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Hallo zusammen,

gibt es hier gleichgesinnte, die auch gefallen an "Extremen" haben? Ich mache in Innenräumen, aktuell Kirchen große Panoramen. Um möglichst ein "Gesamtbild" einzufangen, mache ich mehrere Ebenen (Bild als Erklärung mit angehängt, nicht Maßstabsgetreu). Bisher auf 12mm bis zu 20mm auf mft. Ich habe das Stück für Stück optimiert. Bisher schaffte ich es auch nicht, Fehlerfreie Panoramen zu erstellen.

Meine aktuellste Idee war ja, eine geringere Brennweite zu nutzen (z.B. 7,5mm oder 9mm) um weniger Einzelbilder zu erhalten um wieder sitchingfehler zu minimieren, da es ja weniger zum stitchen gibt. Aber vermutlich wird hier die Verzerrung an den Rändern der geringen Brennweite größere Probleme bereiten.

Daher habe ich bisher folgendes gemacht:

- Panoramakopf für den Nodalpunkt, Bastellösung aber sollte Funktionieren (Bild anbei)
- Überlappungen bei den Einzelbildern
- Jedes Einzelbild ist eine 7fach HDR Aufnahme. Wird daraus ein tif gemacht und danach erst gestiched
- Bisher habe ich die Einstellungen erst nach dem stitchen vorgenommen. Die Verzerrungskorrekturen habe ich mal vor mal nach den stitchen getestet

Meine aktuellste Vermutung ist, dass einfach Physikalisch die Ebenen nicht zusammen passen, weil kam die Kamera bei jeder Ebene auf einen anderen Winkel stellen muss. Bei vier Ebenen ist es halt Problematisch und da bringt einem der Nodalpunkt auch nichts mehr (da der ja nur für eine Ebene gilt).

Vom Boden aus hat man dann sogar noch mir stürzende Linien zu kämpfen, die sich auch nicht mehr korrigieren lassen bei der Extreme (Bild auch an bei).

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Falls jemand Verbesserungsvorschläge hat gerne teilen. Gerne auch eigene Ergebnisse zeigen, sicher gibt es nicht viele die diese Art von Fotos betreiben, da können wir uns auch mal zusammentun und uns austauschen!

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Hallo @Schabing,

danke für Deine schönen Aufnahmen!

Die Aufnahme eines Panoramas von einem festen Standpunkt aus führt (ohne viel weitere Manipulation) zu geometrischen "Verzerrungen", die ein wenig unser Auge beleidigen. In dieser Projektion ist ein in der Ferne aufgestelltes Rechteck leider ein wenig verzerrt, so wie sich das in meinem Beispiel zeigt. Ich bin da ähnlich wie Du vorgegangen (nur ohne Stativ, aber mit Übung).

In meinem Fall hätte ich ein gefälligeres Panorama hinbekommen, wenn ich mich auf einer Linie parallel zum Objekt der Begierde bewegt hätte, und von diesen Punkten aus die "vertikalen" Aufnahmen vorgenommen. Für Innenräume funktioniert das nur eingeschränkt. 

Der zweite Grund, warum ich mein Bild zeige, ist die "Höhe" des Standpunktes. Es fiel mir recht leicht, dies zu korrigieren (die Säulen stehen aufrecht). Wenn Du dies in Deiner zweiten Aufnahme machst, werden die Seiten sehr schmal, und wird die Tiefe des Raumes "verkürzt".

Die beste Darstellung ist irgendwo dazwischen, und dazu wird jeder sein eigenes Empfinden haben.

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Servus @Rolfneck, auch danke für deine tolle Antwort.

vor 11 Stunden schrieb Rolfneck:

Ich bin da ähnlich wie Du vorgegangen (nur ohne Stativ, aber mit Übung).

Ich kann mir das ohne Stativ gar nicht vorstellen, den Nodalpunkt kann man damit auf jeden Fall nicht immer treffen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man mit einem Ortswechsel die Verzerrungen optimieren kann, welche an den Seiten dann langezogen werden. Das ist aber etwas, was ich in der Praxis erste herausfinden müsste.

sphären

vor 11 Stunden schrieb Rolfneck:

Wenn Du dies in Deiner zweiten Aufnahme machst, werden die Seiten sehr schmal, und wird die Tiefe des Raumes "verkürzt".

Ich mache aktuell diese großen Panoramen in Kircheninnenräumen. Ohne eine Empore (sozusagen 1. / 2. Stock) steht man auf dem Boden, dann hat man eine stärkere Verzerrung weil man ja weniger mittig ist. Bei manchen Kirchen sind die Seiten interessanter, dann will man mehr Blickwinkel drauf bekommen, wie in meinem zweiten Foto. Vom Boden fotografiert + größerer Blickwinkel geben dann so ein verzogenes Bild. Ich habe da viel in Luminar Neo rumgespielt und es ist genauso wie du sagst, wenn ich das entzerre, fehlt halt einiges vom Raum.

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Aktuell versuche ich diese Probleme zu optimieren, soweit es die Gesetze der Physik zulassen.

Meine Panoramen sollten wenn ich mich nicht täusche i.d.R. Flächenpanoramen sein. Da müsste man ja auch noch unterscheiden.

sardinien (#49) hat einen guten Artikel, wenn auch schon alt, gepostet. 100% verstehe ich darin noch nicht alles. Was ich mir als nächstes ansehe, ist die Änderung der horizontalen Verschiebung. Ich sollte ab sofort aber horizontal wie auch vertikal mit der Skala am Stativkopf arbeiten, tut sich das Programm sicher leichter wenn die Aufnahmen gleiche Überlappungen haben!

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Bild 1:

Das Gerippe habe ich erst nach ca. 20 stitching Versuche so zusammen bekommen und es passt immer noch nicht zu 100%.

Bild 2:

Hier fehlt an der Decke ein wenig, obwohl die Fotos vorhanden sind. Vermutlich ist der Winkel einfach zu extrem, das geht ja fast in Richtung 90°. Beim dritten Bild aus meinem ersten Post übrigens auch. Eventuell sind hier einfach physikalische Grenzen gesetzt....

Bild 3:

Das gleiche Problem. Linien an den Wänden sowie Sitzbänke habe ich mindestens 20 Versuche gebraucht um das so zusammen zu bekommen. an der Decke fehlt komplett eine Reihe darüber, welche ich weg lassen musste weil es sonst GAR nicht passte.

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Mit Luminar Neo mache ich immer nur Flächenpanoramen (wenn ich mich nicht täusche). Da geht viel verloren, aber dann muss man halt mehr aufnehmen ;) 

Es macht auch einiges aus, ob man vom Boden aus fotografiert oder von der Empore (sozusagen 1. / 2. Stock) aus was ja mittiger ist. Bei mehrreihigen Panoramen gibt es ja für alle reihen nicht einen Nodalpunkt, nur pro Reihe. Daher ist das allgemein recht schwierig.

Ich werde als nächstes versuchen, horizontal wie vertikal mit der Gradanzeige des Stativkopfes zu arbeiten, damit die Bilder vom verschieben her immer gleich sind. Tut sich das Programm sicher leichter!

Bild 2: 224 Einzelaufnahmen (RAW .rw2). Das ergibt bei 7 Fotos der Belichtungsreihe pro Einzelfoto 32 Einzelbilder (.tif). Diese werden dann zu einem Panorama tif gestitched (1,5GB).

Bin mal gespannt, ob PanoramaStudio4 mehr leisten kann als Luminar Neo.

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bearbeitet von Schabing
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