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Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach meiner ersten Systemkamera. Hauptsächlich würde ich sie für den Urlaub (im Juli geht's auf Kreuzfahrt), Städtetrips und schöne Tierfotos/Portraits nutzen wollen.

In meiner Familie haben wir als Kompaktkameta die (alte Version) der G7X und die letzten Jahre habe ich hauptsächlich mein Smartphone S23 genutzt, allerdings dürfte es schon etwas "besser" sein, was Zoom angeht.

Ich hab die letzten Tage viiiiel gegoogelt und vor allem die Alpha 6600 oder 6700 ins Auge gefasst (gibt es hier einen großen Unterschied, der die teurere 6700 für ein neues Hobby rechtfertigt?). Auf meiner "Liste" steht sonst noch die OM5 (ich liebe diese Retrooptik) und die Fuji XT50. Da das aber wirklich ein Hobby bleiben soll, sollte es mit einem guten Allroundobjektiv oder einem allround und einem günstigen Telezoom möglichst günstig bleiben (eigentlich unter 1700€). Ich hätte auch nichts gegen gute Gebrauchtware. Außerdem würde ich im Gewicht gern möglichst leicht bleiben.

Könnt ihr mir von den Kameras (oder einer anderen guten) etwas empfehlen? 

Wichtig ist mir Ibis, ein guter AF, als Neuling würde ich wahrscheinlich erstmal im Automatikmodus herumhüpfen, und eine gute Bildqualität bei Low Light (hier hatte ich irgendwo gelesen, dass die OM wohl bei wenig Licht nicht so gut abliefert?). Bei Fuji ist mein Kritikpunkt dass die Objektive anscheinend recht teuer sind im Vergleich. Mir gefällt zb das Kit A6600 mit dem 18-135er.

 

Danke schonmal :)

Kleiner Nachtrag: ich bin eben auf die Fuji XM5 gestoßen, die wär preislich super, hat aber keinen Ibis. Reicht denn ein Bildstabilisator im Objektiv? Gibt es viele Objektive, die einen haben? Oder sollte ich besser in eine etwas teurere Kamera mit Ibis investieren?

 

bearbeitet von MissIvori
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Hallo MissIvori

Mit keiner der genannten Kameras machst du etwas falsch.

Wenn du bei Sony im APS-C Bereich bist, dann gibt es da 3 Kamera Bodies die für dich interessant sein können.

Sony A6400 – Eine sehr gute Kamera mit ausgezeichnetem Autofokus, jedoch ohne integrierte Bildstabilisierung (IBIS). (600- 700 Euro gebraucht)

Sony A6600 – Liegt leistungsmäßig zwischen A6400 und A6700, mit IBIS und größerem Akku, aber beim Autofokus eine Spur hinter dem Topmodell. (800-900 Euro gebraucht)

Sony A6700 – Das aktuelle APS-C-Flaggschiff von Sony mit nochmals verbessertem Autofokus, integrierter Bildstabilisierung und modernem Funktionsumfang. (1100+ gebraucht)

Du wirst als Einsteiger keine wirklichen Unterschiede in der Bildqualität am Ende des Tages feststellen. Daher würde ich dir und das ist nur meine Meinung für den Einstieg die A6400 Empfehlen, trotzdem sie keine Kamera-interne Bildstabilisierung hat. Aus dem Grund weil es einfach auch Objektive mit Bildstabi gibt und der Unterschied zwar im direkten Vergleich schon merkbar ist, aber dem günstigeren Preis geschuldet das Geld weiters in einem besserem Objektiv meistens mehr bringt als die interne Stabi Funktion. 

Als Objektiv dazu wäre mit Stabi das Tamron 17-70mm f2.8 Di III-A VC RXD (25,5-105mm KB Äquivalent) zu nennen in Verbindung mit A6400 hättest du dabei den Stabi im Objektiv.

Alternativ das Sigma 18-50mm 2.8 ohne Stabi (24-75mm KB Äquivalent) - wenn der Stabi Pflicht bei dir ist, dann ggf. ab A6600 Aufwärts. Wenn du auch ohne Stabi kannst (glaub mir das geht ohne weiteres bei der Brennweite, gern auch mit A6400 kombinieren.

Das Sony 18 135 (24-202,5mm KB Äquivalent) ist auch nicht verkehrt liegt aber hinter den Beiden zuvor genannten hat dafür aber einen größeren Brennweitenbereich.

Was du auch nicht ausser Acht lassen solltest ist die Größe der jeweiligen Kamera Objektiv Kombinationen im Vergleich. 

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Falls du das noch nicht kennst, kannst du dir hier mal deine Favoriten hinein laden und zumindest erstmal in den Abmessungen vergleichen.

Optisch würde ich mich direkt für die OM-5 Mark 2 mit einem gebrauchten 12-40 mm 2.8 Pro (24-80mm KB Äquivalent) entscheiden (sieht echt toll aus). Was auch ein wichtiger Punkt ist. Nimm die Kameras selbst in die Hand und sie muß dir auch gefallen.

Alle genannten Kameras bzw. Objektive haben einen etwas unterschiedlichen Brennweitenbereich - Die Frage ist tatsächlich welchen Bereich willst du haben, wenn es 18-135mm sein sollen dann ist es so und deine Wahl auch nicht schlecht. Du bezahlst das dabei allerdings mit weniger Lichtstärke was deinem Lowlight vorhaben etwas widerspricht.

Zu der OM5 (MFT Kamera) und der Fuji (APS-C) kann ich leider nichts sagen dafür kenn ich die zu wenig. Hab nur eine OM-D e1 MII (etwas älter) mit der bin ich aber sehr zufrieden und da kann sich Sony das ein oder andere abgucken. Dazu gibt es sicher User hier die dir etwas mehr dazu sagen können.

Für den Einstieg in die Beratung also erstmal ein paar Inputs.

LG  Richard

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb MissIvori:

Wichtig ist mir Ibis, ein guter AF, als Neuling würde ich wahrscheinlich erstmal im Automatikmodus herumhüpfen, und eine gute Bildqualität bei Low Light (hier hatte ich irgendwo gelesen, dass die OM wohl bei wenig Licht nicht so gut abliefert?)

Automatikmodus ist eine eher schlechte Idee, setz dich mal im Kleinem mit dem Modus A oder S auseinander und du wirst feststellen das es nicht sonderlich kompliziert ist und bessere Ergebnisse liefert als der Automatikmodus.

Die OM - hat einen kleineren Sensor - MFT Format, ja das liefert tendenziell schlechtere Lowlight Performance dafür hast du jedoch den besseren Stabi + Stabi im Objektiv welches auch noch kombiniert werden kann, mit dem richtigen Objektiv, das wirkt der schlechteren ISO Leistung im Vergleich zu APS-C oder KB entgegen, sodass es wiederum brauchbar mithalten kann. Mit meiner OM-d (6,5 Blendenstufen) sind Belichtungszeiten aus der Hand von 2 Sekunden nichts aussergewöhnliches,  die OM 5 MII sollte da noch etwas drauflegen können. Daher würde ich mir hier keine großen Sorgen machen, das geht alles schon recht gut. Wenn der Schwerpunkt jedoch bei Low Light liegt dann würde ich eher zu KB wechseln dort liegt eindeutig deren Stärke.

Neben der "Low Light Performance" in Bezug auf Sensorgrößen ist noch das Freistellungspotenzial zu erwähnen, wenn dich das beschäftigt dann müsste man nochmal auf die genaue Kamera Objektiv Kombi's eingehen.

 

bearbeitet von Richi Foto
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Hallo @MissIvori,

willkommen im Forum von Andreas! Hier bekommst Du garantiert viele Ratschläge.

Ich kann Dir für den Einstieg ein eher einfaches Modell empfehlen, was auch @Richi Foto schon gemacht hat. Probier' Dich damit in aller Ruhe aus, und nimm das 18-135er. Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat und auch benutzt.

Heb' Dir Budget auf, das ist der wichtigste Ratschlag, den wir für den Start mitgeben können. Mit dem 18-135 lernst Du recht schnell, welche Art von Fotos Dir liegen. Um bessere "low light"-Fotos zu machen, wird der Automatikmodus nur selten reichen, und das Zoom ist dann auch nicht mehr optimal. Das könnte ein Startpunkt für Dich sein, mehr über die Kamera zu lernen, und auch was über Fotografie. Mich haben neue Projekte immer motiviert (und leider auch zu neuer Ausrüstung animiert, aber das ist nun mal so bei einem Hobby, wenn es einen begeistert). 

Wenn Du an erste Grenzen stösst, und Fotolehrgänge im Web oder auf der VHS, der Freundes- und Bekanntenkreis nicht mehr weiterhelfen - hier bekommst Du immer Antworten (auch ohne die vorherigen Schritte). Laß Dich nicht voreilig zu irgendeiner guten Ausrüstung überreden, wenn Du einfach nur eine Alternative zur Smartphone-Fotografie suchst. Ich habe für meine A6600 z. B. kein 18-50 oder 17-70, sondern "nur" ein 35/1.4. Den Rest nehme ich von KB, und auch da ist kein "Standardzoom" dabei.

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