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...Wichtig ist, daß man auf diese Weise zu praktikablen Ergebnissen kommen kann. Ich werde also aufhören, mir über das Warum den Kopf zu zerbrechen lieber mal wieder fotografieren gehen... ;)

 

Womit Du zur entscheidenden und sinnvollsten Schlußfolgerung vorgedrungen bist... :)

 

...Ich denke nicht dass man bei den bisherigen Beispielen die Fokuslage hinreichend genau bestimmen kann um zu solchen Schlüssen zu kommen, denn allein die Restbewegungsunschärfe überwiegt in einem großen Bereich gegenüber der Unschärfe durch Defokussierung. Man sieht doch nur dass das Motiv innerhalb der Tiefenschärfe liegt, was ja nun auch das ist worauf es ankommt.

 

Andreas, nicht zu viel denken, sondern einfach richtig hinschauen! Es ist ein Stück Asphalt vor und hinter der Fahrzeugfront scharf. Wieviel "Restbewegungsunschärfe"

sollte da wohl sein, wenn das Fahrzeug sich direkt auf mich zu bewegt, ich mit 1/1000 sek. und Stabi fotografiert habe und man selbst noch das "ganz klein Gedruckte"

auf dem Kennzeichenträger lesen kann? :rolleyes:

 

Der AF fährt übrigens mit Sicherheit mindestens einmal über den Fokus hinaus und wieder zurück. Bei einem langsamen Objektiv wie dem 2,8/17 kann man das deutlich sehen.

 

Beim 2.8/17 kann man das nicht nur sehen, sondern auch hören. Mag sein, daß das 45-200 es auch tut, aber dann so geräuschlos und schnell,

daß ich es nicht bemerke.

 

Gruß Norbert

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Hallo,

 

interessanter Thread. Mir scheint es bei Betrachtung der Schärfe des Asphalts so, daß die maximale Schärfe direkt vor dem linken Vorderreifen sitzt.

Da der ein Stück hinter der Vorderfront ist, spricht das für die These, daß der Wagen sich zwischen Finden des Fokuspunktes und dem Auslösen der Kamera schon weiter bewegt hat, was mir auch logisch erscheint. Insgesamt ist die Schärfe der Vorderfront aber völlig ok, schliesslich nutzt man die Bilder ja nicht in der 100% Auflösung. Insofern danke ich für den Tipp, ich werde meine G1 bei solchen Gelegenheiten mit AFS nutzen.

 

Gruß

Wolfgang

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  • 2 weeks later...

Die Tests im stark rauschenden Fotoblätterwald für G2 G10 mehren sich, einhellig wird der deutlich schnellere AF (Zeit halbiert gegenüber GF1) und das geringere Rauschen gelobt. Die Handhabung scheint mittlerweile über jede Kritik erhaben.

Ich bin auf den Hundehärtetest einiger User gespannt...:)

 

Martin

 

P.S.: Ich bin etwas erschrocken über die zunehmende Flut von Fotozeitungen, ob's das bringt?

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Hallo,

das Verhalten eines AF ist immer in gewisser Weise unverhersehbar. Man kennt weder die genauen Algorithmen noch die die mechanische Umsetzung. Insofern kommt es auf das Ergebnis und auf die Erwartungshaltung des Betroffenen an. Sicherlich gelingen z.B. bei Greifvögeln auch mit der G1 scharfe Bilder, aber wenn ich z.B einen Seeadler beim Fisch aufnehmen fotografieren will, nutze ich hier sicherlich keine G1, da ist einfach alles viel zu langsam. Ansonsten gibt es ja auch etwas wie Schärfefalle (Vorfocussierung und automatischer Auflösung) und viele weitere "Tricks" mit dem AF klarzukommen.

Der AF der G1 ist nicht schlecht und liefert in der Regel korrekt fokussierte Bilder, auch bei Bewegung. Er braucht als Kontrast-AF halt eine Kontrastkante. Was möglich ist, hängt auch sicherlich von den Einstellungen der G1 ab (Reaktionsweise, Größe, Lage, ... des Sensorfeldes).

 

Zu den Bildern, hier habe ich nur ein scharfes Bild mit der mft gesehen, nämlich den Rettungswagen. Alle anderen bestätigen die Ansicht von Andreas. Auch der Hund von Stefanie ist am Kopf nicht schar, wie man am Gras sehen kann.

 

Dies spielt aber auch gar keine Rolle, letztendlich kommt es darauf an, was man mit den Fotos anstellt, wie man sie betrachtet, welche Emotionalität sie vermitteln und was sie beim Betrachter auslösen. In diesem Sinn kann Schärfe gut sein aber auch eben nicht.

 

Letztendlich muss die Kamera das erlauben, was ich mir vorstelle. Und dazu gehört auch Schärfe, wenn ich diese will. Dabei spilet die Kamera nur einen Teil, wichtiger ist der Fotograf, der die Technik kennt und die Grenzen nutzen kann, für das was er will. Für mich tut das die G1 in ausreichendem Maße. Wenn ich mehr will greife ich zu den schweren Gerätschaften.

 

vg Johannes

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...Ansonsten gibt es ja auch etwas wie Schärfefalle (Vorfokussierung und automatischer Auslösung)...
Echt - das kann die G1? :confused: Ich dachte immer, diese Technik gab's mal bei bestimmten analogen Modellen (Canon, wenn ich mich recht erinnere), aber welche Digitalkamera kann das?

Gruß, leicanik

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Echt - das kann die G1? :confused: Ich dachte immer, diese Technik gab's mal bei bestimmten analogen Modellen (Canon, wenn ich mich recht erinnere), aber welche Digitalkamera kann das?

Die G1 kann das natürlich nicht. Jede mir bekannte DSLR kann das, aber genutzt habe ich die Funktion nur mal zum Ausprobieren. Mir ist einfach die Schärfenfalle mit manuellem Auslösen viel lieber, und das kann die G genau so gut wie eine DSLR, weil die Auslöseverzögerung im normalen Rahmen liegt (anders als bei vielen Kompakten).

 

Grüße

Andreas

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Die G1 kann das natürlich nicht. Jede mir bekannte DSLR kann das, aber genutzt habe ich die Funktion nur mal zum Ausprobieren. Mir ist einfach die Schärfenfalle mit manuellem Auslösen viel lieber, und das kann die G genau so gut wie eine DSLR, weil die Auslöseverzögerung im normalen Rahmen liegt (anders als bei vielen Kompakten)...
Danke Andreas, ich zweifelte schon an meiner Wahrnehmung ;). Allerdings konnte das z.B. meine EOS 400d auch nicht, soweit ich weiß (die Funktion ist vielleicht doch den größeren Modellen vorbehalten). Wobei ich jedoch auch lieber selbst die Kontrolle behalte. Wieso übrigens "natürlich nicht" ?

 

Mit der Auslöseverzögerung der G1 habe ich allerdings neulich überraschend schlechte Erfahrungen gemacht: Bei einem Motiv mit einem Stück Autobahn im Hintergrund versuchte ich, mit auf das Vordergrundmotiv vorfokussierter Kamera ein Bild zu erhalten, bei dem vorbeifahrende Fahrzeuge mit erfasst würden. Es gelang mir nicht - bis die Kamera wirklich auslöste, war das Auto jedes mal schon wieder aus dem Bildwinkel verschwunden. Beispielbilder habe ich jetzt nicht hier, kann sie aber gerne nachliefern.

Gruß, leicanik

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Ich dachte immer, diese Technik gab's mal bei bestimmten analogen Modellen (Canon, wenn ich mich recht erinnere), aber welche Digitalkamera kann das?

Es gibt diverse DSLRs, die das können. Das ist aber ein typisches Feature eines Phasendetektions-AF; mit dem Kontrastvergleichsverfahren der EVIL-Kameras klappt es prinzipbedingt nicht. Damit die Fokusfalle zuklappt, muss die Kamera ja wissen, dass der Punkt maximaler Schärfe erreicht ist; das kann ihr ein Kontrastvergleichs-AF aber erst sagen, nachdem dieser Punkt bereits passiert ist.

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Mit der Auslöseverzögerung der G1 habe ich allerdings neulich überraschend schlechte Erfahrungen gemacht: Bei einem Motiv mit einem Stück Autobahn im Hintergrund versuchte ich, mit auf das Vordergrundmotiv vorfokussierter Kamera ein Bild zu erhalten, bei dem vorbeifahrende Fahrzeuge mit erfasst würden. Es gelang mir nicht - bis die Kamera wirklich auslöste, war das Auto jedes mal schon wieder aus dem Bildwinkel verschwunden.

Das Problem kenne ich auch. Man wird halt nicht jünger. ;)

 

Grüße

Andreas

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Tja, soll man jetzt ehrlich oder höflich antworten?
Auch 'ne Antwort ;). Möglicherweise hast du ja recht. Vielleicht mache ich bei Gelegenheit mal einen Vergleich mit der M2, oder ich drücke die G1 mal meiner Tochter in die Hand, dann werden wir ja sehen ... :cool:

 

Wobei ich jetzt doch mal ein bißchen rumgerechnet habe: Wenn das Auto sich mit 120 km/h an mir vorbei bewegt und ich eine Reaktionszeit von 0,3 sek hätte, plus vielleicht 0,1 sek Auslöseverzögerung, dann hätte das KFZ in dieser Zeit bereits 13,3 m weiter bewegt, passt also schon.

 

Allerdings glaube ich nicht so ganz daran, daß die G1 wirklich so schnell ist wie eine DSLR, und zwar wegen ihre bekanntlich aufwendigeren Verschlußablaufs...

bearbeitet von leicanik
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Die Reaktionszeit kommt eigentlich nicht zum Tragen, weil man ja das Auto (um bei diesem Beispiel zu bleiben) schon eine Weile vorher verfolgt und auslösebereit ist. Die Auslöseverzögerung gleicht man ja aus, weil man ein Stück vor dem Ziel schon den Auslöser drückt. Man muß zwei oder drei mal probeauslösen, dann sitzt es eigentlich.

 

Und gegen deine Tochter solltest du nicht antreten, das führt möglicherweise zu einem irreparablen Imageverlust.

 

Grüße

Andreas

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Die Reaktionszeit kommt eigentlich nicht zum Tragen, weil man ja das Auto (um bei diesem Beispiel zu bleiben) schon eine Weile vorher verfolgt und auslösebereit ist. Die Auslöseverzögerung gleicht man ja aus, weil man ein Stück vor dem Ziel schon den Auslöser drückt. Man muß zwei oder drei mal probeauslösen, dann sitzt es eigentlich.
Eben genau das hatte ich ursprünglich ja auch gedacht und war darum so verblüfft, jedesmal ein leeres Stück Straße abgebildet zu haben. Aber bevor wir uns hier festbeißen, werde ich erstmal ein paar weitere Versuche starten. Auch wenn ich eigentlich weder Action- noch Autofotograf bin, jetzt fängt es an, mich zu interessieren...
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Gast User2859

Das Problem bei der G Serie ist die Auslöseverzögerung, die Aktionaufnahmen so schwer macht. Ich habe das immer wieder festgestellt, dass der AF sehr schnell sein Ziel gefunden hat die eigentlich Auslöseverzögerung aber für unscharfe Bilder sorgt.

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Seltsam. Ich finde die Auslöseverzögerung völlig unkritisch. Akustisch ist sie nicht gut zu fassen, weil die Verschlußöffnung nach der Belichtung wohl recht langsam abläuft. Der Verschluß macht also noch ein Geräusch wenn das Bild längst im Kasten ist, man kann deshalb vom Geräusch nicht auf die Auslöseverzögerung schließen.

 

Grüße

Andreas

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Seltsam. Ich finde die Auslöseverzögerung völlig unkritisch. ...

 

Also, ich kann auch nicht meckern. Mir ist die GH1 schnell genug:

https://www.systemkamera-forum.de/sport/6429-hochweitsprung.html

https://www.systemkamera-forum.de/sport/6428-locker-mit-zwei-fingern.html

https://www.systemkamera-forum.de/sport/4547-konzentration.html

https://www.systemkamera-forum.de/sport/6427-bewegungs-unschaerfe-ii.html

 

Mit der Zeit macht man es wie bei der Artillerie: Man muss halt etwas vorhalten!

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Das Problem bei der G Serie ist die Auslöseverzögerung, die Aktionaufnahmen so schwer macht. Ich habe das immer wieder festgestellt, dass der AF sehr schnell sein Ziel gefunden hat die eigentlich Auslöseverzögerung aber für unscharfe Bilder sorgt.

Bei der GH1 hatte ich eine Auslöseverzögerung (nach Vorfokussierung) in der Größenordnung von 1/20 Sek. gemessen; so lang ist das nicht.

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Bei der GH1 hatte ich eine Auslöseverzögerung (nach Vorfokussierung) in der Größenordnung von 1/20 Sek. gemessen; so lang ist das nicht.

 

Ich möchte mich jetzt gar nicht in die Diskussion, welche Kamera besser ist, oder ob G-Kameras signifikante nachteile bez. Auslöseverzögerung bez. DSLR's haben einklinken. Mich würde aber interessieren, mit welchem technischen equipment man wie die Auslöseverzögerung misst. Könntest Du bitte mal aus dem Nähkästchen plaudern?

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Gast User2859
Bei der GH1 hatte ich eine Auslöseverzögerung (nach Vorfokussierung) in der Größenordnung von 1/20 Sek. gemessen; so lang ist das nicht.

 

Wie hast Du das so genau ermittelt?

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Das Problem bei der G Serie ist die Auslöseverzögerung, die Aktionaufnahmen so schwer macht. Ich habe das immer wieder festgestellt, dass der AF sehr schnell sein Ziel gefunden hat die eigentlich Auslöseverzögerung aber für unscharfe Bilder sorgt.

 

Das kann ich nun gar nicht bestätigen, wie ich bereits hier beschrieb:

 

Also, "gefühlt" lagen beim Rettungswagen "mit dem AF ins Visier nehmen" (der Fokus lag schon halbwegs in der Nähe), "Fokuspunkt finden" und

"Auslösen" innerhalb eines Sekundenbruchteils. Ein hin-und-her des AF war überhaupt nicht zu spüren.

 

Wenn es eine merkliche Auslöseverzögerung gäbe, nachdem der AF sein Ziel gefunden hat, könnte man ganz bestimmt nicht das "Kleingedruckte"

im Kennzeichen lesen.

 

Gruß Norbert

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