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Hallo Doc Alex,

da gibt es nichts zu diskutieren, die Jungs haben einfach recht. Leider bietet noch keiner der Systemkamerahersteller Tilt-/Shift-Objektive an, adaptierte Lösungen "leiden" bei MFT unter dem Crop-Faktor .. zur Zeit 1:0 für DSLR.

 

Wobei klar ist, dass Fachkameras da nochmal ganz erheblich gesteigerte Möglichkeiten bieten, für den Amateur aber eher unerreichbar. Mit etwas Aufwand (Panoramen, Stitching, etc.) kann der sich aber helfen ..

Gruß Thorsten

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Hallo Doc Alex,

da gibt es nichts zu diskutieren, die Jungs haben einfach recht. Leider bietet noch keiner der Systemkamerahersteller Tilt-/Shift-Objektive an, adaptierte Lösungen "leiden" bei MFT unter dem Crop-Faktor .. zur Zeit 1:0 für DSLR....

 

Hier in der Ukraine gibt's allerdings ein 2,8/35m T/S Objektiv, u. a. auch fertigt konfektioniert mit FT-Anschluss.

Mittels FT-MFT Adapters könnte es ja auch an MFT verwendet werden. Wobei bei 35mm der Crop-Faktor schon zuschlägt. Wieviel das taugt weiß ich nicht. Fest steht, dass die Russen tolle Objektive gebaut haben, wie man z. B. immer wieder im Makro-Thread sehen kann.

Über ein 2,8/20 aus der Kiev-Fabrik mit MFT-Anschluss habe ich auch schon gelesen, gab's Ende letzten Jahres sogar in der Bucht, ist jetzt aber wohl nirgends mehr zu finden (habe gerade mal kurz gesucht).

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Wenn ich an das Zuiko Auto-W 1:3,5/18 mm - olypedia.de denke, dann müsste auf dieser Basis ein mFT-Shift-Objektiv doch zu bauen sein. Zwischen dem Auflagemaß von FT und von mFT ist doch eine Menge Platz.

Das wäre etwas für einen Feinmechaniker mit dem geeigneten Maschinenpark.

Eigentlich müssen sie nur wollen, die Olys in Tokio.

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Kenne ich, bin nur da hängen geblieben:

"Den ZÖRK Panorama-Shift-Adapter gibt es für folgende Mittelformatobjektive:

 

Mamiya 645, Pentax 645, Hasselblad, Pentacon Six und Pentax 67"

:rolleyes:

Weißt Du einen PSA für OM an mFT?

 

Ich habe keine Ahnung was Du gefragt hast? AKÜFI?

 

Nur soviel: Herr Zörkendörfer ist ein sehr netter Mensch in München. Er ist Feinmechaniker und kann sicherlich alles drehen und fräsen. Einfach mal anrufen.

 

Viele Grüße

 

Doc Alex

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Ich habe keine Ahnung was Du gefragt hast? AKÜFI?

 

Nur soviel: Herr Zörkendörfer ist ein sehr netter Mensch in München. Er ist Feinmechaniker und kann sicherlich alles drehen und fräsen. Einfach mal anrufen.

 

Viele Grüße

 

Doc Alex

 

zumindest mir hat er gesagt, dass er Shift für mFT (noch) nicht macht. (ist aber schon ein paar Wochen her, dass ich da mal angerufen hatte)

 

 

Die Adapter gibts aber für kleines Geld im Netz. Das Problem ist nur ein gutes Objektiv zu finden, das man bei stärkerer Auslenkung noch ansehen kann. Das 14 er Samyang ist schon ziemlich an der Grenze des Erträglichen ... vielleicht sollte ich mal n alte Pentax 3,5/15 probieren.

 

Lieber wäre mir sowas von Olympus oder Panasonic (vor mir auch auch mit Motorshift ;) )

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Leider bietet noch keiner der Systemkamerahersteller Tilt-/Shift-Objektive an, adaptierte Lösungen "leiden" bei MFT unter dem Crop-Faktor .. zur Zeit 1:0 für DSLR.

 

Ich habe ehrlich gesagt auch Zweifel, dass diese Objektive für mft jemals gebaut werden. Ich kenne nur das Canon EF 4/17 TS-E L. Allerdings gehört mir so eine Linse nicht. An VF sehr interessant für Architekturfotografie. Hat auch gute Abbildungseigenschaften ist aber mit über 2.000 Euro nicht wirklich günstig. Schon an einer APS-C mit einem Crop von 1.6 komme ich auf eine äquivalente Brennweite von 28 mm. Bei mft käme man auf 34 mm. Da kommt man gerade für den prädestinierten Einsatzbereich an Grenzen. Selbst Olympus hat für FT kein TS-Objektiv im Angebot.

 

Aber mal ganz ehrlich: Ich kann gut auf diese Linse als Amateur verzichten.

 

Gruß

Thobie

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Hier habe ich ein paar Bilder mit einem 12-24mm-Shiftzoom (;)) gepostet.

:) Eben, genau drum. Es soll mir keiner zu erzählen versuchen, das wäre mit dem jetzt kleineren Auflagemaß im Systemkamerasektor nicht machbar oder nicht lohnend. Gerade jetzt, wo es des Bauraums wegen leicht möglich wäre, sollten die Hersteller das auch nutzen. Einfach nur manuell und mit Fokus-Comfirm ausgestattet. Wenn jetzt bei diesen neuen Gegebenheiten solche Möglichkeiten nicht genutzt werden, dann weiß ich nicht wozu die spiegellose Systemkameraritis überhaupt gut sein soll. Nur zum Miniaturisieren? Ohne erweiterte Möglichkeiten? Im Gegenteil, sogar eingeschränkt in Lichtstärke und Funktionalität? DAS halte ich mittelfristig für den falschen Weg, wenn man vom Spiegel weg will!

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Nochmals zum Thema: der (ausgezeichnete) Artikel von Rodenstock sagt eben auch aus, dass technisch gesehen durchaus vergleichbare Ergebnisse erzielbar sind, halt mit höherem Aufwand und bei möglichem Qualitätsverlust. Wobei der Aufwand einer maßstabsgerechten Fachfotografie von Architekturobjekten auch nicht mal eben so als Urlaubsbeschäftigung zu sehen ist.

 

Um genau diesen Aufwand als Amateur zu senken, verwende ich schon seit Jahren folgendes Programm:

Heinig's Windows- Tools.

 

Als Fotoamateur mit begrenztem Budget und Anspruch reicht mir das für meine "Kirchenfotografie" allemal.

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Nochmals zum Thema: der (ausgezeichnete) Artikel von Rodenstock sagt eben auch aus, dass technisch gesehen durchaus vergleichbare Ergebnisse erzielbar sind, halt mit höherem Aufwand und bei möglichem Qualitätsverlust. Wobei der Aufwand einer maßstabsgerechten Fachfotografie von Architekturobjekten auch nicht mal eben so als Urlaubsbeschäftigung zu sehen ist. ...

 

Ich stimme dir zu, der Aufwand bei Anfahrt mit einer um ein vielfaches schwereren Fachkamera, deren Aufbau und Einstellung wird hier natürlich nicht berücksichtigt. Ebensowenig, dass sich extreme Verschiebungen von Fachobjektiven zum Bildrand hin auch negativ auf die Bildqualität auswirken in Schärfe, CA und Vignettierung. Um die Vignettierung in Grenzen zu halten, benutzt man einen Centerfilter, der aber eine Belichtungskorrektur um + 1.5 LW erfordert, trotzdem verbleibt im Bild bei voller Verstellung eine Vignettierung bis zu 2,5 Lichtwerten, die dann softwaremäßig korrigiert werden muss, mit entsprechendem weiteren Qualitätsverlust.

 

Alle, die gelegentlich mit ihrer Digicam Architekturfotos machen, erhalten mit dem Rodenstock-Artikel ein gutes Tutorial, wie man das Ausrichten in Photoshop richtig macht, weiss der Teufel, warum die Photoshop-Entwickler ihr mangelhaftes Tool "perspektivische Korrektur" nennen. Da gibt es aber PlugIns, die können das wesentlich schneller, einfacher und besser.

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Was sind "harmonische Stauchungen"?

:confused:

 

Hab ich mir doch gedacht - die gibt es natürlich nicht, siehe auch Gänsefüsschen :D. Ich meinte damit das Wiederherstellen der Proportionen bzw. der Massstabsrichtigkeit. Wenn man in derartigen Plugins Trapeze zu Rechtecken macht, sehen diese unnatürlich gestreckt aus und sollten wieder gestaucht werden. Da man die wirkliche Höhe nicht kennt (es sei denn man hat damals beim Fotografieren ausgemessen), wird es halt im Plugin so gemacht, dass es dem Betrachter als "harmonisch" erscheint.

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