Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

...Man muss sich einfach nur klar machen, welche Reaktionen die Rede von einem KB-Look in der vordigitalen Ära hervorgerufen hätte...

Natürlich hätten sich die Leute an die Stirn getippt...Es gab und es gibt keinen KB-Look. Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln, welche Pseudo-Hypes herbeigeredet werden. Schön ist ja auch der Bokeh-Hype.:eek:

Mit Look würde ich Low- oder High-Key verbinden, bestimmte Entwicklungstechniken (analog oder digital) und, als zumeist abschreckendes Beispiel die digitalen "Effektfilter",die ja fast allesamt:eek::osind. Aber doch kein (ausgerechnet) KB-Format:rolleyes:

Wenn überhaupt, dann gab es früher natürlich einen Polaroid-Look oder im anderen Extrem natürlich einen Großbild-Look (bei Landschaft/Architektur und zum Teil auch bei Studio-Mode).

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 227
  • Created
  • Letzte Antwort

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Posted Images

... Der Begriff hat lediglich einen Bedeutungswandel erfahren. Man muss sich einfach nur klar machen, welche Reaktionen die Rede von einem KB-Look in der vordigitalen Ära hervorgerufen hätte....

 

Oder auch andere, viel schrecklichere Dinge, wie etwa der Pixelwahn.

Feinkörnige Filme waren die Vorläufer der Multimegapixelsensoren, aber damals hat niemand abfällige Bemerkungen über Fotografen mit Körndlwahn gemacht. Auch hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, daß es durch die vielen Körner zu Beugung und Dynamikeinbrüchen kommen könnte.

Propheten hatten noch gar nicht die Möglichkeit ihre Vorhersagen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Drei-Mega-Körndl-Organsiation hätte Flugzettel mit schrullligen, pseudowissenschaftlichen Theorien an Straßenecken verteilen können, aber viel Aufmerksamkeit hätten sie damit nicht erlangt.

 

LG Horstl

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das was man Heute den Kleinstsensoren vorwirft war früher der KB Look!

Schlechte Auflösung im Detail und sehr schnell erreichte Grenzen beim Vergrößern.

In vordigitaler zeit hätte jeder der ernsthaft größer als A4 arbeiten wollte zu einer MF Kamera gegriffen oder gleich zum Großformat ab 9x12cm / 4x5"

 

Das einzige Problem, das ich beim erreichen diese sogenannten KB-Looks mit seinem großen Freistellpotenzial bei den kleinen Sensoren sehe ist die Lichtstärke der Objektive.

 

Sehen wir uns mal Standard Objektive im jeweiligen Format an:

 

KB 2,0 50mm war lange Zeit als lichtstarkes Standard Objektiv gebräuchlich

MF 6x6cm 2,8 80mm sind hier Heute noch ein normales Maß

GF 4x5" 4,5 135mm sind immer noch gebräuchlich - darüber wird es richtig teuer!

 

Solche Objektive sind einfacher zu rechnen und zu fertigen als 0,95er oder noch schneller Lösungen für MFT oder APS-C um in ähnliche Regionen zu kommen. Da kann man einen KB-Look drum konstruieren - ansonsten HUMBUG!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oder auch andere, viel schrecklichere Dinge, wie etwa der Pixelwahn.

Feinkörnige Filme waren die Vorläufer der Multimegapixelsensoren, aber damals hat niemand abfällige Bemerkungen über Fotografen mit Körndlwahn gemacht. Auch hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, daß es durch die vielen Körner zu Beugung und Dynamikeinbrüchen kommen könnte.

Das nicht, aber umgekehrt schon. Es gab eine eindeutige Tendenz zur Diskriminierung des Vollformats durch Anhänger des Mittelformats, und zwar aufgrund von zu wenig Megakorn. Sah man deutliches Korn in einem Bild, so galt das ernsthaften Fotografen als qualitativer Makel. Das war auch der Grund, warum man das Vollformat damals abschätzig als Kleinbildformat bezeichnet hat.

Propheten hatten noch gar nicht die Möglichkeit ihre Vorhersagen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Drei-Mega-Körndl-Organsiation hätte Flugzettel mit schrullligen, pseudowissenschaftlichen Theorien an Straßenecken verteilen können, aber viel Aufmerksamkeit hätten sie damit nicht erlangt.

Es war halt vieles anders damals. Das Geheimwissen wurde eher in kleinen Zirkeln und Logen weitergegeben. Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Leute ihre Filme und Bilder damals entwickeln ließen, weil das Bild noch nicht in der Kamera fertig war. Wer das selbst machen konnte, dem hing dann schon ein bisschen der Ruf eines Alchimisten an. Allein der Besitz einer Spiegelreflexkamera hat einen schon zum Profi gemacht. Jedenfalls so lange, bis die Dinger spottbillig wurden. Dann haben auf einmal alle eine SLR mit 28-300 gekauft, und um weiterhin als Profi zu gelten, musste man schon auf 2,8 Zooms aufrüsten.

Und dann kam digital und auf einmal vergaßen alle die Vorteile und Tugenden des analogen Vollformats und kauften Digitalkameras mit winzigen Sensoren... der weitere Lauf der Dinge darf als bekannt vorausgesetzt werden. Das einzige, was den Mythos des Vollformats nun noch zerstören kann, ist das Vollformat selbst. Zum Beispiel, wenn Vollformatkameras billiger als mFT werden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Das was man Heute den Kleinstsensoren vorwirft war früher der KB Look!

Schlechte Auflösung im Detail und sehr schnell erreichte Grenzen beim Vergrößern.

In vordigitaler zeit hätte jeder der ernsthaft größer als A4 arbeiten wollte zu einer MF Kamera gegriffen oder gleich zum Großformat ab 9x12cm / 4x5"...

Die meisten Magazinfotografen waren bei ihren Reportagen mit KB unterwegs...und das hat auch für brillante Doppelseiten in Geo/National Geographic & Co gereicht (so wie heutzutage dafür in mindestens ebenso guter Qualität kleinere Sensorformate als KB absolut exzellente Ergebnisse liefern)...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

....wenn Vollformatkameras billiger als mFT werden.

 

... billiger werden?

Sind sie doch schon:

Nikon D600 Body digitale Spiegelreflexkamera: Spiegelreflexkamera Preisvergleich - Preise bei idealo.de

Olympus OM-D E-M1 Body spiegellose Systemkamera: Systemkamera Preisvergleich - Preise bei idealo.de

Nun noch einen Kameradeckel mit Löchle drauf und man hat eine High-End-High-ISO-Kamera, die der gerade aktuellen Lösung mit Altglas-Pinhole-Popart-Effekt in nichts nachsteht. Billiger geht nur mit selbst bauen.:P

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich habe kein Verständnis für Eure teilweise vorhandene Negierung der bildgestalterischen Formateffekte. :confused:

Lest doch einfach nochmal die grossen Fotolehrbücher, die so schön anschaulich die Thematik anhand von Perspektive, Abbildungsmasstab, Brennweite und Beispielfotos erklären.

:)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich habe kein Verständnis für Eure teilweise vorhandene Negierung der bildgestalterischen Formateffekte. :confused:

Lest doch einfach nochmal die grossen Fotolehrbücher, die so schön anschaulich die Thematik anhand von Perspektive, Abbildungsmasstab, Brennweite und Beispielfotos erklären.

:)

Ich denke dabei an die "grossen Fotolehrbücher", die so schön anschaulich Perspektive, Abbildungsmasstab, Brennweite und Bildgestaltung unabhängig von Film- und Sensorformaten erklären;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Das einzige Problem, das ich beim erreichen diese sogenannten KB-Looks mit seinem großen Freistellpotenzial bei den kleinen Sensoren sehe ist die Lichtstärke der Objektive.

 

Tja, und genau da gibt es heute keine Barrieren mehr.

Daher ist der Mythos nicht mehr aufs Format beschränkt.

Mag mancher nicht gerne lesen..

mfG

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dann solltet Ihr beiden Nihilisten mal Hedgecoes Fotohandbuch lesen.

Er schafft das nötige Verständnis, um selbständig die Erkenntnisse bez. Perspektive, Abbildungsmasstab, Entfernung, Brennweite und Ausschnittsbildung auf unterschiedliche Formate und deren Verhältnisse zueinander zu transferieren (heutige Diskussion). :)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dann solltet Ihr beiden Nihilisten mal Hedgecoes Fotohandbuch lesen.

Er schafft das nötige Verständnis, um selbständig die Erkenntnisse bez. Perspektive, Abbildungsmasstab, Entfernung, Brennweite und Ausschnittsbildung auf unterschiedliche Formate und deren Verhältnisse zueinander zu transferieren (heutige Diskussion). :)

Echt, wo bleibt dein Danke an anderer Stelle? Wenn dem wirklich so ist?

 

Hier geht es schon lange nicht mehr um Mythos und Realität.

Konkrete beschriebene Beispiele bleiben hier unbeantwortet und unkommentiert.

Sowohl von Befürwortern als auch von "Gegnern".

 

...das verkommt zu einem ftt .. wie manche anderer Thread auch..

 

schönen "Rest" Advent.. und allen ein schönes neues...

mfG

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dann solltet Ihr beiden Nihilisten mal Hedgecoes Fotohandbuch lesen.

Schreibt Hedgecoe denn was anderes als Feininger & Co? Das wäre dann ja wirklich interessant.

Er schafft das nötige Verständnis, um selbständig die Erkenntnisse bez. Perspektive, Abbildungsmasstab, Entfernung, Brennweite und Ausschnittsbildung auf unterschiedliche Formate und deren Verhältnisse zueinander zu transferieren (heutige Diskussion). :)

Die Perspektive hängt vom Abbildungsmaßstab ab, der Abbildungsmaßstab von der Brennweite. So weit klar. Aber inwiefern korreliert die Ausschnittsbildung mit dem Format, und wie kann man beides zueinander transferieren?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Echt, wo bleibt dein Danke an anderer Stelle? Wenn dem wirklich so ist?

 

Hier geht es schon lange nicht mehr um Mythos und Realität.

Konkrete beschriebene Beispiele bleiben hier unbeantwortet und unkommentiert.

Sowohl von Befürwortern als auch von "Gegnern".

 

...das verkommt zu einem ftt .. wie manche anderer Thread auch..

 

schönen "Rest" Advent..

mfG

 

An welcher Stelle soll ich mich bedanken?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schreibt Hedgecoe denn was anderes als Feininger & Co? Das wäre dann ja wirklich interessant.

 

Die Perspektive hängt vom Abbildungsmaßstab ab, der Abbildungsmaßstab von der Brennweite. So weit klar. Aber inwiefern korreliert die Ausschnittsbildung mit dem Format, und wie kann man beides zueinander transferieren?

 

S. 104 ff in der 12. Auflage. Dort sind die genannten Begrifflichkeiten mit bildern, crops, brennweitenvariation und Variation des Aufnahmeabstands sehr gut erklärt, wie ich finde. damit sieht man auch, was bei anderen formaten passiert. Das lässt sich hier nicht alles abtippen und auch noch die bilder einfügen.

 

Ich habe auch nicht behauptet, dass Feininger etwas anderes schreibt. der wird auch gewusst haben, was Sache ist. ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

S. 104 ff in der 12. Auflage. Dort sind die genannten Begrifflichkeiten mit bildern, crops, brennweitenvariation und Variation des Aufnahmeabstands sehr gut erklärt, wie ich finde. damit sieht man auch, was bei anderen formaten passiert. Das lässt sich hier nicht alles abtippen und auch noch die bilder einfügen.

 

Ich habe auch nicht behauptet, dass Feininger etwas anderes schreibt. der wird auch gewusst haben, was Sache ist. ;)

Das heißt, Du hast Feininger nicht gelesen?! ("der wird auch gewusst haben") Schwerer Fehler.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe auch nicht behauptet, dass Feininger etwas anderes schreibt. der wird auch gewusst haben, was Sache ist. ;)

 

Den braucht man nicht zu zitieren, wenn man ihn und nicht nur Seins verstanden hat.

(noch ein Post, dann reicht es für diese Jahr. Ich achte peinlichst auf die Gesamtzahl. 221...)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

S. 104 ff in der 12. Auflage.

Ich dürfte Schwierigkeiten haben, mir heute abend noch ein entsprechendes Exemplar des Buches zu beschaffen. Was unsere Kommunikation ein bisschen erschwert. Aber versuchen wir es.

Dort sind die genannten Begrifflichkeiten mit bildern, crops, brennweitenvariation und Variation des Aufnahmeabstands sehr gut erklärt, wie ich finde. damit sieht man auch, was bei anderen formaten passiert.

Ich vermute, dass das Buch reich bebildert und darum sehr anschaulich ist. Und dass die Bildbeispiele einen größeren Raum einnehmen als die theoretischen Erklärungen? Falls das so ist, dann besteht die Befürchtung, dass Hedgecoe möglicherweise ein paar Feinheiten weggelassen hat. Im Prinzip lässt sich die ganze Sache nämlich auch vollständig erklären, ohne dass man auf das Format zurückgreifen müsste. ich glaube, das ist der Punkt, über den ich und andere hier stolpern.

Ich habe auch nicht behauptet, dass Feininger etwas anderes schreibt. der wird auch gewusst haben, was Sache ist. ;)

Das ist anzunehmen. Nur haben wir jetzt das Problem, dass der Feininger bei mir (und vermutlich auch anderen) anders rübergekommen ist als der Hedgecoe bei dir. Beschreibt Hedgecoe eigentlich auch, dass man die Wirkung des Formats auch optisch kompensieren kann?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bessere Farben und man kann mit steigender Sensorgrösse näher ans Portraitmotiv bei gewünschter Ausschnittswahl ran, was bekanntlich den kreativen Spielraum erhöht.
Doch, ich möchte aber, dass Du Dir endlich mal das Video anschaust, zu dem Du Fragen stellst. :)

Das habe ich getan. Leider habe ich das Gefühl, dass du das Video falsch verstanden hast, da es die Thematik gegen Ende sehr umständlich erklärt.

 

Was der Typ sagt:

• Wenn du eine VF-Kamera verwendest und mit einem 85mm-Objektiv x Meter von deinem Motiv entfernt stehst, bekommst du einen bestimmten Bildausschnitt.

• Wenn du nun eine Crop-Kamera, aber das gleiche 85mm-Objektiv verwendest, dann wird dein Bildausschnitt kleiner. Um das zu kompensieren, musst du weiter weg gehen, wodurch sich Perspektive und DOF ändern

• Oder du verwendest eine kürzere Brennweite, die einen äquivalenten Bildausschnitt bietet. Bei APS-C wäre das 55mm oder so.

 

Du scheinst daraus entnommen zu haben, dass man mit Crop-Kameras weiter vom Motiv weg gehen muss und deshalb nicht den „kreativen Spielraum“ habe, aus dem gewünschten Abstand fotografieren zu können. Das ist natürlich nicht so: Du entscheidest dich zuerst für eine Perspektive und einen Ausschnitt, dann für ein Objektiv. 85mm ist nur eine Zahl, die bei Crop, VF und MF unterschiedliche Bedeutungen (Bildwinkel) hat. Wenn du nun eine Crop-Kamera hast, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du hast ein 85mm-Objektiv dabei – und damit das falsche Objektiv für die von dir gewünschte Perspektive und Ausschnitt. Oder du nimmst stattdessen eine äquivalente Brennweite von 55mm. Durch die kürzere Brennweite wird die Schärfentiefe bei gleicher Blende etwas größer, aber das ist auch der einzige kreative Spielraum, den du aufgibst. Bessere Farben, höherer Detailgrad, das sind alles mögliche Vorteile von größeren Sensoren – aber das hat alles auf den kreativen Spielraum nur bedingt Auswirkungen.

 

Die ersten zwei Drittel des Videos sind sehr gut erklärt, aber das restliche Drittel sorgt wohl eher für noch mehr Verwirrung.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...