Foto2013 Geschrieben 13. März 2013 Share #1 Geschrieben 13. März 2013 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo zusammen, ich bin wirklich dankbar über Hinweise von Euch zu folgender Fragestellung: Wie ist die Bildqualität von edlen Kompaktkameras im leichten Telebereich (75 bis 120 mm und mehr) im Vergleich zu Systemkameras im gleichen Brennweitenbereich? Ich habe eine NEX 6 und erwäge ein Superzoom zu kaufen. Das Kit-Objektiv bildet bis 75 mm ab. Kameras, wie Olympus XZ2 haben immerhin einen Bereich bis 112 mm, den sie optisch abbilden können. Dieses Mehr an 40 mm wäre für Wanderungen und als "Reisezoom" schon mal ganz nett - und würde mir ersparen dieses recht dicke Rohr auf die Nex "aufzuschrauben". Letztlich geht es darum: Bei Systemkameras gibt es bis circa 80 mm über Zooms und/oder Festbrennweiten super Lösungen, die klein, leicht und gut sind. Bei darüber hinausgehenden Brennweiten werden die Systemkameras (es gelten nunmal optische und physikalische Grenzen) unhandlich. Vor allem ist es nun mal so, dass die vorhandenen Teleobjektiv im Bereich der Systemkameras zumeist eine geringe Lichtstärke aufweisen, so dass die über die reine Bildqualität hinausgehenden Gestaltungsmöglichkeiten, wie Freistellung oder Low-Light-Fähigkeiten auch nicht in den Himmel wachsen. Das zum Hintergrund. Meine konkrete Frage also: Ist zum Beispiel eine NEX 6 mit dem 18/200 bei circa 100 mm Brennweite (umgerechnet KB-Format) erkennbar besser als eine Olympus XZ2? Oder reden wir hier nur über kaum sichtbare Nuancen - wenn überhaupt? Wie sieht die Fragestellung aus, wenn man anstelle der XZ2 die NEX 6 mit einer echten Superzoom-Kompaktkamera (z.B. Sony HX20VT) vergleicht? Noch kurz zur Klarstellung: Wie ich bereits schrieb, ist für mich der Bereich bis circa 80 mm sehr gut über Systemkameras abbildbar. Sowohl vom Gewicht als auch von den Abmessungen - und mit spürbaren Vorteilen in der Bildqualität, sofern man die Ebene der Kitobjektive verlässt. Mir geht es wirklich nur um den Telebereich. Und Spiegelreflex-Kameras kommen für mich aufgrund Größe/Gewicht nicht in Frage. Mir geht's um eine "Reise- und Wanderausstattung" mit guter IQ. Beste Grüße und Danke im Voraus! Kleine Ergänzung: Ich würde mich über Einschätzungen von denjenigen freuen, die o.g. Konstallation wirklich ausprobiert haben - also entsprechende Kameras haben (oder zumindest gehabt haben). Theoretische Meinungsbekundungen - also ohne konkrete eigenen Erfahrungen - helfen hier vermutlich nicht. bearbeitet 13. März 2013 von Foto2013 Ergänzung Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 13. März 2013 Geschrieben 13. März 2013 Hi Foto2013, Das könnte für dich interessant sein: Eure Meinung: Vergleich Brennweite > 90 mm bei Systemkameras vs. Edel-Kompaktkameras . Da findet jeder was…
x_holger Geschrieben 13. März 2013 Share #2 Geschrieben 13. März 2013 Eine Olympus E-PL5 (oder E-PM2) mit dem Olympus 14-150 dürfte so die leichteste und handlichste Systemkamerakombination mit einem Superzoom sein, das wäre dann aber ein auf KB umgerechneter Brennweitenbereich von 28-300mm. Von Olympus gibt es auch ein 12-50mm Objektiv, das ginge von 24-100 mm, umgerechnet. Wenn es aber im Wesentlichen darum geht, eine möglichst leichte und handliche Kamera zu haben, dann haben Kompaktkameras mit Zoom schon ihren Platz, bei ISO 100 oder 200 ist die Bildqualität damit recht gut, finde ich. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
christofp Geschrieben 13. März 2013 Share #3 Geschrieben 13. März 2013 Also ich hab neOM-D und eine XZ-1. Die XZ-1 (und ähnlich die XZ2 oder RX) ist eine sehr gute Kompakte aber die OM-D und die NEX sind mit nem guten Objektiv geschätzt doppelt so scharf bei wesentlich weniger Rauschen. Gehe doch einfach nach dpreview.com auf die Seite vom Bildvergleich: Olympus OM-D E-M5 Review: Digital Photography Review Setze ISO auf 400 oder 1600 und wähle als weitere Kameras die NEX, die XZ2 und die RX100 aus. Der Qualitätsunterschied der Grossen zu den Kleinen ist riesig. Und nicht zu vergessen: die JPG Rauschfilter der kleinen sind wesentlich aggressiver eingestellt. Ich würde einfach ein 75mm(äquiv) Bild der guten Kamera croppen und hätte dann immer noch die Bildqualität der kleinen Kamera bei 120mm(äquiv). Meine persönliche Erfahrung: Die kleinen Kameras sind relativ gut bei reichlich Licht und wenn man nicht genau hinschaut oder croppt. Und natürlich ungeschlagen wenn es um die Handlichkeit geht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 13. März 2013 Share #4 Geschrieben 13. März 2013 Die RX100 liefert mit ihrem guten Objektiv und dem relativ grossen Sensor (massiv grösser als bei der XZ-2) eine sehr gute Bildqualität. Ich bin immer wieder überrascht. Zum wandern ist sie perfekt. Allerdings ist der Zoombereich doch eher begrenzt (28-100 mm KB äquivalent). Sensor Size Comparison Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
malamut Geschrieben 13. März 2013 Share #5 Geschrieben 13. März 2013 Setze ISO auf 400 oder 1600 und wähle als weitere Kameras die NEX, die XZ2 und die RX100 aus. Der Qualitätsunterschied der Grossen zu den Kleinen ist riesig. Dies ist ein interessanter Vergleich, wenn man bei der Systemkamera mit einer lichtstarken Optik unterwegs ist und LowLight-Aufnahmen machen möchte. Das hat der TO allerdings nicht vor. Für ihn wäre eher relevant, ob ihm die Qualität der XZ-2 bei Grundempfiindlichkeit und in voller Teleeinstellung genügt (die dpreview-Bilder wurden mit 82mm equiv gemacht). Ob der TO mit dem Croppen seines Kitobjektivs glücklich wird? Das müsste wohl wirklich die Praxis entscheiden. Ich hätte da eher meine Zweifel. Letztens hatten wir mal das Thema, inwieweit sich das Croppen des ausgezeichneten 75/1.8er lohnt - und schon da gab es Leute, die selbst bei moderaten Crops Telezooms vorne sahen (ich selbst gehörte zwar nicht dazu, aber sowas ist ja Ansichtssache). Liebe Grüße, malamut Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
noreflex Geschrieben 13. März 2013 Share #6 Geschrieben 13. März 2013 Die Frage ist auch, für welche Ausgabegröße? Ich habe auch die Nex6 und hatte im letzten Jahr eine Bridge mit auf Reisen: Sony HX20V. 25-500mm Zoom. Aktuell um 280 EUR. In den Bergen, in Trient, Verona, Istanbul usw. habe ich mit der Sony Bridge gefilmt und natürlich auch fotografiert. Im Ergebnis habe ich über die Reisen DIN A4 Quer Echtfotobücher belichten lassen. Die Fotoqualität der Teleaufnahmen (bis 500mm!) waren für Bilder bis A4 aus meiner Sicht sehr gut! Detailreich, farbig, scharf. Was diese Kompakt-Teles nicht hinbekommen (meine bisherige Erfahrung): ein schön weiches Bokeh. Die Bilder mit einem Kompakt-Tele sehen immer so aus: schönes Motiv im Vordergrund und dann ein ziemlich unschöner (matschiger) Hintergrund. Ein Foto aus einem 70-200 Tele von DSLR hat dagegen diese unscharfen Lichtspiele im Hintergrund, die den Bildern in meinen Augen deutlich mehr Charme einhauchen. Was kann das Bridge-Tele super hervorragend? Wenn man bei gutem Licht durch die Stadt bummelt und will ein wenig Architektur einfangen: erst mit 25mm die Totale (oder halt eine Nex mit 10-18). Und dann fotografiert man z.B. die Kirchturmuhr mit Ornamenten, ein paar Statuen auf dem Dachansatz etc. Extrem scharf und mit DSLR kaum zu toppen. Hier hat man aber keinen Bildaufbau in Vorder- und Hintergrund. Hier ist die Szene eindimmensional. Ja nach Anspruch sind dem einen user Bokeh und Schärfeverlauf wichtig, dem anderen weniger bedeutsam. Deshalb solltest Du vielleicht mal beschreiben, was Du mit einem Tele einer Kompakten abbilden möchtest? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 13. März 2013 Share #7 Geschrieben 13. März 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Aufgrund der Lichtstärken muss man allerdings ISo 400 der XZ2 mit ISo 1600 bei den Systemkameras vergleichen ..... und da ist der Unterschied wieder minimal. Bei der Dynamik liegen die Systemkameras vorne, aber erstaunlicherweise weniger, als man vermuten sollte. Ich würde trotzdem die Anschaffung eines 14-150 vorschlagen... oder die alleinige Verwendung einer XZ2. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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christofp Geschrieben 13. März 2013 Share #8 Geschrieben 13. März 2013 Also ich bleibe dabei: Wenn Foto2013 lediglich bis ca 120mm(äquiv) gehen will, glaube ich nicht, dass eine Edlekompakte die NEX6 gross ergänzen kann. Zumindest kenne ich das Rennen XZ-1 gegen OM-D oder PM2. Eine Anschaffung der XZ würde sich nur aus Bequemlichkeitsgründen (taschentauglichkeit) lohnen. Die KIT Objektive sind ja in der Bildmitte relativ scharf, sogar die von Sony. Und um den mittleren Bereich geht es ja beim croppen. Ich weiss wovon ich spreche, habe mit allen meinen Objektiven ISO-Testbilder gemacht: Von dem alten FT Makro =superscharf bis zum 14-42 Kit = naja. In der Bildmitte sind die Unterschiede nicht so auffällig, der Bildrand ist das Thema. Und mit dem croppen der 45/75mm Festbrennweiten habe ich mich auch schon befasst, ein vielversprechendes Thema ... ;-) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
christofp Geschrieben 13. März 2013 Share #9 Geschrieben 13. März 2013 Und noch was zu "massiv grossem "Sensor": Aus physikalscher Sicht ist die Sensorgrösse relativ irrelevant. Es zählt für Lichtempfindlichkeit, Lichtbeugung und Schärfentiefe lediglich der Durchmesser der Eintrittspupille. Sprich: ein kleinerer Sensor (4/3 oder 2/3) mit lichtstarker Linse (f1.4) kann sehr gut mit einem grossen Sensor und schwacher Linse mithalten. (APS-C ist nur marginal "grösser" als MFT, die Bildhöhe ist ja quasi gleich, mit grösser meine ich eher FF ode KB) Zahlen wie äquivalente Brennweite, ISO Zahl , Blendenzahl und Sensorfläche sind nur relative Rechengrössen, die sich als praktisch erwiesen haben aber als Nebeneffekt zu erhebliche Verwirrungen und langne Diskussionen führen können. Das mit der Eintrittspupille ist ja dann soagr ein Argument für die Edelkompakten mit lichtstarker Optik. Das führt mich zurück zuer Frage des ZO: "Besser" oder "schlechter" als die NEX sind sie nicht automatisch. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
scholle Geschrieben 13. März 2013 Share #10 Geschrieben 13. März 2013 Warum keine kleine Festbrennweite dazukaufen? Sony bringt wohl dieses Jahr ein 85mm 1.8 raus. Ich nehme für sowas das OM Zuiko 100mm und bin mit der Größe noch zufrieden. Ist zudem auch nicht schwerer als eine zusätzliche Edelkompakte und um einiges billiger noch dazu. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kaiwin Geschrieben 13. März 2013 Share #11 Geschrieben 13. März 2013 Hallo 2013, Die musst Dir einfach überlegen, in welchen Lichtsituationen Du mit den Telebrennweitenfotografieren willst. Meine schon recht betagte Canon G7 macht bei gutem Licht und 100 Iso sehr gute und hoch aufloesende Bilder auch in den langen Brennweiten (umgerechnet 200mm) aber sobald es etwas dunkler wird sind die Systemkameras dramatisch überlegen. Das wird auch bei neueren Kompaktkameras nicht anders sein. Bei gutem Licht, wird die Superzoomkompaktkamera eine problemlose Bildqualität liefern - ich habe Bilder der G7 auf 120x80 ausgedruckt und die sind knackscharf... War aber eben nur Iso100! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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