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Inspiriert durch den von Phillip Reeve eröffneten Bildbearbeitungs-"Mitmach-Thread" dachte ich mir, es könnten vielleicht den einen oder anderen auch Anregungen zum Thema Lichtsetzung interessieren.

 

Natürlich findet man unzählige solcher Beispiele im Internet, aber vielleicht hat ja der eine oder andere auch schon mal eigene Experimente gemacht oder war in irgend einer Form daran beteiligt, dass er auch eigene Erfahrungen beisteuern kann.

 

Interessant ist hier aus meiner Sicht zum einen eine möglichst gut nachvollziehbare Dokumentation des Setups, zum anderen aber auch das damit erzielte Ergebnis.

 

Hier ein Beispiel für ein typisches 5-Licht Interview-Setup aus einem Workshop mit Dedo Weigert:

 

15479053932_8228c5dd35_b.jpg

 

...und hier das Ergebnis...

 

15456299236_e6fca6b6e4_b.jpg

(...und ja, das Modell hat hier leider gerade nicht allzu inspiriert geschaut, sie konnte aber auch anders :)).

 

Eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Lichtern findet ihr hier:

 

http://3d-kraft.com/index.php?option=com_content&view=article&id=170&catid=40&Itemid=2

bearbeitet von tpmjg
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Hallo Helge,

 

herzlichen Dank für dieses sehr interessante Thema!

 

Aber warum hast Du das im Sony Vollformat Bereich aufgemacht? Das ist doch gänzlich unabhängig von der verwendeten Kamera, oder? Passt das nicht besser in den allgemeinen Bereich "Systemübergreifende Technikdiskussionen & Objektivadaptierung"?

 

Viele Grüße

 

Bernhard

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...warum hast Du das im Sony Vollformat Bereich aufgemacht? Das ist doch gänzlich unabhängig von der verwendeten Kamera, oder? Passt das nicht besser in den allgemeinen Bereich "Systemübergreifende Technikdiskussionen & Objektivadaptierung"?

Die Frage wäre wohl ähnlich beim Bildbearbeitungs-Mitmachthread zu stellen. Ich könnte jetzt - zumindest bezogen auf Videos und die für die unterschiedlichen Systeme erforderlichen Lichtleistungen - eine Antwort darauf geben, fürchte allerdings, dass damit der Thread dann gleich wieder in eine Systemdiskussion zwischen den Fraktionen verschiedener Sensorformate abdriftet, wie es leider auch bei sehr vielen anderen Threads in dem von Dir vorgeschlagenen Unterforum der Fall ist.

 

Ich werde Deine Anregung aber insofern aufgreifen, dass ich im von Dir genannten Unterforum einen verweisenden Thread erstelle.

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ist das ergebnis was du zeigst ein portrait? oder ist das noch die doku? und findest du das ergbenis gelungen mit dem blauen licht auf die haare?

Wie schon geschrieben, ist das ein typisches Beispiel für ein Interview-Setup, das in ca. 15 Minuten aufgebaut und eingestellt ist. Darin finden sich aber viele Dinge wieder, die man bei Portaits ähnlich angehen würde.

 

Das Blau in den Haaren wird in der vom Kontrollmonitor abfotografierten Kamera-Reproduktion schon etwas zu intensiv wiedergegeben, in der Realität war es weniger offensichtlich. Es sollte auch eher (vielleicht etwas übertrieben) das Prinzip zur Nutzung von Lichtstimmungen verdeutlichen und in diesem Beispiel zeigen, wie das Hintergrund-Licht aufgegriffen wird, um ein plausibleres Ergebnis zu produzieren.

 

Achte in Zukunft mal darauf, wie das ZDF ein Studio-Interview ausleuchtet. Auch da wirst Du häufig ein kälteres (bläulicheres, also z.B. 3400 statt 3200 K) Backlight finden.

bearbeitet von tpmjg
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  • 5 weeks later...

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................ Auch da wirst Du häufig ein kälteres (bläulicheres, also z.B. 3400 statt 3200 K) Backlight finden.

Ich glaube, so wäre es richtig, um deine Aussage zu bekräftigen:

 

"............also z.B. 3200 K statt 3400 ......"

 

Oder irre ich mich ?

 

Gruss Horst.

 

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Das ist in der Tat etwas irritierend. Als "warm" wird Glühlampen-Licht bezeichnet, das hat ca. 3200 K, ziemlich "kalt" ist das Licht der blauen Stunde mit >9000 K. Vereinfacht gesagt ist es letztlich über den Rot-Anteil definiert. Je mehr man den Rot-Anteil verstärken muss, um weiß auch als weiß wahrzunemen, um so kälter ist es.

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Habe mir mal ein kleines Spectroscope besorgt, um die Lichtqualität besser einschätzen zu können, ohne gleich mit irgendwelchen Analysegeräten drauf los gehen zu müssen.

 

15126472794_fbba5467f5_b.jpg

 

Ist zwar relativ schwierig, das, was man sieht, hier auch als Bild zu transportieren, aber ein paar Beispiele will ich euch nicht vorenthalten:

 

15126472114_6e8519bb52_b.jpg

 

"Referenz" ist natürlich das Tageslicht. Ein ordentlicher Blitz kommt da recht gut ran. Halogenlampen haben auch ein recht gleichmäßiges Spektrum, allerdings betonter im Rot- und Gelb-Bereich und Violett recht schwach (lag möglicherweise am UV-Filter, der bei Halogen-Lampen ja inzwischen Vorschrift ist?). Fies wird es mit Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren. Da fehlen dann gewisse Farben nahezu volständig und lassen sich auch nicht mehr zurückholen. (Pseudo-)Weiße LEDs (eigentlich blaue LEDs, mit vorgelagertem gelben Phosphor) haben zwar inzwischen Fortschritte gemacht, man sieht aber einen sehr starken Peak im Blau-Bereich (bei der Aufnahme bereits übersteuert), wohingegen das Spektrum bei cyan eine tiefe Delle hat und auch im Rot-Bereich schwächelt.

bearbeitet von tpmjg
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