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Hallo, ich möchte mir für meine Sony A7R III einen Funk-Blitz kaufen.

Wie findet ihr die Godox-Blitze? Preis/Leistung sieht ja ziemlich gut aus, oder habt ihr mit einem anderen Hersteller bessere Erfahrung gemacht? Die originalen Sony-Blitze sind schon wahnsinnig teuer und ich frage mich, ob sie den Aufpreis wert sind?

Ich möchte einen Aufsteck-Blitz, den ich aber sonst eher im Raum an die Decke über Funk blitzen lassen will, so dass die Lichtquelle beim Bewegen immer gleich ist.

Ich dachte jetzt an den Godox V860II und dazu den Godox XPro Funkauslöser. Jetzt habe ich gesehen, dass gerade der Godox V860 III rauskommt, 100 Euro mehr für ein paar wenige Features mehr. Die Leistung scheint ähnlich zu sein.

Was meint ihr? Godox V860II mit Godox XPro, oder lieber gleich den Godox V860 III mit Godox XPro, oder ganz was anderes?

Achja, vielleicht noch was anders. Vielleicht möchte ich mal "große" Studioblitze für Ganzkörperfotografie dazu nehmen. Die gibts ja auch z.B. von Walimex etc. Wenn ich mit einem Hersteller anfange wäre es schön, wenn alles zukünftig zusammen passt, dass ich nicht Hardware für zwei Systeme kaufen muss. Was meint ihr, dann doch lieber ein ganz anderes System anfangen?
Es ist nur für den Hobbybereich.

Danke und viele Grüße

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Hallo EmmaL,

schön, dass es wieder jemanden mehr gibt, der hier seine Erfahrungen teilt 🙂!

Ich habe, als ich mit DSLR angefangen hatte, mir zunächst einen Yongnuo-Blitz (einen 560er) gegönnt, weil der ja laut Tests so schön hell sein sollte. Praktisch war er unwesentlich heller als mein uralter Metz mit Leitzahl 20 ... (der hat im Laden mal 20,- DM gekostet).

Irgendwann war ich der Meinung, dass man mit HSS fotografieren muss, und dass TTL absolut nötig ist. Auf die Weise bin ich zu einem Metz AF 44-2 und einem Nissin i40 (jetzt nicht mehr Neuware) gekommen. Das machen die beiden auch ganz gut, wobei der Nissin recht dunkel und langsam ist (und man im Dunkeln eine Lampe zum Einstellen braucht).

Dann hat mich wie Du das Thema Softbox "angefixt". Und da bin ich dann zu Godox gekommen. Die Sony-Blitze sind ja nicht nur teuer, sie hätten ein wenig Modellpflege nötig, da es den aktuellen Blitzschuh schon ein wenig länger gibt.

So wie Du gelesen hast, ist das Angebot recht breit - der TT350S ist wohl der kleinste mit nur zwei AA-Akkus, und der 860er hat vier. Ich habe auch einen Godox mit "V", und bin davon sehr angetan (er ist halt schneller; die zusätzlichen Spielereien wie Blitzfolgen etc hatte ich noch nicht in Gebrauch). Als Sender habe ich mir die einfache Kombi (zusammen mit einem Empfänger, und so ist der Metz weiter nutzbar) gegönnt, drei Gruppen reichen mir locker.

Das schöne an Godox ist ja die "AD-Reihe", die sich mit den Sendern ansteuern läßt. Da gibt es Studioblitze mit Akku oder Netzstecker. Ich habe auch später die Freiheit, auch mit Canon oder einem anderen System die Godoxe weiter nutzen zu können. Seit ich den Sender habe, halte ich einen Aufsteckblitz auch mal in der Hand.

Alternativ kannst Du ein wenig in den Foren und beim kleinen "a" auch lesen, welche "Neewer" im Godox-Universum mitspielen sollen.

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vor 6 Stunden schrieb EmmaL:

"große" Studioblitze für Ganzkörperfotografie

Es gibt auch Studioblitze von Godox und diese sind in das System integrierbar. Die Lichtformer verwenden das Bowens S Bajonett, sowas kriegt man an jeder Straßenecke, auch bei Walimex.

Alternativ kommst du auch mit einfachen Studioblitzen und optional einem Blitzbelichtungsmesser /1/ aus. Im Studio sind die Setups meist eher statisch, das heißt, einmal einstellen und dann fotografieren, solange sich das Setup nicht ändert, ist möglich. Und bei der Ersteinstellung wirst du ohnehin nicht irgend ein superintelligentes Multi TTL System die Arbeit machen lassen, sondern du wirst dir eine Lichtführung überlegen, die erforderlichen Lichtformer montieren und die Blitzgeräte so platzieren und die Leistung so einstellen, dass das Konzept in deinem Kopf genau so auf dem Sensor landet. Da kannst du ohnehin nicht hinter der Kamera stehen und im Menue rauf und runter tippen, da musst du ran ans Gerät. Eine sinnvolle Anwendung für Ferneinstellung wäre allenfalls, wenn einzelne Geräte so waghalsig montiert sind, dass du ohne Leiter nicht auf das Display siehst und an die Regler ran kommst.

Um Fremdgeräte ohne Funk über den Godox Sender auslösbar zu machen, kann man die Godox Empfänger X1R oder X2R verwenden. Ist zwar Overkill, wenn nur der Blitz ausgelöst und keine sonstigen Daten übertragen werden, funktioniert aber. Ich hatte etliche Jahre das Phottix Strato II System im Einsatz. Da kann man auch Blitze in mehreren Gruppen auslösen, halt ohne TTL Übertragung. Das System funktioniert sehr zuverlässig. Oder es funktioniert nicht sehr zuverlässig. Das weiß man vorher nie. Die Godox Empfänger kosten zwar mehr, aber im Studio sollten die Gesichtszüge entspannt sein. Nicht nur beim Model, sondern auch beim Fotografen.

/1/ Es gab Zeiten, da der Blitzbelichtungsmesser ein unentbehrliches Zubehör im Studio war. In Zeiten der Digitalfotografie, wo der Blick aufs Kameradisplay Klarheit schafft, ob die Lichtverteilung stimmt, ist das nicht mehr so. Schaut aber sehr professionell aus, wenn man damit rum fuchtelt. Vorausgesetzt man weiß wie's geht, aber das ist nicht so schwierig.

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Hallo EmmaL, hier mal als Beispiel meine kleine Blitzanlage von Godox

Kamera A6500, Godox 2x TT685s, 1x Transmitter X1Ts, 2 Blitzstative von meiner großen Blitzanlage, 1x 40cm Faltblitzschirm, 1x 60cm Flatblitzschirm, 2x Blitzgeräte-Halterungen für Softbox S-Typ. Als Beispiel 2 Fotos

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Hey, vielen Dank für die vielen Antworten, das freut mich sehr :) Ich denke auch mit Godox gut ausgerüstet zu sein, ich verdiene ja damit keinen Cent, sondern ist nur Spaß, Freude und Hobby. Auch gut zu wissen, dass ich das System mit Godox Blitzen erweitern kann.

Würdet ihr also lieber mit dem Godox XPro und V860II beginnen, oder gleich den V860III kaufen? 

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