Gast herudu Geschrieben 24. November 2011 Share #1 Geschrieben 24. November 2011 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Guten Morgen Fotofreunde, wer bisher dem Histogramm wenig oder keine Beachtung geschenkt hat, vielleicht weil es ihm zu kompliziert erschien, sollte sich dieses 20 Minuten-Filmchen von Hans-Peter Schaub (Zeitschrift Naturfotografie) anschauen. Für 'alte Hasen' denen die Zusammenhänge geläufig sind, finde ich es aber durchaus auch interessant. Der Film erläutert sehr anschaulich die Arbeit mit diesem wichtigen Werkzeug, angefangen von der Kamera bis zur Dunkelkammer. Der Mann arbeitet in diesem Fall mit Lightroom, der Workflow lässt sich aber natürlich auch auf andere RAW-Converter übertragen. Viel Spaß beim Schauen. P.S. Die ersten Sekunden des Films sind in SW, es wird aber dann farbig. bearbeitet 24. November 2011 von herudu Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 24. November 2011 Geschrieben 24. November 2011 Hi Gast herudu, Das könnte für dich interessant sein: Arbeiten mit dem Histogramm . Da findet jeder was…
matadoerle Geschrieben 24. November 2011 Share #2 Geschrieben 24. November 2011 Hallo Herbert, herzlichen Dank für diesen anschaulichen Link. Ich war schon fast erschrocken, als Hans-Peter Schaub zu Anfang meinte "lieber an den rechten Rand schieben" - aber er hat ja deutlich klar gemacht und auch gezeigt, daß man eben NICHT gegen den Rand sondern nur bis dahin schieben sollte. Das hat er dann bei den Beispielen ja auch gut demonstriert, wobei die Schwierigkeit augenfällig geworden ist, eine Bildqualität anhand eines Videos von einem Bildschirm zu beurteilen. Man kann aber seine Versuche selber sicher an geeigneter Stelle mal wiederholen und sich damit an seine eigene Kamera herantasten. Einer meiner größten Wünsche für "die Kamera" wäre eine Histogramm auf RAW-Datenbasis; leider kenne ich keine die das so macht. Ideal wäre, wenn man sehen könnte "wie weit" in Blendenstufen man den überbelichteten Bereich "belastet" um dann entsprechend zu korrigieren. Das neue RawTherapee kann und macht das übrigens auf Wunsch, nutzt mir aber nichts draußen vor Ort. Gruß Thorsten Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast herudu Geschrieben 24. November 2011 Share #3 Geschrieben 24. November 2011 Hallo Herbert,herzlichen Dank für diesen anschaulichen Link. Ich war schon fast erschrocken, als Hans-Peter Schaub zu Anfang meinte "lieber an den rechten Rand schieben" - aber er hat ja deutlich klar gemacht und auch gezeigt, daß man eben NICHT gegen den Rand sondern nur bis dahin schieben sollte. Ja Thorsten, so erging's mir ebenfalls. Wissen wir doch zu gut, dass alles, was zu weit nach rechts gerät, unwiderbringlich seine Tonwertabstufungen verliert. Das hat er dann bei den Beispielen ja auch gut demonstriert, wobei die Schwierigkeit augenfällig geworden ist, eine Bildqualität anhand eines Videos von einem Bildschirm zu beurteilen. Man kann aber seine Versuche selber sicher an geeigneter Stelle mal wiederholen und sich damit an seine eigene Kamera herantasten. Ich denke auch, dass das jeder leicht nachvollziehen kann. Einer meiner größten Wünsche für "die Kamera" wäre eine Histogramm auf RAW-Datenbasis; leider kenne ich keine die das so macht. Das wäre natürlich zweifellos präziser als ein interpoliertes Histogramm und man wäre nicht dem Gusto des in kamera-internen RAW-Konverters ausgeliefert. Ideal wäre, wenn man sehen könnte "wie weit" in Blendenstufen man den überbelichteten Bereich "belastet" um dann entsprechend zu korrigieren. Das neue RawTherapee kann und macht das übrigens auf Wunsch, nutzt mir aber nichts draußen vor Ort.Gruß Thorsten Ja, wär schon schön, wenn die Kamera uns sagen würde, Achtung überbelichtet, bitte 2/3 Blendenstufen korrigieren. So bleibt uns nur, uns draußen möglichst nahe an's Optimum heranzutasten Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Tommi Geschrieben 28. November 2011 Share #4 Geschrieben 28. November 2011 Ein sehr interessanter Bericht, der mich erst bis ins Mark gefrieren ließ. Ich werde mal sehen, wie es im täglichen Doing verwendbar ist und ob es möglich ist das Histogramm dauernd an zu lassen ohne zu viel vom Bild zu verstecken. Da stellt sich mir die Frage, ob die G3 eine Funktion beherrscht, Histogramm auf das große Display und Bild auf den Sucher. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
alpfish Geschrieben 6. Februar 2012 Share #5 Geschrieben 6. Februar 2012 Danke, ein wichtiges Kriterium gut veranschaulicht. Eigentlich könnte das doch für einen automatischen Modus in der Kamera als Belichtungskriterium verwendet werden? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast aibf Geschrieben 6. Februar 2012 Share #6 Geschrieben 6. Februar 2012 Einer meiner größten Wünsche für "die Kamera" wäre eine Histogramm auf RAW-Datenbasis; leider kenne ich keine die das so macht. Ich weiß nicht ob ein Histogramm auf RAW-Basis mehr aussagt, als die üblichen auf Basis von RGB. Im RAW-Konverter dient das Histogramm optisch mehr der Kontrolle für die indiv. vorgenommenen Korrekturen hin zum Optimum. Bessere Canon-Kameras (z.B. die 1Ds III) bieten sowohl ein RGB-Histogramm als auch ein Helligkeits-Histogramm an. Dazu diese Hinweise: "Das Histogramm wird bei der Verwendung eines Blitzes oder bei Langzeitbelichtungen ausgeblendet. Bei schwachem oder sehr hellem Licht wird das Histogramm möglicherweise nicht richtig angezeigt. Im Helligkeitshistogramm sind die Verteilung der Belichtungsstufen, die Helligkeit insgesamt und die Gradation dargestellt. Im RGB-Histogramm können Sie die Farbsättigung und die Gradation überprüfen." Eigentlich reicht mir die Ansicht eines Histogramm-Diagramms zur Beurteilung der Aufnahme. Mehr brauchts eigentlich nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tcon17 Geschrieben 8. Februar 2012 Share #7 Geschrieben 8. Februar 2012 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Danke für den Link, aber so recht will der Spaß zumindest bei mir nicht aufkommen… Der Kommentar ist unpräzise und langatmig – die gleiche Information ließe sich locker in der Hälfte der Zeit rüberbringen - und die gewählten Beispiele sind kaum geeignet mögliche Vorteile des ETTR-Verfahrens darzustellen! Das einzige Bild das durch die Verschiebung des Histogramms wirklich gewonnen hat ist jenes beim „Exposure To The Left“ angewendet wurde. tcon17 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige (Anzeige) Ich würde dir das Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit Photoshop und Lightroom empfehlen
kolja Geschrieben 9. Februar 2012 Share #8 Geschrieben 9. Februar 2012 Die beste Einführung in das Thema, die ich kenne, ist diese von Pekka Potka. Besonders beindruckend: das high-ISO Beispiel. Inzwischen praktiziere ich deshalb ETR besonders bei wenig Licht -- selbst wenn die "Überbelichtung" dann zu höheren ISO-Werten führt. Das gibt insgesamt bessere Farben und weniger Rauschen. Kolja Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
dragonmaster Geschrieben 10. Februar 2012 Share #9 Geschrieben 10. Februar 2012 Ich finde das verlinkte Video ziemlich anschaulich und werde das in der Praxis in Zukunft häufiger umsetzen (oder es zumindest versuchen..). Danke für den Link! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
OZO Geschrieben 8. März 2012 Share #10 Geschrieben 8. März 2012 Hallo, Danke für den Link. Ein interessantes, anschauliches Video. Ich war auch auf der Schiene, besser unterzubelichten. Ich probiere das mal aus. Funktioniert die iDynamik der GH2 eigentlich ähnlich? VG Oliver Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
leicanik Geschrieben 8. März 2012 Share #11 Geschrieben 8. März 2012 ... Funktioniert die iDynamik der GH2 eigentlich ähnlich? ...Das kommt mir nicht so vor. Scheint eher eine normale Belichtung mit nachträglicher kamerainterner Schattenaufhellung (und entsprechend mehr Rauschen in den Schatten) zu sein. Gruß, Reinhard Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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