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Angeregt durch die Diskussion hier: https://www.systemkamera-forum.de/sony-nex-objektive/9646-leica-summarit-m-2-5-50-sony-nex-5-test-bei-photozone.html Gedanken zu einer vielseitigen & praxistauglichen Festbrennweitenausstattung

(weil markenübergreifend hier in neuem Thread und in KB-Äquivalenten):

 

Bei der Objektivauswahl kann man sich entscheiden, ob man das Brennweitensprektrum in 10mm Schritten abdecken möchte, oder ob man größere Abstände wählt

 

10mm sind im WW Bereich ein Riesenunterschied, im Telebereich merkt man 10 mm kaum.

Die Objektivauswahl bei Festbrennweiten würde ich deshalb nicht an festen mm-Abständen festmachen - egal ob 10, 20 oder 30mm, sondern an deutlichen Bildwinkelunterschieden.

Auf die Brennweite bezogen könnte das bedeuten, sie bei jedem Schritt etwa zu verdoppeln.

 

Eine vielseitig einsetzbare Objektivausstattung mit 4 Festbrennweiten könnte also beispielsweise so aussehen: 24mm - 50mm - 100mm - 200mm

Ergänzungsmöglichkeiten für speziellen Bedarf: 12mm + 400m, das 100er eventuell als Makro

Sollen es nur 3 Objektive sein (Reise mit begrenztem Gepäck) wäre sinnvoll: 25/28mm - 85/90mm (Makro?) - 180/200mm

 

Den letzten Urlaub begleitete mich die EP-1 mit 9-18, 45 und 90 - vermisst habe ich nichts :)

Das 90er benutzte ich überraschend selten, die beiden andern ungefähr 50 : 50

Von der öfter hilfreichen Lichtstärke des 45ers abgesehen hätte ich 90-95% aller Fotos auch mit dem Kitzoom aufnehmen können.

Vermutlich würden mir bei Wanderreisen die Panas 2,4/14 und 2,8/45 an der Pen ausreichen - eine superkompakte flexible und relativ lichtstarke Kombi ;)

bearbeitet von charlyR
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Ich mache den größten Teil meiner Fotos mit der Kombination G1 + 1.7/20 mm + 2.8/45 mm. Die ideale Ergänzung wäre für mich ein 2.0-2.8/12 mm,

aber das gibt es leider noch nicht.

 

Gruß Norbert

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Hallo zusammen,

Ich habe lange Jahre mit zwei analogen Contax RTS und folgenden Objektiven fotografiert:

3,5 18mm

1,4 35 mm

1,4 50 mm

1,4 80 mm

2,8 60 mm Makro

3,5 200 mm

 

Kampfgewicht mit Monopod 7,5 kg.

 

Am häufigsten kamen das 80 er und das 18 mm zum Einsatz. Das 200er war häufig zu kurz, daher ich hätte mir eine längere Brennweite gewünscht. Die Dias waren dank Zeiss Optik klasse. Aber doch alles sehr mühsam.

 

Heute fotografiere ich nur noch mit der GH 1 und Pana 7-14 sowie 14-140. Außer in seltenen Fällen ein längeres Tele fehlt mir nichts. Und die etwas schlechter Bildqualität fällt wohl mir als einzigem der Betrachter auf. Gewicht insgesamt 1,3 KG. Also denkt nochmal darüber nach, ob Festbrennweiten die Lösung sind.

 

Beste Grüße

Fothen

:):)

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Und die etwas schlechter Bildqualität fällt wohl mir als einzigem der Betrachter auf. Gewicht insgesamt 1,3 KG. Also denkt nochmal darüber nach, ob Festbrennweiten die Lösung sind.

 

Ich dachte, die Festbrennweiten sind besonders "scharf" und lichtstark, oder täusche ich mich da?

 

In der Summe aber immer noch leichter als APS-C..

 

Grüße

Olaf

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Ich dachte, die Festbrennweiten sind besonders "scharf" und lichtstark, oder täusche ich mich da?

 

In der Summe aber immer noch leichter als APS-C..

 

Grüße

Olaf

 

Scharf genug sind die mFT-Zooms - das ist kein Problem.

Natürlich Lassen sich Abbildungsfehler/-schwächen bei FBs besser unterdrücken, sie müssen ja nur für 1 Brennweite gerechnet und optimiert werden, aber die Qualität der aktuellen Zooms ist wirklich erstaunlich hoch: für meinen Bedarf weit mehr als ausreichend.

 

Der Unterschied ist die Lichtstärke - da sind mit FBs deutlich mehr Freistellungspotential und kürzere Zeiten möglich:

Zwischen f=1,7 bei 20mm und gerade mal 4,5 beim G14-45 (bei Zoomeinstellung auf 20mm) liegen Welten.

 

Wer das nicht braucht und keinen Wert auf Kompaktheit legt, fährt mit dem Zoom besser und günstiger (kein Objektivwechsel, breite fotografische Möglichkeiten mit nur 1 Objektiv)

 

Wer aus oben genannten gründen Wert auf Lichtstärke oder auch "kleinstmögliche" Kompaktheit legt, kommt an FBs nicht vorbei.

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Ich dachte, die Festbrennweiten sind besonders "scharf" und lichtstark, oder täusche ich mich da?

 

In der Summe aber immer noch leichter als APS-C..

 

Grüße

Olaf

 

Hallo Olaf,

Meine Aussage bezog sich auf den Vergleich meiner analogen Ausrüstung Contax RTS mit Zeiss Festbrennweiten. Die Dias auf Fuji Provia haben eine bessere Bildqualität als die GH1 mit den Zooms. Aber von den realen Betrachtern meiner Aufnahmen bin ich der einzige, der dies bemerkt. Obwohl die Zeiss-Objektive über 30 Jahre alt sind, können sie es mit jedem Leica-Objektiv aufnehmen.

 

An der GH1 sind die Unterschiede nicht so groß, da die Objektive ja für KB gerechnet sind. Tatsächlich benutze ich die Zeiss-Objektive recht selten. Es wäre allerdings spannend, ob das neue 100-300 auch eine solche Leistung bietet (mit 200 mm aus 2 km Abstand der Groß Glockner und die Bergsteiger sind zu erkennen!)

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Ich mache den größten Teil meiner Fotos mit der Kombination G1 + 1.7/20 mm + 2.8/45 mm. ...

 

 

Mir geht´s wie Norbert. Auch ich nutze meistens das 20er und das 45er. Damit kommt man m.E. schon ziemlich weit. Ergänzend - als persönliche Herausforderung - habe ich seit einigen Monaten das 9-18 dabei. Weite Winkel bringen ziemlich viel Spaß, ich übe allerdings immer noch ...

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Mir geht´s wie Norbert. Auch ich nutze meistens das 20er und das 45er. Damit kommt man m.E. schon ziemlich weit. Ergänzend - als persönliche Herausforderung - habe ich seit einigen Monaten das 9-18 dabei. Weite Winkel bringen ziemlich viel Spaß, ich übe allerdings immer noch ...

 

Dazu noch ein 14er und die minimal Ausstattung mit drei Objektiven ist fertig.

 

Wenn man mit wenigen Objektiven auskommen will, darf man die Brennweiten nicht zu extrem wählen, sonst bekommt man Probleme ...

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Hi, Charly hat freundlicherweise meine indirekte Aussage, mit der ich ausdrücken wollte

 

Jeder muß selbst wissen, wieviel Geld er für Objektive ausgeben möchte

 

wörtlich aufgenommen und vertieft.

 

Das ist wirklich eine interessante Thematik. Denn wenn ich mir meinen Objektivbestand ansehe, habe ich folgende Brennweiten in mm:

 

Für Leica M: 15, 21, 35, 50, 90

 

Für MFT Minolta MD: 28, 50, 35-105, 70-210, 100-300 und mit MFT Nikon Adapter: 40, 28-200

 

Berücksichtige ich jetzt die Crop-Faktoren mit 1 für Leica M9, 1,5 für APS-C NEX und 2 für die Pen, decke ich einen recht großen Bereich ab.

 

Und jetzt könnte ich mir die Frage stellen, wie ich die "klaffende Lücke" bei den Leica M Brennweiten zwischen 50 und 90 überbrücke...

 

Eine Lösung wäre für mich der Kauf eines 75er Objektivs. Andererseits ist das 35er an MFT ein 70er, oder das 40er ein 80er, oder ein 50er an APS-C ein 75er.

 

Die vielen Möglichkeiten werden aber letztlich durch meine Gewohnheiten in der Praxis eingeschränkt. Da ich auf Spaziergängen oder Wanderungen nur eine Kamera mit einem Objektiv mitführe, kommt am häufigsten das 35er an der M9 bzw. das 1,7/20er an der Pen zum Einsatz.

 

Das ist für mich - wie für viele andere - die Universalbrennweite. Gelegentlich nutze ich das 21er und das 50er, seltener das 15er, noch seltener das 90er.

 

Die Zooms nutze ich an der Pen als Terassenobjektive, ums Haus herum, und nehme sie normalerweise nicht mit. Aber das könnte sich im kommenden Urlaub mal ein wenig ändern.

 

In den Urlaub nehme ich mit: 15, 21, 35, 50, 90 Festbrennweiten Leica M Bajonett und das 100-300er für die Pen.

 

Könnte ich nur ein Objektiv, und nur eine Kamera mitnehmen, wäre das die M9 mit dem 35er.

 

Als Student fuhr ich mit dem Motorrad in Urlaub, und hatte als einzige Kamera die Rollei 35 dabei. Und das ging auch.

 

Als Problem bei einem großen Objektivbestand sehe ich, daß man sich nicht eingehend genug mit den einzelnen Objektiven beschäftigt, und daß man deshalb nicht immer das optimale Ergebnis erzielt.

 

Aber ich habe einfach gern viele Spielsachen, gesteht immodoc ...

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  • 1 month later...

Schon etwas älter, aber das Thema ist ja immer aktuell:

 

Die Antwort auf praxistaugliche FBs ist natürlich nicht generell zu beantworten.

Ich finde als Anhaltspunkt immer noch die klassischen 3 gut:

 

KB äuquivalent: 28 / 40 / 90, wie es sie zur Minolta CLE mal gab.

 

An MFT wäre das 14/15, 20/21 45/50.

Da fallen mir gleich ein paar schöne M-Linsen ein :)

 

Chris

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Ich finde als Anhaltspunkt immer noch die klassischen 3 gut:

 

KB äuquivalent: 28 / 40 / 90, wie es sie zur Minolta CLE mal gab.

Hi, Chris,

 

ähnliche Ausrüstungsvorschläge gab es auch für die Leica M.

 

Seit meiner obigen Mail hat sich noch ein wenig geändert. - Ich habe mir inzwischen noch ein Leica M 2,8/28 Elmarit und ein Tokina 5,6/400 MD gekauft.

 

Und ich habe das Voigtländer Heliar 4,5/15 an der NEX mal intensiver genutzt. Es wird wohl das Skopar 4/21, zusammen mit dem 28er Elmarit, ein wenig zurückdrängen.

 

Am Wochende verreise ich mit einer Objektivauswahl. -

 

Mal sehen, welche Bilder das Wetter zuläßt.

 

Viele Grüße, von immodoc!

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Ich finde als Anhaltspunkt immer noch die klassischen 3 gut:

 

KB äuquivalent: 28 / 40 / 90, wie es sie zur Minolta CLE mal gab.

 

Ja, das ist schon eine sehr nette Reihe. Heutzutage finde ich 28 mm allerdings etwas wenig Weitwinkel, da wäre je nach Geschmack 24 oder 20 mm sinnvoller.

Ich finde Faktor 2 zwischen den Brennweiten passt als Daumenwert ganz gut, dann sind die Lücken nicht zu groß.

 

Als MFT würde ich mir wünschen:

2/10mm - 1.7/20mm - 1.4/45mm

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  • 3 weeks later...

wenn ich keine Zooms verwenden dürfte, dann hätte ich folgende Festbrennweiten in folgender Reihenfolge / Priorität. Brennweitenangaben auf Kleinbild bezogen.

 

 

1. Lichtstarkes ca. 35mm als Allround Objektiv

2. Ca. 100mm Makro mit Portrait tauglichem Bokeh

3. Randscharfes 24mm (darf auch lichtschwach sein)

4. 300mm oder 400mm

 

In der heutigen Welt erscheint mir aber auf Reisen ein Standard- oder Superzoom und dazu noch 1-2 spezielle Festbrennweiten praxistauglicher, wenn man nicht ständig herum wechseln will.

 

mfg

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Ja, das ist schon eine sehr nette Reihe. Heutzutage finde ich 28 mm allerdings etwas wenig Weitwinkel, da wäre je nach Geschmack 24 oder 20 mm sinnvoller.

Ich finde Faktor 2 zwischen den Brennweiten passt als Daumenwert ganz gut, dann sind die Lücken nicht zu groß.

 

Als MFT würde ich mir wünschen:

2/10mm - 1.7/20mm - 1.4/45mm

 

35mm, also 17,5 wäre auch sehr gut

und dazu vielleicht 20mm bzw. 10

 

damit hat man eine schöne kombination für architektur, städtetrips um grosses nah abzubilden (20mm)

und etwas moderatere weitwinkelwirkung (35mm), sehr gut für angenehme perspektiven bei naturaufnahmen in parks, z. b. bäume oder teiche mit ein wenig umfeld im richtigen verhältnis drumherum.

die angaben der brennweiten jeweils fur vf und mft.

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Is nicht unbedingt richtig, da der Stabi gut 1-2 Blenden gut macht.

Mit lichtstarken Festbrennweiten UND Stabi gewinnst du gegenüber lichtschwachen Zooms locker 4-5 Blenden - das macht noch ganz andere Fotos möglich :D

Wenn das Licht knapp wird, geht also (abgesehen von einem Stativ) nichts über lichtstarke FBs - ob mit oder ohne Stabi ;)

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Hallo zusammen,

 

aus meiner Sicht sollte man um praxistauglich zu sein, heutzutage am oberen Ende auf Festbrennweiten verzichten. Da sind neu gerechnete Zooms mit Bildstabi besser an mFT. Also ich strebe nach so etwas:

 

mFT: 12mm / 20mm / 35-100mm OIS f1:2.8

KB also: 24mm / 40mm / 70-200 mm

 

Mal abgesehen von dem lichtstarken Zoom gibt es das ja mit dem 14mm von Pana schon fast :-)

 

 

Tschüß Garf

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Hallo zusammen,

 

aus meiner Sicht sollte man um praxistauglich zu sein, heutzutage am oberen Ende auf Festbrennweiten verzichten. Da sind neu gerechnete Zooms mit Bildstabi besser an mFT. Also ich strebe nach so etwas:

 

mFT: 12mm / 20mm / 35-100mm OIS f1:2.8

:confused: :confused: :confused:

 

Weil "heutzutage" leider erst in ein paar Jahren stattfinden wird, fotografiere ich am oberen Ende

lieber ganz vorgestrig (ohne AF & OIS) aber praxistauglich mit Festbrennweite:

charlyr-albums-technisches+f%FCrs+forum-picture6142-img-1867.jpg:P

 

Obwohl: AF + OIS wären in diesem Bereich schon ein Gewinn; das erträumte lichtstarke Zoom könnte also durchaus mal mein 2,8/90 ersetzen -

aber bis das irgendwann mal Realität geworden ist mache ich hoffentlich noch viele gute Fotos mit dem guten alten 90er :D

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Hallo zusammen,

 

@ charlyR: Hast ja Recht, dass es dieses stabilisierte, kleine, lichtstarke Zoom noch nicht gibt :rolleyes: - insofern ist es eher mein Wunschergänzungsobjektiv, zu den bereits verfügbaren Festbrennweiten. Ich wollte nur ausdrücken, das gerade im Bereich von 60-100mm mFT (also ca 200mm KB und etwas kleiner) mit älteren, adaptierten Festbrennweiten, d.h. ohne Stabi und AF, die Praxistauglichkeit schnell sinkt.

 

Ich habe mal mit einem adaptierten 100mm Canon FD ein bißchen rumgespielt. Es dauert häufig einfach zu lange bis man zum Schuß kommt. Durch das manuelle Fokusieren sinkt gefühlt auch etwas die Stabilität. Mit AF muß ich mich 'nur noch' darauf konzentrieren ordentlich die Kamera festzuhalten - funzt gefühlt deutlich besser.

 

Unabhängig davon wirst du aber bestimmt tolle Fotos mit deinem 90er Zeiss machen. Stand auch schon auf meinem Wunschzettel. Ist auch gar nicht mal so teuer. Aber nur für ein Objektiv einen Adapter kaufen? Nee.

 

Tschüß Garf

bearbeitet von Garf
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