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Sorry, dass ich das Thema nochmals in einem neuen Thread einbringe - ich würde halt gerne die aktuellsten Stellungnahmen von Besitzern / Interessenten zu diesem Objektiv einsammeln.

 

Frage: Lohnt sich die Anschaffung des Sony-Zeiss Objektivs 24-70 (an einer A7ii).

 

Ich habe  nach langem hin und her dieses Objektiv bestellt und diese Tage erste Tests gemacht, im Vergleich zum 28-70 Kit, im Vergleich zu Canon FD Festbrennweiten.

 

Und derzeit bin ich, wie so viele vor mir, nicht überzeugt, dass das Objektiv eine (deutliche) Steigerung gegenüber dem Kit bedeutet, sehe aber gleichzeitig, dass es bei weitem nicht an die alten Festbrennweiten heranreicht (von einer modernen Festbrennweite ganz zu schweigen). Das einzige, was das Objektiv dem Kit gegenüber voraus hat, sind eine gleichmäßigere Schärfe zum Rand hin, es kommt aber weder in Bildmitte noch am Rand in den Bereich der Canon FD Festbrennweiten, darunter Objektive wie das 85/1.8, die eigentlich sehr weich sind und keine Auflösungswunder versprechen (70 zu 85mm verschiebt natürlich etwas den Eindruck, aber ich zweifle, dass die Brennweite hier den Ausschlag gibt).

 

Speziell der Tele-Bereich bei 70mm macht mir Sorgen: Insbesondere ist mir aufgefallen, dass der Fokus (AF) nicht immer sauber sitzt, obwohl ich mich bemüht habe, sorgfältig anzupeilen. Kann es sein, dass der AF objektiv-spezifisch unterschiedliche Genauigkeiten aufweist (beim Kit sitzen die vergleichbaren Aufnahmen nahezu zu 100%), oder das Objektiv / die Rechnung in diesem Bereich besonders empfindlich ist, wonach kleinste Verstellungen das Ergebnis beeinträchtigen?

 

Mit diesem Exemplar macht ein Kauf keinen Sinn. Soll ich ein weiteres Exemplar eintauschen, wie gut stehen die Chancen, mich zu verbessern, und sind die Chancen dafür in den letzten Monaten seit Einführung des Objektivs gestiegen? Mit steigender Produktionszeit dieses Objektivs wäre ja vielleicht auch das Thema Qualitätssicherung betroffen, bislang sind die bekannt gewordenen Streuungen ja eher ein Armutszeugnis für den Hersteller.

 

Danke für Eindrücke und Meinungen.

 

 

Hans

 

 

 

 

bearbeitet von specialbiker
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Nach allem was ich so an Bildbeispielen zB von Phillip gesehen hatte habe ich mich auch dagegen entschieden, das 2470 zu kaufen - es hört sich so an, als hättest Du Deine Entscheidung jetzt auch schon getroffen, oder? Ich hab dann lieber auf das 1635 gewartet und noch mehr Geld in die Hand genommen, dafür aber ein wirklich überzeugendes Objektiv bekommen. Allerdings ist mir das lange Ende eh nicht so wichtig, 50er habe ich ein manuelles MD dabei und ansonsten reicht das Kit. Da Du ja zB ne 85er Festbrennweite zu haben scheinst wäre das ja vielleicht für Dich auch eher ein gangbarer Weg? 

 

Generell sind Vergleiche von Objektiven mit eingeschaltetem AF und OSS sowieso mit Vorsicht zu genießen, da habe ich mich in der Vergangenheit auch gern mal "selber verarscht" und die Ergebnisse haben bei der Überprüfung mit manuellem fokussieren auf Stativ mit Fernauslöser dann ganz anders ausgesehen...

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Ich muss ein absoluter Glückspilz sein. Bis auf ein Leica-Objektiv (Summilux 1,4 50 mm) hatte ich weder mit Sony-, Canon-, Olympus- und Panasonic-Objektiven jemals Probleme mit AF, Dezentrierung etc. Was man da so liest -Geräusche beim Schütteln, raspeln des Autofocus, Unschärfen rechts links, oben und unten - der blanke Horror :) .

 

Das FE 4.0 24-70 ist m. E. in allen Brennweiten entschieden besser als sein Ruf. Ich musste auch nicht mehrere Exemplare umtauschen, um das festzustellen. Bin wie bereits gesagt halt ein Glückspilz  :)

 

Gruß aus Berlin

Bunter

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Würde dazu gern mal ein paar Bilder in groß zu sehen. Einmal das "schlechte" und einmal bunters "gutes" :)

 

Interessiert wäre ich auch an dem Objektiv. Auch wenn ich langsam mehr interesse am vielleicht bald erscheinenden FE 24-240 als immerdrauf an faulen Tagen habe :)

Für den Rest dann meine manuellen Canon/Minolta? Denke das wärs?

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Nach allem was ich so an Bildbeispielen zB von Phillip gesehen hatte habe ich mich auch dagegen entschieden, das 2470 zu kaufen - es hört sich so an, als hättest Du Deine Entscheidung jetzt auch schon getroffen, oder? Ich hab dann lieber auf das 1635 gewartet und noch mehr Geld in die Hand genommen, dafür aber ein wirklich überzeugendes Objektiv bekommen. Allerdings ist mir das lange Ende eh nicht so wichtig, 50er habe ich ein manuelles MD dabei und ansonsten reicht das Kit. Da Du ja zB ne 85er Festbrennweite zu haben scheinst wäre das ja vielleicht für Dich auch eher ein gangbarer Weg? 

 

Generell sind Vergleiche von Objektiven mit eingeschaltetem AF und OSS sowieso mit Vorsicht zu genießen, da habe ich mich in der Vergangenheit auch gern mal "selber verarscht" und die Ergebnisse haben bei der Überprüfung mit manuellem fokussieren auf Stativ mit Fernauslöser dann ganz anders ausgesehen...

 

 

Kann OSS auch den Eindruck von Dezentrierung verursachen, d. h. die Wirkung, dass nur eine Seite in Unschärfe "wegkippt" (dieses Problem hatte ich bei meinen letzten Aufnahmen beim Kit, nicht beim Zeiss) ?

 

 

Hans

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Ich halte meine Aufnahmen nach wie vor für repräsentativ, eine Dezentrierung war bei meinem Objektiv nicht festzustellen und ich habe bisher keine Aufnahmen gesehen welche eine bessere Leistung zeigten.

 

Für den halben Preis fände ich die Leistung angemessen.

 

Grüße

Phillip

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Ich hatte nun Gelegenheit, das Zeiss gegen das Kit Zoom nun auch unter vernünftigen, sonnigen Lichtverhältnissen zu testen - und es setzt sich nun doch vor allem im Weitwinkelbereich (die Schwäche des Kitzooms, welches dagegen im Telebereich sehr stark ist) durch kontinuierlich recht gute Abbildungsleistungen durch.

 

Dass es als Zoom nicht an die Festbrennweiten heranreicht ist zu verschmerzen, das war auch nicht zu erwarten (der etwas entschuldigende Hinweis, dass es sich um "alte Festbrennweiten" handelt ist wohl eine Reaktion auf eine häufige anzutreffende Geringschätzung dieser teilweise sehr guten Objektive, die von einer Reihe "technophiler Fotografen" immer noch nicht so richtig ernst genommen werden - hierzu habe ich viel von Phillips Postings lernen können). D. h. es ist derzeit nicht auszuschließen, dass ich das 24-70 behalten werde, auch wenn ich Phillip recht geben muss, dass es seinen Preis eigentlich nicht wert ist.

 

Natürlich habe ich auch die Systeme in Erwägung gezogen, die "bessere Zoomobjektive" anbieten: MFT, Fuji vor allem. Aber von keinem der beiden Systeme können mich die heute angebotenen Sensoren überzeugen, hier spielen die Sensoren von Sony (24MPix und mehr) immer noch in einer eigenen Liga, egal ob APS-C oder VF. Aber das ist eine andere Baustelle.

 

Was noch aussteht ist der Vergleich zum Tamron 2,8/28-70, welches ich jahrelang an der A900 betrieben habe, und dass ich nun per Adapter an die A7 schrauben kann, mal sehen, wie das ausgeht. U. U. wird ja dieses Objektiv meine Alternative im Zoombereich bleiben. Leider ist der Stangen-AF per LA-EA4 nicht mehr zeitgemäß, und ich hatte bereits genügend Fälle von leichtem Fehlfokus (die mir übrigens früher nicht aufgefallen wären, aber bei meinem neuen 5K-Monitor quasi "ins Gesicht springen"), obwohl die Mikro-Adjust-Funktion von Sony die Feinjustage des Objektivs erlaubt (bzgl. Back-Frontfokus). Aber das ganze System hat einfach zuviel Spiel, um die Ansprüche an eine "hochauflösende Wiedergabekette" zu erfüllen. Sollte ich beim Tamron bleiben wollen, müsste ich es vermutlich manuell fokussieren. 

 

Was ich damit ausdrücken möchte: Das Zeiss hat durch die Kombination aus guter Qualität und (!) Fast-Alleinstellung (das Kit ist im Weitwinkel nicht gut genug) gute Chancen, in meinen Fuhrpark zu wandern. In einem wirklich "offenen Markt" hätte es nur geringe Chancen. Dies mein vorläufiges Urteil. Vielleicht sind aber auch nur die heutigen Sensoren auf einem Level, dass sie den aktuell verfügbaren Zoom-Objektiven "davonlaufen" und sie daher schlechter aussehen lassen, als sie eigentlich sind. Vor 5 Jahren hätte ich an den damaligen Kameras diesem Zeiss Objektiv vermutlich Bestnoten gegeben. 

 

Hans

 

bearbeitet von specialbiker
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Wie ist es denn mit dem SS bei der A7 II ?

Speziell im Vergleich zur EM-1 hast du doch bestimmt verglichen?

 

Ich hatte diesbzgl. nichts feststellen können, was ich aber nicht auf einen besseren bzw. gedämpfteren Verschluss der A7 zurückführe, sondern auf die erheblich größere Masse. Ich bin fest davon überzeugt, dass die EM-1 mit dieser Masse auch keinen SS produzieren würde - speziell die leichten Kameras sind von diesem Problem betroffen (wie etwa auch die GX7, noch stärker als die E-M1). Vielleicht ist das auch der Punkt, warum Thomas das Problem nicht kennt - er betreibt seine EM-1 mit Handgriff soweit ich weiß - selbst diese kleinen Änderungen können den Effekt so verschieben, dass er nicht mehr störend auffällt. 

 

Von den typischen SS_Mustern ist mir an der A7 jedenfalls nichts aufgefallen - aber nicht nur die Masse ist größer, ich habe bislang auch nur wenig mit Objektiven zu tun gehabt, die einen Stabi eingebaut haben. Das Zeiss ist das erste Zoom mit OIS, das ich wirklich genauer ansehe (angesichts des Kaufpreises). Und da bin ich derzeit eher noch mit Auflösungsfragen beschäftigt.

 

 

Hans

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Nochmals Objektiv 2470:

Konnte nun auch mit dem Tamron 2,8/28-70 (mit LA-EA4 Adapter) vergleichen: Ja, das Tamron ist über alle Brennweiten hinweg überlegen. Damit werde ich dieses Zeiss zurücksenden und möglicherweise ein anderes Exemplar testen, mal sehen, oder doch einfach beim Tamron bleiben.

 

Hans

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Was ist euer Fazit aus diesen Vergleichen, wesentlich wenn es um Systementscheidungen geht:

 

1. KB-Sensor + mittelmässiges Zoom = bessere BQ als m4/3 od. APS-C + Spitzenoptik ?

 

2. KB-Sensor + Zoom = immer Kompromiss im Vergleich zu KB + Festbrennweite ?

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Ich hatte diesbzgl. nichts feststellen können, was ich aber nicht auf einen besseren bzw. gedämpfteren Verschluss der A7 zurückführe, sondern auf die erheblich größere Masse. Ich bin fest davon überzeugt, dass die EM-1 mit dieser Masse auch keinen SS produzieren würde - speziell die leichten Kameras sind von diesem Problem betroffen (wie etwa auch die GX7, noch stärker als die E-M1). Vielleicht ist das auch der Punkt, warum Thomas das Problem nicht kennt - er betreibt seine EM-1 mit Handgriff soweit ich weiß - selbst diese kleinen Änderungen können den Effekt so verschieben, dass er nicht mehr störend auffällt.

 

Von den typischen SS_Mustern ist mir an der A7 jedenfalls nichts aufgefallen - aber nicht nur die Masse ist größer, ich habe bislang auch nur wenig mit Objektiven zu tun gehabt, die einen Stabi eingebaut haben. Das Zeiss ist das erste Zoom mit OIS, das ich wirklich genauer ansehe (angesichts des Kaufpreises). Und da bin ich derzeit eher noch mit Auflösungsfragen beschäftigt.

 

 

Hans

Meinst du wirklich die 100 gr. mehr beim Gehäuse.? Da schnall ich mir die Breitling um den Arm als Ausgleich......

Aber mit dem Objektiv wird es dann schon schwerer, da hast du recht.

[emoji6]

Edit: Es sind ja auch nur rund 45 gr Mehrgewicht beim Objektiv, wie ich gerade sehe, das wird sich also nicht viel nehmen.

Ich glaube die Konstruktion der Linse ist zu ambitioniert. Bei Festbrennweitenniveau sollte das Zoom um die 600 -800 gr. für KB wiegen.

bearbeitet von Aaron
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Was ist euer Fazit aus diesen Vergleichen, wesentlich wenn es um Systementscheidungen geht:

 

1. KB-Sensor + mittelmässiges Zoom = bessere BQ als m4/3 od. APS-C + Spitzenoptik ?

 

2. KB-Sensor + Zoom = immer Kompromiss im Vergleich zu KB + Festbrennweite ?

 

Ein Fazit abzugeben macht wenig Sinn, wenn man nicht vorab klärt, was man unter Bildqualität versteht: Für den einen sind es sauber abgebildete Strukturen, hier würde ich dem Objektiv den Vorzug vor der Sensordiagonale geben (sprich: MFT), für den anderen sind es Farben, Dynamik, Verläufe (KB, auch mit Zoom), und wer beides braucht, kommt um KB+Festbrennweite nicht drum rum. Als Sonderfall muss noch das "Sensorshift Verfahren" (M5ii) gesehen werden: Auf Kosten einer langen Belichtungszeit (d. h. Stativ) liegt man hier vermutlich auf KB Niveau und kann sich bei entsprechendem Aufnahmeaufwand vermutlich "ganz oben ansiedeln", aber bitte nur als Schätzung Pi x Daumen zu betrachten.   

 

Je nachdem, wo man seine Präferenzen sieht, kann man sich irgendwo in oder zwischen diesen Klassen einordnen.

 

Leider habe ich den Eindruck, dass das APS-C Format in dieser Diskussion etwas zu kurz kommt: Es hätte die Voraussetzungen für den bestmöglichen Kompromiss.

 

Hans

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Meinst du wirklich die 100 gr. mehr beim Gehäuse.? Da schnall ich mir die Breitling um den Arm als Ausgleich......

Aber mit dem Objektiv wird es dann schon schwerer, da hast du recht.

[emoji6]

Edit: Es sind ja auch nur rund 45 gr Mehrgewicht beim Objektiv, wie ich gerade sehe, das wird sich also nicht viel nehmen.

Ich glaube die Konstruktion der Linse ist zu ambitioniert. Bei Festbrennweitenniveau sollte das Zoom um die 600 -800 gr. für KB wiegen.

 

Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich richtig liege: Aber nimmt das Risiko für SS nicht mit größerer Sensordiagonale ab? Immerhin führt eine Erschütterung zu einer (transversalen) Auslenkung am Gehäuse um einen Betrag x, der bei kleinem Sensor eine bestimmte Anzahl Pixel ausmachen kann, und beim großen dann nur die Hälfte, nur als Rechenbeispiel. Immerhin wäre dieser Effekt nur von der Seitenlänge des Sensors abhängig, nicht von der Fläche.

 

Das Ganze müsste nun noch in Bezug auf ein OIS Element betrachtet werden, von dem wir allerdings überhaupt keine technischen Daten haben.  Aber auch hier würde ich mutmassen: Großes Objektiv führt zu großem OIS Element, sprich: Weniger empfindlich. Viel Spekulation. . . 

 

Dem gegenüber stehen die stärkeren Erschütterungen beim großen Verschluss, vorausgesetzt er wird ähnlich beschleunigt wie der "kleine Verschluss".

 

 

Hans

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Das Problem des 24-70 ist, dass das Kit-Objektiv bereits sehr gut ist. Das 28-70 ist hässlich und fühlt sich billig an, was es ja auch ist, aber seine Abbildungsleistung ist schon auf hohem Niveau. Das 24-70 ist ein wenig besser, aber hauptsächlich bringt es 4 mm mehr Weitwinkel und eine Blende mehr am langen Ende. Mir war es den stolzen Aufpreis wert, wer allerdings vor allem auf hohe Randschärfe bei f/8 oder f/11 Wert legt wie Phillip Reeve, kann sich das Geld sparen.

 

 

Natürlich habe ich auch die Systeme in Erwägung gezogen, die "bessere Zoomobjektive" anbieten: MFT, Fuji vor allem. Aber von keinem der beiden Systeme können mich die heute angebotenen Sensoren überzeugen, hier spielen die Sensoren von Sony (24MPix und mehr) immer noch in einer eigenen Liga, egal ob APS-C oder VF. Aber das ist eine andere Baustelle.

 

Re mFT: Zur E-M5 habe ich das Panasonic 2.8/12-35. An sich ein schönes, kompaktes Standard-Zoom, aber dem Zeiss 24-70 kann es nicht das Wasser reichen. Vor allem im WW hat es heftige CA, die elektronisch korrigiert werden müssen (das Zeiss hat praktisch keine!). Ähnlich verhält es sich mit Zuiko 1.8/17 vs. Zeiss 2.8/35. Alles bei äquivalenter Blende betrachtet natürlich (wobei CA des 12-35 durch Abblenden nicht weg gehen).

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Re mFT: Zur E-M5 habe ich das Panasonic 2.8/12-35. 

 

Gut, ich hatte jetzt eher an das Olympus 12-40 gedacht.

 

Aber unabhängig von einem (eh sehr schwierigen) Vergleich zu MFT bleibt leider die Feststellung: Das Zeiss kann meinem  Tamron 2,8/28-70 nicht das Wasser reichen, die Unterschiede sind deutlich, in allen Brennweiten (dieselbe Aufnahme wirkt mit dem Tamron schärfer, klarer, im Vergleich das Zeiss zu weich, um nicht zu sagen: Als wäre es nicht sauber fokussiert, ein bisschen nur, aber so dass es bei allen Aufnahmen auffällt, sofern man die Tamron Aufnahme vergleichen kann).

 

Ich hoffe für das E-Mount System nur, dass ich einen Ausreisser erwischt habe - denn unabhängig von den großartigen Ergebnissen mit Festbrennweiten an der A7 fehlt mir halt bislang schon ein zufriedenstellendes E-Mount-Zoom (was man auf Kosten eines LA-EA4 Adapters und 160 g Mehrgewicht mit A-Mount Objektiven ausgleichen kann - man steht also auf keinen Fall mit leeren Händen da): Letztlich landet man in dieser Konfiguration bei einem zur A99 vergleichbaren A-Mount-System, mit der zusätzlichen Möglichkeit, sehr schönes Altglas zu adaptieren.

 

Es gibt zwei Punkte, die mir zu denken geben (warum das Tamron besser sein könnte):

 

Beim Tamron handelt sich um eine DSLR Rechnung.

Das Tamron besitzt kein OIS Element.

 

Mir ist klar, dass ich mit diesen beiden Argumenten in "Wolfgang R's Fußstapfen" unterwegs bin  ;)   

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Nochmals Objektiv 2470:

Konnte nun auch mit dem Tamron 2,8/28-70 (mit LA-EA4 Adapter) vergleichen: Ja, das Tamron ist über alle Brennweiten hinweg überlegen.

 

Wundert mich ein wenig. Oder es sind große qualitative Streuungen unterwegs.

 

Bei mir war es so, dass das Tamron nicht mit meinem Kit-Zoom mithalten konnte (außer bei 2.8 :P ), das Zeiss hatte ich nie, ist mir zu teuer.

 

LG Martin

 

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Wundert mich ein wenig. Oder es sind große qualitative Streuungen unterwegs.

 

Bei mir war es so, dass das Tamron nicht mit meinem Kit-Zoom mithalten konnte (außer bei 2.8 :P ), das Zeiss hatte ich nie, ist mir zu teuer.

 

LG Martin

 

 

Das Tamron für A-Mount hat große Probleme mit Frontfokus. Einige Sony A-Mount Kameras erlauben zum Glück die individuelle Justierung des Fokus, auch der LA-EA4 Adapter an der A7, wovon ich auch Gebrauch machen musste, um das Tamron scharf zu bekommen. Hierzu musste ich den halben im Menü zur Verfügung stehenden Korrekturweg ausnutzen (10 Einheiten von max. 20). Zudem habe ich versucht, diese Korrektur in einer praxisnahen Distanz vorzunehmen, um Nichtlinearitäten dieser Verstellung vorzubeugen. Soweit ich überblicke war ich nicht der einzige mit diesem Problem beim Tamron am A-Mount. Alternativ kann man natürlich manuell fokussieren.

 

Aber ohne diese Maßnahme wird das Tamron mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht präzise fokussieren. Ist jetzt die Frage, ob Du diese Eigenheit des Objektivs auskorrigiert hast.

 

Und das Tamron ist nicht  stabilisiert (ausser an A7ii) - ich schreibe es nur als Zusatzhinweis, weil Objektivvergleich ein Teufelswerk ist, bei dem 1000 Fehler passieren können  ;)

 

Ansonsten habe ich sehr viel Gutes über das Tamron gehört, sehr viel mehr als über das Zeiss, und mein Eindruck entspricht eher auch den Meinungen, die im Netz zu beiden Objektiven existieren. Aber das Tamron hatte seine Einführung zu Zeiten der A900 (2008?), in der die heutigen, gestiegenen Ansprüche so noch nicht bekannt waren, diese Meinungen könnten also "veraltet" sein. Bei meinem Exemplar habe ich jedoch keine Zweifel: Mit dem Tamron besitze ich ein Objektiv, das in meiner Sammlung einen absoluten Spitzenplatz einnimmt (auch einer der Gründe, mich für die stabilisierte A7ii zu entscheiden - so gesehen, bin ich auf das Zeiss nicht "zwingend" angewiesen, mir hätten halt Brennweite, Kompaktheit und "natives E-Mount" gefallen, aber nicht zu einem Preis, der mir die Vorzüge des Vollformats vernichtet).

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Nachdem ich mein erstes 24-70 zurückgehen ließ, habe nun gestern ein weiteres Exemplar beim Händler leihen können: Es unterscheidet sich kaum vom ersten: Die 70 mm erscheinen besonders weich, speziell bei Bl 4 hat man den Eindruck, es wäre nicht  richtig fokussiert. Habe entsprechend auf manuelle Fokussierung umgeschaltet, ohne eine Verbesserung. Bei Bl. 5,6 geringfügig besser, aber nicht gut genug (verglichen mit dem schon oben zitierten "Vergleichsmassstab" Tamron 2,8/28-70). Bei 50mm verkleinern sich die Abstände zwischen den beiden Objektiven. Nehme ich die Erfahrungen des ersten Exemplars hinzu, scheinen der Telebereich ein besonderer Schwachpunkt dieses Objektivs zu sein, ein Bereich, in dem das Kit sehr stark ist und vermutlich, zumindest was mein Exemplar betrifft, auch besser (mehr Auflösung) als das Zeiss (entsprechende Streuungen sind natürlich nie auszuschließen). Andere Eigenschaften des Objektivs (Bokeh, Kontraste etc.) wollte ich dann auch schon nicht mehr testen, hierzu war mir nach den enttäuschenden Ersteindrücken die Lust vergangen. 

 

Dieses Objektiv geht zurück, einen weiteren Versuch werde ich nicht unternehmen.

 

Hans 

bearbeitet von specialbiker
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  • 4 weeks later...

Siehe auch den Vergleichstest

28-70FE vs 24-70Z auf

Traumflieger.de

 

Schaue mal die Auflösung Tabelle FE 2470 Zeiss genau an, Sony A7 II, Blende 4, Zentrum und erw. Zentrum, und jetzt gleiche Werte bei z.B. Sony A7S. Fällt irgendwas auf? Also seriös kann ich diese Testerei nicht nennen, wenn der Autor zum Schluß noch FE2870 Zeiss nennt, ist die Sache einfach peinlich.

bearbeitet von an70
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Da ich auch erst das 28-70FE hatte als Kit an meiner A7 bin ich dann doch zum 24-70 Zeiss gewechselt. Ob nun der Umstiegt lohnt oder nicht muss jeder selber wissen.

Mein 24-70 ist meiner Meinung nach besser als das Kit welches ich hatte. Gerade im Bereich 30-60mm, wo ich viele Bilder mache, war es doch schon deutlich besser.

Schwächen hat es gerade bei 70mm was mich schon stört. Ich brauche das Zoom meist nur im Urlaub und da kommt es mir nicht immer auf Lichtstärke oder 100% Qualität an.

Wer aber das Zoom fast nur benutzt und richtig Geld ausgeben will sollte sich mal ein Canon L 24-70 / 2,8 per Adapter an seine Sony A schrauben. Klar viel Gewicht aber die Qualität die ich da gesehen habe war schon sehr gut.

Ich werde noch einen anderen Weg gehen und das neue 24-240 testen. Erste Bilder sehen für mich ganz gut aus. Und mir würde es denke ich reichen im Urlaub.

Aber das gehört ja jetzt hier nicht hin.

 

grüße

jan

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Schaue mal die Auflösung Tabelle FE 2470 Zeiss genau an, Sony A7 II, Blende 4, Zentrum und erw. Zentrum, und jetzt gleiche Werte bei z.B. Sony A7S. Fällt irgendwas auf? Also seriös kann ich diese Testerei nicht nennen, wenn der Autor zum Schluß noch FE2870 Zeiss nennt, ist die Sache einfach peinlich.

 

Es ist mir völlig unverständlich, dass man sich heute so ausgiebig nach den sogenannten Optik-Experten und Pseudo-Testern richtet, die ja meistens auch nur eine subjektive Aussage zustande bringen.

 

Einfach mal ins Fachgeschäft gehen, sich das Teil anschauen und ein paar Testaufnahmen machen. Entweder es gefällt oder auch nicht! Da lasse ich mich doch für mein gutes Geld, von niemanden beeinflussen bzw. beschwatzen!

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Siehe auch den Vergleichstest

28-70FE vs 24-70Z auf

Traumflieger.de

 

Gruss

Walt

 

Danke für den Hinweis, der war mir mittlerweile bekannt. Ich finde meine Erfahrungen in den Meßwerten von Traumflieger bestätigt. Es gibt aber durchaus auch positive Meinungen zu diesem Objektiv: In einem Fall hatte jemand mit dem 4. oder 5. Objektiv dann Glück und war hochzufrieden. Das will ich aber jetzt gar nicht weiter kommentieren.

 

 

Hans

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Wer aber das Zoom fast nur benutzt und richtig Geld ausgeben will sollte sich mal ein Canon L 24-70 / 2,8 per Adapter an seine Sony A schrauben. Klar viel Gewicht aber die Qualität die ich da gesehen habe war schon sehr gut.

 

grüße

jan

 

Diese Option hatte ich mir auch schon überlegt. Fokussierst Du damit manuell? Falls nicht, nutzt Du den Metabones Adapter? Falls dies OT  erscheint, bitte als PN.

 

Hans

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