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Hallo!

 

Seit gestern Abend habe ich sie nun, die GXR mit P10. Liegt gut in der Hand, viele Einstellmöglichkeiten, vieles gefällt mir sehr gut.

 

Aber dann: im P-Shift und A Modus kann ich nur 2 Blenden wählen, z.B. bei 28mm von 3,5 auf 7 abblenden, nichts dazwischen (auch wenn eine andere Blende von der Kamera gewählt ist, z.B. bei anderer Brennweite kann ich nur verdoppeln).

Ist das normal? Kann man das irgendwo einstellen bzw. abstellen (damit ich alle Blenden einstellen kann), habe nichts darüber im Handbuch gefunden?

 

Bildqualität: begeistert mich noch nicht so richtig, aber es war halt auch dunkel und das ist natürlich dann nicht gerade die beste Ausgangslage (und ausserdem werde ich wohl lernen müssen, wie man mehr aus der Kamera rausholt).

 

Positiv auch: Sie war klar schneller als ich es von dem "Superzoom" Modul erwartet hätte, auch bei relativ schlechtem Licht.

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Aber dann: im P-Shift und A Modus kann ich nur 2 Blenden wählen, z.B. bei 28mm von 3,5 auf 7 abblenden, nichts dazwischen (auch wenn eine andere Blende von der Kamera gewählt ist, z.B. bei anderer Brennweite kann ich nur verdoppeln).

In den technischen Daten steht dazu: „Bei Zeitautomatik mit Blendenvorwahl ist ein ND-Filter wirksam.“ Das heißt, das Objektiv blendet gar nicht ab; vielmehr wird wahlweise ein Graufilter in den Strahlengang geschwenkt, das die Lichtstärke um zwei Blendenstufen reduziert. Die Blendenöffnung wäre aber immer noch f3,5 bei kürzester und f5,6 bei längster Brennweite.

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In den technischen Daten steht dazu: „Bei Zeitautomatik mit Blendenvorwahl ist ein ND-Filter wirksam.“ Das heißt, das Objektiv blendet gar nicht ab; vielmehr wird wahlweise ein Graufilter in den Strahlengang geschwenkt, das die Lichtstärke um zwei Blendenstufen reduziert. Die Blendenöffnung wäre aber immer noch f3,5 bei kürzester und f5,6 bei längster Brennweite.

 

Vielen Dank! Die Information war mir entgangen!

 

Das beschränkt die Möglichkeiten zur Bildgestaltung mit diesem Modul!

 

(Mit so etwas habe ich bei einer Kamera, die viel Wert auf manuelle Eingriffsmöglichkeiten legt, einfach nicht gerechnet, hätte es aber natürlich prüfen müssen!)

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Na hoffentlich ist da das M-Modul anders konzipiert. Denn da habe ich ja wohl die Blende manuell einzustellen und bin auf die Zeitautomatik als technische Hilfe an gewiesen!

 

Für mich ist der Wunsch nach dieser Kamera mit solchen Lösungen die lediglich eine Lichtregelung nicht aber eine übliche Tiefenschärfenkorrektur beim Abblenden nach sich ziehen, eher gegen 0 gesunken. :(

 

Gruß Hans.

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Na hoffentlich ist da das M-Modul anders konzipiert. Denn da habe ich ja wohl die Blende manuell einzustellen und bin auf die Zeitautomatik als technische Hilfe an gewiesen!

 

Für mich ist der Wunsch nach dieser Kamera mit solchen Lösungen die lediglich eine Lichtregelung nicht aber eine übliche Tiefenschärfenkorrektur beim Abblenden nach sich ziehen, eher gegen 0 gesunken. :(

 

Gruß Hans.

 

Auf das M-modul bin ich auch gespannt, und dort kann man dann ja mit Sicherheit die Blende einstellen, dafür sorgen schon die Objektive.;)

Hoffe, dass die Bildqualität stimmt, dann wird es gekauft.

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Na hoffentlich ist da das M-Modul anders konzipiert...Für mich ist der Wunsch nach dieser Kamera mit solchen Lösungen die lediglich eine Lichtregelung nicht aber eine übliche Tiefenschärfenkorrektur beim Abblenden nach sich ziehen, eher gegen 0 gesunken...

Zumindest die A12-Module besitzen eine "normale" Blende. Ob dies beim S10 ebenfalls so ist, kann ich leider nicht sagen.

Dass Ricoh beim M-Modul sich diesbezüglich keine Blöße geben wird, steht für mich aber außer Frage.

Aber trotzdem kann man mit dem P10 doch auch mit der Unschärfe spielen, wenn man dieses entsprechend berücksichtigt.

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Das M-Modul dient dem Anschluss von M-Objektiven, die alle eine Irisblende haben. Da stellt sich die Frage doch gar nicht.

 

Genau das wollte ich zum Ausdruck bringen. Ich hoffe aber, dass die M-Kompatibilität und die Bildqualität hoch sind. (Kann man z.B. Offenblendemessung erhoffen?). Ausserdem muss natürlich der Preis akzeptabel sein ,z.B. nicht so teuer wie eine NEX-5 (nachfolger mit evtl. Sucheranschluss) + adapter.

 

Nun, das P-Modul ist natürlich nicht nutzlos, aber es war schon eine Überraschung, da GXR ja nicht gerade ein Einsteigerkonzept ist. Ab und zu hätte man halt gerne (noch mehr) Schärfentiefe. Wenn schon Graufilter, hätten es 2 Graufilter sein dürfen, jeweils für eine Blendenstufe. So sind es immer Faktor 2.

 

Wie gesagt, die Kamera selbst macht viel Spass, liegt gut in der Hand, vieles lässt sich gut einstellen.

Jetzt kenne ich die Voraussetzungen und werde mich daran anpassen. Auch an die übrigen Charakteristika muss ich mich noch etwas gewöhnen, mal schaun wann ich vorzeigbare Fotos hinbekomme.

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Kann man z.B. Offenblendemessung erhoffen?

Wie sollte das möglich sein? Eine M beherrscht schließlich auch keine Offenblendmessung. Ricohs GXR-Modul kann ebenso wenig wie eine M wissen, welche Blende man gewählt hat, und es kann die Blende auch nicht steuern. Was Leica nicht vorgesehen hat, geht halt nicht.

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Na ja wenns schon ein Modul wird und nicht einfach ein Adapter-Ring, dann könnte man ja an der Kamera die Blende (welche man dann vor dem Auslösen manuell am Objektiv einstellt) vorwählen und so alle Mess-Daten für die beabsichtigte Blende noch v o r dem Abblenden erhalten, zumal das Modul die Arbeitsblende bereits im voraus so einigermaßen abschätzen und simulieren könnte.

 

Wenn das so genannte Modul nicht mehr kann als einen Adapterring zu simulieren, dann wäre das nicht sehr viel.

Mir ist schon klar, dass bei der GXR dies deshalb eine Besonderheit ist, weil ja im sog. Modul auch der Sensor sitzt. Aber irgendwelchen möglichen Zusatznutzen hätte ich eigentlich erwartet. So ist es letztendlich im Vergleich z.B. zur NEX nur ein sehr teurer "Adapter".

 

lg. Hans.

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vielleicht ist dir nicht klar, dass ein M-objektiv nie eine springblende hat. sowas gibt es da nicht. du stellst die blende ein, und gut is. die kamera misst das licht, und belichtet entsprechend der anderen einstellungen.

 

da du bei einer M ja auch nicht die schärfentiefe im sucher kontrollieren kannst, gibt es nun mal keine springblende. es ist eine messsucher kamera !! die blende wird nicht vorgewählt wie bei einer SLR, sondern eingestellt und bleibt auch so bei der belichtigung. also wird das modul es nicht anders haben können, da das objektiv dafür ja keine mechanik hat. deswegen sind die dinger ja so schön klein, vom auflagemass mal abgesehen.

 

man wird also auf dem display oder im sucher der gxr sehen was scharf ist -oder auch nicht. das ist fraglos der schwachpunkt. da die fokuslupe aber ganz gut funktioniert, wird es wohl gehen.

 

es ist nun mal eine EVIL. man wird eine gute bildqualität bekommen, aber eben keine wunder....

 

ich finde dass es eine ganze menge gründe gibt, dass gut zu finden. neben einer M9 mal was kleines und sehr viel preiswerteres mitführen zu können ist trotz crop ganz nett. und eine Nex ist eine ganz andere kamera. da zieh ich die gxr schon vor. auch mit den originalen modulen 28 und 50.

 

schlussendlich gibt das nirgendwo sonst in dieser grösse mit dieser qualität und mit diesen möglichkeiten. man muss das ja nicht kaufen, aber ich finds gut. schaun wir mal.

bearbeitet von macbacchi
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vielleicht ist dir nicht klar, dass ein M-objektiv nie eine springblende hat.

 

 

 

. und eine Nex ist eine ganz andere kamera. da zieh ich die gxr schon vor. auch mit den originalen modulen 28 und 50.

 

schlussendlich gibt das nirgendwo sonst in dieser grösse mit dieser qualität und mit diesen möglichkeiten. man muss das ja nicht kaufen, aber ich finds gut. schaun wir mal.

 

Danke für die Erläuterung der Leica M. Ich besitze die M6 und die M8 und fast alle Objektive von 16-18-21 bis zum 90er. Auch das Noctilux und das 28-35-50.

Also du kannst mir glauben, ich weis wovon ich spreche.

 

Ich habe nie eine Springblende erwähnt, sondern die Arbeitsblende. Aber es wäre recht nett bei offener Blende scharf zu stellen, die Blende an der Kamera vor zu wählen um die Belichtungswerte zu korrigieren und dann händisch auf den beabsichtigten und kontrollierten Wert ab zu blenden.

 

Darum wäre es für mich auch sehr interessant zu erfahren, was dich als M9 Besitzer bewegt, die GXR der NEX-5 vor zu ziehen. Ich bin mir da nicht so sicher ob ich nicht doch die NEX als Zusatzkamera nehme. Einen APS-C Sensor haben beide Kameras und wenn das Modul nur ein Zwischenring ohne Intelligenz ist, da kommt mir dann doch das NEX Konzept günstiger vor.

 

Gruß Hans.

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ok. das war mir nach deinen fragen nicht so ganz klar. nun, das was du anstrebst, kannst du ja ganz simpel manuell machen. du wählst die blende, die du für angemessen hälst und siehst das ergebniss auf dem display. scharfstellen kannst du ja trotzdem bei voll geöffneter blende. daher verstehe ich nicht wo du jetzt einen nachteil siehst. grad weil das alles nur manuell geht, kannst du es doch alles machen ??!! was anderes geht ja ohnehin nicht, da die objektive ja nix ausser ihrer brennweite codiert übertragen. und ob das gxr modul das auslesen kann, weiss ja noch keiner. hat auch nix mit deiner frage zu tun.

 

ich find die ricoh klasse, weil die haptik und grösse mir besser gefallen, als gleiches bei der nex. eine nex mit dem grossen zoom mag ja gut sein, wär mir aber wieder zu gross und zu unproportioniert.

 

und die menüs und deren klarheit und logik gefallen mir erheblich besser bei ricoh. auch solche kleinigkeiten wie arretiertes modulwahlrad und die individualisierungsmöglichkeiten gefallen mir gut. der blitz reicht mir und jedes bediendetail fand ich gut und nachvollziehbar konstruiert. jedem macht man es nicht recht, aber mir gefällt das design und die ausführung sehr gut.

 

ich nutz die kamera mit dem 28er modul so ab und an. und es gibt eben gelegenheiten, wo ich die M9 oder M6 nicht tragen oder bei mir haben möchte. aber vielleicht doch eine kleine feine M-optik.

 

auch die -soweit für mich erkennbare- firmenpolitik find ich gut.

 

und ob das alles günstig ist, find ich angesichts des preisunterschieds zu den sachen aus solms nicht so entscheidend. ich hab mehrere ricoh module, und das kostet alles viel weniger als irgendwas von leica. und sony? was da gut ist, kostet auch da einiges und ist nicht klein.

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Wie sollte das möglich sein? Eine M beherrscht schließlich auch keine Offenblendmessung. Ricohs GXR-Modul kann ebenso wenig wie eine M wissen, welche Blende man gewählt hat, und es kann die Blende auch nicht steuern. Was Leica nicht vorgesehen hat, geht halt nicht.

 

Da hatte ich wohl etwas verwechselt... geht also natürlich nicht. Aber wird nicht der Blendenwert zumindest elektronisch übertragen? (Kenne mich in M-Details leider nicht so aus...)

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nee. eine m-optik ist ein blechrohr mit ein paar glasscherben an der richtigen stelle und evtl ein paar kerben am rand, die einer geneigten M9 oder M8 verraten, was man ihr grad so antut. und die kerben hats auch nur, wenn es eine neue optik ist, oder eine alte mit nachträglich angebrachter codierung. ansonsten gibt es nur manuellen focus und manuelle blende.

 

wenn man das erste mal eine M benutzt, muss man sich auch eine weile klar machen, dass der sucher eben nicht zeigt, was man eingestellt hat. kostete mit kb-film u.U. etwas lehrgeld in jedem sinn.

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Aber wird nicht der Blendenwert zumindest elektronisch übertragen?

Da wird überhaupt nichts elektronisch übertragen. Als das M-System erfunden wurde, gab es noch keine elektronische Übertragung. Übertragen wird die Entfernungseinstellung des Objektivs, und zwar auf mechanischem Wege; das macht ja eine Messsucherkamera aus, bei der die Entfernungseinstellung des Objektivs mit dem Mischbildentfernungsmesser in der Kamera gekoppelt ist. Seit wenigen Jahren gibt es darüber hinaus eine Kodierung der Objektive, die aus einem 6-Bit-Code aus schwarzen und weißen Feldern besteht, den die Kamera auf optischem Wege abtasten kann. Mit diesem 6-Bit-Code werden die Objektive identifiziert, sofern sie kodiert sind – das sind alle neu gekauften Objektive sowie solche, die man nachträglich hat kodieren lassen. Dazu genügt notfalls auch ein Filzstift, aber Leicas Lösung ist beständiger.

 

Eine Blendenübertragung gibt es nicht. Die M8 und M9 haben nun allerdings einen Sensor, mit dem sie die Lichtverhältnisse ermitteln können, und indem die Kamera die von diesem Sensor ermittelte Helligkeit mit der Belichtungsmessung durch das Objektiv vergleicht, kann sie abschätzen, welche Blende gewählt wurde – oder jedenfalls so ungefähr. Woanders hatte ich das schon einmal ausführlicher beschrieben, siehe Warum ist in Bilddateien der Leica M9 nicht die eingestellte Blende gespeichert?.

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Da wird überhaupt nichts elektronisch übertragen. Als das M-System erfunden wurde, gab es noch keine elektronische Übertragung. Übertragen wird die Entfernungseinstellung des Objektivs, und zwar auf mechanischem Wege; das macht ja eine Messsucherkamera aus, bei der die Entfernungseinstellung des Objektivs mit dem Mischbildentfernungsmesser in der Kamera gekoppelt ist. Seit wenigen Jahren gibt es darüber hinaus eine Kodierung der Objektive, die aus einem 6-Bit-Code aus schwarzen und weißen Feldern besteht, den die Kamera auf optischem Wege abtasten kann. Mit diesem 6-Bit-Code werden die Objektive identifiziert, sofern sie kodiert sind – das sind alle neu gekauften Objektive sowie solche, die man nachträglich hat kodieren lassen. Dazu genügt notfalls auch ein Filzstift, aber Leicas Lösung ist beständiger.

 

Eine Blendenübertragung gibt es nicht. Die M8 und M9 haben nun allerdings einen Sensor, mit dem sie die Lichtverhältnisse ermitteln können, und indem die Kamera die von diesem Sensor ermittelte Helligkeit mit der Belichtungsmessung durch das Objektiv vergleicht, kann sie abschätzen, welche Blende gewählt wurde – oder jedenfalls so ungefähr. Woanders hatte ich das schon einmal ausführlicher beschrieben, siehe Warum ist in Bilddateien der Leica M9 nicht die eingestellte Blende gespeichert?.

 

Vielen Dank für die Erläuterungen, auch das war mir so nicht klar.

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