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Erfahrungen, Meinungen gesucht - Ich fotografiere seit Jahren digital mit Canon. Mich stört inzwischen jedoch das Gewicht einer solchen Ausrüstung bei ausgedehnten Wanderungen durch die Natur. Die Entscheidung für eine spiegellose Systemkamera habe ich immer wieder auf Grund der Bildqualität verschoben. (ein Vollformatsensor setzt Maßstäbe)

Die Neugierde in ein kleine Kamera ist wieder aufgeflammt, als ich jetzt gelesen habe, dass es Adapter gibt, die es erlauben, die Canon Objektive zu nutzen. Damit wäre viel Geld gespart.

Dies ist für mich auch aus folgendem Grund interessant: Aus einem 500mm Tele wird bei dem Cropfaktor quasi ein 1000er, da komme ich fast in den Bereich der Spektive. Weiter habe ich sehr lichtstarke Objektive (1.4 und 1.8), die es bei Olympus & Co (noch) nicht gibt.

Sicher ist es eine Umstellung manuell fokussieren zu müssen, aber das muß ich beim Spektiv auch. Bei Landschaftsaufnahmen hat man eh Zeit.

Olympus realisiert die Bildstabilisation über den Sensor. Funktioniert das auch mit Fremdobjektiven im manuellen Modus?

 

Uwe

bearbeitet von uhu1956
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Stimmt soweit alles, was du schreibst, aber die Canon-Objektive wirst du nur bei Offenblende nutzen können, da die Blende elektronisch geschlossen wird und Adapter das nicht leisten können.

 

(OK, es gibt den Umweg mit Blendenvorschau an der Canon und dann während des Betriebs abschrauben, aber dann schleppt man ja trotzdem den Canon-Body mit :D )

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Danke für die schnelle Antwort. Mit der offenen Blende muß ich dann wohl leben.

Wichtig ist, dass der Stabilisator funktioniert, bei den langen Brennweiten unbedingt notwendig. Das wäre für mich das Entscheidungskriterium für eine Olympus E-PL2.

Uwe

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Es gibt auch Adapter mit eingebauter Blende, die man manuell verstellen kann. Oder die Luxusvariante mit Blendensteuerung für Canon EF, lohnt sich aber nur bei richtig teuren Objektiven: https://www.systemkamera-forum.de/ankuendigungen-und-geruechte/12658-canon-ef-mft-adapter-mit-blendensteuerung-um-af.html

 

Der Stabi funktioniert. Die E-P2 hat einen effektiveren Stabi als die E-PL1; ich weiß jetzt gerade nicht, wie sich die E-PL2 dazu verhält.

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Wichtig ist, dass der Stabilisator funktioniert, bei den langen Brennweiten unbedingt notwendig. Das wäre für mich das Entscheidungskriterium für eine Olympus E-PL2.

der Sensorstabi funktioniert mit allen Objektiven, die Frage ist nur wieviel Blendenstufen man sich davon erwarten kann ( ich hoffe, daß du hier die "langen Brennweiten" nicht auch auf das oben erwähnte 500mm Objektiv (1000mm KB) beziehst. ).

 

Außerdem würdest du ja bei dieser Ausbaustufe nur von dem leichteren Gewicht der Kamera profitieren, die schweren Objektive mit langer Brennweite aber noch immer herumschleppen. Gerade die Objektive in diesem Bereich würde ich zuerst ersetzen wollen. Zahlt sich dann überhaupt der Umstieg aus ?

Das Panasonic 100-300 hätte auch einen Objektivstabi, beim Anschluß an die Pen kannst du dich dann für den effektiveren Stabi entscheiden.

 

Gruß

Günter

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Ja, das Gewicht der Objektive bleibt.

:-(

Mit der Canon 5DII und der 40 D fotografiere ich in der Natur ohne Stativ bis 500mm.

Das Canon 70-200 4.0 und 300 4.0 sowie das Sigma 150-500 verfügen über Stabilisatoren, die prima wirken. Wie viele Blendenstufen das macht, ist für mich von theoretischem Interesse, vermissen möchte ich die Bildstabilisation jedoch nicht.

Über den Cropfaktor der 40D bekommt man eine schöne Bildausschnittsvergrößerung, mit 2.0 wir`s noch mehr...

Ob die 500mm dann noch frei Hand zu bewältigen sind, ist die Frage.

 

Jedenfalls werde ich die "alten" Objektive noch weiter nutzen, es ist schließlich eine Menge Geld....

 

Verständnisfrage: Funktioniert denn die Stabilisierung an den Objektiven ohne Rücksicht auf die Kamera? Wenn ja , dann wäre der Body bezüglich der vorhandenen Objektive mit Stabi egal.

Vielleicht eine blöde Frage, stelle mir aber vor, dass man Kamera und Objektiv bei der Auslegung der Stabilisierung im Zusammenhang betrachten muss.

bearbeitet von uhu1956
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Das Canon 70-200 4.0 und 300 4.0 sowie das Sigma 150-500 verfügen über Stabilisatoren, die prima wirken.

der Sensor dieser Stabilisatoren liegt ja im Objektiv, müßte der dann nicht auch an der PEN funktionieren ? ( wegen Crop vermutlich weniger effektiv )

 

/edit: sehe gerade, daß du dir die gleiche Frage auch schon gestellt hast :D

 

/edit: der Adapter müßte dafür natürlich Strom bereitstellen, das wird das Problem sein

bearbeitet von gms
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Stimmt soweit alles, was du schreibst, aber die Canon-Objektive wirst du nur bei Offenblende nutzen können, da die Blende elektronisch geschlossen wird und Adapter das nicht leisten können.

 

(OK, es gibt den Umweg mit Blendenvorschau an der Canon und dann während des Betriebs abschrauben, aber dann schleppt man ja trotzdem den Canon-Body mit :D )

Man könnte für jedes Objektiv auf eine gewünschte/optimale Blende abblenden und diese dann beibehalten. Vorallem, wenn man den Body verkaufen möchte.

 

Mit meiner analogen EOS 650 kann ich das nicht mehr, da ich keine 6V-Batterie mehr habe und extra dafür keine kaufen werde.

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Erfahrungen, Meinungen gesucht - Ich fotografiere seit Jahren digital mit Canon. Mich stört inzwischen jedoch das Gewicht einer solchen Ausrüstung bei ausgedehnten Wanderungen durch die Natur. Die Entscheidung für eine spiegellose Systemkamera habe ich immer wieder auf Grund der Bildqualität verschoben. (ein Vollformatsensor setzt Maßstäbe)

Die Neugierde in ein kleine Kamera ist wieder aufgeflammt, als ich jetzt gelesen habe, dass es Adapter gibt, die es erlauben, die Canon Objektive zu nutzen. Damit wäre viel Geld gespart.

Dies ist für mich auch aus folgendem Grund interessant: Aus einem 500mm Tele wird bei dem Cropfaktor quasi ein 1000er, da komme ich fast in den Bereich der Spektive. Weiter habe ich sehr lichtstarke Objektive (1.4 und 1.8), die es bei Olympus & Co (noch) nicht gibt.

Sicher ist es eine Umstellung manuell fokussieren zu müssen, aber das muß ich beim Spektiv auch. Bei Landschaftsaufnahmen hat man eh Zeit.

Olympus realisiert die Bildstabilisation über den Sensor. Funktioniert das auch mit Fremdobjektiven im manuellen Modus?

 

Uwe

Hallo,

wenn man - wie auch ich - den Umstieg aus Gewichtsgründen erwägt, muss man etwas radikaler rangehen und auch die Objektive ersetzen, sonst spart man sich das Gewicht von einem Päckchen Kaffee, das wars dann auch schon. Ok, vielleicht ein Lieblingsobjektiv behalten.

Der zusätzliche Cropfaktor bringt nicht viel, bei der Bildqualität einer EOS5D/II kann man ebenso gut eine Ausschnittvergrößerung machen, die wird nicht schlechter sein als eine Aufnahme mit E-PL2.

Grüße

Stützlast

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Verständnisfrage: Funktioniert denn die Stabilisierung an den Objektiven ohne Rücksicht auf die Kamera? Wenn ja , dann wäre der Body bezüglich der vorhandenen Objektive mit Stabi egal.

Vielleicht eine blöde Frage, stelle mir aber vor, dass man Kamera und Objektiv bei der Auslegung der Stabilisierung im Zusammenhang betrachten muss.

Der Stabilisator im Objektiv funktioniert überhaupt nicht. Das Objektiv ist gänzlich tot, kein Stabi, kein Abblenden, kein Autofokus. Am Adapter wäre es so, als hättest du das Objektiv gar nirgendwo angeschlossen. Wenn der Fokus auch nur elektronisch, und nicht auch mechanisch über einen Fokusring erreicht werden kann, kannst du die Sache sowieso vergessen.

 

Wenn der Fokus auch manuell funktioniert, empfiehlt sich eine Olympus, denn die Pen haben einen Sensor-Stabi. Panasonic setzt auch Stabi in deren Objektiven. Folglich ist ein Olympus-Objektiv oder ein beliebiges adaptiertes Objektiv ohne Stabilisation.

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Danke für die schnelle Antwort. Mit der offenen Blende muß ich dann wohl leben.

Wichtig ist, dass der Stabilisator funktioniert, bei den langen Brennweiten unbedingt notwendig. Das wäre für mich das Entscheidungskriterium für eine Olympus E-PL2.

Uwe

 

Vorsicht: Der Stabi der E-PL2 ist mit dem IS in den Objektiven nicht zu vergleichen. Ich komme auch aus dem VF-Lager (Canon5DMKII + IS-Objektive) und habe mir die E-PL2 als Reisekamera zugelegt.

Ich habe beim Stabi der E-PL2 folgende Probleme (kenne ich von der 5D nicht):

1. Das Sucherbild selbst ist nicht stabilisiert (ist bei allen Gehäusestabi so), daher kann es im Telebereich bei knappen Ausschnitten schwierig werden.

2. Der Stabi ist nicht so effektiv (ev. auch durch die fehlende "Masse", bei der schwereren VF-Ausrüstung wird das Zittern eher kompensiert, auch ohne IS) - nach einer Umgewöhnung kann ich aber auch damit gut leben (er bringt mir ca. 2 Belichtungsstufen gegenüber 4 bei der 5D).

 

Ansonsten ist PEN ein super System, der elektr. Aufstecksucher ist klasse - es fehlen nur noch ein paar lichtstarke mft-Objektive im Telebereich. Das TTL-Blitzsystem ist auch gewöhnungsbedürftig (da legt Canon aber auch einiges vor)

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Hallo,

wenn man - wie auch ich - den Umstieg aus Gewichtsgründen erwägt, muss man etwas radikaler rangehen und auch die Objektive ersetzen, sonst spart man sich das Gewicht von einem Päckchen Kaffee, das wars dann auch schon.

Grüße

Stützlast

 

Volle Zustimmung - wenn man z.B. ein Canon EF 70-200 L IS mit dem 14-150 Oly vergleicht, da wäre das Canon die Kaffeemaschine und das Oly das Päckchen.

dh: E-PL2 + 70-200 = Päckchen Kaffee + Maschine

E-PL2 + 14-150 = 2 Päckchen Kaffee

 

Ich reise lieber mit 2 Päckchen, als mit einer Maschine+Päckchen (wenn ich nicht muss)

 

..der Vergleich macht sicher...

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(...)

Der zusätzliche Cropfaktor bringt nicht viel, bei der Bildqualität einer EOS5D/II kann man ebenso gut eine Ausschnittvergrößerung machen, die wird nicht schlechter sein als eine Aufnahme mit E-PL2.

Grüße

Stützlast

Ein eigener Versuch in dieser Richtung ist dringend anzuraten.:D

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1. Das Sucherbild selbst ist nicht stabilisiert (ist bei allen Gehäusestabi so), daher kann es im Telebereich bei knappen Ausschnitten schwierig werden.

 

 

Ist das tatsächlich so? Das Bild wird doch direkt vom stabilisierten Sensor auf's Display geschickt. Oder greift der Stabi bei Olympus erst im Moment der Aufnahme?

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Ist das tatsächlich so? Das Bild wird doch direkt vom stabilisierten Sensor auf's Display geschickt. Oder greift der Stabi bei Olympus erst im Moment der Aufnahme?

 

Wenn das Bild auf dem Display bereits stabilisiert ist, ist der Stabi nicht viel wert - ich merke keine Unterschied zwischen stabi ein oder aus.

 

Bei einem Stabi im Objektiv (DSLR) wird das Bild deutlich beruhigt, da kann ich auch bei 400mm und darüber in Ruhe meinen Ausschnitt wählen.

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Bei einem Stabi im Objektiv (DSLR) wird das Bild deutlich beruhigt, da kann ich auch bei 400mm und darüber in Ruhe meinen Ausschnitt wählen.

 

Ja, z.B. bei 600mm (KB) :). Ohne dem Stabi wäre das Treffen des Fokuspunktes mit dem 100-300er schon schwierig.

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wenn man - wie auch ich - den Umstieg aus Gewichtsgründen erwägt, muss man etwas radikaler rangehen und auch die Objektive ersetzen, sonst spart man sich das Gewicht von einem Päckchen Kaffee, das wars dann auch schon.
Ich stimme dem zu. Ich selber benutze auch eine Canon 5D und eine 40D mit entsprechenden Objektiven. Ich habe mir zusätzlich eine Lumix Ausrüstung angeschafft, die ich jetzt auf allen Urlaubsreisen benutze, da sie in Volumen und Gewicht deutlich unter der Canon Ausrüstung liegt. Ein großer Unterschied in Volumen und Gewicht sind dabei die Optiken, das macht mehr aus als die Gehäuse, wenn man bei Canon zum Vergleich beispielsweise eine 550D heranzieht.

 

Gruß

Wolfgang

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Danke für die vielen Meldungen.

Mein Fazit:

- Canonobjektive + Oly oder ... bleibt immer ein lahmer Gaul, egal vom Gewicht oder von der Qualität

- wenn umsteigen, dann mit aller Konsequenz.... und das kurbelt die Wirtschaft wieder an.

 

:-(

 

Uwe

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Ich habe auch 2 Systeme, Sony und Oly. Ich nutze auch die Objektive der Sony für die Oly, das geht mit dem 70-400 freihand nicht mehr. Da ist echt Stativ angesagt.

Nur hat Sony den Vorteil der mechanischen Blendensteuerung ;)

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Danke für die vielen Meldungen.

Mein Fazit:

- Canonobjektive + Oly oder ... bleibt immer ein lahmer Gaul, egal vom Gewicht oder von der Qualität

- wenn umsteigen, dann mit aller Konsequenz.... und das kurbelt die Wirtschaft wieder an.

 

:-(

 

Uwe

 

Hallo Uwe,

 

ich betreibe ebenfalls 2 Systeme (Alpha, darunter VF, sowie M43) und kann Dir nur empfehlen, die Möglichkeit des VF beizubehalten. Speziell Naturaufnahmen "leben" von Farbnuancen und Dynamik, dies ist immer noch die Domäne der "ganz großen" Sensoren, meine ich.

 

Als leichte Ausrüstung würde ich mir an Deiner Stelle ein Canon Einsteigergehäuse leisten, das ist doch auch kaum größer / schwerer als eine GHX / EPX, oder?

 

Für mich sind die "neuen" spiegellos-Systeme vor allem ideale Reise / Reportageausrüstungen - bei Sport / Natur haben die "Etablierten" (sprich: DSLR) schon noch ein paar Trümpfe im Ärmel. Noch.

 

 

Gruß Hans

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Hallo Hans,

 

mit umsteigen meinte ich nicht ganz aufgeben. Auf das VF werde ich nicht verzichten.

Meine Gedanken gehen mehr in ein Zweitsystem, speziell für unterwegs.

Bei einer Einstiegs - Canon würde ich mich sicher immer ärgen nicht die "Große" dabei zu haben.

Oh man habe ich schöne Probleme.

 

:-)

 

Uwe

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