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Und schon wieder brennt mir was auf der Seele :)

 

Da ich vor habe mir für den Winter spezielle Fotografie-Handschuhe zu kaufen, würde mich mal eurer Standpunkt in Sachen spezieller Fotografiekleidung interessieren.

 

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht und lohnt sich die ein oder andere Anschaffung?

 

Bin mal gespannt.

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Vor zwei Jahren kaufte ich mir moderne, hochwertige Fotohandschuhe für teures Geld, da meine alten Fäustlinge nicht mehr benutzbar waren.

 

Bei normalen Temperaturen hatte ich mit ihnen halbwegs warme Finger, aber lange nicht so warme wie mit meinen Fäustlingen. Bei dem Kälteeinbruch Ende Januar versagten sie aber total.

 

Ich kaufte mir wieder diese "HighTech" Fäustlinge und meine Finger fühlten sich auch bei -15 °C wieder wohl. Diese hier aus meiner österreichischen Heimat kann ich "wärmstens" empfehlen ;)

 

Walkfingerhandschuh

 

P.S.: Selbst bei Nässe wärmen sie durch die gewalkte Schladminger Wolle. Man muss allerdings Wolle vertragen können. :D

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Da ich vor habe mir für den Winter spezielle Fotografie-Handschuhe zu kaufen, würde mich mal eurer Standpunkt in Sachen spezieller Fotografiekleidung interessieren.

 

Sagen wir mal so: wenn Du Dich schon fotografieren lässt, sollte das Outfit auch dazu passen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

:D:D:D

 

Aber Spaß beiseite. Ich habe mir mal vor Jahren ein Paar Klappfäustlinge von VauDe gekauft. Die sind nicht speziell zum Fotografieren gedacht und ich habe sie auch ursprünglich nicht für diesen Zweck gekauft. Aber sie sind sehr praktisch für die Bedienung technischer Geräte jeglicher Art bei Kälte. Und wenn es auch nur ein Schreib- oder Skizzenblock ist. Oder eben eine Kamera.

 

Fazit: spezielle Fotografenhandschuhe braucht es nicht. Du kannst auch allgemein im Outdoorsortiment fündig werden.

 

Gruß Casaubon

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@ nightstalker, ich meinte eher solche:

 

Foto-Handschuhe im Test: Lowepro vs. Matin | fotoburschen.de

 

Noch gehör ich zu keiner Gruppe, möcht mir erstmal Meinungen einholen :D

 

@ Casaubon, du bist ja n Spaßvogel ;)

 

 

ich finde als großes PRO das Rutschfeste im innern der Handfläche.

 

Aber wie siehts eigentlich mit anderen Kleidungsstücken wie Westen oder Jacken aus?

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ich finde als großes PRO das Rutschfeste im innern der Handfläche.

Ob das wirklich notwendig ist? Die meisten Kameras haben ein gummierte Oberfläche und rutschen sowieso nicht so leicht.

 

Aber wie siehts eigentlich mit anderen Kleidungsstücken wie Westen oder Jacken aus?

Das brauche ich nicht. Ich habe einen Fotorucksack. Mir ist eine warme, wasser- und winddichte Jacke viel wichtiger.

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...

 

Aber wie siehts eigentlich mit anderen Kleidungsstücken wie Westen oder Jacken aus?

 

So eine Jacke habe ich, eine Evolution TriClimate von TheNorthFace.

 

:D

 

In die eine Außentasche passt meine Kamera mit aufgesetztem 14-45 und Bereitschaftstasche, in die andere Außentasche das 45-200 im Nylonbeutel (wenn es mit muss) und dazu der Nylonbeutel vom 14-45 mit Ersatzakku, Staubpinsel und Gegenlichtblende.

 

Mehr brauch ich fast nie und wasserdicht ist es auch.

 

Cheers

 

Geddy

 

P.S.: Fotowesten mögen für manche professionellen Gelegenheiten Sinn machen, mich erinnern die allerdings zu sehr an die aktuelle Senioren-Uniform. Da ich kein Senior bin und ich so eine "Profi-Ausrüstung" für einen Amateur mit MFT-System etwas overdressed fände, um mal nicht das Wort albern zu verwenden, würde ich eher im Stringtanga als mit so einer Weste losziehen.

bearbeitet von Geddy
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Was die Handschuhe angeht- das mache ich dieses Jahr auch so (muß es einfach mal testen ;)), nur bei Jacken belasse ich es bei den üblich Verwendeten, kann schließlich den Rucksack Flipside 300 von LowePro bequem nach vorn ziehen...

 

Zudem wären viele Außentaschen auch unpassend und auffällig, wo man doch eher normal und unauffällig (z.B. Streetfotografie) unterwegs sein möchte ...

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Also ich hab bisher einige Male Nachtaufnahmen im Winter gemacht und jedes Mal war dabei der Zustand der Finger der limitierende Faktor der investierten Zeit. Denn erstens werden unterkühlte Finger sehr schnell unangenehm bis grenzwertig schmerzhaft und zweitens kann man auch mit noch so sehr zusammengebissenen Zähnen und gefühllosen Fingern ganz einfach die Kamera nicht mehr bedienen.

Gute Handschuhe sind bei vielen Aussenaufnahmen sicher Gold wert. Ob dabei aber solche "Klappfingerkuppen" wirklich warm halten wage ich zu bezeifeln, weil sich durchs dauernde Herumgeklappe und das geringe Volumen kaum Wäme bildet und hält. Dicke Fäustlinge immer wieder mal an- und auszuziehen wär wohl effektiver, oder eben Handschuhe welche die Bedienung im voll angezogenen Zustand erlauben.

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Wenn es z.B. beim Skifahren richtig kalt ist, trage ich unter meinen Skihandschuhen dünne Unterhandschuhe von Odlo.

 

Meine Skihandschuhe besitzen jeweils eine Schlaufe, mit der ich sie am Handgelenk befestigen kann. Wenn ich fotografieren will, ziehe ich die Hanschuhe aus, lasse sie am Handgelenk baumeln. Meine Finger sind durch die dünnen Unterhandschuhe immer noch so gut geschützt, dass ich selbst bei -20°C und starkem Wind die Kamera auspacken und ein paar Fotos machen kann (oder andere Dinge tun kann, bei denen dicke Handschuhe unpraktisch wären), ohne das Gefühl zu haben, dass mir die Finger abfrieren.

Mit den Unterhandschuhen lässt sich die Kamera noch recht gut bedienen, wobei der Grip nicht wirklich überragend ist.

 

Diese Unterhandschuhe sind evtl. auch eine interessante Ergänzung zu Klappfäustlingen, wenn man bei extremer Kälte fotografieren will.

 

Einziger Nachteil: Die Fingerkuppen der Unterhandschuhe sind nach ca. 15-20 Skitagen durchgescheuert. Trotzdem möchte ich nicht mehr auf sie verzichten und habe eben inzwischen schon das dritte Paar.

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Ob dabei aber solche "Klappfingerkuppen" wirklich warm halten wage ich zu bezeifeln, weil sich durchs dauernde Herumgeklappe und das geringe Volumen kaum Wäme bildet und hält.

Der Vorteil ist, dass ich nur den Zeigefinger zum Auslösen aus der Kuppe nehme. Alle anderen Finger inklusive Daumen bleiben in der Kuppe und dadurch warm (und wärmen sich gegenseitig im Unterschied zu Handschuhen, bei denen die Finger einzeln eingepackt sind). Der Daumen ist auch seperat aus der Kuppe zu nehmen (fürs Drehrad und/oder die Menütasten).

 

Dicke Fäustlinge immer wieder mal an- und auszuziehen wär wohl effektiver, oder eben Handschuhe welche die Bedienung im voll angezogenen Zustand erlauben.

Nein, siehe oben.

Handschuhe müssen sehr dünn sein, um eine Bedienung zu erlauben, sodass sie aber auch kaum wärmen.

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Der Vorteil ist, dass ich nur den Zeigefinger zum Auslösen aus der Kuppe nehme. Alle anderen Finger inklusive Daumen bleiben in der Kuppe und dadurch warm (und wärmen sich gegenseitig im Unterschied zu Handschuhen, bei denen die Finger einzeln eingepackt sind). Der Daumen ist auch seperat aus der Kuppe zu nehmen (fürs Drehrad und/oder die Menütasten).

Ich meinte Handschuhe mit einzelnen Fingern, nicht Fäustlinge. "Klappfäustlinge" wie du sie schilderst sind garantiert deutlich angenehmer. Glaub solche werd ich auch mal probieren.

 

Handschuhe müssen sehr dünn sein, um eine Bedienung zu erlauben, sodass sie aber auch kaum wärmen.

Ganz deiner Meinung, deshalb mein "oder". ;)

Hängt aber auch sehr von der Kamera ab wie dick sie maximal sein dürfen.

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Aber was ist euch wichtig bei den Klamotten?

Im wesentlichen ist es wie bei anderer sog. Outdoor-Bekleidung auch. In erster Linie muss sie passen. Ansonsten nützen die besten Eigenschaften des Kleidungsstücks nichts.

 

Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass man für das Kleidungsstück auf dem Schulhof von den anderen nicht verhauen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

:D :D :D

 

Mann, bin ich heute wieder lustig. Sozusagen grässlich lustig.

 

Gruß Casaubon

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Im wesentlichen ist es wie bei anderer sog. Outdoor-Bekleidung auch. In erster Linie muss sie passen. Ansonsten nützen die besten Eigenschaften des Kleidungsstücks nichts.

 

Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass man für das Kleidungsstück auf dem Schulhof von den anderen nicht verhauen wird.

 

 

 

:D :D :D

 

Mann, bin ich heute wieder lustig. Sozusagen grässlich lustig.

 

Gruß Casaubon

 

Schulhof?

 

Mal OT, wo aus Nordost BaWü kommst du denn?

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Hmm ok, klare Tendenz gegen spezielle Kleidung.

 

Aber was ist euch wichtig bei den Klamotten?

 

Ich finde, dass die Ware auf jeden Fall halten sollte was sie verspricht :D Wenn ich frieren sollte, macht das Fotografien draußen ja keinen Spaß

 

Spezielle Fotokleidung kann man ja kaufen, muss man aber nicht. Wichtig ist: warm und wasserdicht. Nicht zu eng kaufen, dass man ggf. die Kamera unter die Jacke bekommen kann, wenns richtig kalt oder nass wird. Große Taschen, in die die Ausrüstung passt (und nicht selbständig herausfallen kann!) sind nicht schlecht.

 

Es wurde ja schon der Tip mit den umklappbaren Fäusteln gegeben. Das ist sicher nicht schlecht, weil warm - wenn zu. Wenn man aber länger hantieren muss (Metall an Kamera, Stativ,...) sind ggf. auch Fingerhandschuhe mit gummierten/belederten Kuppen nicht verkehrt. Die kann man anbehalten und es rutscht einem nicht gleich alles aus der Hand. Das geht zumindes bis ca. -10°C ganz gut. Bei Wind und noch kläteren Temperaturen wirds eh' Grenzwertig mit anziehen und Kamerafunktion. Da könnte man aber auch noch übergroße Fäustlinge mitnehmen, die über die ersten Handschuhe passen.

 

Es spielt auch eine Rolle, ob man sich irgendwo hinstellt, oder bei einer Wanderung, Ski- oder Radfahren mal fotografiert. Bei ersterem kann man recht schnell auskühlen und wird irgendwann nicht mehr warm. Bei letzterem ist soviel "Abwärme" von der Bewegung da, dass eine Fotopause kein Problem sein sollte.

 

Und: Vorsicht im (Hoch-)Gebirge! Da wird es schneller kälter, als einem lieb sein kann. Vor allem wer in der Stadt lebt, unterschätzt das gerne mal, weil er ja kaum mal länger draußen ist.

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Ersatzakkus mitnehmen, unter der Jacke. Das ist i.d.R. der erste Punkt wo die Kamera bei Minusgraden ausfällt- der Strom fehlt ...

Zum anderen die Kamera bei weiter auseinanderliegenden Punkten die man abklappert im Rucksack verstauen, damit sie nicht permanent z.B. Wind ausgesetzt wird. Auskühlen über die Zeit wird das Gerät schon, aber so bietet man einen minimalen Schutz durch den überlegten Umgang...

 

Mehr war bei meinen Nikons und V1 nie notwendig ... (wobei für die V1 mal so ein richtig knackiger Winter bzw. Kältephase übermehrere Tage hinweg ein richtiges Testumfeld wäre, die D300 hat bei -24 weitergearbeitet, über Stunden-u.a. freistehend auf Brücken ohne Schutz vor Wind- bis alle Reserveakkus "alle/leer" waren ;))

 

Ich denke, Marken sind da unwichtig- es wird mit allen Geräten ähnliche Erfahrungswerte geben. Zum Glück für uns :D

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. . . .

Wo wir aber gerade bei den Minustemperaturen sind, was kann man denn tun, damit die Kamera nicht friert? Ich denke, ihr warme Klamotten anzuziehen reicht nicht aus

 

Nein, auf jeden Fall ist eine heiße Linsensuppe notwendig, nachgeschärft mit Chiliflocken.

 

Das bringt uns zur Frage welche Lebensmittel für Fotografen unabdingbar sind - z.B. Möhrchen für das klare Auge.

 

Weitergehende Vorschläge macht der Bauernverband, der über gute Verbindungen zur Ministerin im Dirndl verfügt,

 

Macht's nur weiter so, Deandl und Buam.

 

Henri

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