Rolandist Geschrieben 11. März 2010 Share #1 Geschrieben 11. März 2010 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Eigentlich bin ich ja ein Fan der kleinen 4/3 Kameras. Die GF-1 begeistert mich geradezu, vor allen weil ich Sie, neben Notebook, sogar noch in der Notebooktasche bekomme und so fast immer dabei habe (zumindest im Alltag). Das System hat aber leider seine Grenzen. Gar nicht mal in der Abbildungsqualität, sondern vielmehr bei den Zubehörpreisen. Insbesondere die Objektive sind meiner Meinung nach sauteuer. Bevor jetzt gleich wieder alle um die Ecke kommen und "Qualität hat seinen Preis" brüllen: Nein ich finde >1000 Euro für ein 7-14er oder >700 für das 40mm Makro defintiv das Geld NICHTwert. Denn bauartbedingt kämpft eine 4/3 Sensor sowieso mit Nachteilen gegenüber z.B. APC-C, da möchte ich nicht auch noch solche Summen für Objektive ausgeben. Denn das Geld kann ich auch gleich in ein APS-C System investieren wie z.B. eine EOS 550D. Und bei der kriege ich schon für 100Euro ein brauchbares und lichtstarkes Normalobjektiv. Und für nen 1000er bekomme ich die 550d sogar mit einen brauchbaren Zoom (nicht dem StandadKit!) mit dem man sicherlich qualitativ hochwertiger knipst als mit den Gläser der m4/3. Ich glaube daher, dass micro 4/3 auf Dauer nur eine Überlebenschance hat wenn es dafür auch günstige und trotzdem gute Objektive gibt. Der Größenvorteil ist das viele Geld einfach nicht wert. Das Adaptieren hat ja auch seine Grenzen. allein schon durch fehlenden Autofocus. Für mich wird die GF-1 daher mit dem EVF, 20mm Pancake und dem 14-45mm komplettiert bleiben. Ein Makro, ein Superzoom oder ein Weitwinkel ist die Anschaffung nicht wert, denn das Geld investiere ich dann lieber in eine "Große". Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 11. März 2010 Geschrieben 11. März 2010 Hi Rolandist, Das könnte für dich interessant sein: Die Grenzen von (micro) Four Thirds . Da findet jeder was…
leicanik Geschrieben 11. März 2010 Share #2 Geschrieben 11. März 2010 Zustimmung dazu, daß die Linsen sehr (zu) teuer sind, mir wäre das anders auch lieber. Aber: Welches brauchbare Normalobjektiv zur Canon meinst du? Ich vermute bei dem Preis das 1,8/50. Das ist erstens an einer APS-C kein Normalobjektiv und zweitens zwar optisch gut (wenn es den Fokus trifft) aber mechanisch ein furchtbarer Joghurtbecher. Wenn du nur etwas halbwegs Vergleichbares zum 20er Panasonic suchst, mußt du für die 550d mindestens das 2,0/35 nehmen. Das kostet deutlich mehr als das 50er, allerdings zugegeben immer noch deutlich weniger als das 1,7/20. Dafür ist es aber auch weicher bei Offenblende (ich habe beide). Und an welches Zoom hast du für 1000,00 inkl. Kamera eigentlich gedacht, daß hochwertigere Aufnahmen erlaubt als das 14-45? Gruß, leicanik Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
JAD Geschrieben 11. März 2010 Share #3 Geschrieben 11. März 2010 Du sprichst genau die Schwachstelle des 4/3 Systems an, die mich auch lieber zu einer 550D greifen lässt: die wenigen und teuren Objektive. Im 4/3 System gibt es kein lichtsarkes Standardzoom, vergleichbar mit dem Tamron 2,8 17-50mm, das eine gute Leistung zum günstigen Preis bietet, von einem Objektiv wie das Olympus 2,8-4,0 12-60mm ganz zu schweigen. Insgesamt sind mir die Objektive zu teuer, die Auswahl zu gering und ein APC-C Chip ist mir bei hoher Empfindlichkeit auch lieber als ein 4/3 Chip. Sehr gut gefällt mir das Handling der Kamera. Wenn Panasonic im Objektivbereich nachlegt, wäre das 4/3 System ein noch ernsthafterer Konkurrent. Gruß JAD Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
emde Geschrieben 11. März 2010 Share #4 Geschrieben 11. März 2010 Nein ich finde >1000 Euro für ein 7-14er oder >700 für das 40mm Makro defintiv das Geld NICHTwert. Denn bauartbedingt kämpft eine 4/3 Sensor sowieso mit Nachteilen gegenüber z.B. APC-C, da möchte ich nicht auch noch solche Summen für Objektive ausgeben. Denn das Geld kann ich auch gleich in ein APS-C System investieren wie z.B. eine EOS 550D. Und bei der kriege ich schon für 100Euro ein brauchbares und lichtstarkes Normalobjektiv. Und für nen 1000er bekomme ich die 550d sogar mit einen brauchbaren Zoom (nicht dem StandadKit!) mit dem man sicherlich qualitativ hochwertiger knipst als mit den Gläser der m4/3. Na hier werde aber Äpfel mit Birnen verglichen... Ob das Standard-Zoomobjektiv, das Du für 1000 EUR zur 550D bekommst (welches wäre das denn genau?) überhaupt besser ist als die mFT Objektive, möchte ich jetzt zwar auch dahingestellt lassen, aber was Du oben erwähnst, sind ja doch zwei ziemlich herausragende Spezialobjektive. Welches UWW Zoom für APS-C <1000 EUR ist denn besser als das Pana 7-14? Welches 60er Makro für APS-C <700 EUR ist denn besser als das PanaLeica 45? Und das Canon 1,8/50 II - OK, ab 2.8 ist es brauchbar, ab 4.0 gut. Offen ist das schon noch ziemlich weich (hier ein Test). You get what you pay for Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast user352 Geschrieben 11. März 2010 Share #5 Geschrieben 11. März 2010 Niemand auf der Welt ist gezwungen, APS-C, Vollformat oder µFT zu kaufen! Niemand auf der Welt ist gezwungen, überhaupt eine Kamera zu kaufen! So gesehen ist das Geld in Reisen ohne Kamera sinnvoller angelegt... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast panaman Geschrieben 11. März 2010 Share #6 Geschrieben 11. März 2010 Was hier angesprochen wird, sind nicht die Grenzen des Systems,sondern offensichtlich die Grenzen Eures Geldbeutels. Dieses System ist in vorsichtigem Aufbau begriffen,kommt Zeit,kommen Objektive u.a.m. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rolandist Geschrieben 11. März 2010 Autor Share #7 Geschrieben 11. März 2010 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hui wieder was losgetreten. Also erstmal vorweg, in der Tat meinte ich das o.g.50mm was natürlich bei dem crop factor schon ein leichtes Tele ist. Trotzdem, ein solches Glas hätte ich gerne für m4/3, denn es ist ordentlich genug für die meisten Zwecke und vor allen unschlagbar günstig. Hätte ich nur zu gerne auch für m4/3 Als Zoom Objektiv zur 550d meinte ich das EF-S 18-135 mm 1:3,5-5,6 IS. Nicht der totale Bringer, aber brauchbar. Im Kit mit der 550d zahle ich genau einen Tausender. Und um es klar zu machen. Die Objektive sind ja nicht schlecht, das habe ich auch nicht behauptet. Nur: wenn ich rein auf die Qualität achte, dann bin ich besser mit einer großen Kamera aufgehoben. Knipse ich in 4/3, darf es ruhig ein wenig schlechter sein, dafür habe ich eben auch immer dabei. Für die m4/3 fehlen mir einfach die günstigen Linsen. Nehmen wir mal das Reisezoom, also ca. 14-140mm. Das Objektiv kostet 700Euro. Ob das nun besser oder schlechter als das o.a. Kit Objektiv ist sei mal dahingestellt. Mir würde es reichen. Und für so etwas auch 350Euro ausgeben. Aber eben nicht 700, dafür nutze ich es zu selten. Das 20mm/1.7 ist en wunderbares Beispiel wie es sein sollte. Mein Fotohändler hat es mir für 350.- vertickert und das ist ein richtiges geiles Preis/Leistungsverhältnis. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Julbe Geschrieben 11. März 2010 Share #8 Geschrieben 11. März 2010 Das Marketing von Panasonic ist nicht gerade als kundenfreundlich zu bezeichnen. Der Kamerapreis der Novitäten ist überzogen,solange es der Markt hergibt.Danach wird es bei z.B. der G1 erträglicher-für 500 Euro ein Schnäppchen,wenn man an den Preis des Objektivs alleine denkt. Aber Canon macht es auch nicht anders,und der neue Akku für die EOS 550 hat auch seinen Höchstpreis. Typisch ist der Akkupreis mit bis fast 100 €.Den kann ich per Nachbau (bei dem nichts verkehrt ist) auch für 20€ bekommen. Das Pancake aber bekomme ich nirgends billiger,und der Preis ist auch volle Abzocke. Da muß man warten bis Sigma & Co. auf den MFT-Zug springen. Konkurrenz wäre gut,aber ist nicht in Sicht. Olympusobjektive haben keinen Stabilisator. Andere Objektive mit Adapter habenweder Blenden- noch Autofokusautomatik,von Stabi ganz zu schweigen. Es ist eben teuer dem Modetrend zu folgen.Eine kleine SLR wie die Pentax K-X ist für harte Kalkulierer eine ernsthafte Alternative-und bietet dank des grösseren Sensors auch noch mehr Qualitätsreserven. Gruß aus MUC Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
leicanik Geschrieben 11. März 2010 Share #9 Geschrieben 11. März 2010 Ich bin ja von einer EOS auf die G1 umgestiegen und auch immer mal von solch kritischen Gedanken geplagt. Aber: Auf den Thread hin habe ich mir als erstes mal die Suchergröße der 550d angeguckt: Wieder nix. Sobald Canon eine kompakte DSLR mit einem brauchbaren Sucher rausbringt, bin ich vielleicht rückfallgefährdet, vorher nicht! Gruß, leicanik Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
emde Geschrieben 11. März 2010 Share #10 Geschrieben 11. März 2010 (bearbeitet) Und um es klar zu machen. Die Objektive sind ja nicht schlecht, das habe ich auch nicht behauptet. Nur: wenn ich rein auf die Qualität achte, dann bin ich besser mit einer großen Kamera aufgehoben. Ist das so? Klick(JPEG) / Klick(RAW) IMHO ist der Unterschied APS-C zu (m)FT nicht so gravierend. KB macht dann schon einen Unterschied, aber das kostet dann auch richtig, wenn es gut sein soll. Für die m4/3 fehlen mir einfach die günstigen Linsen. Nehmen wir mal das Reisezoom, also ca. 14-140mm. Das Objektiv kostet 700Euro. Ob das nun besser oder schlechter als das o.a. Kit Objektiv ist sei mal dahingestellt. Mir würde es reichen. Und für so etwas auch 350Euro ausgeben. Aber eben nicht 700, dafür nutze ich es zu selten.Das System ist ja noch sehr jung. Von Olympus ist doch gerade ein 14-150 angekündigt, das jetzt bereits so um die 500 EUR in den Preisvergleichseiten steht, obwohl es noch nicht raus ist. Ein Jahr später gibt es das dann auch für weniger. Das 20mm/1.7 ist en wunderbares Beispiel wie es sein sollte. Mein Fotohändler hat es mir für 350.- vertickert und das ist ein richtiges geiles Preis/Leistungsverhältnis.Wie schon gesagt, das System ist jetzt 1 1/2 Jahre alt. Da wird schon noch einiges kommen bearbeitet 11. März 2010 von emde Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
6x6 Geschrieben 11. März 2010 Share #11 Geschrieben 11. März 2010 (bearbeitet) Meiner Meinung nach hat MFT seine Grenzen schon außerhalb von Gehäuse und Standardobjektiv. Was nützt mir ein kompaktes Gehäuse, wenn ich große bzw lichtstarke Objektive dranhänge? Lange Teleopjektive schreien geradezu nach einer SLR, die man verwacklungsarm mit an dem Körper gepressten Arm ruhighalten kann, was natürlich einen richtigen Sucher sinnvoll erscheinen läßt. Weitwinkelzooms unter 28mm (KB) sind bauart bedingt auch nicht gerade kompakt und leicht. Meine E-P1 mit Pancake ist jedenfalls ein wunderbar kompaktes und relativ leichtes ( ca 460gr) Gerät, das ich (je nach Lichtverhältnissen) mit VF-1 zusammen verwende und das mir Gewicht und Volumen einer DSLR erspart. Vorstellen könnte ich mir als Ergänzung zum 35er ein 80er, das gäbe die ideale klassische Meßsucherkamerakombination, aber € 800,- sind dafür jenseits von Gut und Böse. Ich schreibe gerade an einem Erfahrungsbericht für meine Kamera, den ich dann auch hier posten werde. Vorab nur soviel: eine geniale kleine kamera mit großer Abbildungsqualität, für mich die digitale Fortsetzung meiner gerne genutzten Rollei 35s. Ein wenig errinnert sie mich auch an die M6,die ich mal ein paar Jahre benutzt habe und wenn Leitz nicht so verschnarcht wäre, hätten sie eigentlich ein derartiges Konzept auf die Beine stellen können bearbeitet 11. März 2010 von 6x6 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kalokeri Geschrieben 11. März 2010 Share #12 Geschrieben 11. März 2010 ...Das System hat aber leider seine Grenzen. Gar nicht mal in der Abbildungsqualität, sondern vielmehr bei den Zubehörpreisen. Insbesondere die Objektive sind meiner Meinung nach sauteuer. ... Sorry, Rolandist, aber die Grenzen von (µ)FT liegen dann doch eher bei der Abbildungsqualität. Auch bei Canon, Nikon und Sony wirst Du mit den Billig-Objektiven der jeweiligen "Consumer-Klasse" die Qualität der Sensoren von 12 Mio. Pixel und mehr nicht ausnutzen. Die APS- und Vollformatsensoren fordern maximale Abbildungsqualität. Die kostet auch entsprechend wie das 24-70 von Sony mit dem "Carl Zeiss"-Label oder das 14-24 von Nikon belegen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
helmi Geschrieben 11. März 2010 Share #13 Geschrieben 11. März 2010 Hallo Rolandist, welcher Fotohändler hat es für 350€ angeboten wäre nicht schlecht.Grüsse Helmi Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
6x6 Geschrieben 11. März 2010 Share #14 Geschrieben 11. März 2010 Also ob gerade mal 20% effektives Sensorformat weniger wirklich soviel in der Abbildungsleistung ausmachen, sei mal dahingestellt. Aber bei 4/3 bekommt man wenigstens relativ hochklassige Kitobjektive für sehr wenig Geld, während die üblichen Kitscherben bei APS ja von vorneherein teuren Ersatz fordern. Das wird Olympus mit mft in Zukunft wohl ähnlich machen Das mft jetzt als "Neu und supertoll" teurer ist als manch anderes und zudem noch nicht soviel verfügbar ist, liegt nun mal in der Natur der Sache, es war schon immer etwas teurer, früh zu kaufen. Je länger man wartet, desto mehr wird es zu günstigeren Preisen geben. ganz normale marktwirtschaft Aber wenn von Bildqualität geredet wird, muß man doch erst mal definieren was damit gemeint ist, für den Einzelnen. Z.B.: Qualität ohne jeden Kompromiß und Rücksicht auf Anschaffungskosten, Volumen, Gewicht etc. Qualität innerhalb bestimmter Grenzen, z.B. für einen bestimmten maximalen Preis Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Softride Geschrieben 11. März 2010 Share #15 Geschrieben 11. März 2010 ...Lange Teleopjektive schreien geradezu nach einer SLR, die man verwacklungsarm mit an dem Körper gepressten Arm ruhighalten kann, was natürlich einen richtigen Sucher sinnvoll erscheinen läßt....wenn Leitz nicht so verschnarcht wäre, hätten sie eigentlich ein derartiges Konzept auf die Beine stellen können Lange Jahre glaubte ich den weltbesten Reflexsucher zu besitzen: Leicaflex SL. Als ich mir dann eine modernere Leica-R zulegte wurde ich noch mal darin bestärkt denn dem asphärisch angeschliffenen Prisma bei der SL konnte keine der moderneren Kameras (egal von welcher Firma) das Wasser reichen. In heller Umgebung sind natürlich alle gut aber gerade bei wenig Licht zeigte sich der SL-Sucher unübertroffen. Dann kaufte ich mir eine GH1 und verglich in der Abenddämmerung die Sucherbilder. Es war als hätte man die Flutlichtanlage eingeschaltet! Der EVF hat sicher noch manche Nachteile aber bei langen Brennweiten und wenig Licht möchte ich ihn nicht mehr hergeben. Und zu so einer Kamera gehören eben auch gute Objektive die leider (noch) ihren Preis haben aber garantiert auch bei zukünftigen (µ)FT-Sensoren mit vermutlich wesentlich verbesserten Eigenschaften noch hervorragende Bilder liefern. Ich bin überzeugt davon, dass dem kleineren Sensor die Zukunft gehört. Zum einen weil bei der Halbleiter-Technologie am ehesten mit Fortschritten zu rechnen ist und zum anderen weil sich kleinere und leichtere Objektive bauen lassen, die aber über höhere Auflösungen verfügen (müssen!). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast user352 Geschrieben 11. März 2010 Share #16 Geschrieben 11. März 2010 Als ich mir dann eine modernere Leica-R zulegte wurde ich noch mal darin bestärkt denn dem asphärisch angeschliffenen Prisma bei der SL konnte keine der moderneren Kameras (egal von welcher Firma) das Wasser reichen. Ich kenne nur Prismen mit planen Oberflächen. Und "asphärisch" heißt lediglich "nicht kugelförmig". Was ist dann ein "asphärisch angeschliffenes Prisma"? Bitte um Aufklärung! Danke! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
AndreasH Geschrieben 11. März 2010 Share #17 Geschrieben 11. März 2010 Der EVF hat sicher noch manche Nachteile aber bei langen Brennweiten und wenig Licht möchte ich ihn nicht mehr hergeben. Gerade bei wenig Licht finde ich den elektronischen Sucher weniger überzeugend. Er wird ruckelig und verrauscht, das erschwert die Fokussierung doch erheblich. Grüße Andreas Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Softride Geschrieben 11. März 2010 Share #18 Geschrieben 11. März 2010 Ich kenne nur Prismen mit planen Oberflächen. Und "asphärisch" heißt lediglich "nicht kugelförmig". Was ist dann ein "asphärisch angeschliffenes Prisma"? Bitte um Aufklärung! Danke! Hallo Winsoft, eigentlich wollte ich hier nur den Sucher der GH1 loben. Jetzt wird es etwas OT: Anstelle der üblicher Weise in SLR-Suchern verwendeten Fresnelscheibe war die untere Fläche des Sucherprismas bei der Leicaflex SL und der SL2 sphärisch angeschliffen. Gegenüber der Fresnelscheibe bewirkte diese "Sammellinse" ein deutlich helleres Sucherbild. Aus Kostengründen wurde jedoch ab der R3 wieder darauf verzichtet. Das asphärische hatte ich falsch in Erinnerung. Bitte um Entschuldigung! Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Softride Geschrieben 11. März 2010 Share #19 Geschrieben 11. März 2010 Gerade bei wenig Licht finde ich den elektronischen Sucher weniger überzeugend. Er wird ruckelig und verrauscht, das erschwert die Fokussierung doch erheblich. Das ist zweifellos richtig, aber das stört mich erst bei Beleuchtungsstärken, bei denen ich mit dem optischen Sucher längst aufgegeben hätte. Besonders krass ist es üblicher Weise beim Blitzen. Ich war dann immer froh, wenn ein Raucher im Raum war auf dessen glühende Zigarette ich fokussieren konnte . Es ist zu sicher erwarten, dass der EVF noch verbessert wird. Aber ich finde ihn jetzt schon eine tolle Innovation! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast user352 Geschrieben 11. März 2010 Share #20 Geschrieben 11. März 2010 Vielen Dank! Das ist einleuchtend, die Unterseite des Prismas als Sammellinse auszubilden! Wieder etwas gelernt... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rolandist Geschrieben 11. März 2010 Autor Share #21 Geschrieben 11. März 2010 Erstmal zur Frage wo ich das 20mm gekauft habe: Foto Besier, Wiesbaden. Preis 345.- Euro. Allerdings hat mir der Verkäufer das Díng aus dem Karton des Kits verkauft, nur mit der Tasche. Was mir ziemlich schnurz war. Ansonsten habe ich hier viel gelesen was richtig ist. z.B. dass ein Tele für mFT sowieso Käse ist. Oder dass die Kits wirklich gut sind. Stimmt alles, zeigt aber auch die Grenzen. Denn für das Leica typische Knipsen von Alltagsituationen fehlt mir einfach noch ein ca.40-45 mm und ein um die 10mm Weitwinkel. Beides kann ruhig feste Brennweite sein, Hauptsache scharf und lichtstark. Für Beides muss ich ca. 2000 Euro ausgeben. Wenn ich noch ein Reisezoom brauche und auf das Ding der GH-1 ausweichen gehe ich schon auf die 3000 Euro zu. Defintiv zuviel um die restlichen 20% der Situationen abzudecken. Tja und da ist Sie wieder die Grenze. Weitere Invetitionen sind einfach mit zu viel Schmerzen verbunden. Einen Preisverfall sehe ich auch nicht. Schon allein die Tatsache dass Oly und Pana unterschiedlich Wege bei der Bildstabi gehen macht eine Konkurrenz im Keim zu nichte. Und die Tatsache dass kaum einer der Tamrons und Sigmas auch wa sangekündigt haben spricht doch auch Bände. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Fotonase Geschrieben 11. März 2010 Share #22 Geschrieben 11. März 2010 Ich finde es zu früh um jetzt schon über die Grenzen von mFT zu debatieren. Dieses Format ist gerade erst auf den Markt gekommen. Es sind erst wenige Kameras und Objektive verfügbar und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher weswegen sie Momentan die Nachfrage nicht befridigen können. Daher halten sie sich ja auch mit der Werbung zurück und setzen die Preise hoch an. Mit der Zeit werden andere Hersteller in diesen Markt einsteigen und das vorhandene Angebot in alle Richtungen erweitern. Dann werden auch die Lieferzeiten und Preise sinken. Ausserdem wird die Sensortechnik auch weiter entwickelt und die Hersteller werden mehr aus dem 4/3 Sensor raus holen können. Vielleicht gibt es dann ja auch mal einen Foveon 4/3. Bis die Grenzen dieses Formats erreicht werden wird noch einige Zeit vergehen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Casaubon Geschrieben 11. März 2010 Share #23 Geschrieben 11. März 2010 Tja und da ist Sie wieder die Grenze. Weitere Invetitionen sind einfach mit zu viel Schmerzen verbunden. Vielleicht war es einfach der Einstieg ins falsche System. Wenn weitere Investitionen Schmerzen bereiten (und die bereits vorhandene Ausrüstung nicht ausreicht), dann ist es womöglich Zeit, sich umzuorientieren. Gruß Casaubon Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
yuukou Geschrieben 11. März 2010 Share #24 Geschrieben 11. März 2010 Günstige Objektive gibt es doch eh schon einiges für den Anfang. Besonders die mFT Linsen von Olympus sehe ich als günstige Einsteiger Linsen. Auch die jetzt im Frühsommer erscheinenden 9-18er und 14-150er sind preislich in Ordnung. Für den Rest was noch kommt, erwarte/hoffe ich auf gute Qualität und bezahle auch gerne dafür. Diese rum Reiterei auf Tele und mFT find ich lustig, es gibt doch neben einer E-P1/GF1 auch noch eine GH1/G2. Da passt doch das Handling mit dem Tele. Und ansonsten halt Bitte mit einem Stativ. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
AndreasH Geschrieben 12. März 2010 Share #25 Geschrieben 12. März 2010 Vielleicht war es einfach der Einstieg ins falsche System. Genau genommen war es ein Einstieg in eins der vielen falschen Systeme. Vielleicht kann mir ja jemand ein System nennen, in dem es ausschließlich gute und ausschließlich günstige Objektive gibt, ich kenne keins. Bei Panasonic finde ich das 14-45 für seine Leistung erstaunlich günstig, das 45-200 für seine Leistung eher etwas teuer. Wenn man das System als Ganzes betrachtet, dann passt der Preis schon. Grüße Andreas Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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