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Das ist überhaupt kein Wunder!...

 

...Meistens gibt es auch nur einen richtigen Moment! Ein Motorantrieb hat mir da noch nie geholfen.

 

Genau so sehe ich das auch. Mein "Wundern" war auch nur ironisch gemeint. :D

 

Gruß Norbert

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Heute hatte ich eine Gelegenheit, den AF-S der G1 mit dem 45-200 mm zu testen. Der ehemalige Flughafen Tempelhof wurde als "Parkanlage"

eröffnet (war aber in Wirklichkeit nur eine Riesen-Fressmeile). :rolleyes:

 

Zunächst hatte ich einige schnellere Radfahrer ins Visier genommen, aber dann brach dort ganz plötzlich ein junger Mann zusammen und mußte

von Sanitätern mit Herzmassagen reanimiert und intubiert werden. Weil es vielleicht sogar um Leben und Tod ging, raste der Rettungswagen

deshalb mit geschätzten 80 km/h auf mich zu:

 

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100% Crop:

 

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Die Daten zum Bild:

 

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Ich hoffe, der junge Mann hat es überlebt. :( Jedenfalls taugte der Rettungswagen für den AF-Test.

 

Gruß Norbert

bearbeitet von S-Mount
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Irgendwie habe ich, nicht zuletzt nach dem früheren Verlauf dieses Threads, das Gefühl dass differenzierte Betrachtungen bei vielen in diesem Forum immer wieder auf erbitterten Widerstand stoßen.

 

Natürlich kann man mit jedem AF irgendwie schnelle Bewegungen einfangen. Im Anhang ein roter Milan, der nicht gerade für seine Langsamflugeigenschaften bekannt ist, aufgenommen mit der G1. Wie macht man das also am besten?

 

Wenn man seinen Standort so wählt, dass die Bewegung schräg zum Fotografen verläuft und nicht auf ihn zu, dann reduziert man die Annäherungsgeschwindigkeit (und nebenbei natürlich auch die Kollisionsgefahr ;)). Je weiter das Motiv entfernt ist, desto geringer sind die notwendigen Fokussierhübe des Objektivs und desto unwichtiger ist damit die AF-Geschwindigkeit (bei einem A380 in einem km Entfernung ist nun wirklich jeder AF schnell genug). Wenn man die Brennweite eher kurz wählt (und im Zweifel hinterher beschneidet), dann nimmt die Tiefenschärfe zu und die Präzisionsanforderungen an den AF sinken. Wenn man dann noch so weit wie möglich abblendet und das Rauschen durch die hochgedrehten ISOs einfach mal ignoriert, dann kann man auch durchaus schnelle Motive einigermaßen scharf aufs Bild bekommen.

 

Ich habe AF-S und AF-C ausprobiert, ich habe mit beiden gefühlt gleich viele Treffer erzielt. Wichtig ist dass vor dem Druck auf den Auslöser der Fokus schon möglichst dicht am Ziel sitzt.

 

Man kann sich also behelfen, aber man bezahlt durch höhere ISOs, durch stärkere Ausschnittvergrößerung und durch weniger Freistellung vom Hintergrund dann doch den einen oder anderen Preis dafür, sowohl in den Gestaltungsmöglichkeiten als auch in der Bildqualität.

 

Grüße

Andreas

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Aaaaaalso:

 

Ich habe ja auch lange versucht, mit der G1 scharfe Action-Fotos von Hunden zu schießen - und war das eine oder andere Mal auch recht zufrieden mit dem Ergebnis (leider habe ich hier etwas zu viel an den Farben rungespielt und das Original finde ich auf die Schnelle nicht mehr:

 

3877053551_1d841efc79_o.jpg

 

Doch nicht zuletzt auf Norberts Anraten *grinst* hin habe ich dann irgendwann eingesehen, dass es so richtig scharf eben doch nur mit 'ner DSLR geht - und mir deshalb die E-30 mit 12-60 SWD und 50-200 SWD angeschafft.

 

Und seien wie doch ehrlich: Solche Bilder in dieser Schärfe sind mit der G1 definitiv nicht möglich:

 

 

4117109585_2c138f3ae2_o.jpg

 

Dafür habe ich an der E-30 jetzt aber ein Front-Fokus-Problem :mad: - und das wiederum ist an der G1 unmöglich.

Na - zum Glück hab ich sie noch und kann deshalb auch fotografieren, während die E-30 mit ihren Objektiven bei Olympus zur Kur ist.

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...Dafür habe ich an der E-30 jetzt aber ein Front-Fokus-Problem...
Ja, eine E-30 habe ich mir für solche Gelegenheiten auch schon als Ergänzung überlegt (lohnt sich aber für meine Motive bisher - noch - nicht). Klar: Wieder ein kleiner Sensor, aber eben auch ein gutes Leistungs-Größenverhältnis der Ausrüstung (nicht unbedingt der Kamera) und man könnte vielleicht doch das eine oder andere Objektiv mal an die mFT adaptieren. Nur daß ein FF erst nicht vorhanden ist und dann plötzlich auftreten kann, davon hatte ich bisher noch nicht gehört :eek:

Gruß, leicanik

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Irgendwie habe ich, nicht zuletzt nach dem früheren Verlauf dieses Threads, das Gefühl dass differenzierte Betrachtungen bei vielen in diesem Forum immer wieder auf erbitterten Widerstand stoßen.

 

"Differenzierte Betrachtungen" sind in diesem Forum sicherlich kein Problem, aber dazu zählt nicht, auf einem einmal eingenommenen Standpunkt zu

verharren, sämtliche Gegenbeweise zu ignorieren und sich, wenn man nicht weiterkommt, auch noch selbst zu widersprechen (#29).

 

...Probier das mal mit 100-150 mm und nimmt das Motorrad bildfüllend auf, dann ist die Tiefenschärfe so gering dass schon ein mittelschnelles Motiv innerhalb der Auslöseverzögerung weit aus der Schärfenzone läuft.

 

Der Gegenbeweis ist in #54 zu sehen. Der Rettungswagen ist zwar größer, als ein Motorrad, dafür ist die Geschwindigkeit aber deutlich höher, als im

Stadtverkehr üblich (man achte auf die Staubwolke).

 

Natürlich kann man mit jedem AF irgendwie schnelle Bewegungen einfangen...

 

In #1 ist zu sehen, daß der AF-C der G1 bereits überfordert ist, wenn das Motiv nicht weit entfernt ist und mit nur etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit

auf die Kamera zu fährt. Mit dem AF-C der G1 geht es also nicht.

 

Im Anhang ein roter Milan, der nicht gerade für seine Langsamflugeigenschaften bekannt ist, aufgenommen mit der G1. Wie macht man das also am besten?

 

Wenn man seinen Standort so wählt, dass die Bewegung schräg zum Fotografen verläuft und nicht auf ihn zu, dann reduziert man die Annäherungsgeschwindigkeit...

 

...Ich habe AF-S und AF-C ausprobiert, ich habe mit beiden gefühlt gleich viele Treffer erzielt. Wichtig ist dass vor dem Druck auf den Auslöser der Fokus schon möglichst dicht am Ziel sitzt.

 

Was hat das jetzt bitteschön mit unserem Thema zu tun? Wir reden hier die ganze Zeit von dem Geschwindigkeitsunterschied des AF der G1 in den Modi

AF-S und AF-C und Du kommst jetzt mit Mitziehern von Vögeln, die nicht auf die Kamera zu fliegen, sondern vor ihr seitlich vorbei? :rolleyes:

 

Gruß Norbert

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Hallo Don Parrot,

 

an Dich und Dein G1/Hunde/AF-Problem habe ich bei dieser Diskussion auch schon denken müssen und ganz sicher ist Deine E-30 für diese Aufgabe

auch nach wie vor die bessere Lösung (wenn das Frontfokus-Problem behoben ist). ;)

 

Eigentlich ist es seltsam, wenn so etwas erst im Nachhinein auftritt. Hat die E-30 einen harten Schlag bekommen, oder ist sonst etwas Ungewöhnliches

passiert?

 

Das Kuriosum der G1 ist eben, daß der für solche Aufgabenstellungen vorgesehene AF-C, bis auf gelegentliche Zufallstreffer, völlig versagt, während

der eigentlich nur für statische Motive gedachte AF-S wenigstens scharfe Einzelaufnahmen zuläßt, solange das Motiv nicht zu schnell ist. :rolleyes:

 

Auf diese Idee ist zu Zeiten unserer damaligen Diskussion hier leider noch niemand gekommen und jetzt gebührt diese Ehre auch nicht mir, sondern

Stefanie, die hier scharfe Aufnahmen ihrer auf Sie zu rennenden Hunde zeigte und mich dazu brachte, diesen Thread zu eröffnen.

 

Gruß Norbert

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@Leicanik und Norbert: Off Topic: Ich glaube auch nicht, dass das Problem erst jetzt aufgetreten ist, sondern dass ich es erst jetzt bemerkt habe. Da es offenbar nur bei bestimmten Brennweiten auftritt und ich mich nicht für den Spitzenfotografen halte, ist es mir wohl nur nicht aufgefallen, weil ich einfach der Ansicht war, dass sei der normale Ausschuss, den ich so produziere.

 

Aber als ich neulich mal über das Kamera-Display die Bilder betrachtet und alle Infos abgerufen habe (mache ich eigentlich nie), fiel mit plötzlich auf, dass der Fokus bei einigen Bildern tatsächlich da lag, wo ich ihn auch hatte haben wollen - die Schärfe aber wo ganz anders.

 

Und genau das ist auch der Grund, warum ich sie nun wohl einschicken muss, denn wenn es im gesamten Brennweitenbereich konstant der gleiche Frontfokus wäre, wäre mir das ja sofort aufgefalllen und ließe sich ja über die Justage beheben.

 

Naja - Tel Aviv, wie der Lateiner sagt.

bearbeitet von DonParrot
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"AF-S und AF-C und Du kommst jetzt mit Mitziehern von Vögeln, die nicht auf die Kamera zu fliegen, sondern vor ihr seitlich vorbei? :rolleyes:

Na ja, die Annäherungsgeschwindigkeit dürfte deutlich höher gelegen haben als bei dem Hund weiter oben. Und im direkten Anflug geht es eben mit der G1 nicht.

 

"Differenzierte Betrachtungen" sind in diesem Forum sicherlich kein Problem, aber dazu zählt nicht, auf einem einmal eingenommenen Standpunkt zu

verharren, sämtliche Gegenbeweise zu ignorieren und sich, wenn man nicht weiterkommt, auch noch selbst zu widersprechen (#29).

Dann war die Betrachtung für dich offensichtlich doch zu differenziert, sorry dafür. Ich habe doch nicht bestritten dass man mit der Panasonic G bewegte Motive aufnehmen kann, sondern ich hatte weiter vorn erklärt warum unter bestimmten Konstellationen (Entfernung, Brennweite, Blende) das Motiv noch leidlich scharf ist, obwohl bei einem sich frontal annähernden Motiv die Kernschärfe immer (!) da liegt, wo das Motiv zum Zeitpunkt der Messung war. Wenn die Tiefenschärfe reicht, dann ist es eben scharf, wenn sie zu schmal ist, dann ist das Motiv nach vorn aus der Tiefenschärfe herausgelaufen. Bei Vögeln und der erforderlichen langen Brennweite aus recht kurzer Distanz ist immer letzteres der Fall, da kann man am AF einstellen was man will. Das Problem der Auslöseverzögerung magst du irgendwie nicht zur Kenntnis nehmen, oder?

 

Grüße

Andreas

bearbeitet von AndreasH
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Dann war die Betrachtung für dich offensichtlich doch zu differenziert, sorry dafür.

 

In der Schule hättest Du Deine Arbeit jetzt zurückbekommen mit dem Vermerk: "Thema verfehlt". :rolleyes:

 

Worum ging es hier eigentlich? In diesem Forum (und auch bei mir) herrschte die Meinung, daß man mit der G1 keine AF-Aufnahmen von bewegten

Motiven machen, weil der dafür vorgesehene C-AF viel zu langsam ist...

 

...bis Stefanie mit ihren Hundefotos bewies, daß es doch geht, aber nur mit Einzelaufnahmen im S-AF!

 

Dieses Thema griff ich auf und belegte es mit meinem Foto des Motorradfahrers, aber dann kamst Du dazu, redetest von "großer Tiefenschärfe",

"Übersichtsaufnahme" und "Fixfokusobjektiv" und stelltest MFT diesbezüglich auf eine Stufe mit "Bridgekameras". Als diese Position nicht mehr

haltbar war, zweifeltest Du an, daß die Schärfe überhaupt auf dem Motorradfahrer liegt, um später wieder zur "ach so großen Tiefenschärfe"

zurückzukehren und zu behaupten, daß solche Aufnahmen in etwa formatfüllend mit dem 45-200 mm und AF überhaupt nicht gehen, obwohl

Stefanie schon längst den Gegenbeweis angetreten hatte.

 

Nachdem ich am Wochenende das Foto des heran rasenden Rettungswagens als weiteren Gegenbeweis (und diesmal mit höherer Geschwindigkeit)

geliefert hatte, kommst Du heute mit einem Foto eines seitlich vorbeifliegenden Vogels, behauptest, es gäbe keinen spürbaren Geschwindigkeits-

unterschied zwischen AF-S und AF-C und einige Forenten könnten "Deiner differenzierten Sichtweise" nicht folgen.

 

Also nochmals, worum geht es uns beiden denn wirklich?

 

Mir geht es darum aufzuzeigen, wie man mit der G1 und AF, wenn auch mit Einschränkungen, bewegte Motive fotografieren kann. Das die G1 auf

diesem Gebiet schnellen DSLR nicht das Wasser reichen kann, habe ich auch gleich zu Anfang erwähnt.

 

Dir geht es darum Recht zu haben und zu behalten, egal, wie oft Du Dich dabei drehen und wenden mußt, oder wie viele Gegenbeweise vorliegen.

 

Na ja, die Annäherungsgeschwindigkeit dürfte deutlich höher gelegen haben als bei dem Hund weiter oben. Und im direkten Anflug geht es eben mit der G1 nicht.

 

Das sehe ich auch so. Für direkt anfliegende Vögel sind selbst nicht alle DSLR schnell genug.

 

Gruß Norbert

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In der Schule hättest Du Deine Arbeit jetzt zurückbekommen mit dem Vermerk: "Thema verfehlt". :rolleyes:

...

Dir geht es darum Recht zu haben und zu behalten, egal, wie oft Du Dich dabei drehen und wenden mußt, oder wie viele Gegenbeweise vorliegen.

Mieser Diskussionsstil, sorry. Norbert, ich versuche eine technische Diskussion zu führen, während du emotional und persönlich wirst. Das bringt nichts. Nimm doch stattdessen Stellung zu technischen Sachverhalten.

 

...zweifeltest Du an, daß die Schärfe überhaupt auf dem Motorradfahrer liegt...

Tut sie auch nicht. Kann sie nicht. Ein Motiv bewegt sich auf dich zu, die Kamera fokussiert, während des Auslösevorgangs bewegt sich das Motiv weiter, und bei der Belichtung ist es dann eben nicht mehr exakt im Fokus. Im Idealfall liegt es dann wegen der Tiefenschärfe noch im als scharf erkannten Bereich, aber in der Fokusebene liegt es ganz gewiß nicht.

 

Niemand hat bestritten dass man unter günstigen Voraussetzungen (passendes Verhältnis von Annäherungsgeschwindigkeit und Abbildungsmaßstab, hinreichend Tiefenschärfe) scharfe Bilder erzeugen kann. Nur eins kann man eben mit mFT nicht: Den Fokus exakt auf ein sich schnell annäherndes Motiv legen.

 

Wenn du da anderer Meinung bist, dann werde bitte nicht wieder persönlich, sondern erklär einfach mal wie nach dem abgeschlossenen Fokussiervorgang bei AF-S der Fokus plötzlich dahin rutschen soll, wohin sich das Motiv zwischenzeitlich bewegt hat. Das wäre ein prädiktiver AF, und den hat mFT weder bei AF-S noch bei AF-C.

 

Grüße

Andreas

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Ein Motiv bewegt sich auf dich zu, die Kamera fokussiert, während des Auslösevorgangs bewegt sich das Motiv weiter, und bei der Belichtung ist es dann eben nicht mehr exakt im Fokus. Im Idealfall liegt es dann wegen der Tiefenschärfe noch im als scharf erkannten Bereich, aber in der Fokusebene liegt es ganz gewiß nicht.

Ja klar, das hat hier doch niemand bestritten. Es geht doch nur darum, dass der AF-S in der Praxis manchmal (und gar nicht so selten) eben doch schnell genug ist, und dass man, wenn man vom AF-C enttäuscht ist, es einmal damit probieren sollte. Wenn es in der Praxis funktioniert, dann macht es wenig Sinn, zu beweisen, weshalb es theoretisch gar nicht gehen kann.

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Mieser Diskussionsstil, sorry. Norbert, ich versuche eine technische Diskussion zu führen, während du emotional und persönlich wirst. Das bringt nichts. Nimm doch stattdessen Stellung zu technischen Sachverhalten.

 

Du kapierst es wirklich nicht, oder? Von mir aus kann das alles theoretisch tausendmal angeblich nicht möglich sein, aber es ist mir sowas von sch***egal,

solange in der Praxis dabei scharfe Fotos herauskommen! Wenn das entscheidende Detail in der 100%-Ansicht scharf ist, gibt es nichts mehr zu diskutieren!

Punkt! Das ist das Einzige, was für mich zählt, während Du nicht sachlich diskutierst, sondern Deinen Standpunkt hin und her wechselst und Dinge bezweifelst,

die längst mit Fotos belegt sind, nur weil sie Deinen Theorien nicht entsprechen. In #29 sind Deine ganzen Sprünge als Zitate aufgelistet, reicht das immer

noch nicht? :mad:

 

Ja klar, das hat hier doch niemand bestritten. Es geht doch nur darum, dass der AF-S in der Praxis manchmal (und gar nicht so selten) eben doch schnell genug ist, und dass man, wenn man vom AF-C enttäuscht ist, es einmal damit probieren sollte. Wenn es in der Praxis funktioniert, dann macht es wenig Sinn, zu beweisen, weshalb es theoretisch gar nicht gehen kann.

 

Genau darum geht es und um nichts weiter!

 

Gruß Norbert

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...Kann sie nicht. Ein Motiv bewegt sich auf dich zu, die Kamera fokussiert, während des Auslösevorgangs bewegt sich das Motiv weiter, und bei der Belichtung ist es dann eben nicht mehr exakt im Fokus....

Grüße

Andreas

 

Hallo,

stand nicht irgendwo, das die Bewegung vorausberechnet wird ?

Wenn so ein Tier einen Haken schlägt funzt das vielleicht nicht ?

 

Gruß Swejk

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Hallo Norbert und Andreas,

aus meiner Warte habt ihr euch eigentlich nur "unglücklich verhakt" und habt in gewisser Weise beide Recht - jeder aus seiner Perspektive.

Ich hätte aber noch eine "Kompromissidee", die den scheinbaren Widerspruch möglicherweise etwas erklären könnte. Ich will es mal versuchen, muß dafür aber etwas ausholen:

 

Der anscheinend so heftige Widerspruch zwischen beiden Standpunkten steht und fällt doch damit, daß wir davon ausgehen, daß die G1 keinen Prädiktions-AF besitzt. Dabei nehmen wir an, daß sie zuerst fokussiert und dann nach einer deutlichen Auslöseverzögerung erst auslöst. Während dessen muß sich das Objekt ja eigentlich zumindest ein bißchen aus der ursprünglichen Fokusebene bewegt haben. Andreas sagt "das Motiv kann also nur dann noch scharf erscheinen, wenn die Schärfentiefe dafür ausreicht, diesen inzwischen zurück gelegten Weg einzuschließen. (Eine DSLR würde dagegen den während der Auslöseverzögerung zu erwartenden Weg noch mit einberechnen und entsprechend die Fokusebene weiter vor verlegen)." Norbert sagt "das interessiert mich nicht, weil es theoretisch ist. Ich sehe doch, daß ich mit dem AF-S scharfe Bilder erzielen kann (allerdings nicht mit dem AF-C)."

 

Nun ist es aber doch so, daß der Kontrast-AF die Fokusebene mehrmals überfährt, bis er scharf gestellt hat. In der Zeit bewegt sich das Objekt auch schon weiter. Irgendwann sagt der AF "jetzt" und es wird ausgelöst. Was uns normalerweise als lange dauernde Verzögerung vorkommt, ist i.d.R. der Zeitpunkt zwischen Auslöser drücken und Verschlußablauf (also inkl. des hin-und-her des AF). Die Verzögerung nach der Fokussierung ist wesentlich geringer, entsprechend gering ist auch der vom Motiv dann noch zurück gelegte Weg (ähnlich kurz wie bei einer DSLR). Wenn ich also mal 0,1 Sekunde Verzögerung annehme, dann bewegt sich der Krankenwagen in der Zeit vielleicht 2,20 m weiter. Der DOF Rechner gibt mir bei 155mm Brennweite, Blende 5,6 und einer Entfernung von 30 m (ich weiß nicht, wie weit er wirklich weg war) einen Schärfebereich von 27,10 m bis 33,30 m an. Damit läge der Wagen trotz Bewegung einfach noch innerhalb der Schärfentiefe. Andreas hätte rechnerisch recht, weil die eigentliche Fokusebene in meinem Beispiel bei exakt 30 m liegen würde, die Wagenfront sich aber bei Verschlußablauf schon bei 27,80 m befände. Norbert hätte recht, weil das in der Praxis keine große Rolle spielen würde, weil das Motiv noch gut scharf abgebildet würde.

 

Allerdings: Wenn das so wäre, würde Norbert bei seinem Bild in der 100%-Ansicht feststellen können, daß ein Teil des Wagens 2,20 m hinter der Front noch schärfer wäre als die Front. Da man das bei solchen Motiven aber oft gar nicht so einfach sehen kann, und weil solche Motive aufgrund der Bewegung auch insgesamt sowieso nicht die Knackschärfe eines Stillebens mit Stativ erreichen, spielt das in der Praxis eine eher untergeordnete Rolle (erst recht dann, wenn man das Bild in Normalansicht betrachtet).

 

Eine ergänzende Hypothese habe ich auch noch: Könnte es nicht sein, wenn der AF aufgrund der Motivbewegung es besonders schwer hat und schnell hin und her fahren muß, und das Objektiv dabei seine letzte Fokusierbewegung auf die Kamera zu macht, daß dabei auch die Fokusebene ein wenig in diese Richtung "rutscht" - also quasi ein kleines bißchen "Prädiktion" (natürlich nicht wirklich berechnet) ins Spiel kommt?

 

So, ich hoffe, ich habe jetzt nicht Eulen nach Athen getragen und euch gelangweilt.

Viele Grüße, leicanik

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Schade Norbert. Geschrei anstelle von Argumenten.

 

Hier schreit niemand. In einem Internetforum würde das auch niemand hören und wenn überhaupt, drückt man das durch fette Buchstaben in

entsprechender Schriftgröße aus. :rolleyes:

 

Nimm doch mal auf der Sachebene Stellung.

 

Du verkennst völlig die Sachlage. Diesen Thread habe ich eröffnet und nicht Du und zwar um einen Weg aufzuzeigen, wie man einen Mangel

des AF der G1 bis zu einem gewissen Grad umgehen kann. Dazu habe ich von Anfang an Stellung genommen, indem ich Belege in Form von

der Sache geliefert habe, um die es in diesem Forum vor allen Dingen geht: Mit Fotos und Ansichten bis zu 200%, so daß in der Praxis keine

Fragen mehr offen sind!

 

Mir ging es um eine Hilfestellung für alle, die bislang ebenfalls mit der G1 und deren AF-C an bewegten Motiven gescheitert sind.

 

Dein Problem ist, daß Du einfach nicht zur Kenntnis nehmen willst, daß Deine Theorien in der Praxis keine Rolle spielen. Was genau in der G1

abläuft, weißt weder Du, noch ich, sondern nur die Ingenieure von Panasonic und mich interessiert nur was hinten rauskommt, der Rest ist mir

völlig schnurzpiepegal!

 

Aber die Sache hat auch ein Gutes. Auf diese Weise gab es schon über 2.500 Klicks auf diesen Thread und möglichst viele Leute wissen jetzt,

wie es in der Praxis mit dem AF bei bewegten Motiven doch funktioniert.

 

Gruß Norbert

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...Nun ist es aber doch so, daß der Kontrast-AF die Fokusebene mehrmals überfährt, bis er scharf gestellt hat. In der Zeit bewegt sich das Objekt auch schon weiter. Irgendwann sagt der AF "jetzt" und es wird ausgelöst. Was uns normalerweise als lange dauernde Verzögerung vorkommt, ist i.d.R. der Zeitpunkt zwischen Auslöser drücken und Verschlußablauf (also inkl. des hin-und-her des AF).

 

Also, "gefühlt" lagen beim Rettungswagen "mit dem AF ins Visier nehmen" (der Fokus lag schon halbwegs in der Nähe), "Fokuspunkt finden" und

"Auslösen" innerhalb eines Sekundenbruchteils. Ein hin-und-her des AF war überhaupt nicht zu spüren.

 

Die Verzögerung nach der Fokussierung ist wesentlich geringer, entsprechend gering ist auch der vom Motiv dann noch zurück gelegte Weg (ähnlich kurz wie bei einer DSLR). Wenn ich also mal 0,1 Sekunde Verzögerung annehme, dann bewegt sich der Krankenwagen in der Zeit vielleicht 2,20 m weiter. Der DOF Rechner gibt mir bei 155mm Brennweite, Blende 5,6 und einer Entfernung von 30 m (ich weiß nicht, wie weit er wirklich weg war) einen Schärfebereich von 27,10 m bis 33,30 m an. Damit läge der Wagen trotz Bewegung einfach noch innerhalb der Schärfentiefe...

 

...Allerdings: Wenn das so wäre, würde Norbert bei seinem Bild in der 100%-Ansicht feststellen können, daß ein Teil des Wagens 2,20 m hinter der Front noch schärfer wäre als die Front.

 

... und das habe ich eben versucht zu überprüfen. Der Schärfebereich dehnt sich von der Fahrzeugfront ungefähr ebenso weit nach vorne, wie

nach hinten aus:

 

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Das spricht wiederum dafür, daß der AF sein Ziel tatsächlich recht präzise gefunden hat (auch wenn das angeblich gar nicht funktionieren kann).

 

Gruß Norbert

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...Ein hin-und-her des AF war überhaupt nicht zu spüren.
Wobei ein Kontrast-AF aber schon genau so arbeitet, dachte ich bisher. Schließlich muß er ja irgendwie den Punkt des höchsten Kontrasts finden, so ganz ohne Vergleich kann er das doch nicht :confused:. Vielleicht geht das ja manchmal superschnell und visuell kaum wahrnehmbar.

Das spricht wiederum dafür, daß der AF sein Ziel tatsächlich recht präzise gefunden hat (auch wenn das angeblich gar nicht funktionieren kann).

Stimmt, auf deinem Bild hat man schon diesen Eindruck. Das könnte ja vielleicht für meine Hypothese eines gewissen "Prädiktionseffekts" sprechen. Aber das ist eigentlich auch nur noch von theoretischem Interesse. Wichtig ist, daß man auf diese Weise zu praktikablen Ergebnissen kommen kann. Ich werde also aufhören, mir über das Warum den Kopf zu zerbrechen lieber mal wieder fotografieren gehen... ;)

Gruß, leicanik

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Eine ergänzende Hypothese habe ich auch noch: Könnte es nicht sein, wenn der AF aufgrund der Motivbewegung es besonders schwer hat und schnell hin und her fahren muß, und das Objektiv dabei seine letzte Fokusierbewegung auf die Kamera zu macht, daß dabei auch die Fokusebene ein wenig in diese Richtung "rutscht" - also quasi ein kleines bißchen "Prädiktion" (natürlich nicht wirklich berechnet) ins Spiel kommt?

Das halte ich bei AF-S für unwahrscheinlich (denn da rechnet die Kamera ja nicht mit einer Bewegung), bei AF-C wäre es im Prinzip möglich.

 

Wenn das so wäre, würde Norbert bei seinem Bild in der 100%-Ansicht feststellen können, daß ein Teil des Wagens 2,20 m hinter der Front noch schärfer wäre als die Front. Da man das bei solchen Motiven aber oft gar nicht so einfach sehen kann, und weil solche Motive aufgrund der Bewegung auch insgesamt sowieso nicht die Knackschärfe eines Stillebens mit Stativ erreichen, spielt das in der Praxis eine eher untergeordnete Rolle (erst recht dann, wenn man das Bild in Normalansicht betrachtet).

Ich denke nicht dass man bei den bisherigen Beispielen die Fokuslage hinreichend genau bestimmen kann um zu solchen Schlüssen zu kommen, denn allein die Restbewegungsunschärfe überwiegt in einem großen Bereich gegenüber der Unschärfe durch Defokussierung. Man sieht doch nur dass das Motiv innerhalb der Tiefenschärfe liegt, was ja nun auch das ist worauf es ankommt.

 

Der AF fährt übrigens mit Sicherheit mindestens einmal über den Fokus hinaus und wieder zurück. Bei einem langsamen Objektiv wie dem 2,8/17 kann man das deutlich sehen.

 

Grüße

Andreas

bearbeitet von AndreasH
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