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vor 2 Stunden schrieb flyingrooster:

Jetzt habe ich mir das Video doch angesehen. Genial finde ich ja den erteilten Tipp mittels einer Schärfentiefe-App zu eruieren, welche Blendenöffnung für die gewünschte Schärfentiefe in einer spezifischen Aufnahmesituation bereits ausreicht, um unnötig starkes Abblenden zu vermeiden.

Ältere Objektive hatten noch eine Schärfetiefenskala, mit deren Hilfe sich der Bereich der Schärfentiefe (Tiefenschärfe) in Abhängigkeit von der gewählten Blende ablesen ließ. Heute verlässt man sich gerne auf die Automatikfunktionen der Kamera, die Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert in Abhängigkeit von der Helligkeit auswählen und dabei die optischen Eigenschaften des vorhandenen Objektivs berücksichtigen. Ich habe gerade mal ein wenig herumgespielt mit einem normalen Autofokusobjektiv an meiner Kamera bei verschiedenen Lichtsituationen. Die Kamera hat eifrig zwischen verschiedenen Werten für Belichtungszeit, Blende und Empfindlichkeit hin- und hergerechnet, aber größere Belichtungszeiten als 1/100 und kleinere Blenden als 11 tunlichst vermieden. 

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53 minutes ago, Joachim3 said:

Ältere Objektive hatten noch eine Schärfetiefenskala, […] aber größere Belichtungszeiten als 1/100 und kleinere Blenden als 11 tunlichst vermieden. 

Manch neue ebenfalls und alle mir bekannten folgen nach wie vor der 1/1500 Bilddiagonale-Regel, was sie bei heutigen Ansprüchen an Auflösung unmodifiziert angewendet nur bedingt sinnvoll macht.

Klar, insbesondere für Automatiken ergibt das Einhalten bestimmter Grenzwerte in einer Vielzahl an Situationen Sinn. Im Idealfall lernt man wann man davon abweichen sollte.

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On 2/5/2020 at 10:23 PM, Joachim3 said:

Einfache Antwort: Blende 22 geht nie! 

Allerdings. Als ich noch KB-Fotografierte (worum es geht), damals  auf Diafilm, da fand ich bereits F16 nicht überzeugend (trotz Stativ). Und mit Blendenskala bin ich nur zurechtgekommen, wenn ich gut 1-Blende dazu gegeben habe. Es ist eine Frage, der Qualitätskriterien, die man stellt. Digital fand ich erst ab 12/16 MP als adäquaten Ersatz, für gute Filme. Ich bauche jetzt aber auch das Pixelrennen nicht weitertreiben, weil ich weis, daß noch höhere Qualitätsansprüche an der Dreidimensionalität meiner Motive scheitern würden, und auch durch Beschränkungen der menschlichen Sehfähikeit bei Wiedergabe auch nicht relevant wären.

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vor 3 Stunden schrieb MaTiHH:

Nachdem das nur geklärt ist könnten wir ja noch schnell die Frage klären: 1/8000s Top oder Flop 😇

Geht nur mit Zentralverschluss oder unbewegtem Motiv, sonst fängt man sich Rolling Shutter Effekte ein! 👹😈🤘

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vor 16 Minuten schrieb finnan haddie:

@pizzastein Zeig mal einen Flugzeugpropeller im Betrieb, dann reden wir weiter... 😉

Wie ich das nur vergessen konnte... das vermutlich beliebteste Motiv der A9-Nutzer, wo andere sich noch mit Backsteinmauern und Kirchtürmen zufrieden geben 👻

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Wir brauchen viel mehr Fotos mit dem rolling-shutter Effekt oder F22... Man kann zwar in allen Abweichungen von einer Konvention etwas negatives sehen, muss man aber nicht. Ich weiß gar nicht, warum man sich daran stören oder sogar aufregen oder kann. Solche "Makel laut allgemeiner Übereinkunft" sollten viel häufiger als Gestaltungsmittel eingesetzt werden. "Normal" kann jeder, man darf sich auch mal Späsken mit solchen Erscheinungen erlauben. Propeller- oder Rotorsicheln geben manchen Fotos doch erst den richtigen "kick", man sollte es nur nicht übertreiben, dann bleibt es erträglich und akzeptabel. Ich habe schon verzweifelt versucht, stehende Rotoren zu filmen, nur geben meine Kameras es leider nicht her. Dazu kann ich die Settings nicht entsprechend abstimmen.

F22 wäre mir dabei aber auch nicht hilfreich... - puuuh... Kurve gerade noch bekommen... 😬 🤐 🤣

Gruß Andreas

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vor 1 Stunde schrieb rostafrei:

. Solche "Makel laut allgemeiner Übereinkunft" sollten viel häufiger als Gestaltungsmittel eingesetzt werden.

Das ist aber viel schwieriger, als makellose Fotos zu machen. Und der drehende Propeller des Flugzeugs oder des Lüfters ist, wie Pizzastein richtig schrieb, inzwischen zu abgenutzt, um als Gestaltung zu erscheinen.

Leider veröffentliche zu viele ihre misslungenen Bilder unter dem Titel "Gestaltung". Leider, weil damit die wirklichen Könner diskreditiert werden.

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Warum diskreditiert man Könner mit solcher gezielten Verwendung und wer sind denn überhaupt diese Könner?  Die Einschränkung hatte ich doch dazu gegeben:

viel häufiger einsetzen und nicht damit übertreiben, auch um evtl. Lücken zu finden, in die diese Makel passen und dabei gut aussehen. Wer das ehrlich macht, schreibt dazu, dass es darum ging. Was du ansprichst, ist dieses "it's not a bug, it'a feature"-Gehabe und Getue in der Hoffnung, dass es nicht auffällt. NEIN, das will auch ich nicht ständig sehen. Man kann trotzdem ab und zu abseits des Alltäglichen aktiv werden. 

Möglicherweise sehen wir Gestaltung verschieden an. Ich sehe es nicht ausschließlich mit Symmetrie- und Schnittregeln. 

Warum also kein rolling-shutter mit F22? 😙

Gruß Andreas

 

bearbeitet von rostafrei
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vor 19 Stunden schrieb flyingrooster:

Also von Zentralverschlüssen mit 1/8000 sec. Belichtungszeit habe ich noch nie gehört … ;)

Ultrakurzzeit-Blitz. 1/20000 und kürzer. Geht mit Zentralverschluss (1/1000 bis 1/2000) auch bei Sonne für die Hintergrundbeleuchtung, und Blitz für das Einfrieren schneller Bewegungen. Mit Schlitzverschluss (1/250 bis 1/320) so ziemlich unmöglich, HSS bringt's nicht. Versuch mal fliegende Insekten oder Kolibris in natürlicher Umgebung artefaktfrei so abzubilden das die Flügel keine Artefakte zeigen. Beim ZV gibt's ggf. einen leichten Wischeffekt im Umfeld der Bewegung, bei SV alles Mögliche von bloss unscharf bis zu mehreren unzusammenhängenden Flügelfragmenten. Irgendwo hier im Forum müssen noch ein paar Bildbeispiele meiner Versuche mit SV liegen, allesamt gescheitert. Wenn Hassi ne X1D mit 100MP bringt werde ich's nochmal mit ZV probieren.

Ach ja: Zeit fürs probieren und ~6K € für ne A9 auf blauen Dunst sind mir zu denn doch zu teuer, daher meine Frage nach nach Propeller Fotos der A9, da trennt sich die Spreu vom Weizen, und ich könnte dann schnell entscheiden, ob ein Versuch bei meinen Motiven für mich sinnvoll wäre. Ne A9R hätte ich direkt gekauft, aber 24 MP bei ner Kleinbild Cam sind mir einfach zu wenig.

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Ich finde, jetzt ist die Diskussion aber ganz schön weggedriftet von der Ausgangsfrage. Die Formatabhängigkeit kam schon mal, jetzt geht's um die einfangbare Lichtmenge (fehlt also noch das "ISO-Verhalten" 😁).

F 22 sind bei 440 mm Brennweite sind grob 20 mm Blendenöffnung (das wäre bei 35 mm F 1.7 😉). Mein EF 100-400 ... geht bis Blende 38.

An den Beugungsartefakten ändert das nichts, die gibt es in etwa konstant von den Blendenrändern auf's ganze Bild. Je kleiner die (absolute) Blendenöffnung, um so größer ist die betroffene Lichtmenge.

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31 minutes ago, finnan haddie said:

Ultrakurzzeit-Blitz. 1/20000 und kürzer. Geht mit Zentralverschluss (1/1000 bis 1/2000) […]

Schon. Aber der Zentralverschluss selbst packt ja trotzdem keine 1/8000. Zumindest keiner den ich bislang kenne. U.a. bezüglich Blitzsynchro ist er Schlitzverschlüssen aber natürlich deutlich überlegen.

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