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Hallo alle zusammen!

Mich plagt seit einigen Wochen das Problem, dass ich fast nur noch mit der NEX6 bzw A7 unterwegs bin. Die schwere Canon 6D liegt zu Hause.

Ich habe ein nicht ganz so kleines Sortiment an Linsen für die Canon, viele "L's", schön lichtstark.

Dass ich mit dem Kit von der A7 natürlich bei f3,5-5,6 nicht sonderlich viel im Bereich Schärfentiefe machen kann, ist mir schon klar.

Aber dennoch liegt mir die A7 als Frau mit recht normal großen Händen super gut in der Hand, läßt sich klasse bedienen. Ich find sie fast intuitiver als die 6D.

Aber: manuell focussieren mit Altlinsen ist nicht so mein Ding. Und die Zeiss-Gläser gehen nur bis f4,0.

Natürlich weiß keiner, wohin sich der DSLR/M - Markt hin entwickeln wird. Aber ich denke schon, dass die Spiegellosen immer beliebter werden.

Nun fühl ich mich irgendwie in der Zwickmühle: meine 6D ist erst ein halbes Jahr alt. Wenn ich sie verkaufe, könnte ich noch gut was dafür bekommen.

Zum anderen hab ich irgendwie Bedenken, ob es nicht vielleicht ein Fehler wär, jetzt schon die DSLR zu verkaufen, um ganz auf Spiegellos umzusteigen. :confused:

Boah, ist echt nicht einfach. Aber das ist ja auch das Gute an den Kamerabodys: Man soll sie in die Hand nehmen und das Gefühl Entscheiden lassen. Bevor ich vor Jahren mit Canon begann, wollte ich mir eigentlich damals eine Sony kaufen, da war ich schon vom EVF fasziniert.

Keine leichte Entscheidung!

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.

Ich habe ein nicht ganz so kleines Sortiment an Linsen für die Canon, viele "L's", schön lichtstark.

 

Dafür gäbe es doch den Metabones Adapter mit voller elektrischer Anbindung der EF Objektive an die A7... :D.

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@Matetee,

was interessiert Dich die Entwicklung?

Nex6 + A7 +6D incl. feiner EF-Objektive!

Beim Verkauf der 6D verlierst Du richtig Geld! Und was machst Du dann mit Deinen schönen EF xxxxx L? Nochmal Geld verbrennen?

 

Wenn verkaufen, dann die NEX6 - damit der Fuhrpark kleiner wird, Geld gibts dafür sowieso nicht mehr viel.

 

Aber Frau entscheidet aus dem Kopf und nicht aus dem Bauch, oder???

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Ich bin vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden (Canon 5D Mark I).

Ich habe es gemacht! Bin aber noch einen schritt weiter gegangen und trenne mich auch von meinen Objektiven um insgesammt auch etwas schlanker in der Ausrüstung zu werden.

Fürs "Knipsen" langt das Kit an der A7 vollkommen aus und wenn es an ans "Fotografieren" geht, wo man eh sich Zeit nimmt, ist das manuele Focusieren echt null Problem.

 

Fotografiere jetzt mit der A7 + Kit, Canon 50 1,4 FD, Canon 135 2,0 FD, Canon 100 Macro FD, Canon 300 4,0 FD. Nur für Witwinkel habe ich mein altes Sigma 15-30 EF noch über einen Viltrox Adappter an der A7.

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Halloo Matetee.

Geld verbrennt man immer, ist nicht schön, ist aber so.
Viel wichtiger wäre für mich die Frage wo dein Einsatzgebiet mit den
Kameras bisher war.
Als Beispiel; wenn du z.B. gerne Innen-Fotos von Kirchen machst
und du kein Stativ bei hast, kann der A7 Sensor mit seinen 2 Blendenstufen
mehr an Dynamikumfang, mehr Freude bereiten als der Canon 6D Sensor
der sich dahingehend auch nicht von der 5DII weiterentwickelt hat.
(HDR ähnliches Ergebnis aus einer Einzelaufnahme)

Wenn dir Haptik und Bedienung gefällt musst nur noch sehen ob die
A7 deinen technischen Anforderungen gewachsen ist.
Im Dynamikumfang ist die A7 stark, angeblich problematisch bei Nacht,
was ich aber selbst noch testen muss.

Gruss, Andreas

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Ich weiß, dass es Usus ist, einen Systemwechsel mit "Geld verbrennen" zu verbinden. Dahinter steckt normalerweise die Annahme, dass man eben für die Ausrüstung weniger Geld bekommt als man ursprünglich mal gezahlt hat. Doch ist das wirklich so einfach?

 

1) Ungenutzte Ausrüstung verbrennt Geld

Kameraausrüstung ist normalerweise keine gute Kapitalanlage. Der Wertverlust ist im Normalfall einfach zu hoch. Als Selbstständiger stellt die Anschaffung einer Ausrüstung einen Aufwand dar, der für wirtschaftliches Handeln bei dem Einnahmen einen Gegenwert erzielen muss. Wird Ausrüstung angeschafft, aber nicht genutzt, dann wird Geld unnütz verbrannt, weil Aufwand entsteht ohne Ausgleich.

 

2) Verbrennt ein Systemwechsel bei genutzter Ausrüstung dann tatsächlich Geld?

Wenn ich ein durchaus genutztes Kamerasystem aus irgendwelchen Gründen durch ein anderes System ersetze, dann habe ich bei sämtlichen Systemkomponenten einen Erlös durch den Verkauf, der möglicherweise geringer ist, als der Aufwand für das neue System. Die Differenz muss ich dann mit eigenem Geld ausgleichen. In einem wirtschaftlich genutztem System hat die gebrauchte Kamera jedoch bereits zu Erlösen beigetragen - ein gleichwertiger Systemwechsel käme insofern lediglich einem Erneuern der Ausrüstung gleich. Man hat ja im Anschluss trotzdem "mehr" als vorher indem man ein neueres System mit frischer Garantie usw. usf. besitzt. Den Wechsel geht demnach nicht per se mit einem realen Wertverlust einher.

 

3) Systemwechsel kann Geld sparen.

Das Zielsystem kann bei gleicher Leistung sogar preisgünstiger sein. Möglicherweise stellt man auch fest, dass das Altsystem überdimensioniert ist und das billigere Neusystem alles oder gar mehr erfüllt was man am Altsystem brauchte - bei geringerem Preis. Möglicherweise ist eine Weiterentwicklung im Neusystem billiger oder überhaupt erst möglich.

 

4) "Wert der Ausrüstung" ist für Hobbyisten etwas anderes

Rechnet ein Selbstständiger seine Ausrüstung als geschäftliche Investition die sich "rechnen" muss, so zählt für den Hobbyisten letztlich nur der Wiederverkaufswert. Dieser sinkt durch Nutzung und Zeit automatisch. Streng genommen verbrennt jegliche Anschaffung einer Kamera durch Hobbyisten ständig Geld. Der ideologische Wert des "Besitzes" ist schwer zu ermessen. So manchem Sammler ist die Kamera die nur im Fotoschrank steht etwas wert. Aber das ist trotzdem eher die Ausnahme - die meisten Hobbyisten trennen sich leicht von ihrer bestehenden Ausrüstung, wenn es etwas besseres gibt.

 

Insgesamt finde ich:

Wenn man feststellt, dass man eine Kamera kaum noch nutzt, dann ist es sinnvoll über einen Verkauf nachzudenken. Je früher man sich dessen klar ist, desto mehr kriegt man möglicherweise noch dafür. Faktisch hat man am Ende mehr - nämlich mehr Liquidität. (Sammler und Hamster mal ausgenommen).

 

Was man "verliert" sind möglicherweise eher "Möglichkeiten". Im konkreten Fall der 6D verliert man die Möglichkeit die vorhandenen L-Objektive mit schnellem Autofokus verwenden zu können. Wenn man diese Möglichkeit jedoch nicht mehr oder nur noch extrem selten nutzt, dann ist das kein Problem (leihen kann man eine 6D immer). Man könnte auch darüber nachdenken und die L-Objektive verkaufen - allerdings haben die ja trotzdem noch die eingeschränkte Verwendungsmöglichkeit per Adapter an der A7. Andererseits könnte der Erlös durch einen Verkauf der 6D und der L-Objektive auch in einen LA-EA4 und A-Mount-Objektive fließen. Das würde wieder neue Möglichkeiten erschließen.

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Ich sehe auch eine gute Position Psychologie hinter diesen Entscheidungen.

Man kauft beim Hersteller A für den Betrag X eine Ausrüstung mit Gehäuse und Objektiven.

Nun wechselt man zum Hersteller B. Kriegt nur den tieferen Betrag Y für die nicht mehr gewollte Ausrüstung und muss zusätzlich Geld für die neue Ausrüstung in die Hand nehmen.

Nicht jeder will sich die sogenannten Fehlentscheidungen unter die Nase reiben lassen.

Es gibt ein Szenario bei dem man deutlich weniger verliert. Das wäre gebrauchte Ware gegen gebrauchte Ware.

Als Hobbyist ist das Leben deutlich zu kurz um sich mit einem System herumzuärgern das einem nicht behagt. Wenn möglich würde ich auch davon abraten die Canon Ausrüstung zu verkaufen, A7 plus Objektiv zu kaufen und wenig später wieder unzufrieden zu sein. Eine Übergangsfrist würde ich mir gönnen. Nur in dieser Variante liegt noch mehr ungenutztes Geld temporär in der Vitrine.

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