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... der Panasonic G1.

 

Seit einiger Zeit wird in diesem Forum diskutiert, ob die G1 (GH1) zum Fotografieren schnell bewegter Objekte völlig untauglich ist, oder nicht.

 

Ich hielt sie zunächst selbst für völlig unbrauchbar, weil beim Fotografieren der Zielankunft einer Oldtimer-Rallye, der AF bereits nicht hinterher

kam, wenn ein Fahrzeug mal etwas schneller in den Zielbereich rollte:

 

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Es würde auf den Kühler fokussiert, aber Scharf sieht anders aus! :rolleyes: 100% Crop:

 

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Als AF-Modus hatte ich, wie ich es von meinen DSLRs gewohnt war, AF-C gewählt und nach dem ernüchternden Ergebnis, die Sache mit MFT und

bewegten Motiven erst mal abgehakt. :(

 

Inzwischen sah ich hier aber Fotos, die Stefanie mit der G1 gemacht hatte, kam ins Grübeln und machte selbst weitere Versuche, aber diesmal

in der Stellung AF-S:

 

Diese Rennräder waren jetzt nicht superschnell, aber deutlich schneller, als der alte Bentley:

 

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Die Ducati 1098 war da schon deutlich schneller:

 

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100% Crop:

 

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Mit superschnellen Objekten habe ich es noch nicht versucht, aber des Rätsels Lösung ist es, den eigentlich für diese Art Motive gedachten, aber

in der Praxis völlig unbrauchbaren AF-C zu ignorieren und mit AF-S wenigstens ein scharfes Bild zu machen, aber Serienaufnahmen mit Schärfe-

Nachführung zu vergessen.

 

Gruß Norbert

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Jupp, genauso sehe ich es auch! AF-C ist echt nix. Ich aktiviere immer alle AF-Felder und drücke einfach ab. Die G1 entscheidet sich zu 90% für das richtige Feld. Serienfotos kann man auch vergessen, aber schöne Einzelfotos gibt's.

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Norbert, das hat aber nur so einigermaßen geklappt weil du mit einer recht kurzen Brennweite und damit einer großen Tiefenschärfe herangegangen bist. Du hast keinen Motorradfahrer fotografiert sondern eine Straßenszene mit einem Motorrad in der Mitte.

 

Probier das mal mit 100-150 mm und nimmt das Motorrad bildfüllend auf, dann ist die Tiefenschärfe so gering dass schon ein mittelschnelles Motiv innerhalb der Auslöseverzögerung weit aus der Schärfenzone läuft.

 

Grüße

Andreas

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Norbert, das hat aber nur so einigermaßen geklappt weil du mit einer recht kurzen Brennweite und damit einer großen Tiefenschärfe herangegangen bist. Du hast keinen Motorradfahrer fotografiert sondern eine Straßenszene mit einem Motorrad in der Mitte.

 

Hallo Andreas,

 

das Bild ist unten und rechts ein wenig beschnitten. Weil ich den AF auf ein zentrales Meßfeld gelegt hatte, wurde exakt der Motorradfahrer und

nichts vom Umfeld angemessen.

 

Probier das mal mit 100-150 mm und nimmt das Motorrad bildfüllend auf, dann ist die Tiefenschärfe so gering dass schon ein mittelschnelles Motiv innerhalb der Auslöseverzögerung weit aus der Schärfenzone läuft.

 

Die verwendete kürzere Brennweite (2.8/45 mm) sorgt aber auch dafür, daß man sich viel näher am Objekt befindet und es sich, relativ gesehen,

auch viel schneller annähert. Ich glaube nicht, daß es mit 100-150 mm und der entsprechend größeren Distanz schwieriger gewesen wäre, zumal

der AF bei den beiden Kitzooms schneller ist, als beim 45er Makro-Tele.

 

Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß eine DSLR mit ihrem schnellen Nachführ-AF für solche Motive besser geeignet ist.

 

Gruß Norbert

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Gast User2859

Ich mache es immer genauso wie Du es beschrieben hast. AF-S und Vor AF auf On. Damit ist die GH1 schneller als eine D90 mit dem AF-S. Ich konnte am Wochenende beide Kameras parallel testen und der Nachführ AF der D90 war zwar deutlich besser als der der GH1, lieferte in der Summe aber ebenfalls mehr Ausschuß als brauchare Bilder.

 

Wer wirklich einen schnellen AF-C braucht der sollte zur Canon 7D greifen, die hat mich hier wirklich überzeugt.

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das Bild ist unten und rechts ein wenig beschnitten. Weil ich den AF auf ein zentrales Meßfeld gelegt hatte, wurde exakt der Motorradfahrer und nichts vom Umfeld angemessen.

Was der AF gemessen hat ist nicht das Problem, aber die große Tiefenschärfe bei einer solchen Übersichtsaufnahme. Wenn ich mit 14 mm den "Flugplatz" eines Falkners fotografiere, dann wird alles scharf, also auch der irgendwo herumfliegende Falke. Man kann ihn dann zwar nicht mehr als Falken erkennen weil er kaum mehr als ein Pixel einnimmt, aber dieses Pixel ist dann superscharf. Das ist aber kein Erfolg des AF sondern der Tiefenschärfe. Das klappt auch mit einem Fixfokusobjektiv.

 

Deine Beispiele sind nicht so extrem, aber sie gehen in diese Richtung.

 

Grundsätzlich ergeben bei jeder Kamera AF-S und AF-C ähnliche Ergebnisse, wenn man bei AF-S den Auslöser gleich ganz durchdrückt. Ganz korrekt kann der Fokus bei AF-S und schnellen Motiven aber bei keiner Kamera sitzen, weil der Weg, den das Motiv während der Auslöseverzögerung zurücklegt, nicht berücksichtigt wird. Bei DSLR und AF-C wird er das, die Kamera fokussieren mit Vorhalt. Bei geringerer Tiefenschärfe (also bei Verwendung einer längeren Brennweite) würde also allein die Auslöseverzögerung dafür sorgen dass allenfalls das Hinterende des Motivs noch in der Schärfenzone wäre.

 

Die verwendete kürzere Brennweite (2.8/45 mm) sorgt aber auch dafür, daß man sich viel näher am Objekt befindet und es sich, relativ gesehen, auch viel schneller annähert. Ich glaube nicht, daß es mit 100-150 mm und der entsprechend größeren Distanz schwieriger gewesen wäre, zumal der AF bei den beiden Kitzooms schneller ist, als beim 45er Makro-Tele.

Auch wenn du's jetzt nicht glauben magst, versuch es doch einfach mal mit dem 45-200 und bildfüllenden Motiven. Es wird nicht klappen, auch nicht bei leichten Motiven wie Fahrzeugen (hohe Kontraste, klare Konturen). Allein der fehlende Vorhalt schließt das schon aus, vom unsichereren AF mal abgesehen.

 

Grüße

Andreas

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Gast User2859

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Ich stimme Andreas zu, ich habe meine Tests daher mit meiner Tochter beim Schaukeln durchgeführt. Die GH1 lieferte mit dem 14-140 und dem AF-C zu 100% Ausschuß. Mit dem AF-S konnte man in Abhängigkeit von der gewählten Brennweite das Kind scharf bekommen. Allerdings ist hier ganz klar eine Grenze der mFT Kameras, die man akzeptieren sollte. Wie gesagt die D90 war nicht viel besser.

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Wie gesagt die D90 war nicht viel besser.

Wie sollte sie auch, sie hat keinen AF-C mit Schärfepriorität. Letzere hat sie bei AF-A, aber da ist wiederum die Frage ob die Bewegung korrekt erkannt wird. Erst ab der D300 ist der AF-C bei Nikon sehr gut.

 

Grüße

Andreas

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Ich stimme Andreas zu, ich habe meine Tests daher mit meiner Tochter beim Schaukeln durchgeführt. Die GH1 lieferte mit dem 14-140 und dem AF-C zu 100% Ausschuß. Mit dem AF-S konnte man in Abhängigkeit von der gewählten Brennweite das Kind scharf bekommen.

Bewusste Bewegungsunschärfe kann aber auch ein interessantes, dynamisches Element sein...

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Was der AF gemessen hat ist nicht das Problem, aber die große Tiefenschärfe bei einer solchen Übersichtsaufnahme...

 

...Das ist aber kein Erfolg des AF sondern der Tiefenschärfe. Das klappt auch mit einem Fixfokusobjektiv.

 

Deine Beispiele sind nicht so extrem, aber sie gehen in diese Richtung.

 

Hast Du Dir die 100% Crop überhaupt angesehen? Die Schärfe liegt genau auf dem Fahrer der Ducati. Die Autos im Hintergrund sind unscharf und die

Frontverkleidung ist auch nicht mehr zu 100% im Schärfebereich. Das hat also nichts mit "Tiefenschärfe bei einer Übersichtsaufnahme" zu tun und

das 45er ist bei voller Öffnung auch kein "Fixfokusobjektiv". Der AF-S hat auf das sich bewegende Motiv scharfgestellt. Punkt!

 

Grundsätzlich ergeben bei jeder Kamera AF-S und AF-C ähnliche Ergebnisse, wenn man bei AF-S den Auslöser gleich ganz durchdrückt.

 

Im Falle der G1 irrst Du da aber gewaltig!

 

Im Modus AF-C kann man wohl Schildkröten, oder im Schrittempo rollende Fahrzeuge, die sich auf einen zu bewegen, mit korrektem Fokus fotografieren. :o

 

Im Modus AF-S sieht die Sache schon deutlich besser aus, wie Stefanies und meine Beispiele bewiesen haben.

 

 

Ganz korrekt kann der Fokus bei AF-S und schnellen Motiven aber bei keiner Kamera sitzen, weil der Weg, den das Motiv während der Auslöseverzögerung zurücklegt, nicht berücksichtigt wird. Bei DSLR und AF-C wird er das, die Kamera fokussieren mit Vorhalt. Bei geringerer Tiefenschärfe (also bei Verwendung einer längeren Brennweite) würde also allein die Auslöseverzögerung dafür sorgen dass allenfalls das Hinterende des Motivs noch in der Schärfenzone wäre.

 

Bei einer MotoGP-Maschine, die auf der langen Geraden mit 320 km/h auf Dich zu rast, wird das wohl so sein, aber doch nicht bei Aufnahmen im normalen

Straßenverkehr. :rolleyes:

 

Auch wenn du's jetzt nicht glauben magst, versuch es doch einfach mal mit dem 45-200 und bildfüllenden Motiven. Es wird nicht klappen, auch nicht bei leichten Motiven wie Fahrzeugen (hohe Kontraste, klare Konturen). Allein der fehlende Vorhalt schließt das schon aus, vom unsichereren AF mal abgesehen.

 

Das käme auf einen Versuch an und ich gehe davon aus, daß der größere Abstand zum Motiv die Sache sogar noch erleichtern wird. Für einen Airbus A 380

am Himmel, reicht vermutlich sogar wieder der AF-C! :D

 

Um es nochmals klarzustellen: mir geht es nicht darum, den Kontrast-AF der G1 in punkto Geschwindigkeit auf eine Stufe mit dem Phasendetektions-AF

meiner EOS 50D zu stellen, sondern ich wollte lediglich aufzeigen, daß man auch mit der G1 bewegte Motive mit AF fotografieren kann, dafür aber den

AF-S wählen muß, statt das AF-C, der eigentlich dafür gedacht ist, aber auf Grund seiner untauglichen Funktion es wohl nur aus Marketing-Gründen in die

G1 geschafft hat. :rolleyes:

 

Gruß Norbert

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Um es nochmals klarzustellen: mir geht es nicht darum, den Kontrast-AF der G1 in punkto Geschwindigkeit auf eine Stufe mit dem Phasendetektions-AF

meiner EOS 50D zu stellen, sondern ich wollte lediglich aufzeigen, daß man auch mit der G1 bewegte Motive mit AF fotografieren kann, dafür aber den

AF-S wählen muß, statt das AF-C, der eigentlich dafür gedacht ist, aber auf Grund seiner untauglichen Funktion es wohl nur aus Marketing-Gründen in die

G1 geschafft hat. :rolleyes:

 

Gruß Norbert

 

Sehr gut formuliert! Auch meine Hunde passen nicht komplett in den Schärfebereich, man sieht sehr wohl, ob die Schärfe auf den Augen, der Nase oder dem Bobbes liegt, egal ob µFT oder APS-C. Die Freistellung ist an APS-C sicher etwas besser, darum ging es hier aber nicht.

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Hast Du Dir die 100% Crop überhaupt angesehen? Die Schärfe liegt genau auf dem Fahrer der Ducati. Die Autos im Hintergrund sind unscharf und die Frontverkleidung ist auch nicht mehr zu 100% im Schärfebereich. Das hat also nichts mit "Tiefenschärfe bei einer Übersichtsaufnahme" zu tun und das 45er ist bei voller Öffnung auch kein "Fixfokusobjektiv". Der AF-S hat auf das sich bewegende Motiv scharfgestellt. Punkt!

Norbert, aus deinen Bildern kann man das nicht ersehen. Man sieht einfach nicht ob nun der Fahrer exakt in der Schärfenebene ist oder nicht doch ein Stück Straße mehr oder weniger dicht hinter ihm.

 

Wenn ich eben richtig geklickt habe, dann ist der Tiefenschärfebereich bei 2,8/45 etwa 20 m. Wenn dann das Vorderteil des Motorrads nicht mehr in der Schärfe liegt, dann deutet das darauf hin dass der Fahrer eben nicht genau getroffen wurde. Da sich der Fahrer bei 50 km/h innerhalb der Auslöseverzögerung aber nur 1-1,5 m bewegen sollte (wenn ich mich nicht verrechnet habe), dann sollte man mit dem 45er wegen seiner großen Tiefenschärfe eigentlich sogar mehr Schärfe erwarten können.

 

Hätte man mit dem Tele den Motorradfahrer bildfüllend aufgenommen, sagen wir mal bei 5,6/150, dann würde die Tiefenschärfe nur bei ca. 3 m liegen. Wenn man dann die Bewegung von 1-1,5 m während der Auslöseverzögerung mit berücksichtigt, dann kann das kaum noch passen. Und genau deshalb profitiert dein Vorgehen eben doch von der Tiefenschärfe bei kurzen Brennweiten, und es klappt nicht wenn man die Bilder mit längeren Brennweiten enger faßt.

 

Mal ganz abgesehen davon dass ich gerade bei einem Motorradfahrer den AF für absolut entbehrlich halte. ;)

 

Grüße

Andreas

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Norbert, aus deinen Bildern kann man das nicht ersehen. Man sieht einfach nicht ob nun der Fahrer exakt in der Schärfenebene ist oder nicht doch ein Stück Straße mehr oder weniger dicht hinter ihm.

 

Siehst Du es jetzt besser?

 

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Wenn ich eben richtig geklickt habe, dann ist der Tiefenschärfebereich bei 2,8/45 etwa 20 m. Wenn dann das Vorderteil des Motorrads nicht mehr in der Schärfe liegt, dann deutet das darauf hin dass der Fahrer eben nicht genau getroffen wurde. Da sich der Fahrer bei 50 km/h innerhalb der Auslöseverzögerung aber nur 1-1,5 m bewegen sollte (wenn ich mich nicht verrechnet habe), dann sollte man mit dem 45er wegen seiner großen Tiefenschärfe eigentlich sogar mehr Schärfe erwarten können.

 

Das kann so nicht stimmen, denn der Audi A3 ist keine 20 m vom Ducati-Fahrer entfernt. Der Typ auf dem Cruiser ist noch dichter dran und auch unscharf. Der Fokus liegt exakt auf dem Fahrer der Duc.

 

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Hätte man mit dem Tele den Motorradfahrer bildfüllend aufgenommen, sagen wir mal bei 5,6/150, dann würde die Tiefenschärfe nur bei ca. 3 m liegen. Wenn man dann die Bewegung von 1-1,5 m während der Auslöseverzögerung mit berücksichtigt, dann kann das kaum noch passen. Und genau deshalb profitiert dein Vorgehen eben doch von der Tiefenschärfe bei kurzen Brennweiten, und es klappt nicht wenn man die Bilder mit längeren Brennweiten enger faßt.

 

Wieso versuchst Du eigentlich die ganze Zeit, an scharfen Fotos so lange herum zu theoretisieren, bis sie vielleicht unscharf werden? Nimm Deine

G1 und das 2.8/45 mm, sowie das 45-200 mm und trete den Gegenbeweis an, indem Du mit AF-S und vergleichbaren Motiven Aufnahmen mit

sichtbarem Fehlfokus lieferst, oder akzeptiere die Beispielbilder von Stefanie und mir als das, was sie sind:

 

Fotos, bei denen der Fokus sitzt. :cool:

 

Mal ganz abgesehen davon dass ich gerade bei einem Motorradfahrer den AF für absolut entbehrlich halte. ;)

 

Habe ich jetzt bloß den Witz nicht verstanden, oder meinst Du das ernst? :confused:

 

Gruß Norbert

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Siehst Du es jetzt besser?

Ja. Für mich sieht das tatsächlich so aus als läge der Schärfenbereich weitgehend hinter dem Fahrer. Dass es eine Auslöseverzögerung gibt ist dir doch sicherlich bekannt. Wie könnte es denn anders sein als dass sich ein auf dich zu fahrendes Motorrad während der Auslöseverzögerung auf den vorderen Rand der Tiefenschärfe zu bewegt? Die optimale Schärfe liegt dann eben genau da, wo das Motorrad ca. 1/10 sec vorher war.

 

Wieso versuchst Du eigentlich die ganze Zeit, an scharfen Fotos so lange herum zu theoretisieren, bis sie vielleicht unscharf werden?

Mach ich doch gar nicht. Ich habe nur erklärt dass man bei hinreichend Tiefenschärfe Ungenauigkeiten des AF nicht bemerkt, und dass solche Bilder damit kein Beleg für für die AF-Präzision sind (sondern lediglich für das Vorhandensein der Tiefenschärfe, aber die war uns ja eigentlich schon bekannt).

 

Habe ich jetzt bloß den Witz nicht verstanden, oder meinst Du das ernst? :confused:

Das war ernst gemeint. In der Situation kann man vorfokussieren und auslösen, wenn das Motorrad kurz vor der richtigen Stelle ist. Dann liegt die Schärfe richtig um das Motorrad herum verteilt, nicht gerade noch grenzwertig so dass das die vordere Verkleidung schon unscharf wird.

 

Grüße

Andreas

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Ja. Für mich sieht das tatsächlich so aus als läge der Schärfenbereich weitgehend hinter dem Fahrer.

 

Für mich erscheint es langsam so, daß Du nur sehen möchtest, was Deine vorgefasste Meinung bestätigt. Die Realität sieht aber anders aus.

 

Crop 200%:

 

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Liegt die Schärfe nun auf dem Gesicht des Fahrers, oder liegt sie auf dem Gesicht des Fahrers? :cool:

 

Dass es eine Auslöseverzögerung gibt ist dir doch sicherlich bekannt. Wie könnte es denn anders sein als dass sich ein auf dich zu fahrendes Motorrad während der Auslöseverzögerung auf den vorderen Rand der Tiefenschärfe zu bewegt? Die optimale Schärfe liegt dann eben genau da, wo das Motorrad ca. 1/10 sec vorher war...

 

...Mach ich doch gar nicht. Ich habe nur erklärt dass man bei hinreichend Tiefenschärfe Ungenauigkeiten des AF nicht bemerkt, und dass solche Bilder damit kein Beleg für für die AF-Präzision sind (sondern lediglich für das Vorhandensein der Tiefenschärfe, aber die war uns ja eigentlich schon bekannt)...

 

...Das war ernst gemeint. In der Situation kann man vorfokussieren und auslösen, wenn das Motorrad kurz vor der richtigen Stelle ist. Dann liegt die Schärfe richtig um das Motorrad herum verteilt, nicht gerade noch grenzwertig so dass das die vordere Verkleidung schon unscharf wird.

 

Erst erzählst Du mir, daß die Schärfentiefe beim 2.8/45 mm angeblich 20 m beträgt und später entscheidet plötzlich, wo das Motorrad bei geschätzten

40 km/h 1/10 sec vorher war, um Dich danach wieder auf die große Schärfentiefe zu berufen? Und als Nächstes soll ich bei Fotos von fahrenden

Motorrädern lieber mit der Schärfefalle aus der Zopfzeit arbeiten, statt den AF zu benutzen? :o

 

Andreas, Andreas, was ist heute mit Dir los? :rolleyes:

 

Gruß Norbert

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Gast User2859

Im Grundsatz hat Andreas Recht. Das gilt aber ausnahmslos für jede Kamera (auch für seine geliebte DSLR), da die Auslöseverzögerung Dir immer ein Schnippchen schlagen wird.

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Für mich erscheint es langsam so, daß Du nur sehen möchtest, was Deine vorgefasste Meinung bestätigt. Die Realität sieht aber anders aus.

Ich finde deine Beispiele einfach nicht überzeugend. Mach das Gleiche mal mit einem Tele.

 

Liegt die Schärfe nun auf dem Gesicht des Fahrers, oder liegt sie auf dem Gesicht des Fahrers? :cool:

Norbert, das Konzept der Tiefenschärfe ist dir aber doch geläufig, oder? Das Gesicht des Fahrers liegt im Tiefenschärfebereich, das hat niemand bestritten. Ob nun der Fokus, also die Ebene der maximalen Schärfe, durch den Fahrer geht, das kann man nicht erkennen. Aufgrund technisch/physikalischer Rahmenbedingungen kann es nicht so sein, wenn sich das Motorrad bewegt.

 

Erst erzählst Du mir, daß die Schärfentiefe beim 2.8/45 mm angeblich 20 m beträgt und später entscheidet plötzlich, wo das Motorrad bei geschätzten 40 km/h 1/10 sec vorher war, um Dich danach wieder auf die große Schärfentiefe zu berufen?

Kennst du einen Online-Tiefenschärferechner? Überzeug dich doch selbst wie die Tiefenschärfe bei 2,8/45 ist und wie sie bei 5,6/150 (für ein enger gefaßtes Bild) gewesen wäre. Ich habe den DOFMaster verwendet, mit anderen Zerstreuungskreisen hätte es sicherlich Abweichungen gegeben, aber am Grundsatz ist nichts zu ändern.

 

Dass sich ein Motorrad mit 40 km/h innerhalb der Auslöseverzögerung von irgendwo zwischen 1/10 und 3/10 sec irgendwo weiterbewegt, das muss man auch nicht wirklich noch weiter begründen, oder? Nun rechne doch mal selbst aus, aus welchem Tiefenschärfebereich das Motorrad in dieser Zeit herausgefahren wäre, und du wirst feststellen dass dir eine Teleaufnahme des Motorradfahrers nicht gelingen kann. Ausprobiert habe ich das übrigens auch als ich die G1 bekommen hatte, es klappt mit dem 45-200 einfach nicht.

 

Im Grundsatz hat Andreas Recht. Das gilt aber ausnahmslos für jede Kamera (auch für seine geliebte DSLR), da die Auslöseverzögerung Dir immer ein Schnippchen schlagen wird.

DSLR (auch Einsteigermodelle) haben heute einen prädiktiven AF. Der berechnet bei Annäherungen, wo nach Ende der umfangreichen Aufräumarbeiten (Spiegel ordentlich verstauen, Blende schließen, 1. Verschlußvorhang starten) der Fokus zu liegen hätte und fährt das Objektiv direkt dahin. Und tatsächlich, manchmal trifft er auch.

 

Grüße

Andreas

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Ich finde deine Beispiele einfach nicht überzeugend. Mach das Gleiche mal mit einem Tele.

 

Das 2.8/45 mm ist an MFT ein Tele.

 

Norbert, das Konzept der Tiefenschärfe ist dir aber doch geläufig, oder? Das Gesicht des Fahrers liegt im Tiefenschärfebereich, das hat niemand bestritten.

 

Doch, Du hast behauptet, der Schärfepunkt liegt deutlich hinter dem Fahrer:

 

Ja. Für mich sieht das tatsächlich so aus als läge der Schärfenbereich weitgehend hinter dem Fahrer.

 

Kennst du einen Online-Tiefenschärferechner? Überzeug dich doch selbst wie die Tiefenschärfe bei 2,8/45 ist und wie sie bei 5,6/150 (für ein enger gefaßtes Bild) gewesen wäre. Ich habe den DOFMaster verwendet, mit anderen Zerstreuungskreisen hätte es sicherlich Abweichungen gegeben, aber am Grundsatz ist nichts zu ändern.

 

Dass sich ein Motorrad mit 40 km/h innerhalb der Auslöseverzögerung von irgendwo zwischen 1/10 und 3/10 sec irgendwo weiterbewegt, das muss man auch nicht wirklich noch weiter begründen, oder? Nun rechne doch mal selbst aus, aus welchem Tiefenschärfebereich das Motorrad in dieser Zeit herausgefahren wäre,

 

Weißt Du, was uns wohl grundliegend unterscheidet? Während Du Deine Zeit im "Theoretisieren über Fotografie und was danach möglich sein sollte

und was nicht" verbringst, nehme ich solche Dinge peripher zur Kenntnis und fotografiere in der Zwischenzeit einfach. Vermutlich gibt es deswegen

von mir Alben in diesem Forum und von Dir nicht. :rolleyes:

 

Wir müssen uns aber auch gar nicht an meinem Foto festhalten. Ich habe mir mal erlaubt, das Foto von Stefanie hierher zu kopieren, was Deiner

Meinung nach mit dem 45-200 mm auch nicht möglich ist: :cool:

 

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Praktische Grüße an den Theoretiker

Norbert

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Weißt Du, was uns wohl grundliegend unterscheidet? Während Du Deine Zeit im "Theoretisieren über Fotografie und was danach möglich sein sollte

und was nicht" verbringst

...

Praktische Grüße an den Theoretiker

Ich habe in der Sache diskutiert, du wirst jetzt persönlich und recht arrogant. Bleib doch einfach auf der Sachebene. Du hast keine Ahnung davon womit ich meine Zeit verbringe, ein Urteil darüber steht dir nicht zu.

 

Grüße

Andreas

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Ich habe in der Sache diskutiert, du wirst jetzt persönlich und recht arrogant. Bleib doch einfach auf der Sachebene.

 

Die Sachebene betrifft aber leider, daß bei Dir anscheinend nicht sein kann, was nicht sein darf. Deshalb kannst Du nicht akzeptieren, daß in

Stellung AF-S doch scharfe Fotos von bewegten Objekten mit der G1 möglich sind, wenn auch keine Serienaufnahmen.

 

Bislang herrschte hier die Meinung, daß so etwas mit der G1 überhaupt nicht geht, weil wir alle mit dem Wissen aus dem DSLR-Bereich an die

Aufgabenstellung heran gingen, daß dafür der AF-C der richtige Modus ist. Auch ich habe das lange Zeit so gesehen...

 

... bis Stefanie plötzlich scharfe Fotos von rennenden Hunden präsentierte, was mich stutzig machte, die Angelegenheit nochmals überprüfen

lies und es geht wirklich! Genau das wollte ich dem Forum mitteilen und was glaubst Du wohl, was den Besitzern einer G1 weiterhilft, die auch

gerne solche Fotos machen wollten, bislang aber ebenfalls daran scheiterten?

 

Praktiker, die mit Fotos belegen, daß und wie es geht, oder Bedenkenträger, die sich an Theorien klammern und keinen Gegenbeweis liefern? :rolleyes:

 

Gruß Norbert

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Ihr braucht euch meiner bescheidenen Meinung nach eigentlich nicht in die Haare kriegen: Vom theoretischen Ansatz her hat Andreas schlichtweg recht. Vom praktischen Ergebnis her erzielt Norbert dennoch aureichend gute Ergebnisse. Das hängt m.E. mit dem angewendeten Perfektionsanspruch zusammen: Die gezeigten Fotos sind für den normalen Gebrauch, normale Ausgabegrößen und dazu passende Betrachtungsabstände an den maßgeblichen Bildstellen scharf genug. Würde man das Bild pixelgenau am Bildschirm mit den Augen "abscannen", müsste dennoch die Ebene der höchsten Schärfe ein klein wenig nach hinten verschoben sein. Das kann gar nicht anders sein, weil die Kamera erst fokussiert und dann ohne weiter Veränderung der Fokusebene auslöst. Es muß einfach eine gewisse Verschiebung durch die Auslöseverzögerung geben, da hat Andreas recht. Die Frage ist nur, ob das tatsächlich so praxisrelevant ist, wenn man die Bilder eben nicht in 100%-Ansicht "abscannt". Und die zweite Frage ist, ob nicht sehr viele DSLRs (bzw. deren Objektive) ihren theoretischen Vorteil des Pradiktions-AF durch Ungenauigkeiten ihrer AF-Justage wieder verspielen, was der G1 nicht passieren kann ...

Gruß, leicanik

 

P.S.: Es wäre schon mal interessant, so ein Bild des rennenden Hundes in Vollauflösung zu sehen ...

bearbeitet von leicanik
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Der entscheidende Punkt ist doch offenbar, dass sich der AF-S in solchen Fällen besser schlägt als der AF-C. Was zwar zunächst der Intuition zu widersprechen scheint, aber tatsächlich nicht so unplausibel ist, wenn man berücksichtigt, dass sich ein kontinuierlicher Autofokus auf Kontrastvergleichsbasis prinzipbedingt schwer tun muss und man daher wohl besser fährt, wenn man die Betriebsart wählt, in der Panasonics Implementation bereits erstaunlich schnell ist – nämlich AF-S.

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Die Sachebene betrifft aber leider, daß bei Dir anscheinend nicht sein kann, was nicht sein darf. Deshalb kannst Du nicht akzeptieren, daß in Stellung AF-S doch scharfe Fotos von bewegten Objekten mit der G1 möglich sind, wenn auch keine Serienaufnahmen.

Du unterstellt mir etwas, was ich nirgends geschrieben habe, das ist sehr schlechter Stil. Ich habe doch nirgends bestritten, dass solche Bilder (leidlich) scharf zu bekommen sind, wie du sie hier vorgeführt hast. Darin liegt auch keine besondere Leistung des AF, ich bin einigermaßen sicher dass eine FZ28 oder eine ähnliche Bridgecamera das auch kann, in welchem Modus auch immer.

 

Ich habe im Grunde nur ergänzt was die G1 nicht kann, nämlich ein schnell bewegtes Motiv mit langer Brennweite bildfüllend aufnehmen. Egal ob es nun ein Läufer, ein Motorrad, ein Fußballspieler, ein Rennwagen oder (ich geb's ja zu, es ist nun mal mein Lieblingsmotiv) ein Greifvogel ist, für meinen Geschmack kommen diese Motive meist in der Großaufnahme am eindrucksvollsten rüber. Da, wo die Tiefenschärfe Fokussierfehler nicht mehr gnädig abdeckt, paßt der Fokus dann ganz schnell nicht mehr.

 

Und was die Theorie betrifft: Norbert, Sachkenntnis schadet der Praxis wirklich nicht.

 

Der entscheidende Punkt ist doch offenbar, dass sich der AF-S in solchen Fällen besser schlägt als der AF-C.

Tut er das wirklich? In welchem Modus wurden eigentlich die hier als Beispiel für den AF-S gezeigten Hundebilder aufgenommen? Ich habe damit auch herumprobiert, aber einen irgendwie signifikanten Unterschied konnte ich nicht feststellen.

 

Grüße

Andreas

bearbeitet von AndreasH
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