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"Zwar hat auch Nikon mit der Coolpix P500 eine Kamera mit 36-fach-Objektiv im Programm. Doch die Nikon schafft beim Weitwinkel mehr, denn hier wartet die Nikon 22,5 Millimeter auf, bleibt aber im Telebereich mit 810 Millimetern deutlich unterhalb der Olympus-Kamera. Auch die neue Canon PowerShot SX40 HS kommt mit 24 bis 840 Millimetern nicht ganz an die Olympus heran."

 

Aus einer Kameravorstellung bei T-online de

 

Die besprochene Olympus SP-dingsbums dagegen "deckt einen schier gigantischen Bereich von 24 bis 864 Millimeter ab. Damit lässt sich praktisch jedes Motiv in Nah und Fern erfassen."

 

Die Mühe, zumindest von KB-Äquivalent zu schreiben, hält der t-online-"Tester" für überflüssig. Übrigens: Laut Objektivring ist die Maximalbrenweite 154,8mm, bei Canon 150,5. Kaufentscheidende 4,3mm weniger. Da muss Canon jetzt aber unbedingt nachlegen!

 

Kopfschüttel

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erinnert mich an die alten Tage, als diese Billigstereoanlagen beworben wurden ... mit Werten, die einem suggerierten, man könne damit das Olympiastadin beschallen :D

 

... was dann im Wohnzimmer stand, war eine Quäkbox höchster Perfektion ... mit nur einer Einschränkung: sie war zu gross um im Mülleimer Platz zu finden.

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Es ist schon witzig, wie fein man in dem Artikel die Telebereiche unterscheidet. :D

 

Eine HX 100 ist schon eine gute Kamera.

Ok, ich definiere gut:

Die Kamera, ein Ladegerät und ein bis zwei grosse SD Karten sind ein perfektes rundum-sorglos Paket für den Urlaub. Es entfällt die schwerwiegende Entscheidung, ob man das grosse Teleobjektiv mitnimmt.

Wenns nur aufs Bild als ganzes ankommt, dann reicht in solchen Situationen auch die Bildqualität, oft.

Die Kamera ist sehr vielseitig in der Anwendung.

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Ich bin gespannt, in welche Telezoombereichenman hier noch in den nächsten Jahren vordringen will, denn irgendwo ist die Grenze allein schon durch die Verwackelungen gegeben. Eine Kompaktkamera, die in maximaler Telestellung nur noch auf einem stabilen Stativ saubere Bilder liefert, ist schließlich ein Oxymoron.

 

Oder sind auf dem Gebiet der Bildstabilierung ungeahnte Fortschritte zu erwarten, sodass man demnächst 1500 mm problemlos mit 1/100s aus der Hand halten kann?

 

Bei meiner HS20 habe ich jedenfalls schon Mühe, die 720mm halbegs ohne Stativ zu kontrollieren, trotz Bildstabilisierung.

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...Bei meiner HS20 habe ich jedenfalls schon Mühe, die 720mm halbegs ohne Stativ zu kontrollieren, trotz Bildstabilisierung.

 

Naja, die HS... sind ja gerade am langen Ende ganz gut brauchbar. Ich würde da etwas Üben empfehlen. Schau mal, wie Sportschützen Atmen. Das Verfahren hilft auch beim Fotografieren.

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Ich bin gespannt, in welche Telezoombereichenman hier noch in den nächsten Jahren vordringen will, denn irgendwo ist die Grenze allein schon durch die Verwackelungen gegeben. Eine Kompaktkamera, die in maximaler Telestellung nur noch auf einem stabilen Stativ saubere Bilder liefert, ist schließlich ein Oxymoron.

 

Oder sind auf dem Gebiet der Bildstabilierung ungeahnte Fortschritte zu erwarten, sodass man demnächst 1500 mm problemlos mit 1/100s aus der Hand halten kann?

 

Bei meiner HS20 habe ich jedenfalls schon Mühe, die 720mm halbegs ohne Stativ zu kontrollieren, trotz Bildstabilisierung.

 

Ich guck jetzt nicht nach, was ein "Oxymoron" ist, nur weil der Mann nicht geübt in der deutschen Sprache ist.:rolleyes:

 

Gruss Dieter

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Das Wort „Oxymoron“ selbst ist bereits ein Oxymoron. Der innere Widerspruch eines Oxymorons ist gewollt und dient der pointierten Darstellung eines doppelbödigen, mehrdeutigen oder vielschichtigen Inhalts, indem das Sowohl-als-auch des Sachverhaltes begrifflich widergespiegelt wird. Als Stilfigur ist das Oxymoron daher in der Lyrik und der dichterischen Prosa von Bedeutung.

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ähnliches kenne ich von den camcordern. da wird die billig klasse mit 70x zoom aufgebohrt :

 

Camcorder & HD Mobilkameras - Standard Definition Camcorder - SDR-S70 - Übersicht - Deutschland & Österreich

 

is n optischer, wohlgemerkt ... damit man mein nächsten unheilig konzert auch die nussecken am kinn des grafen filmen kann :D ..

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Naja, die HS... sind ja gerade am langen Ende ganz gut brauchbar. Ich würde da etwas Üben empfehlen. Schau mal, wie Sportschützen Atmen. Das Verfahren hilft auch beim Fotografieren.

 

Hm, ich habe in dieser Richtung eigentlich schon mehr als 20 Jahre Übung, aber trotzdem vielen Dank für den Ratschlag. :)

 

Der eigentliche Wahnsinn ist doch aber, dass solche Brennweiten inzwischen auch bei den sucherlosen Kameras gebräuchlich werden. Da ist einiges in der Pipeline, und da frage ich mich halt, wie man eine mit ausgestreckten Armen gehaltene Kamera (aus Sportschützensicht eher suboptimal) so ruhig halten soll, dass man 1000mm Brennweite tatsächlich sinnvoll nutzen kann. Da geht es doch am Ende nur noch ums Marketing, sprich: Wer hat den Größten und kann sich damit in der Werbung brüsten?

 

Nach dem Megapixelwahn nun also der Brennweitenwahn, erinnert irgendwie an den Intel-Prozessorwahn, als Rechnerleistung von der Masse nur noch über die nominale Taktfrequenz beurteilt wurde und sich das Marketing der Hersteller darauf einstellte.

bearbeitet von flysurfer
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...und da frage ich mich halt, wie man eine mit ausgestreckten Armen gehaltene Kamera (aus Sportschützensicht eher suboptimal) so ruhig halten soll, dass man 1000mm Brennweite tatsächlich sinnvoll nutzen kann. ...

 

mit ausgestreckten Armen...:( Hast du ggf. zuviel Krimis gesehen?

 

Es ist wohl eher so, dass man lange Brennweiten möglichst fixiert. Am Stativ oder eben am Körper direkt. Dafür sind auch Sucher ganz gut zu gebrauchen. Die Kamera kann am Kopf, die rechte Hand an der Kamera und die linke Hand am Objektiv mit den Armen am Körper oder woanders angelehhnt / aufgestützt. Langsam ausatmen und abdrücken (nicht reißen), bevor das Herz anfängt zu pochen (ca. 20 s - aber individuell durchaus verschieden).

 

Man kann auch die Kamera oder sich selbst direkt anlehnen.

 

Wer allerdings immer mit dem Display unterwegs ist, dem sei auch schon von mittleren brennweiten abgeraten.

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Wer allerdings immer mit dem Display unterwegs ist, dem sei auch schon von mittleren brennweiten abgeraten.

 

Nicht ganz, bei Klappdisplay kann man die Kamera auch gut mit dem Gurt stabilisieren, einfach auf Anschlag nach unten straffen, das bringt ein bis zwei ISO- oder Blendenstufen.

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Wer allerdings immer mit dem Display unterwegs ist, dem sei auch schon von mittleren brennweiten abgeraten.

 

Eben, KOMPAKTkameras haben aber nunmal in aller Regel keine Sucher, sondern nur Displays. Und um KOMAPKTkameras mit immer aberwitzigen Brennweiten geht es hier im "Kompakt-Wahnsinn"-Thread. Oder glaubst du, dass das Limit da bereits erreicht wurde? You ain't seen nuthin', yet, kann ich da nur sagen. Der Wahnsinn hat Methode! :D

 

Zumal auch der EVF in den Superzoom-Bridgekameras ziemlich bescheiden ist, schlechtere Auflösung als die Rückwanddisplays. Immerhin soll ja nun wenigstens die Fuji X-S1 einen deutlich besseren EVF bekommen. Allerdings kostet das dann sicher auch, kann man preislich nicht mit typischen Kompaktkameras vergleichen.

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Die "spiegellose Spiegelreflexkamera" ist doch ein wunderbares Beispiel für ein Oxymoron. Oder?

Jetzt aber weiter im Thema.

 

Dieter

 

Nein. Das Oxymoron ist eine Stilfigur, um in ironischer oder eben widersprüchlicher Form einen mehrschichtigen Sachverhalt zu formulieren: Z.B. die "Nobelherberge", mit der im Spiegel-Slang Luxushotels bezeichnet wurden. Ein logischer Widerspruch wie in diesem Fall nennt sich "contradictio in adjecto" und wird vom Laien gern mit dem Oxymoron gleichgesetzt. Sie hat aber dennoch nichts mit dem Oxymoron zu tun, obwohl die Wikipedia es insinuiert.

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  • 2 weeks later...
Hm, ich habe in dieser Richtung eigentlich schon mehr als 20 Jahre Übung, aber trotzdem vielen Dank für den Ratschlag. :)

 

Der eigentliche Wahnsinn ist doch aber, dass solche Brennweiten inzwischen auch bei den sucherlosen Kameras gebräuchlich werden. Da ist einiges in der Pipeline, und da frage ich mich halt, wie man eine mit ausgestreckten Armen gehaltene Kamera (aus Sportschützensicht eher suboptimal) so ruhig halten soll, dass man 1000mm Brennweite tatsächlich sinnvoll nutzen kann.

Da braucht man dank Stabi nicht viel ruhig zu halten. Faktor 3 schafft der locker und dank der langen Brennweite gibt es sogar noch einen in der Kompaktklasse sonst nicht üblichen Freistellungseffekt.

Der limitierende Faktor ist eher die geringe Auflösung aber die erwartet in dieser Klasse auch niemand stattdessen der Komfort des großen kompakten Brennweitenbereichs und hochqualitative Postergrößen brauchen auch die wenigsten.

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Im vorliegenden Fall handelt es sich nicht nur um einen logischen, sondern bereits um einen begrifflichen Widerspruch.

 

Gruß Casaubon

 

Auch kontradiktorische Widersprüche zähle nicht nur ich sondern auch meine Kollegen in ihren einschlägigen Einführungsveranstaltungen zur Klasse der logischen Widersprüche; Begriffslogik eben, wie auch dialektische Logik. Im Übrigen tangiert dieser Einwand meine Definition nicht.

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