Jump to content

Empfohlene Beiträge

  • Antworten 61
  • Created
  • Letzte Antwort

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Posted Images

Die beiden Makro-Elmarite, die ich genannt habe sind, ebenso wie ihre Zeiss Äquivalente, auch schon sehr hart an ihrer Abbildungsgrenze an einem (m)FT Sensor, müssen aber trotzdem den Vergleich mit nativen (m)FT Makros nicht scheuen. Besser als diese sind sie aber wirklich nicht, halt nur nahezu gleich.

 

Und wenn ich das konsequent berücksichtige, welchen Schluss muss ich dann ziehen? Vermutlich, dass mft für Makrofotografie nur sehr eingeschränkt nutzbar ist. Es gibt nativ nur das 45 mm Makroelmarit. Eine sicher schöne Linse, nur letztlich reichlich kurz. Das Sigma 150 mm hat an mft weder Stabi noch Autofokus. Beides wird zwar im Bereich Makro selten gebraucht, schränkt aber auch die sonstige Nutzungsmöglichkeit des Objektivs erheblich ein. Außerdem habe ich gewisse Zweifel, dass Sigma das Objektiv wirklich für ft gerechnet hat. Bleibt eigentlich nur noch das Zuiko 2/50 mm. Ist aber praktisch genau so kurz wie das 45 mm Panaleika.

 

Was die Abbildungsqualität angeht: Ich habe hier bewußt 100 %Crops eingestellt. So weit vergrößern wir üblicherweise unsere Aufnahmen aber nicht. Auf Din A 4 ausbelichtet war ich bislang mit den Ergebnissen des FD 4/100 Makro zufrieden. Ich weiß dass es bessere Linsen gibt. Aber wenn Du selbst beim 90 mm Apo-Elmarit die Abbildungsgrenze als erreicht ansiehst, dann kann eigentlich im Moment die Empfehlung hinsichtlich mft und Makro nur lauten: Finger weg. Spart auf eine 5D mit dem sehr guten Canon 2.8/100 mm L IS Makro oder dem EF 3.5/180 L Makro.

 

Und wenn man die Latte so hoch hängt, dann stellt sich natürlich die Frage nach der Brauchbarkeit der weniger starken mft Objektive, wie dem 75-300mm Zuiko oder dem 45-200 mm Lumix.

 

Ich hatte es ja auch schon in einem Beitrag vorher geschrieben: Ich suche noch ein modernes Makro. Und ich neige immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich das für meine EOS kaufen werde, nämlich vermutlich das 2.8/100 mm L IS Makro.

 

Gruß

Thomas

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Spart auf eine 5D mit dem sehr guten Canon 2.8/100 mm L IS Makro oder dem EF 3.5/180 L Makro.

Hallo Thomas,

also ein 45mm (oder das50mm Zuiko) Macro ist an FT zu kurz, aber an einer Canon 5D soll es dann ein 100er werden. Verstehst du, daß mir deine Argumentation wie eine Milchmädchenrechnung vorkommt?

Gruß Thorsten

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Thomas,

also ein 45mm (oder das50mm Zuiko) Macro ist an FT zu kurz, aber an einer Canon 5D soll es dann ein 100er werden. Verstehst du, daß mir deine Argumentation wie eine Milchmädchenrechnung vorkommt?

Gruß Thorsten

 

Hallo Thorsten,

 

das ist jetzt falsch rübergekommen.

 

Leider nenne ich keine 5d mein Eigen. Ich habe nur die 400 d. Und da ist das 100er deutlich länger, als das 45 an mft. Ich habe an der EOS 400 das 60 er Makro und das ist von der Länge eher mit dem 45er zu vergleichen (90 mm bezogen auf KB). Und auch das ist mir eigentlich zu kurz.

 

Canon hat noch ein EF 3.5 180 mm LMakro. Leider kostet die Linse fast 1400 Euro und ist mir ehrlich gesagt zu teuer.

 

Eine Alternative könnte allerdings noch das 150 mm Sigma an der EOS sein. Es lässt sich dort aufgrund des funktionierenden Autofokus auch mal als Tele einsetzen.

 

Ich weiß auch, dass das adaptierte Altglas einen Kompromiss darstellt. Da ich eine G1 habe, kommt da eigentlich nur das 45 mm Panaleica in Betracht. Denn sowohl das Zuiko 2/50 als auch das 150 mm Sigma sind nicht stabilisiert und haben keinen Autofokus. Das heißt aber, insbesondere beim Sigma, dass die Linse vernünftig nur auf dem Stativ einsetzbar ist. Und das dann auch nur mit manuellem Fokus.

 

Auf der anderen Seite finde ich die Abbildungsleistung der alten Objektive gar nicht mal so schlecht. Es ist natürlich eine Frage, wie hoch ich meinen Anspruch hänge. Ich persönlich kann mit kleinen Unzulänglichkeiten leben. So reicht es mir aus, wenn ich Aufnahmen auf A3 ausbelichten kann und die dann so mit einem Abstand von ein oder zwei Metern hinreichend scharf sind. Das war bislang bei allen Aufnahmen der Fall. Natürlich kann ich die Latte deutlich höher hängen. Dann muss ich halt zu sehr teuren und edlen Objektiven greifen. Zudem tritt dann natürlich auch der kleinere Sensor in den Fokus der Betrachtung. Das Rauschverhalten der richtig guten Vollformatsensoren ist noch immer deutlich besser. Also dürfte ich auch da keinen Kompromiss eingehen. Und selbst wenn ich das Alles tun würd, dann wird mein Können mit diesem Anspruch nicht Schritt halten. Und wenn ich mir die hier im Forum veröffentlichten Fotos anschaue, geht das vielen anderen auch so. Trotzdem fotografieren die Leute weiter. Und haben, genau wie ich, viel Spass daran. Und ich meine, dass es eigentlich nur darauf ankommt. Und ich habe viel Spass daran, mir auch mal Aufnahmen anzusehen, die technisch vielleicht nicht ganz perfekt sind. Denn die Allermeisten von uns verdienen damit nicht ihre Brötchen und Fotografieren ist ein schöner Zeitvertreib. Für mich ist es der Ersatz fürs Malen, für das mir das Talent leider fehlt (ich könnte es gerne).

 

In der Tat bin ich im Moment ein wenig wankelmütig. Ich möchte eigentlich auch mal ein modernes Makroobjektiv nutzen. Und ich war mir eigentlich sicher, dass es das Panaleica wird. Allerdings hat man mir davon im Makroforum eher abgeraten. Mit den gleichen Argumenten, die auch Wolfgang hier gebracht hat. Nämlich dass der Abstand zum Motiv zu gering ist.

 

Ich habe heute mal das FD 4/200 Makro ausprobiert. An dem Objektiv ist die G1 nichts weiter, als ein Halter für die Speicherkarte. Dem Himmel sei dank gehörte zum Objektiv auch eine Objektivschelle. Ich werde nachher vielleich hier im Forum mal noch ein Foto einstellen.

 

Gruß

Thomas

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Thomas!

Und wenn ich das konsequent berücksichtige, welchen Schluss muss ich dann ziehen? Vermutlich, dass mft für Makrofotografie nur sehr eingeschränkt nutzbar ist.
Na ja, so eng würde ich es nicht sehen. Bzw. wörtlich genommen vielleicht doch, weil man mit dem 45er doch relativ nahe (eng :-) an das Objekt hergehen muß.
Es gibt nativ nur das 45 mm Makroelmarit. Eine sicher schöne Linse, nur letztlich reichlich kurz.
Wenn du "Fluchtdistanz" brauchst, dann ist es natürlich etwas knapp. Aber man muß sich halt nach der Decke strecken...

Was die Abbildungsqualität angeht: Ich habe hier bewußt 100 %Crops eingestellt. So weit vergrößern wir üblicherweise unsere Aufnahmen aber nicht.

Ist schon klar, aber 1:1 sieht man eben, was das Objektiv leisten kann und da leistet das 45er sicher um einiges mehr. Ich denke, da würde die Aufnahme schon etwas anders aussehen. Und für mFT ist eben das 45er Makro-Elmarit das Maß der Dinge.
Auf Din A 4 ausbelichtet war ich bislang mit den Ergebnissen des FD 4/100 Makro zufrieden. Ich weiß dass es bessere Linsen gibt.
Also warum schönreden?
Aber wenn Du selbst beim 90 mm Apo-Elmarit die Abbildungsgrenze als erreicht ansiehst, dann kann eigentlich im Moment die Empfehlung hinsichtlich mft und Makro nur lauten: Finger weg.
Das Apo-Makro-Elmarit würde dir praktisch die doppelte Brennweite liefern und du wärst nahe an der für mFT notwendigen Auflösung.
Spart auf eine 5D mit dem sehr guten Canon 2.8/100 mm L IS Makro oder dem EF 3.5/180 L Makro.
Da rennst du bei mir offene Türen ein :-) allerdings verwende ich auch an der 5D ausschließlich das Makro-Elmarit R 2.8/60. Aber zumindest ein Einbeinstativ sollte es doch sein. Der IS ist bei Makro fast so notwendig wie ein Kropf, weil der IS nicht die Bewegung vor/zurück kompensieren kann auf die es wegen der extrem engen Tiefenschärfe ja ankommt.

Und wenn man die Latte so hoch hängt, dann stellt sich natürlich die Frage nach der Brauchbarkeit der weniger starken mft Objektive, wie dem 75-300mm Zuiko oder dem 45-200 mm Lumix.

Es genügt schon das Vario-Elmar 14-150, welches auch bei Nah- und Nächstaufnahmen (ca. 35cm Objektabstand vom Sensor) bei 150mm in derselben Liga wie das Makro-Elmarit R spielt!

Ich denke, viele hier gehen die Sache nur durch die Brille der eigenen Brieftasche an. Für die gebotene Qualität ist das Lumix Makro-Elmarit DG 2.8/45 geradezu geschenkt!

Ich hatte es ja auch schon in einem Beitrag vorher geschrieben: Ich suche noch ein modernes Makro. Und ich neige immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich das für meine EOS kaufen werde, nämlich vermutlich das 2.8/100 mm L IS Makro.

Und du glaubst im Ernst, daß du da für €750.- was besseres kriegst als das Makro-Elmarit? Das "L" alleine macht es nicht, da fehlt noch das "eica" :-)

Mit dem Makro-Elmarit R kann ich aus der 5D das Optimum aus dem Sensor herausholen, aber mFT samt Makro-Elmarit DG wird es nie erreichen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke, viele hier gehen die Sache nur durch die Brille der eigenen Brieftasche an.

 

....

 

Und du glaubst im Ernst, daß du da für €750.- was besseres kriegst als das Makro-Elmarit? Das "L" alleine macht es nicht, da fehlt noch das "eica" :-)

 

Zu 1: Ja, ich sehe die Sache auch aus der Sicht der eigenen Brieftasche. Es ist nun mal leider so, dass ich noch andere Hobbies habe, für die deutlich mehr Geld draufgeht. So bin ich recht passionierter Videofilmer und habe erst im letzten Jahr ganz richtig Geld in die Ausrüstung gesteckt. Aber auch da habe ich lernen müssen, mit Kompromissen zu leben. Während man sich in der Digitalfotografie noch Profiequipment leisten kann, ist das im Bereich des Videos nur ganz beschränkt möglich. Da bleibt man ganz schnell in der semiprofessionellen Liga hängen, ansonsten gehen die Preise ganz schnell in den 6-stelligen Bereich. Zudem habe ich mir vor gut 2 Jahren den Traum eines eigenen Segelbootes erfüllt. Das Dingen ist zwar nur 46 Fuß groß, verschlingt aber eben auch Kapital. Natürlich wären Boote über 60 oder über 70 Fuß besser, aber für mich nicht mehr finanzierbar. Und es ist eben auch mein Hobby und nicht das meiner Frau. Das Alles hat meine Frau noch geschluckt, aber irgendwo ist dann auch die Grenze.

 

Und nein, ich glaube nicht, dass das EF 4/100 L IS von der Abbildungsleistung besser ist, als das 45 mm Makro-Elmarit. Aber ich habe schon Aufnahmen mit der Linse gesehen und schlecht ist das Objektiv nicht. Und an der EOS 400 ist es zumindest länger, als das Makro-Elmarit an der G1.

 

Das Leica Apo Macro Elmarit 2.8/100 mm wäre sicher eine schöne Alternative. Nur sollte man nicht verschweigen, dass die Linse mindestens 1.000 Euro gebraucht kostet. Dazu kommt dann noch der Adapter. Damit bin ich insgesamt in einer Preisregion, in der auch das EF 3.5 180 mm L liegt. Ich würde mir gern mal die Ergebnisse in der Praxis nebeneinander ansehen, d.h. das Leica Apo Macro Elmarit an der G1 und das EF 3.8 180 mm L an der EOS 400 d.

 

Gruß

Thobie

bearbeitet von donalfredo
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Und wenn man die Latte so hoch hängt, dann stellt sich natürlich die Frage nach der Brauchbarkeit der weniger starken mft Objektive, wie dem 75-300mm Zuiko oder dem 45-200 mm Lumix.

 

ich würde das 40-150 mal mit einem Canon Achromaten empfehlen ... durch die verstellbare Brennweite gehen auch verschiedene Abbildungsmasstäbe .. man ist nicht so eingeschränkt wie mit einer Festbrennweite + Vorsatz.

 

 

 

 

(nochmal schreibe ich das aber nicht mehr ;) dreimal reicht dann :P )

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@nightstalker: Auch da habe ich mich vermutlich nicht ganz klar ausgedrückt: Wenn ich so hohe Qualitätsanforderungen wie Isaac habe, dann sind die vorhandenen MFT-Objektive für sämtliche fotografische Belange nicht hinreichend.

 

Achromaten stellen aus meiner Sicht einen sehr schönen und sehr preiswerten Kompromiss dar. Zudem lassen sie sich gut transportieren. Allerdings wird selbst ein Top-Objektiv mit einem Top Achromaten nicht vollständig an die Abbildungsleistung eines 2.8 100 mm Apo-Makro-Elmarit heranreichen.

 

Ich selber kann mit den Einschränkungen, auch mit denen, die Altglas mit sich bringen, sehr gut leben. Ich verdiene mit dem fotografieren schließlich nicht meine Brötchen. Es ist halt ein schönes Hobby.

 

Gruß

Thobie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eines ist zu all den hochwertigen Fremdobjektiven zu sagen:

 

ich bin gerne bereit, Geld auszugeben, wenn sich mir die Sinnhaftigkeit stellt.

Ob ich jedoch jemals in der Lage sein werde, die marginalen Unterschiede zwischen einer mittlerweile "legendären" Minolta Rokkorserie und einem zweifelsohne sehr guten bis überragenden Leica Objektiv herauszuarbeiten und vor allem zu sehen - wage ich zu bezweifeln.

Bisher ist mir noch jeder Befragte den Beweis schuldig geblieben, wo die Differenz zwischen einem sehr guten Zeiss, Nokton oder was weiß ich steckt, das man quasi aus dem gehobenen Taschengeld finanziert, oder einem Leica-Objektiv, für dessen Gegenwert ein Kleinwagen erhältlich ist ...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich stelle mir als ahnungsloser Laie ohnehin die Frage ob die Leicas durch die Bank weg wirklich soviel besser sind oder ob wir hier um Nuancen reden oder ob es gar hier und da Objektive anderer Hersteller gibt die auch mal ebenbürtig oder evtl. besser sind als Leica und C.Zeiss.

 

Zu dem Rokkor 100 f4 gibt es wohl einen zeitgenössischen Testbericht (Walter Schön, Colorfoto), wo das Rokkor angeblich minimal besser getestet wurde als ein konkurierendes Leica.

 

Zumindest gilt es als eines der besten aus dem klassichem Minolta Programm. Und da Leica und Minolta sogar kooperiert hatten, finde ich

das bemerkenswert.

 

Inwiefern dieser Testbericht zutrifft und es auf MFT bezogen deutbar ist??

 

Wie gesagt, ich kann es nicht beurteilen, dazu kenn ich mich zu wenig aus.

 

:confused:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich stimme euch beiden uneingeschränkt zu.

 

In meiner fotografischen Vergangenheit bin ich ja Anfang der 90er von Canon auf Contax umgestiegen. Und zu der Contax gab es stilecht nur Zeissobjektive und natürlich nur Festbrennweiten. Im Preis haben die sich neu zu entsprechenden Leicaobjektiven nicht viel getan. Und es war auch die eine oder andere Linse dabei, die als legendär gilt.

 

Und ja, wenn ich Millimeterpapier fotografiert habe, waren durchaus deutlich Unterschiede sichtbar.

 

Leider sahen und sehen meine Motive anders aus. Und mein Gefühl sagt mir in der gebotenen Nachschau, dass im täglichen Leben die Unterschiede im Grunde marginal waren.

 

Zudem stelle ich immer häufiger fest, dass gerade bei den Makros für etwaige Unschärfen weniger das Objektiv, als viel häufiger mein Auge verantwortlich ist. Gerade mit dem 200 mm Makro ist das gar nicht mehr so einfach, den Schärfepunkt genau dahin zu legen, wo man ihn haben möchte. Zumindest bei Offenblende. Abgeblendet auf Blende 8 oder 11 sieht das dann schon wieder ganz anders aus.

 

Natürlich werde ich bei einem 1:1 Crop einen Unterschied zwischen meinem FD Makro und einem Leica Makro-Elmarit oder gar APO Makro-Elmarit sehen. Und das vermutlich sogar deutlich. Nur: Wie häufig vergrößer ich wirklich einen 1:1 Crop? Sobald ich auf "normale" Ausbelichtungsgrößen gehe, dürften die Unterschiede marginal sein. Das zeigt sich auch daran, wie gut einige Aufnahmen hier im Forum aussehen, die mit einem Achromaten gemacht wurden, der ja einen noch viel größeren Kompromiss darstellt.

 

Und ich bleibe auch bei der Behauptung: Wenn es mir darum geht, in Sachen Bildqualität das in der obersten Liga mitzuspielen, dann bin ich bei mft im falschen Film. Dann muss ich Kameras benutzen, die dann sowohl von der Größe als auch vom Preis in einer ganz anderen Liga spielen. Ich wage mal zu behaupten, dass dann Sensoren eine Rolle spiele, die noch größer als Vollformat sind. Hier sei die Leica S genannt (ich weiß allerdings nicht, ob es dafür schon ein Makro gibt) oder die Hasselblad. Denn eines habe ich bei Makros schon häufiger beobachtet: Ein Entrauschen ist auch bei ISO 100 Pflicht. Unterlässt man das, rächt sich das nach dem Schärfen bitter. Und das Rauschen wird nicht vom Objektiv, sondern vom Sensor erzeugt. Und da haben die kleinen Sensoren immer noch ein wenig das nachsehen. Natürlich lässt sich Rauschen gut entfernen. Nur geht dann auch wieder ein wenig von der Zeichnung verloren, natürlich auch bei der Nutzung hochqualitativer Objektive.

 

Ich persönlich glaube aber, dass so etwas für einen Amateur völlig überzogen ist. Und daher freue ich mich an meinem ach so minderwertigen Altglas, das mir aber trotzdem die Möglichkeit gibt, meine Ideen in Aufnahmen umzusetzen.

 

Gruß

Thobie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Einen Nachbrenner habe ich noch: Für Unschärfe ist bei mir leider nicht immer das Objektiv verantwortlich. Teilweise liegt es auch am Auge und an der Feinmotorik. Gerade beim 200 mm Makro ist es bei einer 1:1-Abbildung enorm schwierig, wirklich den optimalen Schärfepunkt zu erwischen. Leicht abgeblendet sieht das dann allerdings wieder etwas anders aus.

 

Gruß

Thobie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nachdem, unter anderem von mir, das 100er Minolta MD Macro Rokkor hier mehrfach positiv erwähnt wurde, möchte ich dann doch noch ein paar Bildchen zeigen.

 

Kandidat: Stativ, PEN E-PL1 mit Minolta MD Macro Rokkor 100/4, Maßstab 1:2 (bzw. 1:1 per Extendertube) Minimalentfernung ca. 45 cm (1:2), 24 cm (1:1).

Leider gibt's für die E-PL1 keinen Fernauslöser, also musste der normale Auslöser genutzt werden.

Schärfe und Entrauschung in ACR jeweils auf 0 geregelt. Alle Bilder wurden alerdings mit TOP auf Forumgröße gebracht, bei 0,2 Schärfe. Bei den crops wurde natürlich nicht skaliert.

 

Ich habe mal im Vorgarten einen Bodendecker abgelichtet, der hat auch im Winter rote Beeren?. Die roten Kügelchen sind etwa 3 - 5 mm im Durchmesser. Ein wenig Bewegungsunschärfe ist anzunehmen, da die Kügelchen ständig durch leichten Wind bewegt wurden, das war erst in der Sucherlupe deutlich sichtbar.

 

1. Bild, ohne Extender, Maßstab 1:2 aus ca. 45 cm. Offenblende F /4.0

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

2. Bild, ein 100% Crop daraus

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

3. Dasselbe 100% Crop mit Noise Ninja ewas entrauscht

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

-------------------------

 

4. Bild, mit Extender, Maßstab 1:1 aus ca. 22 cm, Offenblende F /4.0

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

5. Bild, ein 100% Crop daraus

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

6. Dasselbe 100% Crop mit Noise Ninja ewas entrauscht

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier nochmal das obige Motiv mit 1:1 Extender bei Blende 8, um Schärfe und Tiefenschärfeentwicklung zu zeigen. Auch bei diesem Foto stand Schärfe und Entrauschen in ACR auf 0. Allerdings habe ich anschl. mit Noise Ninja etwas entrauscht und beim Komprimieren mit TOP die Schärfe auf 0,2 gesetzt.

 

Dieses Objektiv ist bei Offenblende 4,0 schon nicht schlecht, ab 5,6 scharf.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Nein, ich verkaufe es nicht.:)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Wolfgang!

Eines ist zu all den hochwertigen Fremdobjektiven zu sagen:

ich bin gerne bereit, Geld auszugeben, wenn sich mir die Sinnhaftigkeit stellt.

Nun, da widerspreche ich dir garnicht. Aber diese Sinnhaftigkeit läßt sich nur schwer verallgemeinern und als grundsätzliche Richtlinie festlegen.

Ausserdem kommt da noch Geld (viel Geld) ins Spiel, da wird es subjektiver und persönlicher, wie es tiefer garnicht geht. Und wenn auch noch Geld mit im Spiel ist, kommt die Frage der persönlichen Prioritäten (Liebhabereien aber auch Desinteresse für diverse andere kostspielige Spielereien und Geldsenken dazu.

Ob ich jedoch jemals in der Lage sein werde, die marginalen Unterschiede zwischen einer mittlerweile "legendären" Minolta Rokkorserie und einem zweifelsohne sehr guten bis überragenden Leica Objektiv herauszuarbeiten und vor allem zu sehen - wage ich zu bezweifeln.

Deine Zweifel sind insoweit begründet, als du offenbar bisher diese Art der Erfahrung noch nicht erleben durftest und dich auch niemand dazu gebracht hat, diese Unterschiede zu sehen. Das kann vielfältige Ursachen haben, nach jahrelangen Herumtreiben in Photoforen kann ich nur sagen, daß die persönliche Sehstärke da eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Meine Liebste hat links 80% und rechts 100% Sehstärke (mit optimal korrigierten Brillen), in ihrem Alter noch (eher sehr) guter Durchschnitt, für mich der (monetare :-) Vorteil, daß sie den Qualitätslevel von Lumix Kameras für absolut adäquat ansieht.

Viel schlimmer sieht es bei mir aus, links 100% und rechts 150% Sehstärke. Und ich sage dir, das ist eine echte Bürde! Nicht nur in der 100% Ausgabe am Bildschirm, schon bei einem A4 Vollbild sind mir Bilder von hochgelobten Fixbrennweiten der Marktbeherrscher einfach zu unscharf!

Bisher ist mir noch jeder Befragte den Beweis schuldig geblieben, wo die Differenz zwischen einem sehr guten Zeiss, Nokton oder was weiß ich steckt, das man quasi aus dem gehobenen Taschengeld finanziert, oder einem Leica-Objektiv, für dessen Gegenwert ein Kleinwagen erhältlich ist ...

Das kommt ganz auf deine individuelle Sehstärke (Maß für die Auflösung) an. Wenn du dann nicht signifikant die 100% (zumindest auf einem Auge) überragst, dann freue dich, du kannst nämlich dein Geld für andere schöne Dinge ausgeben.

Ansonsten kann ich dich - so du es nicht sofort selbst erkennst - lehren, die Unterschiede zu erkennen. Aber ACHTUNG, danach ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war :-)

Einen kleinen Vorgeschmack hast du ja schon beim Nokton erlebt und ich kann dir versichern, es geht noch nach oben weiter...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

......Ansonsten kann ich dich - so du es nicht sofort selbst erkennst - lehren, die Unterschiede zu erkennen........

Wenn ich Zeit dazu hätte, würde ich Dir gerne 10 Aufnahmen geben ................................

..........................................................................................

und Du sagt mir, mit welchem Objektiv sie jeweils aufgenommen wurden!?

 

:D:D:D;)

 

Frdl. Gruß

telefan

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen,

 

im Anhang sind 3 Aufnahmen von aktuellen FT-Makro Linsen unterschiedlicher Brennweite die sich sehr gut zum adaptieren an µFT eignen, ich habe versucht keinen Fehler zu vermeiden um diesen Test praxisgerecht zu gestalten.

Die RAWs sind mit den gleichen Presets (meinen) in Bibble 5 entwickelt, die resultierenden Jpegs in Gimp skaliert.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also, ich sehe die Brennweiten: 50 mm , 105 mm und 150 mm in den EXIF's.

Demnach dürften die Objektive das 50 Oly-macro und die beiden Sigmas 105 und 150 sein.

bearbeitet von herudu
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Thorsten,

der Opera-Browser zeigt's von Haus aus, per rechter Maustaste so an, auch in Windows.;)

Da muss man halt scrollen, deshalb hab ich 3 screenshots aneinander gepappt.

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...