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halte ich auch für ein Gerücht ... was wir heute als gute funktionierendes Altglas sehen, ist nur ein Teil des vorhandenen Angebots .... sehr viel davon ist verharzt, hat eine hängende Blende oder hakt beim fokussieren. (bei den alten Dingern passierte das teilweise schon nach 10-15 Jahren, da sind die neuen Linsen besser)

 

Diese Fehler wären für ein AF Glas allerdings auch tödlich, das stimmt ... weil der kleine Blenden- oder Fokussiermotor nicht die brachiale Kraft einer Fotografenhand aufwenden könnte.

 

Die ältesten AF Objektive von 1985 oder so, funktionieren immer noch fast ohne Probleme ... kann man in jeder Gebrauchtecke selber ausprobieren, alte Minolta oder die "Ugly Ducklings" von Canon EF.

Auch die Pentax F-Serie erfreut sich immer noch grosser Beliebtheit.

 

Diese Objektive sind nun auch schon 25 Jahre im Gebrauch!

 

Die ersten DSLR Objektive mit Motorischer Übertragung des Fokusrings und so weiter, in meinem Besitz sind alte Olympus FT Objektive, wie das 2,8-3,5/14-54 oder das 2,8 - 3,5/50-200 ebenso wie das 2/50 Makro. Alle drei haben keinerlei Probleme, insbesondere das 50-200 hat harte Zeiten überstanden ... es war im Besitz eines Rallyefotografen und hat manches Schlammbad überleben müssen ... sie alle funktionieren noch wie am ersten Tag. (OK die sind gerade mal 10 Jahre alt ... aber ein Indiz ist das schon)

 

Auch das alte 3,5 - 4,5/40-150 Kittele zu meiner E-330 damals (Herstellungszeitraum 2004 - 2006) ist noch ohne Makel, genau wie das alte Superzoom 18-180.

 

 

 

 

Ich denke die werden auch noch lange halten, da die mechanische Belastung heute anders ist und die Objektive auch mit moderneren Schmiermitteln arbeiten.m (oder teilweise sogar ohne ... was dann meistens zu wackeligen Konstruktionen führt, die aber erstaunlich unauffällig in Bezug auf Defekte sind)

 

 

 

 

Bei IS/OS Konstruktionen bin ich mir nicht sicher, aber andererseits gibts die Dinger von Canon und Nikon schon seit Jahrzehnten ... und die werden immer noch gebraucht gekauft und genutzt und das seit der Mitte der 90er Jahre.

 

reds dir nur schoen ;-)

die Wahrheit ist - das ist wie beim Auto. DIY bei modernen Motoren kann man vergessen. Noch schlimmer - wenn der Hinterhofschrauber auch nur mit den Achseln zuckt. Und genau das gleiche wird wohl mit modernen Objektiven passieren. Haengende Blende zu reparieren ist keine sehr grosse Sache - hab ich auch schon gemacht.

wenn aber der af motor stirbt und keine Ersatzteile mehr da sind - oder wenn z.b. Sony in 5 Jahren entscheidet, dass sie doch die naechste Generation mit groesserem Auflageabstand machen - ist game over ....

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http://oldlenses.blogspot.de/2013_05_01_archive.html

bearbeitet von Murx
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Altes Foto-Geraffel übt durchaus eine gewisse Faszination auf mich aus, weshalb ich auch eine kleine, aber feine Sammlung alter Kameras (überwiegend Rollfilm-Balgenkameras) besitze.

 

Aber wenn es um das tatsächliche Fotografieren geht, kann ich altem Geraffel nicht viel abgewinnen.

Ins mFT-System bin ich eingestiegen, um mit einer möglichst kompakten Ausrüstung möglichst viele Möglichkeiten und eine möglichst gute Bildqualität zu einem akzeptablen Preis zu bekommen. Dass dititale Korrekturalgorithmen verwendet werden, um die Objektive kleiner, leichter und günstiger Bauen zu können, finde ich deshalb auch sehr gut.

Wieso sollte ich dann auf einmal großes und schweres (da für KB gerechnetes) Altglas an meine kompakte Kamera adaptieren, um den größten Vorteil meines Systems (klein und leicht) wieder zunichte zu machen und um auch noch auf MF, manuelle Blendesteuerung, usw. beschränkt zu sein?

 

So etwas kommt für mich höchstens als Notbehelf in Frage, wenn ich für eine bestimmte Anwendung kein Systemobjektiv zu einem für mich akzeptablen Preis bekomme.

Aber das Objektivangebot bei mFT ist inzwischen so groß, dass es kaum noch eine Nische für einen solchen Notbehelf gibt.

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reds dir nur schoen ;-)

die Wahrheit ist - das ist wie beim Auto. DIY bei modernen Motoren kann man vergessen. Noch schlimmer - wenn der Hinterhofschrauber auch nur mit den Achseln zuckt. Und genau das gleiche wird wohl mit modernen Objektiven passieren. Haengende Blende zu reparieren ist keine sehr grosse Sache - hab ich auch schon gemacht.

wenn aber der af motor stirbt und keine Ersatzteile mehr da sind - oder wenn z.b. Sony in 5 Jahren entscheidet, dass sie doch die naechste Generation mit groesserem Auflageabstand machen - ist game over ....

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Lens Bubbles: May 2013

 

_ ach weisst Du. eine alte 7000 Euro Linse mit bekanntermassen nicht mehr vorhandenen Ersatzteilen, kauft auch nur einer, der sich nicht informiert hat :D .. oder sie sehr dringend haben wollte.

 

Ein günstiges Canon 1,8/85 dagegen kann man kaufen, weil es nicht so teuer ist, dass man es nicht zur Not einfach entsorgen könnte.

 

 

Equipmnent von Profis kauft man sowieso nicht, das Zeug ist meistens runtergenudelt bis zum Zahnfleisch ... und wird mit den Worten "sieht nicht mehr gut aus, aber ist top in Schuss ... fühl mal wie leicht der Fokusring geht" oder so verkauft.

Man sollte in so einem Fall genau überlegen, wieso der das dann verkauft ... und noch dazu für einen so attraktiven Preis. (manche verkaufen auch abgeschriebenes Zeug einfach, weil es abgeschrieben ist ... trotzdem Vorsicht)

 

Ich kaufe seit fast 30 Jahren gebrauchtes Zeug ... ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass gerade die alten manuellen Objektive, je nach Behandlung, durchaus schon nach 10 Jahren in einem für mich nicht mehr kaufbaren Zustand waren. (alles natürlich reparabel ... aber im Verhältnis zum Kaufpreis nicht lohnend)

 

 

Vorsicht ist immer angeraten ... das Gemeine an den aktuellen Objektiven ist, dass man echte Probleme kaum noch beim anfassen erkennen kann.

 

 

 

Grundsätzlich denke ich aber immer noch, dass das reine Alter für AF bjektive nicht schlimmer ist, als für die älteren manuellen Geräte.

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Vorsicht ist immer angeraten ... das Gemeine an den aktuellen Objektiven ist, dass man echte Probleme kaum noch beim anfassen erkennen kann.

 

...zu dem sind "elektrische" Objektive (Blende/Schärfe) weniger kompatibel..

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....Für Neueinsteiger wird es schwierig, die gefragten Optiken sind wohl mittlerweile überwiegend bei Händlern angekommen, die den "Hype" nutzen wollen. ....

 

Das ist auch auf eBay zu beobachten. Gut erhaltene manuelle Festbrennweiten sind bei Privatverkäufen seltener geworden.

 

Mit dem Erscheinen der SpeedBooster von Metabones gibt es durchaus wieder mal einen Grund,

einige Teleobjektive, bei denen sich inzwischen rumgesprochen hat, dass sie gut mit dem SpeedBooster harmonieren, gebraucht zu suchen.

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Ich kaufe seit fast 30 Jahren gebrauchtes Zeug ... ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass gerade die alten manuellen Objektive, je nach Behandlung, durchaus schon nach 10 Jahren in einem für mich nicht mehr kaufbaren Zustand waren. (alles natürlich reparabel ... aber im Verhältnis zum Kaufpreis nicht lohnend)

 

...

Vorsicht ist immer angeraten ... das Gemeine an den aktuellen Objektiven ist, dass man echte Probleme kaum noch beim anfassen erkennen kann.

 

 

...

Grundsätzlich denke ich aber immer noch, dass das reine Alter für AF bjektive nicht schlimmer ist, als für die älteren manuellen Geräte.

 

Hast Du bei Deinen Objektivkäufen über die Jahrzehnte nicht feststellen können, dass vor 25 Jahren gebaute AF Objektive (zumindest die besseren Festbrennweiten) eine mechanisch viel bessere Qualität aufweisen als heutige?

 

Heute sind die Hersteller produktübergreifend in ihren Wachstumsspiralen gefangen und designen in ihre Produkte Ausfallstellen, so dass sie alle 3-5 Jahre etwas neues verkaufen können und nicht erst 30 Jahre später.

 

Ich denke nicht, dass es sich bei Objektiven prinzipiell anders verhält. Deshalb würde ich auch meine Minolta AF Objektive niemals verkaufen.

 

Eine nette Reportage zur designten Kurzlebigkeit moderner Produkte.

 

(Reportage) Schmeiß weg, kauf neu - Warum nicht mehr repariert wird - YouTube

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. . . Deshalb würde ich auch meine Minolta AF Objektive niemals verkaufen.

. . .

 

. . . zumal ständige neue Kameras für dieses Bajonett entwickelt werden ;)

 

Für mich war die Anschaffung der A7 ja schon allein wegen meiner Minolta Objektive reizvoll, dazu kommen die adaptieren Contax und FD Objektive, wovon von meinem gesamten Bestand ein einziges Objektiv am derzeitigen Sensor Mucken macht - das 28-er Biogon. Der Rest funktionert perfekt, eben im Rahmen dessen, was die Objektive früher auch gekonnt haben.

 

Ende des Altglas-Booms? Sehe ich nicht. Eher werden die neuen Möglichkeiten technischer Entwicklungen (z. B. Objektive für "digitale Anwendungen" rechnen) durch die Tendenzen leicht und billig um jeden Preis teilweise wieder kompensiert. Und moderne Festbrennweiten in der 1000€ Klasse kaufen? Genau hier kann man mit Altglas wunderbare Alternativen schaffen.

 

Ein Ende des Booms sehe ich daher nicht, eher Stabilisierung auf hohem Niveau. Kameras wie die A7® tragen erheblich dazu bei.

 

 

Hans

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Hauptgrund war meiner Ansicht nach, dass viel Altglas erstmals sinnvoll und mit guter Qualität adaptiert werden konnte.

 

 

Wer hat denn vor dem NEX Boom freiwillig noch FD oder MD Glas gekauft?

Nur ein paar Analogfans, sonst keiner.... und da nur welche, die Kameras besitzen, die älter als 25 Jahre sind.

 

Kein Wunder, dass gerade diese beiden Anschlüsse nahezu verschenkt wurden.

 

 

Jetzt wo immer mehr Leute verstanden haben, das sie ihr altes Zeug wieder nutzen können, verkaufen sie die Dinger natürlich nicht mehr so leicht.

 

 

Oder Rangefinderobjektive ... die konnten eigentlich nur Leica oder Bessafotografen sinnvoll nutzen ... oder die paar Epson RD1 Besitzer.

Jetzt ist es jedem NEX 5N Besitzer offen sowas zu benutzen. (und allen anderen Systemkamerafotografen auch ... ausser Samsung und Pentax)

 

klar verteuert sich das Zeug, weil die Nachfrage steigt.

 

 

 

An einer schlechten Neuglasqualität liegt es meiner Ansicht nach nicht nicht, denn selbst die, angeblich so schlechten, Originalobjektive bei Sony, sind dem Altglas meistens in der schieren Abbildungsqualität überlegen. (dabei sollte man naürlich nicht das billigste Kitobjektiv mit einer guten Festbrennweite vergleichen ...)

 

Was oft fehlt ist allerdings "Charakter" ... der halt geschmacksabhängig und schlecht beschreibbar ist.

 

Da stimme ich voll zu.

 

Meiner Meinung nach ist der Hype nicht vorüber, sondern auf einem Peak Level angekommen, wo er eine Weile bleiben wird.

Sehr gute Gläser werden weiterhin teuer bleiben. Die billigen Linsen sind noch immer für wenig Geld zu finden. Allerdings will die heute keiner mehr haben. Die billigen Linsen eignen sich am Anfang toll für den Spieltrieb. Doch sobald man mal richtig gutes Glas an der Kamera hatte, will man verständlicherweise nicht wieder zurück.

 

Die besonderen Linsen, mit ganz speziellem Charakter, erreichen teilweise Preise, die - objektiv betrachtet (pun intended!) - jenseits von Gut und Böse

liegen, die aber von Sammlern oder denjenigen, die genau diese Linse haben wollen, bezahlt werden. Das beste Beispiel ist das Meyer Trioplan 2.8/100. Meiner Meinung nach ist das das am stärksten überhypte Objektiv überhaupt. Eigentlich ein grottiger Dreilinser, der aber zu Preisen gehandelt wird, die mir regelmäßig die Ohren schlackern lassen. Ich hatte auch mal eines, habe es aber nie wirklich gemocht. Als 100er ist z.B. ein OM Zuiko 2.8/100 zehnmal besser und man findet es für 1/3 des Preises eines Trioplans.

Es gibt aber Fotografen, die genau die (sehr speziellen) Abbildungseigenschaften des Trioplans suchen - und die sind bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen.

 

Die Zeit, in der solch ein Trioplan für €30,- zu finden ist, wird nicht so schnell wiederkommen. DAS wäre ein Zeichen dafür, dass der Altglas-Boom vorbei ist.

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Da stimme ich voll zu.

 

Meiner Meinung nach ist der Hype nicht vorüber, sondern auf einem Peak Level angekommen, wo er eine Weile bleiben wird.

Sehr gute Gläser werden weiterhin teuer bleiben. Die billigen Linsen sind noch immer für wenig Geld zu finden. Allerdings will die heute keiner mehr haben. Die billigen Linsen eignen sich am Anfang toll für den Spieltrieb. Doch sobald man mal richtig gutes Glas an der Kamera hatte, will man verständlicherweise nicht wieder zurück

 

Das glaub ich nicht - ist eher so dass im Augenblick neu gemischt wird.

Das FDn 35/2.8 z.b kriegt man fuer 2 Aepfel und ein Ei. dito das Minolta 35/2.8

beide sind wohl etwa auf dem level des sony Zeiss FE 35/2.8. Siehe z.b.

 

Canon FDn 35mm f/2.8, must have A7/A7r?: Sony Alpha/NEX E-mount Talk Forum: Digital Photography Review

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Das glaub ich nicht - ist eher so dass im Augenblick neu gemischt wird.

Das FDn 35/2.8 z.b kriegt man fuer 2 Aepfel und ein Ei. dito das Minolta 35/2.8

...

 

Die meinte ich auch nicht mit "Billiggläsern". Diese beiden Linsen sind deshalb bezahlbar, weil die Parameter "2.8/35" nicht gerade berauschend klingen. Die Leute sind ja wie wild auf "Lichtstärke". Da geht das schrecklichste Glas für über €100,- weil ein "f/1.4" auf dem Ring steht oder für €300,- weil dort ein "f/1.2" zu sehen ist.

Man sieht dies sehr gut, wenn man mal die Preise eines 2.8/35 und eines 2.0/35 (von gleichen Hersteller!) vergleicht. Das 2.0er geht oft für das Fünffache, obwohl es nur eine Blende Unterschied ist.

 

Mit "billigen" Gläsern meinte ich die Linsen, die eigentlich immer (außer bei unverschämten Händlern) für wenig Geld gehen: 2.8/35 Revuenon oder andere "nonames".

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Diese beiden Linsen sind deshalb bezahlbar, weil die Parameter "2.8/35" nicht gerade berauschend klingen...

Aktuell: Sonnare zur A7®... 2,8/35 und 1,8/50, das waren in analogen Zeiten die "langweiligen" Billigoptiken zu einer KB-SLR. Quasi für Leute, die sich kein 2/28 oder 1,4/50 leisten konnten;)

Im Zeitalter des aktuellen Bokeh-Wahns sind die Leute ganz versessen auf extrem hohe Lichtstärken und/oder begründen die Bedeutung größerer Sensoren mit "besserer Freistellung"...und greifen dann zum größeren Sensor mit lichtschwachen Optiken:rolleyes:

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  • 4 weeks later...

Hallöchen,

 

als Sysemkamera-Novize, der sich nun auch schon ein wenig auf dem Gebrauchtmarkt ausgetobt hat, wollte ich mich nun auch mal zu Wort melden.

 

Seit ich Ende letzten Jahres die A7 in Händen hielt, beobachte ich die Preise für das Rokkor 58 1.2 und habe das (vielleicht auch nur subjektive) Gefühl, dass die Dinger 2013 noch um die 300 Euro über den Tisch gingen, heute sinds schon eher 400 und darüber hinaus. Kurzlich wurde eines mit Originalverpackung verkauft, da wurde nur so mit Geldbündeln um sich geworfen.

 

Der Gründe sind hier schon zu genüge erwähnt worden, IMHO sind vor allem die Sony Vollformater am momentan überdurchschnittlich steigenden Preisniveau schuld: Den Objektivpark finde ich zwar strategisch gut begonnen, aber eben noch überschaubar.

 

Ich vermute auch, dass es nur die besonderen Optiken sind, deren Preis weiter steigen wird (Makroökonomie: Angebot verringert sich, Nachfrage steigt oder?!). Von den billigen Dingern sind raue Mengen verfügbar und Zooms scheinen nicht wirklich nachgefragt zu werden.

 

Bei diesen besonderen Optiken sind es eben vor allem die Lichtstarken, die ins Auge fallen. Mit der Vergrößerungslupe lässt sich mein 50er 1.2 einfach und richtig fokussieren (für mich unvorstellbar mit einem Schnittbildindikator!). Durch die geringe Tiefenschärfe entstehen Bilder, die am Crop-Sensor unmöglich wären und eigentlich gehört solches Altglas ja auch an ein Vollformat.

 

Und was auch noch erwähnt werden sollte: Gerade solches Altglas wird ja geradezu gehypt im Netz. Sicher auch nicht nur der optischen Qualitäten wegen, die Individualität lässt sich ja sehr schön durch ein von Preis und Angebot beschränktes Gut verdeutlichen...

 

Zusammenfassend sehe ich keine Entspannung für die "besonderen" Optiken. Vielleicht sollte man es anders sehen: Die Preise normalisieren sich eher, gemessen am Preis-Leistungsverhältnis - Abnormal waren die günstigen Preise in der Zeit, als niemand was mit den Optiken anzufangen wusste...

 

Das ist meine ganz eigene, persönliche Einschätzung zur nächsten Entwicklung... Bin gespannt ob ich mir das 58er zukünftig überhaupt noch leisten kann ^^

 

Ein schönes Wochenende und viele Grüße

 

Felix

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Die meinte ich auch nicht mit "Billiggläsern". Diese beiden Linsen sind deshalb bezahlbar, weil die Parameter "2.8/35" nicht gerade berauschend klingen. Die Leute sind ja wie wild auf "Lichtstärke". Da geht das schrecklichste Glas für über €100,- weil ein "f/1.4" auf dem Ring steht oder für €300,- weil dort ein "f/1.2" zu sehen ist.

Man sieht dies sehr gut, wenn man mal die Preise eines 2.8/35 und eines 2.0/35 (von gleichen Hersteller!) vergleicht. Das 2.0er geht oft für das Fünffache, obwohl es nur eine Blende Unterschied ist.

 

Ich fühle mich angesprochen ;) Also antworte ich. So wirst du es sicher nicht ganz pauschal meinen, denn ich lese von dir oft auch im DCC.

 

Um es etwas richtiger zu stellen und da zu bleiben wo ich mich persönlich ein wenig auskenne. Die FDs die 2.0 oder lichtstärker sind, haben neben der größeren Anfangsöffnung meist auch mechanische Vorteile. Das kann schon mal nachteilig sein; siehe nFD 28 2.0 und 35 2.0 (Lagerprobleme). Aber in den meisten Fällen sind es optisch und mechanisch auch die robusteren Konstruktionen :)

Die Tatsache, dass schon damals nicht viele davon verkauft wurden lässt den Preis heute natürlich explodieren. Und ich gebe dir natürlich recht, eine halbe Blende mehr kostet unverhältnismäßig mehr Geld. Ich wollts nur etwas relativieren ;)

 

Der Markt wird übrigens leerer, zumindest wenn ich das bei FD mal beurteile. Ich muss meine Suche mittlerweile auf Europa ausweiten. Viele haben wohl gefunden was sie gesucht haben und sitzen jetzt drauf :) Konkret stehen auch nur das 24L und das 200 Macro auf der Wishlist, aber da kommen nur seeeeehr vereinzelt noch mal Auktionen rein.

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...Die Tatsache, dass schon damals nicht viele davon verkauft wurden lässt den Preis heute natürlich explodieren. Und ich gebe dir natürlich recht, eine halbe Blende mehr kostet unverhältnismäßig mehr Geld...

Wobei man damals (analog) bei available light schon rasch an die film-chemischen Grenzen stieß: Vor allem natürlich bei Farb-Umkehrmaterial, das dann in der Entwicklung bis in die 30 DIN (ISO800) gepuscht wurde mit schauderhaften Ergebnissen! Da war natürlich der "Zwang" viel größer in die teuerste Option, die optische Steigerung der Empfindlichkeit zu investieren, also in kostspielige lichtstarke Optiken.

Heute ist dieser "Zwang" viel geringer geworden: 800 ISO sind bei ordentlichen Kameras/Sensoren mit geringen BQ-Verlusten (Rauschen) verbunden, 1600 oder 3200 ISO (das waren 36 DIN!) gelten als Qualitätsmerkmal für Rauscharmut (da waren früher nur Körnerlandschaften). Im normalen ISO-Bereich gleichen wir doch locker ohne nennenswerte Verluste eine Blende (den Sprung von 2,8 auf 2,0 oder von 2,0 auf 1,4) mit einer etwas höheren ISO-Einstellung aus.

Standardmäßig arbeite ich z.B. (viele andere ja sicher auch!) mit ISO 100/200 (90% aller Bilder), da macht der gelegentlich Sprung auf 400 oder 800 so gut wie nichts aus.

Ich glaube nicht, dass viele, die immer noch lichtstarken Optiken nachjagen (und entsprechend Geld investieren) wirklich so extreme Low-light-Fotografen sind, dass sie nahezu ständig im heutigen Grenzbereich zu fünfstelligen ISO's unterwegs sind und daher das 1,2&Co wirklich brauchen. Für viele sieht das große Glas halt einfach "geil" aus:rolleyes:

...Der Markt wird übrigens leerer, zumindest wenn ich das bei FD mal beurteile. Ich muss meine Suche mittlerweile auf Europa ausweiten. Viele haben wohl gefunden was sie gesucht haben und sitzen jetzt drauf...

Das würde sich ja genau mit der Ausgangsthese dieses Threads decken;)

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Wobei man damals (analog) bei available light schon rasch an die film-chemischen Grenzen stieß: Vor allem natürlich bei Farb-Umkehrmaterial, das dann in der Entwicklung bis in die 30 DIN (ISO800) gepuscht wurde mit schauderhaften Ergebnissen!…

 

...Heute ist dieser "Zwang" viel geringer geworden: 800 ISO sind bei ordentlichen Kameras/Sensoren mit geringen BQ-Verlusten (Rauschen) verbunden, 1600 oder 3200 ISO (das waren 36 DIN!) gelten als Qualitätsmerkmal für Rauscharmut (da waren früher nur Körnerlandschaften)...

 

Das kann man wohl laut sagen! Hier mal ein Beispiel von 1986. Canon F1 + 1.8/85 mm + (Fuji?) Farbnegativfilm 1000 ASA:

 

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In 16MP (4.608 x 3.072 Pixel) ausgegeben, sehen 100% Crop so aus:

 

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In Lightroom etwas "entkörnt" kann man es hier in 1.800 x 1.200 Pixel sehen.

 

Deswegen erscheint mir der heutige Stand der Technik schon paradiesisch, aber andere werden vermutlich irgendwann rauschfreie ISO 102.400 fordern. :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

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...

Du weißt sicher, ich stamme nicht aus dieser Zeit ;) Und gerade deswegen habe ich ganz andere Vorstellungen von Lowlight. Ich habe mich auf den Boden gesetzt wie mies 400er SW Film gepaart mit 1.2er Optik nachher aussah. Also charmant...irgendwie, aber es war nicht wirklich das was ich erwartet hätte. Ich werd auch wieder mal groben Film kaufen, aber es ist schon speziell wenn man ein Digitalkind ist.

 

Ich gehe mit einem anderen Anspruch an die Sache...Ich mache für Freunde und wenn wir auf Reisen sind gerne Fotos, vieles was festgehalten werden sollte spielt sich da nunmal bei Schummerlicht ab ;) Blitzen mag ich nicht. Ich schaff das vom MF her mittlerweile ganz gut und meine Optik gibt es auch her eigentlich. Mein Wunsch ist, bei schlechten Lichtverhältnissen einen Sensor zu haben der Bilder erzeugt wie an meiner 5N mit maximal Iso 400. Die passende Optik habe ich, weil viel mehr an Lichtstärke einfach nicht mehr - zu bezahlbaren Preisen/akzeptablem Gewicht und Größe ...etc - möglich ist. Früher wäre das wohl unter Spionagetechnik gefallen, denn es ist ja mittlerweile mit jeder unserer Kameras hier möglich Bilder zu machen, die unser Auge bei dem Licht um längen schlagen. Heute weiß ich es geht.

Unter anderem deswegen schiele ich ja auch aufs Vollformat :) (und weil meine FD Sammlung endlich mal den ganzen Bildkreis hätte, aber beide Gründe bedingen sich ja irgendwie)

 

Das würde sich ja genau mit der Ausgangsthese dieses Threads decken;)

Ich weiß. Ich wollte nur meine "Langzeiterfahrung" hier kommunizieren. Es handelt sich bei beiden Objektiven zwar um äußerste Exoten aber ich denke das ist repräsentativ. Der Boom boomt sich aus, weiß es keinen Nachschub mehr gibt. Erstaunlich eigentlich oder? Es gibt ganz offensichtlich einen großen Bedarf an solider manueller Optik. Das da kein Hersteller nachlegt...einfach eine "Vintage Collection" von Canon. Das fänd ich klasse. Für die kompakten Vollmetallrechnungen von damals würde ich auch heute noch ähnlich tief in die Tasche greifen wie für ein 35 1.8 OSS o.ä. M und ZM ist mir allerdings zu teuer. bearbeitet von Dan Noland
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Das kann man wohl laut sagen! Hier mal ein Beispiel von 1986. Canon F1 + 1.8/85 mm + (Fuji?) Farbnegativfilm 1000 ASA:

 

[ATTACH]122088[/ATTACH]

 

In 16MP (4.608 x 3.072 Pixel) ausgegeben, sehen 100% Crop so aus:

 

[ATTACH]122089[/ATTACH]

 

In Lightroom etwas "entkörnt" kann man es hier in 1.800 x 1.200 Pixel sehen.

 

Deswegen erscheint mir der heutige Stand der Technik schon paradiesisch, aber andere werden vermutlich irgendwann rauschfreie ISO 102.400 fordern. :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

Klasse!:) Einer meiner absoluten Lieblingssänger! Wenigstens klang Al Jarreau 1986 schon super!!! Und das ganz unabhängig von DIN/ASA/ISO...

Und ein gutes Beispiel dafür, mit welchen Ergebnissen man früher bei available light ja schon glücklich war...Hauptsache man hat überhaupt noch etwas erkannt! Ich stimme Dir auch absolut zu, dass die heutigen Forderungen teilweise maßlos werden. Fotografie hat doch irgendwie mehr mit Licht (per definition) zu tun als mit nahezu absoluter Dunkelheit. Irgendwann wandeln sich Kameraforen dann inhaltlich deckungsgleich zu Foren über Nachtsichtgerät:rolleyes: Und die Kameras sehen dann ungefähr so aus:rolleyes::D

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Unter anderem deswegen schiele ich ja auch aufs Vollformat :) (und weil meine FD Sammlung endlich mal den ganzen Bildkreis hätte, aber beide Gründe bedingen sich ja irgendwie)

 

versuch doch mal einen Lensturbo (ist im Moment eh recht günstig)

 

Ich habe mir mal so ein Ding gegönnt und mit dem Teil durchaus zufrieden

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versuch doch mal einen Lensturbo (ist im Moment eh recht günstig)

 

Ich habe mir mal so ein Ding gegönnt und mit dem Teil durchaus zufrieden

 

Ich habe einen, aber gerade in dem Bereich in dem ich meine Optik nutzen will versagt er. Alles was offener als 2.0 (eingeschlossen) ist wird - natürlich objektivabhängig - recht matschig. Also mir reicht es nicht, weil ich weiß dass diese Objektive mehr könnten. Ich lass den meistens zu Hause. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Pixelpeeper, aber auf meinem Bildschirm ist mir das Ergebnis einfach zu mies.

 

Hinzukommt, mein UWW (20mm) passt nicht dran wegen Rücklinsenkollision.

 

Anfänglich war ich recht euphorisch was diese Turbos angeht. Aber nach den "jüngsten" Entwicklungen sehe ich den Vorteil eher bei "nativem" Vollformat. Ich bin sicher es kommt irgendetwas 5N vergleichbares, also Touchtilt und kein Sucher für weniger Geld als die A7.

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Zu dem Al Jarreau Bild kann ich nur sagen, dass nicht nur die Fototechnik seit den 80ern Fortschritte gemacht hat...

 

...sondern auch die Mode.

 

"Fortschritte" schon, die Frage ist allerdings, in welche Richtung? :rolleyes:

 

Die damalige Bühnenkleidung von Al Jarreau finde eher zurückhaltend und unauffällig. Da hat man in den 80ern ganz andere geschmackliche Entgleisungen erlebt. :o

 

 

Keine Sorge: Das kommt alles wieder:D

 

Eben, die schrecklichen 70er geisterten gerade erst herum, dann kommen irgendwann auch wieder die 80er. :D

 

 

Gruß Norbert

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Ich habe einen, aber gerade in dem Bereich in dem ich meine Optik nutzen will versagt er. Alles was offener als 2.0 (eingeschlossen) ist wird - natürlich objektivabhängig - recht matschig. Also mir reicht es nicht, weil ich weiß dass diese Objektive mehr könnten. Ich lass den meistens zu Hause. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Pixelpeeper, aber auf meinem Bildschirm ist mir das Ergebnis einfach zu mies.

 

Hinzukommt, mein UWW (20mm) passt nicht dran wegen Rücklinsenkollision.

 

Anfänglich war ich recht euphorisch was diese Turbos angeht. Aber nach den "jüngsten" Entwicklungen sehe ich den Vorteil eher bei "nativem" Vollformat. Ich bin sicher es kommt irgendetwas 5N vergleichbares, also Touchtilt und kein Sucher für weniger Geld als die A7.

 

 

Ich habe das mit der Objektivabhängigkeit auch festgestellt ... mit meinem 1,4/50 ist das nicht so der Hit.

 

Das 2/35 kommt gut und das 1,2/85 ist der Hammer auch am Lensturbo.

 

Das wars dann auch mit den sinnvollen Linsen unter F2 (in meinem Fundus) ... das 2/135 ist nicht schlecht, aber da nehme ich dann doch lieber das 85er ohne Lensturbo.

 

Die 2,8er sind eigentlich alle OK, das 3,5/35-105 finde ich gut geeignet (wenn auch schwer zu fokussieren, Peaking funktioniert damit nicht so perfekt ... keine Ahnung woran es liegt)

 

 

Ich habe mir das Teil geholt, nachdem ich die Ergebnisse mit den 7ern genauer angesehen habe, ich denke es ist Wunschdenken, wenn man deutlich mehr als die Lensturboergebnisse erwartet ... (wobei ich selber noch gespannt auf eine 5er oder 3er Alpha KB bin)

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Also mein 50 1.2 (nicht L) ist matschig und ich finde auch das 85 1.2 nicht so toll ehrlich gesagt. Die Ergebnisse an der A7 finde ich schon ganz krass besser, also da kann ich dich nicht nachvollziehen. Gerade das 85L ist an FF Sensoren richtig klasse. Ich stimme dir allerdings zu, dass das 85L auch unter meinen FDs am Turbo am besten performt.

 

Das 35 2.0 werde ich dann mal testen :) ist bei mir ein Neuzugang, ich glaube wir haben sogar die gleiche Version (SSC mit f22).

 

Ja die Peakingfähigkeit am Lensturbo lässt nach, ist mir auch aufgefallen. Da es kontrastbasiert ist schiebe ich es mal auf die Kontrast- und Mikrokonstrastminderung durch den Lensturbo.

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