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Hmmm,

 

 

vor langer Zeit habe ich mal über die Performance verschiedener SDHC-Karten berichtet:

 

https://www.systemkamera-forum.de/newbies-anfaenger/1676-noch-ne-frage-zu-den-speicherkarten-2.html#post12428

 

Jetzt hat es mich auch mal erwischt: Eine der Billig-Karten wurde von der G1 nicht mehr angenommen, beharrlich meldete sie „Keine Speicherkarte“. Es fiel mir allerdings auf, dass beim Reinstecken in den Slot die Karte irgendwie sperrig wirkte.

 

 

Danach stellte ich dann fest, dass die Karte auf einer Seite offen war. Sie hat ein paar Tage ungeschützt auf meinem Schreibtisch rumgelegen, offenbar muss ich etwas Schweres darauf abgelegt haben und habe dabei wohl das Gehäuse angeknackst.

 

 

Das bot Gelegenheit, mal reinzugucken. Auf dem Bild sieht man das Innenleben: Zwei mächtige 16-MBit-Flashspeicher und unter dem schwarzen Kunststoffklecks der Controller. Interessant die Schreibsperre am oberen Bildrand: Kein Schalter, sondern wie bei den alten 3,5“-Disketten nur ein Schieber, der eine von außen tastbare Öffnung freigibt wenn der Schreibschutz aktiviert ist. Aha!

 

 

Denn es gab noch eine andere Fehlfunktion: Der USB-Stick (auf dem Bild oben rechts), der mir zum Anschluss der SDHC-Karten an den PC dient, war zum Read-Only-Stick mutiert: Man konnte nur noch Daten lesen, aber keine SDHC-Karten mehr manipulieren. Schreiben oder Daten löschen war mit diesem Stick auf keiner der hier vorhandenen Karten mehr möglich.

 

 

Es muss also irgendwo ein Fühlerkontakt existieren. Mit der Lupe war der dann auch schnell entdeckt, siehe das Bild links unten mit der Pfeilmarkierung als Hinweis auf den Schreibschutzfühler. Dieser Kontakt wurde dann mit einer Nähnadel etwas angehoben.

 

 

Das Ergebnis: Die mit Sekundenkleber wieder zusammengeklebte Karte funktioniert am PC völlig normal, ein (stundenlang dauernder) vollständiger „Format“ zeigte keine fehlerhaften Blöcke. Daten lassen sich beliebig lesen und schreiben. Nur die G1 nimmt die Karte nicht mehr an: Sie bleibt beharrlich dabei, „Keine Speicherkarte“ zu melden, obwohl diese mit hörbarem Knacks in dem Slot einrasted.

 

 

Fazit:

 

 

Der Kartenslot der G1 ist wohl mechanisch sehr empfindlich.

 

 

Eine Karte, die in der Kamera nicht mehr erkannt wird, ist nicht unbedingt defekt, denn ich kann meine noch sehr zuverlässig als 4 GB-USB-Stick benutzen.

 

 

Man darf den SDHC-Karten mechanisch wohl nicht allzu viel zumuten.

 

 

Grüße … Rolf

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bearbeitet von RoDo
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Interessant die Schreibsperre am oberen Bildrand: Kein Schalter, sondern wie bei den alten 3,5“-Disketten nur ein Schieber, der eine von außen tastbare Öffnung freigibt wenn der Schreibschutz aktiviert ist. Aha!

Ja, das gehört so. Der Schreibschutzschieber einer SD-Karte hat keinerlei (elektrische) Funktion; er signalisiert auf mechanischem Wege, dass die Karte nicht beschrieben werden möchte, tut aber selbst nichts, das wirksam zu verhindern.

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Danach stellte ich dann fest, dass die Karte auf einer Seite offen war. Sie hat ein paar Tage ungeschützt auf meinem Schreibtisch rumgelegen, offenbar muss ich etwas Schweres darauf abgelegt haben und habe dabei wohl das Gehäuse angeknackst.

Vielleicht verwende ich aus diesem Grund so gerne SD plus von Samsung. Die Oberseite besteht aus Metall, die Unterseite aus Epoxidharz.

 

Ein Rautenmuster im Innern der Karte schützt Ihre Daten so gut gegen Stoßeinwirkungen, dass sie mit Ihrer SD Card eine Glasplatte zerbrechen könnten.

 

Die Samsung SD Plus Card ist so stabil, dass sie nicht nur kurzen Stoßeinwirkungen widersteht. Mit einer verstärkten internen Struktur kann die Samsung SD Plus Card das durchschnittliche Gewicht eines Erwachsenen aushalten. Ein weiterer Beweis für ihre Robustheit ist, dass die Karte darauf ausgelegt ist, 50G (Schwerkraft) standzuhalten. Des Weiteren bleibt die Samsung SD Plus Card selbst bei einem Drehmoment von 900 Nm und bei Verbiegungen bis zu 60N unbeschädigt.

 

Leider werden diese Karten nicht mehr hergestellt.

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und noch exorbitantere Speiicherkapazitäten und Geschwindigkeiten braucht kein Mensch

Und wieder wirft dieser Thread die bange Frage auf, ob es nicht gescheiter ist, sich mehrere kleine Karten zu halten, als in wenige große zu investieren - wegen der Risikostreuung. Dieser Fall ist ja hinsichtlich der Datenlesbarkeit noch mal gut gegangen, aber ich hätte ein kruseliges Gefühl, große Datenmengen ungesichert gewissermaßen auf eine Karte zu setzen. Da wechsele ich doch lieber einmal mehr.

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