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Ich denke auch es wird zum einen die Robustheit sein. Meine EOS 50 D ist mir mal aus Augenhöhe vom Stativ auf den Asphalt gefallen und hatte nur ein paar Kratzer im Lack, meine Olympus E-M10 ist mir vom Beifahrersitz auf die Fußmatte gekullert und musste danach zum Service weil der Verschluss zu blieb.

 

Dann ist die Bedienung z.B. bei den Canon-DSLRs seit Jahren konsistent und ebenfalls robust, heisst man kann nur schwer versehentlich etwas verstellen.

Wenn ich meine E-M10 mit beherztem Griff aus dem etwas engen Rucksack ziehe, kann ich sicher sein, dass die Belichtungskorrektur auf -3 steht, statt des voreingestellten mittleren Fokusfeldes ein randständiges Touch-Feld aktiv ist und dass statt der Wasserwaage das Histogramm auf dem Display ist. Hat mich im Urlaub mir 2 Kameras ungemein genervt, dass ich jedesmal wenn ich eine aus dem Rucksack geholt habe erstmal die Settings kontrollieren oder zurückstellen musste. Bei Canon ist rund um den Griff erstmal nichts was man versehentlich berühren könnte, das Belichtungskorrekturrad ist erst aktiv wenn man den Auslöser angetippt hat und auch der Joystick zur Fokusfeldverstellung funktioniert erst nach Antippen des Auslösers.

 

Diesbezüglich zahlt man bei Olympus den Preis für Miniaturisierung und Funktionsvielfalt. Die gefällt mir persönlich zwar, aber der Pressemensch braucht das nicht. Der will stattdessen einen Lock fürs Moduswahlrad.

 

 

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Wie groß ist denn der Gewichtsunterschied wirklich, "sensorgrößenbereinigt"?

 

Beispiel KB:

 

A7Rii mit GM 2470/2.8: 1510 g

 

Canon 5DSR mit 2470/2.8: 1880 g.

 

 

Der Unterschied rechtfertigt nun wirklich nicht, von "DSLR-Trümmerteilen" zu sprechen ;)

 

 

Wobei mir der Begriff "Trümmerteil" gut gefällt - werde ich mir merken (um ihn dann an anderer Stelle zu platzieren) :eek:

 

 

Hans

A7r mit 35/2,8 375g

A7r mit 24-70/4 475 g

 

 

lol

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A7r mit 35/2,8 375g

A7r mit 24-70/4 475 g

 

 

lol

 

Du schummelst, allein die A7R hat schon 475 g. Werde ich mir merken, zum Glück hat meine Krämerseele nachgerechnet   ;)

 

Oder hast Du das 35mm mit Helium vollgepumpt, um auf Minus 100 Gramm zu kommen, und das 24-70 zu Staub zermahlen, um diesen den eisigen Ostwinden zu übergeben (die einzig gerechte Strafe für dieses Objektiv)?

 

Aberrrrr, wenn Du was wirklich leichtest haben willst, dann nehm das:

 

iPhone 5s  118g

 

lol lol

bearbeitet von specialbiker
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Wenn ich meine E-M10 mit beherztem Griff aus dem etwas engen Rucksack ziehe, kann ich sicher sein, dass die Belichtungskorrektur auf -3 steht, statt des voreingestellten mittleren Fokusfeldes ein randständiges Touch-Feld aktiv ist und dass statt der Wasserwaage das Histogramm auf dem Display ist.

 

Diesbezüglich zahlt man bei Olympus den Preis für Miniaturisierung und Funktionsvielfalt. Die gefällt mir persönlich zwar, aber der Pressemensch braucht das nicht. Der will stattdessen einen Lock fürs Moduswahlrad.

 

 

Ich verstelle eigentlich nie was ... könnte daran liegen, dass ich die Kamera einfach ausschalte, bevor ich sie in die Tasche stecke ;)

 

 

Aber das ist wahrscheinlich zu einfach ;) ... besser 7 Verriegelungen und so.

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Wenn ich meine E-M10 mit beherztem Griff aus dem etwas engen Rucksack ziehe, kann ich sicher sein, dass die Belichtungskorrektur auf -3 steht, statt des voreingestellten mittleren Fokusfeldes ein randständiges Touch-Feld aktiv ist und dass statt der Wasserwaage das Histogramm auf dem Display ist. Hat mich im Urlaub mir 2 Kameras ungemein genervt, dass ich jedesmal wenn ich eine aus dem Rucksack geholt habe erstmal die Settings kontrollieren oder zurückstellen musste. Bei Canon ist rund um den Griff erstmal nichts was man versehentlich berühren könnte, das Belichtungskorrekturrad ist erst aktiv wenn man den Auslöser angetippt hat und auch der Joystick zur Fokusfeldverstellung funktioniert erst nach Antippen des Auslösers.

 

 

trägst Du die Kamera angeschaltet im Rucksack?

wenn ja, warum?

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

hab so zwischen Seite 3 und 5 nur noch überflogen.

Ich werd aus dem Thread nicht richtig schlau.

Wieso sollte es mich interessieren mit was "die Besten" fotografieren?

Und wenn es nicht das ist mit dem ich fotografiere, gehöre ich dennoch niemals zu den Besten selbst wenn ich die gleiche(n) Knipsen benutze! Von dem her isses wirklich völlig und absolut wurscht.

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Ich verstelle eigentlich nie was ... könnte daran liegen, dass ich die Kamera einfach ausschalte, bevor ich sie in die Tasche stecke ;)

 

 

Aber das ist wahrscheinlich zu einfach ;) ... besser 7 Verriegelungen und so.

 

 

trägst Du die Kamera angeschaltet im Rucksack?

wenn ja, warum?

 

Ich habe so einen Slingpack, den ich gelegentlich auch vor dem Bauch trage, und wenn ich die eine Kamera benutze stecke ich die andere halt ins Fach. Dazu kommt vermutlich die Gewohnheit, da ich die Canon nicht ausschalten muss. Die braucht man eigentlich nur mal aus- und einschalten wenn man eine Sensorreinigung haben möchte.

 

Wie Ihr aber richtig schreibt, kann man das wohl vermeiden wenn man sich daran gewöhnt, regelmäßig auszuschalten. Und wenn man übt, den zierlichen Griff so anzufassen dass man nicht gleichzeitig auf irgendein Bedienelement drückt. Oder versehentlich den Touchscreen berührt. Werde ich auch in Zukunft fleissig machen, ich bin ja anpassungsfähig, lernbegierig und heiss auf alles neue.

Der Pressefotograf ist das allerdings nicht.

 

Und darum gings ja.

 

Ich habe zur Zeit E-M10 V 1 und 2. Die unterscheiden sich schon wieder geringfügig in der Bedienung. Vor allem das Steuerkreuz hat ein völlig anderes Feeling, ist bei der 2er im Dunklen wesentlich schlechter zu ertasten. Ich habe inzwischen bei meinen Nachtaufnahmen ein Lämpchen dabei, da ich Menü- und Infotaste kaum finde.  

Die Bedienelemente bei Canon liegen so weit auseinander dass ich sie im Dunklen mühelos ertasten kann und die weniger griffigen, seltener benötigten am Top-Display werden durch selbiges beleuchtet.

 

Das Bedienkonzept ist schon irgendwie über Jahre gewachsen, und die wesentlichen Elemente liegen bei meiner 5D3 noch genau da wo sie bei der 20D von 2004 lagen.

 

Olympus kann und will natürlich weniger durch Konservatimismus punkten. Hier stehen Neuerung und technischer Fortschritt im Vordergrund, was gelegentlich auch in Spielerei ausartet. SKFler, ich eingeschlossen, wollen bei jedem Modell grundlegend neue Funktionen, sind heiss auf F4 und klicken sich notfalls durch 2 Untermenues bis MySet3 durch weil sie inzwischen vergessen hatten, welches MySet sie auf die Sceneprogramme gelegt hatten. Wir schrauben ND-Filter auf um auf Belichtungszeiten zu kommen innerhalb denen der Pressefotograf drei Veranstaltungen besucht. Wir ändern wöchentlich die Funktionstastenbelegung, solange, bis wir unsere persönliche Traumbelegung gefunden haben, die wir uns dann aber doch nicht merken können.

 

Das muss aber nicht jeder haben ;)

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Weil es mir gerade über den Weg lief, ein Beispiel für Kameras in der Presse.

Vielleicht jemand, der, wie ich, zu oft mit der Behauptung konfrontiert wurde, dass Canon sensormäßig den Anschluss verpasst habe und Sony super sei. Auch das Adaptieren klappe ja super, heißt es, sehe man von Geschwindigkeitseinbußen beim AF ab. Zur Not hätte man ja spitzenmäßiges Fokuspeaking und Sucherlupe.

 

Ich hatte mir also eine günstige A7 gekauft. Der Größenvorteil zur 5DIII erwies sich als nicht der Rede wert, das schlechtere Handling machte ihn wett. Ohnehin stehen Sonys eigene Objektive ja meist schon im krassen Missverhältnis zum Body, mit adaptierten Objektiven empfand ich es dann als ganz schlimm. Lieber eine 5D mit 100-400 in der Hand als eine A7 mit adaptierten 70-200/4!

 

Ich wechsle ständig Autofokusfelder, Autofokusmodi etc. Rückwärts vor einer Demo herlaufend, gelingt mir das mit der 5D schnell, blind, zuverlässig. Bei Sony war es eine Qual, und wollte ich dann einen Vorteil wie die Sucherlupe nutzen, kam mehrere Tastendrucke später ziemlich zuverlässig die Anzeige, dass die Lupe bei diesen Einstellungen nicht zur Verfügung stehe.

 

Die Sony A7 war für mich ein kleines Ärgernis. Die Bildqualität war für 900 Euro sicher beachtlich, aber die 5DIII konnte mühelos mithalten und im High-Iso-Bereich auftrumpfen.

 

Anschließend ließ mich die Nikon-Frage nicht los, Nikon glänzt im High-Iso-Bereich und hat eine schöne Schwarzdarstellung. Daher musste einfach noch eine D750 her. Hier wurde es schon schwer, denn die D750 ist echt ein sehr smartes Werkzeug. Die Bildqualität sagte mir zu, wobei sie vor allem anders ist als bei der 5dIII, manches gefällt bei der einen, manches bei der anderen besser.

 

Ziemlich unzweifelhaft hat die 5DIII den besseren Sucher, die bessere Bedienbarkeit (Daumenrad etc.) und liegt besser in der Hand. Die D750 ging, obwohl durchaus liebgewonnen, also auch wieder.

 

Ich bin jetzt zufriedener denn je mit der 5DIII. Alle drei Kameras hatte ich bei diversen Neonazi-Demos im Einsatz. Für mich ist eine Systemkamera (von einer kleinen Samsung NX mit 16mm-Pancake abgesehen, die steckt manchmal in der Jacken oder Hosentasche) in solchem Einsatz ein schlechter Kompromiss. Mir begegnen dort übrigens keine Fotografen mit Systemkameras.

 

Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass eine Fuji X-T1 oder X-Pro2 bei Reportagen etwa über Flüchtlinge Vorteile hat. Warren Richardson hätte seine Fotos von der ungarisch-serbischen Grenze damit sicher genauso gut, wenn nicht besser, realisieren können. Dass ihm am neusten Zeugs nichts liegt, merkt man daran, dass er mit einer ollen 5DII und gar einer 5DI unterwegs war. Eingesetzt hat er drei Festbrennweiten: Das 14/2.8, das 24/1.4, das 200/2.8.

 

Die Exif-Daten hat er in den Fotos belassen, er erscheint als recht schräger Fotograf, der die Auszeichnung durchaus verdient hat, wie ich finde. Die Auszeichnung lässt sich sicher auch als Zeichen gegen den Aufrüstungswahn deuten.

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Weil es mir gerade über den Weg lief, ein Beispiel für Kameras in der Presse.

 

Lustig, dass er dann aber zumindest noch Canon Objektive adaptiert hat. Die weißen Dinger sieht man ständig bei Berufsfotografen. Ist das irgendeine Profireihe? Vermutlich alles starke Teleobjektive.

 

Die weißen Dinger sind Objektive der Canon L-Serie (L wie Profi   ;) ).

 

das auf dem Foto ist wahrscheinlich ein Canon 70-200/4 L, das an der A7 ganz sinnvoll sein kann.

Wenn Du eine A7 II mit Stabi hast, kannst Du ein solches 70-200 ohne Stabi für ca. EUR 350 gebraucht kaufen.

Dazu einen Adapter für 100-200, der den AF beherrscht, und Du hast für vergleichsweise wenig Geld ein richtig gutes Objektiv.

Diese Anschaffung steht bei mir auch noch  auf dem Programm.

bearbeitet von Atur
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Ich wechsle ständig Autofokusfelder, Autofokusmodi etc. Rückwärts vor einer Demo herlaufend, gelingt mir das mit der 5D schnell, blind, zuverlässig. Bei Sony war es eine Qual, und wollte ich dann einen Vorteil wie die Sucherlupe nutzen, kam mehrere Tastendrucke später ziemlich zuverlässig die Anzeige, dass die Lupe bei diesen Einstellungen nicht zur Verfügung stehe.

 

ich glaube die Sucherlupe geht nicht, wenn ein AF-Objektiv verwendet wird.

Die Lupe bringts auch nur dann, wenn Du sie auf eine der beiden Tasten neben dem Auslöser legst, so dass Du sie mit einem Knopfdruck aktivieren kannst.

Aber rückwärts vor der Demo würde ich damit auch nicht rumfummeln wollen

 

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Du schummelst, allein die A7R hat schon 475 g. Werde ich mir merken, zum Glück hat meine Krämerseele nachgerechnet ;)

 

Oder hast Du das 35mm mit Helium vollgepumpt, um auf Minus 100 Gramm zu kommen, und das 24-70 zu Staub zermahlen, um diesen den eisigen Ostwinden zu übergeben (die einzig gerechte Strafe für dieses Objektiv)?

 

Aberrrrr, wenn Du was wirklich leichtest haben willst, dann nehm das:

 

iPhone 5s 118g

 

lol lol

da hat der Fehlerteufel zugeschlagen. ;-)

 

Mir kam es auf das Prinzipielle an, da können schon mal Fehler in den Details passieren. Oder ich war zu faul, nachzuschlagen. lol

 

wichtig ist zu verstehen, dass eine A7 Ausstattung kleiner ist als eine DSLR. Und ein iphone5 ist nochmal kleiner.

 

Wenn ich ein Pressefotograf wäre und solche Wettbewerbe gewinnen wollte, dann würde ich mit der neuen 1 Zoll Nikon mit 18-50 (KB) losreisen. Das ist übrigens der genialste Zoombereich den ich kenne. Maximal unbeschwert, max. flexibel ohne schwere Tasche, da bleibt man wach fürs Motiv.

Solche Kameras werden die DSLRs eher ablösen als die mittelgroßen A7 dieser Welt

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Wenn ich ein Pressefotograf wäre und solche Wettbewerbe gewinnen wollte, dann würde ich mit der neuen 1 Zoll Nikon mit 18-50 (KB) losreisen. Das ist übrigens der genialste Zoombereich den ich kenne. Maximal unbeschwert, max. flexibel ohne schwere Tasche, da bleibt man wach fürs Motiv.

Solche Kameras werden die DSLRs eher ablösen als die mittelgroßen A7 dieser Welt

 

So global würde ich das nicht sehen - hängt davon ab, wie nah man "ans Geschehen" ran darf.

 

Aber dass die neuen Nikons frischen Wind in die Fotoszene bringen: Davon bin ich überzeugt. Tolle Idee, zwei "ähnliche", kompakte Kameras zur Überlappung eines Brennweitenbereichs zu bringen als einen einzigen großen Klopper zu konstruieren.

 

Hans

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  • 2 weeks later...

Hier einfach ein paar Bemerkungen aus meiner Praxis. Ich arbeite mit mehreren FF-DSLRs, zudem habe ich die A7 und die A7II.

 

Die A7-Serie ist wunderbar geeignet, um meiner Leidenschaft "Altglas" zu frönen.

Ich käme aber niemals auf die Idee, mit einer "Spiegellosen" einen bezahlten Auftrag zu erledigen. Wieso?

 

1) Haptik / (fehlende) Grösse

Wenn ich mitten im grössten Gedränge als offizieller Fotograf den 80. Geburtstag des Dalai Lama dokumentiere, muss ich eine Kamera haben, die mir in die Hand gegossen ist. Mit der A900 mit ihrem perfekten Hochformatgriff kann ich stundenlang relativ mühelos fotografieren, zumal die Bedien-Elemente um Welten besser angeordnet / zugänglich sind als bei der A7II (die nochmals mühsamere A7 lassen wir mal aussen vor). So etwas mit der A7II? Und daran ein 2.8/70-200 oder ein 2.8/300? Undenkbar - ich würde viel zu schnell ermüden (der Gewichtsvorteil ist in solchen Situationen minim, da die Objektive die Hauptlast ausmachen)!

 

2) EVF

Der EVF ermüdet wesentlich stärker als der optische Sucher; zudem fühle ich mich gerade bei kritischen / wichtigen Reprotagesachen nicht wirklich mit dem Geschehen verbunden, wenn ich durch den EVF schaue ("virtual reality") => die notwendige Präsenz fehlt.

 

3) Akku-Laufzeit

Mit der professionellen DSLR arbeite ich einen ganzen Tag lang problemlos, ohne mich um die Akkus kümmern zu müssen. Der Akku wird abends aufgeladen - und Schluss is ;). Mit der A7II habe ich im Gebirge schon 5-6 Akkus pro Tag gebraucht, und das OHNE AF-Objektive. Einfach mühsam, weil man unbewusst Strom zu sparen versucht, nicht ständig durch den Sucher zu schauen traut ("Energie sparen") und deswegen nicht mit voller Aufmerksamkeit beim Sujet ist.

 

4) Bedienung (bezieht sich in diesem Fall NUR auf die NEX-/A7-Serie, da ich zB mit Fuji keine Erfahung habe)

Die (zu) kleinen spiegellosen Systemkameras haben notgedrungen auch eine zu kleine Oberfläche, um die zahlreichen Bedienelemente in einer sinnvollen Grösse und in sinnvollem Abstand anzuordnen. Das wiederum macht die schnelle Bedienung eher schwierig. Wieder ein Mosaiksteinchen, das gegen die Systemkamera spricht. Überflüssigerweise sind die Elemente auch wieder ganz anders angeordnet als bei meiner DSLR, was einen Parallel-Betrieb massiv erschwert.

 

Trotzdem habe ich viel Spass mit meinen FF-Systemkameras. Man kann damit spielen, alte und neue Objektive vergleichen, sehr gut filmen (dank EVF!!) usw.

 

Ich bin aber keineswegs überrascht davon, dass sich die DSLRs weit länger / besser behaupten, als es Sony um 2010 zu wissen meinte.

 

Gr Steve

 

 

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Gast User73706

Hier einfach ein paar Bemerkungen aus meiner Praxis. Ich arbeite mit mehreren FF-DSLRs, zudem habe ich die A7 und die A7II.

 

Die A7-Serie ist wunderbar geeignet, um meiner Leidenschaft "Altglas" zu frönen.

Ich käme aber niemals auf die Idee, mit einer "Spiegellosen" einen bezahlten Auftrag zu erledigen. Wieso?

 

1) Haptik / (fehlende) Grösse

Wenn ich mitten im grössten Gedränge als offizieller Fotograf den 80. Geburtstag des Dalai Lama dokumentiere, muss ich eine Kamera haben, die mir in die Hand gegossen ist. Mit der A900 mit ihrem perfekten Hochformatgriff kann ich stundenlang relativ mühelos fotografieren, zumal die Bedien-Elemente um Welten besser angeordnet / zugänglich sind als bei der A7II (die nochmals mühsamere A7 lassen wir mal aussen vor). So etwas mit der A7II? Und daran ein 2.8/70-200 oder ein 2.8/300? Undenkbar - ich würde viel zu schnell ermüden (der Gewichtsvorteil ist in solchen Situationen minim, da die Objektive die Hauptlast ausmachen)!

 

2) EVF

Der EVF ermüdet wesentlich stärker als der optische Sucher; zudem fühle ich mich gerade bei kritischen / wichtigen Reprotagesachen nicht wirklich mit dem Geschehen verbunden, wenn ich durch den EVF schaue ("virtual reality") => die notwendige Präsenz fehlt.

 

3) Akku-Laufzeit

Mit der professionellen DSLR arbeite ich einen ganzen Tag lang problemlos, ohne mich um die Akkus kümmern zu müssen. Der Akku wird abends aufgeladen - und Schluss is ;). Mit der A7II habe ich im Gebirge schon 5-6 Akkus pro Tag gebraucht, und das OHNE AF-Objektive. Einfach mühsam, weil man unbewusst Strom zu sparen versucht, nicht ständig durch den Sucher zu schauen traut ("Energie sparen") und deswegen nicht mit voller Aufmerksamkeit beim Sujet ist.

 

4) Bedienung (bezieht sich in diesem Fall NUR auf die NEX-/A7-Serie, da ich zB mit Fuji keine Erfahung habe)

Die (zu) kleinen spiegellosen Systemkameras haben notgedrungen auch eine zu kleine Oberfläche, um die zahlreichen Bedienelemente in einer sinnvollen Grösse und in sinnvollem Abstand anzuordnen. Das wiederum macht die schnelle Bedienung eher schwierig. Wieder ein Mosaiksteinchen, das gegen die Systemkamera spricht. Überflüssigerweise sind die Elemente auch wieder ganz anders angeordnet als bei meiner DSLR, was einen Parallel-Betrieb massiv erschwert.

 

Trotzdem habe ich viel Spass mit meinen FF-Systemkameras. Man kann damit spielen, alte und neue Objektive vergleichen, sehr gut filmen (dank EVF!!) usw.

 

Ich bin aber keineswegs überrascht davon, dass sich die DSLRs weit länger / besser behaupten, als es Sony um 2010 zu wissen meinte.

 

Gr Steve

Und ich betreibe damit alle meine Jobs gerade wegen

 

EVF

Macht mich schneller als jeden anderen Fotografen, weil ich genau weiß was ich fotografiere und danach nicht chimpen muss, wie jeder DSLR-Fotograf es zumeist eigentlich immer macht. Des Weiteren kann ich Fotos in super dunklen Umgebungen machen, in denen ein OVF nichts mehr sieht. Meine Einstellungen kann ich auch viel leichter ändern, mit ein Histogram und die heissgeliebte Wasserwage sowie ein Grid anzeigen lassen. In dieser Vollständigkeit bekomme ich das nicht mit einem OVF. Und Focus Peaking und Lupe gibt es halt auch noch.

 

Größe/Gewicht

Bei 8-14h Hochzeiten ist jedes Gramm was ich weniger schleppen und bewegen muss hilft mir agiler und durchhaltender zu sein und auch effizienter

 

Flexibilität

Keine andere Kamera bietet mir so eine große Auswahl an Objektiven. Hier kann ich aus dem vollen schöpfen und nenne glücklicherweise echte Bokehmonster mein eigen, die herrlich schöne Portaits ermöglichen

 

Connectivity

Previews per iPad macht mir die Vorabauswahl wirklich leicht und ich kann bei Events schnell schon ein Preview für Events auf FB abbilden. Genauso beeindruckt es die Kunden sich die Fotos schon auf einem größeren Bildschirm anzuschauen und gemeinsam eine Vorauswahl zu treffen (nachdem ich schon vorausgewählt habe)

 

DR

Ich komme von Canon und habe so viel mehr Spielraum was rauscharme Schatten anbelangt. Insgesamt gefällt mir der Look und die Tiefe der Fotos

 

Für mich die (fast) perfekte Kamera für meine Arbeit. Der einzige wirkliche Minuspunkt ist der AF, den ich aber durch wissen darüber einigermaßen ausgleichen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die dritte Generation dieses Thema endlich in den Griff bekommt. Alles andere ist für mich schon supergut und es gibt wenig was es noch zu verbessern wäre.

 

Und immer mehr Fotografen in meinem Metier erkennen, wie wertvoll dieses System ist und schaffen sich eine A7 an. Und wenn es nur für die Paarfotos ist...

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