anderes Problem, den Unschärfekreis. Auch exakt in der Schärfeebene wird ein Punkt nicht als Punkt abgebildet. http://de.academic.ru/dic.nsf/technik/23245/Zerstreuungskreis Keines der KB-Objektive ist für einen Zerstreuungskreis in der Größe eines D800 - Pixel gerechnet. Damit wird auch klar, welchen Sinn es macht, aus einem so hoch auflösenden Sensor ein kleineres Format heraus zu croppen.

bearbeitet von wolfgang_r
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Naja hier findet man unterschiedliche Meinungen siehe Test (dx0mark).

Aber ich gebe dir recht.. Ab Blende 11 ist Schluss.. Darüber hinaus rutscht die d800 ganz schön ab.

 

Das Problem ist aber, dass im Test f11.0 als optimale Blende ermittelt wurde und selbst dann ein Auflösungsverlust von rund 50% am Bildrand zu beklagen war. Wie sehen denn dann die Ränder bei f2.8, 4.0, oder 5.6 aus? :eek:

 

Nur mal so zum Vergleich, Panasonic 2.8/12-35 mm bei 12 mm und f3.2:

 

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Was soll man mit einem 2.8/24-70 mm am 36 MP VF, wenn man bei 24 mm die Ränder nicht scharf bekommt? Ein 4.0 oder 5.6/24-70 mm mit erstklassiger Leistung würde da doch viel sinnvoller sein. :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

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Naja auf dx0mark finde ich nichts dazu dass blende 11 die beste Blende wäre.

 

Ich frage mich die d800 Fotografen dann solche Bilder abliefern.. Von einem OMD Fotograf habe ich sowas noch nie gesehen

 

Beispiel

 

http://www.lik.com/thework/canyons-arches.html

 

Allgemein wundere ich mich wieso die ganzen Profis nicht auf die crop Formate wechseln, wenn es mehr Nachteile als Vorteile gibt.

 

Bitte versteht mich nicht falsch, ich will es nur verstehen

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Naja auf dx0mark finde ich nichts dazu dass blende 11 die beste Blende wäre.

 

Ich kann nur zitieren, was digitalkamera.de ermittelt hat und deren Einschätzung von Kameras die ich selbst besessen habe, war meist recht realitätsnah.

 

Ich frage mich die d800 Fotografen dann solche Bilder abliefern.. Von einem OMD Fotograf habe ich sowas noch nie gesehen

 

Beispiel

 

Canyons / Arches - The Work

 

Vermutlich, weil noch keiner mit einer OM-D dort war. :D

 

Aber mal im Ernst, ich finde dort nur Fotos in einer Auflösung von 723 x 500 Pixeln. Da kann selbst mein Handy mit einer D800 mithalten. ;)

 

Exif-Daten, die Auskunft über die verwendete Kamera und das Objektiv geben, sehe ich dort auch nicht. :confused:

 

Allgemein wundere ich mich wieso die ganzen Profis nicht auf die crop Formate wechseln, wenn es mehr Nachteile als Vorteile gibt.

 

Bitte versteht mich nicht falsch, ich will es nur verstehen

 

 

Die Profis haben da bis jetzt noch ein paar Probleme.

 

1.) Man kann nicht mit einer Kamera beim Kunden auftauchen, die kleiner ist als die, mit der der Kunde selbst in den Urlaub fährt.

 

2.) Man kann im Fotografenpulk nicht mit einer kleineren Kamera ankommen, als die anderen. Spot und Häme wären einem wohl sicher.

 

3.) Es sind noch nicht alle Objektive für spezielle Aufgaben vorhanden. Die Entsprechungen von 2.8/300 mm, 2.8/400 mm, 4.0/400 mm, oder 17 mm Shift findet man noch nicht.

 

4.) Der C-AF ist noch nicht so schnell, wie bei den besten Profi-DSLR.

 

 

Vermutlich spielen die 50% Auflösungsverlust des Nikon 24-70 mm am Rand bei den Presseleuten keine so große Rolle, denn für die Doppelseite im Stern reicht es wohl immer noch...

 

...bloß was hättest Du von einer D800 und den nötigen teuren Objektiven, ausser dem befriedigten "Habenwollen"?

 

Sicherlich weniger Geld auf dem Konto, aber bessere Fotos? Falls Du die MFT-Ausrüstung dafür opferst, vermutlich weniger Fotos, weil die schwere Nikon öfter zuhause bleibt. ;)

 

 

Gruß Norbert

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Profis sind vielleicht auch mal von Redaktionen abhängig, die meinen möglichst viele Pixel in möglichst großem Format wären allein ausschlaggebend (auch wenn inzwischen für Geo-Doppelseiten die 16 MP von APS oder mFT völlig ausreichen). Alte Zöpfe abzuschneiden fällt oft schwer. Es gibt Anwendungen, die fordern wirklich großes Format und viiieeele Pixel. Ein Beispiel das ich immer gerne bringe: dudek Da spielen dann auch Shift und Tilt eine Rolle.

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Was ich mal getestet habe und wirklich interessant finde, sind die Reserven in den Tiefen.

 

Extrem unterbelichtet und dann mal sehen was man mit lightroom wieder raus holen kann..

 

Nikonbild (links unbearbeitet rechts aufbereitet)

8enupa9a.jpg

 

OMD Bild (links unbearbeitet rechts aufbereitet)

sa4umapa.jpg

 

Ich weiß nicht wie aussagekräftig das ist.. Aber immerhin verstehe ich nun die Aussage "man hat mehr Reserven in den tiefen"

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