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Hi,

ich möchte etwas tiefer in die Astrofotografie mit normalen Objektiven einsteigen (kein Gartenhüttenobservatorium).
Vorwiegend Sternenhimmel und Milchstraße mit möglichst lichtstarken Weitwinkelobjektiven.
Eine Nikon Z7 und ein 14-24mm f/2.8 Weitwinkelzoom habe ich.
Damit kriege ich auch ganz brauchbare Ergebnisse hin.

Mit gleicher Lichtstärke gibt es noch das Laowa 12mm f/2.8.
Das neue Sigma 14mm f/1.4 mit ETZ-Adapter wäre noch eine (ziemlich teure) Option.
Alles was noch kürzer ist, hat wesentlich geringere Lichtstärken.
Und Weitwinkelobjektive mit f/1.8 oder 1.4 haben Brennweiten ab 20mm.

Mehr Weitwinkel oder mehr Lichtstärke - was ist da sinnvoller?
Oder bietet das 14-24 genug...?

Ciao - Carsten

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vor 1 Stunde schrieb cxm:

Vorwiegend Sternenhimmel und Milchstraße mit möglichst lichtstarken Weitwinkelobjektiven.

(...)

Mehr Weitwinkel oder mehr Lichtstärke - was ist da sinnvoller?
Oder bietet das 14-24 genug...?

Objektive Antworten auf deine Fragen sind recht belanglos. Klar, mehr Lichtstärke schadet im Astrobereich nie, sofern man sie praktisch nutzen kann (für hohe Qualität ist es ein technisch sehr anspruchsvoller Bereich, mehr als viele andere Genres). Aber auch mit f/2,8 beispielsweise lassen sich schon sehr gute Bilder machen, denn die meisten Astrolandschaften leben mehr von Ort und Zeit als von immer mehr technischer Qualität. Und noch mehr Weitwinkel kann für eine konkrete Bildidee sinnvoll sein, das gleiche gilt aber auch für längere Brennweiten, insbesondere wenn es um Sternbilder geht. Und nun?

Du hast mit dem 14-24/2,8 einen guten Ausgangspunkt und es ja offenbar auch schon eingesetzt. Was genau stört dich an den Ergebnissen, fehlte dir Brennweite, wäre mehr Lichtstärke besser gewesen? Wenn du keine klare Antwort darauf findest, würde ich erstmal gar nichts machen, sondern schauen, wie gut die Lösung funktioniert. Denn unzweifelhaft wird man mit dem Objektiv bereits sehr gute Aufnahmen erstellen können.

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vor 1 Stunde schrieb cxm:

Mehr Weitwinkel oder mehr Lichtstärke - was ist da sinnvoller?

Ausgehend von deinem 14–24/2.8 wirst du dich in relevantem Ausmaß ohnehin nur über ein alternatives Objektiv mit mehr Lichtstärke technisch verbessern können, da sich die Auswahl unter 14 mm bei zumindest f/2.8 in sehr überschaubaren Grenzen hält.

Abgesehen davon sollte die gewählte Brennweite aber natürlich zu deinen beabsichtigten Bildkompositionen passen, da es ja nichts bringt sich technisch zu verbessern, aber dann mit zu wenig oder zu viel Bildwinkel arrangieren zu müssen. Für diese Entscheidung am besten erstmal mit dem 14–24 ein paar Erfahrungen sammeln und sehen welchen Brennweitenbereich man dabei dann am öftesten nutzt. Grundsätzlich stellen UWW-Zooms mit f/2.8 aber ebenfalls bereits sehr gute und häufig gewählte Optionen dar.

Die mit Abstand deutlichste Verbesserung der techn. Bildqualität bei Aufnahmen mit punktförmigen Sternen lässt sich nicht mit lichtstärkeren oder weitwinkligeren Objektiven, sondern mit Trackern erzielen. Teils auch zu erheblich geringeren Kosten (siehe bspw. Omegon). Dafür steigt allerdings wieder der Aufwand bei der Aufnahme und „Bildentwicklung“. Irgendwas ist halt immer …

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vor 1 Stunde schrieb cxm:

so ein Tracker ist eine gute Idee - da werde ich mich mal einlesen.
Und stacken kann ich meine Aufnahmen ja auch noch.

Den skyguiderpro, eventuell mit iPolar, könnte ich empfehlen. Ein stabiles Stativ ist bei der Nachführung sehr wichtig. Den Vordergrund fotografiere ich meist vor Einbruch der Dunkelheit und überblende diesen anschließend mit Photoshop. 2 Blendenstufen (1.4 vs. 2.8) sind hilfreich.

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Oder einfach einen rein mechanischen Omegon MiniTrack (kompakt und ohne Elektronik, Akkus, &c). Montieren, ausrichten, aufziehen, fertig. Für die typischen Landschaftsaufnahmen mit Sternenhimmel reicht mir auch dieser locker aus. Für schwerere Ausrüstung oder DeepSky Ambitionen ist er allerdings nicht geeignet.

bearbeitet von flyingrooster
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Tracker oder kleine Montierungen erweitern die Möglichkeiten im Bereich Astro auf jeden Fall deutlich, aber das grundsätzliche Ziel sollte da schon bekannt sein, bevor sich Empfehlungen lohnen. Wenn man jetzt nicht gerade beim exotischen Grabbeltisch zugreift gibt es keine wirklich schlechte Variante am Markt, aber hinsichtlich Größe, Gewicht und Leistung deutliche Unterschiede. Und gerade zu viel zu wollen ist bei Einsteigern weit verbreitet, genauso wie der darauf folgende Frust. Nur so als genereller Hinweis.

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