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Die Überschrift sagt es schon: Ich wurde verdonnert, auf einer Familienfeier Bilder zu schießen. Nun ist das zwar nicht das erste Mal, daß ich sowas mache, aber ich hadere immer mal wieder mit dem harten Blitzlicht. Die Sache wird in einer Gaststätte stattfinden, die Decke ist relativ hoch und (glaube ich) nicht weiß, ich werde keine Zusatzblitze auf ein Stativ stellen können, sondern muß beweglich und kompakt bleiben. Meine Ausrüstung: GH2 mit einem FL360, bei den Objektiven werden mir vermutlich das 20er und das 45er reichen.

 

Jetzt meine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit Bouncern bzw. Minisoftboxen für solche Gelegenheiten? Ich hatte früher mal (analog bzw. mit der DSLR) einen StoFen "Joghurtbecher", hat schon ein bißchen was gebracht, aber allzusehr überzeugt hat mich der nicht. Bei niedrigeren, weißen Decken habe ich ganz gute Erfahrungen mit indirektem Blitz über die Decke plus selbst gebastelter Bouncecard gemacht, aber das wird bei den räumlichen Verhältnissen dort nichts werden, fürchte ich.

 

Ich habe mir jetzt im Netz mal den Quik Bounce und den UltraSoft von Lumiquest angesehen, die scheinen recht interessant. Über Tipps und Erfahrungen eurerseits wäre ich sehr dankbar. Wie so oft kommt der Hilferuf recht spät: Die Feier findet am kommenden Sonntag statt :o.

 

Gruß, Reinhard

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RAW für den Zweck sowieso, aber auch das finde ich nicht ohne, wenn die die Lichtfarbe zu sehr gemixt ist. Und ich fürchte, die Decke ist sehr hoch - dann muß ich u.U. die ISO so hochschrauben, ich würde aber eigentlich ungern über 400 gehen. Mist - es wäre besser gewesen, das vorher mal ausprobieren zu können. Aber auf jeden Fall schon mal danke für deine Erfahrung, Bruno. Was hast du denn ausprobiert?

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Ich weiß die Namen nicht mehr, aber diese Mini-Bouncer sind alle zu klein gewesen, um eine halbwegs diffuse Beleuchtung zu schaffen.

 

Am besten war noch die Bastellösung. Blitz etwas nach hinten geneigt und einen DIN A 5-großen Karton mit Klebeband befestigt und zum Blitz hin gebogen und die Biegung mit einem Tesastreifen fixiert.

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senkrecht gegen die Decke und Visitenkarte nach vorne ... dabei ist es nicht wichtig, dass die Decke unweiss ist, die richtige Farbe bekommen die Gesichter durch die Reflexion von der Visitenkarte.

 

Eine grosse Fläche beim Reflektor bringt nichts, weil sie nicht gross genug sein wird um ohne indirekte Komponente eine diffuse Ausleuchtung hinzubekommen. (OK wenn Du einen Schirm nehmen kannst, dann vielleicht schon)

 

Der Trick ist, die Visitenkartenreflexfläche relativ klein zu machen, wenn die Decke hoch ist (und der Blitz muss stark genug sein, bzw der ISO Wert so hoch, dass eine entsprechende Leitzahl herauskommt)

 

Ausserdem solltest Du eine relativ lange Brennweite verwenden, wenn Du viel direktes Licht haben solltest, denn die Ausleuchung des Hintergrundes (so vorhanden) wird besser, wenn die Entfernung vom Blitz zum Motiv höher ist.)

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Ich nutze mit dem Oly FL50 immer einen Reflektorrahmen der sich mit Klettband am Blitz befestigen lässt, ein Kugelgelenk zum Schwenken des Reflektors hat sowie austauschbare Reflektorflächen die einfach eingeschoben werden können. Durch die Gelenkverstellung kann ich das Teil auch direkt vor den Blitz schwenken und nutze hier ab und an Lee-Farbfolien für entsprechende Effekte. Das Teil hatte mal bei amazon knapp 20 Euro gekostet, Logo auf der mitgelieferten Tasche: Seagull. Habe ich jetzt seit 3-4 Jahren schon im Einsatz und ich finde den echt klasse. Lässt sich zusammenklappen und in der Tasche mit den verschiedenen Filter und Reflexfolien verpacken. Die Reflektorfläche ist etwas grösser als eine Postkarte. (A6).

Das war bisher das meistgenutzte Zubehör.

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Lumiquest habe ich auch, aber das sind allenfalls Notlösungen. Besser wäre ein Lichtstativ (die gibt es um 25 Euro plus Versand, z.B. sowas hier) und einen Blitz aufsetzen, als Slave auslösen.

Durch die Höhe ausgefahren 2 Meter ist das Licht immer von oben kommend, das sollte nicht als direktes Gegenlicht auf den Bildern auftauchen ;)

 

Also einen Auslöser auf der Kamera und einen Blitz als Slave gegen die Decke ... das wäre der erste Weg.

 

Etwas anders wäre die Verwendung einer Blitzschiene -> Beispiel.

Vorteil: Du kommst etwas höher- keine roten Augen, auch wenn der Abstand der Kamera zu den Personen etwas weiter weg ist (z.B. kleinere Gruppe). Durch das Doppelgelenk kannst Du auch Hochformataufnahmen machen, das Licht kommt dennoch von oben.

Abhängigkeiten- Deine Kamera kann den aufgesteckten Blitz als Slave ansprechen. Das muß ein mit dem System betrauter Anwender erklären, da ich mit Nikon ein komplett anderes System habe (ich steuere mit dem internen Blitz der D300 den oben aufgesetzten SB600 per Infrarot an- das klappt)...

 

Variante Drei- Du verwendest einen Snoot (um Streu-/Seitenlicht als direktes Licht auf die Gesichter zu vermeiden), richtest den Blitz an die Decke und aufgrund der Verlängerung des Laufweges des Lichtes (doppelter Abstand) erhöhst Du die Blitzleistung. Mögliche Einstellungen: ISO soweit hochnehmen wie bei Verwendung Available Light Aufnahmen (und Du das Rauschen in der EBV beherrschst) und den Blitz entsprechend anpassen (Aufhellung Umgebung). Je nach Umgebungshelligkeit kannst Du relativ normal arbeiten und schonst den Blitz (daß er nicht zu hocheingestellt abfeuert und wegen Überhitzung zwischendrin abschaltet). Also einmal dort in die Kneipe gehen imd ein paar Probeschüsse machen, ganz bewußt Unter- und überbelichtenm, mal in Raummitte und mal eher am Rand (dort hast Du nicht nur die Decke als Reflektor, sondern evtl. auch freie Wandflächen ... Licht abschwächen oder verstärken ist z.N. minimal möglich über Deine Standortwahl- näher ran an die Wand oder etwas weggehen. Deshalb der Test vorher ;)

 

Variante Zwo ist eine gern genutzte Variante, weil ich mobil bleibe und umhergehen kann ...

bearbeitet von Jock-l
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Ich danke euch für eure vielfältigen Vorschläge.

Bruno, ja die Bastellösungen habe ich auch schon viel versucht, aber von den improvisierten Halterungen ein bißchen die Nase voll. Daher dachte ich wie

Kolja an Lumiquest. Den 80-20 gibt's ja schon richtig lange, mit dem habe ich schon zu meinen analogen Zeiten geliebäugelt, darum fiel mir der auch als erstes wieder ein. Und dann bin ich eben auf den Quik Bounce gestoßen, der mir sehr vielseitig vorkommt, auch wegen seiner schnellen Hochformatfähigkeit. Nur zeigt das Testbeispiel, das ich gesehen habe, daß er doch eher in der 80-20-Position zum gewünschten Erfolg führt, während er als reine "Softbox" halt doch nicht so sehr effektiv zu sein scheint. Da hat Nightstalker vermutlich recht mit seinem Einwand. Vor allem fehlt dem Quik Bounce anscheinend leider ein Diffusorvorhang, wie ihn wiederum der Ultrasoft besitzt. Letzteren scheint niemand zu kennen, bzw. mal ausprobiert zu haben?

Nightstalker, vielen Dank für den Hinweis, daß die Gesichtsfarbe eher vom kleinen Anteil des direkten Lichts (über die Visitenkarte) bestimmt wird. Das beruhigt mich etwas.

Tom, deine Lösung klingt interessant, ich werde mich mal auf die Suche begeben.

Und Jock-l, dein Vorschlag mit dem Lampenstativ bringt sicher gute Erfolge, klingt sehr gut, und ich werde mir das auch merken. Aber daraus wird in dem Fall vermutlich leider nichts, ich werde ziemlich sicher kein Stativ aufstellen können. Die Blitzschiene dagegen kenne ich (theoretisch, nicht selbst ausprobiert). Die trägt sicher einiges dazu bei, den Schlagschatten zu "verstecken", aber weicher wird das Licht damit nicht. Wenn du sie verwendest, nimmst du dann den Blitzer ganz normal? Und das mit dem Snoot - handele ich mir mit dieser Lösung nicht doch wieder Schatten in den Augenhöhlen ein, weil das Bltzlicht nur von der Decke kommt? Du hast recht: Am besten wäre ein kleiner Testlauf vorher, ich bin aber nicht sicher, ob ich das noch vorher schaffe.

 

Uff - ihr seht mich ziemlich verwirrt, mal sehen, auf was es nun rausläuft. Ich will ungern viel Geld für eine dann vielleicht doch unnütze Lösung investieren, und die Zeit läuft mir davon. Wenn ich so ein Helferlein noch bestellen muß, muß ich mich sputen :o

Im Augenblick tendiere ich zu den Lösungen, die mit wenig Aufwand verbunden sind und mich möglichst beweglich lassen. Also doch ein Lumiquest bzw. eine Bastellösung / Visitenkarte, und/oder die Blitzschiene.

 

Gruß, Reinhard

bearbeitet von leicanik
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Hat Dein Blitz eine Weitwinkelstellung, dazu noch eine Streuscheibe oder Aufsatz ? Das Blitzen probier mal mit Familienmitgliedern, auf die Couch setzen, einmal direkt angeblitzt, einmal mit Streuscheibe oder Aufsatz (sog. Jogurtbecher) , einmal den Blitz nach oben gerichtet als indireltes Licht (der Snoot wäre eine dunkle Pappröhren, der nur verhindert, daß Du Streulicht als direktes Licht Richtung Personen abfeuerst. Kurze Röhre-> Snoot: Licht oben an der Decke wird ein weiter Kreis/Durchmesser und damit viel indirektes Licht, lange Snoot/Röhre-> Du bekommst eine kleine Lichtfläche an die Decke, konzentrierter ... aber das Licht als indirektes Licht fällt zum Rand hin ab. Teste das mal, schwarzer Karton und Gummi zum Halten, dann einige Einstellungen testen ;)

 

Varianten wenn Blitz nach oben geht -> ISO hoch, Kamera so einstellen daß Du mit ISO 1000-1600 arbeiten kannst, den Blitz zum Aufhellen der Umgebung nutzen ...

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Ja, der DMW-FL360 hat einen Zoomreflektor und auch eine WW-Streuscheibe, die nehme ich bisher auch immer, wenn ich schon direkt blitze(n muß). Das mit dem Snoot habe ich schon verstanden, muß es mal ausprobieren. ISO 1000-1600 an der GH2 "schmeckt" mir allerdings nicht besonders, niedriger wäre mir lieber - daher kam ich ja überhaupt auf die Idee, es mit einem gesofteten Direktblitz zu versuchen. Also ich sehe schon, ich werde nochmal etwas experimentieren müssen ;).

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Ich verwende den Gary Fong Lighstphere Cloud C2 mit Leidenschaft.

Ich finde einfach die Farben werden viel natürlicher und damit macht er einfach Spass, vor allem gibts den auch als Collapsible und mit anderen (Farb-)Aufsätzen für Mischlichtsituationen. Wenn ich Personen blitzen muss, dann nur mehr damit!

 

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IMG_2467.jpg von ayinkosh auf Flickr

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Gast Mark Focus
Jetzt meine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit Bouncern bzw. Minisoftboxen für solche Gelegenheiten? Ich hatte früher mal (analog bzw. mit der DSLR) einen StoFen "Joghurtbecher", hat schon ein bißchen was gebracht, aber allzusehr überzeugt hat mich der nicht. Bei niedrigeren, weißen Decken habe ich ganz gute Erfahrungen mit indirektem Blitz über die Decke plus selbst gebastelter Bouncecard gemacht, aber das wird bei den räumlichen Verhältnissen dort nichts werden, fürchte ich.

 

Mit der gh2 hast du ja nicht grade die kamera, die für ihre AL fähigkeiten berühmt ist gewählt. Ich würde es an deiner stelle aber dennoch erstmal ohne blitz versuchen...gott wie mich diese scheissblitzerei auf feiern nervt...

 

Wenn du partout nicht drauf verzichten willst oder es sonst einfach gar nicht anders geht (und damit meine ich bei offenblende und iso1600 länger als 1/30s): versuchs mal mit nem gary-fong-dingeldong(nachbau) und ner orangen folie vor dem blitzreflektor.

Zum beispiel dieser hier:

http://www.enjoyyourcamera.com/Blitzgeraete-Zubehoer/Lichtformer-Softboxen/Diffusor-FlexiDome-KT-D1-fuer-Canon-420EX-Nikon-SB-800-600::997.html

 

 

Ist Mein persönlicher favourit für solche aktionen, bei der d700 fang ich mit soetwas allerdings erst ab iso6400 an, oder wenns bestimmte belichtungszeiten oder bestimmte max-iso braucht.

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Mit der gh2 hast du ja nicht grade die kamera, die für ihre AL fähigkeiten berühmt ist gewählt. Ich würde es an deiner stelle aber dennoch erstmal ohne blitz versuchen...
Tja, ich denke, ich nehme halt die Kamera, die ich habe - mit nicht vorhandenen fotografiert es sich so schlecht ;). Ich blitze auch nicht gerne und werde es sicher erst so versuchen. Aber lieber geblitzt als komplett verrauscht oder verwackelt, ich werde mich für das kleinere Übel entscheiden müssen.

 

Übrigens finde ich die AL-Fähigkeiten der GH2 lange nicht so nervig wie ihre Blitz-Fähigkeiten. Da ich das Blitzen möglichst meide, habe ich schon ganz vergessen, wie schlecht das Pana-Blitzsystem ist. Ich mag die GH2 wirklich gerne, aber die Blitzerei wäre, wenn ich das öfter brauchen würde, glatt ein Grund zum Umstieg. Ich habe gerade ein paar Testschüsse zuhause gemacht, teilweise mit einer schnell improvisierten "Better Bouncecard". Die Ergebnisse waren bei TTL sehr inkonsistent, d.h. ich hatte plötzlich Überbelichtungen, die ich mir nicht erklären konnte, dann wieder war alles o.k.

 

Im normalen Automatikmodus des FL360 (also ohne TTL) geht es deutlich besser. Komischerweise kann ich den jetzt aktivieren. Früher ging das nicht, sondern ich konnte an einer konformen Kamera immer nur zwischen TTL und Manuell wählen. "A" ließ sich nur in Kombination mit Fremdkameras wählen oder wenn ich die Systemkontakte mit Tesa abklebte und es so erzwang. Jetzt geht's auf einmal. Dieses System bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht haben sie bei einem FW-Update da was geändert :confused:. Am besten bin ich bisher noch gefahren, wenn ich manuell mit Blitzleistungsstufen geblitzt habe. Panasonic sollte da echt mal was unternehmen, sonst lande ich eines Tages doch wieder bei Nikon (oder können die Olys das auch besser?) - Gewicht hin oder her :mad:

bearbeitet von leicanik
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Gast Mark Focus

@leicanik: hast du mal probiert die gh-2 in M in verbindung mit TTL Blitz zu benutzen? Hat bei meiner gh-1 und sogar bei canon und pentax damals recht gut geklappt...

 

Einstellungen: kamera in M, iso zwischen 400-800, belichtungszeit irgendwo zwischen 1/30s und 1/8s, blende so, dass ohne blitz das bild leicht unterbelichtet wäre, blitz in ttl. Mit blitzbelikorrektur auf -0,7 bis -1,3. Ggf. Zeit oder/und blende variieren, bis gewünschte wirkung erreicht ist.

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Genau den, den Mark eins über dir verlinkt hat.

Ja danke. Hätte ich auch selbst sehen können.

 

@leicanik: hast du mal probiert die gh-2 in M in verbindung mit TTL Blitz zu benutzen? Hat bei meiner gh-1 und sogar bei canon und pentax damals recht gut geklappt...

 

Das entspricht dem Reinhard, was ich dir wg. einer Blitzschiene schrieb.

Zum Einen hat man mit der Blitzschiene die ganze Ausstattung (Kamera, Blitzgerät) gut in der Hand und zum Anderen hat man durch das Blitzschuhverlängerungskabel weiterhin den Komfort der Messung/Kamerasteuerung zur Verfügung.

Zudem sitzt der Blitz oben auf dem Griff und damit in einer erhöhten Position.

 

Die Blitzschiene von Novoflex ist stabil gebaut und durch den Handgriff liegt sie gut in der Hand.

 

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Ich habe für den Notfall immer so etwas in der Fototasche: LumiQuest Pocket Bouncer - LumiQuest

 

Das geht im Zweifelsfall ganz gut. Ideale Lösungen gibt es eigentlich nicht. Aber zum Glück sieht man ja sofort nach dem Auslösen schon im Sucher, ob die Beleuchtung grob daneben liegt und kann rasch nachjustieren,

 

Viel Erfolg wünscht

 

Lumix

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@leicanik: hast du mal probiert die gh-2 in M in verbindung mit TTL Blitz zu benutzen? Hat bei meiner gh-1 und sogar bei canon und pentax damals recht gut geklappt...
Hallo Mark, ja, damit bin ich bisher auch immer noch am besten gefahren, sowohl mit der EOS 400d als auch mit Pana G1 und GH2. Nur mit der 1/30 stimme ich Jock zu, das ist manchmal etwas knapp.

 

Wobei ich mal dabei bleibe, daß auch die TTL-Blitzmessung bei Pana recht rudimentär funktioniert. Das erinnert mich an frühere Zeiten mit der Nikon F3. Die hat bei TTL-Blitz auch manchmal kräftig fehlbelichtet. Warum? Sie misst mit einer sehr starken Mittenbetonung. Wenn man nun z.B. Halbporträts im Hochformat machte, erhielt man kräftige Über- oder Unterbelichtungen, je nachdem, ob das Model ein helles Hemd oder einen schwarzen Pulli anhatte. Die integral messenden eingebauten Sensoren der Blitzgeräte ergaben meist bessere Ergebnisse. An der GH2 kann man das ebenfalls sehr gut nachvollziehen, wenn man mal spaßeshalber mit Spotmessung blitzt. Würde ich im Normalfall ja auch nicht machen. Leider liefert aber auch die Mehrfeldmessung da manchmal Mist. Wenn genug Zeit ist, blitze ich inzwischen echt am liebsten voll manuell, da stimmt wenigstens das Ergebnis. Man kann sich ja dank schneller Rückschau flott an die richtige Blitzleistungsstufe anpirschen. (Außerdem macht es mir manchmal sogar Spaß, den alten Handbelichtungsmesser auszupacken).

bearbeitet von leicanik
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Gast Mark Focus

Die die belichtungszeit regelt ja in erster linie wieviel umgebungslicht mit aufs bild kommt, da die abbrenndauer von handelsüblichen aufsteck oder stabblitzen in der regel deutlich kürzer ist. Unter umständen kann es jedoch nötig sein kürzere oder auch längere zeiten zu verwenden, ja.

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