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Moin,

 

in vielen Threads versuchte ich bereits zu erklären, warum für viele Fotografen eine Entfernungsskala auf den Objektiv (oder wenigstens auf dem Display einblendbar) essentiell ist. Da es aber irgendwie immer in die AF/MF Ecke off-topic abdriftet, nun ein eigener Thread.

 

Warum eine Entfernungsskala?

 

Weil man v.a. für spontane (Street-) Fotografie sehr schnell und dezent sein muss. Es geht darum, ein Motiv voraus zu sehen und die Kamera für den richtigen Moment vorzubereiten. Im Normalfall ist das bei mir:

1. Blende/Verschlusszeit (meist Zeitautomatik mit Bel.korrektur)

2. Empfindlichkeit (meist Auto-ISO)

3. Fokus

 

Wenn das Motiv dann "passiert", d.h. Vorder- und Hintergrund und Fotograf richtig zueinander stehen, ist nur sehr wenig Zeit zum kadrieren und abdrücken. Das eigentliche Foto ist quasi schon vorher im Kopf entstanden und die Kamera entsprechend darauf vorbereitet worden.

Das geht aber nur, wenn ich die 3 o.g. Parameter ohne Menü-Sucherei oder Blich in den Sucher dezent einstellen kann. Ansonsten wird evtl. schon bemerkt, dass ein Foto vorbereitet wird und die Situation/Atmosphäre ist zerstört. Für die Blende habe ich deshalb gerne einen Blendenring, einen extra Ring für die Belichtungskorrektur und v.a. eine voreingestellte Entfernung für mein Motiv. Beim erahnen bzw. voraussehen von Motiven ist ein voreingestellter Fokus häufig die einzige Möglichkeit überhaupt ein Foto zu bekommen. Mit AF komme ich nicht weiter, da sich das Hauptmotiv häufig erst ins Bild bewegt und sehr selten in der Mitte des Bildes steht.

Für das Foto selbst ist volle Konzentration auf die Kadrage angesagt. Die Technik darf nicht mehr interessieren...

 

Früher gab es logischerweise immer eine Entfernungsskala, da es keinen AF gab. Meine X100 hat immerhin noch eine einblendbare Skala für Display/Sucher - dafür muss man viel zu lange kurbeln, um z.B. von 5 auf 2m umzustellen. Sehr unpraktisch.

Meine NEX-7 wäre mit dem 24er Zeiss fast eine Idealkombination. Leider gibt es jedoch überhaupt keine Möglichkeit, eine numerisch kontrollierbare Entfernungseinstellung vorzunehmen. Dafür müsste man wieder eine manuelle Optik adaptieren.

 

Ich ärgere mich einfach darüber, dass eine meiner Meinung nach recht einfache Funktion so selten eingebaut wird. Ricoh ist seit Jahren vorbildlich im Intergirieren einfacher manueller Kontrollen in die kleinen Kameras. Es läßt sich die Entfernung in festen Schritten auf bestimmte Entfernungen einstellen. Z.B. 1,5 - 2 - 3 -5m und zusätzlich mit "Snap" eine Blendenabhängige Hyperfokale. Das ist nur ein Software-Feature und wäre bei jeder Kamera kein größeres Problem. Leider wird aber immer mehr auf div. AF-Features Wert gelegt, anstatt auch einfache manuelle Kontrollen zu ermöglichen. Das hat m.M. nach zur Folge, dass der Fotograf auf die "Fähigkeiten" der Kamera beschränkt ist. Eine Weiterentwicklung der eigenen "Skills" macht an automatischen Kameras kaum noch Sinn. Also kauft man sich spät. alle 2 Jahre eine neue Kamera anstsatt sich mit einem Modell so sehr anzufreunden, dass die Kamera wirklich eine Art "drittes Auge" wird. Diese Entwicklung finde ich sehr schade und v.a. völlig unnötig.

 

Leica scheint die letzte Firma zu sein, die diese Entwicklung (bisher) nicht mitmacht. Doch die Preise ermöglichen es nicht jedem, hier einzusteigen...

 

Ich bin gespannt auf Eure Meinung zum Thema,

 

Kavenzmann

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Hallo Kavenzmann,

 

diese Funktionalität hätte ich auch schon dass eine oder andere Mal gebrauchen können. Scheinbar aber nicht so exzessiv wie du - daher ist bei mir der Leidensdruck scheinbar nicht so groß, deswegen auch noch einen neuen Thread zu starten. Aber nun ist es raus und du fühlst dich hoffentlich besser :rolleyes:

 

Spaß beiseite - Ja, es wäre ein leichtes für die Hersteller einfach nur eine Entfernungsskala einzublenden, wenn man manuelle an den AF Linsen fokussiert. Ich unterschreibe die Petition.

 

Eine Lösung gibt es vielleicht für dich. Nimm mFT und das Olympus 12mm/2.0. Mit dem hast du eine schöne Entfernungsskala direkt am Objektiv.

 

Tschüß Garf

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Als Liebhaber alten Glases und Besitzer zahlreicher, hochwertiger Scherben könnte mir die aktuelle Entwicklung fast egal sein.

Ca. 80 % meiner Aufnahmen entstehen manuell mit eben diesen Schätzen, und der klägliche Rest,

von dem so gut wie nichts in Dunkelheit abläuft, kommt mit dem AF des vorhandenen µFT-Objektivparks bestens zurecht.

Ich stelle aber klar fest, daß mir diese Entwicklung nicht gefällt - mein neuestes Kind, das SONY Zeiss Sonnar 24 mm lässt sich zwar wunderbar fokussieren,

jedoch ist ganz klar zu fühlen, daß der Fokusring nicht mehr mechanisch zu greifen scheint.

Es bewegt sich in winzigen Stufen, was auf einen anderen Antrieb hindeutet.

Mir jedenfalls wäre die gute, alte Bauweise, die eine Entfernungsskala beinhaltet, immer noch am allerliebsten ...

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Masse statt Klasse - dahin wird eben vorwiegend entwickelt und produziert, damit trotz attraktivem Preis Gewinn gemacht wird.

Wie war das früher - Blende, Zeit und Entfernung voreingestellt. Anhand der Schärfentiefenskala wußte man, in welchem Entfernungsbereich man mit welchen Ergebnissen zu rechnen hat.

Ich könnte mir mit einer Firmware Lösung eine Umgehung mit Masse-Objektiven vorstellen:

Beim Drehen am Objektivring wird groß am Display (im Sucher) die Entfernung UND Schärfentiefe mit Skalen und zueinander genauso abgebildet angezeigt, wie sich dies visuell beim Einstellen mit Blick auf ein altes manuelles Objektiv darbietet, bildhaft, mit Skalen. Wird mit dem Drehen aufgehört, so wird diese Einblendung nach einer einstellbaren Zeit abgeschaltet. Aber nicht null, zwei, zehn Sekunden - das kann mann intelligenter und feinstufiger einstellbar machen.

Man könnte diesen Ring auch für Blende und Zeit verwenden, indem im manuellen Mode eine Taste/Knopf zur Weiterschaltung/Scrollen Entf./Blende/Zeit(/ISO) verwendet wird, ähnlich der Weiterschaltung die ich jetzt auf meiner NEX-5 für ISO/HDR/Weißabgleich habe.

Je nach vorheriger Einstellung, z.B. bei Zeitautomatik: Entf./Blende/ISO

bei Zeit- und ISO Automatik: Entf./Blende

Im Detail sollte man aber die Ansicht der Profis unter uns befragen, meine Idee dazu sollte nur ein Ansatz sein.

Irgendwann wird man dies alles vom Smart-Phone/Pad aus sehen und steuern, die Kamera selbst wird unauffällig wie unbeteiligt in eine andere Richtung zeigen .... Ob das dann eine iCamera sein wird ?

Gruß Hanns

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Ich werde mich - wenn die aktuelle Entwicklung um sich greift - mich auf's Altenteil zurückziehen, und mit ein/zwei brauchbaren Kameras und einem Sack Altglas auf eine ferne Insel.

An einer Technik, die es mir ermöglicht, nachträglich den Schärfepunkt festzustellen, und per Software einzugreifen, bin ich nicht interessiert.

Seit ich manuell fokussiere, und meine Liebe zu Altglas entdeckt habe, hat mein fotografisches Dasein eine neue Dimension gewonnen, ich sehe anders und gründlicher - daher - Fortschritt kann auch Rückschritt sein ...

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Ja, genau diese Funktion würde ich mir auch wünschen, auch wenn ich an der NEX lieber mit Altglas photographiere.

 

Wäre ja keine Sache für Sony, ich glaub das Problem liegt daran, dass die Kamera als Aufsteigermodell für Kompaktkamera Kunden gedacht ist, und diese zusätzliche Funktion würde eventuell die Aufteiger mehr verwirren als ihnen helfen..

 

Ich glaube das sind markttechnische Gründe.

 

Oder Sony ist einfach zu faul!

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Hallo!

...

Früher gab es logischerweise immer eine Entfernungsskala, da es keinen AF gab.

Ich fürchte, damit hast du die Antwort schon vorweggenommen.

Ich ärgere mich einfach darüber, dass eine meiner Meinung nach recht einfache Funktion so selten eingebaut wird.

Es wird wohl alles andere als einfach sein.

Das µFT-System ist nun einmal als "focus by wire" konzipiert, der Kontrast-Autofokus tut das seine dazu.

Die Kamera hat keine Möglichkeit, die Entfernung so präzise, daß eine Entfernungsmessung realisierbar wäre, zu erfassen.

Leica scheint die letzte Firma zu sein, die diese Entwicklung (bisher) nicht mitmacht.

Eben, weil es keinen Autofokus gibt. Selbst die Objektive für das S2-System werden die Entfernung kaum präzise genug anzeigen...
Doch die Preise ermöglichen es nicht jedem, hier einzusteigen...
Du kannst auch auf manuelle Zeiss oder Voigtländer ausweichen...
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Nur zur Info:

 

Das tolle Olympus Zuiko 12/2,0 zeigt, dass AF und brauchbare manuelle Einstellmöglichkeiten gut kombinierbar sind. Und das bei vertretbarer Größe und Preis!

 

Samsung wiederum hat eine einblendbare Entfernungsskala in der NX-Serie implementiert und einen Multifunktions-Ring am Objektiv!

 

Bei Fuji gibt es ebenfalls eine Entfernungsskala mit Schärfentiefemarkierung, die für meine Zwecke genau genug ist.

 

Bei Sony kann man super auf ein bestimmtes Objekt scharf stellen, jedoch nicht auf eine best. Entfernung.

 

Ricoh hat die o.g. festen Entfernungseinstellungen und die Hyperfokale per Knopfdruck.

 

Es geht also alles. Meiner Meinung nach ist Samsung Softwareseitig ganz weit vorne, leider sind die Gehäuse für mich bisher uninteressant. Aber Sony könnte sicherlich eine Entfernungsskala softwareseitig implementieren und Fuji die Übersetzung des MF praxistauglicher gestalten.

Dann wäre ich schon ruhig...

 

Ich finde ja sonst beide Kameras bedienseitig ganz große Klasse!

 

Kavenzmann

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Warum Objektive keine Entfernungsskala haben:

 

Das Fokusgetriebe muss dann auf ca. 1/10 mm genau auf die Entfernung kalibriert werden, sonst stimmt die Skala nicht ;-)

Ausserdem ist dann eine mechanische Kopplung von Getriebe und Fokusring erforderlich. Sowas gibts natürlich auch heute noch, kostet aber Geld.

 

Was ich mir wünschen würde: Dass man auch im manuellen Fokusmodus per Knopfdruck automatisch fokussieren kann, d.h. Grobfokussierung schnell und automatisch, Feinfokussierung manuell. Wenn man (evtl. mehrfach) den Auslöser drückt, darf der Fokus sich nicht verändern.

 

Peter

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Im MF-Modus per Knopdruck automatisch fokussieren?

 

Genau so arbeite ich immer sowohl mit der NEX-7 als auch mit der Fuji X100. Beide lassen sich so konfigurieren, dass man per Druck mit dem Daumen auf die AFL/AEL-Taste (Fuji) bzw. AF/MF-Taste (Sony) automatisch fokussieren lassen kann, obwohl man im MF-Modus ist. Das ist quasi mein workaround...

 

Kavenzmann

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Das musst du mir aber erklären wie geht das? Oder ist das ein Feature der nex 7. Ich selber besitze die 5n, dort ist es nur möglich AF, MF oder AF wo man nach dem automatischen Scharfstellen noch manuell korrigieren kann, aber nicht anders rum.

 

Ich denke das ist ein Feature der NEX-7. Denn die 5er hat diesen Knop gar nicht...

Es war eines der vielen Bedienungsfeatures der 7er, die mich überzeugt haben nicht auf die 5N und den weniger problematischen Sensor zu setzen.

 

So: Hier nochmal zum Thema Entfernungsskala ist teuer oder geht nicht...

So sieht es bei der X100 aus:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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Kann jemand mal ein Bild von einer der Samsung NXen hochladen - würde mich sehr interessieren,

 

Kavenzmann

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Warum Objektive keine Entfernungsskala haben:

 

Das Fokusgetriebe muss dann auf ca. 1/10 mm genau auf die Entfernung kalibriert werden, sonst stimmt die Skala nicht ;-)

Ausserdem ist dann eine mechanische Kopplung von Getriebe und Fokusring erforderlich. Sowas gibts natürlich auch heute noch, kostet aber Geld.

 

Was ich mir wünschen würde: Dass man auch im manuellen Fokusmodus per Knopfdruck automatisch fokussieren kann, d.h. Grobfokussierung schnell und automatisch, Feinfokussierung manuell. Wenn man (evtl. mehrfach) den Auslöser drückt, darf der Fokus sich nicht verändern.

 

Peter

 

Genau das geht doch schon. Man kann bei einer GH2 den mit dem Auslöser verbundenen AF abstellen und die Kamera so einstellen, dass beim Drehen des Fokusringes die Sucherlupe angezeigt wird. Der AF kann bei Druck auf die AEL-Taste aktiviert werden. Diese Einstellungen können als eine von drei Benutzerkonfiguration abgespeichert (C1, C2, C3) und mit dem Programmwahlrad abgerufen werden.

 

 

 

 

Thomas

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Genau das geht doch schon. Man kann bei einer GH2 den mit dem Auslöser verbundenen AF abstellen und die Kamera so einstellen, dass beim Drehen des Fokusringes die Sucherlupe angezeigt wird. Der AF kann bei Druck auf die AEL-Taste aktiviert werden. Diese Einstellungen können als eine von drei Benutzerkonfiguration abgespeichert (C1, C2, C3) und mit dem Programmwahlrad abgerufen werden.

 

 

Danke.

Ich hab inzwischen bei der G3 eine weitere Methode gefunden:

Den AE Lock Knopf auf Fokus Lock einstellen und auf Hold.

 

Wenn man nun AE/AF Lock drückt, dann wird automatisch fokussiert, der Fokusrahmen wird grün und der Fokus bleibt gespeichert, bis man AF Lock wieder entriegelt.

 

Ausserdem hab ich Direkt manual Fokus aktiviert, d.h, ich kann den Fokus nachträglich manuell ändern und bekomme auch die Fokuslupe.

(Letzteres geht nur unter der Vorraussetzung, dass der Fokus verriegelt wurde, während der Fokusrahmen grün war, aber das ist kein Problem)

 

Deine Methode funktioniert wohl etwas anders, das muss ich noch probieren, was für mich besser ist. (Es geht darum, Vögel im Gezweig zu fotografieren. Da ist es sehr hilfreich, wenn man den Fokus nachkorrigieren kann und mehrfach auslösen, ohne den Autofokus zu triggern)

 

 

Zur Entfernungsskala:

Bei meinen beiden Objektiven 14-42 und 45-200 steht keine Entfernungsangabe in den Exifdaten. Deshalb glaube ich, dass diese Objektive prinzipiell die Entfernung nicht messen können, weil der Piezomotor zwar schnell ist, aber nicht absolut genau und weil er kein schwergängiges Getriebe antreiben kann. Es gibt da wohl einen Tradeoff, man kann nicht alles gleichzeitig haben.

 

 

Grüsse,

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Geht aber (zumindest im Moment) nur mit den beiden Objektiv die mechanisch Fokussieren (f2,8/60 und f1,4/85)

 

Ach so - das ist schade. Aber immerhin geht es überhaupt.

Wenngleich die Fuji-Variante übersichtlicher ist.

 

Vermutlich ist die Koppelung bei Wechselobjektiven doch schwieriger als ich dachte...:(

 

Kavenzmann

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Bei Einstellrädern/reglern die nur mehr eine Veränderung und Richtung aber keine wiederholbare absolute Position einstellen, wie dies heute bei Waschmaschinen, Radios, etc.. und eben auch bei Objektiven und an anderen Stellen unserer Kameras der Fall ist, ist keine genaue Kopplung oder exakte Justage nötig. Wichtig ist dann die exakte Positionsrückmeldung des Objektivs an die Kamera, damit eine genaue Entfernungs-Anzeige möglich ist.

Gruß Hanns

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Eigentlich kommt man ohne Skala aus.

Man muss die Enternung ja sowieso schätzen.

Eine Einstellung oberhalb 5m ist sowieso ungenau, denn dort drängen sich die Zahlen dicht zusammen; direkt nach 5m kommt schon 10m, dazwischen sind nur 3 mm auf der Skala, bei meinen Sigma Objektiven, das kann man kaum genau einstellen.

 

Also bei der G3 einfach AE/AF Lock einstellen. Dann wird fokussiert, wenn man die Funktionstaste drückt, die der AE/AF Lock Funktion zu geordnet ist und der Fokus wird verriegelt, bis man ihn wieder entriegelt.

 

Korrektur:

Was ich oben in meinem Posting "Direkt Manual Fokus" genannt habe, muss eigentlich "AF+MF" heissen. "DMF" heisst das bei meiner alten Minolta D5D ;-)

 

Peter

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Ich stimme voll und ganz zu, was das Vorausplanen und sich Vorbereiten eines Fotos angeht - da ich selbst auch viel in Street Photography und Sport (Speed-Skating, Ski alpin...) aktiv bin.

 

Ich hab allerdings selten die Entfernungsskala genutzt (bzw. nie vermisst), da ich eh nicht gut im Schätzen bin. Stattdessen stelle ich manuell auf ein Objekt scharf, das "etwa so weit weg ist" wie das geplante Motiv. Bei der Fuji X100 mache ich das manchmal auch mit Fokus auf MF, dann etwas in typischer Entfernung anvisieren und AEL/AFL Button drücken - dann stellt die Fuji auf diese Entfernung scharf und bleibt dabei, weil ja MF eingestellt ist.

 

Ich kann besser Entfernungen miteinander vergleichen (meine Methode), als eine Entfernung in Metern zu schätzen (Schärfeskala-Methode).

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Eine einblendbare Entfernungsskala habe ich bisher eigentlich noch nie wirklich vermisst...

Aber über eine Funktion zur Einstellung der Hyperfokaldistanz (die mit Anzeige in der Entfernungsskala natürlich noch praktischer wäre), wünsche ich mir schon seit vielen Jahren.

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Moin.

 

Ist mir bisher völlig unverständlich geblieben. Die Hyperfokale macht ja nur dann Sinn, wenn das Motiv sehr weit weg ist. Dann ist doch auch genügend Zeit zum scharf stellen.

 

Aber stellt euch vor ihr seht in 10m Entfernung eine hübsche Frau auf euch zu kommen und habt ein 35mm Objektiv drauf. Ihr wisst, bei ca. 2m Entfernung wäre sie perfekt im Bild. Also müsst ihr im gehen diese Entfernung unauffällig einstellen können. Das geht nicht mit AF auf ein anderes Objekt scharf stellen und auch nicht per MF ohne Skala. Das ist (leider) schon Generationen von Fotografen vor mir aufgefallen...

 

Ein Grund für die Beliebtheit von Leicas M9, wo das ganz hervorragend funktioniert.

 

Aber das wird ein mit AF aufgewachsener Fotografe vermutlich nie verstehen...

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Je nach Brennweite und eingestellter Blende ist die Hyperfokaldistanz nun auch nicht so wahnsinnig groß.

 

Und es soll auch durchaus Motive geben, die relativ weit (aber eben noch nicht unendlich weit) entfernt sind und die sich so schnell bewegen, dass der AF überfordert ist...

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