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Hallo,

 

ich habe diese Idee, die sich natürlich auch auf andere Systeme als MFT übertragen lässt:

 

Man nehme ein Panasonic 14-42, dass ja manchmal preiswert zu bekommen ist, und entferne die Frontlinse.

In passender Entfernung hinter ein Spektiv ohne Okular gesetzt, sollte man damit eigentlich den Autofokus benutzen können.

Blendensteuerung sollte dann auch möglich sein.

Wenn man Glück hat, kann man sogar zoomen und braucht keine Telekonverter mehr; allerdings verändert das Objektiv dann seine Baulänge, das ist etwas problematisch.

 

Ja, ich weiss, man kann die Kamera auch direkt hinter ein Okular setzen, aber ich nehme an, dass die Abbildungsqualität des 14-42 besser ist als die Qualität der billigeren Okulare.

Nach meiner Erfahrung bekommt man auch bessere Qualität, wenn man überflüssige Linsen entfernt, statt weitere Korrekturlinsen hinzuzufügen ;-).

 

Vielleicht hat noch jemand Ideen dazu oder Erfahrungen?

 

Grüsse und schöne Bilder,

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Hast Du bei Deiner Idee berücksichtigt, dass die Frontlinse Bestandteil der Objektivrechnung ist? Wenn Du sie entfernst, dürfte der Rest bei weitem nicht mehr die vorherige Abbildungsqualität haben. Wie hast Du eigentlich berechnet, dass der Rest des Zoomobjektiv plus Spektiv ein Bild so darstellt, das das Auflagemaß der Kombination des ursprünglichen Objektivs entspricht? Das Ganze scheint mir doch sehr zweifelhaft zu sein.

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Ich hab vorhin ein Sigma 18-50mm genommen und habs probiert.

Funktioniert nicht, denn die Frontlinse besteht aus 2 Linsen und es scheint so eine Art Weitwinkelkonverter zu sein.

(Klar, weil das Auflagemass der Minolta Kamera zu gross ist, geht das nicht anders zu machen)

 

Und ja, überlegt habe ich das natürlich. Es sollte prinzipiell schon funktionieren, wenn man nicht gerade ein absolut ebenes Bildfeld will. Ich will ein Tele für Naturfotografie und keine Reprolinse.

U.U. funktioniert es aber nicht mit dem 14-42, sondern nur mit einem Tele, dessen minimale Brennweite viel grösser ist, als das Auflagemass.

 

Grüsse,

 

Peter

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Liefert denn ein Spektiv eine zum fotografischen Objektiv gleichwertige Bildqualität? Es muss ja weniger stark für das Auge auflösen als ein Fotoobjektiv für einen Sensor mit 10 oder 20 mpix, dessen pixel sich die user am PC einzeln anschauen.

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Spektive gibts zwischen 200 und 20000,-.

Das menschliche Auge löst noch 1500 Pixel in der Bilddiagonalen auf, also mehr als die 1000 Pixel in der Viewfinder-Diagonalen der MFT Kameras. (Dewshalb ist es auch unmöglich, bzw. reine Glückssache, ein Bild ohne Fokuszoom manuell richtig zu fokussieren; erst recht wenn man dann noch Ausschnitte rausschneidet.)

 

D.h. es gibt sicherlich Spektive, die besser auflösen als der Viewfinder ;-)

 

Zumal es ja auch Spektive mit Zoom Okular gibt, die müssen dann noch viel mehr auflösen.

 

Ich selber habe allerdings dabei an mein Walimex Objektiv gedacht. Da kann man auch ein Okular dranschrauben, dann wird es zum Spektiv.

 

Mittlerweile hab ich allerdings die Bastelei satt.

Die neue Sony SLT a37 wird Gerüchten zufolge keinen Stangenantrieb für den AF mehr haben, dafür aber dieselbe erweiterte Fokus Peaking Unterstützung wie die ebenfalls neue NEX F3.

(Einen Bildstabilisator hat sie auch, aber leider kann man bei Sony die Brennweite für manuelle Linsen nicht einstellen)

 

Sie wiegt genausoviel wie die OM-D, hat einen Viewfinder und ein Klappdisplay und und kostet aber viel weniger. Wahrscheinlich ist sie etwas grösser und griffiger und sie hat einen Phasenvergleichs AF für SSM Objektive.

D.h. für manuelle Objektive sollte sie auch einen Fokusindikator (grüner Punkt, der den Fokus bestätigt) haben.

Das sind aber unbestätigte Gerüchte.

Das wär die richtige Kamera für mich, da krieg ich noch Geld zurück, wenn ich meine Panasonic Sachen verkaufe ;-)

 

Das warte ich zunächst mal ab, bevor ich noch mehr Geld und Zeit investiere.

Allerdings warte ich nicht untätig, sondern geh mit meiner G3 und ca. 860mm Brennweite raus zum Fotografieren ;-)

 

Sorry,

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Mittlerweile hab ich das doch provisorisch ausprobiert.

1) Frontlinse vom Panasonic 45-200 abschrauben.

Die Frontlinse hat etwa 100mm Brennweite.

2) Frontlinse inklusive Tubus des kleinen schwarzen 500mm Walimex Objektivs in etwa 100mm Abstand davorhalten.

Diese Frontlinse hat etwa 300mm Brennweite.

 

Das 45-200 mutiert zum 600mm Objektiv mit Blendensteuerung und gewohnt präzisen und schnellem Autofokus und etwa Blende 8-10.

 

Wenn der Zoomring unterhalb 150mm eingestellt ist, vignettiert es allerdings, d.h. man kann den Zoom nur eingeschränkt nutzen. Mit dem 100-300 sollte mehr möglich sein; allerdings wird der Brennweitengewinn kleiner sein, weil die Frontlinse sicherlich eine längere Brennweite hat.

Es ist mir auch zu teuer für solche Experimente.

 

Zumindest im Sucher sieht alles knackscharf und kontrastreich aus. Mangels stabiler Konstruktion konnte ich jedoch keine verwacklungsfreien Testfotos machen.

 

Wenn man bedenkt, dass ein Okularadapter mit Zoom und ohne Autofokus und Blendensteuerung 400-500 Euro kostet, dann ist das interessant.

 

Dann mach ich mir jetzt mal eine passende PVC Röhre, klebe Filtergewinde dran und spraye das ganze mattschwarz ein.

Die Naheinstellgrenze ist fantastisch, ca. 1m, weil man zusätzlich ja auch noch den manuellen präzisen Fokustrieb des Walimex Objektivs nutzen kann. D.h. auch man kann /jederzeit/ in den Fokussiervorgang eingreifen und kann das so einrichten, dass man den Fokusbereich eingrenzen kann.

 

Also bleib ich wohl doch bei MFT. :D

 

Peter

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Hier übrigens eine Seite, die zeigt, welche Fotos mit einem 2000 Euro Spektiv und einem 400 Euro Spektiv Adapter möglich werden:

 

Kowa Prominar TSN-884 Spektiv-Foto - Naturfotografie Digital - Fotos Kowa Prominar TSN-884 Spektiv Bild Bilder

Ohne Zelt und ohne anfüttern und ohne Autofokus und Blendensteuerung ;-)

 

Schneidet man das 45-200 vorne ab und bringt ein T2 Gewinde an, dann kann man fast beliebiges T2 Equipment anschliessen ;-) Mechanisch passt das, natürlich muss das T2 Auflagemass eingehalten werden.

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Ich muss noch kurz nachtragen, der Umbau sollte beim 100-300 zerstörungsfrei und reversibel machbar sein.

 

Man muss die Frontlinse rausnehen und einen einen 67mm Reduzierring mit einem versenkt eingelassenen T2 Gewinde reinschrauben. Dann wird das Ganze auch dicht.

 

Das könnte mechanisch passen, allerdings nur knapp.

 

Ich werd das demnächst mal probieren.

Wegen des grösseren Linsenquerschnitts sollte dann auch ein Zoom 2:1 möglich werden. Weil T2 kompatible Optiken i.A. für Full Frame konzipiert sind, sollte man dann auch den vollen Bildkreis nutzen können.

 

Garantieren kann ich natürlich nichts, bevor ich es ausprobiert habe.

 

Man kann sich fragen, wieso es so etwas noch nicht gibt, wenn es möglich ist.

Antwort: Bei einer herkömmlichen Spiegelreflex würde voraussichtlich der Phasenvergleichs-Autofokus nicht mehr funktionieren, da dieser eine minimale Blende von 5,6 benötigt.

Das ist beim Kontrast Autofokus kein Problem. Solange es ein klares und scharfes Bild gibt, funktioniert der, nicht ganz so schnell, aber wesentlich präziser. ;-)

 

Weil auch Panasonic und Olympus hochwertige Spektive herstellen, wundert es mich aber, dass die noch kein geeignetes Produkt entwickelt haben.

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Na dann kann die Kleinserienproduktion als Zuverdienst ja fast losgehen.

 

Wie schraubt man denn bei MFT Objektiven die Frontlinse ab? Ich dachte dazu müsste man das ganze Objektiv auseinandernehmen?

Nach einer wenig erfolgreichen Zerlegungsaktion eines alten M42 50mm mit Druckblende wärs mal wieder Zeit ;)

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Wegen Produkthaftung und Gewährleistung und CE wird es keine Kleinserienproduktion geben ;-) Zu teuer und zu riskant, zumal Kunden ohne Know How ein solches Produkt nicht einsetzen können, kaputtmachen und dann kostenlos zurücksenden ;-)

 

Die Frontlinse geht ab, wenn man den Ring auf dem Brennweite usw. aufgedruckt sind, abhebt. Darunter sind 3 Schrauben. Wenn man die löst, kann man die Linse mit einem Zahnarztwerkzeug vorsichtig heraushebeln.

 

Aber vorher alle Teile markieren, damit man es wieder richtig zusammensetzen kann!

Wer keine Erfahrung damit hat, und noch keine anderen, billigeren Objektive erfolgreich auseinandergenommen und wieder erfolgreich zusammengesetzt hat, sollte die Finger davon lassen, das kann nur schiefgehen. Wenn man z.B. einen der dünnen Messingringe, verbiegt, sitzt die Linse nach der Montage schief, ist also dezentriert.

 

Es gibt noch andere Möglickeiten: Man nehme ein lichtstarkes 50mm MFT Objektiv; die Linsenfläche muss grösser als der Sensor sein, setze eine hochwertige Streulinse; z.B. aus einem Telekonverter davor und dann sollte man auch den Autofokus nutzen können. Blendensteuerung allerdings nicht, weil das vignettieren würde. Afokale Projektion nennt sich das, wenn ich nicht irre.

Vorteil wäre, es ist viel kleiner leichter und kürzer, man müsste die Streulinse nur auf das Filtergewinde schrauben und das könnte man durchaus in Kleinserie verkaufen, wenn es funktioniert ;-)

 

Ich hab mich noch nicht entschieden, welches die günstigste Option ist.

Zuerst untersuche ich mal alle Möglichkeiten, bevor ich soetwas umsetze.

 

Grüsse und schöne Bilder,

 

Peter.

bearbeitet von Peter Heckert
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